Montag, 18. Juni 2007

Persönlichkeitstest, SMS-Spiel und Wohnungsbesichtigung

Das Verlagshaus meiner Mutter scheint mich zur Zeit stark zu beschäftigen, denn letzte Nacht war ich diesmal direkt dort, mitten in dem quadratischen, schwindelerregenden Treppenhaus. Mit dem Fahrstuhl fahre ich hinunter. Dabei treffe ich einen grauhaarigen Herrn. Wir scheinen alleine in dem riesigen Gebäude zu sein und es ist in dem schummrigen Licht etwas unheimlich, anscheinend ist es Nacht. Ich grüße den Mann und er fragt mich, ob ich schon Korrektur gelesen hätte. Verwirrt überlege ich, was er meint, habe ich irgendwas vergessen? Er schaut mich mit solch abschätzigem Blick an, dass ich kaum wage, "nein" zu sagen. Er steigt aus und winkt mir mit dem Finger, ihm zu folgen. Dann verschindet er hinter einer, einen Spalt geöffneten Glastür. Als ich ebenfalls eintrete, ist er verschwunden. Auf dem Schreibtisch liegt ein riesiger Stoß getippter Blätter. Sollte ich die etwa Korrektur lesen? Ich arbeite hier doch gar nicht. Obwohl ich versuche, die Schrift auf dem obersten Blatt zu erkennen, gelingt es mir nicht wirklich. Von dort lande ich nun, schon früh am Morgen, noch in einer Diskothek. In der Diskothek arbeitet die frühere Crew meiner Stammdiskothek, die irgendwann geschlossen hatte. Anscheinend haben sie eine neue in der gleichen Besetzung eröffnet, nur dass die Räumlichkeiten viel kleiner sind. Um diese Zeit komme ich sogar kostenlos hinein, ich vermute, weil gleich Schluß ist. Also tanze ich noch schnell ein bißchen und meine in der Menge eine ehemalige Schulfreundin(A.) zu sehen. Sie ist es jedoch nicht. Es ist ein neuer Tag, bzw. Abend, und ich besuche wieder diese Diskothek. Diesmal muß ich Eintritt zahlen und ich reiche dem älteren Mann an der Kasse einen 20 Euro-Schein. Er gibt mir in Ein-Euro-Münzen zurück, aber erst, als ich mich schon eilig in das Lokal hinein verzogen habe, stelle ich fest, dass er mir viel zu wenig hinausgegeben hat. Es fehlt eigentlich noch ein 10 Euro-Schein. Ich gehe deshalb zurück und frage ganz unverfänglich und unkompromittierend, ob ich hier nicht einen 10 Euro-Schein habe liegen lassen. Der an der Kasse verneint jedoch frech und ich werde deutlicher, indem ich ihm sage, dass er mir zu wenig herausgegeben hat. Er will das nicht zugeben, macht mir jedoch einen Schlichtungsvorschlag in Form von zwei buntbemalten Stücken einer Steinplatte o.ä. Ich stimme zu, nehme die zwei bunten Steine, und er, anscheinend versöhnlicher, weil ich sein Angebot angenommen und auf 10 Euro verzichtet habe, bietet mir außerdem noch eine Art Persönlichkeitstest an. Dazu zieht er aus einem Regal, aus dem untersten Fach, ein dickes Buch und schlägt daraus eine Seite auf, die er mir entgegen hält. Im ersten Moment kann ich nur blaßbunte Punkte erkennen, doch als er das Buch ein Stückchen dreht, sehe ich plötzlich ein in schwarzen Strichen gezeichnetes Auto. Ich sage, dass ich ein Auto sehe und weiß im gleichen Moment, dass hier jeder Mensch etwas anderes sieht und dies etwas über seine Persönlichkeit aussagt. Der Mann schlägt nun weiter hinten im Buch eine Seite auf, wo das Ergebnis steht. Es ist ziemlich kurz, zwei bis drei Sätze, und weil ich es in Eile und unkonzentriert lese, bekomme ich es nicht wirklich richtig mit, es scheint jedoch eher negativ zu sein, wie mir klar wird.

