Mittwoch, 11. April 2007

Traumzeit (Goldtopas)

In einiger Entfernung beobachte ich eine Frau mit einem Kind. Ich weiß zwar nicht wieso, aber im Traum bin ich mir sicher, dass es Traumzeit ist. Sie beugt sich herunter und scheint dem Kind etwas zu erklären. Was mich bei dieser Beobachtung überrascht, ist das Aussehen von Traumzeit, denn ich finde im ersten Moment, dass sie vollkommen anders aussieht, als ich sie mir vorgestellt hätte (obwohl ich nicht wirklich eine Vorstellung habe). Sie hat kurze schwarze Haare, sehr wellig und voll, aber eher helle Haut und eine gekrümmte Nase, eine typisch südländische Nase. Spontan würde ich ihr Aussehen als spanisch oder mexikanisch bezeichnen. Doch dann denke ich, dass es eigentlich ganz klar hätte sein müssen, dass sie so aussieht, da alles darauf hinwies.

Montag, 9. April 2007

In der Diskothek (roter Aventurin)

Ausgelassen tanze ich zu wilden Technorythmen. Die Sprünge werden immer höher, bis ich fast nur noch durch die Luft fliege. Dann stehe ich wieder am Rand und unterhalte mich mit einem Mann. Jemand zupft mich am Ellenbogen, greift meinen Arm und will mich anscheinend wegziehen. Es ist eine ehemalige Schulkameradin, seltsam klein ist sie, und sie sagt, dass ein Mann mich kennenlernen will, ich solle mit hinauskommen, sie wolle uns miteinander bekannt machen. Ich mache mich fertig mitzugehen, habe aber ein mulmiges Gefühl, da ich glaube, dass es eine Falle und ein Vorwand ist, für was auch immer. Da komme ich auf die Idee, den Mann, mit dem ich mich unterhalten habe, zu fragen, ob er mich begleitet. Er sieht hinreißend aus und ist sehr sympathisch. Sofort sagt er zu und es gibt mir eine angenehme Sicherheit, dass er bei mir ist, zumal zwischen uns eine warme Vertrautheit herrscht, obwohl wir uns kaum kennen.

Sonntag, 8. April 2007

Der Streit (Ostseestein vom Ostseeurlaub mit meinen Eltern)

Mein Vater liegt zu Hause in seinem Bett, mit Schläuchen an eine riesige Maschine angeschlossen, die fast die Hälfte des Zimmers einnimmt. Er ist wach und als er mich sieht, sagt er auf merkwürdige schnelle und hohe Art: "Verschwinde! Raus hier!" und dann wieder "Komm her!". Und schließlich redet er noch anderes Zeug, das ich nicht verstehe, aber er spricht so seltsam, rasend schnell, gleichtönig und als sei er irgendwie aufgezogen und nur eine Puppe. Ich stehe neben seinem Bett und frage mich, was das zu bedeuten hat.
Später im Traum kommt es zu einem Streit zwischen meiner Mutter und mir. Anscheinend pflegt sie meinen Vater zu Hause und ich habe die Aufgabe, ihn jeden Dienstag irgendwohin zu bringen. Seltsamerweise gehe ich noch in die Schule, ich sehe genau meine alte Klassenlehrerin Fr. M. vor mir, doch wegen dieser Aufgabe, kann ich Dienstags nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Meine Mutter will, dass ich mich jeden Dienstag von meiner Klassenlehrerin abmelde, aber ich weigere mich, weil ich meine, dass das nicht nötig ist und ich alt genug bin, um mich ständig irgendwo abmelden zu müssen. Es geht auch noch um irgendeinen Verein und schließlich bin ich so genervt und wütend, dass ich zu meiner Mutter sage, ich will sie nie mehr sehen. Im Traum mache ich mich deshalb woanders hin auf den Weg, steige in einen Bus. Es ist schon dunkel und eine fremde Stadt mit ihren Lichtern gleitet ein wenig unterhalb an mir vorbei. Es scheint, als fahre der Bus auf einer Art höherer Trasse. Ich sehe viele kleine Weihnachtsmärkte, die hell leuchten, jedoch alle völlig leer und ohne Menschen sind. Der Bus hat eine seitliche offene Platform, auf der ich stehe, mit einem kleinen Gang, der hinunter zu einem Sitzrondell führt. Jemand möchte, dass alle von dieser Platform hinuntergehen, da er irgendwas zeigen möchte. Zögernd fügen sich alle, sitzen auf dem Rondell, ich selbst knie mehr darauf, doch als der Mann nun das zeigen soll, lacht er nur und sagt, dass er uns hereingelegt hat.

...

Wir nähern uns dabei der Erfahrung, dass Wachsein sich wohl aus den Träumen entwickelt hat. So wie die Kinder noch heute das Erwachen lernen und dabei erwachsen werden, so haben Menschen im Laufe vieler Generationen ihr Bewusstsein zur Wachheit erzogen. Heute ist es eine Hyperwachheit. Aber vielleicht braucht ein Homo sapiens für seine nächste Bewusstseinsmutation ein hochfrequent pulsierendes Bewusstsein.
(aus "Der schamanische Weg des Träumens" von Carlo Zumstein)

Oder anders gesagt, wir kommen aus den Träumen und kehren wieder dorthin zurück.

