Wort-und Zahlenträume
Letzte Nacht träumte ich, dass mir mein Vater Märchen vorliest, so wie er das nie getan hat. Wir waren beide genau im heutigen Alter und er lag im Bett, während ich auf der Bettkante saß. Ich fühlte mich dabei unwohl, so wie ich mich immer in seiner Nähe unwohl fühle, aber irgendwie war es auch schön. Mir fiel auf, dass seine Stimme merkwürdig säuselnd klingt, genauso wie früher bei seinen Predigten. Er meinte zu mir, dass er mir vorlesen will, weil er so lange nicht mehr gepredigt hat und befürchtet, dass seine Stimme an Kraft verliert. Ich sollte mir dann genau die Worte merken, bei denen er aufhörte. Das tat ich auch und eines der Worte war so ungewöhnlich, dass ich das selbst im Traum bemerkte. Doch beim Aufwachen habe ich die Worte leider vergessen.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 9. November 2005, 23:46
Ich treffe irgendwo R.G. und nachdem wir uns eine Weile unterhalten haben, sagt er wie selbstverständlich "Komm, wir gehen jetzt nach Hause." Also machen wir uns auf den Weg zu meiner Wohnung und ich denke noch, dass es seltsam ist, mit jemanden zusammen nach Hause zu gehen. Doch irgendwie kommen wir da nie an, sondern landen immer woanders. Schließlich befinden wir uns in den Fertigungshallen meiner früheren Bekleidungsfabrik. Dort beschleunigen sich die Bilder und Eindrücke auf einmal. Ich bekomme irgendwas von zwei Menschen (ein Mann und eine Frau) mit, die dort nicht gerne gesehen sind, weil sie einen Aufstand anzetteln und sich der Werksleitung widersetzen. Viele Teile des Traumes fehlen mir. Ich bin mir deshalb nicht mehr sicher, ob wir diese zwei gewesen sind, denn die Frau mit kurzen Haaren sehe ich dann auch von außen, wie sie festgehalten und anscheinend umgebracht wird. Zumindest erscheint mir wie in einem Kameraschwenk das Bild eines kahlen Hinterkopfes mit einem Loch an der unteren Hälfte, an dem sich Schmauchspuren einer Waffe befinden. Die Frau scheint tot zu sein. Doch dann wirkt sie wieder lebendig, schaut mich an und ruft immer wieder zu mir herüber: "Du mußt es ihnen erzählen! Du mußt es ihnen erzählen!"
Mit diesen Worten "Du mußt es ihnen erzählen!" im Kopf wache ich schließlich gegen 5:30 h auf.
Wort-und Zahlenträume - Sonntag, 24. Juli 2005, 01:34
Letzte Nacht hab ich im Traum ein riesengroßes Arschloch gesehen. Oder besser gesagt - einen Mann mit einem riesengroßen Arschloch. Dieser ist nackt rumspaziert und trug nur einen Bart und eine Aktentasche. Damit ist er so herumstolziert, als würde er einen Armani-Anzug tragen. So wie der Kaiser ohne Kleider aus dem gleichnamigen Märchen. Als meine Chefin dann in den Raum kam, ist sie gleich wieder geflüchtet, weil sie den Anblick nicht ertragen konnte. Und auch ich habe versucht, diesen gräßlichen Anblick möglichst zu vermeiden und woanders hinzuschauen.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 15. Juni 2005, 00:25
Ich male auf einer Tür Sterne und andere, mir unbekannte merkwürdige Symbole. Dabei spreche, bzw. denke ich die ganze Zeit etwas vor mich hin in der Art: "Jeder Stern ist wichtig. Alles gehört dazu." usw.
Wort-und Zahlenträume - Dienstag, 26. April 2005, 22:04
Ich träumte, dass ich wieder etwas von M. höre oder lese. Ich sehe auf einem Computer, dass er mit L. geschrieben oder gechattet hat und wundere mich, dass er sie kennt. Außerdem hat er über mich irgendwo was geschrieben, was ich irgendwie rührend finde und wobei er meinen Blognamen benutzt. Dann sitze ich in einem Sessel und weiß, dass er kommen will, um mich abzuholen und irgendwo hinzubringen. Doch der dann kommt und sich neben meinen Sessel hockt ist nicht M., sondern jemand anderes. Danach sitze ich an einem Tisch mit mehreren Leuten, u.a. A., eine frühere Mitschülerin, und starre ganz fasziniert auf das Bild, das zwei oder drei Eiswürfel für mich bilden. Es ist natürlich kein Bild, aber ich sehe es so.
