Sonntag, 20. August 2006

Zwillingsgeburt

Ein Traum, der mir während des Träumens völlig logisch und leicht zu merken schien, bei dem ich im Nachhinein aber auf Schwierigkeiten stoße, ihn nachzuvollziehen und zu erzählen.
Ich bin ein Mann, auch eine Frau, vielleicht auch beides? Sicher jedoch ein muskelbepackter, glatzköpfiger Hüne von einem Mann. Und ich komme irgendwohin, wo mir eine Frau (hält sie mich gefangen?) erklärt, dass ich schwanger sei oder werde (ist es ein Experiment?). Jedenfalls bin ich nicht wirklich glücklich darüber, sondern fühle mich mehr genötigt, kann aber nichts dagegen tun. Hier scheinen andere Zeiten zu gelten, denn innerhalb von Sekunden kann ich meinen Bauch wachsen sehen, wenn ich zu ihm hinunterschaue. Dann bringt man mich hinaus, doch mein Bewußtsein verbleibt am selben Ort, so dass ich nicht weiß, was draußen geschieht. Schließlich kommt einer Gitterbettchen mit zwei schon ziemlich großen, blondhaarigen Babys hineingefahren und ich weiß, dass es meine Babys, Zwillinge, sind, denke: "Das ging aber schnell." Jetzt liege ich bäuchlings, immernoch als muskelbepackter Mann, irgendwo auf einer Liege und die Frau setzt sich auf meine Beine. Sie fummelt an meinem Allerwertesten herum (durch den ich als Mann die Kinder anscheinend bekommen habe) und sagt, dass der A....bei der Geburt aufgerissen ist, aber dass das wieder heilt.
(Dabei muss ich sofort an selbige Redewendung denken - wofür reiße ich mir wohl den A..... auf?)

Samstag, 19. August 2006

...

Winterspaß im weißen Schnee. Danach M. bei mir zu Hause, im elterlichen Zuhause. Ich will uns eine Mahlzeit machen, schaue in den Kühlschrank und frage ihn, was er essen will. Mir ist, als habe er ebenfalls etwas Eßbares mit. Ob er mir etwas abgibt?
In der nächsten Traumsequenz in einem chaotischen Wirrwarr aus Garten, Warenlager und Zoo. Das Gebiet ist sumpfig und irgendwie ziemlich dunkel. Sehr viele chinesische Dinge, vielleicht ein chinesischer Garten? Frauen, die an einem bestimmten Ort um das Glitzern ihres Lippenstiftes wetteifern. Der glitzerndste gewinnt. Seltsame Jogginganzüge, erinnern ein bißchen an Strampler. Große exotische Blüten....und Schlangen. Meterlange Schlangen, die ich zuerst für gelb-schwarz gemusterte Gartenschläuche halte, bis ich sehe, wie sie sich bewegen. Danach gehe ich sehr vorsichtig, um auf keine zu treten.

(Die Schlange als Verführerin in der bunten Warenwelt?)

Donnerstag, 17. August 2006

Lesbische Liebe

Ich befinde mich im Traum in einer Art Internat, jedoch kein reines Mädcheninternat, sondern mit Jungs gemischt. Dort habe ich eines Abends Sex mit einer Mitschülerin, mein erstes Mal mit einer Frau und die Einzelheiten führe ich hier nicht näher aus.
Aber irgendetwas ist seltsam an ihr, sie - ziemlich klein, etwas pummelig, kastanienbraunes längeres Haar, keine Schönheit mit einem eher männlichen Gesicht und buschigen dunklen Augenbrauen, sie ist so rot, überall an ihrem Bauch ist sie rot, als wäre sie mit Farbe bekleckert, was ich jedoch erst sehe, nachdem Mitschüler sie weggeholt haben und sich um sie herum formieren, während sie unter einer Dusche steht. Ich habe das Gefühl, dass die anderen ihr aus irgendeinem Grund nicht wohlgesonnen sind, ihr vielleicht sogar etwas antun wollen oder schon getan haben. Das alles sehe ich aus einiger Entfernung als Beobachter. In der nächsten Traumsequenz betrete ich einen vollbesetzten Unterrichtsraum, wo die Tische, so wie während des Studiums, in U-Form angeordnet sind. Sie sitzt an der Fensterseite und als ich an ihr vorbeigehe, um den letzten leeren Platz ganz hinten einzunehmen, streiche ich ihr im Vorbeigehen zärtlich und auch provokativ, denn es sieht ja jeder, über ihre nackte Schulter. Mir ist, als habe ich ein schlechtes Gewissen. Ein schlechtes Gewissen, weil ich ihr nicht geholfen habe?