Samstag, 7. April 2007

Die Klassenfahrt (Bernstein)

In einem Hochhaus mit anderen Schülern oder Studenten. Ich wollte nicht auf Klassenfahrt gehen, hatte aber wohl keine Wahl. Sie geht von Freitag bis Freitag und der Montag bis Freitag sind noch geblieben. Dienstag und Donnerstag findet glücklicherweise Unterricht statt, diese Tage werden also nicht ganz so schlimm. Ich fühle mich unwohl dort. Von allerlei Leuten umgeben, sehr vielen Schülern, Lehrern, den Betreibern der Pension usw., bin ich trotzdem einsam und fremd. Eines Nachts gehe ich hinaus (will ich weglaufen?), komme aber nicht weit, da ein Unwetter tobt. Grelle Blitze zucken in Bündeln über den klaren Nachthimmel, an welchem ein klarer, großer Vollmond steht. Jedoch folgt kein Donner und es regnet auch nicht. Also gehe ich wieder zurück und bin den Rest des Traumes ständig auf der Suche nach meiner Waschtasche und meinen Handtüchern, die man irgendwo deponiert haben muss. Ich traue mich jedoch nicht, jemanden zu fragen, denn da schon mehrere Tage vergangen sind, fürchte ich, dass man mich auslachen wird. Nach und nach sammel ich einzelne Gegenstände aus meiner Waschtasche zusammen, die ich an verschiedenen Orten finde.

Gewitter
Psychologisch:
Das Zerstörerische im Traum weist auf die reinigende Kraft unserer Seele hin. Wenn ein Traum von einem Gewitter handelt, kennzeichnet der Träumende damit in gewisser Weise eine Spannungsentladungen. Vielleicht existiert eine Situation im Alltagsleben des Träumenden, die gesprengt werden muß, damit etwas Neues hervorbricht und sich die Bedingungen verändern. Dies mag auf den ersten Blick destruktiv wirken, aber es ist ein notwendiger Akt.


Vollmond
Allgemein:
Das Bild des Vollmondes verheißt Glück in allen Lebenslagen. Der Träumende sollte sich nur hüten, sich nicht selbst zu überschätzen und unbescheiden in bezug auf das, was er im Leben bereits erreicht hat, zu werden.
Psychologisch:
Symbol der Ganzheit und der (weiblichen) magischen Kräfte.

Zitat: Er hilft Dir dabei, dem Leben mit mehr Hoffnung und Optimismus entgegenzutreten. Er löst Ängste und Nervosität.

Das ist im Traum anscheinend eher umgekehrt.

Freitag, 6. April 2007

Von Links nach Rechts singen (Fluorit)

Im Traum singe ich eines meiner Lieblings-Geschichtenlieder:

Es war einmal ein König,
der schlief des nachts nur wenig,
denn er zählte alle Sterne
und er hätte so gerne
nur für sich allein besessen,
sie am liebsten aufgefressen.
Er wurde ganz von Sinnen
und fiel von seiner Zinnen
in einen tiefen Teich
ein Goldfisch frass ihn gleich,
ein Goldfisch frass ihn gleich.

Eine junge Frau hört mir fasziniert dabei zu. Als ich fertig bin, sagt sie, dass es eine Art zu singen gäbe, die die meisten nicht hören könnten, so eine Art räumliches Singen oder Surround-Singen. Ich könne so singen, auch wenn ich es selbst nicht weiß. Ich würde von Rechts nach Links singen.

Zitat: Der Fluorit hilft dabei, sich selbst zu strukturieren und eine eigene, authentische Ordnung zu entwickeln.
Wenn Chaos herrscht, bringt er Ordnung ins Denken und Handeln, wirkt positiv auf Koordination, Konzentration und Verstand. Er wirkt auch anregend bei starrer Ordnung und festgefahrenem Leben. Hier regt er den Freigeist an, stärkt den Bewusstseinssinn und macht kreativ und erfinderisch.
Er verleiht Gefühlstiefe und löst kleinkariertes Denken auf.
Der Fluorit hält den Geist wach, flexibel und weitsichtig.

Montag, 2. April 2007

Höhenangst beim Studium (Sodalith)

Im Traum wurde ich in meine Studienzeit zurückversetzt. Sogar mein ehemaliger Kommilitone A. war dabei. Das Studienfach muss aber etwas seltsam gewesen sein, denn ich hatte mit zwei anderen zusammen die Gruppenaufgabe, eine Glühbirne in die Fassung einer Deckenlampe zu schrauben. Es wurde nun gerätselt, wer das konkret machen solle, und man kam auf mich, da ich die größte bin (also längenmäßig). Ich stieg also auf einen Stuhl, den man mir hinschob und versuchte die Glühbirne einzudrehen. Der Stuhl war aber etwas wacklig und ich konnte mich nirgends mit den Händen festhalten, weshalb mir schwindlig wurde und ich Angst bekam. Ich sprang vom Stuhl herunter und erklärte, dass ich Höhenangst habe, das deshalb nicht machen könne. Ein anderer übernahm das Einschrauben der Glühbirne.
Nun bewertete der Dozent unsere Arbeit. Er vergab 2 Punkte an die anderen, aber keinen an mich. Als ich fragte warum, sagte er mir, dass er mir keinen geben könne, da ich die Aufgabe ja nicht gelöst hätte. Das fand ich etwas ungerecht, denn es hatte ja eh nur einer aus unserer Gruppe die Glühbirne eingeschraubt und ich konnte nichts dafür, wenn ich keine vernünftige Leiter hatte, auf der mir nicht schwindelig wird. Ich war deshalb für mich der Meinung, dass der Dozent mich wahrscheinlich nicht leiden kann, vielleicht weil ich zu spät gekommen bin. Das Studium ging weiter, diesmal mit U-förmig gestellten Tischen in einem Seminarraum. Innerhalb des U standen ebenfalls Tische. Ich setzte mich an einen von diesen, merkte aber erst, als das Seminar schon begann, dass ich irgendwie falsch herum saß. Statt gerade nach vorne zu schauen, saß ich schräg an der Schmalseite eines Tisches, wo ich auch nicht viel Platz zum Schreiben hatte. Irgendwie war mir das ziemlich peinlich, denn ich saß genau in der Mitte von allen und hatte das Gefühl, dass alle Augen auf mich gerichtet sind, weil ich falsch sitze. Was würden die über mich denken?

