Donnerstag, 19. Oktober 2006

Vitalpflaster in der Leiste

Nachdem mir gestern erstmalig Vitalpflaster in einem Katalog über den Weg gelaufen sind, kam mir im Laufe des heutigen Vormittags plötzlich die Idee, dass man diese Pflaster doch auch in die Leiste kleben können müsste, da es dort viele Schweißdrüsen wie an den Füßen gibt. Ich habe diesen Gedanken nicht weiter verfolgt, musste zu meiner Überraschung aber abends feststellen, dass Elsa zeitgleich dieselbe Idee hatte, allerdings in ihren Träumen. Leider hat sie jedoch von einer Versuchsreihe Abstand genommen.

Dienstag, 17. Oktober 2006

...

Ein fremdes Zimmer (Pflegeheim?). Mein Vater klatscht lustlos und ungeduldig Flüssigtapete an die Wand. Das macht er so schlampig, dass große Löcher bleiben. Da mich solche Schlampigkeit stört, sage ich vorsichtig was, aber mein Vater antwortet: "Die sollen froh sein, dass ich überhaupt ihre Wand mache!"

Montag, 16. Oktober 2006

Das Tal der Arbeit

Auf einem großen Gelände befindet sich ein extra mit einem hohen Drahtzaun umschlossener Bereich. Meine Chefin steht in der Tür zu diesem Bereich und lässt mich herein. Sie geht dann ein Stück neben mir und erzählt, dass Kollegin M. irgendwas nicht richtig oder gut macht. Ich weiß nicht, ob sie es ebenfalls sagt oder ob ich nur diesen Eindruck aus ihren Bemerkungen habe, aber es kommt mir vor als schätze sie meine Leistungen höher ein als die von M.
Da ich jedoch dieses willkürliche Runter- und Hochmachen von Kollegen nicht leiden kann, lenke ich ein und verteidige M. Wir bescheiten nun eine Talsenke. Es geht immer tiefer hinab in eine Art ausgedehnte Erdkuhle. In dieser Kuhle treffe ich andere Kollegen von mir, die umherlaufen und stark beschäftigt sind. Ich werde ab jetzt auch (wieder?) hier arbeiten und bleibe.

Anmerkungen: Diese eingezäunte Talsenke erinnert mich stark an das Ziegengatter im Bürgerpark, wo eine Brücke über eine tiefe Senke führt, von der aus man die Ziegen beobachten kann, welche darin leben. Allerdings frönen sie da eher dem Müßiggang. (Ich nehme mal an, es ist kein Zufall, dass Ziegen Herdentiere sind?)

Ich habe es wirklich geschafft volle vier Wochen lang während des Urlaubs nicht ein einziges Mal von der Arbeit zu träumen, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Nun hatte ich auch genug andere Dinge um die Ohren. Doch in der Nacht vor dem ersten Arbeitstag träume ich IMMER von der Arbeit, das ist unumstößlich. Aber nicht nur dies ist immer gleich. Jedesmal wenn ich nach einem Urlaub die ersten Tage im Büro bin, fühle ich mich vollkommen anders, so als wäre ich noch ich. Doch je weiter die Tage fortschreiten und je länger ich wieder im Arbeitsalltag stehe, um so mehr habe ich das Gefühl, als würde sich mein Ich Stück für Stück von mir verabschieden, als würde ich wieder zu etwas, das ich nicht kenne, zu einem neurotisch-schreckhaften Irgendetwas. Es ist, als würde mein Selbst schleichend gebrochen werden und sich erst nach einer ausreichenden Phase der Büro-, Hierarchie- und Autoritätsabstinenz wieder unmerklich hervorwagen.

