Ich bin völlig neu mit noch jemand anderem als Aushilfe auf einer Geburtsstation. Eine ehemalige Kollegin von mir ist auch dort und zeigt mir alles.
Wir haben da sowas wie ein Internat, wo wir die ganze Woche über wohnen. Auf der Geburtsstation geht es hoch her, allerdings sieht es mehr aus wie in einem Büro. Und es herrscht totales Chaos hinsichtlich der Termine. Wir wissen eigentlich nicht genau, wann wir frei haben und wann wir anwesend sein müssen. Ein junges Paar, die Frau ist Bulgarin, besteht darauf, dass das Kind heute schon (im Traum am 27.) kommen soll, obwohl der Geburtstermin erst der 28. ist. Sie diskutieren mit den Ärzten hin und her und lassen sich nicht überzeugen, bis morgen zu warten. Schließlich mische ich mich auch noch ein, obwohl ich noch gar keine Ahnung habe, und sage laut: "Das Kind will erst morgen kommen.", worauf der Vater mit mir anfängt zu diskutieren (wobei ich überhaupt das Gefühl habe, dass es ihm viel wichtiger ist, dass das Kind heute kommt) und mich fragt, was ich damit meine. Ich antworte, dass es doch besser wäre, auf den natürlichen Termin zu warten, als die Geburt mit Gewalt einzuleiten.
Alle anderen Träume - Freitag, 23. Juni 2006, 12:53
Ein großes Festzelt wird aus einem großen Tuch aufgebaut. Es ist viele Meter hoch und hat rundherum ausgeschnittene torartige Durchgänge. Jemand zieht ein Seil rings um diese Durchgänge, damit irgendein Ungeheuer nicht hindurchkommt.
Bin jetzt auf einer Veranstaltung in einem Haus mit vielen Menschen, laufe durch verschiedene Räume und möchte einen Mann verführen. In einem Zimmer sehe ich einen, der mir gut gefällt und ich sage zu ihm - Komm mit mir! Doch er schaut mich nur sehr lange an, wobei seine Augen immer heller werden und mir ganz schwindelig. Dann grinst er und küßt das Ohr des Mannes, der nun neben ihm steht. Verlegen ziehe ich davon. Ich laufe weiter durch lange Gänge und Flure. Schließlich gelange ich in einen Sicherheitsbereich und löse bewußt die Alarmanlage aus. Einige Männer kommen angerannt und bedrohen mich mit einer Pistole. Ich hebe die hände über den Kopf und lasse mich abführen. Wir sind nun in einem Keller und ich werde durch lange Kellergänge geführt. Unterwegs treffe ich Kirk Douglas und drei Männer, die gerade gehängt werden sollen. Sie bekommen Schlingen um den Hals gelegt, die von der Decke baumeln. Schließlich bringen sie mich in einen vollgestopften Kellerraum. in einer Ecke steht sowas wie ein großer Fisch und in der anderen eine verschlossene Truhe. Die Männer sagen, daß ein Gott Baal sich mit mir vereinigen will und einer von ihnen öffnet das Vorhängeschloß der Truhe. Ich weiß zwar nicht, was die Männer meinen, aber mir gefällt die Sache trotzdem nicht, weshalb ich darum bitte, daß die Truhe nicht aufgemacht wird. Doch sie lassen sich nicht beirren und als der Deckel hochgehoben wird, steigt ein sich bewegendes, kugelartiges Lichtwesen aus der Holzkiste. Im Traum sehe ich dann noch einen dunkelfarbigen Mann, der einen unförmigen Aufbau auf dem Kopf hat. Mir fehlen hier einige Erinnerungen, doch etwas später befinde ich mich wieder auf langen Fluren und Gängen. Durch einen ganz schmalen Spalt quetsche ich mich auf das Deckengerüst eines Zimmers, daß die Decke vom Zimmer durch eine Art zaunartigen Holzrost abtrennt. Eigentlich fühle ich mich nicht wohl, mich auf diesem Rost langzuquetschen, denn der Spalt ist wirklich sehr eng und ich weiß auch nicht so richtig, wie ich da wieder rauskommen soll. Trotzdem tue ich es und rechtzeitig fällt mir dabei ein, daß ich träume und deshalb die Lücken im Rost so weit bewegen und verschieben können müßte, daß ich mich da durch und in das Zimmer ablassen kann. Dies gelingt auch tatsächlich, die Holzstreben lassen sich leicht wie Gummi auseinanderbiegen und ich lande im darunterliegenden Zimmer. Irgendwann gelange ich nach draußen und laufe dunkle Straßen entlang, da es Nacht ist. Eine der Straßen führt zu einem hohen Palisadenzaun aus Holz. Je weiter ich ihn entlanggehe, um so höher wird er. Schließlich ist er so hoch, wie der Zaun in dem Film "King Kong", der den Riesenaffen umgibt. Deshalb beginne ich mich zu fürchten und laufe denselben Weg, den ich gekommen bin, wieder zurück.