Zitate: Der Sodalith verhilft seinem Träger zu einem emotionalen Gleichgewicht und bringt besonders sensibleren Menschen mehr Selbstvertrauen, Standfestigkeit, und Mut. Unter dem Kopfkissen vertreibt der Sodalith Schuldgefühle und Ängste, die durch Druck von Mitmenschen auf uns lasten, die eigentlich gar nicht in unseren Lebenskreis gehören. Das opake Gerüstsilikat unterstützt die Selbstfindung indem es Fremdeinflüsse absorbiert und Schuldgefühle nimmt. Es hilft offen auch über heikle Themen zu sprechen und zu seinen Ansichten zu stehen - vor den anderen und auch durch die konkrete Umsetzung. Als vulkanisches Mineral hilft Sodalith das eigene Wesen zu entdecken und zu leben. Der Sodalith ist ein starker Stein zur Klärung und Bestimmung der eigenen Identität. Hat man erkannt, welche Verhaltensmuster mag gern ablegen möchte. so hilft hier der Sodalith bei der Umsetzung.

Sonntag, 1. April 2007

Traumklassifizierung nach Blavatsky

In ihrer Studie über Träume, enthalten im Anhang der 'Transactions of the Blavatsky Lodge', antwortet sie auf die Frage "Gibt es Methoden, mit denen Träume gedeutet werden können - wie zum Beispiel die Art von Interpretationen der Traumdeutungsbücher?"
"Nein, es gibt nur hellseherische Fähigkeiten und die geistige Intuition des 'Interpreten'. Alle träumenden Egos unterscheiden sich voneinander, genauso wie unsere Körper." Die Bezeichnung 'hellseherische Fähigkeiten' sollte sicherlich kein Hinweis auf öffentlich praktizierende Hellseher sein, da sie von deren Zuverlässigkeit wenig hielt.

Als Hilfsmittel zur Klassifizierung unserer Träume führt HPB am Ende ihrer Studie folgende Aufstellung an:

Man kann Träume in sieben allgemeine Kategorien aufteilen...:

1. Prophetische Träume. Sie werden vom höheren Selbst in unser Gedächtnis und sind zumeist einfach und klar: Entweder wird eine Stimme gehört oder ein kommendes Ereignis vorausgesehen.
2. Allegorische Träume. Das sind kurze, verschwommene Einblicke des Gehirns in Wirklichkeiten, die zusätzlich durch unsere Phantasie verfälscht werden.
3. Träume, die übermittelt werden von Adepten, guten oder schlechten, von Hypnotiseuren oder durch die Gedanken von sehr mächtigen Geisteskräften, die uns ihren Willen aufzwingen wollen.
4. Retrospektive Träume. Das sind Träume von Ereignissen, die in früheren Inkarnationen stattfanden.
5. Warnträume, für andere Menschen bestimmt, die selbst keine Einprägungen empfangen können.
6. Konfuse Träume, deren Ursachen bereits erwähnt wurden.
7. Träume, die nichts anderes als reine Einbildung und chaotische Bilderfolgen sind und auf Verdauungsstörungen, mentale Probleme oder ähnliche äußere Ursachen zurückgehen.

(aus "Leben und Werk Helena Blavatskys")

In der Geheimlehre heißt es, was auch im Hinblick auf allegorische Träume anwendbar ist:
Da es für jedes Symbol und jede Allegorie sieben Interpretationsschlüssel gibt, werden dort, wo z.B. keine passenden psychologischen oder astronomischen Bedeutungen entschlüsselt werden können, sicherlich korrekte physische oder metaphysische Erläuterungen gefunden.

