Auf dünnen Drahtgittern und -zäunen herumgeklettert und balanciert, einen Theaterbesuch gemacht, in der Badewanne gelegen und neues, warmes Wasser nachgefüllt - Kerzen um mich herum, danach wieder im Wald gestöbert und eine Bekannte getroffen, die dort eine endlos lange Formation von irgendwas gelegt hat (Karten?), das Glück bringen soll. Jedoch bin ich der Meinung, dass so viel davon nicht mehr wirkt, weil es nur ernsthaft und nicht willkürlich eingesetzt werden darf.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 20. Mai 2007, 11:56
die ganze Nacht. Und alles nur, weil Doris Dörrie in der gestrigen Talkshow einen Radieschen-Orangen-Salat erwähnte, den ich mir im Traum unbedingt auch machen wollte.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 19. Mai 2007, 11:48
Zur Zeit träume ich nicht sehr viel, wie wahrscheinlich schon aufgefallen ist, oder besser gesagt, meine Aufmerksamkeit und mein Gedächtnis werden so am Tage in Anspruch genommen, dass ich mir meine Träume nachts nicht mehr merke, ich weiß aber, dass ich träume. Aus der letzten Nacht ist mir nur dieser kurze Traum in Erinnerung geblieben:
Ich habe drei riesige Eiterpickel. Eiterpickel ist dabei schon geschönt, denn eigentlich sind es mehr Furunkel mit einem weißen Eiterkopf. Einen von diesen Pickeln, den größten, kann ich ausdrücken, was ein ungemein befreiendes und befriedigendes Erlebnis ist.
Kurzträume und Fragmente - Freitag, 18. Mai 2007, 23:13
Ich bin bei meinen Eltern, um ihnen zu sagen, dass ich in das Krankenhaus muss. Es ist aber nicht schlimm, ich weiß selbst nicht so genau, warum. Als ich bei ihnen bin, habe ich Probleme mit dem Sprechen, meine Stimme ist fast weg und mein Hals kratzt. Meine Mutter gibt mir gute Rateschläge in der Art, dass es schon spät ist und ich gleich gehen sollte, weil man auf dem Kreuzberg, wenn man noch so spät unterwegs ist, von der Polizei angehalten und dann gefahren wird. Ich mache sie darauf aufmerksam, dass der Kreuzberg ganz woanders liegt.
Schließlich gehe ich und betrete im Krankenhaus zuerst den internen Blumen- und Büchershop. Im Büchershop hole ich mir ein Buch, das ich wahrscheinlich während der Zeit dort brauchen werde und im Blumenshop versuche ich einen Blumentopf in das Schaufenster zu stellen, was sich aber als schwierig herausstellt, da ich nicht richtig sehen kann, es ist alles so dunkel um mich herum. In meiner Ungeschicklichkeit knicke ich die pinkfarbene Blüte ab, binde sie aber irgendwie wieder hoch. Dieses Blumentopf in das Schaufenster stellen ist anscheinend eine symbolische Geste, die wohl alle Kranken dort im Krankenhaus machen. Nun suche ich mein Zimmer und irre durch diverse Gänge, merke aber, dass ich gar nicht weiß, wo ich hin muss. Die Einweisung habe ich bei meinen Eltern vergessen. Also irre ich weiter durch die Gänge, schauer dabei durch offene oder mit Glaseinsätzen ausgestattete Türen und entdecke große, leere Säle, ich denke sofort an Tanzsäle. Es ist viel Betrieb, Patienten und Schwestern schwirren um mich herum. Die Schwestern lächeln mich alle freundlich an und eine erklärt mir, wo ich den Ausgang finde. Zum Ausgang muss ich an der Chefärztin vorbei. Vorher gehe ich aber in ein Zimmer, wo ich mir einen Verband besorgen will. Ich brauche einen für mein linkes Bein, doch die Verbände scheinen schon alle weg zu sein. Ich finde nur noch eine Jeans-Latzhose mit nur einem Bein. Eine Schwester fragt mich, was ich wünsche und ich frage nach einem Verband. Sie gibt mir ein winziges, fast nur stecknadelkopfgroßes Verbandspad. Ich sage ihr, dass das viel zu klein ist, ich brauche etwas für den ganzen linken Unterschenkel. Dann gehe ich hinaus. Das Krankenhaus ist ein sehr altes Gebäude. Mir fällt auf, wie schön es ist. Mit den geschwungenen offenen Gängen darin, gleicht es ein wenig einem Ameisenhaufen. Es soll einmal an der Spree liegen, doch dazu muss die Spree erst umgeleitet werden. Die hügeligen Uferpromenaden sind jedoch bereits fertig. Das wird bestimmt sehr schön hier, wenn alles fertig ist. Eigentlich wollte ich nochmal nach Hause, um meine Einweisung zu holen, doch nun suche ich einen anderen Eingang des Krankenhauses. Dazu kraxel ich über einige Hügel, was gar nicht so einfach ist. Hinter einem davon liegt ein winziges, totes Hündchen. Es muss eben noch herumgelaufen sein, denn ich höre, wie sein Besitzer nach ihm ruft. Ich überlege, ob ich winken und ihm das zeigen soll, habe dann jedoch wenig Lust, den Unglücksboten zu spielen. Ich gehe einfach weiter.
Alle anderen Träume - Donnerstag, 10. Mai 2007, 10:44
Entweder bin ich in Twin Peaks oder an einem sehr ähnlichem Ort, weiß aber genau, dass es sich um etwas künstlich Erschaffenes handelt, eine Serie oder Geschichte. Trotzdem wundert es mich nicht, dass ich direkt mittendrin bin. Auch dort gibt es eine Frauenleiche, mit roten Haaren und in der Badewanne oder Dusche. Ich sitze in einer schmalen Küche, neben mir eine weiß gestrichene Tür. Ein Mann ist ebenfalls dort, er erinnert mich an den FBI-Agenten Dale Cooper.
