Dienstag, 27. Februar 2007

Der Bär

Bären gelten als Beschützer der Kinder, des Waldes und der Natur, sie setzen sich für den Ausgleich von Unrecht jeder Art ein, sogar mit ihrem Leben. Gemäß einigen Erzählungen und Legenden wird dem Bären nachgesagt, dass er niemals irre.....Bärengeschichten und Erzählungen zählen zu den Einweihungsmythen; der Bär verweist auf den alten Pfad der großen Göttin. In der Mythologie ist er ihr zugeordnet, da er gemäß den Zyklen der Natur lebt, Erde und Leben beschützt: Er war der griechischen Mondgöttin Artemis (röm. Diana) geweiht; die keltische Mondgöttin Berne wurde als Bär dargestellt, ebenso Thor in der nordischen Sagenwelt, wohin auch die Bären Atli und Atla gehören, welche die Pole männlich und weiblich symbolisieren. Dem Bär ist die Rune Thurisaz, der Torweg, zugeordnet. Sie steht für Stärke, Ruhe, Innenschau, Rückblick, Innehalten, bevor man weitergeht, einen neuen Zyklus, Verteidigung, unbewußten Willen und Triebkraft....
Um sich zu regenerieren, eine Lösung oder Antwort zu finden, brauchen Menschen mit dem Bären als Krafttier nichts als ihre Bärenhöhle, Ruhe, Schlaf oder einen Gang allein in den Wald. Der Rest erledigt sich von allein. In der Zeit des Rückzugs und der Ruhe, während denen sie über ihre Träume in Anderswelten eingeweiht werden, empfangen sie Botschaften, die sie, wenn die Zeit reif ist, in die Welt geben. Der Bär zeigt, dass alles in uns liegt und dass es wichtig ist, sich auf den Herzschlag zu konzentrieren, unserem Inneren zu lauschen...
Der Bär verleiht die Fähigkeit, in der inneren und äußeren Welt zu sein, nach innen zu gehen und seinen Standpunkt unabhängig von anderen zu formulieren. Er ist ein guter, schützender Begleiter in allen schamanischen Angelegenheiten.

Traumdeutung: Der Bär lenkt unseren Blick auf die Zeitqualität, die wir prüfen sollen. Er weist auf Botschaften aus dem Unterbewußtsein hin, welche wahrgenommen werden sollen. Er verkörpert die Gefahren, die von dort drohen, und fordert uns auf, hinzuschauen und uns unserer inneren Welt zu stellen, statt vor ihr davonzulaufen.
Affirmation: Ich bin allseits geschützt, was immer ich tue.

(aus "Krafttiere begleiten dein Leben" von Jeanne Ruland)

Der Bär zeigt uns, wie wir ungeahnte innere Energiespeicher anzapfen können. Durch Meditation und Arbeit mit dem Bärensymbol können Sie im inneren Ihrer Seele - sozusagen Ihrer heiligen Bärenhöhle - Antworten auf Ihre Fragen finden.
(aus "Die Botschaft der Krafttiere" von Ted Andrews)

In der Kunst: Bären stehen für die Todsünden Völlerei und Zorn

volkstümliche Traumdeutung:
europ.: - Erscheint ein Bär einer jungen Frau im Traum, muß sie mit einer gefährlichen Rivalin oder einem anderen Mißgeschick rechnen.
ind. : - du kannst im Spiel Erfolg haben, aber übertreibe es nicht.