Sonntag, 13. August 2006

Wiedermal auf Reisen und ein neuer Name

Wann werde ich mir endlich merken, dass die Nacht zum Schlafen da ist und nicht dazu, in der Welt herumzugondeln?

Meine Reise beginnt damit, dass ich schon auf dem Weg zu einem Berggipfel, den ich besteigen wollte, mich noch in meiner Straße frage, ob ich auch warm genug angezogen wäre. Ich bin kurzärmelig und überlege, dass es zwar am gestrigen Tag wieder etwas wärmer gewesen ist, aber dass es auf so einem Berg und mitten in der Nacht doch ziemlich kalt sein könnte. Dann fällt mir ein, dass ich eine Strickjacke in der Tasche habe und beschließe, dass das ausreichend ist.
In der nächsten Traumfrequenz, an die ich mich erinnern kann, befinde ich mich auf einem weitläufigen Schloßgelände mit Gebäuden, Parkwegen und Wasseranlagen. Ich besichtige einen Brunnen, in welchem glitzerndes Wasser über Felssteinen sprudelt und laufe dann einen sehr abschüssigen Weg hinab, da das Gelände stark hügelig ist. Der Weg ist auf der vom Park abgewandten Seite mit einer Mauer begrenzt, zwischendurch ist jedoch eine Lücke, durch die man hindurchschauen und auch -fallen kann, denn ich sehe, dass es dort steil und tief in ein Tal hinab geht. Am Wegesrand sitzen südländische Männer und verkaufen allerhand Krimskrams, insbesondere Schmuck. Sie sehen aus wie Inder. Neben einer Kapelle oder Kirche (vielleicht auch ein Tempel?) betrete ich einen langen, schmalen und dunklen Gang. Er ist wirklich sehr lang und erinnert an einen Kellergang. Zum Ende zu wird er so dunkel, dass ich nach den Lichtschaltern suche. Der Gang führt, soweit ich mich an meine Gedanken im Traum erinnern kann, entweder direkt auf den gewissen Berggipfel oder zu einem anderen schönen Ort in der Natur. Während ich ihn entlanglaufe kommt mir eine schwarzhaarige Frau mit einer schwarzumrandeten Brille entgegen, die ich im Traum als eine Kollegin zu erkennen glaube. Ich gelange an das Ende des Ganges, habe jedoch keine Erinnerung mehr, was dort war.
Danach befinde ich mich wieder in Berlin und fahre mit der U-Bahn nach Hause. M. ist mit mir in dem sehr vollen Zug und steigt an einer Station aus, ohne irgendwas zu sagen. Ich rufe ihm ein "Tschüß" hinterher. Ich selbst kann aus irgendeinem Grund mit der Bahn nicht bis zur Endstation fahren, sondern muß vorher noch in einen Hubschrauber umsteigen, der mich bis zur Endstation fliegt. Ich steige also mit einem jungen Mann zusammen, der einen großen Rucksack bei sich hat, aus und wir gehen Billets für den Hubschrauber kaufen. Er ist vor mir dran und die Frau am Verkauf verlangt von ihm 173 € für das Billet, obwohl der Hubschrauber nur ein paar U-Bahn-Stationen weit fliegt. Er ist der Meinung, dass etwas falsch berechnet wurde und diskutiert mit der Frau. Da ich denke, dass er nicht genügend Geld hat, suche ich schon in meiner Tasche, um ihm das Geld zu geben. Nun sagt er auf einmal zu der Frau: Jetzt bekommt .... keine Karte mehr." Er meint mich, nennt mich jedoch bei einem ganz anderen Namen, als ich heiße. Im Traum erscheint mir das normal, allerdings ist es ein irgendwie exotischer Name, den ich noch nie gehört habe, deshalb habe ich ihn leider auch wieder vergessen. Ich glaube, er begann mit i und hatte mehrere a's enthalten, vielleich Isara oder so ähnlich.
Eine Karte muss ich doch noch bekommen haben, denn schließlich sitze ich in dem Hubschrauber, der aber scheinbar mehr fährt als fliegt, denn wenn ich hinausschaue dann ist es, als würde ich mit der Hochbahn fahren, nur noch ein Stück höher, so dass jetzt die obersten Stockwerke und Dächer der Häuser vorbeiziehen. Die Häuser selbst sehen mit ihren Fassaden im Traum fast barockartig aus, mit sehr vielen Schmuckelementen, Girlanden u.ä., so dass ich die Fenster regelrecht suchen muss.