Ich überfliege ein paar Seiten in einem Buch und lese darin, daß man Punkte bekommt, wenn man das Buch ausgelesen wieder zurückgibt. Deshalb gehe ich zu einem Kiosk und will das Buch zurückgeben, aber die Dame im Kiosk will es nicht, schenkt mir jedoch ein Lesezeichen. Schließlich erhalte ich irgendwo ein riesiges Magnum-Eis mit Nüssen für das Buch und esse es genüßlich auf.
Unheimliche Träume - Montag, 19. Juni 2006, 19:08
Ich bin auf einem großen Fest mit vielen, vielen Leuten. Dort tanze ich mit einer Blogger(in), während die anderen zuschauen. Wir tanzen ziemlich schnell und irgendwie eigenartig (vielleicht linksherum) so dass mir fast schwindlig wird, aber es geht sehr gut und wir kommen leicht in den Takt. Nach dem Tanz kümmere ich mich wieder um andere Leute und stehe mit ihnen zusammen, aber die Blogger(in) kommt stets mit dazu und scheint mich auf irgendetwas aufmerksam machen zu wollen. Schließlich bekomme ich durch Zufall mit, dass es sich um meine und ihre Hochzeit handelt, was mir völlig neu ist. Ich erfahre, dass die standesamtliche Trauung schon vorüber und die Eheurkunde unterzeichnet ist, kann mich aber an überhaupt nichts erinnern. Langsam werde ich nun konfus und frage ich mich, ob ich irgendwie geistig umnachtet oder betrunken war, dass ich mich an nichts mehr erinnern kann. Die Vorstellung mit ihr verheiratet zu sein, gefällt mir irgendwie nicht so richtig und ich frage mich, was ich dagegen unternehmen kann. Doch der Gedanke, mich gleich wieder scheiden zu lassen, behagt mir auch nicht. Ich überlege, dass man ja auch verheiratet ein ganz normales Singleleben führen kann, andererseits ist mir aber klar, dass es finanzielle Verbindlichkeiten mit sich bringt.
Etwas verwirrt setze ich mich vor dem Tanzsaal auf eine Treppe, wo auch schon zwei ehemalige Mitschüler sitzen. Ich beginne mit ihnen ein kurzes Gespräch, danach stehe ich plötzlich auf dem schmalen Vorsprung eines noch nicht fertigen Hochhauses. Nevben mir geht es tief hinab und ich traue mich kaum zu bewegen. Große Kräne stehen herum und noch riesigere Betonplatten, allerdings arbeitet zur Zeit keiner. Wie ich da wieder heruntergekommen bin, weiß ich nicht mehr.
Alle anderen Träume - Sonntag, 18. Juni 2006, 12:24
Ich hätte gestern nichts von einer Red-Bull-trinkenden Riesenkrake schreiben sollen, denn in der Nacht hatte ich den Salat:
Im ganzen Land werden kleine, abschließbare künstliche Brunnen gebaut, die durch ein spezielles chemisches Verfahren das Wasser aufbereiten, bis es trinkbar ist. Der Grund ist der, dass normales Wasser nicht mehr genießbar ist, weil ein Riesenkrake es mit Red Bull, seinem Lieblingsgetränk verseucht hat. Diese kleinen künstlich-chemischen Brunnen nennen sich Clip-it und man benötigt für die Aufbereitung des Wassers ein spezielles Modul. Dieses Modul, das ich mir im Traum irgendwo abholte, hat Ähnlichkeit mit einem Sechserpack Flaschen, auf welchen 'Eistee' steht.