Der orangefarbene Problembär

Verwinkelte Gänge eines Dachbodens. Von einem schmalen, finsteren, geht ein noch kleinerer ab - schräg, wie die Verästelung eines Zweiges. Er führt im Halbkreis als Treppe irgendwo nach oben. Über den ersten Absatz der Treppe ist ein fast unsichtbarer Draht gespannt. Sieht so aus, als wollte wer nicht, dass jemand die Treppe hinaufgeht. Neugierig steige ich trotzdem vorsichtig über den Draht. Es ist noch jemand anderes dabei. Die Treppe ist schmal und auch niedrig, so dass man sich ducken muss. Nur ein paar Stufen höher sehe ich schon, wohin sie führt - ein winziger Treppenabsatz, nicht größer als ein Bett, der mit Lumpen und Decken ausgepolstert ist. Ein wenig erinnert der Anblick an ein Nest. Anscheinend hält sich hier regelmäßig jemand auf. Ich äußere den Verdacht, dass dies das Versteck eines Kindermörders ist, und weil wir uns leicht gruseln, verlassen wir den Treppengang wieder.
Nun befinde ich mich mit meinem Cousin J. in einer Wohnung. Vielleicht war er es auch schon, der auf dem Dachboden dabei war. Wir liegen zusammen in einem weiß bezogenem Bett, ich mit dem Rücken zu ihm. Ich höre, wie er hinter mir ejakuliert, dann sprechen wir miteinander über irgendwas , wobei J. verärgert klingt. "Du ärgerst dich ja nur, weil du nicht mit mir schlafen darfst." sage ich zu ihm.
Jetzt stehen in einer Wohnung (dieselbe?) die Fenster offen und bieten einen kilometerweiten Blick bis zum Ufer des Meeres. Es scheint ein schöner Spätsommertag zu sein, es ist warm und die Sonne scheint. Trotzdem ist das Meer recht bewegt, so bewegt, dass man noch so weit entfernt die hohen Wellen sieht und auch das Brausen hört. Am intensivsten ist jedoch der Geruch, der zum Fenster herüberfliegt - der frische Geruch von Algen, Wasser und Strand. Spontan entschließen sich meine Mutter, meine Tante und ich, zum Meer hinunter zu fahren. Genaugenommen ist es nur eine Bucht, den mehrere Brücken führen hinüber und auf der anderen Seite gibt es irgendeinen Tierpark oder ähnliches. Doch noch vor der Brücke steht plötzlich ein meterhoher aufgerichteter, leuchtend orangeroter Bär vor uns. Er läuft auf zwei Beinen, ist doppelt bis dreifach so groß wie ein Mensch und wirkt ziemlich bedrohlich. Sofort stehen wir alle still und wagen kaum zu atmen, da wir wissen, dass es noch gefährlicher wäre, wenn wir jetzt abrupte Bewegungen machen oder gar weglaufen. Er scheint auch tatsächlich nur neugierig zu sein, haut aber und zu mit einer Tatze um sich. Erst beschnüffelt er meine Mutter und meine Tante, dann geht er an ihnen vorbei und kommt auf mich zu. Die Spannung zwischen dem Wunsch wegzulaufen und der Disziplin, still stehen zu bleiben, wird fast unerträglich. Ich erwarte jeden Moment, dass mir seine Tatze um die Ohren fliegt, doch auch an mir geht er vorbei, immer auf zwei Beinen, und steuert auf meine verstorbene Katze zu , die sich in einem Graben zusammengerollt hat. Normalerweise wäre sie fauchend aufgesprungen und weggeschossen, aber unerklärlicherweise bleibt sie vollkommen unbeteiligt liegen. Der Bär läßt sich auf seine vier Beine runter und beginnt sich an ihr zu schaffen zu machen, am liebsten würde ich ihr zurufen, dass sie weglaufen soll, weiß jedoch nicht, ob der Ruf oder das Weglaufen die Sache nicht noch verschlimmern. Irgendwie fürchte ich schon, dass der Bär meine Katze frisst, sie mit zwei Bissen verschlingt, aber dann stellt sich heraus, dass der Bär sie nur beschnüffelt und beleckt. Man bekommt fast den Eindruck, dass die beiden sich mögen.

Unschuldige Traumassoziation und Kaffeetafellandschaft

Ich assoziere, dass ein Tattoo sowas wie eine Taufe ist.

Darüber, dass ich manchmal den Fotoapparat oder ein Diktiergerät mit in meine Träume nehmen möchte, habe ich schon geschrieben. Diesmal hätte ich gerne Zeichenblock und Bleistift mitgenommen, denn während des Träumens überkam mich das unwiderstehliche Verlangen, diese skurrile Landschaft zu zeichnen, die ich vor mir sah. Ich befand mich auf einem höher gelegenen Hang und blickte also von sehr hoch auf eine Landschaft, die wie eine stark vergrößerte Kaffeetafel auszusehen schien, als wäre ich zu murmelgröße geschrumpft und befände mich irgendwo auf einem Kaffeetisch. Da sah man tassen- und kannenähnliche Häuser und Abhänge, die wie Untertassen überliefen, allerdings nicht mit Kaffee, sondern mit Wasser. Das alles war mit Natur überzogen, so dass es schon wie eine echte Landschaft aussah, aber die Formen einer Kaffetafel waren eindeutig zu erkennen.

Sonntag, 25. Februar 2007

Das rote Kleid, warum ich nicht ausgepolstert wurde und kollektives Brückenspringen

Irgendein Verein hat einen Laden, in welchem ich mit meiner Chefin bin. Wir bekommen sogar beide ein Geschenkpaket, welches wir auspacken. Später bin ich shoppen und sehe in einem Geschäft ein Kleid in einem wunderschönen leuchtendem warmen Rot, der Farbton ist in Karos leicht gebrochen und dazu gehört ein gehäkeltes luftiges Jäckchen. Ich frage die Verkäuferin, ob sie das Kleid auch in 38/40 hat, da zeigt sie mir erst ein anderes kurzes Kleid, aber ich korrigiere, dass ich das lange Kleid meine, worauf sie mich fragt, ob ich auch eine Größe 43 nehme. Nein, sage ich, ich kann keine Größe 43 gebrauchen. Die Verkäuferin sagt, dass sie es in Größe 38/40 nicht haben und beginnt mir so komische Fragen zu stellen, ob ich meine, dass ich ausgepolstert werden müsste, z.B. mit Spritzen, vielleicht weil sie meint, dass ich das will, um in die Größe 43 zu passen. Aber ich lehne energisch ab uns sage, dass ich lediglich das Kleid in Größe 38/40 wollte und wenn sie es in der Größe nicht haben, habe ich halt Pech. Ich will aber keineswegs "ausgepolstert" werden (vielleicht hatten sie die Spritzen ja im Sonderangebot?)
Nun bin ich auf einer Brücke unterwegs. Gleich unter der Brücke befindet sich ein Schwimmbecken mit schmutzig grünem Wasser. Da es ein heißer Tag ist, schwimmen auch einige Leute darin, unter anderem meine Kollegin P.C. mit ihrem Mann. Ich stehe am steineren Brückengeländer und schaue hinunter, als sie mich sieht, kommt sie hoch zu mir und wir unterhalten uns kurz. Dabei sage ich irgendetwas wie, dass sich ihr Mann im Wasser nicht viel bewegt. Dann geht sie wieder schwimmen und ich schaue weiter zu. Auf einmal springt ein kleines Kind mit sonnengelben T-Shirt vom Brückengeländer mit einem Köpfer in das Schwimmbecken. Das Brückengeländer ist sehr hoch, bestimmt hundert Meter, und ich halte den Atem an, aber anscheinend ist es gut unten angekommen. Auf einmal fangen alle Leute an, die dort am Brückengeländer stehen, der Reihe nach und in voller Kleidung mit einem Köpfer in das Schwimmbassin zu springen. Ich traue meinen Augen kaum und frage mich, was die wohl gegessen haben. Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass ich ebenfalls springe, auch wenn es alle machen. Ich bin doch nicht lebensmüde.