Mir fällt auf einmal auf, dass sich an der weißen Tür mit schwarzen Buchstaben ein Inhaltsverzeichnis befindet, anscheinend ein Inhaltsverzeichnis der Serie oder Geschichte mit Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Ich meine zu wissen, dass es fünfzehn sind. Sofort ist mir klar, dass das ein Fehler sein muss, da ich mich in einer der fortgeschrittenen Kapitel oder Folgen befinde, aber sich davor nie ein Inhaltsverzeichnis an der Tür befunden hat. Ich zeige mit ausgestrecktem Zeigefinger auf dieses Verzeichnis und bemerke laut: "Das ist ein Fehler!".
Dale Cooper kommt sofort zur Tür und ich erkläre ihm, was ich meine. Er untersucht alles genau und erzählt dabei, dass dies wie ein Suchrätsel wäre und dass er Rätselraten liebt. "Ich auch." sage ich. Danach heftet er Landkarten an die Küchentür und zeichnet irgendwelche Strecken und Orte nach, wobei er mich voll einbezieht. Anscheinend arbeiten wir zusammen und besprechen das weitere Vorgehen.
Alle anderen Träume - Dienstag, 8. Mai 2007, 09:09
Eine große Wiese. Etwas ist jedoch anders. Zum einen ist die Wiese nicht grasgrün, sondern hat violette Muster, vielleicht durch den darauf wachsenden Klee, zum anderen haben Klee und Gras die gleiche Höhe und wachsen so dicht, dass man beim Betreten der Wiese das Gefühl hat, man laufe auf einem dicken Teppich. Diese Weichheit veranlaßt mich dazu, mich lang auf der Wiese auszustrecken, wobei ich mittendrin eine kahle, bzw. flachgedrückte größere Stelle entdecke. Diese hat genau die Form eines Saurierfusses, und zwar erstaunlich ähnlich dem, der auf Yahoo-Mail Beta gerade sein Unwesen treibt. Da das Gelände etwas abschüssig ist, komme ich auf die Idee, mich auf diesem weichen Teppich einfach hinunterrollen zu lassen. Und rolle und rolle und rolle....
Alle anderen Träume - Montag, 7. Mai 2007, 09:23
Eine Klientin hat Selbstmord wegen eines Anwalts begangen, der ihr nicht glaubte. Eine Kollegin vollzieht nun die Beerdigung, indem sie die Asche der Toten in einer Pappschachtel auf den Kopierer stellt und sie so lange darauf stehen läßt, bis sie Feuer fängt. Dies geschieht wohl dadurch, dass der Kopierer heiß läuft. Endlich brennt die Pappschachtel lichterloh und die Kollegin geht weg. Da ich denke, dass ich das Feuer doch nicht einfach so alleine lassen kann, es könnte ja irgendwohin übergreifen, bleibe ich beim Kopierer stehen, obwohl ich nicht wirklich Lust dazu habe. Ein Mann kommt vorbei, dem die Situation mit dem offenem Feuer offensichtlich ebenfalls nicht behagt. ER spricht mich an und befragt mich deshalb. Ich erkläre ihm, worum es geht und er fragt mich, was ich den machen würde, wenn mich das Feuer irgendwo verbrennt. Ich antworte, dass ich dann lauwarmes Wasser über die Stelle geben würde. Er scheint zwar zufrieden mit der Antwort, aber sie ist anscheinend nicht vollständig, denn er fordert mich auf, mitzugehen, da er mir etwas zeigen will. Ich folge dieser Aufforderung und lasse nun das Feuer auf dem Kopierer doch alleine. Wir betreten ein Zimmer, in welchem der Rechtsanwalt sitzt. Der Rest bleibt im Dunkel.
Später befinde ich mich in einem Strandbad, wo es zwei Zonen gibt, einmal die Liegestuhlzone für die gehobenere Schicht und einmal die Sandzone für die Ärmeren. Eigentlich würde ich lieber auf den Sand, weil ich das Gefühl von warmem Sand auf der Haut schöner finde, als irgendwo auf einem Liegestuhl zu liegen, aber weil dort so wenig sind, genaugenommen nur ein einziger Mann, traue ich mich nicht und ich glaube, es wäre mir auch etwas peinlich, da gesehen zu werden. Nun findet irgendeine Veranstaltung statt, bei der ein Mann Nebel über das Strandbad zaubert, so dass alles sehr mystisch wirkt, und dabei seltsame Zeichen und Schriften irgendwo an die Wand malt. Es scheint ein Zauberer zu sein und das Ganze erinnert mich an eine Harry-Potter-Inszenierung. Ich laufe nun durch das Strandbad, wobei ich den oberen Teil meines Badeanzugs nach unten gezogen habe, also bis auf den Lendenbereich unbekleidet bin. Nun ist das zwar sowieso ein Strandbad, wo das nichts Ungewöhnliches ist, aber besonders angenehm ist, dass ich mich absolut unbefangen und in meinem Körper rundum wohl fühle, ja, mich sogar für schön halte. Dadurch kommt es, dass es mir nicht mal peinlich ist, dass mich Kollegen von meiner Arbeitsstelle so sehen. Ich überlege zwar kurz, ob ich die Träger lieber hoch ziehen sollte, halte es dann jedoch für völlig unnötig, denn schließlich habe ich nichts, was ich verstecken muss.
Bemerkung: Interessant finde ich, dass es in meinen Berufsträumen in letzter Zeit so feurig zugeht, aber auch das Wasser immer wieder auftaucht. Nun ist ja auch diese Neptun tr(Herrscher des 9. Hauses)-Mars r(Herrscher des 10. Hauses)-Opposition noch lange nicht vorbei. Wer weiß, wohin der Kampf der Elemente noch führt.
