Sonntag, 17. September 2006

Kurzfilm, Kinopalast und Tierpark

Zuerst befinde ich mich in einem Zimmer, in dem ich auf einem Heimtrainer strample, viellleicht ein Studio? Es sieht aber nicht so aus, denn nur ich bin dort und vor mir steht ein niedriger Tisch, auf dem mein Blog als gedrucktes Heft liegt. Eine Bloggerin setzt sich an den Tisch und ich denke, dass sie mich eigentlich erkennen müsste, sage aber nichts, sondern strample einfach weiter. Eine Freundin von ihr kommt dazu, die mit ihr einige Ähnlichkeit hat und ich sehe jetzt Bilder von ihr und ihrer Freundin vor meinem Auge, als wären es Fotos.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich draußen, es ist herbstlich kühl und feucht, anscheinend in einem Strandkorb, schaue allerdings auf kein Meer, sondern auf Bäume und ein Backsteinhaus. Ich sitze eine ganze Weile so, In den Händen halte ich meine Kamera, und schließlich beginne ich, sie genauer zu betrachten. Dabei finde ich Knöpfe für Funktionen, die ich vorher noch nicht gesehen hatte und als ich mir die aufgenommenen Bilder ansehen will, stelle ich fest, dass ich rein zufällig statt Bilder einen Kurzfilm aufgenommen habe und dass dieser Kurzfilm sogar eine Handlung hat. Man sieht erst die Kamera über eine Straßenkreuzung schweifen und die Straße entlangwandern, wo sie mehrere Personen einfängt, die diese hinunterrennen, hintereinander, und ein Auto kommt noch dazu, wie in einer Verfolgungsszene um die Ecke schlitternd. Ich denke bei mir, dass ich ja eine richtige kleine Verfolgungsjagd gefilmt habe und finde das sehr lustig, will es bald meinem Kumpel und anderen zeigen.
Als ich wieder so auf das Haus und die Bäume schaue, sehe ich an ihnen einen riesengroßen Schriftzug, der das Wort "Weltentanz" enthält, das ich natürlich sofort als "meins" erkenne. An den Schriftzug kann ich mich nicht genau erinnern, aber er hatte was Sozialismusähnliches wie "Mit Weltentanz für den Frieden" oder so. Es ist, als würde sich der Schriftzug von einem Gebäude hinter mir spiegeln, weshalb ich mich neugierig umschaue. Hinter mir scheint ein großes Kinocenter zu liegen, mit vielen Etagen, Gebäuden und Innenhöfen, ich kann jedoch den Schriftzug dort an den vielfältigen Fassaden nirgends finden. Ich beschließe mir das Center genauer anzusehen und dabei fällt mir ein, dass es da so ein kleines Kinotheater mit Disco gibt, wo auch Kurzfilme von "normalen" Leuten gezeigt werden. Ich frage mich kurz, ob man auch meinen Film da zeigen würde, verfolge den Gedanken aber nicht weiter. Stattdessen finde ich mich mit anderen an einem Tisch im großen Innenhof sitzend wieder. Aus irgendeinem Grund fange ich an, mich genauer umzuschauen und sehe nun, dass der Innenhof von sehr hohen Außentreppen der umliegenden Gebäude umgeben ist, die bis ganz nach oben in das höchste Stockwerk führen und in jeder Etage große Terassen haben. Die Leute drängeln sich regelrecht auf Terassen und Treppen und ich sage zu mir selbst, dass ich da sicher nicht hochgehen würde. Wie auf Bestellung fällt oder springt genau in diesem Moment ein Mann von einer der Terassen hinunter, rutscht aber an einer Säule runter und kommt scheinbar unverletzt unten an. Trotzdem habe ich mich erschrocken und irgendjemand an meinem Tisch beruhigt mich, in dem er mir klar zu machen versucht, dass doch nichts passiert.
In der nächsten Traumsequenz gehe ich irgendwo drinnen einen Gang entlang und mir kommt ein ehemaliger Kollege entgegen, zumindest hat er Ähnlichkeit mit ihm. Ich bin mir aber im Traum nicht sicher, ob er das ist, obwohl er mich auch so neugierig anschaut, als ob er mich kennen würde, und so laufen wir aneinander vorbei. Er kommt zu einem Tisch mit Mädchen, die ihn mit Sebastian ansprechen, was ich mitbekomme, und mir fällt ein, dass er tatsächlich Sebastian hieß, denn seinen Namen wußte ich nicht mehr. (Das stimmt aber nicht wirklich, denn eigentlich heißt er Ingo - auf die Traumerinnerung ist eben kein Verlass. *gg*)
Nun befinde ich mich auf einmal vor einem Eingang des Tierparks, einem, den ich sonst wenig nutze und wo mir die Umgebung etwas fremd ist, weshalb ich mich an die mächtige Skulptur eines Eichhörnchens und zweier Löwen nur dunkel entsinnen kann. Vergessen habe ich auch, dass auf dieser Wiese, die direkt und ohne Zäune und Wassergräben an die Straße grenzt, Kamele und Strauße völlig frei herumlaufen. Dies gebärden sich ziemlich aggressiv den Besuchern gegenüber und versuchen alle, die da lang laufen, von ihrer Wiese zu vertreiben. Auf der Straße neben mir sehe ich, wie ein wütender Strauß eine Familie vor sich her jagt, und ich bereue es ein bißchen, hier gelandet zu sein, meine ich doch, mit K. schon einmal hier gewesen zu sein. Deshalb suche ich die U-Bahnunterführung, um wieder auf der anderen, "bekannten" Seite des Tierparks anzukommen.