Freitag, 13. Oktober 2006

Kinorausschmiß, Leinensystem und Krankheit von Freundin

Ich sitze mit M. im Kino, er eine Reihe hinter mir, habe mich auf mehreren Kinositzen wie auf einer Couch zusammengerollt und schaue den Film. Dieser ist nicht besonders aufregend, doch plötzlich kommt Unruhe auf, es wird hell und man sieht, wie Leute im Saal herumgehen und die Kinokarten kontrollieren. Ich erinnere mich, dass ich meine Karte in M.s Brieftasche getan habe, deshalb sage ich ihm, er soll meine auch hervorholen. Dann warte ich, dass der Film weitergeht, doch als ich mich wieder umschaue ist M. verschwunden und mir fällt auf, dass sich der Saal immer mehr leert und kaum noch Zuschauer darin sind. Also gehe ich auch und suche M. Dieser steht draußen vor dem Kino und wartet auf mich. Ich frage ihn, was los ist, ob wir alle rausgeschmissen werden, und er antwortet nicht, sondern zuckt nur mit den Schultern. Ich frage nochmals und er antwortet wieder nicht, doch sagt, dass es August ist und regnet, wobei er in den Himmel schaut. Es beginnt wirklich zu regnen und für August ist es ziemlich ungemütlich kalt, finde ich. Doch der Kinorausschmiß ärgert mich, zumal wir für den Film bezahlt hatten und ich sage deshalb, dass ich einen Beschwerdebrief schreiben werde. M. antwortet nichts und wir laufen auf der dunklen Straße nach Hause. Nach einem kurzen Aufwachen laufe ich weiter mit M. auf Straßen, jetzt ist aber auch J. dabei. Wir biegen an einer Ecke ab, wo viele alte Laternen stehen und ich sage, dass dies das Leinensystem ist. Da die anderen nicht verstehen erkläre ich, dass man von Laterne zu Laterne Seile/Leinen knüpfen kann und dass es deshalb das Leinensystem heißt. Jetzt laufen wir eine enge Gasse entlang, wo nur auf einer Seite sehr schöne, kunstvolle alte Häuser stehen. Wir gehen dort von Hinterhof von Hinterhof, wobei wir zwischen den einzelnen Höfen durch eine getarnte Luke klettern müssen. Schließlich gelangen wir auf ein Gelände, wo anscheinend Filmarbeiten stattfinden, und zwar für viele verschiedene Filme. Es ist ein riesiges Gewimmel und wir bleiben in einiger Entfernung stehen und schauen zu. Am meisten fesselt uns eine Mannschaft von fast nackten Männern, die an einem Felsen herumklettern. Sie tragen nur einen String und Plastikstrümpfe, die aussehen, als hätten sie sich Kondome über die Füße gezogen. Immer wenn sie an dem Felsen hochgeklettert sind, springen sie aus der wahnwitzigen Höhe wieder herunter ohne sich etwas dabei zu tun. Sie kommen ganz normal auf ihren Füßen auf und ich überlege, ob die Plastikstrümpfe wohl eine Art Schutz sind. Wir unterhalten uns kurz über die Männer und gehen weiter.

Auf einmal ist es jedoch meine Schulfreundin A., mit der ich die Straßen entlanglaufe. Sie ist anscheinend neu Mutter geworden und führt ein Baby bei sich. Aus diesem Grund ist sie wahrscheinlich in Schutzkleidung gehüllt, um sich vor Bakterien zu schützen und trägt sogar einen Mundschutz. Sie ist die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt, läuft in jeden Laden, um Gemüsesaft o.ä. für das Kind zu holen. Wir durchqueren eine Straße, auf der sich viele Türken befinden. Diese behandeln meine Freundin sehr zuvorkommend und schenken dem Kind Gummibärchen. Wir biegen in eine Straße ab, wo sich ein Nachtklub befindet, ein Travestie-Klub. Viele hochgewachsene gutaussehende Frauen strömen in den Klub, was auch A. in meine Richtung bemerkt und ich mache sie darauf aufmerksam, dass das Männer sind. Auf dem Hof des Travestie-Klubs entdeckt A. ein Fläschchenwärmer, von dem sie sofort begeistert ist, und den sie kaufen will. Sie möchte deshalb, dass ich mit ihr mit in den Klub komme, wo sie den Fläschchenwärmer bezahlen will. Dann setzen wir uns irgendwo auf den Hof (Biergarten?) und ich merke, dass mit A. irgendwas ist. Durch einige Bemerkungen kommt mir ein Verdacht und ich frage sie geradeheraus, ob sie krank ist. Schließlich rückt sie mit der Sprache heraus und erklärt, dass sie Magenkrebs hat. Ich bin im ersten Moment schockiert und sprachlos, stehe deshalb auf, um sie zu umarmen. Wir halten uns eine lange Zeit wortlos umarmt, wobei ich mit der Hand über ihren Hals und ihren Nacken streichle, dann frage ich sie, was der Arzt gesagt hat, ob es noch behandelbar ist. Sie bestätigt das - es besteht noch Hoffnung und wurde rechtzeitig entdeckt. Sie scheint nach der Umarmung wieder zuversichtlicher und fröhlicher zu sein, allerdings frage ich mich, ob das nicht nur gespielt ist.