In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich in einem öffentlichen Gebäude, wo Fernseher an der Wand hängen. Über diese flimmern diese speziellen Quiz- und Spielesender und anscheinend kann man dort mit SMS mitspielen, allerdings jeweils nur eine einzige Person. Denn jedes Spiel ist nur eines für Einzelspieler und wer mitspielen will, muss sein Handy in die Höhe halten und eine Taste drücken, so dass jeder weiß, dass er spielt. Ich denke bei mir, dass das der Beweis ist, dass dabei sowieso niemand gewinnen kann, doch ich glaube fast, dass es im Traum dann doch zu einem Gewinn kam. Die genaueren Einzelheiten habe ich jedoch vergessen.

In der letzten Traumsequenz stehe ich neben einer breiten Straße, die auf der anderen Seite in Gärten und Felder übergeht. Auf meiner Seite befindet sich links eine U-Bahn-Station. Es ist sonnig warm und ich fühle mich seltsam gut, wobei gut eigentlich nicht wirklich alles sagt, eher wie zu Hause, als sei die Straße und die ganze Umgebung mein Wohnzimmer. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, dass ich dort halbnackt und mit einer Tasse Kaffee in der Hand an der Straße stehe. In meinem Bewußtsein weiß ich, dass ich in einem der Mehrfamilienhäuser hinter mir eine große Wohnung besichtigt habe und dass es mir hier absolut gut gefällt. Nicht einmal die stark befahrene Straße stört mich, denn die habe ich an der alten Wohnung ja auch, und dass die Wohnung weiter unten liegt, scheint mich ebenfalls nicht zu stören. Außerdem weiß ich, dass ich hier mitten in Prenzlauer Berg bin und wundere mich darüber, dass man hier so eine freie und grüne Fläche findet. Das hätte ich nicht geglaubt. Aus dem Augenwinkel nehme ich andere Wohnungsbesichtiger wahr und entscheide mich, dass ich hier bleiben möchte. Es ist einfach das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein, wo ich mich wohl fühle und mich ungezwungen wie in meinem Wohnzimmer geben kann. Jetzt heißt es, schnell zuschlagen, bevor andere diese Wohnung haben wollen.

Sonntag, 17. Juni 2007

Ins fremde Bürohaus geschmuggelt

Ich schleiche durch die Gänge eines fremden Bürohauses. Dort habe ich mich hineingeschmuggelt, aus welchem Grund, weiß ich nicht mehr, aber das, was ich sehe, läßt mich denken - hier möchte ich gerne arbeiten. Die Architektur des Hauses ist sehr kühl und etwas bombastisch, erinnert mich an das Verlagshaus meiner Mutter, das ebenso wie viele andere Bürohäuser in Berlin unter den Nazis erbaut worden ist. Der braune Marmor, mit dem teilweise Wände und Türrahmen verkleidet sind, ähnelt ganz genau dem Marmor der Reichskanzlei, der später im U-Bahnhof Mohrenstraße verwendet wurde. Er läßt die mit Teppich ausgelegten Gänge sehr edel wirken. Es handelt sich jedoch nicht um die Reichskanzlei, sondern um irgendein Institut, wie ich mitbekomme. Die Angestellten, die auf den Gängen hin- und herlaufen oder miteinander plaudern, sehen wenig gestresst und sehr fröhlich aus. Anscheinend wird gut für sie gesorgt, wie auch die vielen Buffettische bezeugen, auf denen jede Menge Torten für sie bereitgestellt sind. Ich würde auch gerne von den Torten probieren, fürchte aber, dass man mich nach meinem Betriebsausweis fragt, deshalb nehme ich mir nur einen größeren Krümel Kuchen zum Kosten.