Samstag, 16. September 2006

...

Und Träume sind die Sprache Gottes. Wenn er die Sprache der Welt spricht, kann ich sie deuten. Aber wenn er die Sprache deiner Seele spricht, so kannst nur du selber sie verstehen.
Aus "Der Alchimist" von Paul Coelho

Freitag, 15. September 2006

Brennende Stadt, Geburtstagsparty und gepolsterter Fußboden

Ich sehe irgendwo in der Ferne einen roten Schein über Häusern und kann nicht gleich feststellen, was das ist, bis ich auf die Idee komme, dass da die Stadt brennt. Irgendwas ist passiert und von anderen Leuten höre ich, dass Hitler kommt. Auf einem Platz, der eigentlich mehr einem Raum gleicht, hocke ich mich unter einen quadratischen Tisch, der direkt in einer Ecke steht, um mich zu verstecken. Eine andere Frau quetschtsich noch neben mich unter den Tisch. Auf dem Platz sitzen einzeln, aber in regelmäßigen Abständen Menschen und ein paar seltsame Leute gehen durch die Reihen und drücken ab und zu jemanden ihre Pistole an den Kopf. Ich glaube, sie haben auch geschossen. Die mit den Waffen sehen merkwürdig aus, ich kann aber nicht beschreiben, was es ist. Vielleicht ist es eine Art Maskerade, wie bei einem Banküberfall.
Schließlich finden sie auch mich und einer hält mir den Lauf einer Waffe an die Schläfe.

Danach verwandeln sich die seltsamen Leute zu Bekannten meines Bruders, die zu seiner Geburtstagsparty geladen sind.
Ich wundere mich zwar, dass er so komische Leute kennt, versuche aber, mit ein paar von ihnen ins Gespräch zu kommen. K. ist auch dabei und ich bedanke mich bei ihr, für mein eigenes Geburtstagsgeschenk. Schließlich geht es zu einer Vergnügungsfahrt in einem Bus. Der Bus wird von einer Frau gefahren und fliegt mit halsbrecherischem Tempo über eine hügelige und kurvige Straße, so dass ich mir ein bißchen Sorgen mache. Gleichzeitig genieße ich aber auch die aufregende Fahrt, nach welcher ich mich wieder in der Wohnung befinde, wo die Party stattfand, nur dass die Wohnung jetzt leer ist. Weder Menschen noch Möbel gibt es darin, und ich weiß, dass ich dort einziehen darf, obwohl es nicht meine Wohnung ist. Sie liegt an einer Ecke, einer Straßenkreuzung, die ich aus dem realen Leben kenne, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich es dort so gut finde und mir das durch den Kopf gehen lasse. Aber da das Haus in einer kleinen, ruhigeren Einbuchtung liegt und die Wohnung viel größer ist, als meine alte, entscheide ich mich, wirklich dort einzuziehen. Wie ich so in der Wohnung umherlaufe und einmal einen Sprung im Flur mache, stelle ich fest, dass die Wohnung einen speziellen Fußboden hat. Er scheint zu federn und reagiert ganz leise auf jeden Schritt oder Druck, als wäre er wattiert. Um das zu untersuchen, krieche ich auf dem Fußboden entlang, der sich total weich anfühlt und irgendwie hin- und her schwankt.

