Sonntag, 31. Dezember 2006

Ohne Heimat

Totale Verwirrung, da ich im Traum nicht mehr weiß, wo meine Wohnung ist.
Ich glaube, aus der Wohnung im elterlichen Haus ausgezogen und in eine Wohnung in mein Viertel gezogen zu sein. Allerdings denke ich gar nicht an mein jetziges Wohnhaus, sondern an das meines Bruders, der gleich gegenüber wohnt. Da ich erkenne, dass ich mein altes Zimmer schon verlassen habe und dort nicht mehr wohne, ziehe ich also Richtung Norden, gehe aber vorher nochmals in den Keller, um zu schauen, ob ich dort noch Sachen von mir finde.
Im Keller fällt mir der seltsame Boden auf, der teils normaler dreckiger Kellerboden ist, aber in der Mitte blau leuchtet. Es scheinen Buchstaben wie auf einem großen Bildschirm, der mitten in den Fußboden eingelassen ist, angezeigt zu werden.
Als ich in mein Viertel gelange fallen mir vor allem die heruntergekommenen Häuser auf und ich kann mir gar nicht recht vorstellen, dass ich hier wohnen soll. Schließlich stehe ich vor dem Haus meines Bruders und stelle überrascht fest, dass nirgends auf dem Klingelschild mein Name steht. Also muß ich doch woanders wohnen oder wohne ich überhaupt irgendwo? Bin ich aus dem alten Zimmer ausgezogen ohne eine neue Bleibe zu haben? Oder war ich zu lange nicht in der neuen Wohnung und hat sie sich deshalb jemand anders unter den Nagel gerissen? Ratlos schaue an der abblätternden Fassade des Hauses hinauf, welches vor mir in die Höhe ragt. Dann lege ich mich vor der Haustür auf die Straße und bleibe dort liegen. Jetzt geht es nur noch um Sex und die nicht gefundene Wohnung ist vergessen.

Ich habe einen Brief von meinem ehemaligen Mitschüler R. bekommen, in welchem nur steht, dass ich den Erhalt des Briefes bestätigen soll.

Von einer Party aus mit der U-Bahn fahrend (oder fand die Party in der U-Bahn statt?) treffe ich K. aus der fc. Ich fahre direkt zur Arbeit und er will mich dorthin begleiten und mir vorher noch etwas zu trinken an einem Kiosk kaufen. Der Kiosk hat allerdings geschlossen und er verabschiedet sich von mir. Ich schleppe mich nun auf allen Vieren mit letzter Kraft eine Treppe hinauf (keine Ahnung, warum ich plötzlich so kraftlos bin - vorher fühlte ich mich normal) und sehe in dem Raum, den ich erreiche wiederum K. Ein großer goldglänzender Ball wird zwischen ihm einer anderen Frau fröhlich hin- und her geworfen. Er begrüßt mich, als hätte er mich schon erwartet und läd mich ein mitzumachen. Ich habe jedoch keine Kraft aufzustehen und bleibe einfach auf dem Fußboden liegen, wobei ich gleichzeitig etwas neidisch auf die beiden bin.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Brötchensuche

