Mittwoch, 21. März 2007

In Familie (Aventurin)

Im Pflegeheim bei meinem Vater stelle ich fest, dass er wieder laufen kann. Er läuft sogar schneller als vorher, trotz seiner Gehbehinderung, oder ist diese sogar ganz weg? Es ist erstaunlich. Meine Mutter und mein Bruder sind auch dort, das Pflegeheim liegt im Traum in Weissensee. Wir bleiben ziemlich lange da und mein Vater sagt darüber, dass das gut war. Es war schön für ihn. Später sind wir zu dritt, meine Mutter, mein Bruder und ich irgendwo anders in einem öffentlichen Gebäude, anscheinend warten wir auf etwas, und meine Mutter wirft ständig mit Dartpfeilen nach einer Fensterscheibe. Ich weiß nicht, wozu sie es macht und irgendwann nervt es mich, weil ich befürchte, dass ein Wurf mal zu kräftig ist und die gesamte Glasscheibe zu Bruch geht. Ich sage deshalb zu ihr, dass man mit Dartpfeilen auf Holz, vielleicht noch auf Wände wirft, aber nicht auf Glasscheiben, weil diese kaputt gehen können. Meine Mutter fängt daraufhin an rumzuzetern und zu heulen, als hätte ich ihr sonst was getan. Ich habe Mühe, sie zu beruhigen und denke bei mir, dass sie es wiedermal geschafft hat, dass ich wie der Arsch vom Dienst dastehe.

Zitate: Er hilft gegen Einschlafstörungen, macht geduldig und beruhigt bei Wut und Ärger.
Er bringt vielseitige Ideen und Begeisterung, fördert gleichzeitig jedoch auch Toleranz und Akzeptanz fremden Vorschlägen gegenüber. Er befreit uns von Ängsten und psychosomatischen Störungen die schon seit Beginn der frühesten Kindheit die Seele verbauen. Die besondere Eigenschaft des Aventurins liegt am Erkennen der tief in uns liegenden Blockaden.

Dienstag, 20. März 2007

Sternleuchten (gefärbter Howlith)

Im ersten Teil meine ich mich dunkel zu entsinnen, durch Kanäle und Tunnel gereist zu sein. Danach findet irgendein Konzert oder eine Veranstaltung statt, die sehr gefragt ist. Die Leute stehen in einer kilometerlangen Schlange, die sich durch mehrere Häuserschluchten windet. Unter ihnen irgendeine Bloggerin, die ein Gerät auf dem Arm hält, das wohl ein Notebook sein soll, aber eher wie ein Video- oder DVD-Recorder aussieht. Es ist ein Samsung E 250D. Ich habe mir die Produktnummer deshalb so genau gemerkt, weil es ein altes, aber sehr gutes Gerät sein soll, bzw. das beste. Über allem liegt ein schwarzer Nachthimmel, doch am eindrucksvollsten ist die leuchtende Naturerscheinung, die sich am Himmel zeigt. Es sieht ein bißchen aus, wie eine Wolke von fallenden Sternen, nur dass die Sterne nicht wirklich fallen, sondern gleichmäßig an einer Stelle stehen und mit Schweifs verbunden sind, als würden sie wie Sternketten am Himmel befestigt sein. Die Anordnung der Ketten, die Struktur, erinnert auch ein bißchen an ein Polarlicht, allerdings eben statisch und nicht bunt. Ich laufe mehrmals um den Block, um zu prüfen, von wo ich es am besten sehen kann. Vielleicht will ich es fotografieren.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich in der Badewanne meines elterlichen Zuhauses. Mein Bruder öffnet kurz die Badtür, schaut hinein und macht sie dann wieder zu. Die Badewanne ist sehr dreckig, es kleben dicke Lagen Schlamm an den Wänden und besonders auf den Rändern. Ich wische den Schlamm schnell ab, ehe mein Vater hereinkommt, damit er nicht denkt, dass der von mir ist. Das ist er nämlich nicht. Schließlich kommt er und sagt zu mir, es sei früher Morgen, was ich um diese Zeit in der Badewanne mache. Ich zucke mit den Schultern und antworte, dass ich eben mal morgens bade und dass ich das künftig immer machen werde. Allerdings habe ich es nicht wirklich vor, sondern sage es nur aus Trotz. Ich wußte überhaupt nicht, dass es früh am Morgen ist.

Hm, es gibt ein Samsung-Handy E250. Und interessant finde ich, dass ich bei einem gefärbten Stein von einer Schlammschicht auf der Badewanne träume.

Sterne: Sie erhellen die Nacht des Unbewußten (Nacht) und geben damit den Blick auf das nächste Lebensziel frei.

Howlith hat ein monoklines Kristallsystem und soll deswegen bei Ihnen über Ihr Unterbewusstsein den Sinn für einen stärkere Ausbildung der Intuition wecken. Unterstützt Entgiftung und Entschlackung.


Stichworte: Reinigung, körperlich und seelisch (in Form von Bewußtmachung?)

Montag, 19. März 2007

Geister bitte die eigene Tür benutzen! (Chalzedon)

Viel geträumt und weit gereist, doch in Erinnerung geblieben ist nur folgende kleine Episode:
Jemand stellt auf meinem Weblog eine Frage. Es geht mehr oder weniger darum, dass sich Geister besonders häufig in Toilettenräumen aufhalten, wie die genaue Frage war, weiß ich jedoch nicht mehr. Ehe ich antworten kann ist Xchen schon schneller und sagt oder schreibt, dass man mit den Geistern sprechen und ihnen sagen sollte, dass sie ihre eigene Tür zur Toilette zu benutzen haben. Diese Tür nur für die Geister befindet sich IMMER genau hinter dem Klo. Ich bin erstaunt über diese Aussage. Das hatte ich noch nicht gewußt. Ob das wahr ist?