Montag, 11. September 2006

Kopfwäsche

Jemand, den ich nicht kenne und den ich hinter mir stehend nicht sehen kann, wäscht mir die Haare. Erst finde ich es ganz angenehm, doch als er mir ein Handtuch um den Kopf schlingt, überlege ich, dass er mir das Handtuch auch schnell um den Hals schlingen und mich erdrosseln könnte, schließlich weiß ich nicht, wer da hinter mir steht. Aus diesem Grund breche ich die Haarwäsche ab und ziehe meinen Kopf wieder aus dem Handtuch heraus.
Nun sehe ich das alte Klappbett aus meinem Kinderzimmer vor mir und weiß plötzlich, dass derjenige, der mir die Haare gewaschen hat, über Jahre hinweg jede Nacht unter meinem Bett auf dem Fußboden gelegen hat. Er hat sich dort versteckt, um mich zu belauschen, allerdings kann ich mir nicht erklären, wie er das geschafft hat, ohne dass ich ihn entdeckte.

Samstag, 9. September 2006

Elefantenrüssel

Zuerst halte ich mich in der alten elterlichen Wohnung auf. Ich befinde mich in der Diele und halte sie für den schönsten und noch am besten erhaltenen Raum der Wohnung. Doch dann fahre ich mit den Fingern über die Wand und merke, dass die Tapete total lose ist. Sie hängt eigentlich nur noch oben an einen dünnen Streifen und ansonsten schlackert sie nur die gesamte Breite der Wand herunter. Ich denke ans Renovieren. Danach gehe ich ins Wohnzimmer und bemerke, das dort irgendwas anders ist. Als ich s mir genauer anschaue sehe ich, dass die gesamte Länge des Zimmers hindurch an einer Seite in der Decke Glasfenster eingebaut wurden, so dass man nicht nur an der Seite sondern auch oben nach draußen schauen kann. Es sind Schiebefenster, so dass man sie sogar öffnen kann. Weiter fällt auf, dass der ganze Fensterbereich mit Stellwänden aus Holz umstellt ist. Ich finde, dass dies das große Zimmer viel kleiner macht, was mir nicht gefällt, stelle aber fest, dass man die Stellwände individuell verschieben kann, was mich beruhigt.
In einer Zwischentraumsequenz bin ich in einem unbekannten, aber großem Haus und trage einen hellblauen Bademantel. Anscheinend bin ich gerade aufgestanden. In diesem Haus bin ich nicht alleine und ich finde einen großen Tanzsaal mit Bänken ringsherum. Mädchen sitzen dort und proben für irgendetwas. Ich will mich zwischen sie auf eine der Bänke setzen, da aber alle Plätze besetzt sind, frage ich ein Mädchen, die neben sich nur einen grünen Schal zu liegen hat, ob sie den wegnehmen und ich mich dort hinsretzen könnte. Sie reagiert jedoch auf mehrere Aufforderungen nicht und ich stehe etwas hilflos in der Gegend rum, mich umschauend, bis schließlich eine andere Bank leergeworden ist und ich mich dort hinsetze. Irgendwann gehe ich wieder und schaue von der Tür des Saales noch einmal zurück, die Mädchen beim Tanzen beobachtend. Sie Tanzen irgendwie seltsam, manche machen gar nicht richtig mit, sondern stattdessen alte Kinderspiele, indem sie sich an den Händen fassen und im Kreis drehen.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich nun in einem Garten. Es ist ein großer Terassengarten, allerdings sehr unfertig, sieht noch ein bißchen aus wie Baugelände.
An einem Terassenhang ist meine reale Fensterbank angebracht, natürlich genauso wackelig. Ich setze mich darauf, nicht sicher seiend, ob sie mich hält. Hier sitze ich einige Meter über dem Erdboden und in einiger Entfernung sehe ich einen Elefanten. Er kommt auf mich zu und interessiert mich anscheinend für mich. Deshalb hebt er seinen Rüssel und versucht damit, an mich ranzukommen. Zwischendurch wird er von dem Grün der Terasse abgelenkt, welches er mit dem Rüssel abgrast. Dann marschiert er weiter zur anderen Seite der Fensterbank, kann mich von dort unten aber auch nicht erreichen. Teils scheint an dem Elefanten noch ein Tiger zu hängen oder wird der Elefant vielleicht zum Tiger? Irgendwann bricht die Fensterbank in der Mitte entzwei, hält mich auf meiner Seite aber trotzdem noch, bis ich aufstehe und gehe.