Im nächsten Traum hat mein Vater übermorgen (hier im Traum Freitag) Geburtstag und ich weiß noch nicht, was ich ihm schenken soll. Deshalb gehe ich in ein spezielles Elektronikfachgeschäft, doch auch als ich mich dort umsehe, fällt mir nichts ein. Ich will mich beraten lassen und gehe zu der Beratungsinsel mit vielen Verkäufern. Irgendwie wirkt das alles mehr wie eine Kneipe und hat auch guten Zulauf. Eigentlich will ich nur eine schnelle Beratung, aber die Verkäuferin, die sich um mich kümmert, fragt gar nicht, was ich möchte, sondern fragt erst mal, ob ich was essen möchte. Man bekommt bei jeder Beratung ein kostenloses Essen und ein Getränk.
Ich winke erst ab, doch dann steht trotzdem ein großer Schnitzelteller vor mir. Also esse ich und die Verkäuferin gießt mir noch ein Getränk ein, allerdings nicht in ein Trink-, sondern in ein Einweckglas. Als ich fertig bin, fragt die Verkäuferin immer noch nicht, was ich möchte, sondern nur nach meinem Namen und Adresse. Ich nenne beides und sage gleich dazu, dass ich ein Geschenk für meinen Vater suche. Doch das scheint sie nicht zu interessieren, denn sie wendet sich ab und ist mit anderen Dingen und Leuten beschäftigt. Schließlich habe ich keine Lust mehr zu warten, zumal ich glaube, dass schon mindestens mehr als eine Stunde vergangen ist, und stehe einfach auf, um zu gehen. Ich habe dabei ein bißchen schlechtes Gewissen, denn ich weiß nicht, ob ich gehen darf, wenn ich schon so ein kostenloses Essen bekommen habe. Ich vermute, dass die Verkäuferin vielleicht auf mich sauer ist, wenn ich einfach gehe, ohne etwas zu kaufen. Deshalb gehe ich so schnell wie möglich zur Tür und zwinge mich, mich dabei nicht umzuschauen, obwohl ich hinter mir lautes Stimmengewirr höre und das Gefühl habe, dass man nach mir ruft.
In der nächsten Traumsequenz liege ich in einem fremden Bett und wache mitten in der Nacht auf. Mein Blick fällt auf das Fenster, durch welches ich die dunkle Silouhette eines Baumes sehe, welcher anscheinend von einem Sturm wild hin- und hergeschüttelt wird. Ich gehe zum Fenster und genieße das Schauspiel, wobei ich aber nichts höre, da die Fenster wahrscheinlich schallisoliert sind.
Alle anderen Träume - Sonntag, 11. Juni 2006, 11:06
Alles um uns herum existiert auch in einer parallelen, nichtphysischen Dimension des Universums. Obwohl unsere Augen nur das dichte molekulare Ergebnis von Energie sehen, setzt die Materie sich in einem Kontinuum nichtphysischer Energie fort, das sich unseren Blicken entzieht.(Buhlmann - Out of Body)
Dieser Gedanke erinnert stark an den schamanischen Glauben, dass alles in der materiellen Welt ein eigenes Traumleben besitzt und in diesem Träumen an einer anderen Dimension teilhat, und zwar nicht nur Lebewesen, sondern auch "tote" Gegenstände.