Samstag, 24. Februar 2007

Steppenhund in Berlin,

ich allein zu Hause, weil meine Eltern auf einer längeren Reise sind, sie kommen wieder und ich ärgere mich darüber, die Farbe Schwarz, sowie kaputte Wände, von denen sich der Spachtel ablöst. Spätestens bei den Wänden habe ich aufgehört, mich an die Träume erinnern zu wollen. Deshalb weiß ich keine Details mehr.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Körper-Traum-Arbeit - Mein Ex

Ich habe vor dem Einschlafen manchmal die Angewohnheit, mich auf irgendein Körperteil zu konzentrieren, da ich mal gelesen habe, dass im Körper alle vergangenen Erlebnisse gespeichert werden und habe gute Erfahrungen damit gemacht, auf diese Art Träume zu aktivieren. Gestern abend konzentrierte ich mich auf meinen Nacken (der noch immer schmerzt, auch wenn ich meinen Kopf wieder bewegen kann). Während der Übung begann eine abgegrenzte Stelle auf der hinteren rechten Schulter stark von innen zu klopfen und zu flattern, was mir noch auffiel, bevor ich einschlief.
Folgendes träumte ich:

Ich befinde mich in einem Hotel oder anderen Unterkunft, wo ich mit K., meinem Ex, aus organisatorischen Gründen ein Zimmer teilen muss. Zuerst ist das ein etwas komisches Gefühl, aber wir scheinen uns ganz gut zu vertragen und es ist auch kein unterschwelliger Groll zu bemerken. Deshalb sitzen wir zusammen am Tisch und reden über die Zeiten, die wir zusammen verbracht haben. Ich gebe ihm dazu ein Buch, in welches ich Dinge aus dieser Zeit eingetragen habe. Er liest sie, und während wir uns zurückerinnern, können wir herzhaft darüber lachen. Dann bemerke ich, dass in dem Buch auch ein böser Satz steht, den er mal von mir bekommen hat. Das ist mir zum einen etwas peinlich und zum anderen, bin ich mir nicht sicher, ob er nicht noch immer sauer deshalb ist. Doch er scheint sich kaum daran zu erinnern und als er es liest, kann er auch darüber lachen. Wir scheinen die zusammen erlebte Zeit mit ihren Ereignissen und Emotionen nur noch als ein buntes, manchmal aberwitziges, und lehrreiches Abenteuer zu betrachten, über das wir lachen und den Kopf schütteln können. Ein Gefühl von Vertrautheit und Freundschaft macht sich breit.
Danach träumte ich noch einen kurzen Traum, in dem ich mich in einer Unterkunft, einer Pension, vielleicht sogar einer Obdachlosenpension nur für Männer befand und dort wohnte. Der Eigentümer hatte mich aufgenommen, obwohl ich eine Frau bin, unter der Bedingung, dass es zu keinem Ärger kommt, und es lief auch alles ganz gut. Da es nur für Männer ist, gibt es dort nur ein Männerklo, welches ich mitbenutzen muss. Im Traum verspüre ich nun ein dringendes Bedürfnis und die Männer scheinen eh alle ausgeflogen zu sein, weshalb ich auf die Toilette gehe. Dabei fällt mir auf, wie sauber sie ist, sie scheint gerade geputzt worden zu sein, wahrscheinlich vom Eigentümer. Ich staune ein bißchen, dass der Besitzer die Toilette so in Ordnung hält, das hätte ich irgendwie nicht erwartet, schon gar nicht auf einem Herrenklo. Als ich mich erleichtere, bemerke ich, dass auf dem Fußboden irgendwo eine blaue Flüssigkeit ausläuft. Sie färbt das Toilettenpapier, das seitlich neben dem Klo steht, tief dunkelblau.

