Berufsträume

Mittwoch, 11. Juni 2008

Versäumte Entschuldigung (totaler Albtraum)

Mit meiner früheren Chefin C. gerate ich in einen Streit, weil ich es wage, irgendetwas an der Arbeit oder den Zuständen im Büro zu kritisieren. C. findet das unmöglich von mir, was mich erst recht wütend macht, da ich nicht verstehe, wieso man nichts sagen darf und immer so tun muß, alles wäre alles in bester Ordnung und man selbst mit allem einverstanden. C. findet, daß ich mich nicht hinnehmbar aufführe und bestimmt, daß ich zur Strafe zu einer festgesetzten Zeit bei ihr im Büro erscheinen soll, um mich bei ihr zu entschuldigen. Ich reagiere darauf zunächst mit Bemerkungen wie "Kindergarten" und bin so in Rage, daß ich daran denke, den Arbeitsplatz auf der Stelle zu verlassen. Ich springe auch tatsächlich auf und tue so, als würde ich alles hinschmeißen und gehen wollen, doch mir wird klar, daß ich dann wohl nicht mehr wiederzukommen brauche. Will ich das? Diese Vorstellung jagt mir Angst ein, ebenso wie die Vermutung, bei meiner Chefin wegen dieser Sache jetzt ganz unten durch zu sein. Ich beschließe deshalb, meinen Ärger hinunterzuschlucken und mich gehorsam zu entschuldigen. Leider bin ich so in Arbeit eingespannt, daß ich kaum eine Minute Zeit habe, um mich loszueisen. Erst suche ich zwei Klienten, die ich abfange bevor sie einen Sitzungssaal betreten, um ihnen zu sagen, daß beim Jugendamt Vormundschaftsakten existieren. Diese Mitteilung scheint wichtig zu sein, wenn mir auch nicht ganz klar ist, weshalb. Dann muß ich einem älteren Herrn versprechen, daß er mich in einer Stunde noch einmal anrufen kann, was ebenfalls wichtig zu sein scheint. Im Hinterkopf habe ich zwar den Termin bei der Chefin, aber ich komme hier irgendwie nicht weg und ich kann ja die Leute auch nicht einfach sitzen und warten lassen.
Bevor ich mich versehe, ist der Zeitpunkt auch schon verstrichen und ich voller Gewissensbisse und Befürchtungen. C. muß doch eigentlich gewußt haben, daß ich hier nicht weg kann, oder bekommt sie von der Basis schon gar nichts mehr mit? Doch ich bekomme eine zweite Chance. Meine Chefin bestimmt einen anderen Termin, an dem ich bei ihr erscheinen und mich entschuldigen soll. Ich nehme mir ganz fest vor, diesen einzuhalten, aber es ist genauso wie beim ersten Mal - ich finde vor lauter Arbeit und Hektik keine Möglichkeit, diesen Termin einzuhalten. Das wird sie mir sicher nicht mehr verzeihen, sondern es als Rebellion auffassen. Auch weiß ich nicht, wie ich ihr glaubhaft erklären könnte, daß es nicht an mir lag. Wahrscheinlich wird sie mir nicht glauben, sondern denken, ich will mich herausreden und meutern.
Meine Anspannung ist jetzt so groß, daß ich meinen Kummer unbedingt loswerden muß und auf eine Kollegin einrede. Diese geht mit mir ein Stückchen auf dem Heimweg zusammen und ich werde immer panischer und lauter, habe mich vor Aufregung kaum noch unter Kontrolle. Sie hört sich die Situation an und scheint auf meiner Seite zu stehen. Über die Chefin und ihre Forderung schüttelt sie nur den Kopf, allerdings meint sie auch, daß ich, wenn ich diese Termine nun eh versäumt habe, nicht versuchen sollte, das irgendwie zu erklären. Stattdessen sollte ich, wenn es sowieso passiert ist, das als beabsichtigte Meuterei ausgeben. Das hätte mehr Würde und auch einen gewissen Sinn. Kann ich das machen? Einfach so tun, als würde ich rebellieren? Meine Chefin würde mich in der Luft zerreißen und sich sonst etwas ausdenken. Ich würde keine Sonne mehr in meinem Job sehen. Vollkommen panisch und schwer atmend wache ich auf.