Zitate und Tips - Sonntag, 4. Juni 2006, 22:29
Ich habe lange gebraucht, aber endlich lerne ich, dass nicht die Formen, die wir sehen, wichtig sind; wichtig ist, was die Formen symbolisieren.....So seltsam es klingen mag, ich vermute doch stark, dass dasselbe für die uns umgebende physische Welt gilt.(Buhlmann - Out of Body)
Zitate und Tips - Sonntag, 4. Juni 2006, 20:40
Kollege K. sitzt in meinem alten Kinderzimmer neben mir am Schreibtisch und gießt Klaren in eine selbstgetöpferte Schale meiner Mutter. Er gießt so voll, dass die Schale fast überläuft und man sie nicht mehr hochheben kann, ohne dass etwas überschwappt. Ich versuche es, aber es geht nicht. Deshalb stelle ich sie wieder hin und sage zu ihm, dass er abtrinken soll. Er will aber erst nicht und sagt, ich solle abtrinken. Ich will aber auch nicht und schließlich macht er es doch, bis nur noch dreiviertel in der Schale ist. Dann gibt er mir die Schale und ich trinke daraus. Dabei muss ich husten und prusten, weil mir der Alkohol in die Nase gestiegen ist. Ich frage K., ob er mich besoffen machen will.
Es kommt eine Asiatin in das Zimmer und redet die ganze Zeit entweder auf K. oder auf jemanden anderen, ich kann mich nicht mehr erinnern, ein. Dann fragt sie mich, ob ich weiß, dass sie etwas mit ihm hatte. Da mich das gerade selbst während der Szene gefragt habe und mir das auch denken konnte, antworte ich völlig uninteressiert, dass ich mir das gedacht habe. Über meine Reaktion ist sie wohl etwas enttäuscht und sie verläßt draufhin wieder das Zimmer. Im Hintergrund hörte ich im übrigen während des Traumes den Song von Klaus Lage "Stille Wasser sind tief".
Schale spirituell: Die Schale symbolisiert Überfluß und enthält den "Trank der Unsterblichkeit". Also wenn klarer Schnaps unsterblich machen soll.....ich weiß ja nicht.
Alkohol: Wenn man von Alkohol träumt, hat man unter Umständen ein Bedürfnis oder einen Wunsch nach einer beglückenden Erfahrung oder nach erfreulichen Einflüssen. Der Träumende verfügt über Mittel, um seine Wahrnehmungen zu verändern. Er kann es sich leisten, aus sich herauszugehen und sich dem "Fluß der Dinge" zu überlassen, die mit ihm geschehen. Alkohol steht als "geistiges" Getränk oft für die geistigen Kräfte, die das Verhalten und Handeln bestimmen. Das Trinken mit einer oder mehreren Personen weist darauf hin, daß man eine Gefühlsbeziehung mit diesem einen oder diesen Menschen herstellen muß. Manchmal warnt das Traumsymbol auch konkret vor zu viel Alkoholkonsum. Spirituell: Alkohol als "Geist" ist die Verbindung von Gegensätzen und bedeutet Bewußtseinsveränderung.
europ.: ein Gläschen Alkohol trinken: es fließt einem bald eine geistige Kraft oder die richtige Intuition zu.
Träume von Essen und Trinken - Sonntag, 4. Juni 2006, 11:01
Mein zweites Zimmer in der Wohnung ist nur von außen über den Hausflur zu erreichen. Ich war schon eine Weile nicht mehr darin, weil es so eine Art Rumpelkammer ist. Als ich wieder dort hineingehe, stelle ich fest, dass der Vermieter ohne mich zu fragen das Zimmer ausgeräumt hat. Außerdem gibt es jetzt eine Verbindungstür zur Nachbarwohnung, wo das Zimmer nun anscheinend angegliedert ist. Das ärgert mich, doch als ich mich nochmals umschaue, stelle ich fest, dass doch noch das meiste da ist, bis auf ein paar Dinge, die ich vor einiger Zeit selbst umgeräumt habe.