Eine Schulpause, in welcher ich losziehe, um einen Bäcker zu finden, bei welchem ich mir etwas zu essen holen will. Ich suche die mit Salz bestreuten Weizenbrötchen, die eine Kollegin letztens zu einer Mittagsrunde geholt hatte und die ich sehr lecker fand. Ich gehe an einem Tor oder Parkeingang vorbei, an dessen Seiten als Torwächter Pärchen von steinernen Eichhörnchen stehen, und dann zu unserem alten Bäcker. Dieser hat jedoch geschlossen, so dass ich zur Hauptverkehrsstraße durchlaufe und schließlich die alte U-Bahnstrecke entlang, stelle aber irgendwo fest, dass die Straße abrupt durch eine weiße Wand abgeschnitten wird und ich nicht auf die andere Seite gelangen kann. Die Wand muss neu sein, denn von früher kenne ich sie nicht. Schließlich komme ich auf die Idee, durch ein Türkengeschäft zu gehen, das sich dort befindet, und zum Hinterausgang raus. Das klappt tatsächlich, hinter dem Geschäft auf dem Hof ist gerade der Türke beim Warenpacken und ich sage "Vorsicht!", damit er mich bemerkt und mich vorbei lassen kann. Nun gehe ich einen Gang mit ebenfalls schneeweißen Wänden entlang und treffe hier auf einen anderen Bäcker, der dort neu sein muss. In der Auslage sehe ich auch eben diese Brötchen, da ich nicht weiß, wie die heißen, zeige ich mit dem Finger darauf und verlange sieben. Doch die Verkäuferin sagt, dass sie mir keine geben kann, da sie keine mehr haben, weil es wohl dem Geschäft nicht so gut geht. Ich führe einen kurzen Wortwechsel über schwere Zeiten usw., bevor ich mich auf die Suche nach dem nächsten Bäcker mache und weiter durch die Straßen laufe. Dann wache ich auf.

Sonntag, 24. Dezember 2006

Nationalhymne, "Bumme" und totes Pferd

Aufgewacht mit der Nationalhymne auf den Lippen und im Kopf - "Einigkeit und Recht und Freiheit.....".

Danach wieder eingeschlafen und zweimal vom Kartenspiel mit meinem Vater geträumt. Beim ersten Mal hatte ich die Karten 5 und 6, mein Vater 7 und 8. Irgendjemand gibt mir von links vier Karten - eine "Bumme", wie ich im Traum erfahre. Mein Vater regt sich darüber auf, dass mir jemand eine "Bumme" gibt, weil das gleichbedeutend damit ist, dass ich verliere, also sozusagen benachteiligt werde, aber ich verstehe nicht, warum er sich so aufregt, denn es ist ein Spiel und es ist mir ziemlich egal, ob ich verliere oder gewinne. Im nächsten Spiel, das woanders stattfindet, haben mein Vater und ich erstaunlicherweise wieder genau die selben Karten. Ich die 5, 6 und ein As, er die 7, 8 und eventuell auch noch eine dritte Karte.

In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich mit anderen in einem Park. Es könnte eine Art Tierpark sein, allerdings gibt es dort wenig Tiere, sie sind fast alle schwarz und es werden auch tote Tiere ausgestellt. Dies bemerke ich, als ich an einem Gehege vorbei komme, in welchem ein totes schwarzes Pferd liegt. Die Verwesung hat schon begonnen und man sieht, wie sich die Pferdehaut langsam aufzulösen beginnt. Neben dem Pferd befindet sich eine Tafel oder ein Zettel, auf dem etwas dazu geschrieben ist, was mei ne Vermutung bestätigt, dass das Pferd absichtlich so ausgestellt wurde. Mein Bruder geht nun zu einer Theke oder Rezeption in einem Haus und verlangt dort irgendwelche Karten oder Informationen.

Ich habe gerade in einem Elsischen Online-Wörterbuch gelesen, dass es tatsächlich den Begriff Bummern beim Kartenspiel gibt: "schlagen im Kartenspiel: Bist gebummert worden?, Schweiz". Ich muss dazu sagen, dass ich so gut wie nie Karten spiele und jedes Kartenspiel, das man mir beibringt, sofort wieder vergesse, wenn ich es nicht mehr spiele.

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Zwei Buddhas und ein Ehrenmal für Sasha

Warten auf die Landung eines Flugzeugs, oder besser gesagt, auf das Herablassen der Ladung mit einem Kran. Schließlich ist es soweit und zwei weiße Statuen, die nichts weiter als Köpfe sind, schweben nebeneinander auf einem Brett herab. Ich denke, es sind Buddhaköpfe, denn ihre Haare sind in dekorativen haubenartigen Kringeln in den Stein geschnitzt, so wie man das von manchen Buddha-Figuren kennt.