Donnerstag, 7. September 2006

Der dünne Vater

Im Elternhaus (das alte?) sehe ich meinen Vater am Esstisch sitzen. Er sagt irgendwas zu mir, ich glaube, er will, dass ich ihm etwas Bestimmtes bringe oder suche. Zuerst ist es eine ganz normale Szene, doch dann fällt mir plötzlich ein, dass mein Vater eigentlich im Pflegeheim liegt und nicht mal sitzen kann. Im ersten Moment verwirrt mich diese Feststellung, aber statt zu merken, dass ich träume, fängt mein Verstand an zu arbeiten und fragt sich, ob er wohl entlassen wurde und es tatsächlich geschafft hat, wieder auf die Beine zu kommen. Es erscheint mir unglaublich, fast wie ein Wunder, zumal das Wissen, dass er es geschafft hat auch mit der Vorstellung verbunden ist, dass er dies nur konnte, weil er sich selbst, bzw. sein Denken verändert hat. In Hinsicht auf sein Alter erscheint mir das kaum möglich, aber da ich ihn vor mir sitzen sehe, schlußfolgere ich, dass es wirklich so sein muss. Ich sage endlich zu ihm: "Du kannst ja wieder sitzen!", wobei ich ihn mit der Hand leicht an der Schulter berühre, und er antwortet etwas, an das ich mich ebenfalls nicht erinnere. Mir fällt nun sehr deutlich auf, dass er vollkommen ausgemergelt ist. Er sieht aus wie eines der KZ-Opfer, die man manchmal in Filmen sieht, sein Oberkörper ist dabei seltsamerweise dünner als sein Unterkörper, seine Arme und Schultern sind nur Haut und Knochen, die Schulter wirkt geradezu spitz und eckig. Trotzdem denke ich im Traum zuversichtlich, dass er dies jetzt auch noch überwinden wird. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich im Traum so in meinen eigenen Gedanken gefangen war, dass ich mir nicht gemerkt habe, was er zu mir sagte.

Mittwoch, 6. September 2006

...

Die Erinnerung des Traumes der letzten Nacht (es war irgendwas mit Polizei) habe ich fast vollständig über die Erkenntnis vergessen, dass ich jeden Morgen pünktlich von allein um 7:12 h aufwache, obwohl mein Wecker auf 7:21 h gestellt ist. Leistet sich da mein Unterbewußtsein einen Zahlendreher'?

Dienstag, 5. September 2006

Al Bundy

Zwei neue Folgen der Serie geträumt. An den Inhalt kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich weiß nur noch, dass es lustig war und ich glucksend aufgewacht bin.

Montag, 4. September 2006

"Worldtrade"-Taschen

Ich bin mit meiner Mutter in der Stadt unterwegs und wir bleiben vor einem Schaufenster stehen. Dort sind kunterbunt alle möglichen Gegenstände ausgestellt, ich glaube, es war ein Kunstgewerbeladen, insbesondere eine große Palette von Symbolen, die irgendwie goldfarbig dargestellt sind (vielleicht in dunkles Holz graviert?), unter anderem zwei Engel. Meine Mutter sieht irgendwas, was ihr gefällt (es hat Troddeln), und wir gehen hinein. Im Laden selbst gibt es auf einmal nur noch Taschen und meine Mutter will sich unbedingt eine Tasche kaufen. Mir gefallen die Taschen überhaupt nicht. Sie wirken schäbig und sehr billig hergestellt.
Deshalb sage ich zu ihr, dass es am Potsdamer Platz ein ganzes Geschäft nur mit Taschen der Marke "Worldtrade" gibt und dass die viel schöner sind, doch meine Mutter will sich nicht so recht überzeugen lassen. Im Traum bin ich mir wirklich sicher, schon einmal in diesem "Worldtrade"-Laden gewesen zu sein.