Zitat: Er verleiht dem Träger eine gesellige Natur, jedoch mit einer deutlichen Abgrenzung zwischen den eigenen Zielen und den Meinungen und Einflüssen anderer.
...befreit von unbewussten Mechanismen, Gewohnheiten, Stimmungen und Bildern der Vergangenheit.


Stichwort: Beeinflussung?

Die Karte zum Traum:

18. Vergangene Leben

Das Kind kann nur dann bewußt werden, wenn es in seinem früheren Leben genug meditiert hat, genug meditative Energie angesammelt hat, um mit der Dunkelheit zu kämpfen, die der Tod bringt. Man sinkt einfach in Bewußtlosigkeit und findet dann plötzlich einen neuen Mutterleib, wobei man den alten Körper vollkommen vergißt. Es findet ein Bruch statt; der Bruch entsteht durch diese Dunkelheit; diese Bewußtlosigkeit.Im Osten hat man hart daran gearbeitet, diese Grenzen zu durchbrechen. Und die Arbeit von zehntausend Jahren war nicht umsonst. Jeder kann in ein oder viele frühere Leben zurückgehen. Aber dafür mußt du tiefer in Meditation sein – aus zwei Gründen: Wenn du nicht tiefer gehst, kannst du die Tür zu einem anderen Leben nicht finden; zweitens mußt du tief in Meditation sein, da die Erinnerungen deinen Geist überfluten. Es reicht ja schon, ein Leben mit sich herumzutragen,

Kommentar:

Die Hände der Existenz haben die Form der weiblichen Geschlechtsteile – die Öffnung der kosmischen Mutter. Darin sind viele Bilder, Gesichter aus anderen Zeiten zu sehen. Es mag unterhaltsam sein, über interessante frühere Leben zu spekulieren, aber das ist nur eine Zerstreuung. Eigentlich geht es darum, die karmischen Muster unserer Leben zu sehen und zu verstehen, und ihre Wurzeln in einem sich endlos wiederholenden Zyklus zu erkennen, der uns in unbewußten Verhaltensweisen gefangen hält.Die regenbogenfarbenen Salamander auf beiden Seiten stehen für Wissen und Nicht-Wissen. Sie sind die Wächter des Unbewußten und sorgen dafür, daß wir vorbereitet sind, Dinge zu sehen, die uns sonst zu sehr erschüttern könnten. Ein Blick in die Ewigkeit unserer Existenz ist ein Geschenk, und die Funktion von Karma in unseren Leben zu verstehen, ist keine Sache des Willens. Diese Karte ist ein Weckruf! Die Ereignisse in deinem Leben versuchen, dir ein Muster zu zeigen, das so alt ist, wie die Reise deiner Seele.

...

Aus diesem Grund, sagt HPB an anderer Stelle, warnten schon die Hindus und Buddhisten des Altertums vor den negativen Einflüssen, die aus Kommunikation mit den Toten hervorgehen...
Einer der Hauptgründe dafür, dass Theosophen die Idee einer Kommunikation zwischen Toten und Lebenden ablehnen, ist der, dass die ständige Einbeziehung der Toten in die Welt der Lebenden mit all ihrem Elend und ihren Grausamkeiten das Leben nach dem Tode zur Hölle machen würde und nicht zum Himmel. Zwischen den Leben braucht die Seele Frieden und spirituelle Erholung. Das bedeutet indes nicht, dass wir von unseren geliebten Toten abgeschnitten sind. Im "Schlüssel zur Theosophie" schreibt Helena Blavatsky: Wir sind mit denen beisammen, die wir in materieller Form verloren haben und sind ihnen weit, weit näher, als wir es zu Lebzeiten waren...Denn reine göttliche Liebe ist nicht nur die Blüte eines menschlichen Herzens, sie hat ihre Wurzeln in der Ewigkeit...Sie wird sich in ihren Träumen und oft auch in verschiedenen Ereignissen zeigen, wo sie erleben werden, dass sie gewissermaßen von der Vorsehung beschützt werden und Unheil entrinnen, denn Liebe ist ein starker Schild und nicht von Zeit und Raum begrenzt.

(aus "Leben und Werk der Helena Blavatsky" von Cranston/Williams)

Sonntag, 18. März 2007

Zwei neue Jeanshosen und Gruppenbetreuung (Bergkristall)

Jemand hat mir zwei neue Jeanshosen mitgebracht. Oder hab ich sie gekauft? Jedenfalls hängen sie über einer Lehne und die eine der beiden sieht ganz anders aus. Sie hat im oberen Teil zwei parallele Reihen von Hosenknöpfen statt eines Reißverschlussen und außen daneben jeweils eine Borte von gestickten weißen Andreaskreuzen. Nicht unähnlich einer Trachtenhose.
Später befinde ich mich im Traum in einer Gruppenbetreuung. Mir wurde diese vom Arzt per Rezept für einen Monat verschrieben. Es ist eine Betreuung für überforderte Menschen, die dort zur Ruhe kommen sollen und Unterstützung bekommen. Die Betreuung läuft so ab, dass man sich tagsüber in einer speziellen Einrichtung befindet, abends aber nach Hause geht. Am Tage wird vor allem viel geschlafen, in Schlafsälen mit einer großen Liegewiese, wo sich alle kreuz und quer irgendwohin betten. Auffällig ist, dass viele Kinder dabei sind. Dadurch geht es aber auch nicht wirklich immer so ganz ruhig zu. Eine der Betreuerinnen zeigt mir auch noch Schlafsäle für Menschen mit anderen Störungen, u.a. gibt es einen nur für rothaarige. Außerdem werden wir auch in die Gestaltung der Räumlichkeiten miteinbezogen. In meinem Schlafssaal, stand ein Schreibtisch gleich hinter der Tür, wo ich mit einem Kind zusammen gemalt habe. Der Schlafsaal soll umgestaltet werden und ich mache den Vorschlag, den Schreibtisch besser neben das Fenster zu stellen, weil es da nicht so dunkel ist. Die Betreuer sind alle sehr nett und auf du und du mit uns. Es finden auch Veranstaltungen statt, wie Kaffeekränzchen, Disko usw. Bei einer dieser Veranstaltungen treffe ich meine Kollegin K.H., sie gehört also ebenfalls zu "uns". Im Traum kam häufig das Wort "Vertrauen" vor, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, in welchem Zusammenhang.