Später laufe ich durch einen Park, wo ein Ehrenmal aus weißen L-Winkeln errichtet wurde. Ich weiß nicht, aus welchem Material die weißen Winkel sind, aber sie wurden zu verschiedenen Formationen aufgereiht, durch welche man hindurchlaufen kann. Ganz zu Beginn steht eine Säule mit zwei Namen. Der eine Name ist "Sasha", wobei ich im Traum zuerst an den Popsänger dachte, aber beim Blick auf die Geburtsdaten feststellte, dass es ein anderer Sänger gewesen sein muss, der schon viel früher lebte, aber den gleichen Namen hatte. An den anderen Namen kann ich mich nicht erinnern. Während ich an der Säule stehe, bemerke ich, wie Leute an der Säule vorbeigehen und die Namen mit Dreck, bzw. Sand bewerfen, den sie vom Boden klauben. Ich wundere mich darüber, glaube aber nach einigem Überlegen auch den Grund für diese Handlungsweise zu kennen. Und zwar denke ich, dass das Ehrenmal für viel Geld für die zwei "normalen" Sänger errichtet wurde, obwohl die Regierung eigentlich gar kein Geld für solche nutzlosen Dinge hat und dass dies den Zorn der Leute erregt. Ihren Zorn zeigen sie, indem sie eben beim Vorbeigehen die Namen mit Dreck bewerfen. Nachdem ich das Ehrenmal durchquert habe, lande ich auf einem Meeresstrand, auf welchem Muscheln und Algen angespült wurden und den ich nun entspannt entlanglaufe.

Dienstag, 19. Dezember 2006

Schlussmachen am Telefon

Mit jemandem per Telefon Schluß gemacht und noch einiges mehr, doch was selbst beim langsamen "Auftauchen" wie selbstverständlich in meiner Erinnerung war, verblasste beim vollständigen Erwachen nur noch zur Ahnung einer ereignisreichen Nacht.