Dann sind in dem Zimmer auf einmal unheimliche Gestalten, wie zum Beispiel eine mit einem Totenschädel, der sich um 360 Grad auf dem Hals dreht. Schließlich steht jemand vor mir, der ein graues Tuch über dem Kopf gehängt trägt. Ich vermute im Traum, dass darunter auch ein Totenschädel ist, weshalb ich keine große Lust habe, nachzuschauen. Die Gestalt reicht mir irgendwas auf einem Tablett, ich kann mich aber nicht erinnern, was es war. Schließlich sehe ich den Kopf eines Mannes mit einer gelben Mitra, wie er mich unter Wasser aus offenen Augen anschaut. Dazu höre ich eine Stimme im Hintergrund, wie bei einer Fernsehdokumentation, die erzählt, dass dies ein oft praktiziertes rituelles Menschenopfer in einem Teich oder See ist, wobei die Leiche des Ertränkten für immer im Wasser bleiben muss. Währenddessen sinkt der Mann mit der Mitra immer tiefer in das Wasser hinab, bis man nur noch die Mitra leuchten sieht.
Alle anderen Träume - Freitag, 2. Juni 2006, 14:44
Ich befinde mich auf einem Klassentreffen, wo wir komischerweise alle Hochzeitskleidung tragen. Die Mädchen sind in ihren teuren weißen Satin- und Spitzenkleidern herausgeputzt, ich selbst trage zwar auch einen weißen langen Rock, dazu allerdings ein blaues Oberteil. Als wir für das Hochzeitsfoto posieren ärgere ich mich ein bißchen, weil ich denke, dass ich nur einmal im Leben heirate und dann noch nicht mal ein richtiges Hochzeitskleid trage. Danach gibt mir C. einen Luftballon, den ich aufblase und der immer größer wird. Er wird so groß, dass er bis zur Decke reicht und kaum noch in das Zimmer passt. Im übrigen ist der Luftballon grün. M. kommt vorbei und ich frage ihn, was er macht, wobei sich herausstellt, dass er denselben Arbeitgeber hat wie ich, aber woanders eingesetzt ist. Später sehe ich mich dann nur noch dreckiges Geschirr spülen.
Luftballon
Psychologisch:
Handelt ein Traum von Luftballons, dann haben sie den Zweck, den Träumenden daran zu erinnern, in seiner Begeisterung nicht ganz und gar "abzuheben", sondern mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben. Spirituell: Der Luftballon im Traum ist ein Symbol der Freude oder des sich in die Lüfte erhebenden Geistes.
Grün
Freude, Reichtum und Hoffnung werden in Verbindung mit der Farbe grün genannt.
Grün verkörpert große Naturverbundenheit und seelisch-geistiges Wachstum.
Alle anderen Träume - Sonntag, 28. Mai 2006, 12:27
Letzte Nacht hab ich IM TRAUM so ca. hunderttausend Mal (ich hab nicht genau mitgezählt, aber es waren bestimmt STUNDEN) über das Wort "Qualität" masturbiert. Normalerweise finde ich dieses nicht erotisch, trotz des kehligen Q, welches aber vom quäkenden Ä außer Gefecht gesetzt wird, doch vielleicht ist Wortmasturbation ja auch so eine Art stiller Meditation. Jedenfalls frage ich mich, ob es da zu dem Traum, in welchem ich reinen Sand sieben sollte, einen Zusammenhang gibt.
Wort-und Zahlenträume - Samstag, 27. Mai 2006, 12:36
Ich war auf irgendeinem Fest mit Buden und Schaustellern. Ich glaube fast, es fand im Tierpark statt. Jedenfalls war da ein Mann, der trug altertümliche Kleidung, welche mich ein bißchen an die Uniform früherer Grenadiere erinnerte. Schwarze Stiefel bis genau unter das Knie und weiße Hosen. Dieser Mann schoß rückwärts mit seinen Stiefeln, denn er hatte an diese hinten so eine Art Lauf anmontiert, durch welchen die Kugeln abgefeuert wurden. Als er schoß, traf er zuerst eine Frau, dann seine eigene, die gleich neben ihm stand und noch eine dritte, die in einer Bude verkaufte, und alle drei kippten sofort um. Ich fand das höchst amüsant, lachte und rief "Drei auf einen Streich!" (wobei ich glaube, dass es nur Gummigeschosse waren und den Frauen nicht wirklich was passiert ist).
