Spuk im U-Bahn-Schacht
Während der U-Bahnfahrt fliegt der Tunnel grau und schwarz an den Fenstern vorbei. Plötzlich fliegt eine gruselige Gestalt in einer schwarzen Kutte, die auf einem schwarzen Stuhl sitzt, ebenfalls vorbei und ruckartig hält die U-Bahn an. Sofort als ich die Gestalt sah, habe ich meine Augen gesenkt und nach unten geschaut, so wie ich das bei Horrorfilmen immer mache. Ich lasse meine Augen gesenkt, um nicht sehen zu müssen, was sich hinter den leider riesigen Fenstern abspielt und sage gereizt, weil ich so konzentriert wegzuschauen versuche, zu meinem Sitznachbarn "Sprich mich nicht an!", als der mich fragt, warum die U-Bahn hält. Schließlich fährt sie doch noch langsam in einen Bahnhof ein und erleichtert steige ich aus. Trotzdem bleibt auch jetzt noch das Gefühl einer Bedrohung. Ich erwarte irgendwie, dass der Spuk nur ein Vorzeichen war und noch irgendetwas Schlimmes geschieht. Auf dem gegenüberliegendem Bahnsteig fährt eine U-Bahn ein und ich fahre mit ihr mit. Auf der Anzeigetafel sehe ich, dass sie genau in die entgegengesetzte Richtung meiner "heimatlichen" U-Bahn-Station fährt. In der "Spuk"- U-Bahn muss ich also auf dem Weg nach Hause gewesen sein.
Unheimliche Träume - Donnerstag, 16. November 2006, 10:38









