Donnerstag, 7. Dezember 2006

Sex in baufälligem Haus

Heißer Sex in einem baufälligen Gebäude. Das Gebäude ist so hinüber, dass die Wände umgekippt auf dem Fußboden liegen und nur noch eine dünne Schicht Putz, biegbar wie Tapete (vielleicht auch Tapete mit an ihr klebendem Putz), die Räume abschirmt. Durch Risse und Spalten in diesem Putz, die man zur Seite schlägt, kann man das Haus betreten. Außer dem Sex gab es noch mehr Handlung in dem Traum, die ich aber vergessen habe. Jedoch kann ich mich erinnern, dass alles, was geschah, irgendwie eine Art Test für etwas war, was ich im Traum vor hatte zu schreiben. Das heißt, ich überlegte immer, was als Handlung weiter in dem was ich schrieb geschehen sollte und testete dies vom Fleck weg, indem ich genau dies tat.

Allgemein heißt es ja immer, dass ein Haus im Traum den Träumer selbst symbolisiert und ich finde, dass das manchmal auch ganz gut passt. Jetzt zum Beispiel, denn im Moment fühle ich mich wirklich wie eine baufällige Schabracke, halt irgendwie fertig. Und das macht mich bestimmt ebenfalls dünnhäutiger (eingestürzte Wände und durchlässige Putzfetzen).

Dienstag, 5. Dezember 2006

Kathedrale und Hund

Wieder eingeschlafen sehe ich eine unglaublich imposante und hohe Kathedrale in den nur mit wenigen Wolken überzogenen blauen Himmel ragen. Sie erscheint mir fast übermenschlich hoch und neugierig betrete ich das Gebäude durch einen einfachen halbrunden Türbogen. Innen ist die Kathedrale nicht wie eine Kirche eingerichtet, sondern eher wie ein rustikales Schloß oder Herrenhaus. Und als ich mich umschaue läuft mir ein halb verhungerter, struppiger, schmutzig brauner Hund zu. Ich nehme ihn mit nach Hause, wo er mir einen großen Haufen ins Zimmer setzt und sich wie ein Bündel Elend zusammenrollt.

Das Kreuz

Ich schaue aus dem Fenster und sehe dort direkt vor dem Balkon ein Holzkreuz bis zu mir in die 4. Etage ragen. Etwas ist darauf geschrieben. Es scheint ein Name zu sein, denn ich lese "Jan Scub" oder "Jan Scrub". Mir fällt dabei mein Nachbar ein, weil ich glaube, dass er mit Vornamen Jan heißt, allerdings hat er einen anderen Nachnamen. Das Holzkreuz selbst erinnert mich an diese Kreuze, die an Unfallstellen aufgebaut werden. Beim Anblick des Kreuzes schaudert es mich so, dass ich erwache.

Montag, 4. Dezember 2006

Stöve-Park und Nina Hagen

Ich bin am frühen Morgen zu spät dran und schaffe es nicht mehr pünktlich zum Unterricht. Aus irgendeinem Grund halte ich mich bei Kumpels auf und diese versuchen mir zu helfen. Dazu ruft J. einen anderen Kumpel von mir an, der mich mit dem Auto fahren soll. Anscheinend ist er bei der Luftwaffe, was mir im Traum neu ist, denn J. fragt am Telefon nach eben dieser. Irgendwie dauert das alles ziemlich lange und ich befürchte, dass es nicht mehr klappt, weil es mit Auto auch nicht so sehr viel schneller als mit der Bahn geht, doch schließlich taucht er auf und wir haben noch ca. 20 Minuten. Ich glaube nun doch, dass wir es schaffen können.
In den nachfolgenden Szenen, an die ich mich nicht gut erinnern kann, fragt mich jemand, ob ich den Stöve-Park kenne. In Traum bin ich fest davon überzeugt, dass es diesen Park gibt und das ich zumindest schon einmal den Namen gehört habe.(Hört sich irgendwie so skandinavisch an.) Danach steige ich neben Nina Hagen zwei schmale, steile Treppen hinunter, die sich nebeneinander befinden und eher wie Leitern aussehen. Sie liegen fast senkrecht, ebenso wie eine Leiter, und wir steigen sie trotzdem wie eine Treppe hinunter, was sehr schwierig ist. Nina Hagen ruft mir irgendwelche Anweisungen zu, wie ich es am besten machen soll und ich versuche bei jedem Schritt, meinen Schuhabsatz hinter die Leiter- (Treppen-)sprosse zu klemmen.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Der Anruf

