Wohnungsträume

Freitag, 23. März 2007

Zurück in die Vergangenheit (Amethyst)

Im alten Haus meiner Kindheit. Ich bin wieder in der leeren Wohnung, wo ich als Jugendliche ein Zimmer zur Untermiete hatte. Anscheinend wohne ich jetzt erneut da, wobei sich dieser Traum in meine Erinnerung schiebt. Der Pfarrer K. wollte es ja so. Zu meinem Entsetzen muss ich feststellen, dass noch eine andere junge Frau und jemand drittes in das Zimmer einquartiert werden. Wir sind nun also drei Bewohner. Das Zimmer ist zwar nicht gerade klein, aber bei drei Betten ist kaum noch Platz für irgendwas anderes. Dabei hatte ich es mir gerade schön eingerichtet. Als Toilette gibt es nur ein winziges Campingklo mitten im Raum und dann noch ohne Sichtschutz. Was hat Pfarrer K. sich da gedacht? Ich spüre heftigen Ärger, gleichzeitig glaube ich diesen Traum, in dem ich mich befinde, schon geträumt zu haben und überlege, ob ich ihn meinen Mitbewohnern erzählen soll, natürlich auch mit dem dazugehörigen Ärger, aber lasse es dann, weil sie ja so erfahren würden, wie sehr es mich tatsächlich ärgert und sie vielleicht verletzen würde. Ich erzähle nichts und hause zu dritt in dem engen Zimmer, baue es dann aber so um, dass es fast leer ist und nur zwei Betten darin stehen. So finde ich es ganz gut und auf den Betten liegend unterhalte ich mich mit dem zweiten Bewohner. Allerdings kommt der dritte Bewohner dazu und dem, bzw. ihr, wenn ich mich richtig erinnere, gefällt das gar nicht. Sie fordert, dass alles wieder so umgebaut wird, wie es war, als ich allein dort wohnte, obwohl das für drei viel zu eng gewesen ist. Durch ein Fenster bekommen wir mit, wie viele Feuerwehrleute zu einem Ziel in der Nähe rennen. Dort muss es brennen. Neugierig schauen wir aus dem Fenster und versuchen etwas zu erkennen. Natürlich! Es ist unser Haus. Gleich um die Ecke, die Hofeinfahrt hinauf, muss der Brandherd sein. Mich wundert gar nichts. Das musste ja so kommen!

Hochinteressant finde ich, dass ich anscheinend immer bei rot-violetten Steinen von der Vergangenheit träume. Und ich habe festgestellt, dass ich bei grünen Steinen am tiefsten und festesten schlafe. Es scheint da tatsächlich Zusammenhänge zu geben, die allein oder fast allein auf der Farbe eines Steines beruhen.

Zitate: Er hilft sich allen Erlebnissen auch unangenehmen gleichermaßen zu stellen, er fördert unsere bewusste Verarbeitung unserer Wahrnehmung. Er hilft bei Trauer und unterstützt die Bewältigung von Verlusten. Er klärt die innere Bilderwelt und damit auch das Traumerleben. Wird er dazu unter das Kopfkissen gelegt ( bitte hierzu einen hellen verwenden) wird das Traumgeschehen zunächst extrem angeregt, bis alle unverarbeiteten Eindrücke geklärt sind. Nach wenigen Tagen jedoch wird der Schlaf dann ruhiger, tiefer, erholsamer. Im Wachbewusstsein fördert er die Inspiration und die Intuition.
Daher fördert er die Öffnung für Inspiration und Weisheit, reinigt das Zellgedächtnis von negativen Erinnerungen und hilft bei inneren Transformationsvorgängen zu höherem Bewusstsein. Er setzt Heilimpulse bei psychischen Erkrankungen, schützt vor der Kraft böser Gedanken anderer und beruhigt ein ungesund überreiztes Nervensystem.