Sonntag, 18. Februar 2007

Rausschmiß aus Big Brother und Unwetterwarnung

Ich bin gerade in das Big Brother-Haus eingezogen, mache mich mit den anderen bekannt, von denen ich einige aber schon kenne, da es ehemalige Schulfreundinnen von mir sind, da gibt es auch gleich Geschenke. Plötzlich sagt jemand, dass ich gar nicht die wäre, die ich bin, bzw. sein soll, sondern eine ganz andere und mich in das Haus geschmuggelt hätte. Er holt dabei aus einem Sack ein Bild hervor, das aus vier zusammengestellten Fotos besteht - zwei zeigen Marlene Dietrich und zwei eine blonde Frau mit schwarzer Baskenmütze, die zwar Ähnlichkeit mit mir hat, aber nicht ich ist. Aber so richtig sicher bin ich mir dessen nicht. Sie hat aber kleinere und enger zusammenstehende Augen. Ich bin selbst verwirrt und denke, dass da wohl irgendwo im Casting ein Fehler unterlaufen sein muss. Die anderen meinen auch gleich, dass sie sich eh gewundert hätten, da ich viel zu häßlich bin. Also weist mir der Spielleiter die Tür, ich darf mich vorher aber noch von meinen Freundinnen verabschieden, was ich auch ohne Eile tue.

Später befinde ich mich in der Paterrewohnung der alten elterlichen Wohnung, die sich unter uns im Pfarrhaus befand. Anscheinend steht sie zur Zeit leer und wird als Unterbringung für Gäste genutzt. Ich zeige einem Gast, der im ehemaligen Zimmer meiner Spielfreundin kampiert, die Steckdosen. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, durch die Wohnung zu schlendern und alte Erinnerungen aufzufrischen. Die Wohnung erscheint mir noch genauso groß wie früher, fast sogar größer, und sie hat sehr hohe Wände. Kurzzeitig denke ich daran, dass ich selbst in die Wohnung einziehen könnte, da sie so schön groß ist und ich sowas suche, aber die hohen Wände schrecken mich ab. Die Vorstellung, diese riesige Wohnung renovieren zu müssen, behagt mir nicht.
Anscheinend bin ich nun gänzlich ohne Unterkunft, denn ich halte mich lange Zeit im Freien auf. Irgendwann heißt es, dass ein sehr starker Sturm und Unwetter zu erwarten sind. Ich muss mir also irgendwo einen Unterschlupf suchen, wo ich geschützt bin. Ich befinde mich an einem Fluss, wahrscheinlich der Spree und denke an eine "Eierbrücke", wo man unter den Pfeilern gut geschützt ist. Ich sage das jemandem, der mit mir zusammen unterwegs ist, und gleichzeitig schlage ich vor, direkt noch einmal auf den aufgeschichteten Uferdünen aus Gras am Fluss entlang zu laufen, denn wenn das Unwetter kommt und es regnet, werden die Dünen alle aufweichen und nicht mehr betretbar sein.

Bemerkung: Ist das Motto von Big Brother nicht "Wer bin ich wirklich?" Ich scheine es tatsächlich nicht zu wissen.

Samstag, 17. Februar 2007

Seminar und Teufel

Erster Traum: Ich sehe meinen Vater an seinem Tisch sitzen und das wundert mich, da er sich ja eigentlich nicht bewegen kann und im Pflegeheim liegt. "Dir geht es wieder gut?" sage ich halb feststellend und halb fragend, doch er verneint, indem er den Kopf schüttelt und etwas resigniert meint: "Mir geht es nicht gut."
Im zweiten Traum sitze ich in einem Seminarraum und habe anscheinend eine Weiterbildung. Jedoch scheint die irgendwo auf dem Lande stattzufinden, denn wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich Wiesen und Felder mit großen gerollten Heuballen. Der Seminarraum selbst befindet sich in einem Hotel, wo ich auch für mehrere Tage, so lange das Seminar dauert, untergebracht bin. Allerdings ist dieses Hotel ziemlich heruntergekommen, was man vor allem auch daran merkt, dass viele Türen fehlen. Das ist leider auch beim Klo so, weshalb ich, als ich nötig auf die Toilette muss, immer durch Leute gestört werde, die gerade hereinkommen. Schließlich nervt mich das so, dass ich ganz böse werde, "Raus hier!" schreie und auf die Leute zugehe, einzelne von ihnen packe und durch die Luft schleudere, insbesondere einen relativ kleinen Mann, welcher erst fünfzig Meter weiter irgendwo auf dem Boden aufschlägt und liegen bleibt. Vielleicht ist er tot, aber das ist mir egal. Oder nein, ganz so egal ist es mir nicht, denn ich wollte niemanden umbringen. Der Traum geht weiter mit formlosen Bildern und einem Satz den ich höre "Für die nächsten zwölf Monate wirst du dort bleiben." Wie jetzt? Ein zwölfmonatiges Seminar? Zwölf Monate in dem klapprigen Hotel? Ich weiß nicht recht, was ich von dem Satz halten soll.
Nach einer unbewußten Zwischenzeit finde ich mich in einem Aufenthaltsraum wieder, wo ich Zeitung lese. Es ist keine Tageszeitung, sondern das Blatt eines bestimmten Vereines oder Zusammenschlusses. In der Zeitung gibt es eine halbe Seite, wo Blogs vorgestellt werden. Unter ihnen sehe ich das Blog von Mr. D und lese, dass er als Professor bezeichnet wird. Aha, das ist also ein Professor? Vielleicht ist es sogar mein Seminarleiter und ich weiß es gar nicht?
Leider ist mein Blog nicht aufgeführt, aber da ich diesem Zusammenschluss beigetreten bin, hoffe ich, dass mein Blog auch irgendwann in dieser Rubrik erscheint. Während ich noch lese, hat ein kleines Mädchen mit Topfschnitt und rotem Pullover schwer mit dem Teufel zu kämpfen. Anscheinend ist sie auch unserem Zusammenschluss beigetreten, hat aber gemerkt, dass der Teufel dahinter steckt und behauptet nun, dass sie von diesem hinters Licht geführt wurde, als sie unterschrieb. Nun ist sie heftig am diskutieren mit ihm und läuft ihm überall hinterher, um aus dem Zusammenschluss wieder entlassen zu werden. Der Teufel läßt sich allerdings nicht darauf ein. Es ist ein großer Mann mit häßlichem Gesicht, Wolfszähnen und dieser modischen Hochstehfrisur, wobei aber an beiden Kopfseiten die Haare etwas höher stehen wie Hörner.
Im dritten Traum überholt mich auf dem Nachhauseweg, als es schon dunkel ist, ein früherer Kollege von mir. Erst grüße ich und weiß nicht so recht, was ich sagen soll, doch dann frage ich, was er hier macht und erfahre, dass er nun direkt in einem Häuserblock neben meinem wohnt.
Das interessiert mich und ich sage, dass ich die Wohnung gerne mal sehen würde. Es erscheint mir mir wie eine Eingebung von oben das zu sagen, als hätte es mir jemand zugeflüstert, und er stimmt zu, wenn er ebenfalls mal in meine Wohnung eingeladen wird.