Danach war ich bei irgendeiner Präsentation anwesend und mir ist so, als wäre ich dabei eine Assisstentin gewesen. Außerdem glaube ich, dass eine der Anwesenden die Großfürstin Sophia Alexejewna war. Vom Präsentationsleiter wurde mir aufgetragen, ich solle in einem Nebenraum auf einer Zeittafel oder einem Kalender ein bestimmtes Datum und Uhrzeit mit einem rosa Punkt kennzeichnen. Er gab mir einen Zettel und ich ging in das Nebenzimmer, wo ich den Zettel las. Die Uhrzeit war frei ersichtlich, es war 17:30 oder 18:30 h, aber das Datum war in einer Art Code oder Rätsel versteckt, weil da von einer anderen Zeitrechnung die Rede war (an den Wortlaut kann ich mich jedoch nicht erinnern). Ich grübelte also, was das für ein Datum sein könne und wo ich auf der Tafel den rosa Punkt setzen soll. Dabei fiel mir auf, dass der Kalender auf der Tafel gar nicht mehr 2006 anzeigte, sondern schon 2007.
Alle anderen Träume - Donnerstag, 25. Mai 2006, 10:50
Letzte Nacht träumte ich, dass ich mich erst vor irgendwelchen Verbrechern in der Wohnung unter einer Decke versteckt habe, die viel zu klein war. Natürlich fanden sie mich und dann verlangten sie von mir, dass ich Sand siebe. Ich hatte überall Schüsseln voller Sand um mich herum zu stehen und versuchte nun, Steine und Klumpen so auszusieben bis nur noch feiner weißer Sand übrig blieb. Natürlich gelang mir das nie, denn es rutschten immer wieder Steine und Klumpen mit hinein. Dann wachte ich auf, schlief aber wieder ein und träumte, dass Harald Schmidt in meiner Wohnung ist und irgendeinen Schlüssel von mir möchte (ich glaube, für ein Kästchen oder so). Natürlich fand ich den im jetzigen Chaos nicht, weshalb ich mich entschuldigte und erklärte, dass ich gerade neu eingerichtet und umgeräumt hätte. Harald Schmidt ging dann raus auf eine große verglaste Veranda, die sich im Traum an meiner Wohnung befand und direkt in einen Garten führte. Dort hielten sich ein Junge und ein Hund auf. Der Hund war ziemlich merkwürdig, denn er trug blau-gemusterte Bekleidung und hatte einen Rüssel wie ein Ottifant. Er sprang immer hoch und saugte sich mit diesem Rüssel an einer Arschbacke des Jungen fest, bis er daran hängen blieb und herunterbaumelte. Und Harald Schmidt fand das sehr witzig.
- Dienstag, 23. Mai 2006, 11:07
Ich gehe am Bürgerpark spazieren, jedoch entpuppt sich dieser Park mehr als ein Zoo mit freilaufenden wilden Tieren. Das erste was ich sehe sind sehr viele Affen, die zwar aussehen wie Totenkopfäffchen, aber viel größer sind, so wie Gorillas. Ein kleines Mädchen fährt mit einem Dreirad zwischen ihnen herum und den Affen dauernd über die Füße, doch sie reagieren gar nicht darauf. Ich wundere mich ein bißchen, dass sie so ruhig dabei bleiben. Ich gehe weiter, erst außen um den Park und dann einen dunklen Weg zwischen Gebüsch und Bäumen entlang. Als ich mich umdrehe, sehe ich einen prachtvollen Löwen hinter mir stehen. Er steht ganz ruhig da und mach auch keine Anstalten, mich irgendwie zu verfolgen, trotzdem laufe ich nun ein wenig schneller. Als ich mich erneut umsehe, ist der Löwe verschwunden, aber eine Löwin trottet nun hinter mir her. Ich gehe wieder ein wenig schneller und sehe vor mir auf dem Weg ein riesiges Mammut