Zitat: Der Bergkristall vermittelt klares und ruhiges Denken und bringt uns deshalb Erholung von Stress und Hektik. Der Bergkristall vermittelt uns vor allem Klarheit, ordnet dadurch unsere Gedanken und hilft uns so, Probleme auf einfache Art zu lösen. Er löst Energieblockaden auf. Er unterstützt die Entscheidungsfindung, er hilft bewußt zu agieren anstatt unwillkürlich zu reagieren, er zeigt die eigenen Schwächen auf und enttarnt die eigenen Projektionen. Er hilft, was Emotionen betrifft, Nüchternheit obwalten zu lassen und gegebenenfalls über den eigenen Schatten zu springen, oder aber sachlich auf dem eigenen Recht zu bestehen. Bergkristall kann man getrost als universell bezeichnen, sie geben dem Körper das, was er gerade braucht und klären die Energie bereits auf Zellebene. Sie helfen bei kalten Stellen, man kann aber auch überschüssige Energie damit ableiten. Taube Regionen werden bewußt gemacht, überempfindliche Stellen jedoch gestärkt und geschützt.
Er entspannt, beruhigt, macht gelassen, aber wach. Tags getragen, erleichtert er nachts das Einschlafen, das Aufstehen am Morgen fällt leicht. Bergkristall führt zu sehr klaren Träumen, er erleichtert jedoch nicht jedem das Einschlafen. Er reguliert den Kreislauf auf eine sanfte Weise und regeneriert das Nervensystem. Insgesamt regt der Bergkristall den Stoffwechsel an und wirkt damit als Energie- und Kraftspender auf den gesamten Organismus. Das klare Äußere des Bergkristalls signalisiert auch seine Heilwirkung auf die Psyche: er vermittelt Klarsicht, schärft die Selbstwahrnehmung und die Einschätzung anderer. Er ruft die eigene Befindlichkeit ins Bewusstsein und verbessert das Gespür für den richtigen Zeitpunkt, Dinge zu tun. Man sieht insgesamt wieder klarer.


Stichworte: Überforderung, Stress

Samstag, 17. März 2007

Die andere Realität und Berlin durcheinandergewürfelt (Rosenquarz)

Ich habe einem seltsamen Mann, der mich eingeladen hat, eine Abfuhr erteilt und halte nun eine Kiste mit Unmengen Massageaufsätzen jeder Größe in der Hand, die er mir gegeben hat. Ich habe keine Ahnung, wozu er die sammelt und mir gibt, deshalb schaue ich sie nur kurz durch, um sie dann wegzuwerfen. Später liege ich auf dem Boden eines fremden Zimmers und sehe durch Tischbeine hindurch mir die untersten Regalfächer an. Dort entdecke ich interessante Sachen, wie zum Beispiel ein sehr dickes und großes Buch über Kusch, das auch "Kusch" heißt, und von einer Rosemarie Bütz geschrieben ist. In meinem Bewußtsein weiß ich, dass dies das Arbeitszimmer einer Bloggerin ist, ich denke sogar genau dieser Rosemarie Bütz, welche eines dieser erst letztens erwähnten elitären Weblogs führt. Gleichzeitig während ich da unter dem Tisch liege, sehe ich auch ein Chatgespräch vor Augen, das sich vor weißem Hintergrund langsam fortsetzt ohne dass ich den Text mitlese.
Im weiteren Traumverlauf wache ich nun auf, bzw. glaube aufzuwachen, bleibe aber noch ein bißchen in meinem Bett liegen um zu dösen und ziehe mir die Decke über die Ohren. Da merke ich, wie plötzlich weiche Pfoten zu mir hinaufspringen und meine Katze angeschnurrt kommt, um halb unter die Bettdecke zu kriechen und sich auf dem Kopfkissen neben mir zusammenzurollen. Sie ist viel kleiner und jünger als früher und mir fällt im Traum überhaupt nicht ein, dass sie tot ist, weshalb ich auch nicht merke, dass dies noch immer nur ein Traum ist. Doch sie ist irgendwie unruhig und kaum hat sie sich zusammengerollt, springt sie schon wieder auf und tappt jetzt dauernd mit den Pfoten gegen meine Hand, so als wolle sie mich wecken, auf irgendwas aufmerksam machen oder mich mit sich ziehen. Ich wundere mich erst, denke aber dann, dass sie mir vielleicht was zeigen will und stehe auf. Sie springt sofort aus dem Bett und läuft in den Flur, ich hinterher, und dort, mitten im Korridor, bleibt sie stehen, macht sich steif, fällt auf den Rücken, so dass ich nur noch ihren weißen Bauch sehe, und stellt sich tot. Nanu, frage ich mich, machen sowas nicht nur Kaninchen? Und was will sie mir damit sagen? Ich kann hier im Flur noch nichts auffälliges bemerken. Aber dann gehe ich in die Küche und irgendwas ist anders. Ich brauche einen Augenblick, um zu begreifen, dass die Küche normalerweise nicht so leer ist. Es fehlt der größte Teil der Möbel sowie Spüle, Herd und Kühlschrank. Irgendjemand hat sich während ich schlief dort zu schaffen gemacht, alle Geräte rausgeräumt und angefangen, geschwärzte Fliesen an der Wand anzubringen. Ich bin entsetzt und denke zuerst an den Vermieter, doch verwerfe das wieder und halte es nun für einen Racheakt des verschmähten Herrn aus meinem Traum. Komischerweise ist aber die Tür im Flur fest verschlossen und auch kein Anzeichen zu bemerken, dass jemand eingebrochen ist. Während ich sie untersuche, spähe ich durch den Spion in den Hausflur. Ich erkenne nur einen Auschnitt der Tür meines Nachbarn und der Wand daneben. Im ersten Moment sieht alles wie immer auf, nur dass neben der gegenüberliegenden Tür ein Zettel an der Wand hängt. Was mein Nachbar wohl damit mitteilen will? Doch dann bemerke ich, dass die Tür ganz anders aussieht als in Wirklichkeit. Es ist nun die Flügeltür eines Altbaus und an ihr hängt ein weißes Schild mit Sprechzeiten. Eine Arztpraxis! Wie geht das denn? Meine Verwirrung ist nun so groß, dass ich mit einer mittleren Panik und schwer atmend tatsächlich erwache.
Ich schlummere erneut ein und finde mich mitten in Berlin wieder, unter einer Brücke, die eine Straße entlang bis zum Alex führt. Die muss neu sein und ich nehme mir vor, da oben mal zu laufen, weil man bestimmt einen viel schöneren Ausblick hat. Dann befinde ich mich vor dem Haus meines Bruders. Über mir fliegen riesige dunkle Vögel. Es sind Adler und sie halten Junge in ihren Klauen. Sie sind direkt über mir und ein Gefühl der Bedrohung sagt mir schon, was gleich passiert. Einer der gigantischen Vögel läßt sein Junges fallen und es schlägt ganz knapp neben mir auf dem Bürgersteig auf. Zum Glück wurde ich nicht getroffen. Während der kompletten Zeit herrscht schon ein seltsames Treiben in der Straße und anscheinend in ganz Berlin, denn alles an Straßenmobiliar, was sich bewegen läßt, wie Straßenschilder, öffentliche Toiletten und anderes, wird abgebaut und an anderen Plätzen wieder aufgebaut, so dass nichts mehr stimmt. Alles ist bunt durcheinandergewürfelt. So kommt es auch, dass vor dem Haus meines Bruders nun eines der Schilder steht, die sonst im Lustgarten vor dem Dom stehen. Als ich genauer hinschaue, ist es jedoch mit Reederei und Alex beschriftet, was natürlich auch überhaupt nicht richtig ist. Anscheinend habe ich vor dem Haus auf der Straße eine große Kaffeetafel aufgebaut. Ich weiß zwar nicht zu welchem Anlaß, aber auf alle Teller, es dürften mehr als zehn sein, wurden von mir Schaumküsse verschiedener Variation verteilt, mal mit dunkler Schokolade, mal mit weißer Schokolade und teilweise auch mit Schoko-Schaumfüllung. Nur die Gäste fehlen noch. Weit und breit ist niemand zu sehen.
Sehr dunkel habe ich außerdem das Gefühl, dass in meinen Träumen auch mein Vater vorkam und irgendwas mit einer Beerdigung, aber ich kann mich nicht wirklich an irgendwas erinnern.

