Das Schlafen mit dem Kopf in Richtung Süden soll angeblich die Intuition verbessern, sowie das Traumgedächtnis und Erinnerungsvermögen stimulieren.
(aus "Feng Shui Raum für Raum" von Terah Kathryn Collins)
Zitate und Tips - Mittwoch, 15. November 2006, 01:10
Meine ehemalige Schulfreundin A. hat den Traumjob, den eigentlich ich immer wollte, und ich erniedrige mich soweit, dass ich meine Ex-Chefin und die Ex-Kollegen meiner Ex-Abteilung darum anbettele, dass sie mich wieder nehmen. Vielleicht sollte ich eine Extra-Rubrik für Versager-Träume einrichten. :-/
Berufsträume - Dienstag, 14. November 2006, 22:54
Wahrscheinlich der gestrigen
Blogunterhaltung zu danken ist folgender Traum:
Ich bin mit Elsa an mir unbekannten Orten unterwegs. Zuerst sitzen wir irgendwo in der Sonne, um uns Massen von Menschen, die ebenfalls herumsitzen. Danach beschließen wir, in einem Hotel einen Tee zu trinken. Das Hotel-Cafe befindet sich gleich in der riesigen Eingangshalle. Es besteht aus kleinen runden Tischen mit passenden Stühlen, dahinter liegen die Rezeptionen. Wir suchen uns einen leeren Tisch, aber der ganze Fußboden ist merkwürdigerweise mit Papier zugemüllt, so dass man sich dort gar nicht hinsetzen kann. Ich bücke mich und beginne das Papier wegzuräumen, wobei ich mir erst genauer anschaue, was dort liegt. Es sind kleine rechteckige Zettel aus dünnem Papier mit aufgedruckten Blumenfotos. Ich halte sie im Traum für Werbezettel aus Pralinenschachteln. Beim Wegräumen bemerke ich unter ihnen eine beschriebene Ansichtskarte. Ich hebe sie auf und gebe sie Elsa mit den Worten: "Guck mal, eine Postkarte. Die hat anscheinend jemand verloren." Dann fordere ich sie auf, mal vorzulesen, was darauf steht, kann mich aber nicht erinnern, ob sie es getan hat. Nachdem ich den gröbsten Müll beseitigt habe, fege ich den restlichen Schmutz mit Handfeger und Müllschippe auf. Während ich mich am Fußboden zu schaffen mache, steht die ganze Zeit ein mausgrauer Mann in einer mausgrauen Jacke daneben und schaut mir zu. Es kommt mir vor, als wolle er etwas von mir, traue sich aber nicht mich anzusprechen, weil ich gerade beschäftigt bin, und ich kümmere mich nicht weiter um ihn. Schließlich hat er genug, dreht sich um und redet mit der Rezeptionistin. Ich höre wie sie sagt: "Es gibt auch noch andere."
Ich weiß nicht mehr, ob wir endlich dazu gekommen sind, Tee zu trinken, aber später gehen wir in eine Location (Diskothek?), wo wir irgendwo hinunter steigen müssen und einen langen, schummrigen Gang betreten. Der Gang ist ebenfalls voller Menschen, die dort laufen oder herumstehen, aber besonders auffällig ist der Fußboden, welcher zwischen den vielen Beinen in der Dunkelheit hell schimmert. Seine Grundfarbe ist weiß und aus dem Weiß leuchten viele große bunte stilisierte Blüten. Es kommt mir so vor, als ob es ein Steinfußboden ist und die Blüten ebenfalls aus Stein als Muster eingelegt sind.
Das Lustige ist, dass heute morgen in der U-Bahn ein Typ saß, der fast haargenau wie der mausgraue Typ im Traum aussah, nur dass er eine dunkelblaue Jacke trug.
Träume von Urlaub und Reisen - Montag, 13. November 2006, 17:34
Mein ehemaliger Mitschüler R., mein Mitschüler F., der mir bunte Dessous zum Einkleiden gibt, und irgendwann der Satz aus dem Nirgendwo, der an mich gerichtet ist: "Du wirfst mit Farben nur so um dich."