Nachdem ich erneut eingeschlafen war, wurden die Träume nicht besser. Ich war schwer krank und lag in einem Krankenhausbett, anscheinend pflegebedürftig, vielleicht durch einen Schlaganfall. Schmerzen hatte ich keine, war aber bewegungsunfähig. Die ehemalige Mitschülerin C. S. besucht mich an meinem Bett und beginnt mich auch noch zu füttern. Irgendwie erstaunt es mich ja, daß sie sich so um mich kümmert, zumal wir kaum miteinander geredet haben, allerdings befürchte ich, daß sie den anderen Mitschülern erzählt, was mit mir ist, und dann alle herkommen. Oh je, und ich kann noch nicht einmal flüchten! Uranus schwebt als Gedanke im Raum.


Bemerkung: Da erträgt man Geiselnahmen, Schießereien, Weltuntergänge, Vampire, Maschinenmonster und Mutationen ohne mit der Wimper zu zucken, aber bei so einem Traum ist man völlig von der Rolle. Der Traum hat ein schlechtes Gefühl den ganzen Tag lang zurückgelassen.

Freitag, 28. März 2008

Das verschwundene rothaarige Mädchen

Im Verlagshaus, der ehemalige Arbeitsort meiner Mutter. Im Traum hat es ebendieses beeindruckende quadratische Treppenhaus, in welchem die Treppen einen tief abfallenden quadratischen Abgrund bilden. Irgendwo erfahre ich im Haus, daß ein kleines rothaariges Mädchen verschwunden ist. Obwohl ich das Mädchen gar nicht kenne, stürme ich gleich voran, um es zu suchen. Mein erster Gedanke ist der Dachboden, andere Leute folgen mir. Die Treppe schraubt sich unendlich in die Höhe, sie hinaufzulaufen kostet ganz schön Puste. Auf dem Dachboden angekommen stelle ich verwundert, daß sich eine Art Kaufhaus darin befindet, denn es gibt hier nicht nur Bücher zu kaufen, wie früher in der Verkaufsstelle des Verlages, sondern auch viele erdenklichen anderen Dinge, wie Jeanshosen und -röcke, Schuhe und Taschen. Das Betrachten des Warenangebotes bringt mich ein wenig von meinem ursprünglichen Vorhaben ab, denn jetzt schaue ich nur noch mit halben Auge nach dem Kind, genaugenommen interessiert es mir gar nicht mehr, aber ich denke mir, wenn ich hier die Waren anschaue, kann ich ja zumindest im Augenwinkel die Gänge abtasten, ob ich sie irgendwo sehe. Ziemlich schnell löst sich dann auch das Rätsel - die Kleine hatte sich von den bunten Waren auf den Dachboden gelockt, in der Verkaufsabteilung verlaufen. Irgendwann mache ich mich wieder an den Abstieg der Treppen, doch die Treppen sind jetzt sehr eigenartig und gefährlich, denn sie sehen aus, wie in den Raum hineinragende Bügelbretter, welche seitlich abfallen, so daß man auch seitlich auf ihnen balancieren muß, um herunterzukommen. Das heißt es aufpassen, denn daneben gähnt gleich die tiefe Treppenschlucht. Ein Ausrutscher und man stürzt ab. Vorsichtig taste ich mich voran, je weiter ich hinunter komme, um so normaler werden die Treppen. Endlich kann ich auch wieder einen Blick auf die Umgebung werfen und erst jetzt fällt mir die edle und interessante Einrichtung des Verlagshauses auf. Rote Teppiche, Kristalllüster an den Wänden, viel Gold und verzierte Türen. Erstaunlich, daß sie sich das leisten können. Am meisten gefällt mir jedoch, daß die Einrichtung in jeder Etage überraschend anders ist. Ich überlege jetzt, noch einmal mit dem Fotoapparat hierher zu kommen, denn hier würde ich jede Menge tolle Motive finden. Ich bin mir jedoch unsicher, ob man mich nicht als fremden "Eindringling" erkennen würde, wenn ich beginne zu fotografieren, den Verlagsangestellte machen das wohl kaum.