Bemerkungen: Solche "Zwischenträume" wie im ersten Teil erinnern mich an "The Others", weil man sich selbst wie ein Geist fühlt, der auf einer "falschen" Realitätsebene herumirrt und von einem Schock in den nächsten fällt, weil auf dieser Ebene immer wieder Dinge geschehen, die nicht zu der Realität passen, in der man sich eigentlich wähnt. Oder man könnte es auch mit "Mulholland Drive" vergleichen, wenn in eine angenommene Realität immer wieder Visionen von Parallelwelten eindringen, die zu einer kompletten Verwirrung führen. Im Nachhinein vermute ich ja, dass mich meine Katze mit ihrem Totstellen darauf aufmerksam machen wollte, dass ich mich noch nicht ganz in meiner "normalen" Bewußtseinsebene befinde. Sie hat mich sozusagen mit der Nase daraufgestoßen und es pantomimisch dargestellt, aber ich war zu blöd, das zu kapieren, deshalb brauchte es erst den Schock, um aufzuwachen. Manchmal stelle ich mir vor, dass es beim Sterben genauso sein könnte. Das Bewußtsein ist noch da und wähnt sich auf einer Ebene, wo es all die Jahre zugebracht hat. Vielleicht braucht es dann auch erst eines Schocks, um zu begreifen, dass man irgendwo in einer Illusion festhängt und nicht mehr in das alte Leben zurückkehren kann. Dieser Gedanke kommt mir auch deshalb ständig, weil ich mal erlebt habe, wie ich während einer Ohnmacht "träumte", bzw. mich mit meinem Bewußtsein bei mir zu Hause befand, während ich eigentlich auf einer Straße lag. Da kann ich nur hoffen, dass meine Katze mich auch in meiner letzten Stunde nicht im Stich läßt und führt, sich dann aber was besseres einfallen läßt, um mich zu erleuchten. *gg*
Zum zweiten Traum gäbe es zu erwähnen, dass es eine Geschichte gibt, wie einmal in einem Biergarten ein dicker Ast haarscharf an mir vorbei heruntergekracht ist. Allerdings war ich noch so klein, dass ich mich daran selbst nicht erinnern kann.

Artemidoros: Ein Adler, der sich auf den Kopf des Träumenden niederläßt, prophezeit diesem den Tod; denn was er einmal mit seinen Fängen packt, tötet er.

Zitat: Deshalb kann man den Rosenquarz für alle Lebenssituationen empfehlen, in denen ein Umbruch bzw. Neubeginn stattfindet: zB bei der Geburt, in der Pubertät, Schwangerschaft, Berufswechsel, Wechseljahre, Scheidung, als Sterbehilfe.

Stichworte: Übergang?