Desweiteren machte ich ein wilde Achterbahnfahrt mit einem Zug, der beinahe entgleiste, aber noch rechtzeitig in die Schienen zurück sprang.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 20. April 2005, 22:11
Von irgenjemanden haben ich und einige Kollegen von mir den Auftrag bekommen, ein Lied auswendig zu lernen. Ich habe im Traum den Text des Liedes direkt vor mir gesehen und gelernt. Die Melodie habe ich die ganze Zeit gesungen und hatte sie im Kopf. Es war eine sehr schöne, melancholische Melodie, aber auch sehr schwer zu singen und ich habe gemerkt, dass die anderen sie alle falsch singen und ich wohl die einzige bin, die sie richtig kann. Bis zum Vorsingen verging einige Zeit im Traum und schließlich sitze ich mit anderen um einen Tisch. Während wir noch reden fällt mir plötzlich auf, dass ich mich nicht mehr an den Text vom Lied erinnern kann, obwohl ich ihn gelernt habe. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich anscheinend zu nachlässig gelernt habe. Ich werde auch gleich darauf als erste gefragt, ob ich vorsingen möchte und schnell sage ich, dass ich nicht als erste möchte. Der Leiter oder Lehrer akzeptiert das und läßt erst die anderen singen, wobei er mich glücklicherweise vergißt. Die anderen singen das Lied alle falsch, aber es ist egal und ich bin davongekommen. Schließlich wird noch eine Art Fete aus diesem Zusammentreffen mit landestypischen Spezialitäten und Musik.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 30. März 2005, 22:30
Letzte Nacht habe ich im Traum einen Song gehört und mitgesungen, den ich irgendwie toll fand. In dem Lied wurde ein Ort namens Beelow besungen, den ich weder vom Sehen noch vom Hören kenne (zumindest nicht bewußt). Leider habe ich mir von dem einmaligen Hören nicht den Text merken können, die Melodie dagegen würde ich wahrscheinlich noch ziemlich gut wiedergeben könnte, wenn ich den passenden Text dazu hätte. Es ging unter anderem um Regen und um etwas, was sich in den Regenpfützen spiegelt, der Refrain ging immer "Ohhhhhhho, Beelow....". So ein Mist, dass ich mir den Text nicht gemerkt habe! Aber es waren mehrere Strophen - zuviel, um sich nach einem Traum daran erinnern zu können. Vom Gesang und der Melodie her ähnelte das Lied den Songs von "Juli", allerdings denke ich nicht, dass es ein Lied in dieser Art und Weise und mit diesem Text wirklich gibt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemanden gibt, der einen Ort namens Beelow besingt (außer mich im Traum).
Wort-und Zahlenträume - Dienstag, 21. Dezember 2004, 00:04
Eine tote Bachstelze treibt im Wasser. Ein anderer kleiner Vogel umklammert meinen Finger so stark, dass es fast weh tut. Er hat wohl Angst herunterzufallen und sieht etwas merkwürdig und mißgeformt aus - wie ein einziges Gesicht. Vielleicht eine kleine Mini-Eule?
Viele Stufen einzeln hinunterhüpfen, eine nach der anderen, nicht hinunterlaufen und keine Stufe auslassen. Die Stufen gehören zu einer langen, langen Treppe eines Turmes.
Fotos von D., auf einem von ihnen steht, dass sie etwas Schreckliches getan hat. Ich kann mir nicht vorstellen, was das sein soll. "Zwatracht" (mit a - Anagramm: wacht zart).
Auf dem Balkon ziemlich weit oben eines seltsamen, blau-verzierten Hauses. Liege auf den Rücken und schaue in den klaren Abendhimmel mit einem weißen Mond und den dunklen Giebel des Daches. Der Balkon über mir ragt frei in die Luft und ich bin mir nicht sicher, ob er so stabil ist, dass man sich da raufstellen könnte.
Wort-und Zahlenträume - Sonntag, 10. Oktober 2004, 01:12
Ich stehe im U-Bahnhof und steige dort in eine S-Bahn ein. Mit mir auch verschiedene andere Leute, z.B. zwei junge, ausländische Mädchen. Ich denke, dass wir in das falsche Abteil eingestiegen sind, es sieht zumindest anders aus, als die üblichen und ist etwas abgeschnitten von ihnen. An den Rückenlehnen der beiden Mädchen kleben Namensschilder. Auf dem einen steht "Großer Sack" und auf dem anderen irgendwas mit "Hase". Ich denke, dass es ziemlich schlau ist, sich als Mädchen "Großer Sack" zu nennen. Dasselbe Mädchen gibt mir ein beschriebenes Stück Papier zum lesen. Darauf steht der Name (Vorname Olaf) und die Adresse eines Arztes, der herausgefunden hat, dass ihr Bluthochdruck Überbleibsel eines früheren Lebens in einem Konzentrationslager war und ihn dadurch wohl auch geheilt hatte. Zumindest nehme ich mir vor, dass ich auch unbedingt mal zu diesem Arzt gehen will. Im Traum wird mir klar, dass dieses Mädchen Gott, besser gesagt Göttin ist, und sie scheint einen ziemlich skurrilen Humor zu haben, wenn sie sich selbst "großer Sack" nennt. Verschmitzt lächelt sie vor sich hin.
Wort-und Zahlenträume - Donnerstag, 7. Oktober 2004, 01:17
Im Traum hab ich heute renoviert. Aber keine Wände, sondern die Couchgarnitur meiner Eltern hab ich blau und weiß angestrichen. Irgendwann kam währenddessen eine ehemalige Mitschülerin vorbei und diese sagte zu mir, ich sei doch erst Anfang Zwanzig und warum ich dann meine Haare so "oll" trage und mit dieser langweiligen Naturfarbe. Ich hab nicht drauf geantwortet, habe aber im Traum überlegt, warum St. sagt, dass ich Anfang Zwanzig sei, obwohl sie doch weiß, dass wir beide im gleichen Jahr geboren und deshalb schon Mitte Dreißig sind. Als ich so überlegte, sah ich eine bunte Blaumeise über meinem Kopf herumschwirren und war sofort abgelenkt.
Wort-und Zahlenträume - Montag, 12. April 2004, 22:21