Montag, 12. März 2007

Die Wohnungsbesichtigung (Rhodonit)

Ich besichtige eine Wohnung an einem mir nicht ganz unbekanntem Ort. Es ist das alte Pfarrhaus meiner Eltern. Das Zimmer, in welchem ich zur Untermiete wohnte, sowie beide Pfarrwohnungen wurden zu einer riesigen Etagenwohnung zusammengelegt. Sie ist sehr hell und weitläufig, so weitläufig, dass man sich darin fast verlaufen kann. Allein mein ehemaliges Zimmer ist groß wie eine Hotelempfangshalle und hat einen Treppenaufgang. Als ich es betrete, denke ich bei mir, dass mir ein Zimmer dieser Größe schon als Wohnung reichen würde.
Anscheinend soll die Wohnung öffentlich vermietet werden, was mich etwas wundert, da es ja normalerweise Dienstwohnungen sind. Ich sehe eine junge Frau mitten im Raum stehen und irgendeinen Streifen ausfüllen. Das muss ich auch noch machen, deshalb renne ich durch das hallenweite Zimmer dorthin, doch weil hinter mir eine Frau die Treppe heraufkommt und mich rennen sieht, habe ich nun ein schlechtes Gewissen, weil ich denke, dass man es bestimmt nicht gerne sieht, wenn ich in den "heiligen Hallen" renne. Es ist die Hausverwalterin, sie sagt jedoch nichts deshalb, fragt mich aber über einige Dinge aus, zum Beispiel, ob ich eine Beziehung habe. Ich antworte mit "nein", und sage zu ihr auch noch einmal, dass mir ein Zimmer allein eigentlich schon ausreichen würde bei dieser Größe.
"Wir werden sehen." meint sie, und dass sie mich jemandem vorstellen möchte. Es ist der Pfarrer K., der in einer der zusammengelegten Wohnungen wohnte. Die Hausverwalterin stellt ihn irgendwie anders vor und nennt ihn "Bruder". Im Traum trägt er eine schwarze Soutane und hat kohlrabenschwarze Haare und Augen. Sein Finger ziert ein Ring mit einem riesigen funkelndem Edelstein und merkwürdigerweise trägt er auch noch im Ohr einen eckig geschliffenen, sehr großen Stein, so wie es für junge Männer teilweise modern gewesen ist, nur dass es zu seinem konservativem Priester-Outfit nicht so recht passen will. Im übrigen sieht er aus wie ein katholischer Priester und nicht evangelisch. Kurzzeitig meine ich auch Edelsteine vor seinen Augen zu sehen - vierfach gebrochene, so dass er eigentlich ein vierfaches Bild sehen müsste. Wirklich erfreut bin ich nicht, ihn zu treffen, aber da es um die Wohnung geht, gebe ich ihm freundlich die Hand und grüße ihn. Irgendwie habe ich den unbewußten Eindruck, dass er es tatsächlich darauf anlegt, dass ich die Wohnung bekomme, auch wenn mir nicht klar ist, wieso.
Nach diesem Teil des Traumes schlief ich durch die Schmerzen in meinem Bein sehr unruhig und bin immer wieder aufgewacht, habe jedoch den Traum mehr oder weniger weitergeträumt. In der nächsten Schlafphase befinde ich mich an einem öffentlichen Aushang, wo die Wohnung ausgeschrieben ist, und wo man sich als Bewerber eintragen kann. Ich überlege, ob ich es tun soll, lasse es aber aus der Überlegung heraus, dass die Wohnung eh nur ein Bediensteter der Kirchengemeinde bekommt. Ich schaue auf die Liste der Bewerber und erkenne den Namen "Renate Schulze". Sollte das etwa meine ehemalige, berentete Kollegin sein?
Nach einer erneuten Wachphase träume ich weiter, dass ich nun in der Wohnung wohne, allerdings anscheinend nur in einem Zimmer, meinem alten Zimmer, welches auch wieder viel kleiner ist. Ich habe Puschel im Arm und mein Telefon mitgebracht, mit dem ich jemanden anrufen möchte. Jedoch meldet sich, so oft ich es versuche, immer eine merkwürdig rauhe Männerstimme, die seltsame Sachen sagt, so als würde jemand mich abhören und sich mit Absicht stets in meine Gespräche einklinken. Wahrscheinlich wird mein Telefon überwacht und alle Gespräche werden entweder mitgehört oder vereitelt. Und wahrscheinlich ist das der Grund, warum mich Pfarrer K. unbedingt wieder dort haben wollte - damit er sein böses Spiel mit mir treiben und mir Angst machen kann.