denselben versperren. Ich bleibe stehen und sehe hinter mir nur noch eine sehr viel kleinere Wildkatze, die mir folgt und mir schließlich um die Beine streicht. Ich denke, dass sie anscheinend zutraulich ist und will sie streicheln, doch sobald ich den Arm ausstrecke, verbeißt sie sich in diesen und läßt nicht mehr los. Ich versuche sie abzuschütteln und quetsche mich am Mammut vorbei, wo ich eine Parkangestellte treffe. Ich bitte sie um Hilfe und sie hat irgendein Mittel, um mich von der Katze zu befreien, was auch wirkt. Dann gehe ich weiter außen um den Park herum und betrete einen anderen Weg, der tiefer hinein führt. Allerdings habe ich jetzt einen großen Kinderwagen bei mir und muss auf diesem Weg über eine Wasser- und Sumpfstelle, wo nur schmale Balken herüberführen. Mit dem Kinderwagen schaffe ich das nicht, weshalb ich wieder zurück gehe und weiterhin außen um den Park herumgehe. Hierbei sehe ich einen Teil des Parks, der mir gänzlich unbekannt ist. Große, teils hohle und tote Bäume stehen dort und in ihren Toten Stämmen und unter ihren riesigen Wurzeln bilden sich eine Vielzahl von Höhlen. Ein hohler Baumstamm hat so einen großen Umfang, dass ein ganzes Zimmer darin Platz gefunden hat. Etwas später dann, sehe ich, dass sich jede Menge Sonnenblumen vom Park aus bis auf die Straße ausgebreitet haben. Sie stehen dort überall an den Zäunen und Häusern mit ihren strahlend gelben Sonnenblüten und eine Kolonne von Arbeitern ist damit beschäftigt, sie wieder auszuroden, da sie dort anscheinend stören. Dann treffe ich auf einen U-Bahneingang, in der Zwischenzeit trage ich im übrigen keinen Kinderwagen, sondern einen meiner Korbstühle bei mir, und ich wundere mich ein bißchen, da mir nicht bekannt ist, dass es hier eine U-Bahn-Station gibt. Andererseits finde ich es sehr praktisch, weil ich nun beschließe, nach Hause zu fahren. Schon der Eingang sieht sehr merkwürdig aus, irgendwie altertümlich und die Stufen, die herabführen sind sehr schmal und direkt aus der Wand gehauen. Ich klettere hinunter und bemerke, dass unten doch keine U-Bahn fährt, sondern dass es nur ein Durchgang ist. Ein sehr kurzer, denn einige Meter weiter geht es wieder hinauf, allerdings gibt es nun keine Treppe mehr, sondern nur noch so etwas wie eine Kletterwand, mit eingearbeiteten Eintritten. Eine Frau neben mir stöhnt, dass sie es nicht schafft, da hoch zu kommen. Ich versuche es einfach und suche Halt auf den schmalen Einkerbungen. So erreiche ich schon die obere Kante, bin aber zu schwach, um mich durch den engen Ausgang ganz nach draußen zu ziehen. Die Frau, die unten neben mir war, steht nun komischerweise schon draußen und versucht mir zu helfen. Ich bitte sie, mir das Päckchen abzunehmen, was ehedem mein Korbstuhl war, damit ich mich mit beiden Händen nach draußen ziehen kann, was sie auch tut.
Später träumte ich noch, dass ich mich im Fahrstuhl eine hohen Gebäudes mit 25 Stockwerken und mehr befinde und versuche in den fünften Stock zu gelangen. Dies will mir aber nicht gelingen, da der Fahrstuhl immer wieder woanders hält, und selbst, als ich aussteige und auf der Treppe herumirre, bin ich immer viel weiter oben, obwohl ich aus irgendeinem Grund eigentlich in die fünfte Etage will.