Berufsträume - Dienstag, 1. Mai 2007, 12:31
Was immer wieder am meisten erstaunt, ist das Erleben von Harmonie und Aufgehobensein jenseits von Gefühlen. Diese Gefühllosigkeit, die kein Verlust ist, sondern ein Sein jenseits von Gefühlsgebundenheit, ein Sein in Gefühlsfreiheit, ein reines Kraft-Sein.
(aus "Der schamanische Weg des Träumens" von Carlo Zumstein)
Und hier noch einige Ratschläge zum Umgang mit anorganischen Wesen, wie Castaneda sie nennt, bzw. Traemos (Transemotionale) nach Zumstein, die sich von den Emotionen des Träumers nähren:
- Freundlich begegnen, keine Geschenke, kein Essen, keine Liebschaft annehmen.
- Keine Versprechen abgeben.
- Mit Absicht immer weiterstreben, nie verweilen.
Zitate und Tips - Montag, 30. April 2007, 01:53
Mit meinem Bruder, meiner Mutter und meiner Schwägerin auf einem Ausflug in das Ausland (Polen?). Wir parken auf einer Insel mitten in einer sehr breiten Autobahn und wollen von dort aus ein altes Schloss besichtigen. Es liegt auf der linken Seite hinter einen Zaun und der Eintritt, zumindest in den Schlosspark ist frei. Das Wetter ist sonnig und schön und es gibt so viel zu sehen, dass ich einfach nicht fertig werde mit fotografieren. Inzwischen habe ich die anderen aus den Augen verloren, sie sind anscheinend schon wieder zurück zum Auto, doch ich kann mich von den vielen tollen Motiven nicht losreißen, bin sehr zufrieden mit der Ausbeute an Fotos, es sind wirklich tolle Bilder dabei, auch einige schöne Schnappschüsse von kletternden Kindern und das Maul aufreißende Katzen, und endlich gehe ich auch zurück zur Autobahn, finde aber das Auto nicht mehr. So stehe ich wie blöd auf der Parkinsel herum und überlege, ob die wohl schon ohne mich los sind und mich vergessen haben, und ob ich hier vielleicht irgendwo einen Bahnhof finde, von wo aus ich wieder nach Berlin komme. Schließlich sehe ich den Wagen doch, er stand etwas abseits und ein Bekannter meines Bruders ist eingestiegen, den sie zufällig dort getroffen haben. Er macht Platz, damit ich einsteigen kann.
Später im Traum weiß ich, dass ein Traum von mir wie ein Film, bzw. ein Rollenspiel nachgestellt wird, wobei ich mich aber nicht mehr erinnern kann, ob ich diesen tatsächlich geträumt habe. Mir fällt jedoch auf, dass der Protagonist im Spiel eine Brille trägt, was eigentlich falsch ist, da er im Traum keine hatte, und dass die grünen Gurken fehlen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit den Gurken sagen soll, denn ich denke mir, dass das allgemein als Freudsches Symbol aufgefasst wird, was allerdings bei mir völliger Blödsinn ist, da sich meine Träume in dieser Hinsicht immer sehr deutlich und direkt ausdrücken ohne Umwege gehen zu müssen. Aber das kann natürlich keiner wissen, doch schließlich sage ich das mit den grünen Gurken und werde daraufhin gefragt, warum ich ausgerechnet von grünen Gurken träume, worauf ich nur mit den Schultern zucken kann.
Der Rest meiner Träume ist nur noch ein einziges Kuddelmuddel, in welchem ich von den Nubas, einem afrikanischen, hochgewachsenen und unbekleideten Volksstamm, von Nazis, kriegerischen Auseinandersetzungen, dem Ephraim-Palais und davon träumte, wie ich mit den Händen und vielen anderen Leuten zusammen das Fundament aus Sand für ein Gebäude lege.
Träume vom Fotografieren - Sonntag, 29. April 2007, 23:08
In meiner Wohnung, die sehr groß ist, mit riesigen Zimmern, und völlig anders aussieht.
Meine alte Schulfreundin A. ist zu Besuch. Ich befürchte, dass sie nur wenig Zeit hat und versuche mich mit einigen Arbeiten zu beeilen, wobei ich besorgt bemerke, dass meine Wohnung anscheinend die Einflugschneise für einige Vögel ist. Insbesondere ein riesiger, fetter Pinguin in meiner Badewanne ist mir aufgefallen. (Oder ist es eine Elster? Jedenfalls schwarz/weiß und von der Form eher Pinguin.) Es scheint so, als wäre er wegen ausgelaufenem Wasser in mein Bad geflogen, was wieder eher auf Pinguin hindeutet, auch wenn diese normalerweise nicht fliegen können. Überraschenderweise bleibt meine Freundin doch viel länger, als ich dachte, sogar bis spät in die Nacht. Es ist fast so wie früher, als ich bei ihr immer zu Besuch war, bevor sie geheiratet und ein Kind bekommen hat. Ich finde das richtig schön, aber irgendwann geht sie und in meiner Wohnung ist auf einmal die Hölle los. Alle möglichen Leute, bekannt und unbekannt, laufen darin umher. Das allein finde ich nicht verwunderlich, aber es irritiert mich, dass sie alle behaupten, hier verschiedene Geister sehen zu können. Ich wohne schon lange in der Wohnung und habe noch nie Geister gesehen, worüber ich auch ganz froh bin, denn eigentlich grusel ich mich nicht gerne in meiner eigenen Wohnung. Nun sehe ich aber Leute, die immer ganz vorsichtig über eine bestimmte Stelle des Fussbodens laufen, weil sie sagen, dass Geister erscheinen, wenn man dort entlang läuft. Auch in vielen anderen Ecken sollen Geister hausen. Das alles beunruhigt mich und ich weiß nicht genau, ob ich mir wünschen soll, die auch zu sehen, oder besser nicht, aber neugierig bin ich schon etwas. Schließlich liege ich neben einer früheren Mitschülerin (C.S.) im Bett, welche ebenfalls behauptet, überall Geister sehen zu können. Plötzlich sehe ich vor dem Bett eine helle Lichtgestalt, die genauso aussieht wie meine Mitschülerin. "Das bist du ja!" sage ich und frage, ob sie sich selbst auch sieht. Sie nickt und rollt sich schützend zusammen. Auf einmal wird mir klar, dass die Nähe mit ihr das "Geistersehen" auf mich übertragen hat und ich nun das sehe, was sie auch sieht.