Wort-und Zahlenträume - Sonntag, 12. November 2006, 11:45
Kurzes Fragment aus längeren Träumen:
Ich sitze mit meinem Notebook im elterlichen Wohnzimmer und surfe im Internet. Es ist schon sehr spät, kurz vor zwei Uhr nachts. Dann ist es auf einmal das Büro und die Bürotür steht zum Flur hin weit offén. Die Zeit ist allerdings dieselbe geblieben. Gegenüber das Zimmer steht seltsamerweise mitten in der Nacht ebenfalls offen, ich kann von der Seite hineinschauen, es ist im Traum das Büro des Hrn. B., unseres dritthöchsten Obergurus. Dieser geht hinein und meine unmittelbare Vorgesetzte, Fr. K., folgt ihm. Beide setzen sich an seinen Schreibtisch, Hr. B. holt eine Sektflasche hervor und sagt zu Fr. K., dass sie jetzt mal richtig einen draufmachen wollen, wo keiner da ist. Ich wundere mich, dass sie mich noch nicht entdeckt haben, denn meine Tür steht ja auch sperrangelweit offen und mir ist die Situation ein bißchen unangenehm. Ich bleibe mucksmäuschenstill, tue als ob mich alles nichts angeht und surfe weiter im Internet. Da bemerkt mich schließlich Hr. B. doch, kommt zu mir herüber und sagt: "Na junger Mann, Sie sind ja auch noch so spät hier." Ich wundere mich ein bißchen, dass er "junger Mann" zu mir sagt, finde es aber nach dieser Überlegung zu spät, etwas zu korrigieren, beschließe jedoch, falls er noch einmal "junger Mann" zu mir sagt, ihn auf seinen Irrtum aufmerksam zu machen.
Der Traum erinnert mich ein bißchen an diesen Eintrag, den ich woanders gemacht habe, weshalb ich ihn jetzt nicht verlinke, sondern zitiere:
Um die Mittagszeit überfiel mich urplötzlich ein Hunger auf Heringssalat, weshalb ich zu Penny ging, um mir diesen und zwei Brötchen zu kaufen. Neben mir am Regal stand eine alte Frau, welche vor sich hinbrabbelte und dann auf mich zu kam. "Junger Mann!" sagte sie, "Junger Mann, gucken Sie mal. Haben Sie vielleicht ein Pflaster?" Dabei hielt sie ihren Zeigefinger hoch, an dem ein Tropfen Blut hing. Anscheinend hatte sie sich an einem Joghurtbecher geschnitten. "Nein" sagte ich während sie weiter irgendwas erzählte, "ich habe kein Pflaster, aber fragen Sie doch mal bei der Kassiererin." Das tat Sie dann auch und ich eilte wieder in das Büro zurück. Dort angekommen war mein Hunger auf einmal verflogen.
Berufsträume - Freitag, 10. November 2006, 16:11
Ein "Strauß" gleich langer Bambus-Stöcke in einer Vase. Ich experimentiere mit ihnen, indem ich etwas von ihnen abkratze, auf einen Glasträger lege und unter einem Mikroskop betrachte. Zuerst sehe ich gar nichts, doch bei genauerem Hinsehen fallen mir schwach schwarze x-förmige(Chromosomen?) Wesen auf, die sich bewegen. Beim zweiten Hinschauen sind sie schon tiefer schwarz und besser zu erkennen. Beim dritten Hinschauen erkenne ich außer den x-förmigen Chromosomen andere schwarzen Wesen, die zwischen diesen herumschwimmen und sie fressen. Sie sehen aus wie kleine Haie.
Einen Traum später: Liebesperlen in einem großen Glas. Sie sind jedoch nicht bunt wie normale Liebesperlen, sondern, weiß, blaß-rosa und blaß-mint. Als ich mir welche nehme, bemerke ich, dass sie nicht süß schmecken, sondern scharf pfefferminzig.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 5. November 2006, 10:44
Mein Mann will mich umbringen. Ich weiß es aus irgendeinem Grund und mein Mann ahnt, dass ich es weiß. Er kontrolliert mich und beobachtet mich bei jedem Schritt, während ich so tue, als ob alles in bester Ordnung wäre. Wenn ich mich kurz unbeobachtet fühle, versuche ich mich heimlich aus der Wohnung zu schleichen, doch jedesmal erscheint wieder sein Kopf im Türrahmen des Wohnzimmers um zu schauen, was ich mache. Schließlich gelingt es mir doch, mich davon zu schleichen. Im Hintergrund dudelt die Filmmusik aus "Lovestory" (was aber eine völlig andere Geschichte war) und ich nehme nach dem Aufwachen eine unbestimmte Traurigkeit mit in den Tag.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Freitag, 3. November 2006, 10:38
Vögel, die auf der Tapete nisten, und zwar auf den immerselben Blumen "nestern", die auf jeder Tapete ähnlich aussehen, niemals anderen.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 2. November 2006, 17:43
- eine wirbelnde Spirale, die sich in der Tiefe verliert und je mehr sie sich entfernt, sich wie ein Bohrer in die Unendlichkeit frisst, um so heller wird sie
- die deutlich hörbar gesprochenen Worte: "Du bist ja gar nicht so fleißig!"