Meine Mutter gibt mir das Telefon und sagt, da sei jemand für mich dran. Es ist mein Kumpel M., was ich aber nur schwer herausfinde, da ich nicht so richtig verstehe, was am anderen Ende der Leitung gesprochen wird, bzw. ich verstehe von der Lautstärke her schon, aber es ist so zusammenhanglos und ergibt für mich keinen Sinn. Ich höre den Namen Wolfram und denke dabei sofort an meinen Onkel, wundere mich aber, woher M. meinen Onkel kennt. Außerdem sagt M. irgendwas wie "Ich bin am A....." und dass er ein Geschenk gekauft und verschickt hat (an Wolfram?), das aber nicht angekommen ist. Mehr konnte ich nicht mehr herausfinden, weil ich dann aufwachte.

Das Buch meines Vaters

Ich wache in einem Zimmer und einer Wohnung auf, die im Traum mein Zimmer und meine Wohnung sind, mir aber im Wachen nicht bekannt sind, und greife nach einem Buch. Es ist ein Buch aus der Sammlung meines Vaters, vom Äußeren sieht es aus wie eines von kurz nach der Jahrhundertwende (1900), also schon etwas älter. Ich blättere darin und sehe zuerst Noten und Liedtexte, es scheint ein Liederbuch zu sein. Ich erkenne aber auch, dass es hauptsächlich englischer Text ist. Der Text verändert sich jedoch, je länger ich in dem Buch blättere. Ich sehe nun auch noch Gedichte und Bilder, denke, da der Text Englisch ist, dass es ein Sprachlehrbuch ist. Dann sehe ich Fotos mit Models, die in der Mode der 80iger Jahre gekleidet sind. Nun ist es mehr sowas wie ein Schneiderbuch. Natürlich passt die Mode der 80iger Jahre überhaupt nicht zu dem alten Einband. Mein Vater hat überall in das Buch hineingeschrieben und Anmerkungen gemacht. Ich finde außerdem einen ganzen Zettel mit Notizen, die völlig zusammenhanglos und schwer zu entziffern sind. Über allem steht "Schmerzen in der Brust", zwischendrin erkenne ich noch das Wort "SZweiflerin", was seltsamerweise ein S am Anfang hat. Vielleicht lese ich auch nur falsch. Ich lege das Buch zur Seite und stelle nun zu meinem Schrecken fest, dass während ich schlief irgendjemand in der Wohnung gewesen sein muss, denn die Hälfte meiner Möbel fehlen. Nur das Bett und ein paar andere Sachen hat man stehenlassen, wie zum Beispiel eine kleine Schultafel, auf der ich anscheinend ganz genau mit Kreide notiere, was ich zu welcher Uhrzeit am Tag gemacht habe.Im Traum ist mir, als könnte ich der Tafel irgendeinen Anhaltspunkt entnehmen, was passdiert ist, ohne dass ich es merkte. Nun sind auf einmal noch andere Leute im Raum und irgendeine Klingel geht los, vielleicht ein Wecker, allerdings mit einem merkwürdigem Geräusch. Ich sage deshalb zu einer Frau neben mir, dass sich das anhört wie ein Staubsauger oder eine Turbine.

Rauchen auf dem Klo

Ich gehe auf die "Betriebstoilette" und merke, dass es unangenehm nach Zigarettenqualm stinkt. Nach mir kommt Kollege E. - ich wundere mich kurz, dass er auf die Frauentoilette geht - sage aber nur zu ihm, dass es nach Qualm stinkt, weil jemand geraucht. Ihn stört es jedoch nicht, er meint, dass doch jeder rauchen könne, wo er wolle. Ich gehe erst, komme aber wieder und überprüfe aus irgendeinem Grund die Scharniere der Klotür. Die Scharniere sehen anders aus als normal - es sind pro Scharnier drei metallene Stifte mit einem Schlitz zum Schrauben am Ende, die irgendwo reingeschoben sind. Ich stelle fest, dass einer dieser Stifte herausragt und weiß nun mit einem Mal, dass es Kollege L. war, der heimlich auf dem Klo geraucht hat und dies irgendwie mit Hilfe des Scharniers angestellt hat. Ich nehme einen Schraubenzieher, um den Stift wieder in seine Halterung hereinzudrehen.