Der Besuch (roter Jaspis)

Mit Fr. Sch. irgendwo unterwegs, vielleicht ein Schiff. Der Begriff "blutige Enten jagen" ist im Gedächtnis geblieben. Danach ist der verstorbene Freund meines Vater mit seiner Frau zu Besuch bei mir. Sie sitzen bei mir im Wohnzimmer, während meine Mutter draußen im Flur wartet. Ich verstehe nicht, warum sie nicht mit hinein kommt. Das sieht aus, als hätte ich sie draußen abgestellt und ihr verboten hereinzukommen. Ich gehe hinaus, umarme sie und frage sie, warum sie sich nicht zu uns anderen gesellt. Doch sie will anscheinend nicht, erzählt irgendwelche Ausreden und bleibt weiter wie bestellt und nicht abgeholt im Flur stehen. Ich gehe darauf wieder zu meinem Besuch und Hr. M diskutiert wie in seinen besten Zeiten. Es geht um ein Buch, dass ich gelesen habe. Er kennt es natürlich ebenfalls, äußert weit ausholend seine Meinung, doch zum Schluß erfahre ich, dass ich damit irgendwas bestanden hätte und es wird mir gesagt, dass ich bewiesen hätte, weder aufgeblasen (wobei ich aufgeblasen im Traum wörtlich verstanden habe, also volumenmäßig), noch klein zu sein. Leider waren die Termini des Traumes so abstrakt, ähnlich wie "blutige Enten jagen", dass ich nach dem Aufwachen das meiste nicht mehr nachvollziehen und mir merken konnte.

Zitat: macht dynamisch und geistig rege

Freitag, 30. März 2007

Barfuß in schneestiller Nacht (roter Aventurin)

Im großen alten Pfarrhaus meiner Kindheit. Es ist die finsterste der dunklen Nächte. Leise schleiche ich barfuß und nur mit einem dünnen Pyjama bekleidet aus der Wohnungstür, die Treppe im Hausflur hinunter und öffne langsam die schwere, riesige Haustür.
Es hat plötzlich geschneit und alles außerhalb des Hauses ist mit einer dicken weißen Schneeschicht bedeckt. Der Anblick ist atemberaubend und überraschend. Obwohl es eine lichtlose Nacht ist, weder Mond noch Sterne stehen am Himmel, geht von dem Schnee ein zarter Lichtschein aus, der die Dunkelheit erleuchtet. Auffällig ist auch die große Stille. Weder aus dem Haus noch außerhalb des Hauses dringt das kleinste Geräusch zu mir. Es muss die tiefste Zeit der Nacht sein, die Zeit, in der jedermann und alles fest schläft. Nur ich bin wach und lausche in die Stille hinein. Doch ich fürchte diese nicht, ebensowenig wie die Dunkelheit. Im Gegenteil. Es ist wunderschön. Das schneebedeckte Land vor der Haustür zieht mich magisch zu sich hinaus. Obwohl ich nichts an den Füßen habe, mache ich einen vorsichtigen kleinen Sprung in den Schnee hinaus. Es fühlt sich herrlich an. Nicht kalt und nicht nass, sondern einfach nur watteweich und erfrischend. Es ist ein bißchen wie auf Wolken zu gehen. Ich überlege, was ich mit dieser zauberhaften Nacht anfangen kann. Sie zu verschlafen wäre viel zu schade. Mir kommt die Idee, hinunter zum Fluss zu laufen, der rechterhand des Hauses liegt, und dort die Schönheit und die Stille um mich herum zu genießen. Sorgen, dass mich jemand nur mit dem Pyjama draußen herumlaufen sieht, muss ich mir wohl keine machen, denn ich bin ganz alleine. Kurzzeitig kommt mir die Gefahr des Erfrierens in das Bewußtsein, doch sie erscheint mir völlig unmöglich. Ich spüre keine Kälte noch sonst irgendetwas feindliches. Auf einmal höre ich jedoch von weit her ein Geräusch, als würde da jemand auf der Straße unterwegs sein und auf das Haus zukommen. Da ich fürchte, dieser jemand könnte, wenn er mich halbnackt draußen sieht, meine Eltern wecken und es ihnen erzählen, verstecke ich mich schnell im Hausflur. Jetzt erinnere ich mich auch, oben die Wohnungstür offen gelassen zu haben. Es kann jeder hinein und wenn mein Vater das bemerkt, würde er sehr böse werden. Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Gedanken, hinaufzugehen und die Tür zu schließen, damit niemand etwas merkt und meine Eltern sicher vor ungebetenen Besuchern sind, und dem Wunsch hier unten zu bleiben. Ich weiß nicht, wie lange dieser Moment, diese Stille anhält und wenn ich nach oben gehe, ist es vielleicht vorbei. Während ich so in der Schwärze des Hausflurs stehe, der auch vom Schnee nicht erhellt wird, und meine Gedanken rasen, fällt die schwere Haustür unendlich langsam zurück in das Schloß. Noch immer steht sie einen Spalt offen und ich befürchte, dass dies die Neugier des Vorbeikommenden wecken könnte und er mich hier findet. Als würde dies helfen nicht entdeckt zu werden, schließe ich meine Augen, öffne sie aber gleich wieder, sobald mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewußt wird. Nun höre ich auch von oben aus der Wohnung Geräusche. Es scheint so, als sei mein Vater aufgewacht. Wahrscheinlich hat er die offene Wohnungstür schon längst entdeckt. Ich überlege, wie ich mich herausreden könnte. Wenn ich die Wahrheit sage und ihm berichte, dass ich nach Indien gehen wollte, wird er erst recht sauer sein, weil ich die Tür hinter mir offen gelassen habe. Deshalb ist es vielleicht besser, wenn ich sage, dass es in der Nacht geschneit hat und ich nur ganz kurz unten war, um gleich wieder zurückzukommen.
Ein leiser Zauber schwebt noch im Raume, als ich ebenfalls in tiefer Nacht erwache.