Der Rhodonit ist ein Stein der Wanderer. Im übertragenen Sinne heißt dies, dass er uns die Kraft gibt, Veränderungsprozesse, wie z.B. Umzug oder neuer Arbeitsplatz besser zu bewältigen. Er schenkt Freude und Zuversicht für den kommenden Lebensabschnitt und verhilft zu Offenheit, Selbstverwirklichung und Herzenswärme im Alltag...
...Er bewirkt einerseits, sich gegen ungerechtfertigte Kritik zu behaupten und unterstützt er andererseits, auch sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und zu seinen Fehlern zu stehen. Besonders in Stresssituationen und bei neuen Aufgaben bewahrt der Rhodonit vor Prüfungsangst und Lernblockaden (mangelndes Selbstvertrauen). Er hilft Schattenseiten zu transformieren und verborgene Fähigkeiten zu entwickeln. Er befreit von seelischem Schmerz, hilft, alte „Wunden“ und „Narben“ zu heilen.

Donnerstag, 8. März 2007

Die Untermieter (Leopardenjaspis)

Meine Wohnung, allerdings eine andere als die reale, ist plötzlich voller Untermieter. Ein blasses dünnes Männchen (Herr Luchterhand?), eine junge blonde Frau, und mir steht auch noch mit einem Mal eine ältere Frau mit gefärbten blonden Haaren gegenüber. Gefärbt nehme ich deshalb an, weil sie gleichzeitig sehr starke schwarze Augenbrauen hat. Außerdem ist sie etwas rundlich. Ich schaue sie entgeistert an, da ich nicht weiß, was sie in meiner Wohnung will. Sie kommt mir fremd und gleichzeitig vertraut vor, als müßte ich sie irgendwoher kennen. Sie sagt mir, wer sie ist und dann erkenne ich sie. Natürlich! Es ist die von dem und dem. Spontan umarme ich sie herzlich. (Nach dem Aufwachen weiß ich aber immer noch nicht, wer sie ist.) Wir sitzen nun alle beim Essen, es sind aber noch viel mehr Leute dabei, und mir fällt auf, dass so viele Untermieter einen Nachteil haben - ich kann mein dreckiges Geschirr nicht mehr stehen lassen. Wenn das jeder machen würde, würde bald Chaos herrschen. Also stehe ich sofort nach dem Essen auf, um meinen Teller abzuspülen und so für die entsprechende Vorbildwirkung zu sorgen. Kurzzeitig überlege ich, ob ich für die anderen gleich mitabwaschen sollte, bin dann jedoch der Meinung, dass das jeder selbst machen kann.
Vergessen zu erwähnen habe ich, dass es in der Wohnung ein großes offenes Fenster oder einen Balkon gibt, von wo aus man ganz Berlin überblicken kann. Im Traum erkenne ich deutlich den Fernsehturm in der Ferne. Ich mache mir aber Sorgen, dass irgendjemand die Balkone zum Fassadenklettern benutzt, da ich nicht möchte, dass jemand abstürzt, und tatsächlich schwingt ein Mann, anscheinend ein Handwerker, seine Beine über die Balustrade und springt in das Zimmer. Überhaupt scheinen in der gesamten Wohnung alle möglichen Leute ein- und auszugehen. Ich erzähle verschiedenen davon, dass ich irgendetwas geschafft oder gemeistert habe (eine bestandene Prüfung?), jedenfalls erhalte ich von zweien jeweils 2 5-Euro-Scheine als Belohnung oder Anerkennung, so dass ich insgesamt 4 5-Euro-Scheine habe.

Das Kuriose ist, dass ich heute, nach dem Traum, tatsächlich 4 5-Euro-Scheine bekommen habe, allerdings nicht als Geschenk, sondern als Wechselgeld. Ich habe mir spaßeshalber mal die Nummern aufgeschrieben: U02320768319, U23487746531, V07280207959, X14453545133. Und ich frage mich, warum man solche belanglosen Dinge, wie 4 Geldscheine, ein schwarzes Weblog, jemanden, den man in der U-Bahn trifft, usw. vorausträumt, während die wichtigeren täglichen Dinge, wie z.B. ein Anpfiff von der Chefin, verschwundene Akten oder eine lästige Zollinhaltserklärung eher selten vorkommen.

