Das verschwundene rothaarige Mädchen
Im Verlagshaus, der ehemalige Arbeitsort meiner Mutter. Im Traum hat es ebendieses beeindruckende quadratische Treppenhaus, in welchem die Treppen einen tief abfallenden quadratischen Abgrund bilden. Irgendwo erfahre ich im Haus, daß ein kleines rothaariges Mädchen verschwunden ist. Obwohl ich das Mädchen gar nicht kenne, stürme ich gleich voran, um es zu suchen. Mein erster Gedanke ist der Dachboden, andere Leute folgen mir. Die Treppe schraubt sich unendlich in die Höhe, sie hinaufzulaufen kostet ganz schön Puste. Auf dem Dachboden angekommen stelle ich verwundert, daß sich eine Art Kaufhaus darin befindet, denn es gibt hier nicht nur Bücher zu kaufen, wie früher in der Verkaufsstelle des Verlages, sondern auch viele erdenklichen anderen Dinge, wie Jeanshosen und -röcke, Schuhe und Taschen. Das Betrachten des Warenangebotes bringt mich ein wenig von meinem ursprünglichen Vorhaben ab, denn jetzt schaue ich nur noch mit halben Auge nach dem Kind, genaugenommen interessiert es mir gar nicht mehr, aber ich denke mir, wenn ich hier die Waren anschaue, kann ich ja zumindest im Augenwinkel die Gänge abtasten, ob ich sie irgendwo sehe. Ziemlich schnell löst sich dann auch das Rätsel - die Kleine hatte sich von den bunten Waren auf den Dachboden gelockt, in der Verkaufsabteilung verlaufen. Irgendwann mache ich mich wieder an den Abstieg der Treppen, doch die Treppen sind jetzt sehr eigenartig und gefährlich, denn sie sehen aus, wie in den Raum hineinragende Bügelbretter, welche seitlich abfallen, so daß man auch seitlich auf ihnen balancieren muß, um herunterzukommen. Das heißt es aufpassen, denn daneben gähnt gleich die tiefe Treppenschlucht. Ein Ausrutscher und man stürzt ab. Vorsichtig taste ich mich voran, je weiter ich hinunter komme, um so normaler werden die Treppen. Endlich kann ich auch wieder einen Blick auf die Umgebung werfen und erst jetzt fällt mir die edle und interessante Einrichtung des Verlagshauses auf. Rote Teppiche, Kristalllüster an den Wänden, viel Gold und verzierte Türen. Erstaunlich, daß sie sich das leisten können. Am meisten gefällt mir jedoch, daß die Einrichtung in jeder Etage überraschend anders ist. Ich überlege jetzt, noch einmal mit dem Fotoapparat hierher zu kommen, denn hier würde ich jede Menge tolle Motive finden. Ich bin mir jedoch unsicher, ob man mich nicht als fremden "Eindringling" erkennen würde, wenn ich beginne zu fotografieren, den Verlagsangestellte machen das wohl kaum.
Im zweiten Traumfragment befinde ich mich in einem Heim oder einer Betreuten-WG. Ich mache dort meinen normalen Job, nur daß wir dort bei den Behinderten eingegliedert sind und im gleichen Haus oder Komplex mit ihnen sitzen. Als ich durch einen verwinkelten Gang komme, sprechen mich mehrere Betreute an, um mir einen Auftrag zu übergeben: Als Dankeschön für unsere Arbeit möchten sie eine Art Essen oder Empfang organisieren und dafür möchten sie von mir, daß ich eine Liste erstelle, mit jedem Mitarbeiter, der zu diesem Empfang kommen will und seinen diesbezüglichen Essenswünschen. Es scheint beinahe so, als solle jeder dieser Wünsche auch erfüllt werden. Ein wenig nervt mich dieser Auftrag ja, aber ok, es ist eine schöne Idee und ich werde das schon hinkriegen. Die Leute merken anscheinend, daß sich meine Begeisterung etwas in Grenzen hält, aber sie erklären mir, warum sie nur mir diesen Auftrag geben konnten: Sie meinen, daß ich, was solche organisatorischen Dinge betrifft, noch lernen müsse, und dies ginge am besten, indem man mir entsprechende Aufgaben überträgt. Außerdem würden sie mir am meisten in der Hinsicht vertrauen, daß ich ihren Wunsch auch ernst nehme und entsprechend zuverlässig ausführe. Aha. Na ja, Unrecht haben sie nicht. Ich bin tatsächlich etwas unbeholfen, was solche Dinge betrifft, was aber nicht bedeutet, daß ich es nicht kann. Gemessen an meinen vorhandenen Fähigkeiten, kommt mir dieser Auftrag hier eher zu leicht vor. Ein Teil meiner Unbeholfenheit ist wohl auch auf meine Lustlosigkeit organisatorischen Aufgaben gegenüber zurückzuführen.
Bemerkung:
Mit Rothaarigen scheine ich es zur Zeit zu haben....
Im zweiten Traumfragment befinde ich mich in einem Heim oder einer Betreuten-WG. Ich mache dort meinen normalen Job, nur daß wir dort bei den Behinderten eingegliedert sind und im gleichen Haus oder Komplex mit ihnen sitzen. Als ich durch einen verwinkelten Gang komme, sprechen mich mehrere Betreute an, um mir einen Auftrag zu übergeben: Als Dankeschön für unsere Arbeit möchten sie eine Art Essen oder Empfang organisieren und dafür möchten sie von mir, daß ich eine Liste erstelle, mit jedem Mitarbeiter, der zu diesem Empfang kommen will und seinen diesbezüglichen Essenswünschen. Es scheint beinahe so, als solle jeder dieser Wünsche auch erfüllt werden. Ein wenig nervt mich dieser Auftrag ja, aber ok, es ist eine schöne Idee und ich werde das schon hinkriegen. Die Leute merken anscheinend, daß sich meine Begeisterung etwas in Grenzen hält, aber sie erklären mir, warum sie nur mir diesen Auftrag geben konnten: Sie meinen, daß ich, was solche organisatorischen Dinge betrifft, noch lernen müsse, und dies ginge am besten, indem man mir entsprechende Aufgaben überträgt. Außerdem würden sie mir am meisten in der Hinsicht vertrauen, daß ich ihren Wunsch auch ernst nehme und entsprechend zuverlässig ausführe. Aha. Na ja, Unrecht haben sie nicht. Ich bin tatsächlich etwas unbeholfen, was solche Dinge betrifft, was aber nicht bedeutet, daß ich es nicht kann. Gemessen an meinen vorhandenen Fähigkeiten, kommt mir dieser Auftrag hier eher zu leicht vor. Ein Teil meiner Unbeholfenheit ist wohl auch auf meine Lustlosigkeit organisatorischen Aufgaben gegenüber zurückzuführen.
Bemerkung:
Mit Rothaarigen scheine ich es zur Zeit zu haben....
Berufsträume - Freitag, 28. März 2008, 18:46