Bemerkung: Träume, in denen ich Menschen hochhebe und wegschleudere habe ich regelmäßig immer mal wieder. Ich finde das sehr seltsam, zum einen, da ich sowas real nie machen würde, ich könnte nicht mal einer Fliege was zuleide tun, und zum zweiten, weil ich es auch nicht könnte, was meine Kräfte betrifft. Im Traum jedoch sind die Menschen ziemlich leicht und es macht mir kaum Mühe, sie durch die Gegend zu schleudern, wenn ich wütend bin. Ich fühle mich dann immer ein bißchen wie eine ungebärdige Riesin, obwohl ich nicht viel größer als die anderen bin. Aber irgendwie ist es auch befreiend. *gg*

Freitag, 16. Februar 2007

Auf Fototour

In Prag gehe ich allein eine kurze, dunkle Straße entlang. Auf die Straße wurden in regelmäßigen Abständen schwere hohe Betonblöcke aufgestellt, welche den Stelen im Holocaust-Mahnmal ähneln. Irgendwoher weiß ich, dass hier ein Tunnel gebaut wird, allerdings ist mir unbekannt zu welchem Zweck. Vielleicht eine U-Bahn? Die Straße endet in einem großen alten Bahnhofsgebäude. Eigentlich würde ich gerne fotografieren, aber ich traue mich nicht, meine teure Fotoausrüstung hervorzuholen, weil ich fürchte, dass ich vielleicht überfallen werde.

Später bin ich mit meinem Ex K. unterwegs, aber nicht mehr in Prag, sondern irgendwo anders. Vielleicht Leipzig bei seiner Großmutter? Und wiederum biegen wir in eine kurze, dunkle Straße ein, in die von beiden Seiten romantische Balkone ragen. Auf einem der Balkons ranken Blumen in wahrem Überfluss heraus und herunter, es ist eine herrliche Blumenpracht, deshalb bitte ich K. zu warten, da ich gerne fotografieren möchte. Als ich die Kamera in der Hand halte, bemerke ich, dass das Objektiv fehlt. Ich fürchte deshalb, dass das Foto wohl nichts werden wird, probiere es aber trotzdem. Leider bekomme ich ohne das Objektiv immer nur einen kleinen Teil des Balkons ins Bild. Nicht wirklich das,was ich wollte, aber besser als gar nichts.

Bemerkung: Mir fällt gerade die Doppeldeutigkeit von "Objektiv" auf. Zum einen kann es ein Kameraobjektiv sein, zum anderen aber auch eine distanzierte Betrachtungsweise. Ohne "Objektiv" scheint man weniger auf ein "Bild" zu bekommen als mit, eine subjektive Betrachtungsweise würde also den Blick verengen. Fragt sich bloß, was dieser blumenübersäte Balkon bedeutet, den ich so subjektiv aufnehme.

Dienstag, 13. Februar 2007

Der vergessene Satz

Erwartungsgemäß habe ich letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen und hatte auch keine zusammenhängenden Träume, da ich dauernd aufwachte, jedoch sah ich wiederholt Bilder von lächelnden Madonnen, die das Jesuskind stillten, und einmal hörte ich einen Satz, der mir im Schlaf so wichtig, bedeutend und tröstend erschien, dass ich ihn mir unbedingt merken wollte. Als ich ihn hörte hatte ich das Gefühl, dass ich mir nie mehr Sorgen um etwas zu machen bräuchte, und tatsächlich fiel kurzzeitig jede Anspannung von mir ab, allerdings nur so lange, bis ich wieder bewusst wurde. Und natürlich habe ich mir den Satz nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass das Wort „Glück“ darin vorkam. Ich sollte mir wirklich einen Notizblock neben das Bett legen, aber selbst dann bin ich immer viel zu müde und zu schlaftrunken um „mittendrin“ irgendwas aufzuschreiben.