Donnerstag, 15. März 2007

Der Ringkampf (weißer Onyx)

Sportunterricht beim alten Drilldackel der Jungs. Wir stehen vor einer Treppe, die mit Vorhängen geschlossen ist, welche einen nur durch große Schlitze hindurchlassen. Wir sollen die Treppe zu einem Absatz hinauflaufen, die Mädchen rechts, die Jungen links. Ich schlüpfe durch den linken Spalt, stelle mich aber wie vorgegeben nach rechts. Trotzdem war das wohl nicht richtig, ich hätte auch durch den rechten Spalt laufen müssen. Na egal. Oben sollen wir uns in einer Reihe Marschformation aufstellen. Ich bin die zweite (wie auch früher wegen meiner Größe wirklich immer) und dann sollen Ringkämpfe stattfinden. Als ich an der Reihe bin, sind die Jungs wohl schon alle fertig, denn sie sitzen in einer Reihe auf Bänken und schauen zu. Und wo sind die anderen Mädchen? Es ist nur noch meine andere Mitschülerin C.S. da, die mir gerade mal bis zur Brust reicht. Soll ich etwa mit der ringen? Sieht so aus. Und sie scheint sehr von sich überzeugt sein, äußert Kampfparolen, dass sie mich kriegt usw.
Also stellen wir uns gegenüber und sie stürmt auch schon auf mich zu. Ich kann sie ohne große Mühe in Schach halten und auf den Boden drücken. Dort lasse ich wieder absichtlich locker, damit der Kampf nicht schon vorbei ist, schließlich soll es ja auch ein bißchen Spaß machen. So geht das Spielchen noch drei- oder viermal. Es kostet mich eine Kleinigkeit, sie auf den Boden zu drücken. Auf einmal ist sie so klein, dass sie auf meinen Handteller passt. Sie sitzt in einer Puppenkutsche und ich stelle die Kutsche auf meinen Handteller, strecke den Arm nach oben und präsentiere sie wie eine Trophäe. Irgendwann sieht sie nur noch aus wie ein dicker Wurm in einer kleinen Kutsche. Ich lege sie, bzw. den Wurm, in einen leeren Balkonkasten und stelle diesen in eine Ecke.
Ein weiteres Traumbild waren zwei steinerne Tafeln, die nebeneinander hingen und auf denen jeweils das Wort "Mars" und "Venus" geschrieben stand.

Gestern fand ein Mars Trigon zu meiner Venus statt.

Dienstag, 13. März 2007

Das große Käseessen (roter Achat)

Im ersten Teil des Traumes ging es um Ordnung, Ordnung von Zahlen, Ordnung von Dingen, auch wenn ich mich nicht wirklich richtig erinnern kann, was ich geträumt habe. Ich glaube, ich habe nur akurat geordnete Gegenstände vor mir gesehen und Trennstriche zwischen Zahlen gezogen.
Im zweiten Teil befinde ich mich mit meiner Chefin und anderen Frauen in einer Wohnung. Ist es vielleicht die meiner Chefin? Eine Nische der Wohnung muss mit Balken abgestützt werden. Diese verlaufen schräg von oben nach unten durch den Raum und bilden Hindernisse. Ich mache den Vorschlag, die Balken zur exakt passenden Länge abzusägen und sie dann vertikal in die Nische zu klemmen. So würden sie nicht mehr stören. Später sitzen wir alle zum Essen um einen rechteckigen Tisch. Es ist kein Brot mehr da, deshalb greife ich mir eine Scheibe Löcherkäse und esse sie so mit den Fingern. Ich hoffe, dass sich keiner daran stört oder das ungehörig findet. Doch dann bemerke ich, dass es mir die anderen nachmachen und nun alle Käse zwischen den Fingern haben, einige sogar gleich mehrere Scheiben und eine sogar ein ganzes Paket von Scheiben, in das sie herzhaft hineinbeißt. Wie finde ich denn das?

Stichworte: Ordnung, Genauigkeit

...fördert die Konzentration auf das Wesentliche und verhindert so Ablenkungen durch die Umwelt. Dies wiederum führt zu logisch-rationalem Denken und hilft, einfache pragmatische Lösungen zu finden.

Interessanter gefundener Extra-Tip: Achatscheiben in Blumentöpfen sollen Pflanzen vor Parasitenbefall schützen.

Montag, 12. März 2007

Die Wohnungsbesichtigung (Rhodonit)