Ich habe den Eindruck, dass dies ein Traum ist, der sich um eine Entscheidungsfrage bezüglich meines Bewußtseins dreht, mit der ich mich seit ca. zwei Jahren beschäftige. Ein deutlicher Hinweis scheint mir die Stelle zu sein, wo ich die Augen in der Dunkelheit schließe, sie aber dann wieder öffne. Überhaupt könnte der gesamte Traum fast so etwas wie ein Sinnbild meines jetzigen Standortes zu sein, nämlich nicht drinnen, nicht draußen, irgendwo in der Mitte, vor dem entscheidenden Schritt und mit einer Hintertür, die ich mir offen halte. Er stellt dabei so etwas wie die einzelnen Bewußtseinsstufen dar. Ich könnte zurück gehen und ebenso wie die anderen weiterschlafen im Unbewußten (Nacht), dass ich jedoch wach bin, zeigt, dass ich mich schon etwas weiter vorgewagt habe, jetzt ist aber die Frage, ob ich ganz hinausgehe. Die Anwesenheit von anderen dort draußen scheint mich zu erschrecken, oder besser, ich habe das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun und wieder zurückgeschickt zu werden. Der Austritt aus der Haustür als Austritt aus dem Körper - Haus=die eigene Person, Schnee=Klarheit(Bewußtsein)? Wichtig finde ich auch, dass der Traum fast kurz nach dem Einschlafen stattfand, denn als ich einschlief war es 2 Uhr und als ich erwachte, war es noch immer tiefdunkel, muss also vor 4 Uhr gewesen sein. Ich habe festgestellt, dass solche Träume (wenn man sich an sie erinnert) die "klarsten" sind, in dem Sinne, dass sie am wenigsten durch äußere Einflüsse "verunreinigt" sind, welche zunehmen, je weniger tief man schläft, was ja bekanntlich gegen Morgen hin zunimmt. Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich mich im Hausflur versteckt habe. Wer weiß, wen ich da draußen getroffen hätte. *gg*

Donnerstag, 29. März 2007

Die neue Bekanntschaft (weißer Howlith)

Der Traum beginnt damit, dass meine Katze entlaufen ist und von einem Mann zurückgebracht wird. Er ist stattlich, vielleicht um die vierzig und hat schon etwas graue Haare, trägt manchmal eine Brille und manchmal nicht. Meine Mutter läd ihn zum Essen, er erzählt, was die Katze so alles angestellt hat. Ab da bleibt er in meinem Traum und taucht immer wieder auf.
In der Wohnung meiner Mutter sieht es völlig anders aus, aber sehr gemütlich. Es gibt eine Couchecke und eine schöne alte Kommode, die mich ein bißchen an die aus "Kunst & Krempel" erinnert, von der meine Mutter geschwärmt hat. Besonders auffällig sind auch die schönen, weichen Kuscheldecken auf den Betten. Die müssen neu sein. Anscheinend schlafe ich dort und wieder kommt meine Katze in das Bett gehopst und rollt sich mitten auf dem Kopfkissen ein. Dann merke ich jedoch, wie sie zwei Pfoten gegen meinen Brustkorb drückt, als wolle sie mich aus dem Bett schubsen. Das ist ja ein Ding, jetzt beansprucht sie das Bett schon für sich allein.
Am nächsten Tag ist der Mann wieder da und ich erzähle es ihm. Er sagt dazu irgendwas mit "Frühling". Im Traum geht es weiter an vielen verschiedenen Orten, auf Straßen, in irgendwelchen Waschräumen mit vielen anderen Leuten, in Kantinen - an die Handlung kann ich mich kaum erinnern, aber auffällig ist, dass überall wieder dieser Mann auftaucht und dabei ist. Er ist mir nicht unsympathisch, ich spüre so ein kleines Kribbeln und suche ebenfalls seine Nähe. Irgendwann stellt er sich plötzlich völlig unerwartet vor mich hin und fragt, ob wir mal zusammen was trinken oder in den Tierpark gehen wollen. Ich antworte ebenfalls ohne Zögern mit "Ja.". Später überlege ich jedoch, wie er auf den Tierpark kommt. Es ist ja eher unüblich den Tierpark als Datevorwand zu benutzen. Ich meine die Lösung gefunden zu haben, indem ich nun glaube, dass er ein Kumpel meines Bruders ist. Wahrscheinlich hat der ihm erzählt, dass ich ab und zu dort bin. Mein Bruder wird Augen machen, wenn er erfährt, dass ich mit dem ein Date habe. Und er hat sicher auch nichts dagegen, denn es scheint wirklich ein Glücksfall von einem Mann zu sein.

Nachtrag: Wie ich feststellte, habe ich heute doppelten Neumond, d.h. Mond auf Sonne, Sonne auf Mond, sozusagen die doppelte klassische "Ehekonstellation".