Im zweiten Traumfragment befinde ich mich in einem Heim oder einer Betreuten-WG. Ich mache dort meinen normalen Job, nur daß wir dort bei den Behinderten eingegliedert sind und im gleichen Haus oder Komplex mit ihnen sitzen. Als ich durch einen verwinkelten Gang komme, sprechen mich mehrere Betreute an, um mir einen Auftrag zu übergeben: Als Dankeschön für unsere Arbeit möchten sie eine Art Essen oder Empfang organisieren und dafür möchten sie von mir, daß ich eine Liste erstelle, mit jedem Mitarbeiter, der zu diesem Empfang kommen will und seinen diesbezüglichen Essenswünschen. Es scheint beinahe so, als solle jeder dieser Wünsche auch erfüllt werden. Ein wenig nervt mich dieser Auftrag ja, aber ok, es ist eine schöne Idee und ich werde das schon hinkriegen. Die Leute merken anscheinend, daß sich meine Begeisterung etwas in Grenzen hält, aber sie erklären mir, warum sie nur mir diesen Auftrag geben konnten: Sie meinen, daß ich, was solche organisatorischen Dinge betrifft, noch lernen müsse, und dies ginge am besten, indem man mir entsprechende Aufgaben überträgt. Außerdem würden sie mir am meisten in der Hinsicht vertrauen, daß ich ihren Wunsch auch ernst nehme und entsprechend zuverlässig ausführe. Aha. Na ja, Unrecht haben sie nicht. Ich bin tatsächlich etwas unbeholfen, was solche Dinge betrifft, was aber nicht bedeutet, daß ich es nicht kann. Gemessen an meinen vorhandenen Fähigkeiten, kommt mir dieser Auftrag hier eher zu leicht vor. Ein Teil meiner Unbeholfenheit ist wohl auch auf meine Lustlosigkeit organisatorischen Aufgaben gegenüber zurückzuführen.

Bemerkung:
Mit Rothaarigen scheine ich es zur Zeit zu haben....

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Der Kuß

Ein sehr großes Spielfeld, ein Saal oder ähnliches. Steil fallen Bänke zu einer Seite hin ab. Ich sitze ganz oben, neben mir meine ehemalige Chefin Frau G. Es ist wirklich schwindelerregend hoch, ich habe das Gefühl, nichts mehr unter meinen Füßen zu haben. Das Spielfeld erscheint von hier oben winzig klein. Die Höhe nimmt mir die Luft zum Atmen, da ich kaum wage, mich zu bewegen. Auf dem Spielfeld "gehen", bzw. wandeln grasgrüne eierförmige Wesen, es scheinen Roboter zu sein. Allerdings bin ich weiter mehr mit meiner unbequemen Höhe beschäftigt. Frau G. schaut mich von der Seite an und errät meine Gedanken, denn sie sagt, daß ich mich sicher in der Höhe nicht wohl fühle. Ich fühle mich ertappt, meine aber, das abstreiten zu müssen, weshalb ich den Kopf schüttel und sage, das mache mir nichts. Frau G. meint jetzt weiter, daß mir doch aber ein bißchen schwindlig ist. Ich schaue auf meine rechte Seite und sehe dort K.T., eine ehemalige Mitschülerin. Sie ist so alt geworden! Um ihre Augen zieht sich ein Netz feiner Fältchen. Dann wende ich mich wieder Frau G. zu. Diese erzählt jetzt, daß sie von der Sache mit meinem Vater gehört habe. Aus ihrem Mund klingt das wie eine Anerkennung, als wenn ich wer weiß was für eine Tat vollbracht oder sonstwas geleistet hätte. Auch meine Höhenangst scheint dadurch absolut verzeihbar und unrelevant zu werden. Ich fühle mich unwohl, nun aber weniger wegen der Höhe, als vielmehr, weil ich glaube, daß ich wegen dieser Sache wohl kaum Lob oder Anerkennung verdient habe. Schließlich ist das nichts besonderes, jeder kann mal in so eine Situation kommen und versucht sie dann so gut wie möglich zu meistern. Und dabei habe ich mich sicher nicht nur mit Ruhm bekleckert. Doch Frau G. ist voller Anerkennung (oder sogar Bewunderung?) und versucht mich jetzt auch noch zu küssen. Durch die Höhe kann ich mich nicht viel bewegen und wende nur ein wenig das Gesicht ab, doch sie erwischt trotzdem noch meine Oberlippe. Ihre dicken prallen Lippen drücken einen feuchten Kuß auf meinen Mund. Wie unangenehm! Und das von einer ehemaligen Chefin. Nun in einem tristen, dämmrigen Gang. Am Ende befindet sich eine breite Tür. Ist es ein Krankenhaus? Es scheint, als habe der Gang etwas mit meinem Vater zu tun. Führt er mich vielleicht zu ihm? Ich gehe auf die Tür zu, doch kurz vorher drehe ich um. Ich wage es nicht, die Tür zu öffnen.