Bauliche Veränderungen an den Wohnungen der Baugenossenschaft. Alle Balkone wurde zu großen Terassen vergrößert, die von draußen offen zugänglich sind und in Stufen übereinanderliegen. Dadurch hat aber auch jeder Fremde, sowie Nachbarn, Zugang zu den Wohnungen, was mir überhaupt nicht passt und mich aufregt. Ich merke deshalb, dass es nun ernst damit wird, mir eine neue Wohnung zu suchen, da ich in der alten nicht mehr leben kann.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 29. Oktober 2006, 09:53
Irgendwo auf Reisen und zu Besuch. Ein Mann führt uns über eine Straße zu einem sumpfigen Teichgebiet. Er will uns zeigen, dass es sowas dort auch gibt. Ich bin (wieder einmal) barfuß und hoffe nicht auf einen Frosch oder ähnliches zu treten. Schließlich gelangen wir am Teich vorbei zu einem Hinterhof, der auf einen anderen Hinterhof führt und so weiter. Es ist ein richtiges Labyrinth von Hinterhöfen und wir haben uns darin verfranst. Auf einem tief verborgenem Hof finden wir einen kleinen Kiosk mit Getränkeverkauf, an dem kein Mensch ist. Wir setzen uns auf einige Plastikstühle und der Besitzer kommt heraus, sich freuend, dass er endlich mal Kundschaft hat.
Zu Besuch bei Stefan Raab, jedoch nicht in der Show, sondern wohl bei ihm zu Hause, anscheinend in einer Art Gästezimmer, wo er selbst nur selten hinkommt.
Träume von Urlaub und Reisen - Samstag, 28. Oktober 2006, 11:11
Als ich aus der Haustür trete genau vor mir in übergroßen roten Buchstaben der gewisse K-Name auf einem LKW, der im Stau vor der Ampel steht. Warum steht der genau zu diesem Zeitpunkt mit diesem, auch noch überdimensional dargestelltem, Namen dort? Zufall oder ein Wink mit dem Zaunpfahl?
Ich bin mit anderen Leuten irgendwo in einer Reiseunterkunft in der Nähe von München. Den Namen des Ortes habe ich mir nicht gemerkt, aber man kommt mit dem Wagen bequem und schnell bis nach München hinein und das ist auch der eigentliche Zweck der Reise.
Ein offenes Fenster. Schwere Herbstblätter wehen herein und treffen mit einer Wucht auf mich, die für einfache Blätter ungewöhnlich ist. Ich schaue auf den Fußboden und sehe, dass sich unter den Herbstblättern anscheinend eine Krähe befand, die gleichzeitig hereingeflogen ist - ein sehr großes Tier und ich habe gehörigen Respekt vor ihr. Kein Wunder, dass der Aufprall so stark war. Seltsamerweise ist sie hellblau, ein fast durchsichtiges, gläsernes Hellblau. Jetzt wird meine Aufmerksamkeit jedoch von einer kleinen Blaumeise abgelenkt, die auf dem Fensterbrett herumturnt. Sie scheint keine Angst vor mir zu haben und ich halte ihr den Finger hin, um zu sehen, ob sie heraufhüpft. Bald bin ich so nahe, dass ich mit dem Finger ihren Schnabel berühren kann und sie probiert vorsichtig, ob er vielleicht etwas Essbares ist, setzt sich aber nicht drauf.