Schlafrichtungen nach Feng Shui

Unter dem Link

https://www.fengshui-advice.de/fengshui.swf

kann man interaktiv herausfinden, welche Schlafrichtungen nach Feng Shui als gut empfohlen werden.
Natürlich muss das individuell nicht immer stimmen, zum Beispiel gelten nach der indischen Tradition, dem Vastu, wieder ganz andere Zuordnungen. Letztendlich sollte man probieren und sich auf das eigene Gefühl verlassen.

...

Weniger wichtig und nicht immer wählbar ist die Himmelsrichtung, die der Körper nachts einnimmt, doch ist auch dies für manche Mensehen nicht ohne Belang. Den erdmagnetischen Kraftlinien entsprechend sollte der Kopf nach Norden, die Beine nach Süden liegen. Von Tieren wird diese Lage im Schlaf bevorzugt. Wichtiger noch ist die körperfreundliche Ausstattung des Bettes. Magnetfeldverzerrungen werden nämlich häufig durch Federkernmatratzen und eiserne Federroste verursacht, die meist zusätzlich wirbelsäulenfeindlich sind. Körper und Wirbelsäule müssen sich nachts horizontal ausstrecken können, ohne durchzuhängen und Schwingungen ausgesetzt zu sein. Dazu dient ein unnachgiebiger hölzerner Lattenrost und eine darauf liegende durchgehende Matratze aus natürlichem, nicht synthetischem Material wie Natur-Kautschuk (Dunlopillo), Kapok, Rosshaar, Kokosfaser, Stroh. Der Reformwarenmarkt bietet solche Fabrikate heute in verschiedenen Qualitäten und Preislagen an. Sie gewährleisten eine gute Luftzirkulation und damit ein bekömmliches Bett- und Schlaf-Klima in jeder Jahreszeit. Für wärmebedürftige Schläfer kann auf die Matratze eine mehrfach gefaltete, nicht eulanisierte (!) Wolldecke oder ein Unterbett aus gewachsenem Material gelegt werden, doch achte man auf die gleiche Beschaffenheit auch des Überzuges. Wahlweise kann Leinen oder Baumwollflanell als Bett-Tuch verwendet werden. In solches ist sodann die Zudecke eingeschlagen, für die ebenfalls reine Schurwolle, Kamelhaar oder Alpaka verwendet werden sollte. Federbetten oder Daunen sind für Kranke ungeeignet.
(https://www.windstosser.ch/museum/manuskript/)

Schlafrichtungen nach der indischen Tradition

Die S-Richtung fördere gute Gesundheit.
Die O-Richtung spirituelle Entwicklung.
Die W-Richtung sei auch akzeptabel, fördere allenfalls Wohlstand.
Die N-Richtung allerdings störe erholsamen Schlaf und führe gehäuft zu Alpträumen.

...

Neueste Untersuchungen von Prof. Dr. Gerhard Ruhenstroh-Bauer vom Max- Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben jedoch folgendes gezeigt: Die REM-Latenzzeit, d. h. die Spanne zwischen dem Einschlafen und dem Auftreten des ersten REM-Gipfels, ist bei Nord-Süd-Schläfern mehr als 7% länger als bei Ost-West-Schläfern. Dies bedeutet, daß man, wenn möglich, das Bett in Nord-Süd-Richtung stellen sollte.

Samstag, 2. Dezember 2006

...

Durch Pampelmusenorangine ziehen die Geleenomaden

Freitag, 1. Dezember 2006

...

Der Satz "Seit 15 Jahren studiere ich die dunkle Seite des Mondes." Danach den Song "O Moon of Alabama" im Kopf.

Edit am 3.12.06: Gerade fällt mir ein, dass ich mich seit 1990 ernsthaft mit Astrologie beschäftige, das sind in etwa 15 Jahre. Vielleicht ist Astrologie "die dunkle Seite des Mondes"?

Mittwoch, 29. November 2006

War, ist oder wird Herr Luchterhand Gefängnisinsasse sein?