In einer späteren Traumsequenz bin ich zu Besuch im Seniorenheim meines Vaters. Irgendwie hat sich da einiges geändert, was ich nicht gut heiße, unter anderem einige Verbote, wie zum Beispiel das Verbot von Bier. Nun habe ich ausgerechnet heute Bier mit, allerdings ist es in zwei Joghurtbechern verpackt. Deshalb denke ich, ich gebe es ihm trotzdem und hoffe, dass er mich nicht verrät, auffallen dürfte es in den Joghurtbechern kaum. Als ich meinen Vater sehe, hängt er so merkwürdig schräg mit seinem Rollstuhl, als sei er irgendwie gestürzt. Als ich ihn grüße und frage, ob alles in Ordnung ist, gibt er mir in sehr undeutlicher Sprache zu verstehen, dass irgendwas in dem Heim vorgegangen ist, was ihm nicht gefiel. Er wirkt hilflos und zugleich verärgert.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Feindliche Besatzung

Vor einem Haus mit einer kleinen Unterstell-mäßigen Einbuchtung. Gleise verlaufen in der Luft daran vorbei. Eine dicke Lok kommt von einer Seite angeschnauft, fährt sozusagen in der Luft die Hausfront entlang. Jemand macht mich darauf aufmerksamt, dass von woanders Feinde auftauchen. Wir sollten uns verbergen. Zu dritt gehen wir hinter das Haus und setzen uns dort an der Rückseite auf eine Bank. Allerdings verhalten wir uns nicht wirklich still, sondern quasseln die ganze Zeit. Ein Soldat im Tarnanzug, der seinen Jeep seitlich des Hauses parkt, entdeckt uns deshalb und sammelt uns ein. Er bringt uns in das Haus hinein, dass schon von Feinden besetzt ist. Sie sitzen an langen Tafeln und wir werden aufgefordert, uns dazuzusetzen und mit ihnen zu plaudern. Anscheinend sind sie uns gut gesinnt.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Mißgeschick mit geborgtem Auto

Ich habe mir den Wagen von meiner Schwägerin geborgt und fahre damit mehr im Slalom als alles andere und reichlich chaotisch eine Straße entlang. Trotzdem geht alles gut, aber kaum habe ich das Auto auf einem Parkplatz abgestellt, bricht mir linkerhand eine kleiner Hebel ab, der im Traum zum Anlassen des Motors da ist. Auweia! Ich zeige es meiner Mutter und die meint nur: "Ist doch nicht so schlimm.", während ich bei mir denke, die hat mal wieder keine Ahnung, denn ohne den Motor anzulassen, kann der Wagen nicht mehr gefahren werden. Dann fällt mir ein, dass meine Schwägerin ein neues Auto gekauft hat, das bald geliefert wird. Also ist das Mißgeschick mit dem alten Wagen vielleicht nicht so schlimm.

Nachtrag: Meine Schwägerin hat tatsächlich ein neues Auto gekauft, das im Juni geliefert werden sollte. Vielleicht hat sie es ja gestern bekommen.