Donnerstag, 13. September 2007

Die Fitness-Messe

Ich habe einen neuen Job, nämlich als Verkäufer für Fitnessgeräte, und arbeite für eine große Firma. Ich weiß selbst nicht, wie ich dort hingeraten bin und ich fühle mich reichlich unwohl. Herrje, ich als Verkäufer - das kann einfach nicht gut gehen. Vorerst werde ich aber nur angelernt und brauche noch nicht zu verkaufen. Gerade steht ein großes Ereignis bevor, nämlich eine Fitness-Messe, an der unsere Firma teilnimmt. Auch im Rahmen der Vorbereitungen werde ich eingearbeitet und erhalte einige leichtere Aufgaben. zum Beispiel soll ich mit rosa Farbe Linien auf dem Asphalt ziehen. Das tue ich auch gewissenhaft, allerdings tröpfelt die Farbe erst ziemlich wenig, dann etwas mehr, und die Linien sind dadurch sehr dünn, ich muß mehrere nebeneinander malen, das sieht nicht gerade besonders schön und gerade aus. Die Handlung verlegt sich nun in Holzblockhütten. In der, in welcher ich mich befinde, ist in der Wand ein größeres Loch, so dass ich hinausschauen kann. Anscheinend befinde ich mich mitten auf dem Land, denn draußen ist alles grün. Ich sehe Wiesen und Wald und das gefällt mir. Ich will versuchen aus dieser Blockhütte herauzukommen. Viel helfen kann ich für die Messe eh nicht. Draußen werde ich jedoch von einer ganzen Menge Leute abgelenkt, die dort umherlaufen, so dass ich schließlich wieder in einer Holzhütte lande. Die stehen dort verstreut auf der Wiese, wie ein kleines Holzhütten-Camp.

Der nächste Traum scheint eine Art Fortsetzung dieses Ostseetraumes zu sein, was mir im Traum auch irgendwie bewußt ist, da ich den Ort wiedererkenne. Erneut bin ich an einem Ort, unweit von Berlin, wo bereits die Ostsee beginnt. Ein kurviger Weg führt am Strand entlang und während ich mit der S-Bahn vorbeifahre, nehme ich mir vor, diesen Weg einmal zu gehen. Außerdem will ich mir diesmal genau den Namen des Ortes merken, damit ich ihn nicht wieder vergesse, wie beim letzten Mal. Natürlich habe ich ihn trotzdem vergessen. Ich weiß nur noch, dass er mit K begann. Kyritz war es wohl nicht.

Im letzten Traumbild ein hauchfeiner Spinnenfaden genau in der Ecke der Wand über meinem Kopfkissen. Er fällt mir nur auf, weil an einem kleinen Stück davon ein Paket-Gummi klebt. Eigentlich würde ich den Gummi gerne entfernen, lasse es aber doch, da ich fürchte, damit den zarten Spinnenfaden zu zerstören.

Bemerkung: Eine Karriere als Verkäufer von Fitnessgeräten ist auch etwas, das mir normalerweise nicht mal im Traum einfallen würde.