Ich besichtige eine Wohnung an einem mir nicht ganz unbekanntem Ort. Es ist das alte Pfarrhaus meiner Eltern. Das Zimmer, in welchem ich zur Untermiete wohnte, sowie beide Pfarrwohnungen wurden zu einer riesigen Etagenwohnung zusammengelegt. Sie ist sehr hell und weitläufig, so weitläufig, dass man sich darin fast verlaufen kann. Allein mein ehemaliges Zimmer ist groß wie eine Hotelempfangshalle und hat einen Treppenaufgang. Als ich es betrete, denke ich bei mir, dass mir ein Zimmer dieser Größe schon als Wohnung reichen würde.
Anscheinend soll die Wohnung öffentlich vermietet werden, was mich etwas wundert, da es ja normalerweise Dienstwohnungen sind. Ich sehe eine junge Frau mitten im Raum stehen und irgendeinen Streifen ausfüllen. Das muss ich auch noch machen, deshalb renne ich durch das hallenweite Zimmer dorthin, doch weil hinter mir eine Frau die Treppe heraufkommt und mich rennen sieht, habe ich nun ein schlechtes Gewissen, weil ich denke, dass man es bestimmt nicht gerne sieht, wenn ich in den "heiligen Hallen" renne. Es ist die Hausverwalterin, sie sagt jedoch nichts deshalb, fragt mich aber über einige Dinge aus, zum Beispiel, ob ich eine Beziehung habe. Ich antworte mit "nein", und sage zu ihr auch noch einmal, dass mir ein Zimmer allein eigentlich schon ausreichen würde bei dieser Größe.
"Wir werden sehen." meint sie, und dass sie mich jemandem vorstellen möchte. Es ist der Pfarrer K., der in einer der zusammengelegten Wohnungen wohnte. Die Hausverwalterin stellt ihn irgendwie anders vor und nennt ihn "Bruder". Im Traum trägt er eine schwarze Soutane und hat kohlrabenschwarze Haare und Augen. Sein Finger ziert ein Ring mit einem riesigen funkelndem Edelstein und merkwürdigerweise trägt er auch noch im Ohr einen eckig geschliffenen, sehr großen Stein, so wie es für junge Männer teilweise modern gewesen ist, nur dass es zu seinem konservativem Priester-Outfit nicht so recht passen will. Im übrigen sieht er aus wie ein katholischer Priester und nicht evangelisch. Kurzzeitig meine ich auch Edelsteine vor seinen Augen zu sehen - vierfach gebrochene, so dass er eigentlich ein vierfaches Bild sehen müsste. Wirklich erfreut bin ich nicht, ihn zu treffen, aber da es um die Wohnung geht, gebe ich ihm freundlich die Hand und grüße ihn. Irgendwie habe ich den unbewußten Eindruck, dass er es tatsächlich darauf anlegt, dass ich die Wohnung bekomme, auch wenn mir nicht klar ist, wieso.
Nach diesem Teil des Traumes schlief ich durch die Schmerzen in meinem Bein sehr unruhig und bin immer wieder aufgewacht, habe jedoch den Traum mehr oder weniger weitergeträumt. In der nächsten Schlafphase befinde ich mich an einem öffentlichen Aushang, wo die Wohnung ausgeschrieben ist, und wo man sich als Bewerber eintragen kann. Ich überlege, ob ich es tun soll, lasse es aber aus der Überlegung heraus, dass die Wohnung eh nur ein Bediensteter der Kirchengemeinde bekommt. Ich schaue auf die Liste der Bewerber und erkenne den Namen "Renate Schulze". Sollte das etwa meine ehemalige, berentete Kollegin sein?
Nach einer erneuten Wachphase träume ich weiter, dass ich nun in der Wohnung wohne, allerdings anscheinend nur in einem Zimmer, meinem alten Zimmer, welches auch wieder viel kleiner ist. Ich habe Puschel im Arm und mein Telefon mitgebracht, mit dem ich jemanden anrufen möchte. Jedoch meldet sich, so oft ich es versuche, immer eine merkwürdig rauhe Männerstimme, die seltsame Sachen sagt, so als würde jemand mich abhören und sich mit Absicht stets in meine Gespräche einklinken. Wahrscheinlich wird mein Telefon überwacht und alle Gespräche werden entweder mitgehört oder vereitelt. Und wahrscheinlich ist das der Grund, warum mich Pfarrer K. unbedingt wieder dort haben wollte - damit er sein böses Spiel mit mir treiben und mir Angst machen kann.

Der Rhodonit ist ein Stein der Wanderer. Im übertragenen Sinne heißt dies, dass er uns die Kraft gibt, Veränderungsprozesse, wie z.B. Umzug oder neuer Arbeitsplatz besser zu bewältigen. Er schenkt Freude und Zuversicht für den kommenden Lebensabschnitt und verhilft zu Offenheit, Selbstverwirklichung und Herzenswärme im Alltag...
...Er bewirkt einerseits, sich gegen ungerechtfertigte Kritik zu behaupten und unterstützt er andererseits, auch sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und zu seinen Fehlern zu stehen. Besonders in Stresssituationen und bei neuen Aufgaben bewahrt der Rhodonit vor Prüfungsangst und Lernblockaden (mangelndes Selbstvertrauen). Er hilft Schattenseiten zu transformieren und verborgene Fähigkeiten zu entwickeln. Er befreit von seelischem Schmerz, hilft, alte „Wunden“ und „Narben“ zu heilen.

Sonntag, 11. März 2007

Überall Wasser (Amazonit)

Ich kann mich nur noch an die Unmengen von Wasser erinnern, die während der gesamten Nacht in meinen Träumen vorkamen. Erst schwamm ich in einem Meer, immer weiter hinaus, vor mir nichts als ein Horizont voll Wasser. Danach schwamm ich ein Stück zum Ufer zurück und dann am Ufer entlang, sah aber trotzdem nicht viel mehr außer Wasser. Später spielte ein Traum auf einer Landzunge, die von Wasser umgeben war. Wellen überspülten sie und ab und an sah ich im Wasser bunte Fische. Außerdem wusch ich mir mit dem Wasser das Gesicht. Weitere Einzelheiten der Handlung blieben im Vergessnen.

Stichworte: Wasser, Veränderung, Reinigung

Donnerstag, 8. März 2007

Die Untermieter (Leopardenjaspis)

Meine Wohnung, allerdings eine andere als die reale, ist plötzlich voller Untermieter. Ein blasses dünnes Männchen (Herr Luchterhand?), eine junge blonde Frau, und mir steht auch noch mit einem Mal eine ältere Frau mit gefärbten blonden Haaren gegenüber. Gefärbt nehme ich deshalb an, weil sie gleichzeitig sehr starke schwarze Augenbrauen hat. Außerdem ist sie etwas rundlich. Ich schaue sie entgeistert an, da ich nicht weiß, was sie in meiner Wohnung will. Sie kommt mir fremd und gleichzeitig vertraut vor, als müßte ich sie irgendwoher kennen. Sie sagt mir, wer sie ist und dann erkenne ich sie. Natürlich! Es ist die von dem und dem. Spontan umarme ich sie herzlich. (Nach dem Aufwachen weiß ich aber immer noch nicht, wer sie ist.) Wir sitzen nun alle beim Essen, es sind aber noch viel mehr Leute dabei, und mir fällt auf, dass so viele Untermieter einen Nachteil haben - ich kann mein dreckiges Geschirr nicht mehr stehen lassen. Wenn das jeder machen würde, würde bald Chaos herrschen. Also stehe ich sofort nach dem Essen auf, um meinen Teller abzuspülen und so für die entsprechende Vorbildwirkung zu sorgen. Kurzzeitig überlege ich, ob ich für die anderen gleich mitabwaschen sollte, bin dann jedoch der Meinung, dass das jeder selbst machen kann.
Vergessen zu erwähnen habe ich, dass es in der Wohnung ein großes offenes Fenster oder einen Balkon gibt, von wo aus man ganz Berlin überblicken kann. Im Traum erkenne ich deutlich den Fernsehturm in der Ferne. Ich mache mir aber Sorgen, dass irgendjemand die Balkone zum Fassadenklettern benutzt, da ich nicht möchte, dass jemand abstürzt, und tatsächlich schwingt ein Mann, anscheinend ein Handwerker, seine Beine über die Balustrade und springt in das Zimmer. Überhaupt scheinen in der gesamten Wohnung alle möglichen Leute ein- und auszugehen. Ich erzähle verschiedenen davon, dass ich irgendetwas geschafft oder gemeistert habe (eine bestandene Prüfung?), jedenfalls erhalte ich von zweien jeweils 2 5-Euro-Scheine als Belohnung oder Anerkennung, so dass ich insgesamt 4 5-Euro-Scheine habe.