Dienstag, 12. Juni 2007

Seminarschwänzer mit Glaskugel

Wahrscheinlich an der Humboldt-Uni, zumindest erinnern mich die alten Gebäude an die HUB, auch wenn einiges etwas anders aussieht. Ich befinde mich mitten in einem Seminar und versuche den Stoß Seminarunterlagen zu lesen, die vor mir liegen. Es handelt sich um das Fach Philosophie und ich verstehe zu meinem Entsetzen beim Lesen der Unterlagen nur Bahnhof. Sofort erkundige ich mich bei den neben mir sitzenden Kommilitonen und stelle erschrocken fest, dass das Seminar anscheinend häufiger stattfindet als ich dachte und ich die Hälfte der Veranstaltungen gefehlt habe. Meine Kommilitonen kommentieren das mit "Du bist ja nie da.", was mir allerdings bis heute nicht bewußt war. Kein Wunder, dass ich nichts von dem kapiere, was ich lese. Noch schlimmer wird es, als ich erfahre, dass ich sämtliche Zwischenprüfungen versäumt habe, es geht jetzt schnurstracks auf die Abschlußprüfung zu. Ob die mich überhaupt zulassen? Ich versuche mich damit zu beruhigen, dass ich ja die Seminarunterlagen habe und die immer noch auswendig lernen kann, auch wenn ich nichts davon verstehe. Wirklich optimistisch bin ich allerdings nicht. Der stellvertretenden und noch jungen Seminarleiterin scheint es ebenfalls an Freude zu fehlen, denn sie schaut aus dem Fenster, sieht die richtige Seminarleiterin kommen und sagt aus tiefsten Herzen: "Gott sei Dank!", so nach dem Motto - nicht mehr lange und ich kann hier weg. Meine Schulfreundin A. ist auch in dem Seminar, später nach Seminarschluß will sie mir auf dem Uni-Gelände irgendetwas zeigen und wir laufen einige Alleen entlang, die mich an den Platz vor dem Alten Museum erinnern. Der Traum geht in ein Bild über, in welchem ich durch einen engen Straßenzug schlendere, wo sich an beiden Seiten Marktstände befinden. Auf diesen Marktständen schillern allerlei Arten Glaskugeln in den schönsten Mustern und Farben. Neugierig betrachte ich die leuchtenden bunten Kugeln und überlege, ob ich eine kaufen soll. Da stelle ich fest, dass ich schon eine Glaskugel in der Hand halte. Es ist meine eigene, die ich mit mir herumtrage, kristallklar, durchsichtig, überhaupt nicht bunt, aber mit haarfeinsten dekorativen Gravuren, die sich weiß von der Kugel abheben. Ich habe etwas Sorge, dass sie jemand in meiner Hand sieht und vielleicht denkt, ich hätte sie gestohlen.

Montag, 11. Juni 2007

Blick aus dem Fenster

Ein Mast mit Straßenschild schwankt deutlich im Wind, der Straßenname ist zu lesen, aber schnell wieder vergessen. Etwa "Delarerstraße" oder ähnlich. Schneeflocken schweben wie Papierschnipsel herunter. Die Häuser auf der anderen Straßenseite haben in der Front ein seltsames Aussehen. Es erinnert mich an einen Gebrauchsgegenstand.

Freitag, 8. Juni 2007

Die Terrasse im Meer

Eine sehr große quadratische Terrasse ragt in das Meer hinaus. Aus Steinen gebaut, wird sie von einer steinernen Brüstung begrenzt, wie sie die Festung in Küstrin hatte. Ich schaue ein wenig von oben darauf herab und ebenso auf das stille Meer, das die Terrasse an allen drei Seiten bis zum Horizont umschließt. Es ist meine eigene Terrasse, sie gehört mir, und ich hantiere mit bunten Stoffbahnen, mit welchen ich irgendwas auf der Terrasse abdecken will. Dabei mache ich mir Sorgen, dass die Stoffbahnen bei stürmischem Wetter nicht halten und wegfliegen, bin mir sogar dessen sicher, allerdings ohne dass mich das allzusehr stört. Ich mache mich einfach darauf gefasst, dass ich hier wohl öfters neue Stoffbahnen besorgen und befestigen muss. Das sage ich auch zu meiner Mutter, die jetzt neben mir auf der Terrasse steht: "Hier werden mir wohl noch oft die Stoffbahnen wegfliegen, wenn es stürmisch ist."