Sonntag, 26. August 2007

Kirchenrenovierung und die abgetrennten Flügel

Von meiner alten Chefin Frau H. habe ich den Auftrag bekommen, Farbe für das obere vorspringende Deckenende unserer Kirche zu besorgen. Das ist natürlich kein Problem, allerdings denke ich gleich weiter und frage mich, ob ich dieses obere Deckenende dann auch selbst streichen soll. Ich überlege, ob man evtl. andere Farbe als Weiß nehmen könnte, wie zum Beispiel Braun. Wie wäre es mit zwei braun abgesetzten Streben? Jedoch müßte man an den Kanten besonders vorsichtig malen und so hoch oben ist das schwierig. Überhaupt weiß ich gar nicht, wie ich da oben rankommen soll. Da reicht nicht mal eine Leiter und ein Besenstiel. Wahrscheinlich ist da Weiß wirklich am einfachsten - einfach nochmal die Ränder und die Decke weiß übertünchen. Das wird aber eine Heidenarbeit, wenn ich das alleine machen soll, schließlich ist die Kirche riesig - Prost Mahlzeit! Ich komme zu dem Schluß, dass es unmöglich ist und Frau H. sich auf jeden Fall professionelle Maler und Gerüstbauer besorgen muss. Ich bin mir aber noch nicht schlüssig, ob ich ihr das sagen soll. Vielleicht sage ich einfach gar nichts und lasse die Decke wie sie ist. Sie ist nur ganz leicht angegraut und ansonsten noch in Ordnung. Sie merkt es wahrscheinlich nicht mal, dass sie nicht neu gestrichen ist.

Zwischen Tür und Angel unterhalte ich mich mit Kollegen. Von der Tür geht eine lange und steile Außentreppe ab, auf dieser stehe ich. Kurz vor der Tür muss ein Unglück passiert sein, denn zwei abgetrennte Vogelflügel und Federn liegen dort. Ein Stückchen weiter neben der Treppe entdecke ich eine eingeklemmte Taube. Sie muss von irgendwas erschlagen worden sein, denn nur Kopf und Hals schauen noch hervor. Sie ist schon tot und nicht mehr zu retten.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Die Zombie-Kollegin

Letzte Nacht träumte ich von einer ehemaligen Zimmerkollegin. Als ich damals mit ihr zusammensaß, war sie über 50, hatte jedoch immer ein eher jüngeres Aussehen und wirkte ziemlich adrett. Im Traum nun hatte sie das Aussehen einer über Hundertjährigen - ein sagenhaft zerfurchtes und eingefallenes Gesicht, sowie seltsam blinde und stumpfe Augen. Sie sitzt mir gegenüber und erzählt mir dauernd von irgendeiner Herzmuskelentzündung und zu welchen Ärzten sie unbedingt gehen muss.
Nun war diese Kollegin zufällig das Schlimmste, was mir je an Zimmerkollegen wiederfahren ist. Es gibt mir schon zu denken, dass ich ausgerechnet heute von ihr träume. Ich hoffe mal, es soll keine Warnung sein. Jedenfalls, wenn ich mir nicht ziemlich sicher wäre, dass sie noch lebt, auch wenn sie inzwischen nicht mehr arbeitet, würde ich denken, sie ist extra letzte Nacht aus ihrem Grab auferstanden um mich heimzusuchen.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Das Backen der Pommes oder Barbarella meets The Muppets

Auf einer Gruppenreise, die ich mit meinem Kollegen M. und anderen Personen mache, habe ich enorm viel Hunger. Mein Kollege versucht Essen zu organisieren und es kommen schließlich drei kleine schwarzhaarige Menschlein, die mich an die Zwillinge aus "Barbarella" erinnern und mit hohen Stimmchen immer irgendwas reden, was sich wie "Mi mmi mi mi" anhört. Sie stellen sich an einen Campingkocher und versuchen Pommes in Pfannen zu backen. Doch irgendwie scheint es nicht zu funktionieren, denn wir warten Stunden, zwischendurch schlafe ich sogar ein, als ich aufwache sind mindestens drei Stunden vergangen und die Pommes sind immer noch roh. Endlich beginnt jemand mit den drei Menschlein zu schimpfen und sie verschwinden. Ich verschwinde auch, allerdings zu meinem Hotelschließfach, worin ich drei Leibe frisches Weißbrot finde, was ich aber nicht essen kann, da ich nichts dazu habe und es zu trocken wäre. Stattdessen beginne ich, andere Dinge zu suchen, die abhanden gekommen sind und die ich schon für die Rückreise zusammensammeln will, wobei ich innerlich verärgert denke: "Toll, die erste Woche war ja noch ganz schön, aber schon in der zweiten Woche ist man nur noch damit beschäftigt, die Sachen zu suchen, die man wieder mit nach Hause nehmen will." Kollege M. kommt und fragt was los ist, ich erkläre es ihm, er ist sehr verständnisvoll. Zurück in der Gruppe erklärt er jetzt, dass er alles Geld an sich nehmen will, anscheinend, um es zu verwalten und den weitere Vorgehensweise zu organisieren.