Nachtrag: Zwischendurch im Traum las ich einen längeren Blogkommentar, der sprachlich sehr gewandt formuliert war, den ich mir aber in der Originalform nicht gemerkt habe. Sinngemäß lautete er, dass das, was ich schreibe nicht das Beste ist, dass es jedoch mein Verdienst wäre, dadurch einige Dinge in die Wirklichkeit gebracht zu haben. (aus dem Traum in die Wirklichkeit?)
Unheimliche Träume - Sonntag, 22. April 2007, 14:03
Meine Schwägerin gibt mir eine Kaminuhr von sich und ich gebe ihr im Gegenzug dazu eine Kaminuhr von mir aus weißem Schiefer, die ihr gut gefällt. Wir sind beide zufrieden mit dem Tausch.
Später gebe ich den Schlüssel für eine Wohnung zurück, die nicht die meine ist. Die Schlüsselrückgabe macht mich ein wenig traurig und in einiger Entfernung schaue ich wie bei einem kleinen Puppenspiel einem Rechtsanwalt oder Mietberater zu, der in und auf allen möglichen Häusern und Ruinen herumklettert, oftmals in schwindelerregender Höhe und dabei darüber doziert, was man bei einem Auszug und der Schlüsselrückgabe beachten sollte.
Daraus merke ich, dass ich irgendwas falsch gemacht habe und das ist mir etwas peinlich, aber trotzig denke ich, dass diese Situation auch gar nicht so genau auf meine passt, sondern anders ist. Besser ist, so sagt er, erst alles fertigzumachen und dann den Schlüssel abzugeben, als umgekehrt. Meine Mutter, die neben mir steht, ist darüber begeistert, wie er so tollkühn herumklettert und gleichzeitig Vorträge hält. Ich stehe nun vor dem Fahrstuhl eines Hauses und spüre plötzlich so etwas kaltes, nasses an meinem Mittelfinger der rechten Hand. Als ich hinunterschaue, macht sich gerade ein schwarzer Hund aus dem Staub. Anscheinend habe ich ihm mit meinem Finger auf der Nase herumgestochert, kein Wunder, dass er Reißaus nimmt.
Ein weiteres Traumfragment ist hängengeblieben, in welchem ich mich in meinem alten Kinderzimmer befinde. Meine Katze liegt zusammengerollt dicht am Ofen auf meinem Bett. Ich streichel sie und merke, dass es furchtbar heiß im Zimmer ist. Es ist eine Hitze, wie in einem Backofen, der Kachelofen wurde wohl überheizt. Der Katze scheint das nichts auszumachen, aber ich öffne die Ofentür einen Spalt, weil ich meine, dass die Hitze so entweicht und der Ofen sich etwas abkühlt.
Träume von Verstorbenen - Donnerstag, 19. April 2007, 22:06
Mir ist eben spontan die Idee gekommen, wie man die Dachantenne in meinem Propeller-Feuer-Katastrophen-Traum deuten kann. Und zwar ist mir aufgefallen, wie oft mein Medium Coeli zur Zeit aspektiert ist. Den Traumerlebte ich kurz vor einem Neumond, der fast direkt am Medium Coeli
stattfand. Nun wird das Medium Coeli umgangssprachlich auch der "höchste Punkt" im Horoskop genannt. Die Dachantenne war ebenfalls der höchste Punkt an dem Haus und wenn Sonne und Mond sich im Widder treffen, kann es wahrscheinlich tatsächlich etwas explosiv und feurig werden. Der Schutzengel in diesem Traum war eventuell Jupiter, der ja zur Zeit positiv zum Medium Coeli steht. Das Wasser war Neptun in positivem Aspekt zum Medium Coeli, sowie auch in Opposition zu meinem Mars (Herrscher des 10. Hauses) im Löwen(wiederholt durch den transistierenden Mars in den Fischen). Wenn man das so astrologisch betrachtet, ist es fast erstaunlich, wie gut alles passt, nur mit dem Propeller kann ich noch nicht viel anfangen. Es scheint beinahe so, als würde ich wirklich astrologisch träumen und als hätte mich der Traum auf diese Art darauf aufmerksam machen wollen, dass in meinem Beruf etwas Neues ansteht. Nun habe ich diese Botschaft, trotz enormer astrologischer Kenntnisse, dennoch nicht gleich verstanden (vielleicht habe ich es auch verstanden, wollte es aber nicht wahrhaben). Ich finde es schon seltsam, wie verwickelt und kompliziert Träume sich manchmal gebärden, allerdings, wenn man ehrlich hinschaut, merkt man, dass es genau genommen nicht die Träume sind, die es kompliziert machen, sondern wir. Denn wenn wir Worte wie "der höchste Punkt" für etwas benutzen, was nur berechnet auf dem Papier existiert, muss man sich nicht wundern, wenn der Traum diese Worte dann allegorisch ihrem wirklichen Sinn entsprechend sichtbar macht. Überhaupt ist mir diese "Übersetzungsart" der Träume schon oft aufgefallen, besonders was ganz konkrete Worte und Wortgruppen betrifft, ich finde es immer wieder faszinierend. Manchmal frage ich mich fast, ob viele Träume vielleicht so eine Art verschlüsselte Schrift sind, bzw. eine Symbolschrift wie die Hieroglyphen, die man nur entschlüsseln muss, um die richtigen Worte zu lesen. Und doch schreibt jede Seele im Traum ihre eigene Schrift.