Mittwoch, 28. März 2007

Schlafen wie ein Stein (Landschaftsjaspis)

Seit Tagen und Nächten versuche ich nun schon, dem Landschaftsjaspis ein paar Träume abzulocken - ohne viel Erfolg. Es ist zwar nicht so, dass ich überhaupt nichts träume, jedoch sind es so bedeutungslose und kurze Dinge, dass sie sozusagen zur einen Gehirnzelle reingehen und zur anderen wieder raus. Letzte Nacht zum Beispiel habe ich von Kissen geträumt, die wie Tonkrüge und -skulpturen aussahen, sowie von einem Entertainer, der am Alex einzelne Leute auf einem Arm balancierte ("auf den Arm nahm"?). Etwas anderes ist viel auffälliger. Mit dem Landschaftsjaspis schlafe ich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Stein, soll heißen, ich wache nach 6-7 Stunden auf, ohne mich auch nur im mindesten bewegt zu haben, genauso wie ich eingeschlafen bin. Das ist eher ungewöhnlich, da ich mir normalerweise beim Schlafen immer irgendwelche Nerven einklemme, den Hals verrenke, Muskeln zerre oder blaue Flecken hole. (Irgendwann werde ich mir einmal beim Schlafen das Genick brechen.)
Von daher finde ich es ganz angenehm, so tief zu schlafen, nur hat es leider den Nachteil, dass ich auch keinen von meinen drei Weckern mehr höre und zwei bis drei Stunden brauche, um nach dem Aufstehen richtig wach zu werden.

Sonntag, 25. März 2007

Die Schleimspur hinter Verona (Bergkristallkugel)

Ich sitze irgendwo in einem Park auf einer Bank und stelle fest, dass anscheinend eine große Tierwanderung stattfindet. Unmengen von kunterbunten Meisen und Enten ziehen alle in eine Richtung, allerdings laufend und hüpfend, nicht fliegend. Es sind aber auch noch andere Tiere dabei, wie zum Beispiel kleine Löwen. Diese schauen sich mißtrauisch zu mir um, als befürchten sie, ich könne sie aufhalten. Später befinde ich mich in einem Raum, wo eine Besprechung stattfindet. Verona Pooth und jemand anderer, der ziemlich bekannt ist, sind ebenfalls dabei. Verona trägt wieder tolle Klamotten, diesmal eine schneeweiße Weste mit flauschigem Fellrand. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was genau dort gesagt wurde, aber es ist wohl ihr gegenüber nicht so gut. Sie verläßt mittendrin den Raum und wirkt dabei etwas traurig oder bedrückt. Ich gehe mit ihr und wir stehen in einem Vorraum mit Garderobenschränken rum. Sie ist ganz in Gedanken versunken, sagt kaum ein Wort und ich fange an zu plappern. "Ich kann gar nicht verstehen, was die Leute gegen dich haben. Ich finde dich sehr sympathisch." Sie sagt nichts und lächelt nur. Ich plapper weiter: "Ich verstehe auch gar nicht, warum die Leute deinen Namen so komisch aussprechen, so..." - ich versuche es vorzumachen, wobei ich einen sehr verächtlichen Tonfall hineinlege, in der Anstrengung des Nachahmens vergesse ich das T und sage nur "Verona Poo". Verona lacht und meint: "Ja, und vor allem heiße ich ja auch Verona Poo." "Upps" verbessere ich, "ich meinte natürlich Pooth." Nun stehen wir nebeneinander an der Heizung und ich habe immer noch nicht genug. "Ich finde jedenfalls, dass du eine sehr taffe Frau bist und......" Mir fällt das Wort nicht ein, das ich sagen will. "Und gut siehst du natürlich auch aus, aber das muss ich ja nicht extra erwähnen." Noch immer suche ich nach dem Wort, das sie charakterisieren soll, aber ich komme nicht darauf. Während ich stottere: "Du bist so....so....." und krampfhaft nach dem Wort suche, welches mir auf der Zunge liegt, legt sie mir ihren Arm um die Schulter, zieht mich näher zu sich und flüstert mir verschmitzt und sehr leise ins Ohr: "Und wenn du weiter so schreist, dann weiß es auch da drinnen gleich jeder, wie du mich findest.", wobei sie auf die Tür zum Besprechungsraum zeigt. Erschrocken schlage ich die Hände vor den Mund. Ich habe wirklich sehr laut gesprochen und es nicht ausgeschlossen, dass die da drinnen alles gehört haben. Der Gedanke ist mir außerordentlich peinlich, dass sie mitbekommen haben, wie gut ich Verona finde. Verona scheint das zu wissen, aber vollstes Verständnis dafür zu haben. Deshalb hat sie mich auch darauf aufmerksam gemacht, damit ich mich nicht weiter in diese peinliche Situation hineinreite. Ich bin ihr dankbar und Verona lächelt noch immer über meinen erschrockenen Gesichtsausdruck, drückt mich ein bißchen und dann schweigen wir beide.

Keine Ahnung, warum ich ausgerechnet von Verona träume. Ich habe zwar nichts gegen sie, bin aber auch kein ausgesprochener Fan von ihr.

Weste
Volkstümlich:
(europ.) : - man ist von Feindseligkeit umgeben; man achte auf seine Handlungen und verberge den Argwohn.

Weiß
Allgemein:
Weiß als Farbe steht für Unschuld, Reinheit und Vervollkommnung, nach der man strebt, die man aber nie ganz erreicht. In manchen Kulturen im Fernen Osten gilt weiß als Farbe der Trauer und des Todes.