Sonntag, 3. September 2006

Kampf den Asietten und schwarze Katzenkostüme

Ich bin mit einer Gruppe von Leuten in einem seltsamen fremden Land unterwegs. Wir trennen uns zwischendurch und irgendjemand von uns geht dort in die Politik und kandidiert. Sein erklärtes Ziel ist die Abschaffung der Asietten. Aus diesem Grund mag ihn ( bzw. sie, wie ich glaube) die Bevölkerung des Landes überhaupt nicht, weil sie nicht auf Asietten verzichten möchten. Während ich alleine weiterreise, fahre ich mit einer S-Bahn und werde dort von den Leuten feindselig angeschaut, weil sie mich als einen der Fremden erkennen, der in ihr Land gekommen ist. Ich fühle mich deshalb bemüßigt, ihnen zu erklären, dass Asietten Aluminium enthalten und Aluminium eventuell bei der Entstehung von Alzheimer mit beteiligt ist. Sie antworten nicht darauf und ich steige irgendwann aus. Und wieder versuche ich durch Fragen auf der Straße eine Unterkunft zu finden, so wie ich es schon die ganze Zeit mache. Ich bin nirgendswo zu Hause, sondern reise stets weiter und suche mir auf der Straße Unterkünfte. In dieser Stadt fallen mir vollkommen schwarze Gestalten auf, die anscheinend von oben bis unten mit schwarzem Fell bewachsen sind und auch die Augen sehen nicht menschenähnlich aus. Zuerst bin ich mir nicht sicher, ob es völlig "unmenschliche" Wesen sind und frage mich, in was für einem Land ich gelandet bin, doch dann beschließe ich einfach, ohne gefragt oder nachgeschaut zu haben, dass sich die Leute als schwarze zweibeinige Katzen verkleidet haben, weil sie anscheinend so Karneval feiern. Auf der Suche nach einer Unterkunft komme ich an einem Park vorbei, in welchem sich Flußpferde und Krokodile am Ufer eines schmalen Flusses aufhalten. Ich mache einen großen Bogen um sie. Endlich befinde ich mich in einer Unterkunft, die heimähnlich wirkt, denn ich bin dort in einer Art Schlafsaal. Eine Frau, die aus diesem Saal in das Freie tritt, wird plötzlich ohne Vorwarnung von jemandem erschossen und ein Mann mit einer Pistole kommt hereingestürzt. Ich wechsle einige Worte mit ihm, wobei ich wohl auch die Polizei erwähne und erfahre, dass er Polizist ist und dieses Vorgehen in dem Land üblich und gesetzlich ist.

Samstag, 2. September 2006

...

Wenn man den Träumen zu viel Bedeutung beimesse, bemerkte er, werde es zu dem, was es für die alten Zauberer war: eine unerschöpfliche Quelle des Sichgehenlassens.

Aus "Die Kunst des Träumens" von Carlos Castaneda

Freitag, 1. September 2006

Herr Luchterhand

Letzte Nacht träumte ich, dass Herr Luchterhand auf mir drauf liegt und mich küssen will. Zumindest sah er genauso aus, wie ich mir den Herrn Luchterhand vorstelle. Erst als ich ihn höflich und kühl bat, er möge doch wieder von mir heruntersteigen, hat er das getan.