Berufsträume - Donnerstag, 19. April 2007, 20:33
Wenn das Bewusstsein nicht auf dieselbe Wirklichkeit gerichtet ist, in der unser Körper anwesend ist, dann löst dies extreme Angst aus. Drei Situationen in vielen Untervarianten treten auf:
1. Ein Mensch in der Warteschlange am Postschalter nimmt außer den Wartenden noch andere Wesen wahr, indem er Stimmen hört, Schattenwesen und Lichtwesen sieht oder sich einfach von fremden Wesen berührt fühlt. Sein Bewusstsein hat sich derart ausgeweitet, dass die Alltagswirklichkeit vom Meer des Träumens überflutet wird. Angst packt ihn.2. Ein Mensch betritt ein Restaurant und stellt dabei fest, dass sich einige nach ihm umdrehen, andere sich mit gesenkter Stimme unterhalten. Wenn sich bei ihm dann die Gewissheit festsetzt, dass die anderen über ihn reden und über Informationen über ihn verfügen, dann lebt er im Bewusstsein, wie es für das Träumen und das Meer des Träumens typisch ist, wo alle mit allem verbunden sind. Solche Menschen ziehen sich immer mehr zurück, brechen den Kontakt mit der Umwelt ab, leben in einem Gespinst von Bezügen, das für niemanden nachvollziehbar ist.
3. Ein Mensch versteht seine eigene Familie nicht mehr, er nimmt sich wie durch einen dunklen Tunnel von der Umwelt getrennt wahr. Er kann seine Kraft nicht mehr auf die Bewältigung der Alltagswirklichkeit richten, seine Lebensfunktionen kommen zum Erstarren und seine Kraft manifestiert sich nur in innerer Unruhe und Schlaflosigkeit: Ihn quält die Angst vor dem Verlust jeden Bezuges zum Leben, er ist depressiv. Er lebt im Bewusstsein der Zwischenwelten. Sein Bewusstsein ist im Wachtraumzustand, obwohl Wachheit gefordert ist...
...Beim Einführungsseminar in schamanische Basistechniken von letzter Woche waren unter den vierzig Teilnehmern sieben jüngere Männer und Frauen, die mit diesen Problemen kämpfen und in separaten Gesprächen betreut werden mussten. Einige von ihnen konsultierten zuvor schon einen Psychiater, erhielten Diagnosen von spiritueller Krise über Depression bis Borderline-Persönlichkeit. Aus meiner Sicht als Psychotherapeut konnte ich diese Diagnosen bestätigen. Nur hilft das nicht weiter. Diese Menschen leben in Zwischenwelten oder, um bei unserer Metapher zu bleiben, am Strand und werden von Kräften aus beiden Richtungen bedrängt. In diesem Gespaltensein lehnen sie sich selbst ab und kämpfen dann noch an einer dritten Front gegen sich selbst.
Heute wird zwar mehr von jenen gesprochen, die mutwillig oder aus reiner Neugier spirituelle Praktiken anwenden und den Boden unter den Füßen verlieren. Wir müssen vorsichtig sein mit solchen Urteilen, solange wir unsere Kinder Sprache, Mathematik und Physik lehren, nicht aber ein Basiswissen für den Umgang mit den überall verfügbaren spirituellen Praktiken vermitteln - aus falscher Angst vor Sektentum und Esoterik.
Ich treffe immer mehr Menschen, die nicht erwachen können; Erwachen im alltäglichen Sinne, weil das Träumen sie so sehr in Anspruch nimmt, dass sie viele Stunden des Alltags träumend verbringen, unfähig ihre Aufmerksamkeit auf eine anspruchsvolle Alltagsbeschäftigung auszurichten, obwohl sie intellektuell dazu ohne Zweifel in der Lage wären. Sie vermögen mit dem Tempo des Arbeitslebens nicht Schritt zu halten.
Alle aufgezählten Phänomene haben aus meiner Sicht einen gemeinsamen Kern - der Mangel an einer tragfähigen Kosmologie mit zwei Sphären: der Alltagswirklichkeit und einer Unendlichkeit, das heißt einer Sphäre, die durch eine Schwellenzone getrennt ist, in der alle möglichen anderen Wirklichkeiten entstehen und wieder vergehen können. Hier hat die Nichtalltägliche Wirklichkeit der Schamanen, das Nirwana der östlichen und der Himmel der christlichen Mythologien ihren Platz. Andererseits brauchen die Menschen Techniken, wie sie in beide Richtungen die Schwellenzone durchqueren und die nötigen Bewusstseinsänderungen initiieren. In der Sprache des Träumens gesagt: Sie müssen sowohl ihre Träume zu einem "guten Ende" träumen, als auch ihre Aufmerksamkeit für den Alltag bündeln können. Träumend brauchen wir ein defokussiertes Bewusstsein, vergleichbar mit einem Licht, dass seine Helligkeit in alle Richtungen verstrahlt, im Unterschied zum Brennstrahl des konzentrierten Alltagsbewusstseins.