Montag, 18. Dezember 2006

Hotelflucht

Ich befinde mich unbefugt in einem fremden Hotel und laufe einige Treppen hinunter. Bevor ich es verlasse, will ich noch einmal auf die Toilette und betrete eine, die anscheinend für das Personal gedacht ist, denn eine Frau, wahrscheinlich Hotelangestellte kommt heraus. Ich komme ihr verdächtig vor und sie fragt mich deshalb prüfend, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Selbst erstaunt über meine Gerissenheit, antworte ich, ich hätte einen Ausflug gemacht, und hoffe, dass man mir so abnimmt, dass ich ein Gast des Hotels bin. Doch ich merke, dass sie mir nicht so recht glaubt, auch wenn sie mich in die Toilette hineinläßt. Dort wartet während ich auf dem Klo sitze schon eine andere blonde Frau auf mich, die mit mir einen Fragebogen aufnehmen will. Ich glaube allerdings, dass der Fragebogen wohl mehr eine Art Verhör ist und sollte recht behalten. Denn als ich mich sträube, kommt wieder die erste Frau dazu und packt mich am Arm, um mich festzuhalten. Dabei fragt sie zynisch, ich hätte also einen Ausflug gemacht und noch irgendwas, mit dem sie mich in die Enge treiben will. Sie zerrt mich am Arm aus dem Toilettenraum heraus. Es scheint, als seien jetzt noch andere Bekannte von mir dabei, es ergibt sich ein Wortwechsel und Handgemenge in der belebten Hotelhalle, und in einem unaufmerksamen Moment der Frau, das allgemeine Chaos nutzend, reiße ich mich los und renne was das Zeug hält. Dabei hoffe ich, dass die anderen so schlau sind, es ebenfalls so zu machen und mir zu folgen. Dies tun sie auch, doch während der ganzen Flucht habe ich den Gedanken in meinem Bewußtsein, dass meine Kumpel M. und J. schon auf dem Parkplatz auf mich warten, und vielleicht, da ich festgehalten wurde, bereits weg sind. Ich hoffte inständig, dass sie mir eventuell wenigstens den Wagen da gelassen haben, während ich mich gleichzeitig zu erinnern glaube, dass es M. und J. waren, mit denen ich flüchtete.
Bei der Flucht müssen wir eine hauchdünne Brücke überqueren. Diese ist so dünn aus Asbest gegossen, dass sie teilweise fast durchsichtig ist. Ich bin etwas skeptisch und balanciere vorsichtig auf einer etwas dickeren Seite. Und dann macht es auch schon laut knack. Es passiert jedoch nichts und ich komme unbeschadet auf die andere Seite.
Nun gelangen wir an das Ufer eines schwarzen Wassers. J. ist nicht mehr dabei, nur noch M., und um in den Tierpark zu gelangen, in welchen wir nun wollen, müssen wir das Wasser durchschwimmen. Bevor ich selbst dies ganz realisiert habe, sehe ich schon M. sehr weit draußen mit eleganter Leichtigkeit unter den Wassern entlangschießen. Also springe ich auch mit einem Kopfsprung ins Wasser, welches ich weich und leicht durchteile. Da M. so viel Vorsprung hat und ich ihn irgendwann verloren habe, bzw. nicht mehr sehen kann, hoffe ich, dass er am Tierparkeingang auf mich wartet. Im Hintergrund, als ich mich dem anderen Ufer nähere, sieht man imposant die mächtige Kuppel des Berliner Domes in den Himmel ragen, was bedeutet, dass wir anscheinend die Spree durchschwommen haben (natürlich liegt in real der Tierpark weder am Dom noch an der Spree). Leider ergibt sich jetzt noch ein Hindernis für mich, nämlich eine Baustelle, die das Ufer absperrt, an welchem ich an Land will. Um woanders aus dem Wasser zu kommen, müsste ich unter einem Hindernis hindurch tauchen. Da ich aber nicht tauchen kann und mich deshalb nicht traue, überlege ich hin und her. Schließe entscheide ich mich, es über die Baustelle zu versuchen. Dazu steige ich vorsichtig über ein relativ niedriges Gitter, lande auf einem, ähnlich Schaumgummi sehr weichem Untergrund, wo ich aufpassen muss, dass Gleichgewicht zu wahren, und steige anschließend nochmal über ein Gitter. Dann habe ich es geschafft.
Vor dem Tierparkeingang ist M. nicht zu sehen und ein winzig kleines, grünes Auto versperrt mir den Weg, anscheinend ein Auto des Tierparkpersonals. Im Traum denke ich beim Anblick des Autos an einen Käfer, jedoch ist es nicht wirklich ein Modell dieses gleichnamigen Fahrzeugs. Als der Wagen weg ist, kommt eine Frau in einer seltsamen schwarzen Rüstung aus dem Tierpark. Es sieht aus wie eine Ritterrüstung, nur ohne Helm. Ich denke mir, dass sie wohl auch zum Personal gehört und wache auf. Ob M. nun auf mich gewartet hat, habe ich nicht mehr erfahren.