Seltsame Möbelstücke. Ein "Doppelvasenschrank": Kleines Schränkchen mit undefinierbarer geschwungener Form, das zwei Vasen beinhaltet, die mit zum Schränkchen gehören und sich in Form und Aufmachung direkt in seine inneren Konturen hineinschmiegen. Eine rosa Plüschbank: Die Bank an sich ist genau genommen nicht rosa, sondern weiß, hat aber einen rosa Sitzbezug und rosa-runde Kissen. Am meisten fällt jedoch auf, dass sie extrem pompös ist. Sie erinnert mich darin an ein Rokoko-Möbelstück. Nicht nur, dass ihre Beine und die gesamte Form sehr verspielt und verziert ist, außerdem hat sie auch noch eine sehr hohe rosa Rückenlehne, welche einen Baldachin trägt, sowie unten dazugehörige flache Treppenstufen, die zu ihr hinaufführen. Doch trotz ihrer Überladenheit in der Höhe ist sie in der Tiefe relativ schmal. Bei ihrem Anblick bin ich hin- und hergerissen. Zum einen finde ich sie unglaublich kitschig und denke mir, dass sie durch ihre geringe Tiefe eher unbequem sein muss, zum anderen denke ich aber auch, dass so ein ungeheures Ding in der Wohnung DER Hingucker sein müßte.
Bei der rosa Plüschbank fühle ich mich unwillkürllich an die weiße halbrunde Marmorbank im
Neuen Garten Potsdam erinnert, zu der mein Kumpel mit der Bemerkung hinstrebte, er möchte einmal im Leben auf einer Marmorbank gesessen haben. Als wir dann dort saßen stellten wir beide gleichzeitig fest, dass sie sehr unbequem ist und ich erklärte dies damit, dass die Leute zur damaligen Zeit eh nur Korsetts getragen haben und sich deshalb nicht auf einer Bank hätten lümmeln können.
Tierträume - Freitag, 27. Oktober 2006, 16:10
Heime. Kinderheime und andere Heime. Ich lebe in Heimen. Im Traum sind es verschiedene, zum Schluß ein Kinderheim, obwohl ich kein Kind mehr bin. Das Kinderheim hat einen überdachten Swimmingpool, der bei Hitze gut besucht ist. Hitze haben wir aber gerade nicht, weshalb wenige abgehärtete Kinder darin baden. Außerdem gibt es ein seltsam anmutenden, bedrohlichen Saal. Ich werde mehrere Male gewarnt, dort hineinzugehen. Irgendwann tue ich es mit jemand anderen zusammen aber doch. An der Decke des Raumes hängen zumindest auf einer Seite merkwürdige Formationen, wie hängende Tropfsteine, nur mit viel größerem Durchmesser und abgerundet, ungefähr wie Bienenstöcke. Sich unter diesen Formationen aufzuhalten soll gefährlich sein, da plötzlich etwas runterkommen kann, aber nicht zufällig - die Steine haben ein bösartiges, hinterhältiges Bewußtsein, vielleicht sind es auch gar keine Steine, sondern Anlagen von Außerirdischen. Eine ganze Masse von Mebschen ist in dem Raum versammelt. Jugendliche und ein Dozent, der an einem Gummiband hängt und damit einen begrenzten Radius hat.
Ich halte mich extra auf der Seite auf, wo ich keine Formationen über mir habe, doch es hilft nichts, plötzlich geht es los und ich bin auch hier nicht mehr sicher. Irgendwas fährt runter unter versucht die Menschen zu treffen, die sich nun ängstlich in die Saalecken drücken. Leider befinde ich mich gegenüber der Tür und durch den Saal hinüber zu rennen ist zu gefährlich. Neben mir wird ein Junge getroffen. Ist sein Kopf ab? Ich schaue nicht so genau hin. Da sich alle in den Ecken drängeln haben die Formationen von oben nicht viel Möglichkeiten jemanden zu treffen, doch da offenbart sich ein anderes Geheimnis des Raumes, aus seinen Seiten dringen Laserstrahlen und durchteilen den Saal sowohl horizontal als auch vertikal. Ihnen kann man kaum noch entgehen.
Gestern dachte ich kurzzeitig, aber wirklich nur sehr kurz und beiläufig, an Poe's Erzählung
"Die Grube und das Pendel". Der Traum scheint sich ein bißchen daran anzulehnen, gleichzeitig erinnert er mich aber auch an den Film
"Cube".
Träume von Verfolgung und Gewalt - Mittwoch, 25. Oktober 2006, 12:00
Ein kurzer Gedankenblitz darüber, dass ich meine alten Gläser mit der leicht angekratzten Farbe entsorgen sollte.
Zwei Stunden später in Kafkas Tagebüchern gelesen:
Aberglaube: Trinkt man aus einem unvollkommenen Glas, bekommen die bösen Geister Eingang in den Menschen.