Ich sehe meine zweitoberste Chefin am Tisch stehen und in einem Buch blättern, bzw. lesen. Mein Kollege K. kommt herein, sieht seinen Post- und Unterlagenberg auf dem Tisch liegen, kehrt um und sagt, dass er mit einem Koffer wiederkommt.
Dann stehe ich mit meiner zweitobersten Chefin in der U-Bahn und luge über ihre Schulter, um zu erkennen, was in dem Buch geschrieben steht, in welchem sie noch immer blättert. Ich erkenne sehr viele Namen, die mit nachfolgenden kurzen Absätzen aufgeführt sind. Auf meine Frage erklärt mir Fr. St., dass in diesem Buch alle Gefängnisinsassen aufgelistet sind, die während der Haftzeit einen Roman o.ä. geschrieben haben.
Ich bemühe mich weiter, etwas in dem Buch lesen zu können und sehe den Namen "Luchterhand".
Sofort sage ich spontan: "Über den habe ich auch was geschrieben!"
Es besteht kein Zweifel, dass es der Herr Luchterhand aus meiner Geschichte ist.
Einige Bilder in Form von Fotos in den nächsten Sequenzen, u.a. einen Bär, der mit seinen Tatzen an einem Elefanten mit reich geschmücktem Überwurf hängt.

Ich finde es ja lustig, dass ich jetzt von Herrn Luchterhand schon so träume, als gäbe es ihn wirklich. Aber gut, so lange er nicht auf mir drauf liegt.....

Montag, 27. November 2006

Zungenkampf und erster Geldschein

Ich befinde mich bei Dr. K., einem Sportmediziner, welcher mal Vertretung für meine Hausärztin gemacht hat, nur im Traum ist das salopp sportliche und zackige von ihm noch übertrieben. Im Zimmer (Praxis?) befindet sich ein riesiges Chaiselonge, auf welchem Kollegen von mir aufgereiht wie die Heringe liegen und alles mitbekommen. Ich selbst sitze an seinem Tisch und möchte Schlaftabletten haben. Er gibt oder verschreibt mir auch welche, allerdings nur vier Stück. Dann fällt mir ein, dass ich für den Hals noch Medikamente gebrauchen könnte. Ich beschreibe also die Halsbeschwerden und er will mir in den Rachen gucken, wozu ich aufstehe, ihm direkt gegenüber. Damit er auch gründlich nachschauen kann, strecke ich die Zunge bewußt so weit raus, wie ich kann. Ich bin etwas überrascht und verdutzt, als er seine Zunge ebenfalls herausstreckt - sie hängt ihm aus dem Mund wie die von einem Hund -, sich damit meinem Gesicht nähert und versucht sie in meinen Mund zu stecken. Ich halte mit meiner Zunge dagegen und wende mich angeekelt ab, doch ich weiß auch, warum er das macht. Er will, dass ich die Zunge im Mund lasse, da es nicht nötig ist, sie so weit herauszustrecken, sagt es mir aber nicht einfach, sondern macht sich über mich lustig.
In der nächsten Traumsequenz treffe ich mich an unserer alten Moccastube mit Klassenkameraden. Wir wollen auf eine Klassenfahrt gehen und jemand fragt mich, ob ich an die Puscheltiere gedacht habe. Ich nicke und man sagt, dass auf mich Verlass sei.
In der dritten Traumsequenz warte ich auf meinen Bruder, der mir bei einigen Reparaturen helfen soll. Er kommt auch, ist jedoch so seltsam anders als sonst. Er hat einen anderen jugendlichen Haarschnitt, ein bißchen punkmäßig, und so eine übertrieben cool-lässige Art, die ihn sehr viel jünger wirken läßt. Ich wundere mich ein bißchen und bin auch besorgt. Er gibt mir einen Geldschein, welcher aussieht wie ein DDR-5-Mark-Schein, doch ich schaue sehr genau hin und sehe, dass das Eurozeichen darauf steht. Er will mir das Geld nicht schenken, sondern nur zeigen und erklärt mir, dass dies der erste Schein sei, den er jemals verdient, bzw. bekommen habe. Ich bin erstaunt, dass er den Geldschein so lange aufgehoben hat und frage mich, aus welchem Grund er mir den Schein zeigt.