Schon am frühen Morgen hatte ich von dem vielen Herumgereise so einen Brummschädel, dass ich davon aufgewacht bin und erstmal eine Kopfschmerztablette nehmen mußte. Nachdem ich noch eine Runde geschlafen hatte, waren die Schmerzen zum Glück wieder verschwunden.

Samstag, 12. August 2006

Spielen mit einem Hund

Große Bälle, kleine Bälle, Murmeln und bunte Seifenblasen, die jedoch nicht ich geblasen habe, um mich herum, während ich mit einem zottigen, hellbraunen, ziemlich stattlichem Hund spiele, der auf putzige Weise und mit unglaublicher Energie umhertollt und den Bällen hinterherjagt, die ich ihm zuwerfe, oder nach den Seifenblasen springt. Lachen. Doch war das nicht ein Schulzimmer, in dem ich mit ihm tobte?

Kugel:
Die Kugel ist seit jeher ein Symbol für Vollständigkeit und Ganzheit und von daher ein stets positiv zu deutendes Traumbild. Durch die Kugel und alle kugelförmigen Gebilde wird im Traum stets eine psychische Antriebskraft verbildlicht. Der Traum von einer Kugel oder ähnlichen Formen wie Ball und Kreis drückt den Wunsch nach seelischem Gleichgewicht und Überwindung von Gegensätzen des Träumenden aus. Sie wird wie der Kreis, doch noch dynamischer, gewertet. Oft umschreibt sie den guten Kern des Träumers und seine Beziehung zur Umwelt, die sich erfreulich gestalten könnte. Der Traum von einer Kugel hat Macht und Würde zum Thema. Der Träumende spürt in sich die Kraft, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Um diese Aufgabe zu bewältigen, muß der Träumende Verständnis aufbringen und sich eine globale Sichtweise aneignen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Kugel im Traum den Wunsch des Träumenden nach Ganzheitlichkeit. Sie ist Sinnbild des idealen Universums und der himmlischen Vollkommenheit.

Seifenblasen:
Vielleicht sind Seifenblasen im Traum ein Ausdruck des kindlichen Bedürfnisses, Spaß zu haben. Andererseits machen Seifenblasen dem Träumenden die vorübergehende Natur des Glücks und seine Sehnsucht nach Illusionen bewußt. Seifenblase symbolisiert die Vergänglichkeit; das bezieht sich meist auf Erwartungen, Hoffnungen oder Illusionen, die nicht erfüllt werden.

Hund:
Was immer im Traum mit dem Hund geschieht, er stellt die Triebhaftigkeit als solche dar. Als Angsttier im Traum ist der Hund oft nur die Umschreibung des eigenen schlechten Gewissens. Wo er uns begleitet, hält der Instinkt uns wach; wo er angekettet ist oder gequält wird, brodeln im Unbewußten Minderwertigkeitskomplexe, die im Wachleben hochkochen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist der Hund im Traum der Führer in die Unterwelt.
Mit dem Hund spielen bedeutet, daß man seine Gegner überwinden wird.
europ.: mit einem spielen: es stehen beträchtliche Gewinne und treue Freunde in Aussicht

Freitag, 4. August 2006

...

