Ins fremde Bürohaus geschmuggelt
Ich schleiche durch die Gänge eines fremden Bürohauses. Dort habe ich mich hineingeschmuggelt, aus welchem Grund, weiß ich nicht mehr, aber das, was ich sehe, läßt mich denken - hier möchte ich gerne arbeiten. Die Architektur des Hauses ist sehr kühl und etwas bombastisch, erinnert mich an das Verlagshaus meiner Mutter, das ebenso wie viele andere Bürohäuser in Berlin unter den Nazis erbaut worden ist. Der braune Marmor, mit dem teilweise Wände und Türrahmen verkleidet sind, ähnelt ganz genau dem Marmor der Reichskanzlei, der später im U-Bahnhof Mohrenstraße verwendet wurde. Er läßt die mit Teppich ausgelegten Gänge sehr edel wirken. Es handelt sich jedoch nicht um die Reichskanzlei, sondern um irgendein Institut, wie ich mitbekomme. Die Angestellten, die auf den Gängen hin- und herlaufen oder miteinander plaudern, sehen wenig gestresst und sehr fröhlich aus. Anscheinend wird gut für sie gesorgt, wie auch die vielen Buffettische bezeugen, auf denen jede Menge Torten für sie bereitgestellt sind. Ich würde auch gerne von den Torten probieren, fürchte aber, dass man mich nach meinem Betriebsausweis fragt, deshalb nehme ich mir nur einen größeren Krümel Kuchen zum Kosten.
In einer späteren Traumsequenz bin ich zu Besuch im Seniorenheim meines Vaters. Irgendwie hat sich da einiges geändert, was ich nicht gut heiße, unter anderem einige Verbote, wie zum Beispiel das Verbot von Bier. Nun habe ich ausgerechnet heute Bier mit, allerdings ist es in zwei Joghurtbechern verpackt. Deshalb denke ich, ich gebe es ihm trotzdem und hoffe, dass er mich nicht verrät, auffallen dürfte es in den Joghurtbechern kaum. Als ich meinen Vater sehe, hängt er so merkwürdig schräg mit seinem Rollstuhl, als sei er irgendwie gestürzt. Als ich ihn grüße und frage, ob alles in Ordnung ist, gibt er mir in sehr undeutlicher Sprache zu verstehen, dass irgendwas in dem Heim vorgegangen ist, was ihm nicht gefiel. Er wirkt hilflos und zugleich verärgert.
In einer späteren Traumsequenz bin ich zu Besuch im Seniorenheim meines Vaters. Irgendwie hat sich da einiges geändert, was ich nicht gut heiße, unter anderem einige Verbote, wie zum Beispiel das Verbot von Bier. Nun habe ich ausgerechnet heute Bier mit, allerdings ist es in zwei Joghurtbechern verpackt. Deshalb denke ich, ich gebe es ihm trotzdem und hoffe, dass er mich nicht verrät, auffallen dürfte es in den Joghurtbechern kaum. Als ich meinen Vater sehe, hängt er so merkwürdig schräg mit seinem Rollstuhl, als sei er irgendwie gestürzt. Als ich ihn grüße und frage, ob alles in Ordnung ist, gibt er mir in sehr undeutlicher Sprache zu verstehen, dass irgendwas in dem Heim vorgegangen ist, was ihm nicht gefiel. Er wirkt hilflos und zugleich verärgert.
Berufsträume - Sonntag, 17. Juni 2007, 11:02