Sonntag, 17. Dezember 2006

Die Zeitreise in den Frauensport

Sogar noch im Traum Papiere gesammelt, sortiert und abgelegt in Fächern mit verschiedenen Aufschriften. Zwischendrin in einem großen Saal in einer Schule gesessen, meine alte Schulfreundin A. ist dabei und sagt, dass ich viel besser schreiben kann als sie und es hat den Anschein, dass sie es deshalb aufgeben will (obwohl sie in real noch nie geschrieben hat). Glücklicherweise tut sie es nicht und ich bin sehr froh darüber, obwohl ich die Gründe dafür nicht mehr nachvollziehen kann. Der Schulsaal wandelt sich zu einem Raum, in welchem eine sehr große Arbeitsgruppe um einen Tisch herumsitzt und tafelt. Es werden dabei erstaunlich viele Zettel geschrieben und herumgereicht, ohne dass jedoch wieder ein Zettelmonster lauert. Im Gegenteil, die Stimmung ist sehr entspannt und gut, was mich in Erstaunen setzt, da die Leiterin meine alte Chefin, Fr. H., ist und ich sowas aus ihrer Gruppe nicht gewohnt. Dann stelle ich fest, dass S.O. und E.N. in der Gruppe fehlen, was mich zu der Annahme führt, dass es die beiden waren, die immer Ärger in die Gruppe brachten.
Als nächstes laufe ich in Trainingshose mit einem Fußball auf der Straße herum (ach was?) und suche eine Toilette. Dabei gerate ich (vielleicht durch einen Zeitsprung) in eine turnende Frauengruppe, die einem anderen Jahrhundert entsprungen scheint, denn ich sehe sie alle in s/w und sie tragen seltsame Hauben, die mich an heutige Duschhauben erinnern. Nachdem ich an ihnen vorbei bin, laufe ich unter eine Brücke, an deren Seiten sich verschiedene Türen befinden, unter anderem auch Türen zu Toiletten. Doch so viel ich auch suche, ich finde nur welche für Herren, aber keine Damentoilette. Dann fällt mir ein, dass ich mich ja in einem anderen Jahrhundert befinde, und Frauen damals noch nicht viele Rechte hatten. Anscheinend auch kein Recht auf Damentoiletten. Während ich von einer Tür zur nächsten gehe, beobachtet mich ein Mann im braunen Trainingsanzug, den ich auch für jemanden aus dem anderen Jahrhundert halte, weshalb ich davon ausgehe, dass er die Meinung vertritt, Frauen seien schwach und sollten keinen Sport machen. Es überrascht mich deshalb um so mehr, als er sagt, dass er eine Frauengruppe zum Marathonlaufen trainiert und noch Frauen sucht, die mitmachen. Aus irgendeinem, mir unbegreiflichen Grund, ist er anscheinend der Auffassung, dass ich gut geeignet wäre. Neben ihm sehe ich nun zwei bis drei Frauen in s/w und mit großen "Duschhauben" auf dem Kopf, die auf der Stelle laufen und anscheinend schon für den Marathon üben. Ich frage mich im Traum, ob Frauen in jenem früheren Jahrhundert tatsächlich bereits Marathons gelaufen sind.

Ich habe gerade gegoogelt:


Als erste Frau lief Melpomene anlässlich der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen die ca. 40 km lange Strecke von Marathon nach Athen. Nachdem ihr die offizielle Teilnahme am Marathonlauf verweigert worden war, bewältigte Melpomene die Distanz alleine und noch vor Beginn der Wettkämpfe. So weiß es zumindest die Legende. Und wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch schön genug, um unseren Verein mit diesem antiken Namen zu schmücken.

Die erste bekannte deutsche Marathonläuferin ist Anni Pede, geb. 1940. Da um 1970 herum der Marathonlauf für Frauen noch verboten war, ließ ihr Trainer sie bei einem Marathonlauf heimlich mitlaufen. Wer weiß, wieviele Frauen schon viel früher heimlich an Marathonläufen teilgenommen haben.....

Aber ich? Neeee.......nicht mit mir. Ich werde keinen Marathon laufen, niemals!