Sonntag, 26. November 2006

Naturgraslampe

Ein Blick in den Schrank meiner Mutter. Darin sehe ich eine Naturgraslampe, mehr schlecht als recht schräg hineingequetscht. Deshalb glaube ich im Traum, dass sie ein Weihnachtsgeschenk für mich ist.

Wo gibt es hier Wasser?

Mit meinem Bruder und Cousin an vielen verschiedenen Schauplätzen unterwegs, wobei die beiden immer renovierungsmäßig beschäftigt sind. Erst die elterliche Wohnung, dann ein beengtes Unterseeboot, welches unter Wasser die Spree entlangschippert, schließlich in luftiger Höhe in einer offenen Gondel auf einer Baustelle, wo sie irgendein neben uns liegendes Gebäude ausmessen, ich dagegen unter Höhenangst leide und nicht will, dass sie sich zu weit hinauslehnen. Als wir wieder unten sind, rennen die beiden, ohne dass ich ihnen folgen kann, in eine Bäckerei. Sie rennen direkt in den Backraum, wo sie Wasser suchen, um sich zu waschen. Ich bleibe im Verkaufsraum stehen und schaue mich um. Dort duftest es herrlich nach Kuchen und die saftigsten der mannigfaltigsten Art gibt es dort zu kaufen. Das Angebot ist so überwältigend, dass ich überfordert wieder hinausgehe, da ich mich nicht entscheiden kann.
Später befinde ich mich allein auf einer Straße, wo mich eine Frau mit einem leeren Becher anspricht. Sie meint, ich sähe so aus, als ob ich wüßte, wo es hier Wasser gibt, ob ich ihr sagen könne, wo sie welches bekommen könnte. Ich kann ihr darauf nicht antworten, sage nur, dass ich in dieser Gegend auch nicht genau wüßte, wo man welches findet. Als sie weg ist fällt mir aber ein, dass ja hinter uns ein Friedhof ist und ich sie dahin hätte schicken können, da es dort immer Wasser gibt.

Freitag, 24. November 2006

Die Fünflinge

Ich bin mit dem Mann, welchen ich zu jener Zeit kannte und in den ich viele Jahre sehr verliebt war, verheiratet und wir haben zusammen frisch geborene Fünflinge. Leider entpuppt er sich im Eheleben als ziemlicher Pascha und beteiligt sich kaum an der Hausarbeit. Statt dessen sitzt er lieber mit meinem Vater zusammen und spielt Würfelspiele. Ich sage deshalb zu ihm, er möchte sich doch wenigstens Namen für die Babys ausdenken - die haben nämlich noch keine -, doch es tut sich einfach nichts. Nicht einmal dazu ist er in der Lage. Ich dagegen bin ständig am rotieren, um den Haushalt in Ordnung zu halten und die Babys zu versorgen. Immer wenn ich das fünfte Baby gefüttert, gewaschen und gewindelt habe, fängt das erste wieder an zu schreien. Das geht so lange, bis ich vollkommen fertig mit den Nerven plötzlich aufwache. Ich bin schweißgebadet und kann es zuerst kaum fassen, dass es ein Traum war. Doch als ich es endlich glauben konnte, war ich noch NIE in meinem Leben so froh, nur geträumt zu haben. Ich habe richtig gehend körperlich gefühlt, wie eine zentnerschwere Last von mir abfiel. Eindeutig ein ANGST-Traum!