Donnerstag, 31. August 2006

Besuch vom toten Haustier und Wiedersehen mit Schulfreundin

Ich träume immer mal wieder von Verstorbenen, aber von niemandem so häufig, wie von meiner früheren Hauskatze. Wir scheinen noch sehr verbunden zu sein, obwohl unsere Beziehung eigentlich nicht einfach war. Sie war sehr eigensinnig und stolz und ich sehr ungeduldig. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Menschen, die im Leben unsere größten Feinde sind oder uns am meisten weh tun, aus karmischer Sicht oft unsere besten Seelenfreunde sind, weil sie sozusagen die Aufgabe auf sich genommen haben, uns in unserer Entwicklung zu fördern. Ich glaube, das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Und K. (steht nicht für Katze *gg*) scheint mich noch nicht vergessen zu haben, sondern kommt regelmäßig in meinen Träumen zu Besuch.
Letzte Nacht träumte ich, dass ich in meinem Bett liege und erwache. Als ich die Augen aufschlage, bemerke ich, dass K. sich genau neben meinem Gesicht auf dem Kopfkissen niedergelassen hat, mich anschaut und laut miaut. Da ich nicht weiß, warum sie miaut und auch in der Umgebung keinen Grund dafür finde, frage ich sie mehrmals, wie man halt so mit Katzen redet, was sie hat, bekomme aber natürlich keine Antwort. Irgendwie habe ich ja das Gefühl, dass sie mich auf etwas aufmerksam machen, mir etwas sagen oder mich vielleicht sogar warnen wollte. Nur wovor?

Im nächsten Traum habe ich meine alte Schulfreundin wiedergesehen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir bei ihr oder bei mir zu Hause waren, aber ich kann mich deutlich an einen großen Flat-Fernseher erinnern.

Sonntag, 27. August 2006

Arztsuche in Buch

Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber ich wollte oder mußte einen bestimmten Arzt in Buch, einem Vorort von Berlin mit großem Klinikum, finden. Da es schon ca. 17:30 Uhr ist, bin ich sehr in Eile, weil die Sprechstunde nur bis 18 Uhr geht. Jemand begleitet mich und ich sehe, dass meine weißen Strümpfe, die ich trage, über und über schwarz vor Staub sind. Anscheinend habe ich keine Schuhe an. Am Ortseingang sehe ich meine Mutter mit mehreren Leuten (Verwandschaft?) um einen runden Tisch sitzen. Als sie mich entdeckt, steht sie auf und ich unterhalte mich kurz mit einem Mann (er erinnert mich ein bißchen an einen Bruder von K.), welcher sagt, dass er sich wegen irgendetwas nicht zum Idioten machen will. Ich weiß nicht den Namen von dem Arzt, deshalb laufe ich den ganzen Ort ab und schaue auf die Schilder an den Häusern, weil ich denke, dass es meinem Begleiter, der den Namen kennt, aber wieder vergessen hat, dann einfällt, wenn wir am entsprechendem Schild vorbeikommen. Der Ort ist relativ klein und merkwürdig geschnitten, denn er besteht eigentlich nur aus einem ellipsenförmigen langen Platz, bzw. eine Straße, um welche herum alle Häuser wie eine Mauer dicht an dicht stehen. Zum Ortsende zu verengt sich der mittige Raum, bis sich schließlich die Häuser auf beiden Seiten aneinanderfügen, so dass man in einer Sackgasse ist. Wir kommen an mehreren Schildern vorbei, unter anderem einem Namen WEIL, was jedoch kein Arzt ist, sondern, wie ich später herausfinde, ein Tante-Emma-Laden mit einer unglaublichen Auswahl an Süßigkeiten, auch DDR-Süßigkeiten, sowie einem Schild mit dem Namen TSCHAPPE (RL), welcher sich jedoch bei erneutem Hinsehen in KLADDE ändert.
Da wir nicht sicher sind, gehen wir wieder zum Ortseingang zurück und als ich auf die Uhr schaue, ist es inzwischen kurz vor 19 Uhr, also viel zu spät. Ich dringe in meinen Begleiter, ob er sich an den Namen erinnern kann, ob es vielleicht einer der gesehenen ist, WEIL oder KLADDE. Schließlich meint er, dass es KLADDE ist. Da schon so spät, komme ich auf die Idee, statt nochmals hinzugehen, in der Praxis anzurufen, weil sicher noch jemand da ist. Dazu brauche ich aber die Telefonnummer, weshalb ich mir das Telefonbuch mit dem Ärzteverzeichnis schnappe, was ich zufällig auch irgendwo finde, und darin suche.

Mir ist aufgefallen, dass ich öfters in Träumen keinen Schuhe trage, manchmal sogar nicht mal Strümpfe, so wie hier: https://meeresgrotte.twoday.net/stories/2585220/
und ich frage mich, ob das etwas positives oder etwas negatives ist. Immerhin bieten Schuhe Schutz und Wärme, können allerdings auch einengen.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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