Wort-und Zahlenträume

Dienstag, 13. Februar 2007

Der vergessene Satz

Erwartungsgemäß habe ich letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen und hatte auch keine zusammenhängenden Träume, da ich dauernd aufwachte, jedoch sah ich wiederholt Bilder von lächelnden Madonnen, die das Jesuskind stillten, und einmal hörte ich einen Satz, der mir im Schlaf so wichtig, bedeutend und tröstend erschien, dass ich ihn mir unbedingt merken wollte. Als ich ihn hörte hatte ich das Gefühl, dass ich mir nie mehr Sorgen um etwas zu machen bräuchte, und tatsächlich fiel kurzzeitig jede Anspannung von mir ab, allerdings nur so lange, bis ich wieder bewusst wurde. Und natürlich habe ich mir den Satz nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass das Wort „Glück“ darin vorkam. Ich sollte mir wirklich einen Notizblock neben das Bett legen, aber selbst dann bin ich immer viel zu müde und zu schlaftrunken um „mittendrin“ irgendwas aufzuschreiben.

Sonntag, 11. Februar 2007

Pat Benetars "Tarot_Tarot", Büroklatsch und die verlorene Handtasche

Ich bin auf einer Wanderung und vor mir liegt noch ein langer sonniger Weg, der sich an einem kleinen Rinnsal von Wasser entlangschlängelt. Ziemlich bepackt, weiß ich nicht mehr, was ich in meinen Taschen mitschleppte, aber ich trug auch meine Lederjacke über dem Arm, obwohl es sehr warm war. Unterwegs auf dem Weg treffe ich einen älteren Herrn, der dort mit einem Notebook sitzt und bei dem man sich Songs wünschen kann. Ich beschließe, mir einen Song auszusuchen. Die Auswahl ist nicht groß, vielleicht gerade mal 20 Stück. Ich suche das Lied, das derjenige vor mir sich ebenfalls ausgesucht hatte, finde es aber nicht.
Auf einer Seite finde ich zwei Lieder von Pat Benetar, u.a. "Tarot_Tarot" und spontan wähle ich dann dieses. Der ältere Herr wirkt sehr förmlich und steif, jedoch habe ich den Eindruck, dass er von meiner Wahl gerührt ist. Ist es vielleicht sein heimliches Lieblingslied? Während der Song schon beginnt zu spielen, sammel ich meine sieben Sachen auf und setze meinen Weg fort.
Irgendwann komme ich bei zwei Schreibtischen an, dem Schreibtisch der Kollegin S.T. und einer zweiten Kollegin, die ich nicht genau identifizieren kann. Anscheinend bin ich gerade aus dem Urlaub zurück und Kollegin S.T. erzählt, jemand hätte gesagt, sie hätte mit so viel Merkwürdigkeiten zu tun. Ich lache erst und wundere mich, warum sie mir das erzählt. Dann behauptet sie, ich hätte das gesagt und die andere Kollegin bestätigt das, indem sie bemerkt, dass ich ihr das erzählt hätte. Ich kann mich zwar überhaupt nicht erinnern, nehme aber an, dass es schon stimmt, wenn sie es sagen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass in ihrer Erzählung ein Vorwurf mitschwingt, wohl der Vorwurf, dass ich hinter dem Rücken irgendwas über jemanden erzähle. Ich kann jedoch nichts Schlimmes daran finden, zumal ja die Aussage, dass sie mit vielen Merkwürdigkeiten zu tun habe, nichts diffamierendes ist, sondern wahrscheinlich meinem wirklichen, wahren Eindruck entsprang. Deshalb bejahe ich einfach, dass ich das gesagt habe und stelle dazu fest, dass ich dazu stehe, weil daran nichts verwerfliches ist.
In der letzten Traumfrequenz herrscht im Büro absolutes Chaos. Anscheinend findet wieder ein Umzug statt. Irgendwo hinter hundert Kisten habe ich meine Handtasche verlegt. Allerdings bin ich mir auch nicht wirklich sicher, dass sie dort ist. Vielleicht habe ich sie schon vorher woanders verlegt. Im Moment komme ich nicht hinter die Kisten. Als ich Tage später endlich an die Stelle rankomme, finde ich keine Handtasche. Ich habe tatsächlich im ganzen Chaos meine Handtasche mitsamt Ausweisen und Geld verloren. Ärger macht sich breit.

Bemerkung: Einen Pat Benetar Song "Tarot_Tarot" kenne ich nicht, fand aber im Netz dieses Eighties-Tarot. Pat Benetar gehört hier zu der Drei der Schwerter. Ich habe den Song zwar deutlich gehört, könnte ihn aber nicht mehr nachsingen. Schade, dass man in den Traum kein Mikrophon mitnehmen kann, genauso schade wie bei der Fotokamera. *gg*
Vielleicht war es einfach die Aufforderung mal wieder Tarot zu legen.

Dienstag, 30. Januar 2007

Der heilige Spinat

Ich belausche ein Gespräch zwischen zwei mir völlig fremden Gästen - ein Mann und eine Frau - auf meiner Geburtstagsfeier. Die Frau sagt zu dem Mann, dass es hier in der Nähe einen Ort namens "Der heilige Spinat" gäbe, von wo aus Flugzeuge nach Mexiko fliegen würden. Der Mann hört interessiert zu. Er ist aus der Bloggerszene, ohne dass ich ihn konkret benennen könnte, und hat mir sehr viele Geburtstagsgeschenke in Form von Fotos und Geschichten mitgebracht, welche in einem großen Buch gesammelt sind. Als ich darin blättere, finde ich auch ein mitgeschriebenes Chat-Gespräch zwischen mir und jemandem, der sich Worldgnost nennt. Ich ändere den Namen im Traum in -ghost um, da ich mit -gnost nichts anfangen kann und sich viele in Chats Ghost nennen. Evtl. ist es ja ein Tippfehler. Der andere nennt mich in diesem Gespräch Zugogo, was wohl eine lustige Abänderung des Nicks Zuckerwattewolkenmond sein soll. Ich frage mich, wer dieser geheimnisvolle Blogger ist. Ist er vielleicht selbst dieser Worldgnost oder Worldghost? Denn wie hätte er sonst an das Chat-Gespräch kommen können?