Dienstag, 29. Mai 2007

Fahrstuhlabsturz und Schlaf im Unterricht

An der Fachhochschule im Unterricht. Ehemalige Leute aus der Abiturklasse sind dabei und eine ältere Lehrerin. In der Mittagspause will ich mit einem jungen Mann zusammen in die Kantine gehen, doch dort haben sie nur noch süße Sachen, aber kein richtiges Mittagessen. Dann befinde ich mich auf einmal in Gesellschaft zweier "kühler" blonder Frauen, sehr gutaussehend, die aber anscheinend auch viel jünger sind als ich. Ihnen gegenüber fühle ich mich etwas tolpatschig und uncool, versuche das aber zu überspielen. Als sie los rennen, renne ich mit, immer hinterher, ohne dass ich weiß, warum sie plötzlich so rennen. Doch ich will den Anschluß nicht verlieren, obwohl ich nicht das Gefühl habe, dass ihnen viel daran liegt, und das gelingt mir auch. Nun steige ich mit ihnen zusammen in einen Fahrstuhl, der nach unten fährt. Die beiden kauern sich plötzlich auf den Boden und legen schützend ihre Arme über ihren Kopf. Ich kapiere nicht, warum sie das machen und frage deshalb nach. Erst antworten sie nicht und dann geben sie mir zu verstehen, dass der Fahrstuhl gerade abstürzt. Mir muss da irgendwas entgangen sein, denn außer, dass der Fahrstuhl vielleicht ein bißchen schneller als sonst hinunter fährt, merke ich davon nichts, doch für einen echten Absturz halte ich das noch viel zu langsam. Trotzdem mache ich es ihnen auch diesmal wieder nach, kauere mich ebenfalls auf den Boden, aber nicht, ohne mich in ihren Augen etwas schwer von Begriff zu fühlen. Der Fahrstuhl fährt oder stürzt, was auch immer, und landet schließlich sanft. Ich sage deshalb: "Seht ihr, der ist gar nicht abgestürzt." - sie antworten nicht und steigen aus. Ich jedoch denke bei mir, immer diese Panikmacherei, nur weil der Fahrstuhl etwas schneller fährt, mein Gott.
Danach habe ich wieder Unterricht, doch erwache in einem völlig leerem Seminarraum. Alles anderen müssen schon lange gegangen sein. Anscheinend bin ich während des Unterrichts eingeschlafen, wie peinlich. Seltsam, dass mich niemand geweckt hat. Die Putze kommt vom Flur aus auf den offenen Raum zu und schimpft Zeter und Mordio, weil ich noch immer da bin und sie nicht mit ihrer Arbeit weitermachen kann. Ich raffe schnell meine erstaunlich vielen sieben Sachen zusammen, was es leider etwas verlangsamt und verkompliziert, und verschwinde.

Bemerkung:
Und wieder bin ich stets die Letzte. Es scheint sich um das Thema Geschwindigkeit zu drehen, das mir zur Zeit arg zu schaffen macht.

Sonntag, 27. Mai 2007

Der Brief von C.

Geträumt, dass ich einen sehr langen Brief von C., einer ehemaligen Schulfreundin erhalten habe, die noch in der Unterstufe mit ihren Eltern in den Westen zog und von der ich seither nichts mehr gehört habe.

Samstag, 26. Mai 2007

Der Unfall

Ich bin mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Freundin K. zusammen. Auch in diesem Traum geht es wieder ziemlich stürmisch zu, wie man durch die Fenster beobachten kann. K. ist plötzlich, keine Ahnung warum oder wieso, zwischen zwei Stacheln oder Drahtteilen eingeschlossen, die sich von vorne und hinten in ihren Körper bohren. Wir können sie dort nicht rausholen, da, wenn die Verletzungen zu tief sind, dies gefährlich sein könnte, sie muss deshalb mit dem Stacheln im Körper so bleiben, bis der Notarzt kommt. Man hört sie aber die ganze Zeit mit klagender und sich fast überschlagender Stimme schreien: "Holt mich hier raus, holt mich hier raus!". Zum Glück braucht der Notarzt nicht sehr lange und die Verletzungen scheinen auch nicht sehr schlimm zu sein, denn als man sie mit dem Notarztwagen sitzend abtransportiert, winkt sie uns schon wieder fröhlich zu.
Später ist sie bei mir zu Hause und bäckt Plinsen. Sie benutzt sehr viel Fett und Butter dafür, womit sie Bratpfanne einreibt. Ich entdecke währenddessen einen Korb voll Socken wieder, in welchen sich kleine Küchlein befinden.