Montag, 12. Februar 2007

Der abgetrennte Kopf

Ein kleines Kaff mit seltsamen Leuten. Erinnert mich irgendwie an Twin Peaks, aber auch an das kleine Dorf am Ende des Spreewaldes links neben dem See, in welchem das Flugzeug ruht und über den ein wackliges Tretboot auf Flugzeugträgern schippert. Dort gibt es viele Datschen und auch im Traumkaff scheinen die meisten nicht ihren Hauptwohnsitz zu haben. In letzter Zeit sind einige Morde geschehen und es wurden Leichen gefunden. Da es jedoch einen schlechten Eindruck machen und die Bewohner vertreiben könnte, habe ich mich mit einigen Männern zusammengetan, um die Leichen zu beseitigen bevor sie jemand anderes findet. Dazu besprechen wir uns, tief gebeugt über eine braungraue Landkarte, und überlegen die beste Vorgehensweise. Auf der Karte sind schwarze Strecken und Wege eingezeichnet, sowie drei äußere Standorte als Punkt. Auf diesen Standorten heißt es zum genau gleichen Zeitpunkt mit je einer Gruppe einzutreffen. In der Eile und vielleicht aus einer brenzligen Situation heraus warf ich bei dieser Aktion einen abgetrennten Kopf in irgendeinen Raum und habe ihn dort vergessen. Einige Zeit später ist es soweit, dass die Männer aus allen Häusern Sachen für einen Umzug zusammenräumen. Vielleicht ziehen nun die Dörfler alle wieder in die Stadt um, jedenfalls geben sie ihnen ihren Hausrat und anderen Kram um ihn zu transportieren. Mir fällt erneut der Kopf ein und da ich nicht will, dass einer der Männer sich beim Ausräumen erschrickt, dabei andere etwas merken und alles auffliegt, versuche ich sie vorher zu warnen. Dies muss aber völlig diskret vor sich gehen. Als ich in den Raum schaue, liegt der Kopf immer noch auf einem Wandregal, in durchsichtige Plastikfolie gehüllt. Man erkennt die Fläche des durchtrennten Halses mit dem roten Fleisch und dem weißen Wirbel darin. Eine Weile habe ich keine richtige Gelegenheit einen der Männer in Ruhe zu sprechen, doch dann sehe ich einen von ihnen allein in einem Zimmer sitzen. Er ist jung und trägt einen hellblauen Jogginganzug, wirkt etwas prollig wie alle Männer in dem Kaff. Ich nähere mich ihm und flüstere ihm das mit dem Kopf vorsichtig ins Ohr. Plötzlich kippt er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zur Seite, wobei er mit dem Kopf gegen einen Schrank schlägt. Nanu, denke ich, so empfindlich hatte ich den gar nicht eingeschätzt, dass er gleich in Ohnmacht fällt. Nun kommen auch die anderen Männer und ehe ich etwas davon merke, während ich mich noch mit einigen von ihnen unterhalte, haben sie ihn schon in eine Plastikfolie gewickelt. Dabei bin ich mir gar nicht sicher, ob er wirklich tot war, denn eigentlich hielt ich ihn nur für ohnmächtig. Oder sollte er sich beim Sturz den Schädel zertrümmert haben? Mit dieser Frage wache ich auf und der Kopf liegt vermutlich noch immer in irgendeinem Wandregal.
Danach träumte mir, als würde ich einen Vortrag über Brahma und Parabrahman hören, jedenfalls kamen diese Worte ständig darin vor.

Bemerkung: Bei dem ersten Traum muss ich spontan an die Redewendung "den Kopf verlieren" denken, wobei ich "den Kopf verlegen" hier noch passender finden. Aber so lange es nicht mein eigener ist... *gg*
Ein bißchen erinnert mich der Traum auch an "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock und hat mir Lust gemacht, mal sowas in der Art zu schreiben.