Dienstag, 10. Oktober 2006

Pathologie und Luft-Schiff

Auf meinem Stundenplan für irgendwas steht das Besichtigen der Pathologie und das Zuschauen beim Sezieren einer Leiche. Mit anderen Kommilitonen werde ich von jemandem in dem Keller herumgeführt, in dem sich die Pathologie befindet. Er hat verwinkelte Gänge mit verschiedenen Zimmerverschlägen und im Zentrum einen größeren hellen Raum mit Tischen, innerhalb dessen nochmals ein kleinerer Raum abgeteilt ist. Beim Marschieren durch die Gänge konnte ich in den Zimmerverschlägen schon einzelne Leichen erspähen. Sie werden dort aufbewahrt, wobei sie entweder einen Verschlag für sich haben oder teilweise aber auch an der Wand hängen und ausgestellt werden. Allen gemeinsam ist, dass sie keine Haut mehr haben, so dass man nur das dunklere Muskelfleisch sieht. Sie erinnern mich an die präparierten Leichen von Gunther von Hagen und nicht an normale Menschen. Schließlich warten wir in dem größeren Raum und werden nach einiger Zeit in den kleinen gebeten. Dort sollen wir uns um einen großen dreieckigen Tisch mit abgerundeten Kanten setzen. In der Mitte des Tischen befindet sich die Vorrischtung, in der die Leiche aufgebahrt wird. Wir holen unsere Hefte heraus und mir wird ein bißchen mulmig, weil wir so nahe dran sitzen. Ich hatte gehofft, dass das ganze in einem großen Hörsaal stattfindet, wo man vom Weiten sowieso nicht viel mitbekommt. Da die Leiche sozusagen direkt vor meiner Nase seziert werden soll, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich und mein Magen das verkraften, weshalb ich ziemlich unruhig bin.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich mit jemandem auf einem ausgedehnten, freien Platz und kleine, drachenartig aussehende Flugzeuge fliegen tief über uns hinweg. Als sie weg sind sehe ich auf einmal ein Schiff durch die Luft fliegen, und zwar ein richtiges, so wie es sonst normalerweise auf Wasser fährt. Es fliegt langsam und gemächlich und landet, bzw. geht vor Anker, in einer kleinen, dafür vorgesehenen Station auf dem Platz.