Sonntag, 24. Dezember 2006

Nationalhymne, "Bumme" und totes Pferd

Aufgewacht mit der Nationalhymne auf den Lippen und im Kopf - "Einigkeit und Recht und Freiheit.....".

Danach wieder eingeschlafen und zweimal vom Kartenspiel mit meinem Vater geträumt. Beim ersten Mal hatte ich die Karten 5 und 6, mein Vater 7 und 8. Irgendjemand gibt mir von links vier Karten - eine "Bumme", wie ich im Traum erfahre. Mein Vater regt sich darüber auf, dass mir jemand eine "Bumme" gibt, weil das gleichbedeutend damit ist, dass ich verliere, also sozusagen benachteiligt werde, aber ich verstehe nicht, warum er sich so aufregt, denn es ist ein Spiel und es ist mir ziemlich egal, ob ich verliere oder gewinne. Im nächsten Spiel, das woanders stattfindet, haben mein Vater und ich erstaunlicherweise wieder genau die selben Karten. Ich die 5, 6 und ein As, er die 7, 8 und eventuell auch noch eine dritte Karte.

In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich mit anderen in einem Park. Es könnte eine Art Tierpark sein, allerdings gibt es dort wenig Tiere, sie sind fast alle schwarz und es werden auch tote Tiere ausgestellt. Dies bemerke ich, als ich an einem Gehege vorbei komme, in welchem ein totes schwarzes Pferd liegt. Die Verwesung hat schon begonnen und man sieht, wie sich die Pferdehaut langsam aufzulösen beginnt. Neben dem Pferd befindet sich eine Tafel oder ein Zettel, auf dem etwas dazu geschrieben ist, was mei ne Vermutung bestätigt, dass das Pferd absichtlich so ausgestellt wurde. Mein Bruder geht nun zu einer Theke oder Rezeption in einem Haus und verlangt dort irgendwelche Karten oder Informationen.

Ich habe gerade in einem Elsischen Online-Wörterbuch gelesen, dass es tatsächlich den Begriff Bummern beim Kartenspiel gibt: "schlagen im Kartenspiel: Bist gebummert worden?, Schweiz". Ich muss dazu sagen, dass ich so gut wie nie Karten spiele und jedes Kartenspiel, das man mir beibringt, sofort wieder vergesse, wenn ich es nicht mehr spiele.

Samstag, 2. Dezember 2006

...

Durch Pampelmusenorangine ziehen die Geleenomaden

Freitag, 1. Dezember 2006

...

Der Satz "Seit 15 Jahren studiere ich die dunkle Seite des Mondes." Danach den Song "O Moon of Alabama" im Kopf.

Edit am 3.12.06: Gerade fällt mir ein, dass ich mich seit 1990 ernsthaft mit Astrologie beschäftige, das sind in etwa 15 Jahre. Vielleicht ist Astrologie "die dunkle Seite des Mondes"?

Sonntag, 12. November 2006

...

Mein ehemaliger Mitschüler R., mein Mitschüler F., der mir bunte Dessous zum Einkleiden gibt, und irgendwann der Satz aus dem Nirgendwo, der an mich gerichtet ist: "Du wirfst mit Farben nur so um dich."

Dienstag, 26. September 2006

Geldtip?

A., meine ehemalige Schulfreundin, erzählt mir, dass ihr Bruder für den Verkauf von 30 Pfund gesammelten Kastanien 2000-3000 Euro eingenommen hat.

Montag, 4. September 2006

"Worldtrade"-Taschen

Ich bin mit meiner Mutter in der Stadt unterwegs und wir bleiben vor einem Schaufenster stehen. Dort sind kunterbunt alle möglichen Gegenstände ausgestellt, ich glaube, es war ein Kunstgewerbeladen, insbesondere eine große Palette von Symbolen, die irgendwie goldfarbig dargestellt sind (vielleicht in dunkles Holz graviert?), unter anderem zwei Engel. Meine Mutter sieht irgendwas, was ihr gefällt (es hat Troddeln), und wir gehen hinein. Im Laden selbst gibt es auf einmal nur noch Taschen und meine Mutter will sich unbedingt eine Tasche kaufen. Mir gefallen die Taschen überhaupt nicht. Sie wirken schäbig und sehr billig hergestellt.
Deshalb sage ich zu ihr, dass es am Potsdamer Platz ein ganzes Geschäft nur mit Taschen der Marke "Worldtrade" gibt und dass die viel schöner sind, doch meine Mutter will sich nicht so recht überzeugen lassen. Im Traum bin ich mir wirklich sicher, schon einmal in diesem "Worldtrade"-Laden gewesen zu sein.

Samstag, 27. Mai 2006

Wortmasturbation

Letzte Nacht hab ich IM TRAUM so ca. hunderttausend Mal (ich hab nicht genau mitgezählt, aber es waren bestimmt STUNDEN) über das Wort "Qualität" masturbiert. Normalerweise finde ich dieses nicht erotisch, trotz des kehligen Q, welches aber vom quäkenden Ä außer Gefecht gesetzt wird, doch vielleicht ist Wortmasturbation ja auch so eine Art stiller Meditation. Jedenfalls frage ich mich, ob es da zu dem Traum, in welchem ich reinen Sand sieben sollte, einen Zusammenhang gibt.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7365 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development