Samstag, 16. Dezember 2006

Tierpark und Farm

Es ist die Zeit gekommen zur Schule zu gehen, doch im Traum besuche ich sogar früh, bevor die Schule beginnt, schon den Tierpark. Der ist auch bereits geöffnet, aber ich stelle fest, dass es anscheinend früh eine Freilaufzeit gibt, d.h. alle Tiere dürfen sich frei und bunt duircheinander im Tierpark bewegen. Gleich am Eingang hoppelt mir ein Kängeruh über den Weg, danach kommt mir ein Tiger entgegen. Zuerst bin ich etwas besorgt, wegen der Raubkatze, doch der Tiger interessiert sich gar nicht für mich und auch nicht für die anderen Tiere. Überhaupt staune ich darüber, wie gut sich die verschiedenen Tiere miteinander vertragen. Keiner greift sich an, keiner wird gefressen, alle sind ganz friedlich. Durch eines der Häuser sehe ich eine Frau mit einem zahmen Leoparden laufen, den sie an der Leine führt.
Mittendrin im Traum befinde ich mich auf einmal auf einer Farm inmitten von goldenen Kornfeldern, die bis zum Horizont reichen. Ich spreche mit dem Besitzer der Farm und befrage ihn zum seltsamen Grundriss der Farm, die unregelmäßig wie ein See geformt ist und einen äußeren Ring hat, in welchem sich Häuser, Ställe und Gärten befinden, sowie einen inneren "Hof", in welchem ebenfalls Felder liegen. Dann halte ich mich wieder im Tierpark auf und schaue einen Dokumentarfilm über A.K.. Als ich den Namen höre, hoffe ich ganz stark, dass es nicht der A.K. ist, den ich kenne und tatsächlich, als ich ihn sehe, bin ich der Meinung, dass er es wohl nicht ist, sondern jemand anderes. Im Nachhinein frage ich mich jedoch, ob es nicht mein Wunsch war, der den Traum beeinflußt hat, so dass ich das sah, was ich sehen wollte.

Freitag, 15. Dezember 2006

Das Zettelmonster und Astrid Hölderlin

Etwas ungeheuerlich Böses und Mysteriöses lauert in der Wohnung, um nachts alles herumliegende Papier für seine Zwecke zu benutzen. Dazu schreibt es Zettel mit grauenvollen Dingen und klebt oder pinnt diese an Schränke, Türen, Tische. usw. Wenn man einen an sich gerichteten Zettel findet, weiß man, dass einen das Böse bald holen wird, d.h. man verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Aus irgendeinem Grund weiß ich, dass es das Böse auf einen Mann abgesehen hat, der bei mir in der Wohnung lebt. Da ich nicht will, dass er verschwindet, nehme ich mir ganz fest vor, sämtliche Zettel und Papier aus meiner Wohnung einzusammeln und zu entfernen, weil ich glaube, dass ihm so das "Zettelmonster" nichts mehr anhaben kann.

Hypnagog die deutlichen Worte aus dem Hintergrund: "Psychoanalyse ist nach Astrid Hölderlin Vertrauensbruch."

Wer zum Teufel ist Astrid Hölderlin?

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Schönheitskonkurrenz im Tierpark und der verschwundene Schlüssel