Tierträume - Donnerstag, 18. Mai 2006, 11:11
Ich kehre den Bungalow meiner Kindheit zurück, den Bungalow, in dem früher die Spielsachen und Gartenmöbel des Kindergartens aufbewahrt wurden. Im Traum ist es mein altes Zuhause und nach längerer Abwesenheit betrete ich es wieder. Sofort bemerke ich, dass sich etwas geändert hat, denn alle Sachen und Möbel sind daraus verschwunden, stattdessen sitzt eine dreiköpfige (?) Familie um einen Tisch herum. Ich bin etwas ärgerlich, dass die sich einfach, während der Bungalow leer stand, dort eingenistet haben und erkläre ihnen, dass der Bungalow mir gehört und ich nur eine Weile nicht hier war. Da ich aber auch keine Lust habe, mich mit ihnen rumzustreiten, bestehe ich nur darauf, dass sie mir ein Zimmer geben, damit ich irgendwo bleiben kann. Es macht mich traurig und müde, dass ich glaubte, endlich wieder ein Zuhause zu haben und dorthin zurückgekehrt zu sein, diese Hoffnung aber zunichte gemacht wurde, dadurch, dass andere es besetzt haben.
In der nächsten Traumsequenz stehe ich mit anderen am Ufer eines Gewässers und irgendjemand will von uns, dass wir über das fast gar nicht mehr vereiste Wasser laufen. Vorher, als das Wasser noch stärker vereist war, hatte es funktioniert, aber nun denke ich bei mir, dass es unmöglich ist, so über das Wasser zu laufen. Jemand neben mir versucht es und säuft sofort ab, wobei er sich nur mühsam noch mit dem Kopf über Wasser hält. Ich denke schließlich bei mir, dass ich ja einfach schwimmen kann, springe ins Wasser und bin mit nur wenigen kräftigen Zügen am anderen Ufer.
Alle anderen Träume - Montag, 24. April 2006, 15:07
In der Ferne eine Gruppe von Frauen, die nacheinander von einem Felsen hinunter in tiefes Wasser springen. Ihre Mutschreie dringen zu mir herüber. Einige haben Angst zu springen, doch sie tun es trotzdem, weil sie müssen. Sie haben keine Wahl. Alle tragen bunte Badeanzüge mit kurzem Röckchen. Ich fühle mich in eine andere Zeit versetzt. Kann mich nur nicht erinnern, welche es ist.
Ein langer Nachhauseweg, viel länger als sonst, aber dafür immer am Meer, an der Ostsee, entlang. In meinen Träumen ist es immer so nahe, nur ein paar Schritte entfernt. Im Sand finde ich einen kleinen Spiegel, halb vergraben. Als ich hineinschaue sehe ich darin das Gesicht von C.S., die beginnt, mit mir zu sprechen und sagt, dass sie mir etwas zu sagen hat. Ich gehe weiter und begegne in den Vorgärten am Strand seltsamen Vögeln und bunten Fischen, die dort wie Dekorationen aufgereiht sind, aber leben.
Alle anderen Träume - Mittwoch, 19. April 2006, 11:20
Ich öffne meine Balkontür, die aber nicht auf den Balkon hinausführt, sondern auf einen Hof und Garten. Sofort kommen von überall Katzen angelaufen. Unter anderem drei große und sehr fette Katzen, von denen die eine immer niest. Ich denke deshalb bei mir, dass die wohl die Vogelgrippe hat und ich fasse die Katzen deshalb nicht an und lasse sie auch nicht rein. Sie trotten dann wieder ab, aber es bleiben noch zwei ganz junge, kleine Kätzchen übrig, welche sich nicht wegschicken lassen, immer wieder mit unsicheren Beinchen in meine Wohnung tapsen und so hilflos ausehen, dass ich es nicht fertigbringe, sie da draußen zu lassen. Schließlich nehme ich sie trotz Vogelgrippe zu mir und auf einmal ist bei ihnen auch noch ein schwarzer Hund. Da sitzt nun die ganze Rasselbande, zwei Katzen und ein Hund, bei mir im Wohnzimmer und schaut mich erwartungsvoll an. Und ich denke, dass ich doch eigentlich keine Haustiere mehr anschaffen wollte und jetzt gleich drei auf einmal davon hab, und überlege, was ich als nächstes für die Unterbringung bei mir organisieren muss.*seufz*
Tierträume - Dienstag, 18. April 2006, 20:06