In einem Restaurant mit seltsamen Wänden (italienisches mit speziellem Wandputz?) gebe ich mich als Madonna aus, um ein besonderes Menü zu erhalten. Im Traum weiß ich, dass sie dort ab und zu einkehrt und es ist kein Problem, mich für sie auszugeben. Erst als jemand anderes sich beschwert, warum er nicht auch dieses Menü bekommen kann, wird es brenzlig und ich drohe aufzufliegen. Ich packe deshalb alles, was auf dem Teller ist - ein großer Berg Spaghetti mit Tomatensoße -, mit den Händen, flüchte aus dem Restaurant, und stopfe mir noch im Gehen auf der Straße das ganze Knäuel Spaghetti mitsamt der daran klebenden und tropfenden Soße in den Mund.

Montag, 31. Juli 2006

Kunterbunter Schlagercocktail und kaltes Wasser

Ich fahre in einer S-Bahn, die aber mehr einem Restaurant mit kleinen Tischen gleicht und in welcher eine Art Seminar stattfindet. Ich schreibe etwas mit und höre dabei jemanden sprechen, den ich sofort an der Stimme als Karel Gott identifiziere. Ich sehe ihn dann auch auf einem Stuhl sitzen, mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Schon wenig später steht er auf, läuft zwischen den Tischen umher und erzählt weiter irgendwas. Während ich schreibe, fallen mir ein paar Zettel vom Tisch und Karel Gott bückt sich sogleich, um sie für mich aufzuheben, beginnt auf einmal mit mir zu schäkern, indem er zu einem anderen Tisch geht, dort Zettel wegnimmt und sie mir ebenfalls bringt, als hätte er sie auch aufgehoben. Ich muß lachen und als ich auf die Papiere schaue, sehe ich, dass es eine lange Liste mit Cocktails ist. Dann sitzt auf einmal ein eher dunkelhaariger (dunkelblond) junger Mann mir gegenüber und fragt halb singend: " 'Siebzehn Jahr, blondes Haar' - bin ich das?" Ich muß wegen der Frage so lachen, dass ich aufwache.

Im nächsten Traum treffe ich Peter von Rosenstolz mit seinem Partner in einem unbewohnten Haus. Es ist ein rotes Backsteinhaus, teilweise zerfallen und ich schätze es im Traum als sehr alt ein, fast Mittelalter. Beide stehen auf einer Art Veranda, wo komischerweise eine noch vollkommen intakte Laterne hängt. (Im Traum versuchte ich mich zu erinnern, ob ich das Haus irgendwoher kenne, was mir aber nicht gelang. Im Nachhinein bei der Beschreibung der Veranda, erinnert mich das Ganze an den Zugang zum Märkischen Museum in Berlin.) Der Partner sieht ziemlich abgewrackt aus, ich halte ihn für einen Alkoholiker, und scheinbar soll ein Interview gedreht werden. Ich erlebe den ganzen Traum aus einer Perspektive, als würde ich hinter der Kamera stehen. Als gedreht wird, ist nur noch Peter zu sehen, welcher vollkommen verängstigt und gehemmt irgendwas in die Kamera stottert, so als hätte er noch niemals ein Interview gegeben und in eine Kamera gesprochen.


Eingang Märkisches Museum
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In der dritten Traumsequenz stehe ich im Schwimmbad am Schwimmbecken und stelle zu meinem Erstaunen fest, dass es völlig leer ist, nur klares blaues Wasser ist darin zu sehen, aber nicht ein Mensch. Stattdessen stehen alle nur um das Becken herum und starren hinein. Ich frage eine Frau neben mir, was los ist, warum niemand im Becken ist, und sie antwortet, dass ich doch mal nach der Wassertemperatur schauen soll. Ich blicke also auf die Tafel und lese dort "16 Grad". Ein bißchen wundert es mich im Traum, dass das Wasser so schnell wieder abgekühlt ist und ich frage mich, ob ich trotzdem rein gehen soll, kann mich aber nicht mehr erinnern, es getan zu haben.