Samstag, 24. März 2007

Synapsen fangen oder der Zeittunnel (Tigerauge)

Bunt und abenteuerlich geträumt von grauen Riesenspinnen auf zwei Beinen, interessanten Mustern aus leuchtenden Linien, die sich selbständig fortsetzten und zum Schluß folgende Geschichte: Ich bin mit einem Türken unterwegs. Zwischendurch packe ich irgendwelche Koffer und Kisten, bzw. räume sie auf. Es ist Nacht und der Türke fragt mich, ob er noch mit zu mir kommen darf, um einen Kaffee zu trinken. Eigentlich will ich das nicht so gern, da es spät ist, ich müde bin und mir außerdem nicht sicher bin, ob er nicht irgendwelche Hintergedanken hat. Für mich ist er einfach nur ein Bekannter, der tatsächlich nicht mehr als einen Kaffee bekommen würde. Schließlich lasse ich mich überreden und wir gehen nicht zu meiner Wohnung, sondern zur Wohnung meiner Eltern, die aber vollständig anders eingerichtet ist. Anscheinend wohne ich da und mein Vater ist noch auf. Er schaut einen Film und wir setzen uns dazu. Ich glaube, er ist nicht so begeistert von meinem Bekannten und auch mir kommen langsam Zweifel, ob er wirklich der ist, von dem ich denke, das er es ist. Vielleicht ist er der falsche und nicht der, den ich zu kennen glaube, wobei an diesem Gedanken auch die Beobachtung seiner Hände nicht unschuldig ist. Sie sehen seltsam aus - sehr groß, besonders die Finger sind sehr lang, natürlich dunkel, aber trotzdem noch anders dunkel als normal und einer der Daumennägel ist unglaublich lang gewachsen und von schmutzig-brauner Farbe. Im Zimmer war ebenfalls ein kleiner Junge. Dieser ist nun weg und auch der Türke geht.
Plötzlich hören wir Stimmen, es sind die des Bekannten und des kleinen Jungen, die miteinander reden. Sie kommen von irgendwoher aus dem Nichts und machen klar, dass der Türke ihm irgendwas antun will. Es ist von einem Messer die Rede. In meinem Bewußtsein glaube oder weiß ich, dass mein Vater dem Jungen ein Gerät (Hörgerät?) gegeben hat, mit dem Dinge von einem Ort, woanders, an einem anderen Ort, hörbar werden. Mein erster Gedanke ist sofort der Dachboden und mein Vater, ich und andere Gestalten(?) stürzen in den Hausflur und auf den Dachboden, wo wir tatsächlich den Türken mit dem Jungen finden. Ich hatte also recht mit meinem Mißtrauen. Glücklicherweise sind wir rechtzeitig da und können den Jungen befreien. Dieser steht nun neben mir auf der Straße und scheint dankbar zu sein. Er sagt irgendwas wie, dass ich oder wir weiter Synapsen fangen sollen. Dann steigt er in ein durchsichtiges Fahrzeug, das wie eine große gläserne Röhre aussieht, in welchem noch viele andere Kinder sitzen. Sie kommen aus einer anderen Zeit und fliegen wieder dorthin zurück, indem sie sich vor meinen Augen in Luft auflösen.

Synapsen: Kontaktstellen zwischen Nervenzellen bzw. Nervenzellen und anderen Zellen (wie Sinnes-, Muskel- oder Drüsenzellen). An ihnen findet die Erregungsübertragung von einer Zelle auf die andere statt.

Zitate: Er hilft vor allem bei nervlicher Überlastung, Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit ("Prüfungsstein"), Verspanntheit, nervösen Schlafproblemen ("Ameisenlaufen"...) und allen nervlich aber auch durchblutungsbedingten Schmerzen.
Bei motorischen Störungen - z. B. Epilepsie - kann Tigerauge eingesetzt werden, denn es unterstützt das Kleinhirn, das für die Bewegungskoordinaten verantwortlich ist. Hilft bei Geisteskrankheiten. Gegen Krämpfe, zeitweise Verlust des Bewusstseins oder Verfolgungswahn. Er wirkt hormonellen Überfunktionen ebenso entgegen wie jeder Übererregung der Nerven. Das Tigerauge solle nie länger als eine Woche direkt am Körper getragen werden, da es den Energiefluß im Körper hemmt.


Nachtrag: Mir ist irgendwie so, als gäbe es ein Synonym für "Verbrecher", das so ähnlich wie "Synapse" klingt, aber ich komme nicht drauf(obwohl es mir auf der Zunge zu liegen scheint) und finde auch im Internet keines.

Freitag, 23. März 2007

Zurück in die Vergangenheit (Amethyst)