(aus "Der schamanische Weg des Träumens" von Carlo Zumstein)
Zitate und Tips - Montag, 16. April 2007, 23:26
Ich wohne statt in einem normalen Haus in einem Wohnheim mit Zimmern statt Wohnungen. Alle meine Nachbarn wohnen ebenfalls dort. Noch ist es Nacht und in meinem großen Zimmer rolle ich das Bett an das Fenster und schaue hinaus. Überraschend ist mitten im Frühling Schnee gefallen, die Bäume vor dem Fenster und die Straße strahlen in einem milden weißen Licht. Ich schaue kurz irgendwohin in das Zimmer und als sich mein Blick wieder nach draußen richtet, ist der Schnee verschwunden. Sollte er so schnell geschmolzen sein? Erstaunlich! Am nächsten Morgen besuche ich die alte Frau H. Sie freut sich sehr auf ein Fest, dass an einem vierten (Juni oder Juli?) im Wohnheim stattfinden soll. Sie hat eine Zeitung auf dem Tisch zu liegen, in der sie schon vier Veranstaltungen angestrichen hat, die sie besuchen will. Ich schaue mir an, was das für Veranstaltungen sind, habe selbst aber nicht viel Lust auf das Fest. Ich verabschiede mich wieder und schaue an einen Aushang. Dort erfahre ich, dass mein Zimmer im ersten Stock liegt und eine hunderter Zimmernummer hat. Elsa hat ebenfalls ein Zimmer im ersten Stock, wie ich sehe. Auffällig ist, dass im ersten Stock, im Gegensatz zu den weiteren Stockwerken, nur wenige ihr Zimmer haben. Ich denke mir, dass sie mich wahrscheinlich dorthin gesteckt haben, weil ich vorher in der Nähe des Wohnheims gewohnt habe. Dann sehe ich meine Nachbarin Fr. M. in einer Blumenrabatte Eier suchen, und zwar richtige ungekochte Hühnereier. Ich grüße nur kurz, sie jedoch kommt freundlich auf mich zu und fragt wie es geht, bzw. ob es wieder gut ist oder besser geht, nach dem Elftem, bzw. dem Stress mit diesem. Ich weiß nicht, was sie meint, nicke aber und wechsel schnell ein paar Worte mit ihr, bevor ich mich wieder in mein Zimmer zurückziehe. Dazu klebe ich einen Aufkleber auf das Türschloß, weil das die Tür, die normalerweise nicht richtig verschlossen werden kann, meines Glaubens verriegelt. Hinter mir reißt jedoch jemand die Tür wieder auf, um mir zu zeigen, dass ich mir das nur einbilde und die Türen auf keine Weise abgeschlossen werden können, sondern für alle immer frei zugänglich sind. Diese Vorstellung, dass sich jemand ungebeten in mein Zimmer schleichen könnte, behagt mir nicht, aber es ist anscheinend nicht zu ändern.
Malachit: Er macht einfühlsam, nimmt jede Scheu und macht wissensdurstig. Wünsche und Bedürfnisse werden sichtbar, wobei deren Erfüllung uns selbst überlassen bleibt.
Er macht das Leben intensiver und der Träger liebt das Risiko und verlässt sich mehr und mehr auf sein Glück als auf pure Sicherheit.
Wort-und Zahlenträume - Montag, 16. April 2007, 19:15
Der Traum beginnt auf dem Balkon meiner elterlichen Wohnung. Es war ein dunkler Nord-Balkon, von Bäumen umstanden. Er ist im Traum über seine vollen vier Meter Länge mit einem relativ breiten Tisch vollgestellt, so dass nicht mehr viel Platz ist. Ich überlege, ob ich einen Teil des Tisches, der sich einzeln bewegen läßt, auf die andere Seite schiebe und so vielleicht mehr Platz gewinne, und probiere es auch gleich aus. Dann kommt mir aber der Gedanke, dass es besser wäre, einen Teil des Tisches ganz zu entsorgen. Ich setze mich wieder auf eine Bank und starre auf einen tönernen Ofen, der genauso aussieht wie der, den ich zum Kauf ins Auge gefasst habe.
Anscheinend ist der Balkon so eine Art Pausenraum, denn er schließt gleich an meine Arbeitsstätte an. Die stellvertretende Gruppenleiterin schaut zur Tür herein und ruft mich. Ob das unangenehm auffällt, wenn ich hier sitze und vor mich hin träume? Sie sagt jedoch nichts, sondern bedeutet mir nur, dass es wieder etwas zu tun gäbe. Die Klienten sind ein schwarzhaariger und ein dunkelblonder Mann, von welchen scheinbar mindestens einer ein Finne ist. Meine Kollegin, die mit am Tisch sitzt, sagt jedenfalls, dass die finnischen Männer die bestaussehendsten Männer in der Welt wären und das würde hier bestätigt. Ich antworte dazu nicht viel, denn ich finde die Männer zwar durchaus nicht unattraktiv, aber auch nicht gerade anders, und außerdem nicht so sympathisch. Irgendetwas, das sie wollen, scheint nicht zu bewilligen oder zu machen zu sein, doch durch meinen Einsatz kann ich helfen. Und schon werde ich im Traum in ein Motorboot katapultiert mitten in Stockholm, dass zwar nichts mit Finnland zu tun hat, aber Träume sind ja selten logisch.
Mit dem Motorboot fahre ich umher, an anderen Booten vorbei, auf einem von ihnen sehe ich den dunkelblonden Mann und winke. Er bemerkt oder erkennt mich nicht. Dann an einer anderen Stelle sehe ich den schwarzhaarigen Mann mit einer Pudelmütze. Dieser bemerkt und sieht mich ebenfalls nicht. Nun fahre ich im rasenden Tempo eine Straße hinunter. Seltsam ist, dass auf der Straße Menschen laufen, aber ich trotzdem gleichzeitig mit dem Motorboot auf Wasser fahre. Irgendwie habe ich nicht rechtzeitig mitbekommen, auf welcher Spur ich bleiben muß, so dass nun reger Gegenverkehr in Form von Leuten herrscht, die mir erschreckt aus dem Weg springen. Im Traum komme ich nicht auf die Idee, die Geschwindigkeit zu drosseln, aber das wäre wahrscheinlich auch nicht gegangen. Große Wasserfontänen spritzen vor dem Bug des Bootes hoch und meine Haare werden vom Wind nach vorne geweht, so dass ich Mühe habe, durch das Wasser hindurch noch etwas vor mir zu erkennen. Trotzdem gelingt es mir, ohne Zusammenstoß unbeschadet durch den Verkehr zu kommen und auf die richtige Spur zu wechseln.