Donnerstag, 23. November 2006

Zu Besuch bei West-Verwandten

Verreist bei entfernten Verwandten aus dem Westen. Der Ort beginnt mit B..... (beim Aufwachen musste ich an Berchtesgarden denken). Am letzten Tag des Aufenthalts fällt dem Sohn, einem jungen Mann, ein, uns oder mir noch etwas zu zeigen. Wir gehen eine Straße entlang, wo rechts von uns eine große unbebaute Fläche mit weißen Rechtecken liegt. Als ich genauer hinschaue, sehe ich, dass es im Vordergrund ein großer Parkplatz ist, man im Hintergrund jedoch die gesamte Stadt sehen kann, und zwar schaut man direkt von oben auf die überwiegend weißen Dächer. Der Ort muss also etwas bergig sein, wirkt aber von unserem Platz aus nicht so. Wir wenden uns jedoch nach links, lassen erst viele Autos vorbeifahren, die dort aus einer Kurve hervorkommen, und überqueren dann Bahnschienen. Mit dem Bus fahren wir eine Weile, bis wir zu einer anderen Wohnung gelangen. Die dort wohnen sind auch Verwandte von uns und anscheinend findet gerade eine Feier statt, denn das ganze Wohnzimmer ist voller Menschen, auffällig viele alte sind dabei. Da ich keine Lust habe, überall herumzukriechen und allen fremden Leuten die Hand zu geben, winke ich bloss grüßend mehrmals auffällig hinein, worauf aber kaum reagiert wird. Mit einem Mal sind sie alle weg und ich schaue mir interessiert die Wohnung an.
Beim Eintritt kommt man in einen ziemlich kleinen engen Flur und schaut direkt in das Schlafzimmer, welches linkerhand schräg gegenüber der Eingangstür liegt und keine Tür hat.
Statt dessen ist ein sehr großer, bogenförmiger, in der Mitte mit einem kleinen Schlenker spitz zulaufender Durchgang in der Wand, durch welchen man genau auf den deckenhohen gemaserten Holz-Wandschrank und das Ehebett schaut. Gegenüber vom Schlafzimmer liegt ein Raum, der am Eingang (Türrahmen?) irgendwelche technischen Geräte eingebaut hat (Radio?). Neben dem Schlafzimmer liegt das Bad und neben dem Bad, rechterhand gegenüber der Eingangstür kommt man zum Wohnzimmer. Ich schreibe "kommt man", weil man erst durch mehrere verwinkelte kleine Vorzimmer muss, bevor man das langgestreckte große Wohnzimmer erreicht, welches man durch eine Tür neben der Stirnseite betritt. Auch gegenüber der Tür zum Wohnzimmer kommt man vom Flur aus noch in ein anderes Zimmer. Und genau dort an der Zwischenwand des Flures, prangt direkt in der Mitte ein riesiges Gerät von Sprechanlage. Ich denke bei mir, dass die Wohnung zwar nicht schlecht und schön groß ist, aber von der technischen Ausstattung doch schon etwas veraltet. Die Hausherrin will uns jetzt ein Buch schenken. Doch es ist nicht für jeden ein Buch, sondern ein riesiges Buch für uns alle (drei?). Es ist bestimmt so hoch wie ein halber Mensch und sie setzt sich an den Wohnzimmertisch, um eine Widmung hineinzuschreiben. Diese Widmung wird zu einer ganzen Zeichnung, die sie mit leichter Hand dort hineinsetzt. Beim Zeichnen betrachte ich sie und ihr Gesicht aufmerksam. Sie hat aschbraune, glatte, halblang, auf gleicher Höhe geschnittene Haare, trägt eine Brille mit dünnem Rand und hat ein feingeschnittenes schönes Gesicht. Im Traum ist mir, als würde ich sie schon von früher kennen - und es war eine angenehme Bekanntschaft -, kann mir aber nicht so recht klarwerden, ob ich sie vorher wirklich schon mal getroffen habe.

Montag, 20. November 2006

Einstieg ins Filmbusiness

mit Striptease und einem perfekten, makellosem Körper.
Seltsam, sowas zu träumen, da ich mir üblicherweiser auch im Traum meiner "Schöhnheitsfehler" sehr bewußt bin. Fühlt sich aber gut an.

Sonntag, 19. November 2006

Vater ist wieder zu Hause

Ich befinde mich in der Wohnung meiner Eltern, anscheinend wohne ich auch da, und bekomme durch Zufall mit, dass mein Vater wieder Zuhause ist und im Schlafzimmer liegt. Ich frage meine Mutter, ob sie ihn da jetzt etwa alleine pflegt. Es macht mich total wütend, dass sie nicht mit mir darüber gesprochen hat und den guten Heimplatz aufgegeben hat, um meinen Vater nach Hause zu schleifen und alleine zu pflegen, was eigentlich viel zu schwer für sie ist. Außerdem hat sie das auch nur aus dem selbstsüchtigen grund gemacht, dass sie immer jemanden braucht, den sie bemuttern kann. Aus dem Schlafzimmer hört man laut den Fernseher dröhnen und mein Vater ruft anscheinend durch eine Sprechanlage. Dann sehe ich ihn später in einem großen Raum, wo sich auch andere Leute aufhalten, herumhumpeln, und ich wundere mich, dass er doch wieder laufen kann. Jemand fragt mich oder sagt etwas, dass das Humpeln durch die Krankheit geblieben ist, aber ich antworte, dass er schon vorher gehumpelt hat.
In einem späteren Traumbild eine große Spielzeugeisenbahnanlage auf meinem Schreibtisch.