Sonntag, 8. Oktober 2006

Dampferfahrt und Vollkornburger

Dampferfahrt von oder an der Potsdamer Brücke (keine Ahnung, ob es die gibt) mit meiner Mutter nach Berlin hinein. Die Potsdamer Brücke ist sehr imposant und unheimlich lang. Wir haben herrliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und Schwärme von sehr kleinen Vögeln begleiten das Schiff. Sie sind so klein und schnell, dass sie an Kolibris erinnern, aber braun wie Berliner Spatzen. Als wir direkt in der Stadt unter einer Brücke hindurchfahren, ist in einem der Pfeiler ein Loch. Aus irgendeinem Grund quetsche ich mich dort hindurch in die Brücke hinein. Auf der anderen Seite ist ein normaler Raum, auf dessen Boden ein junger Mann liegt. Warum er da liegt weiß ich nicht, aber ich bitte ihn, mir zu helfen, meine Hand zu nehmen und daran zu ziehen, damit ich leichter durch die schmale Lücke komme, was er auch macht.
In der nächsten Traumsequenz habe ich einen neuen Garten, einen kleinen und sehr verwilderten. Als Tisch steht dort ein alter Baumstumpf und ich überlege mir, dass ich einen Gartenschlauch für den neuen Garten kaufen sollte, damit ich die Pflanzen besser bewässern kann. Außerdem habe ich dort Nachbarn, mit denen ich mich zwar gut verstehe, die es aber nicht mögen, wenn ich mit Geschirr klappere. Dann bin ic h auf einmal in einem anderen Garten, der zu meinem alten Elternhaus gehört. Wir haben Besuch und führen ihn durch das sehr ausgedehnte Terrain einschließlich riesiger Hausflure. An der Hauswand hängt ein großes weißes Schild, auf dem normalerweise die Namen des Pfarrers und seiner Frau stehen, jetzt ist der Name allerdings ausgeweißt und noch kein neuer Name eingetragen. Ich arrangiere langstielige Blumen in einer eckigen Glasvase und meine Mutter bringt mir ein geniales Sandwich, welches innen den Inhalt wie ein Burger hat, mit Fleisch, Salat, Gurke usw. , aber statt Brötchen zwei Vollkornbrotscheiben. Mir schmeckt es ausgesprochen gut.

Samstag, 7. Oktober 2006

Giftige Schwefeldämpfe und Winterschnee

Am Nachmittag soll es mit Kollegen zu einer Dampferfahrt gehen. Wir sind schon früh an der Anlegestelle und ich habe meine Umhängetasche bereits auf dem Dampfer abgelegt, will vorher vormittags aber noch nach Bernau fahren. Dort angelangt schlendere ich durch allerlei Straßen und Höfe, komme an einem winzigen Geschäft vorbei, in dem nur eine Frau mit einer großen Kramkiste steht, deren Inhalt sie verkauft. Unter anderem beinhaltet sie zwei große herzförmige Pralinenschachteln mit Pralinen (nehme ich an) und ich überlege, ob ich mir eine mitnehme, lasse es aber sein. Ich muß zu irgendeinem Zweck durch einen Keller gehen. Ich gehe hin und auch wieder zurück. Es ist ein sehr langer, verwinkelter, dunkler, ungemütlicher und furchteinflößender Keller, allerdings merke ich, dass ich gar keine Angst habe, was mich selbst verwundert. Auf einzelnen Strecken wird dort von Leuten etwas gebaut und gearbeitet, giftige Schefeldämpfe wallen in der Luft. Vorsichtig balanciere ich über allerhand Löcher, Schienen und Werkzeug, da alles eine einzige Baustelle ist. Schließlich gelange ich wieder an die frische Luft und beeile mich, zum Bernauer Bahnhof zu kommen, um noch den Zug zu bekommen, mit dem ich rechtzeitig am Dampfer bin. Das Vorgebäude des Bahnhofs ist verschlossen (in real das Postgebäude davor), alle Fenster und Türen sind nicht nur verschlossen, sondern auch mit Brettern vernagelt (oder sind es Rollos?). Ich suche einen Eingang und frage mich, wie ich zum Zug kommen soll, als ich einen ehemaligen Klienten an dem Gebäude vorbeirennen sehe. Mir fällt ein, dass man am Gebäude vorbei ebenfalls zu den Schienen dahinter gelangen kann und da er sich so beeilt, nehme ich an, dass die Zeit knapp ist und renne ihm hinterher.
In der nächsten Traumsequenz stehe ich mit einigen Kollegen auf einem anderen Bahnhof, wir wollen nach Potsdam fahren. Gleichzeitig fahren auf beiden Gleisen Züge ein. Der Zug an unserem Gleis trägt aber nicht die Aufschrift Potsdam, sondern einen anderen Namen, irgendwas mit Z...
Ich selbst glaube, dass der Zug auf der gegenüberliegenden Seite der richtige ist, doch da alle anderen in den Zug nach Z. steigen, steige ich auch ein, weil ich mir denke, dass er wahrscheinlich über Potsdam fährt und die anderen das wissen. Als ich einen einsamen Sitzplatz gefunden habe und aus dem Fenster schaue, stelle ich fest, dass die ganze Landschaft tief verschneit ist. Ein bißchen verwundert mich das, da ich weiß, dass erst Oktober ist und es ungewöhnlich finde, dass der Winter so früh beginnt. Außerdem mache ich mir Sorgen, weil ich meine leichten Schuhe mit dem eingestanzten Lochmuster trage und finde, dass diese vielleicht nicht so geeignet sind, um durch den Schnee zu stapfen. Ich dürfte dabei nasse und kalte Füsse bekommen. Doch ich fahre trotzdem weiter und denke mir: "Es wird schon gehen."