Nun bin ich an meine Arbeitsstelle zurückkatapultiert. Auch die beiden Männer sind wieder da. Sie wollen sich bedanken und haben große Tortenstücke mitgebracht, über die sich schon meine Kollegen her machen. Einer von beiden drückt mir verschiedene Zettel in die Hand, die ich nicht alle lese, aber auf einem davon sehe ich, dass er schreibt, weil er ich bedanken möchte.
Bei den nächsten Klienten ist ein junges Mädchen mit dabei, die plötzlich unvermittelt mit der Faust gegen eine Wand schlägt, um zu prüfen, ob sie die Wand durchstoßen und herausspringen kann. Doch diese Wand ist fest. Nun versucht sie es auf einer anderen Seite. Ein wenig irritiert schaue ich zu und bemerke gleich, als sie nur vortastet, dass es hinter der Tapete rieselt, deshalb ahne ich schon, dass sie hier mehr Glück hat. Mit einem ungemein kraftvollen Schlag hat sie ein großes Loch in die Wand geschlagen, ohne jedoch durchzukommen. Jetzt versucht sie es noch bei der Fensterscheibe, aber auch diese hält stand. Sie verschwindet nun in den Nebenräumen, aber dieses Loch in der Wand ärgert mich, denn ich weiß genau, dass ICH es wieder zuschmieren muss. Deshalb komme ich auf die Idee, diese Aufgabe einfach ihr zuzuweisen - schließlich hat sie das Loch verbrochen -, laufe hinter ihr her und rufe "Kleines! Hey, Kleines!". Ich finde sie bei einer Kollegin, von der sie schon die Aufgabe bekommen hat, aus verschiedenen Teilen (sieben?) einen Schlüssel zu basteln. Ich sage deshalb meiner Kollegin Bescheid, dass sie sie, wenn sie mit dieser Aufgabe fertig ist, zu mir schicken soll. Als es soweit ist, drücke ich ihr einen Eimer mit Spachtelmasse in die Hand und erkläre ihr ganz freundlich, wie sie das Loch wieder zuzumachen hat. Aus dem Mädchen ist jetzt ein kleiner Junge geworden, der sich mit vollem Eifer in die Arbeit stürzt und sich hinterher sogar bei mir bedankt. Anscheinend habe ich ihm mit Übertragung dieser Aufgabe ganz neue Perspektiven eröffnet und er weiß jetzt wohl genau, was er später mal machen möchte (Maurer?).
Aus einem mir nicht bewußtem Grund mache ich mich nun aus meiner Arbeitsstelle fort, obwohl die Arbeitszeit noch gar nicht vorbei ist. Es ist schon Nacht und ich kann mich nicht mehr erinnern, wohin ich wollte, jedoch versperrt mir ein großer LKW den Weg, der anscheinend versucht, um eine Kurve zu kommen, es aber wegen einem Müllberg nicht schafft. Ich muss daher einen kleinen Umweg machen und sehe erst als ich an dem LKW vorbei bin, dass es sich um ein Feuerwehrauto handelt. Von denen stehen noch viel mehr herum und dann sehe ich auch schon, warum. In einiger Entfernung gegenüber brennt der Dachstuhl eines Hauses. Dort, wo ich jetzt stehe, sind dicht an dicht Feuerwehrschläuche aufgebaut, die gleich losgehen werden. Da ich fürchte, mitten in das Wasser zu geraten, gehe ich wieder ein Stück zurück und bleibe auf dem Gehsteig stehen, um die Löscharbeiten weiter zu beobachten. Plötzlich scheint es, als explodiere eine große Antenne über dem Dachstuhl. Ein Feuerball ist zu sehen und auf einmal fliegen Trümmer durch die Gegend. Ein großer Flugzeugpropeller kommt direkt auf mich zu geflogen, obwohl ich gar kein Flugzeug gesehen habe. Ich drehe mich um und renne, habe aber Angst, dass mir das Teil von hinten unbemerkt den Kopf absäbelt, weshalb ich es dann doch sicherer finde mich wieder umzudrehen und stehen zu bleiben. Der Propeller geht nur einige Meter von mir entfernt zu Boden. Nun drehe ich mich erneut um, um mich aus dem Katastrophengebiet zu entfernen. Bisher erschien mir alles nur wie ein relativ kleines Feuer und ich habe auch keine Menschen gesehen, die irgendwie gefährdet waren, doch nun erkenne ich genau in der anderen Richtung das ganze Ausmaß der Katastrophe. Es muss noch viel mehr geschehen sein, als ein kleines Dachstuhlfeuer, denn ich sehe überall brennende Menschen. Sie liegen übereinander auf dem Gehsteig und glühen zwischen schwarz verkohlten Gliedmaßen wie durchgebrannte Kohlen, auffällig ist, dass auch die Augen alle glühen, während die Gesichter schwarz sind. Einige der brennenden Menschen laufen noch wie feurige Schemen umher und werden von plötzlichen Windstößen zu Asche verweht.
Mir wird klar, welch ein riesiges Glück ich hatte, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt weggegangen war und mich dort aufhielt, wo ich das Feuer zuerst entdeckte. Wäre ich ganz normal an meinem Arbeitsplatz geblieben, hätte es mich vielleicht ebenfalls erwischen können. Und wieder kommt der Gedanke an einen Schutzengel hoch, bevor ich aus dem Traum erwache.
Bemerkung: Zur Zeit stecke ich in einer mehrmonatigen Neptun t/Mars r - Opposition, Wasser im Kampf gegen das Feuer? (übrigens ist Mars der Herrscher meines Berufshauses)
große Feuersbrunst
Volkstümlich: (europ.) bedeutet für Matrosen eine günstige und sichere Reise, für Literaten Erfolg und Auszeichnungen sowie unbegrenzten Erfolg für Geschäftsleute; -
Feuerspritze
Volkstümlich: (arab.) in Tätigkeit sehen: du wirst einen gewaltigen Beschützer bekommen; -
(ind. ) : - die Tage des Glücks sind nicht mehr fern.