Bemerkung: Das ist die Szene mit den Zwillingen aus Barbarella

,

die im Traum aber noch höher und mehr wie eine Puppe von den Muppets reden, nämlich wie diese hier

.

Sonntag, 17. Juni 2007

Ins fremde Bürohaus geschmuggelt

Ich schleiche durch die Gänge eines fremden Bürohauses. Dort habe ich mich hineingeschmuggelt, aus welchem Grund, weiß ich nicht mehr, aber das, was ich sehe, läßt mich denken - hier möchte ich gerne arbeiten. Die Architektur des Hauses ist sehr kühl und etwas bombastisch, erinnert mich an das Verlagshaus meiner Mutter, das ebenso wie viele andere Bürohäuser in Berlin unter den Nazis erbaut worden ist. Der braune Marmor, mit dem teilweise Wände und Türrahmen verkleidet sind, ähnelt ganz genau dem Marmor der Reichskanzlei, der später im U-Bahnhof Mohrenstraße verwendet wurde. Er läßt die mit Teppich ausgelegten Gänge sehr edel wirken. Es handelt sich jedoch nicht um die Reichskanzlei, sondern um irgendein Institut, wie ich mitbekomme. Die Angestellten, die auf den Gängen hin- und herlaufen oder miteinander plaudern, sehen wenig gestresst und sehr fröhlich aus. Anscheinend wird gut für sie gesorgt, wie auch die vielen Buffettische bezeugen, auf denen jede Menge Torten für sie bereitgestellt sind. Ich würde auch gerne von den Torten probieren, fürchte aber, dass man mich nach meinem Betriebsausweis fragt, deshalb nehme ich mir nur einen größeren Krümel Kuchen zum Kosten.

In einer späteren Traumsequenz bin ich zu Besuch im Seniorenheim meines Vaters. Irgendwie hat sich da einiges geändert, was ich nicht gut heiße, unter anderem einige Verbote, wie zum Beispiel das Verbot von Bier. Nun habe ich ausgerechnet heute Bier mit, allerdings ist es in zwei Joghurtbechern verpackt. Deshalb denke ich, ich gebe es ihm trotzdem und hoffe, dass er mich nicht verrät, auffallen dürfte es in den Joghurtbechern kaum. Als ich meinen Vater sehe, hängt er so merkwürdig schräg mit seinem Rollstuhl, als sei er irgendwie gestürzt. Als ich ihn grüße und frage, ob alles in Ordnung ist, gibt er mir in sehr undeutlicher Sprache zu verstehen, dass irgendwas in dem Heim vorgegangen ist, was ihm nicht gefiel. Er wirkt hilflos und zugleich verärgert.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Bescheidene Wunschträume

Zur Zeit scheinen meine größten Wünsche aus nichts anderem zu bestehen, als einige kleinere Erleichterungen oder Vergünstigungen von meinem Arbeitgeber zu erhalten. Jedenfalls träume ich seit zwei Wochen ständig sowas in der Art. Im ersten Traum wurde ich von meiner Büroleitung gefragt, was ich für Beihilfen benötige oder haben möchte, und als mir nichts einfiel, wollten sie mich geradezu nötigen, etwas zu beanspruchen. Im zweiten Traum hatte unser ganzes Bürozimmer als zusätzliche Ausstattung kleine tragbare PDAs erhalten, die eines morgens auf unseren Tischen standen. Zwar die letzten und billigsten Auslaufmodelle - aber immerhin. Letzte Nacht nun träumte ich, dass es eine neue Mittagspausenverordnung gibt. Diese sieht so aus, dass jeder Mitarbeiter ein kleines Nackenkissen erhält, welches er in einem großen Saal so auf dem Tisch positioniert, dass er mit dem Rücken zum Tisch sitzend seinen Kopf darauf legen kann. Er ist jetzt dazu angehalten, genau eine halbe Stunde auf diese Weise Mittagsschlaf zu halten.