Das Kuriose ist, dass ich heute, nach dem Traum, tatsächlich 4 5-Euro-Scheine bekommen habe, allerdings nicht als Geschenk, sondern als Wechselgeld. Ich habe mir spaßeshalber mal die Nummern aufgeschrieben: U02320768319, U23487746531, V07280207959, X14453545133. Und ich frage mich, warum man solche belanglosen Dinge, wie 4 Geldscheine, ein schwarzes Weblog, jemanden, den man in der U-Bahn trifft, usw. vorausträumt, während die wichtigeren täglichen Dinge, wie z.B. ein Anpfiff von der Chefin, verschwundene Akten oder eine lästige Zollinhaltserklärung eher selten vorkommen.

Stichworte: Selbstvertrauen, Beziehungen

Dienstag, 6. März 2007

Der Hauptbahnhof

In der U-oder S-Bahn fahrend, beschließe ich spontan, am Hauptbahnhof auszusteigen, weil mich die Neugier treibt. Es scheint allerdings der alte zu sein. Ich gehe unter der riesigen hohen Kuppel den Bahnsteig entlang, bekomme Lust zu fotografieren, wie so oft in meinen Träumen, doch beschließe es später nachzuholen. Die Konstruktion der Kuppel und das Flair des Bahnhofs wecken in mir Gefühle von Abenteuerlust und Fernweh. Dann schreite ich Treppen hinunter bis in eine Vorhalle, die extrem klein ist, eigentlich nur so groß wie ein Zimmer, und zu einem Informations- und Verkaufsstand. Habe ich Tickets gekauft? Nun verlasse ich den Bahnhof und lande auf einer großen grünen Koppel, auf welcher Tiere gehalten werden. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, was für Tiere es waren. Vielleicht Affen?

Samstag, 3. März 2007

Traumreste

Eine frühere Kollegin sitzt mit ihrem wilden rotbraunem Haarbusch auf einem Motorrad und hält sich krampfhaft fest, weil dieses wie ein störrischer Esel bockt und Zickzack-Kurven fährt. Ihr Ausschnitt ist sehr tief, vielleicht auch verrutscht, so dass schon ein Teil ihrer Brustwarzen zu sehen ist. Dieser Anblick ist so komisch für mich, dass ich auf der Stelle laut loslachen möchte. Jedoch fällt mir zum Glück rechtzeitig ein, dass es vielleicht unpassend wäre und ich verkneife es mir gerade noch so.

Der große Sack (Gott - den ich jetzt in Träumen immer so nenne, seit dem Traum, wo er als humorvolle Frau auftrat und sich selbst so nannte) steht neben mir und zeigt mir herrlich farbige Bilder von exotischen Vögeln. Es regnet in Strömen und die verstorbene Freundin meiner Mutter ist dabei. Mir fällt auf, dass sie sehr viel jünger als sonst aussieht, fast schon schön, obwohl sie früher immer ein sehr stark zerfurchtes Gesicht und entzündete Augen hatte. Die Regentropfen perlen auf der Haut und der große Sack sagt: "Regen vertreibt die Schlangen." Ob er wohl auch verjüngt?

Aus dem Büro nebenan dringen erotische Geräusche. Anscheinend sind dort zwei mit was anderem beschäftigt, als zu arbeiten. Dann klingelt das Telefon. Ob sie rangehen? Nein, natürlich nicht. Das Telefon klingelt ohne Unterlaß.

Regen
Allgemein: In seiner einfachsten Bedeutung steht Regen für Tränen und das Loslassen von Gefühlen. Der Träumende war vielleicht deprimiert und hat im Alltag keine Möglichkeit, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Je nach den Begleitumständen deutet man ihn oft wie folgt: - Regen sehen fordert auf, mehr Gefühle zuzulassen. - Vom Regen durchnäßt werden deutet auf Probleme durch Gefühle hin. - Nieselregen steht für Entspannung und innere Ausgeglichenheit. - Wolkenbruch warnt vor Gefühlsüberschwang. - Überschwemmung durch Regen deutet darauf hin, daß man sich von Gefühlen hinreißen läßt und dadurch zu Schaden kommt.

Psychologisch: Im Traum einer Frau kann Regen für den Geschlechtsakt stehen. (Also diese Deutung finde ich nun doch etwas weit hergeholt. Anmerk.)Zudem kann er eine allgemeinere Bedeutung haben und auf die Verwirklichung von Möglichkeiten auf Gruppenebene hindeuten. Alle Menschen sollten dazu in der Lage sein, die Fruchtbarkeit zu nutzen, die er mit sich bringt. Spirituell: Wegen seines "himmlischen" Ursprung symbolisiert Regen im Traum göttliche Segnung und Offenbarung.

Volkstümlich: europ: davon völlig durchnäßt werden: bevorstehendes Glück und Segen des Himmels; man wird das Glück woanders finden als dort, wo man es sucht oder erwartet; - in einem Regenschauer sein: das Studium der Weltschöpfung und der wohldosierte Genuß egoistischer Freuden wird einem ein herrliches Vergnügen bereiten;


Hm, Blavatsky zu lesen könnte man auch als Studium der Weltschöpfung bezeichen, allerdings kann ich nicht behaupten, dass es mir ein herrliches Vergnügen bereitet.