Samstag, 29. Juli 2006

Fotoschule und Urlaub am Meer

Ich drücke die Schulbank. Vermutlich ein Foto-Seminar oder ähnliches, denn K. ist auch dort. Er ist sehr anhänglich, setzt sich dauernd auf denselben Stuhl wie ich, umarmt mich, schaut mir über die Schulter usw.
Später bin ich am Meer, diesmal jedoch in einem riesigen Hotelkomplex. Ich bin mit anderen zusammen dort und wir wollen den Komplex erkunden. Er hat zwei gigantische Terassen, von denen die erste überdacht ist und das gesamte Gebäude entlangführt. Irgendwie versperren überall Leichenwagen den Weg, was mich jedoch nicht weiter irritiert, und schließlich kommen wir auf diese Terasse und sehen meterhohe Wasserspiele, die wie Wasserfälle die gesamte Wand hinunterlaufen. Es ist toll und wir genießen das Schauspiel, laufen dann auf der äußeren Terasse um das Gebäude herum, um wieder den Weg in die innere Terasse einzuschlagen, auf diesem Weg, von dem aus wir nach draußen schauen können, kommt man an einer alten Kirche vorbei. Diese Kirche begeistert mich sofort, was ich auch lauthals bekunde. Ein alter Mann, der an der Brüstung steht, lächelt und erklärt, dass er in Rente sei, ich glaube, er fragt sogar, ob wir auch in Rente seien. Aus diesem Urlaubstraum weckt mich das Klingeln des Telefons. Zwischendurch in der Nacht bin ich öfters durch den starken Regen wach geworden, der endlich fiel. Und jetzt sind es keine 30 Grad am frühen Morgen mehr, sondern nur noch 25 Grad. Mein Gehirn fühlt sich nach dieser Abkühlung fast schwerelos an.

Freitag, 28. Juli 2006

(Regen?) tanz

Ich hab getanzt heut nacht, die ganze Nacht heut nacht....
im wahrsten Sinne des Wortes und auf einem alten, heruntergekommenen Grundstück. Ich habe stundenlang getanzt wie es mir gefiel, zu Musik, an die ich mich nicht erinnern kann, dabei Geschichten erzählt, teils energiegeladen mit großen Sprüngen und schwindelerregenden Drehungen, teils mit kleinen, zarten Bewegungen. Leute haben zugeschaut, aber das hat mir fast gar nichts gemacht, ich habe mich dadurch nicht gestört gefühlt. Dann habe ich sogar einen Indianer getroffen, aber ich weiß nicht mehr, was er zu mir gesagt hat. Viel später wurde das Grundstück zur Kulisse einer kniffeligen Rätselaufgabe. Und inzwischen hängen dicke Regenwolken bei mir am Himmel.

Dienstag, 25. Juli 2006

Die Prüfungskommission im Krankenhaus

Ich schlafe in meinem Bett und höre, ohne dass ich richtig wach werde, Stimmen von Männern, die sich anhören, als wären sie vor meinem Fenster oder sogar in meinem Zimmer. Schließlich schaffe ich es richtig wach zu werden, gehe zur Balkontür und stelle fest, dass mein ganzer Balkon bis auf die Grundmauer geplündert wurde. Er liegt im Traum im Paterre und der Balkon ist nun im Prinzip nur noch eine schiefe Erdaufschüttung. Ärgerlich gehe ich wieder ins Bett und wache erneut von Stimmen auf. Diesmal ist es eine vierköpfige Prüfungskommission, die es sich an Tischen bequem gemacht hat. Überhaupt ähnelt das Zimmer nun mehr einer Mischung aus Schul- und Krankenzimmer und in meinem Bewußtsein glaube ich, in einem Krankenhaus zu sein. Die Prüfungskommission sagt mir, dass sie mir jetzt Prüfungsfragen stellen werden und schlaftrunken wanke ich vor ihre Tische. Als ich vor ihnen stehe, zeige ich auf meine völlig schweissdurchnässten Klamotten, die nur aus den Shorts und dem Achselshirt bestehen, die ich zu Hause immer trage. Ich bin von oben bis unten durchgeschwitzt, miefe und fühle mich klebrig, außerdem bin ich auch nur halb da, weil ich nicht richtig wach werde, weshalb ich protestiere und sage, dass ich so keine Prüfungsfragen beantworten könne. Ich müsse vorher duschen und mir was frisches anziehen, denn ich möchte in Würde die Prüfungsfragen beantworten oder auch nicht beantworten. Danach gehe ich in ein anderes Zimmer, wo mehrere Leute in weißen Kitteln um eine Krankenliege herumstehen, die anscheinend für mich bestimmt ist. Freiwillig lasse ich mir irgendwas spritzen oder geben, habe aber vergessen, was es war.