Sonntag, 11. Februar 2007

Pat Benetars "Tarot_Tarot", Büroklatsch und die verlorene Handtasche

Ich bin auf einer Wanderung und vor mir liegt noch ein langer sonniger Weg, der sich an einem kleinen Rinnsal von Wasser entlangschlängelt. Ziemlich bepackt, weiß ich nicht mehr, was ich in meinen Taschen mitschleppte, aber ich trug auch meine Lederjacke über dem Arm, obwohl es sehr warm war. Unterwegs auf dem Weg treffe ich einen älteren Herrn, der dort mit einem Notebook sitzt und bei dem man sich Songs wünschen kann. Ich beschließe, mir einen Song auszusuchen. Die Auswahl ist nicht groß, vielleicht gerade mal 20 Stück. Ich suche das Lied, das derjenige vor mir sich ebenfalls ausgesucht hatte, finde es aber nicht.
Auf einer Seite finde ich zwei Lieder von Pat Benetar, u.a. "Tarot_Tarot" und spontan wähle ich dann dieses. Der ältere Herr wirkt sehr förmlich und steif, jedoch habe ich den Eindruck, dass er von meiner Wahl gerührt ist. Ist es vielleicht sein heimliches Lieblingslied? Während der Song schon beginnt zu spielen, sammel ich meine sieben Sachen auf und setze meinen Weg fort.
Irgendwann komme ich bei zwei Schreibtischen an, dem Schreibtisch der Kollegin S.T. und einer zweiten Kollegin, die ich nicht genau identifizieren kann. Anscheinend bin ich gerade aus dem Urlaub zurück und Kollegin S.T. erzählt, jemand hätte gesagt, sie hätte mit so viel Merkwürdigkeiten zu tun. Ich lache erst und wundere mich, warum sie mir das erzählt. Dann behauptet sie, ich hätte das gesagt und die andere Kollegin bestätigt das, indem sie bemerkt, dass ich ihr das erzählt hätte. Ich kann mich zwar überhaupt nicht erinnern, nehme aber an, dass es schon stimmt, wenn sie es sagen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass in ihrer Erzählung ein Vorwurf mitschwingt, wohl der Vorwurf, dass ich hinter dem Rücken irgendwas über jemanden erzähle. Ich kann jedoch nichts Schlimmes daran finden, zumal ja die Aussage, dass sie mit vielen Merkwürdigkeiten zu tun habe, nichts diffamierendes ist, sondern wahrscheinlich meinem wirklichen, wahren Eindruck entsprang. Deshalb bejahe ich einfach, dass ich das gesagt habe und stelle dazu fest, dass ich dazu stehe, weil daran nichts verwerfliches ist.
In der letzten Traumfrequenz herrscht im Büro absolutes Chaos. Anscheinend findet wieder ein Umzug statt. Irgendwo hinter hundert Kisten habe ich meine Handtasche verlegt. Allerdings bin ich mir auch nicht wirklich sicher, dass sie dort ist. Vielleicht habe ich sie schon vorher woanders verlegt. Im Moment komme ich nicht hinter die Kisten. Als ich Tage später endlich an die Stelle rankomme, finde ich keine Handtasche. Ich habe tatsächlich im ganzen Chaos meine Handtasche mitsamt Ausweisen und Geld verloren. Ärger macht sich breit.

Bemerkung: Einen Pat Benetar Song "Tarot_Tarot" kenne ich nicht, fand aber im Netz dieses Eighties-Tarot. Pat Benetar gehört hier zu der Drei der Schwerter. Ich habe den Song zwar deutlich gehört, könnte ihn aber nicht mehr nachsingen. Schade, dass man in den Traum kein Mikrophon mitnehmen kann, genauso schade wie bei der Fotokamera. *gg*
Vielleicht war es einfach die Aufforderung mal wieder Tarot zu legen.

Freitag, 9. Februar 2007

Mieze in der roten Grütze

Die Tapete löst sich von den Wänden des elterlichen Wohnzimmers. Prüfend fühle ich vor, wie weit die Tapete locker ist. Zum Glück ist sie nicht kaputt, stelle ich fest. Das läßt sich reparieren. Ich tunke den Pinsel in einen Eimer aufgeweichter Hefe, um damit die Tapete einzustreichen.
Später komme ich wieder in das Zimmer und sehe meine Katze in einem großen Eimer Rote Grütze, nur der Kopf guckt oben noch raus. Meine Mutter steht daneben, ist aber mit irgendwas beschäftigt. Ich lache, weil die Mieze in der roten Grütze so lustig aussieht, doch meine Mutter sagt strafend, ohne aber hochzuschauen: "Sie ertrinkt doch!" Erschrocken ziehe ich die Katze aus dem Eimer, doch als ich sie auf dem Arm habe, frage ich mich halb ärgerlich und halb verwundert, warum meine Mutter das nicht getan hat und nur so uninteressiert daneben stand.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Auf dem Glatteis und Ehe zu dritt

Auf einem spiegelglatt gefrorenem Weg treffe ich die alte Frau aus meinem Haus. Sie eiert ziemlich herum und ich befürchte, dass sie das Gleichgewicht verliert, weshalb ich sie mit beiden Armen fest umklammere und "Vorsicht!" rufe. Noch in der Umklammerung dreht sie sich lachend halb zu mir um.
Danach bin ich in einem Ladengeschäft zu Hause, wo ich wohne und gleichzeitig mithelfe. Die Besitzerin, eine blonde Frau, hat mich aufgenommen. Bald stelle ich fest, dass ich außerdem verheiratet bin, mit Th., doch wie ich verwundert merke, auch mit Ch. Anscheinend habe ich zu Th. den Ch. gleich umsonst mit dazu bekommen, was ich irgendwie nicht so toll finde. Ich halte mich lieber an Th., dem ich mich sehr nah fühle. Wir liegen zusammen in einem Bett und reden, reden über unsere geheimsten Wünsche.