Wenn ich diese Träume meinen Kollegen erzähle, dann lachen sie sich immer scheckig. Wahrscheinlich wissen sie genauso gut wie ich, dass wir wohl lange auf so etwas warten können und diese Träume explizit nichts anderes als schöne Schäume sind.

Dienstag, 1. Mai 2007

Die Beerdigung auf dem Kopierer und das Harry-Potter-Strandbad (Amazonit)

Eine Klientin hat Selbstmord wegen eines Anwalts begangen, der ihr nicht glaubte. Eine Kollegin vollzieht nun die Beerdigung, indem sie die Asche der Toten in einer Pappschachtel auf den Kopierer stellt und sie so lange darauf stehen läßt, bis sie Feuer fängt. Dies geschieht wohl dadurch, dass der Kopierer heiß läuft. Endlich brennt die Pappschachtel lichterloh und die Kollegin geht weg. Da ich denke, dass ich das Feuer doch nicht einfach so alleine lassen kann, es könnte ja irgendwohin übergreifen, bleibe ich beim Kopierer stehen, obwohl ich nicht wirklich Lust dazu habe. Ein Mann kommt vorbei, dem die Situation mit dem offenem Feuer offensichtlich ebenfalls nicht behagt. ER spricht mich an und befragt mich deshalb. Ich erkläre ihm, worum es geht und er fragt mich, was ich den machen würde, wenn mich das Feuer irgendwo verbrennt. Ich antworte, dass ich dann lauwarmes Wasser über die Stelle geben würde. Er scheint zwar zufrieden mit der Antwort, aber sie ist anscheinend nicht vollständig, denn er fordert mich auf, mitzugehen, da er mir etwas zeigen will. Ich folge dieser Aufforderung und lasse nun das Feuer auf dem Kopierer doch alleine. Wir betreten ein Zimmer, in welchem der Rechtsanwalt sitzt. Der Rest bleibt im Dunkel.
Später befinde ich mich in einem Strandbad, wo es zwei Zonen gibt, einmal die Liegestuhlzone für die gehobenere Schicht und einmal die Sandzone für die Ärmeren. Eigentlich würde ich lieber auf den Sand, weil ich das Gefühl von warmem Sand auf der Haut schöner finde, als irgendwo auf einem Liegestuhl zu liegen, aber weil dort so wenig sind, genaugenommen nur ein einziger Mann, traue ich mich nicht und ich glaube, es wäre mir auch etwas peinlich, da gesehen zu werden. Nun findet irgendeine Veranstaltung statt, bei der ein Mann Nebel über das Strandbad zaubert, so dass alles sehr mystisch wirkt, und dabei seltsame Zeichen und Schriften irgendwo an die Wand malt. Es scheint ein Zauberer zu sein und das Ganze erinnert mich an eine Harry-Potter-Inszenierung. Ich laufe nun durch das Strandbad, wobei ich den oberen Teil meines Badeanzugs nach unten gezogen habe, also bis auf den Lendenbereich unbekleidet bin. Nun ist das zwar sowieso ein Strandbad, wo das nichts Ungewöhnliches ist, aber besonders angenehm ist, dass ich mich absolut unbefangen und in meinem Körper rundum wohl fühle, ja, mich sogar für schön halte. Dadurch kommt es, dass es mir nicht mal peinlich ist, dass mich Kollegen von meiner Arbeitsstelle so sehen. Ich überlege zwar kurz, ob ich die Träger lieber hoch ziehen sollte, halte es dann jedoch für völlig unnötig, denn schließlich habe ich nichts, was ich verstecken muss.

Bemerkung: Interessant finde ich, dass es in meinen Berufsträumen in letzter Zeit so feurig zugeht, aber auch das Wasser immer wieder auftaucht. Nun ist ja auch diese Neptun tr(Herrscher des 9. Hauses)-Mars r(Herrscher des 10. Hauses)-Opposition noch lange nicht vorbei. Wer weiß, wohin der Kampf der Elemente noch führt.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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