Im alten Haus meiner Kindheit. Ich bin wieder in der leeren Wohnung, wo ich als Jugendliche ein Zimmer zur Untermiete hatte. Anscheinend wohne ich jetzt erneut da, wobei sich dieser Traum in meine Erinnerung schiebt. Der Pfarrer K. wollte es ja so. Zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass noch eine andere junge Frau und jemand drittes in das Zimmer einquartiert werden. Wir sind nun also drei Bewohner. Das Zimmer ist zwar nicht gerade klein, aber bei drei Betten ist kaum noch Platz für irgendwas anderes. Dabei hatte ich es mir gerade schön eingerichtet. Als Toilette gibt es nur ein winziges Campingklo mitten im Raum und dann noch ohne Sichtschutz. Was hat Pfarrer K. sich da gedacht? Ich spüre heftigen Ärger, gleichzeitig glaube ich diesen Traum, in dem ich mich befinde, schon geträumt zu haben und überlege, ob ich ihn meinen Mitbewohnern erzählen soll, natürlich auch mit dem dazugehörigen Ärger, aber lasse es dann, weil sie ja so erfahren würden, wie sehr es mich tatsächlich ärgert und sie vielleicht verletzen würde. Ich erzähle nichts und hause zu dritt in dem engen Zimmer, baue es dann aber so um, dass es fast leer ist und nur zwei Betten darin stehen. So finde ich es ganz gut und auf den Betten liegend unterhalte ich mich mit dem zweiten Bewohner. Allerdings kommt der dritte Bewohner dazu und dem, bzw. ihr, wenn ich mich richtig erinnere, gefällt das gar nicht. Sie fordert, dass alles wieder so umgebaut wird, wie es war, als ich allein dort wohnte, obwohl das für drei viel zu eng gewesen ist. Durch ein Fenster bekommen wir mit, wie viele Feuerwehrleute zu einem Ziel in der Nähe rennen. Dort muss es brennen. Neugierig schauen wir aus dem Fenster und versuchen etwas zu erkennen. Natürlich! Es ist unser Haus. Gleich um die Ecke, die Hofeinfahrt hinauf, muss der Brandherd sein. Mich wundert gar nichts. Das musste ja so kommen!

Hochinteressant finde ich, dass ich anscheinend immer bei rot-violetten Steinen von der Vergangenheit träume. Und ich habe festgestellt, dass ich bei grünen Steinen am tiefsten und festesten schlafe. Es scheint da tatsächlich Zusammenhänge zu geben, die allein oder fast allein auf der Farbe eines Steines beruhen.

Zitate: Er hilft sich allen Erlebnissen auch unangenehmen gleichermaßen zu stellen, er fördert unsere bewusste Verarbeitung unserer Wahrnehmung. Er hilft bei Trauer und unterstützt die Bewältigung von Verlusten. Er klärt die innere Bilderwelt und damit auch das Traumerleben. Wird er dazu unter das Kopfkissen gelegt ( bitte hierzu einen hellen verwenden) wird das Traumgeschehen zunächst extrem angeregt, bis alle unverarbeiteten Eindrücke geklärt sind. Nach wenigen Tagen jedoch wird der Schlaf dann ruhiger, tiefer, erholsamer. Im Wachbewusstsein fördert er die Inspiration und die Intuition.
Daher fördert er die Öffnung für Inspiration und Weisheit, reinigt das Zellgedächtnis von negativen Erinnerungen und hilft bei inneren Transformationsvorgängen zu höherem Bewusstsein. Er setzt Heilimpulse bei psychischen Erkrankungen, schützt vor der Kraft böser Gedanken anderer und beruhigt ein ungesund überreiztes Nervensystem.

Donnerstag, 22. März 2007

Ich verstehe nichts! (der königliche Lapislazuli)

Zuerst halte ich mich in einem Büro auf, wo ich meiner Arbeit nachgehe. Es könnte der Sitz meiner alten Dienststelle sein. Das Telefon klingelt und eine Klient, ich glaube sogar der Rechtsanwalt eines Klienten, ist am Apparat, um sich über etwas zu beschweren. Blöderweise verstehe ich bloß die Hälfte, weil eine Kollegin genau jetzt irgendwas herumbrüllt und nicht mehr damit aufhört. Die ferne Männerstimme im Hörer versucht mir angestrengt etwas verständlich zu machen, aber ich muss immer wieder "Was?", "Wie?", "Wie bitte?" fragen und verstehe trotzdem nichts. So geht das lange und irgendwann wiederhole ich bloß noch ständig "Ich verstehe nichts.", bis ich schließlich auflege. Ich denke bei mir, dass das wahrscheinlich ziemlich blöd aussieht und als ob ich das mit Absicht gemacht hätte, aber ich habe wirklich nichts verstanden. Während des Telefonats hatte ich die Sohle einer meiner Plateau-Sandalen, die inzwischen auseinanderfallen, im Stehen gegen die Tischkante gestemmt, keine Ahnung wieso, und meine Kollegin sagte noch etwas zu den Schuhen.
Im weiteren Traumverlauf hielt ich mich in anderen Zimmern auf, persönlichen Räumen oder Wohnungen, wo ich jede Menge Dinge, umräumte, aufräumte, ordnete, ohne mich direkt daran erinnern zu können. Nur ein Traumbild blieb haften, nämlich als ich zwischendurch einmal aus dem Fenster sah und bemerkte, wie jemand sein Kind, an einem Seil gesichert, bis hoch hinauf in eine Baumkrone geschickt hatte, um dort Fotos zu machen. Das ist bestimmt einer von der fc, der sein Kind vorschickt, um dort Fotos zu machen, wo er selbst nicht hinkommt, denke ich. Ich finde das daneben und kann nur den Kopf darüber schütteln.

Zitate: Der Lapislazuli unterstützt Selbstheilungsprozesse bei Erkrankungen von Hals, Kehlkopf- und Stimmbändern. Insbesondere dann, wenn diese Erkrankungen durch unterdrückten Ärger entstehen und somit die Kommunikationsfähigkeit blockiert ist.
Gleichzeitig wirkt er konzentrationsfördernd und sorgt für geistige Aufnahmefähigkeit.


Stichwort: Kommunikation

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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