Sonntag, 23. Juli 2006

Militärlager und Klassenfahrt

Ich träume, dass ich mit anderen in irgendein Militärlager fahren muss, wo wir eine einjährige Militärausbildung bekommen. Diese Ausbildung ist Pflicht.
Es beginnt damit, dass riesige Maste mit Seilen, wie sie beim Zirkus für Trapeznummern verwendet werden, aufgestellt und Seile gespannt werden. Da ist ein unglaublich langes und hohes Seil, welches bis hinter den Horizont führt. Ich weiß im Traum, dass ich es schon erhangelt habe und dass es über die halbe Welt führt. Ich staune selbst ein bißchen über mich, dass ich mich durch die halbe Welt an einem Seil lang gehangelt habe, zumal ich es in der Schule nicht mal von einem Baum zum nächsten schaffte. Nun muss ich das Seil wieder zurückhangeln. Das klappt auch sehr gut, allerdings kommt mir jemand anderes entgegen und ich habe ein bißchen Sorge, ob ich mich bei dem Gerangel dann halten werde können.
In der nächsten Traumsequenz, an die ich mich erinnern kann, sitze ich neben M., meinem alten Spielfreund, in einem fahrenden Wagen und kaue an einem kleinen Stück abgeschnittenen Aal. M. sagt sinngemäß, dass ihm gleich schlecht wird, wenn ich weiter daran rumkaue, weshalb ich es durch das Wagenfenster auf die Straße werfe. (Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es mir besonders gut geschmeckt hätte. Eher so wie roher Fisch.)

Danach bin ich mit meiner alten Klasse auf Klassenfahrt. Wir sind am Meer und der Aufenthaltsraum, wo wir anscheinend essen, wohnen usw., verläuft gleich ohne Wand oder ähnliches zum Strand. Irgendwie geht alles ein bißchen drunter und drüber, denn ich bin ständig dabei, zwischen den vielen Taschen, Sachen, Klamotten, Dingen, irgendwas zu suchen. Scheinbar ist auch schon was kaputt gegangen, denn ein Handwerker ist dabei, neue Spiegelfliesen zu kleben, wobei er wie bei einem Schachbrettmuster vorgeht, indem er zwischendrin immer eine Fliese ausläßt. Es ist ziemlich kühl und stürmisch, aber die meisten aus meiner Klasse toben trotzdem am Meer herum, einige sitzen am Strand und lassen nur ihre Beine ins Wasser hängen. Ich geselle mich ihnen zu, doch gerade als ich mich setzen will, kommt eine ziemlich große Welle auf mich zugerollt, so dass ich erschreckt wieder aufspringe und ein Stück zurückgehe, um nicht klatschnass zu werden.

Samstag, 22. Juli 2006

...