Mittwoch, 7. Februar 2007

Der Blumenladen, vor dem es Scheiße regnete

Ich bleibe vor einem Blumenladen stehen, welcher so viele Pflanzen vor seinem Schaufenster auf die Straße gestellt hat, dass es fast wie ein kleiner Dschungel aussieht. Während ich so schaue, entdecke ich interessante Dinge, wie zum Beispiel eine kleine graue Maus, die sich im Grün versteckt. Die Katze, eine orange-weiß-gescheckte, ist hinter ihr her, um sie zu fangen. Dann fällt mein Blick auf ein anderes Tier, silbergrau glänzend. Es sieht aus wie ein Eichhörnchen und ich glaube letztendlich, dass es wirklich eines ist, wenn auch mit anderer Farbe. Ein silbergraues Eichhörnchen! Sowas hab ich ja noch nie gesehen! Plötzlich klatscht genau neben mir ein kleiner Haufen Scheiße von oben auf die Straße. "Huch" denke ich, "hier regnet es Scheiße! Zum Glück hab ich nichts abbekommen."

Sexy Berlin

Eine Frau in Kostüm und mit Frisur im Stil der 20iger Jahre geht beschwingt die frühere Hauptstraße entlang. Sie trägt einen Koffer und biegt in die Straße aus meiner Kindheit ein. Im Hintergrund höre ich einen Song im Stil der 20iger Jahre gesungen. Der Text ist englisch, besser gesagt amerikanisch, und im Refrain hört man immer die gesungenen Worte "sexy Berlin".

Sonntag, 4. Februar 2007

Der rumänische Koch, Lackbildelfen und Masturbieren im Altersheim

Ich sitze mit vielen Menschen, teilweise aus dem Fernsehen, an einem Swimmingpool. Aus irgendeinem Grund fallen dort ständig Leute in das Wasser und müssen gerettet werden - das macht meist ein blonder älterer Herr, der aussieht wie der Traumschiff-Kapitän und wahrscheinlich auch ist. Irgendwann schimpft er mit einer Frau, warum sie den Hineingefallenen nicht trägt und er sie holen muss. Ich beobachte ein korpulentes Mädchen, das in das Wasser geht und dort schwimmt. Es steigt mit seiner kleinen Schwester aus dem Wasser, aber als sie gehen wollen, fällt es auf einmal in das Wasser und kommt nicht wieder hoch. Ich rufe aufgeregt nach Hilfe und erneut kommt der Traumschiff-Kapitän, um es aus dem Wasser zu ziehen. Ich erwarte, dass er auch mit mir schimpft, weil ich nicht selbst in das Wasser gesprungen bin, aber er tut es nicht. Als ich schließlich am Pool vorbeilaufe, falle ich ebenfalls unerklärlicherweise in das Wasser. Vielleicht habe ich das Gleichgewicht verloren, aber zum Glück kann ich schwimmen und auf dem Rücken schwimme ich mit ein paar Zügen zurück zum Beckenrand.
Dann treffe ich im Traum einen kleinen rumänischen Koch. Der ist ganz verzückt von mir und ich nutze das aus, um ihn kochen zu lassen. Das ist irgendwie schwierig, da nicht so viel Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, aber er sagt, dass er spezielles rumänisches Rezept für eine Suppe kennt, die sehr köstlich sein soll und für die man nicht viel braucht. Er schneidet eine grüne Gurke, die im Inneren einen Stiel hat und ich gebe währenddessen Anweisungen.
In der nächsten Traumsequenz stehe ich auf meinem Balkon und ein heftiger Sturm tobt. In diesem Sturm weht es winzige Vögel heran, so winzig wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie sind dem Sturm hilflos ausgeliefert und klammern sich in den Spalten zwischen den Backsteinen fest. Als ich sie genau ansehe, erkenne ich nicht nur Vögel, sondern auch winzige Elfen mit filigranen durchsichtigen Flügeln. "Die habe ich doch schon auf Lackbildern gesehen." denke ich. Ich schaue hinunter auf den Hof und beobachte plötzliche sintflutartige Regenfälle, die auf das Kopfsteinpflaster prasseln.
Im nächsten Traum bin ich vorzeitig gealtert und wohne im gleichen Seniorenheim wie mein Vater. Ich habe Lust zu masturbieren und versuche es auch in meinem Zimmer, allerdings stellt es sich als unmöglich heraus, dies wirklich ungestört zu tun, selbst wenn ich mich in die Ecke zurückziehe, wo man durch das Fenster nicht einsehen kann. Dennoch kommen ständig Schwestern herein oder die Tür zum Flur steht offen. Ich verlasse das Zimmer und gehe in den Gemeinschaftsraum, weil ich denke, dass ich dort ein ungestörtes Eckchen finde, doch auch dort sind ständig andere Frauen. Erst ist es mir peinlich, doch schließlich überwinde ich meine bestehende Schamgrenze, erkläre den Frauen mein Anliegen und bitte sie um Hilfe. Diese sind überhaupt nicht erstaunt oder peinlich berührt, sondern reagieren als würden sie nie was anderes machen. Einige bieten mir ihre eigenen Hilfsmittel an, andere feuern mich an und einige bieten auch an, direkt zu helfen. Trotzdem will es unter ihren Augen nicht so recht klappen, was sie amüsiert, mir aber peinlich ist.

Bemerkung: Die Lackbildelfen sind wohl eindeutig der Unterhaltung zu Elsas Engelsträumen zu danken.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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