Freitag, 25. Mai 2007

Sturmwarnung in Köpenick und Besuch bei einer Schulfreundin

Ich komme in Köpenick aus dem U-Bahnhof (obwohl da gar keine U-Bahn fährt) und wundere mich, als ich auf einem Platz ein gigantisch angelegtes Ehrenmal sehe, denn es erinnert mich an das Ehrenmal, dass sich eigentlich woanders befindet, doch ich denke mir, dass es wahrscheinlich nicht so weit entfernt von Köpenick ist, wie ich dachte. Zum Wasser hinuntergehend, sehe ich, dass der Fluss über die Ufer getreten ist, alle Wege sind überschwemmt. Mir fällt ein, dass es eine Sturmwarnung gegeben hat, aber bis auf den übergetretenen Fluss merke ich davon nichts. Trotzdem ist es zu gefährlich, jetzt am Fluss zu bleiben, weshalb ich wieder auf die Straße zurückgehe. Später tanze ich nachts auf der Straße vor einer Diskothek. Dort treffe ich A., meine ehemalige Schulfreundin, und sie läd mich zu sich nach Hause ein. Wir gehen in dieselbe Richtung, wo früher die Wohnung ihrer Eltern lag, aber an der Hausnummer sehe ich, dass es ein anderes Haus ist. Es ist die Hausnummer 396. Die Wohnung ist relativ groß, aber unordentlich und ich erfahre, dass sie dort nur bei einer Tante oder so wohnt. Anscheinend hat sie sich von ihrem Mann getrennt.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Die Reise nach Kyritz

Im Traum reise ich nach Kyritz, einer größeren Stadt nahe der Ostsee, zumindest glaube ich das in meinem Traum. Eigentlich weiß ich nicht, ob es diese Stadt überhaupt gibt und ob sie wirklich an der Ostsee liegt. Anscheinend war diese Reise, bzw. dieser Ausflug sehr spontan, denn dort angekommen merke ich, dass ich weder den Fotoapparat noch eine Rückfahrkarte dabei habe. Ein bißchen ärgert mich das, aber ich denke mir, ok, ich schaue mich halt jetzt schon ein bißchen um und komme dann ein anderes Mal wieder. Das erste, was wir auffällt, ist ein, vor dem dunklen Abendhimmel und in der Dämmerung sehr bedrohlich wirkendes, mächtiges Gemäuer, das ich für eine Burg halte, da es etwas gedrungen ist und keinen Turm wie eine Kirche hat. Es befindet sich etwas abgelegen auf einem flachen Hügel und ein ebenfalls sehr dunkler gepflasterter Weg führt dort hinauf. Irgendwie bin ich zwar furchtbar neugierig, da mich Burgen ja immer sehr interessieren, allerdings ist es mir in der Dunkelheit doch etwas zu unheimlich. Unentschlossen bleibe ich am Anfang des Weges stehen, schwanke hin und her, um mich dann doch in die andere Richtung zu wenden, wo sich einige Menschen aufhalten. Ich passiere eine leuchtende Plastik, die anscheinend aus Glas ist, zumindest denke ich das, weil sie so durchsichtig orange leuchtet, und erreiche eine niedrige Mauer, über welche ich hinüberspähe. Eine riesige Fläche ist dahinter, wo auf dem Erdboden ausgebreitet Leinentücher liegen. Anscheinend bin ich hier bei den Leinenwebern, wohl ein Handwerk dieser Stadt. Die naturfarbenen Leinentücher sind wie an Gleisen aufgereiht oder gespannt und Männer gehen hindurch, um sie zu kontrollieren, vielleicht ob sie trocken sind. Ich gehe ein Stückchen weiter, in einen Gang hinein, und jemand läd mich ein, mir genau alles anzuschauen und erklärt mir einiges dazu.
Nun verlasse ich das Handwerksgebiet wieder und befinde mich erneut auf dem tiefer gelegenen Platz neben der Burg. Anscheinend liegt dort eine große Gedenk- oder Grabplatte. Auf einmal ist meine Schulfreundin A. mit dabei und zusammen versuchen wir, die Grabplatte auseinanderzunehmen und zu öffnen. Ich vermute, dass dort wirklich jemand liegt, ich denke an einen Mann, denn unterhalb der Grabplatte ist ein kleines abgetrenntes Kästchen, in welchem sich Zähne und Knochenteile befinden. Als wir die Grabplatte heben, vermute ich erst Skeletteile oder einen Totenschädel darunter, doch da ist nichts. Also schließen wir die bemalte Grabplatte wieder. Ich denke nun an die Rückfahrt, muss jedoch feststellen, dass ich nicht nur keinen Fotoapparat, sondern auch kein Geld mitgenommen habe. Da ich auf der Hinfahrt mit dem Zug nicht kontrolliert wurde, beschließe ich einfach, mit der Hinfahrkarte auch wieder zurückzufahren und zu hoffen, dass kein Kontrolleur kommt. Außerdem nehme ich mir vor, mir irgendwann einmal eine Unterkunft in einer Jugendherberge bei Kyritz zu suchen und eine richtige Reise dorthin zu machen.