Sonntag, 1. Oktober 2006

Der Mitschüler

Auf einem Weg treffe ich R., einen ehemaligen Mitschüler, der mit einer sehr kleinen hellblauen Pistole herumfuchtelt und mich bedroht. Plötzlich liegt er auf dem Boden (Hat sich ein Schuß gelöst oder war ich das?) und hat rund um den Nabel ein sehr großes leeres Loch, das seltsam hellblau schimmert, als wäre es mit Licht gefüllt. Ich frage ihn, warum er das macht und mich bedroht. Darauf antwortet er, dass er mich nicht leiden kann, weil ich eine Westlerin bin. Das stimmt doch gar nicht, entgegne ich, wenn ich eine Westlerin wäre, hätte ich nicht in dieses Schule gehen können, in die du auch gegangen bist.

Das leuchtende Loch - war es das Nabelchakra?

Samstag, 30. September 2006

Neue Stelle und Silbermedaille

Ich bin unterwegs (zur Arbeit?) als ich von einem jungen Mann aus meiner Büroleitung angesprochen werde, den ich auf der Straße treffe. Er sagt, dass er eine neue Stelle für mich habe und wann ich Zeit habe. Ich schlage ihm vor, dass wir uns auf eine der Bänke an dem kleinen Platz setzen. Er willigt ein und zeigt mir einige Fotos mit Pflanzen. Ich erkläre, dass ich gleich oder morgen Zeit hätte. Wir einigen uns auf sofort und er führt mich zu einem riesigen Baugelände. Ein Schwarzer, der Leiter dort, öffnet uns das Tor und wir durchqueren einige Werkstätten. Mir ist, als wäre ich schon einmal dort gewesen und ich sage zu dem jungen Mann, dass ich glaube, hier schon einmal im Praktikum gearbeitet zu haben. Er führt mich immer weiter, bis zu einem Ort, wo er mir auf einmal eine Auszeichnung überreicht. Er nennt es Silbermedaille, doch als Trophäe erhalte ich keine Silbermedaille sondern ein Kuscheltier. Die Auszeichnung hat sowohl etwas mit Schreiben als auch mit Männern und Frauen zu tun.

Freitag, 29. September 2006

Schattenspiel

In meinem alten Kinderzimmer sitze ich am Schreibtisch und surfe im Internet. Jedoch sitze ich nicht, wie normalerweise, mit dem Gesicht gen Süden, sondern mit dem Gesicht gen Westen. Ich höre und sehe mich selbst mit A. reden, der aber nicht da ist. Ich sage zu ihm etwas in der Art wie: Das Verliebtsein ist mir egal, es geht mir am Arsch vorbei, ich weiß nicht wie viele unzählige Male ich schon verliebt gewesen bin, aber du gehst mir unter die Haut, ich kann es spüren.
Das schwache Schreibtischlicht wirft im ziemlich dunklen Zimmer den großen Schatten einer schwebenden Spinne an die Wand. Die Spinne selbst kann ich kaum erkennen, nur den übergroßen Schatten und das irritiert mich, da ich versuche der Spinne auszuweichen, sie aber immer wieder suchen muss und nicht weiß, wo ich hin gehen kann, ohne auf sie zu stoßen.
Schließlich schleudere ich ein schweres Tuch nach ihr und trete drauf, doch der Schatten an der Wand zeigt mir, dass sie unter dem Tuch wieder hervorgekrochen kommt.