Feuerwehr
Psychologisch: Waren Sie selbst aktiv am Einsatz beteiligt? Dann neigen Sie vermutlich auch in Ihrem Gefühlsbereich dazu, das Feuer lieber zu früh als zu spät unter Kontrolle zu halten. Eher das Gegenteil trifft zu, wenn man sich im Traum als faszinierter Beobachter eines Brandes erlebt, der dem Feuerwehreinsatz wie einem spannenden Film zusieht. Vielleicht äußert sich in der Symbolik ein uneingestandener Hang zur Pyromanie, der sich nur ungern mit den kontrolliert züngelnden Flammen eines Kaminfeuers zufriedengibt. Sich häufig wiederholende Feuerwehrträume sind durchaus als Hinweis zu verstehen, daß man real - oder emotional - ein bißchen mehr als andere Leute zum "Zündeln" neigt. (Zum Glück kommen Feuerwehrträume bei mir nicht sehr häufig vor. *gg*)
Abrennen
Psychologisch: brennt der Dachstuhl eines Hauses ab, sind die Kopfnerven oder die geistige Grundhaltung des Träumers gestört, oder in der Steuerzentrale des Gehirns geriet irgend etwas in Unordnung. Spirituell: Feuer und Wasser symbolisieren stets seelische Energie: Feuer reinigt. Helle Flammen kündigen eine neue Idee an.
Volkstümlich: (europ.) auf ein Haus zugehen, dessen Dachstuhl brennt: man sollte in einer aktuellen Angelegenheit lieber einen Rückzug planen; (manchmal auch Signal für eine Stirnhöhlenerkrankung)
Explosion
Psychologisch: Sie ist häufig ein Gefahrenzeichen, deutet an, daß irgend etwas in unserem zentralen Nervensystem nicht stimmt. Als Traumbild weist die Explosion auf einen psychischen Zusammenbruch oder auf einen heftigen Streit hin. Wird eine heftige Explosion des Zorns, der Angst oder sexueller Entspannung eher wie ein Gewitter empfunden, hat dies die Bedeutung, daß die Auseinandersetzung bereinigend wirkt. Die Explosion kann sich sowohl auf den privaten, als auch auf den beruflichen Bereich des Träumenden beziehen.
Spirituell: Eine Explosion im Traum verweist auf der spirituellen Ebene auf eine Art von Offenbarung.
Volkstümlich: (europ.) mit Todesopfern: man wird aus einer kritisch gefährlichen Lage, ohne Schaden zu nehmen, herauskommen;
das eigene Gesicht oder eines anderen geschwärzt oder entstellt glauben: ohne eigenes Zutun einer Taktlosigkeit beschuldigt werden, wobei die Umstände aber gegen einem sprechen;
Propeller
Psychologisch:
Ein Propeller als Traumbild drückt den Wunsch des Träumenden aus, eine Entdeckungsreise in das Land der Bewußtheit zu unternehmen. Der Träumende hat eine große Kraft zur Verfügung, die ihn auf seinem Weg vorantreibt. Vor allem seine Gefühle, die er gut "im Griff hat", unterstützen ihn dabei.
Spirituell: Auf dieser Ebene zeigt der Propeller im Traum, daß hinter dem Tun des Träumenden ein gewisses Maß an spirituellem Drang steckt.
Brand
Psychologisch:
Die Entdeckung eines Brandherdes im Traum kann, wenn er nicht Erinnerung an wirkliches Geschehen ist, eine Umstellung unseres bisherigen Lebens bewirken und erfordert Gewissens- und Gefühlsforschung. Es kann sich im Brande nur um unterdrückte Affekte der Erbitterung, der Rache handeln. Hie und da sind diese Träume Anzeichen geistiger Erkrankung. Brandträume müssen sehr ernst genommen werden. Zu diesem Gleichnis greift die Seele nur, wenn sie ernste Gefahr sieht. Man sollte beobachten, wo im Haus (siehe dort) der Brand ausbricht.
Hm, symbolisch wird ja der Dachstuhl immer mit dem Kopf der jeweiligen Person gedeutet, was bedeutet dann aber eine riesige Antenne auf dem Dach, die explodiert? Stehe ich kurz vor der geistigen Selbstentzündung, kurz vor dem Wahnsinn? Oder einer Hirnhautentzündung? Interessant dabei ist, dass der Fluorit dem Kronen- und dem Scheitelchakra zugeordnet wird.
Zitat Fluorit: Durch seine stark inspirierende Wirkung auf das Gehirn und die Gedanken fördert er Aufnahmefähigkeit, Intuition und Konzentration. Ihnen wird ein Schutzwall beschert, welcher keine böse Macht in Sie eindringen läßt. Krebs und Aids sollen genauso ihre Chancen verlieren wie negative Wünsche von Mitmenschen.
Letzteres erinnert mich an meine Gedanken bezüglich eines Schutzengels im Traum.
Berufsträume - Sonntag, 15. April 2007, 11:27
Vieles habe ich mir nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass ich in der letzten Nacht äußerst witzig war. Ich habe ständig Sprüche geklopft, die auch immer gut aufgenommen und mit Gelächter quittiert wurden. Im zweiten Teil der Nacht jedoch lernte ich die Sprache der Traumzeit. Dies hört sich schwieriger an als es ist, weil die Wörter der Traumzeit genau dieselben sind, die ich schon aus meinem Wortschatz kenne, nur dass sie eine völlig andere Bedeutung haben, als man gemeinhin annimmt, wenn sie entschlüsselt sind (Blavatsky läßt grüßen). So sah ich also vier dieser Wörter auf einen Zettel geschrieben und dahinter ihre "Übersetzung". Leider kann ich mich von allen vier Wörtern nur an ein einziges erinnern, nämlich:
Endzeit = das Volk, das niemals flog
Was immer das bedeutet, im Traum wußte ich es.
Wort-und Zahlenträume - Donnerstag, 12. April 2007, 21:02