Donnerstag, 16. November 2006

WG mit Leiche

Ich wohne mit Mitarbeitern meiner Arbeitsgruppe zusammen in einer großen möbilierten Wohnung in Form einer WG. Die Wohnung scheint zum Teil die alte elterliche Dienstwohnung zu sein, zum andern aber auch die Wohnung meiner Tante R. und ihres Mannes, die beide nach ihrer Scheidung verlassen haben. Die alten, dunklen und teilweise sehr schäbigen Möbel wurden dort zurückgelassen. Jedoch wohnt hier nicht die ganze Arbeitsgruppe, sondern das scheint teilweise zu wechseln. Ich bin mit Kollegin M. und Kollegin S. dort. Als wir auf der Couch sitzen, frage ich, wie es denn mit dem Saubermachen laufen soll, ob das irgendwie eingeteilt ist. Die beiden zucken mit den Schultern, anscheinend wurde sich darüber bisher keine Gedanken gemacht und es lief irgendwie oder auch nicht. Ich frage, ob es nicht am besten wäre, wenn jeder für ein Zimmer zuständig wäre und der Rest abwechselnd erledigt werden würde, finde damit aber keine Resonanz. Doch anscheinend habe ich sie auf eine Idee gebracht, denn nun fangen sie an, sauberzumachen, und zwar zuerst das Schlafzimmer. Dort steht ein altes dunkles Ehebett, auf welchem Lumpen und eine dicke Staubschicht liegen.
Als die Lumpen entfernt sind, sind immer noch größere Flecken voll Staub zu sehen. Es heißt, dass in diesem Bett vorher Kollege L. geschlafen hat, der aber sehr schmutzig gewesen ist, so dass das Bett jetzt so aussieht.
Schließlich finden sie irgendwo in der Wohnung auch noch eine Frauenleiche in einem leuchtend rotem Kleid. Sie schnallen die Leiche auf eine Art Surfbrett mit vielen Riemen und legen es auf eine breite Balustrade, vielleicht die vom Fenster. Ich befürchte bei diesem Anblick, dass sich das Brett, dass ein wenig gebogen und kipplig ist, selbständig macht und mitsamt der Leiche hinunterpurzelt, sage aber nichts.

Spuk im U-Bahn-Schacht

Während der U-Bahnfahrt fliegt der Tunnel grau und schwarz an den Fenstern vorbei. Plötzlich fliegt eine gruselige Gestalt in einer schwarzen Kutte, die auf einem schwarzen Stuhl sitzt, ebenfalls vorbei und ruckartig hält die U-Bahn an. Sofort als ich die Gestalt sah, habe ich meine Augen gesenkt und nach unten geschaut, so wie ich das bei Horrorfilmen immer mache. Ich lasse meine Augen gesenkt, um nicht sehen zu müssen, was sich hinter den leider riesigen Fenstern abspielt und sage gereizt, weil ich so konzentriert wegzuschauen versuche, zu meinem Sitznachbarn "Sprich mich nicht an!", als der mich fragt, warum die U-Bahn hält. Schließlich fährt sie doch noch langsam in einen Bahnhof ein und erleichtert steige ich aus. Trotzdem bleibt auch jetzt noch das Gefühl einer Bedrohung. Ich erwarte irgendwie, dass der Spuk nur ein Vorzeichen war und noch irgendetwas Schlimmes geschieht. Auf dem gegenüberliegendem Bahnsteig fährt eine U-Bahn ein und ich fahre mit ihr mit. Auf der Anzeigetafel sehe ich, dass sie genau in die entgegengesetzte Richtung meiner "heimatlichen" U-Bahn-Station fährt. In der "Spuk"- U-Bahn muss ich also auf dem Weg nach Hause gewesen sein.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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