Der Satz, den ich sage, erinnert mich unwillkürlich an "Wild at Heart".

Dienstag, 26. September 2006

Geldtip?

A., meine ehemalige Schulfreundin, erzählt mir, dass ihr Bruder für den Verkauf von 30 Pfund gesammelten Kastanien 2000-3000 Euro eingenommen hat.

Sonntag, 24. September 2006

...

In jedem Augenblick flüstert Ihnen das Universum Botschaften zu. Botschaften, die sich in Ihren Träumen finden, in den Situationen, in die Sie verwickelt sind, und in der machtvollen Symbolik, die Sie in Ihrem Zuhause umgibt.
Aus "Die Magie des Wohnens" von Denise Linn

Donnerstag, 21. September 2006

Den Herbst fotografieren

Ich bin mit einer Klasse oder Gruppe draußen unterwegs und unsere Lehrerin oder Leiterin fordert uns auf, die bunten herbstlichen Blätter nicht zu vergessen und zu fotografieren. Darauf stürzen die anderen aus der Gruppe in den Park neben meiner alten Kirche, wo zentimeterhohes Herbstlaub einen gelben Teppich gebildet hat. Ich höre ihr Rufen und Umherlaufen, sehe sie zwischen den hohen dunklen Bäumen aber nur als schwarze Schemen, während ich auf der anderen Straßenseite stehengeblieben bin und den Park von dort aus fotografiere.

In einem späteren Traumbild stehe ich vor einer sehr schmalen Gasse zwischen zwei hohen Häusern, eigentlich ist es nur ein Durchgang, in welchem sich an der Wand des rechten Hauses eine altertümliche Laterne befindet, welche jedoch nicht erleuchtet ist. Die Szenerie wirkt mittelalterlich. Ich höre jemanden etwas über Zeichen sagen, so etwa "Die Zeichen sind nicht das was sie sind.", anscheinend in der Gasse selbst, und wohl woanders zu suchen.

Montag, 18. September 2006

Ein Wohnungs-Albtraum

Die Gardine zurückziehend muss ich sehen, dass genau vor meinem Balkon eine riesige Ampel gebaut wurde, die den gesamten Blick versperrt. Außerdem wurde das Balkongitter abmontiert und alles was sich auf dem Balkon befand mitgenommen, so dass er nur noch eine von allen frei betretbare Plattform ist. Ich weiß sofort, dass ich dies meinem Vermieter zu verdanken habe und das macht mich unglaublich wütend. Ich überlege, wie ich mich wehren kann und spreche andere Bewohner aus dem Haus darauf an. Eine Mitmieterin wohnt gleich neben mir, kocht mir immer Tee und hat anscheinend freien Zugang zu meiner Wohnung. Gemeinsam mit den anderen kommt sie zu mir und wir setzen uns alle gemeinsam um einen runden Tisch. Im Traum kenne ich den Namen von jedem Einzelnen von ihnen und ich nehme mir vor, diese Namen mit dem Traum zusammen aufzuschreiben, doch nach dem Erwachen hatte ich die Namen vergessen.
Es geht weiter mit irgendwelchen seltsamen Aktionen, bei welchen unter anderem von mir gemalte Bilder zum Einsatz kommen, auf die irgendjemand einfach Notizen gemacht hat. Als ich die Bilder sehe, kann ich kaum glauben, dass ich selbst sie gemalt habe. Schließlich beuge ich mich über ein großes gläsernes Aquarium, in welchem nur zwei kleine Fische schwimmen. Diese Fische sind aber so schillernd schön und springen immer so lustig aus dem Wasser raus, dass ich überlege, mir ein richtiges Aquarium mit mehr Fischen zuzulegen.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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