Stichworte: Selbstvertrauen, Beziehungen

Mittwoch, 28. Februar 2007

Zwei Farbige und die altbekannte, aber vergessene Traumwohnung

Ich bin mit zwei Farbigen unterwegs, weiß aber nicht mehr, wo ich sie getroffen oder kennengelernt habe. Beide sind Brüder, tragen Schirmmützen, der eine in hell-, der andere in dunkelblau - jeweils passend zu ihrer Kleidung, und beide sind sehr nett, zuvorkommend, aber auch ziemlich dominant. Der eine trägt mich immer huckepack auf seiner Schulter durch die Gegend, erst zu seiner Familie, dann in das Kino, welches sich gleich neben ihrer Wohnung befindet. Ich lasse mir das auch gefallen, obwohl ich etwas verschüchtert bin.
Später befinde ich mich mit ihnen in einem Aufzug und ich sehe mich in verschiedenen Bekleidungen. Bin ich zu einer Hochzeit unterwegs? Gar zu meiner? Jedenfalls scheint bei der Hochzeit irgendwas nicht zu stimmen, entweder ist die Braut die falsche oder der Bräutigam ist der falsche.
Nun gehe ich durch eine riesige, mir im Traum aber durchaus bekannte Wohnung. Ich war dort schon einmal, besser gesagt wohne ich dort, nur dass ich weniger als die Hälfte der Zimmer nutze. Das ist natürlich schade, aber liegt einfach daran, dass die andere Hälfte der Wohnung mehr oder weniger öffentlich ist. Dort kann mich jeder sehen und ich kann auch andere in ihren Wohnungen sehen, weil die Wohnungen veschachtelt ineinandergreifen und nur durch Glas voneinander getrennt sind. Deshalb habe ich mich in den Teil der Wohnung zurückgezogen, wo ich nicht beobachtet werden kann. Nun erinnere ich mich jedoch wieder der anderen Zimmer und betrachte die wunderschöne gläserne Veranda, die halboffen ist, mit einer großen Glastür und daneben kleineren wellenförmig geschwungenen Fenstern. Ich überlege, wie ich die Veranda verschönern und einrichten könnte, und ob ich sie nicht doch für mich nutzen könnte. Schließlich entscheide ich mich dafür, aus dem einsehbaren Teil der Wohnung sowas wie eine repräsentative Wohneinheit zu machen, also eine Wohnung, wo ich mich so präsentiere, wie mich andere sehen dürfen, und mich ansonsten weiter in die nichteinsehbare Wohneinheit zurückziehe.
Plötzlich befinde ich mich wieder außerhalb der Wohnung, aber nicht weit davon entfernt, und sitze hinter einem Baum. Ich sehe den einen Farbigen auf mich zulaufen und verstecke mich so hinter dem Baum, dass ich hoffe, er sieht mich nicht, allerdings findet er mich doch und setzt sich zu mir, um sich nun mit mir vor seinem Bruder zu verstecken. So sitzen wir beide nebeneinander hinter dem Baum und er beginnt meinen Rücken zu massieren, sehr stark und mit viel Druck, sticht mit seinen Fingern direkt in einige schmerzende Stellen hinein. Ich strecke meinen Rücken, mache ihn gerade und rekel mich. Obwohl einige Stellen, die er so kräftig massiert, schmerzen, tut es doch sehr gut. Und er findet genau die richtigen Stellen - links, links muss er massieren.

Bemerkung: links - Orientierungsbegriff; links sitzt das Herz, übersetzt: das Gefühl, die psychische Energie, allgemein auch Sitz des Unbewußten. In früheren Zeiten saß die Frau bei der Trauung links vom Mann. Links ist die Seite des Herzens, mit der rechten Hand wird meist geschrieben, d. h., die rechte Seite ist die Seite des Denkens und Handelns. Links kann im Traum ein Hinweis auf die weibliche Seite des Träumenden sein, auf sein Gefühlsleben und auf sein Unterbewußtes.