Donnerstag, 1. März 2007

Der versteckte Ort

Ich halte mich im Wege einer Reise in einem entlegenen Ort auf, der sich in einem Tal zwischen hohen Bergen befindet. Nicht weit entfernt blicke ich auf drei mächtige, schneebedeckte Gipfel. In diesem Ort gibt es eine alte Ruine, sowie eine Kirche, mit einem sehr schmalen, aber dafür um so höheren Turm. Er wirkt etwas unproportional und nicht sehr stabil. Das interessante an der Kirche ist, dass sie gleichzeitig den einzigen Zugang zur äußeren Welt bildet. Insgesamt ist die Landschaft des Ortes etwas merkwürdig, obwohl ich nicht benennen könnte, woran das liegt. Ich glaube, es ist der Boden - irgendwas ist am Boden anders. Er ist weich, aber keine Erde und auch kein Gras, heller. Die alte Ruine habe ich mir mit dem Arbeitskollegen J.L. bereits angeschaut, jetzt besichtige ich die Kirche. Als ich die Tür öffne, fallen mir die wie in einer Rumpelkammer übereinandergestapelten hölzernen Kirchenbänke auf. Sie sind so riesig, als wären sie für Riesen gemacht, werden aber anscheinend nicht benutzt. Stattdessen wird die Kirche als eine Art Werkstatt für straffällig gewordene Frauen genutzt, allerdings sehe ich nur eine einzige an einem Tisch sitzen und etwas basteln. Ich gehe durch alle Räume bis zur anderen Seite, dem Ausgang zur äußeren Welt. Neugierig gehe ich hinaus und steige ein paar Treppenstufen hinauf. Anscheinend befindet sich hinter dem versteckten Ort eine Stadt mit hoher Populationsdichte. Vor dem Ausgang stehen Jugendliche in Grüppchen und schauen mich ebenso neugierig an, weil sie wissen, dass ich aus dem versteckten Ort komme. Es scheint so, als wollten sie in die Kirche hineinschauen oder sogar hineingehen, da ziehe ich mich wieder langsam zurück, weil mir so viel Aufmerksamkeit unangenehm ist.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Zwei Farbige und die altbekannte, aber vergessene Traumwohnung

Ich bin mit zwei Farbigen unterwegs, weiß aber nicht mehr, wo ich sie getroffen oder kennengelernt habe. Beide sind Brüder, tragen Schirmmützen, der eine in hell-, der andere in dunkelblau - jeweils passend zu ihrer Kleidung, und beide sind sehr nett, zuvorkommend, aber auch ziemlich dominant. Der eine trägt mich immer huckepack auf seiner Schulter durch die Gegend, erst zu seiner Familie, dann in das Kino, welches sich gleich neben ihrer Wohnung befindet. Ich lasse mir das auch gefallen, obwohl ich etwas verschüchtert bin.
Später befinde ich mich mit ihnen in einem Aufzug und ich sehe mich in verschiedenen Bekleidungen. Bin ich zu einer Hochzeit unterwegs? Gar zu meiner? Jedenfalls scheint bei der Hochzeit irgendwas nicht zu stimmen, entweder ist die Braut die falsche oder der Bräutigam ist der falsche.
Nun gehe ich durch eine riesige, mir im Traum aber durchaus bekannte Wohnung. Ich war dort schon einmal, besser gesagt wohne ich dort, nur dass ich weniger als die Hälfte der Zimmer nutze. Das ist natürlich schade, aber liegt einfach daran, dass die andere Hälfte der Wohnung mehr oder weniger öffentlich ist. Dort kann mich jeder sehen und ich kann auch andere in ihren Wohnungen sehen, weil die Wohnungen veschachtelt ineinandergreifen und nur durch Glas voneinander getrennt sind. Deshalb habe ich mich in den Teil der Wohnung zurückgezogen, wo ich nicht beobachtet werden kann. Nun erinnere ich mich jedoch wieder der anderen Zimmer und betrachte die wunderschöne gläserne Veranda, die halboffen ist, mit einer großen Glastür und daneben kleineren wellenförmig geschwungenen Fenstern. Ich überlege, wie ich die Veranda verschönern und einrichten könnte, und ob ich sie nicht doch für mich nutzen könnte. Schließlich entscheide ich mich dafür, aus dem einsehbaren Teil der Wohnung sowas wie eine repräsentative Wohneinheit zu machen, also eine Wohnung, wo ich mich so präsentiere, wie mich andere sehen dürfen, und mich ansonsten weiter in die nichteinsehbare Wohneinheit zurückziehe.
Plötzlich befinde ich mich wieder außerhalb der Wohnung, aber nicht weit davon entfernt, und sitze hinter einem Baum. Ich sehe den einen Farbigen auf mich zulaufen und verstecke mich so hinter dem Baum, dass ich hoffe, er sieht mich nicht, allerdings findet er mich doch und setzt sich zu mir, um sich nun mit mir vor seinem Bruder zu verstecken. So sitzen wir beide nebeneinander hinter dem Baum und er beginnt meinen Rücken zu massieren, sehr stark und mit viel Druck, sticht mit seinen Fingern direkt in einige schmerzende Stellen hinein. Ich strecke meinen Rücken, mache ihn gerade und rekel mich. Obwohl einige Stellen, die er so kräftig massiert, schmerzen, tut es doch sehr gut. Und er findet genau die richtigen Stellen - links, links muss er massieren.

Bemerkung: links - Orientierungsbegriff; links sitzt das Herz, übersetzt: das Gefühl, die psychische Energie, allgemein auch Sitz des Unbewußten. In früheren Zeiten saß die Frau bei der Trauung links vom Mann. Links ist die Seite des Herzens, mit der rechten Hand wird meist geschrieben, d. h., die rechte Seite ist die Seite des Denkens und Handelns. Links kann im Traum ein Hinweis auf die weibliche Seite des Träumenden sein, auf sein Gefühlsleben und auf sein Unterbewußtes.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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