Ich habe die Nacht mit einer Frau verbracht. Als ich früh aufwache, ist sie verschwunden und ich suche sie in meiner Wohnung. Während ich ins Bad schaue fällt mir auf, dass der Schlüssel für die Badtür fehlt. Das ärgert mich und ich überlege, ob ich vom Hausmeister einen neuen bekomme. Wahrscheinlich hat den Schlüssel jemand aus nicht nachvollziehbaren Gründen mitgenommen. In der Küche finde ich die Frau schließlich in einem rosa Glanzsatin-Morgenmantel. Sie bedient sich gerade aus meinem Kühlschrank.
Als nächstes überlege ich, ob ich neben meine Wohnungstür nicht einen schmalen Couchtisch stellen sollte. Dann verwerfe ich diesen Gedanken jedoch, weil ich befürchte, dass ihn jemand die Treppe hinunter stößt.
In der darauf folgenden Traumsequenz befinde ich mich mit vielen Kollegen, Bekannten und Verwandten im Tierpark. Es ist schönes Wetter, die Sonne scheint und wir laufen am Streichelzoo vorbei, der im Traum ein riesiges Schwimmbassin ist, in dem alle Tiere schwimmen, auch die, welche keine Wassertiere sind. Irgendjemand sagt, dass dies der schönste Teil des Tierparks ist und viele lassen sich am Rand des Bassins nieder, um die Tiere zu streicheln. Auch eine ehemalige gleichaltrige Kollegin (S.O.) sehe ich auf der anderen Seite des Wassers. Irgendwie herrscht eine gewisse Konkurrenz zwischen uns, denn ich achte stark darauf, was sie trägt und wie sie sich gibt. Und sie sieht keineswegs so aus, als wolle sie in den Tierpark, sondern eher, als würde sie eine Gala besuchen. Sie trägt ein ultrakurzes Glitzermini, das kaum ihre Scham bedeckt und zeigt ihre schneeweißen Beine, wobei sie sich sehr kokett bewegt. Was ich sehe lässt mich aber denken, dass sie mir keineswegs den Rang abläuft, denn sie ist zwar noch schlanker als ich, jedoch trage ich - ebenfalls völlig tierpark-ungeeignet - ein elegantes, bodenlanges und enganliegendes Kleid in gold-beige. Letztendlich entscheide ich, dass wohl keine von uns besser als die andere aussieht und dass wir wahrscheinlich nicht einmal miteinander vergleichbar sind. Dann setze mich zu meiner Mutter und anderen Leuten an den Rand des Beckens, um auf das sonnenglitzernde Wasser und die bunten Tiere darin zu schauen.

Nach dem Aufstehen habe ich nachgeschaut - der Schlüssel an der Badezimmertür ist noch da.

Dienstag, 12. Dezember 2006

Die erste Freundin

Im Zimmer mit einem leicht korpulenten, rothaarigen Mann mit seltsam eckigen Lippen und weißer Haut. Anfangs ist er sehr zurückhaltend, ich erfahre oder weiß, dass er beruflich irgendwas IT-mäßiges macht. Dann redet er plötzlich so, als wären wir miteinander liiert. Ich überlege erstaunt, ob ich etwas gesagt habe, was ihm Anlaß gab zu denken, dass ich ab jetzt mit ihm zusammen bin. Während ich noch überlege, rückt er mir schon auf die Pelle und erzählt begeistert, dass er noch nie eine Freundin hatte und es so toll findet, endlich auch eine Frau zu haben. Darüber wundere ich mich ein bißchen, da ich ihn um die 40 schätze. In seiner fast kindlichen Freude wirkt er bedauernswert auf mich, weshalb es mir irgendwie widerstrebt, seinen Irrtum aufzuklären. Als er sich aber beginnt auszuziehen, sage ich schließlich trotzdem was. An den weiteren Verlauf des Traumes erinnere ich mich nicht.

Montag, 11. Dezember 2006

"Die Welt"

Ich zeige jemandem, es ist ein Mann, einen ausgeschnittenen Zeitungsartikel, in welchem mein Name steht , sowie dass ich etwas namens "Die Welt" veröffentlicht habe. Warum ich ihm den Artikel zeigte, habe ich vergessen.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Rollende Köpfe

Sie rollten nicht wirklich, saßen jedoch locker auf den Schultern diverser Personen. Immer wenn ich einen anfasste, fiel er plötzlich vom Rumpf. Das war nicht sehr blutig, aber ärgerlich und irgendwann dachte ich bei mir, dass doch hoffentlich mal irgendwelche Leute dabei sind, deren Köpfe nicht abfallen, sondern dran bleiben, wenn ich sie berühre.

Freitag, 8. Dezember 2006

...

Mächtige Bäume, die entwurzelt auf der Erde liegen und deren Wurzeln mehrere Meter hoch in bizarren Formen in den grauen Himmel ragen.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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