Ich bin in der alten elterlichen Wohnung vor dem Fernseher eingeschlafen und wache erst gegen 3 Uhr nachts wieder auf. Dabei fällt mir auf, dass immer noch niemand da ist, denn mein Vater und meine Mutter waren beide für sich irgendwo abends unterwegs und müßten inzwischen eigentlich wieder zu Hause sein. Ich schaue in das Arbeitszimmer, wo niemand ist. Auch das Schlafzimmer sieht leer aus, obwohl es so dunkel ist, dass ich gar nicht genau erkennen kann, ob jemand im Bett liegt. Ich frage mich, wo beide abgeblieben sind und werde langsam etwas ärgerlich. Danach sortiere ich einen riesigen Berg von allerfeinsten bunten Pralinen. Eigentlich darf ich von ihnen nicht essen, doch heimlich, obwohl mir jemand beim Sortieren zuschaut, stecke ich mir doch immer mal eine der Pralinen in den Mund und auch das Kauen scheint nicht aufzufallen.
In der nächsten Traumsequenz bin ich an einem Bahnhof, der mir bekannt vorkommt, ich glaube, ich war dort schon mal. Man hat von da den Blick auf einen kleinen See, in welchem Krokodile gezüchtet werden. Es ist gerade Fütterungszeit und Männer sind in Booten auf dem Wasser, um irgendwas auszustreuen. Ich setze mich auf eine Bank, um mir ein Brot zu machen, stelle aber fest, dass ich nur einen großen, ungeschnittenen Laib habe, aber kein Messer. Also breche ich das Brot mit der Hand in große Stücke.

Montag, 17. Juli 2006

Gewürzpaprika auf Rezept

Ich bin in einer mir fremden Gegend unterwegs. Dabei komme ich an einen Verkaufsstand, wo ich erst ziemlich skeptisch ein Stück Gewürz(Gemüse-?)paprika koste. Der schmeckt so knackig, frisch und gut, dass ich gleich drei Schoten davon kaufen will. Der Händler verlangt erst einen ziemlich billigen Preis, sagt dann aber auf einmal, dass es doch mehr kostet, weil ich kein Rezept habe.

Eine Traumsequenz später unterhalte ich mich mit meinem Bruder, der mir eröffnet, dass er einen Literaturagenten kennt, den er mir vorstellen will, was ich jedoch ablehne.
(Wahrscheinlich ist der Traum dem gestrigen Gespräch zu danken, wo ich erzählte, dass eine Klientin von uns ihren Mann angeblich mit Bartstoppeln, die sie ihm ins Essen mischte, getötet hat, da diese den Darm perforieren. Darauf sagte K., mein Bruder solle schön immer seine Stoppeln aus dem Waschbecken entfernen und mein Bruder entgegnete ihr, sie solle darüber einen Krimi schreiben, weil sie immer erzählt hat, dass sie gerne einen verfassen würde. K. meinte jedoch, das wäre mein Part.)

Samstag, 1. Juli 2006

Luzider Traumwettkampf

Irgendwer bestimmt, dass ich gegen jemanden um die Wette laufen soll. Ich stelle mich auch an den Start, denke aber bei mir, dass ich höchtwahrscheinlich sowieso verliere und mich zum Gespött mache, wenn ich schnaufend sehr viel später als der andere ins Ziel gekrochen komme. Doch während ich loslaufe, nachdem jemand laut "Los!" gerufen hat, fällt mir ein, dass ich ja alles nur träume und deshalb so schnell sein kann wie ich will. Ich laufe also im rasanten Tempo eine Straße hinunter und von da aus direkt auf einen Strand am Meer, wahrscheinlich wieder die Ostsee. Am Strand laufe ich auch noch eine Strecke, was durch den Sand viel schwerer ist, trotzdem bin ich ziemlich leichtfüßig und komme als erste in das Ziel, welches durch eine Art Vogelscheuche gekennzeichnet ist - zwei zusammengebundene Stöcke über die ein schmutziggrünes Kleidungsstück geworfen ist. Dann erfahre ich jedoch, dass der Wettkampf noch nicht zu Ende ist, weil ich außerdem eine Strecke von 1000 Meter im Meer schwimmen muss. Im Traum schaffe ich es sogar, die tausend Meter in einen Kilometer umzurechnen und denke mir, dass das gar nicht so viel ist und zu schaffen sein müßte, allerdings mache ich mir Sorgen, dass es durch den Wellengang doch etwas anstrengender wird, zumal ich noch nie tausen Meter im Meer geschwommen bin.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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