Bemerkung: Ich habe mal im Internet geschaut und tatsächlich eine Stadt namens Kyritz gefunden. Allerdings liegt die nicht an der Ostsee, sondern in Brandenburg an einer Seenplatte. Der Stadtchronik habe ich entnommen, dass es dort tatsächlich mal eine Burg gab, aber das Witzigste ist, dass Kyritz im Mittelalter hauptsächlich für seine Tuche und das "Mord und Totschlag" genannte Bier bekannt war. Die Tuchmacher gehörten dort damals zu den wichtigsten Zünften. Anscheinend habe ich nicht nur eine Reise nach Kyritz, sondern sogar in die Vergangenheit von Kyritz gemacht.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Bescheidene Wunschträume

Zur Zeit scheinen meine größten Wünsche aus nichts anderem zu bestehen, als einige kleinere Erleichterungen oder Vergünstigungen von meinem Arbeitgeber zu erhalten. Jedenfalls träume ich seit zwei Wochen ständig sowas in der Art. Im ersten Traum wurde ich von meiner Büroleitung gefragt, was ich für Beihilfen benötige oder haben möchte, und als mir nichts einfiel, wollten sie mich geradezu nötigen, etwas zu beanspruchen. Im zweiten Traum hatte unser ganzes Bürozimmer als zusätzliche Ausstattung kleine tragbare PDAs erhalten, die eines morgens auf unseren Tischen standen. Zwar die letzten und billigsten Auslaufmodelle - aber immerhin. Letzte Nacht nun träumte ich, dass es eine neue Mittagspausenverordnung gibt. Diese sieht so aus, dass jeder Mitarbeiter ein kleines Nackenkissen erhält, welches er in einem großen Saal so auf dem Tisch positioniert, dass er mit dem Rücken zum Tisch sitzend seinen Kopf darauf legen kann. Er ist jetzt dazu angehalten, genau eine halbe Stunde auf diese Weise Mittagsschlaf zu halten.

Wenn ich diese Träume meinen Kollegen erzähle, dann lachen sie sich immer scheckig. Wahrscheinlich wissen sie genauso gut wie ich, dass wir wohl lange auf so etwas warten können und diese Träume explizit nichts anderes als schöne Schäume sind.

Dienstag, 22. Mai 2007

Thema verfehlt und A.

Durch Zufall entdecke ich, dass eine Kurzgeschichte veröffentlicht wurde, allerdings unter einem anderen Thema als geplant und mit einer zweiten Kurzgeschichte zusammen. Es wundert mich, dass gleich zwei Kurzgeschichten von mir in eine Anthologie genommen werden. Darunter steht in kursiver Schrift eine Erklärung des Verlages: die Geschichte passte nicht zum Thema. Von A. geträumt und seinen Namen oft gesagt.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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