Sonntag, 18. Februar 2007

Rausschmiß aus Big Brother und Unwetterwarnung

Ich bin gerade in das Big Brother-Haus eingezogen, mache mich mit den anderen bekannt, von denen ich einige aber schon kenne, da es ehemalige Schulfreundinnen von mir sind, da gibt es auch gleich Geschenke. Plötzlich sagt jemand, dass ich gar nicht die wäre, die ich bin, bzw. sein soll, sondern eine ganz andere und mich in das Haus geschmuggelt hätte. Er holt dabei aus einem Sack ein Bild hervor, das aus vier zusammengestellten Fotos besteht - zwei zeigen Marlene Dietrich und zwei eine blonde Frau mit schwarzer Baskenmütze, die zwar Ähnlichkeit mit mir hat, aber nicht ich ist. Aber so richtig sicher bin ich mir dessen nicht. Sie hat aber kleinere und enger zusammenstehende Augen. Ich bin selbst verwirrt und denke, dass da wohl irgendwo im Casting ein Fehler unterlaufen sein muss. Die anderen meinen auch gleich, dass sie sich eh gewundert hätten, da ich viel zu häßlich bin. Also weist mir der Spielleiter die Tür, ich darf mich vorher aber noch von meinen Freundinnen verabschieden, was ich auch ohne Eile tue.

Später befinde ich mich in der Paterrewohnung der alten elterlichen Wohnung, die sich unter uns im Pfarrhaus befand. Anscheinend steht sie zur Zeit leer und wird als Unterbringung für Gäste genutzt. Ich zeige einem Gast, der im ehemaligen Zimmer meiner Spielfreundin kampiert, die Steckdosen. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, durch die Wohnung zu schlendern und alte Erinnerungen aufzufrischen. Die Wohnung erscheint mir noch genauso groß wie früher, fast sogar größer, und sie hat sehr hohe Wände. Kurzzeitig denke ich daran, dass ich selbst in die Wohnung einziehen könnte, da sie so schön groß ist und ich sowas suche, aber die hohen Wände schrecken mich ab. Die Vorstellung, diese riesige Wohnung renovieren zu müssen, behagt mir nicht.
Anscheinend bin ich nun gänzlich ohne Unterkunft, denn ich halte mich lange Zeit im Freien auf. Irgendwann heißt es, dass ein sehr starker Sturm und Unwetter zu erwarten sind. Ich muss mir also irgendwo einen Unterschlupf suchen, wo ich geschützt bin. Ich befinde mich an einem Fluss, wahrscheinlich der Spree und denke an eine "Eierbrücke", wo man unter den Pfeilern gut geschützt ist. Ich sage das jemandem, der mit mir zusammen unterwegs ist, und gleichzeitig schlage ich vor, direkt noch einmal auf den aufgeschichteten Uferdünen aus Gras am Fluss entlang zu laufen, denn wenn das Unwetter kommt und es regnet, werden die Dünen alle aufweichen und nicht mehr betretbar sein.

Bemerkung: Ist das Motto von Big Brother nicht "Wer bin ich wirklich?" Ich scheine es tatsächlich nicht zu wissen.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Ohne Heimat

Totale Verwirrung, da ich im Traum nicht mehr weiß, wo meine Wohnung ist.
Ich glaube, aus der Wohnung im elterlichen Haus ausgezogen und in eine Wohnung in mein Viertel gezogen zu sein. Allerdings denke ich gar nicht an mein jetziges Wohnhaus, sondern an das meines Bruders, der gleich gegenüber wohnt. Da ich erkenne, dass ich mein altes Zimmer schon verlassen habe und dort nicht mehr wohne, ziehe ich also Richtung Norden, gehe aber vorher nochmals in den Keller, um zu schauen, ob ich dort noch Sachen von mir finde.
Im Keller fällt mir der seltsame Boden auf, der teils normaler dreckiger Kellerboden ist, aber in der Mitte blau leuchtet. Es scheinen Buchstaben wie auf einem großen Bildschirm, der mitten in den Fußboden eingelassen ist, angezeigt zu werden.
Als ich in mein Viertel gelange fallen mir vor allem die heruntergekommenen Häuser auf und ich kann mir gar nicht recht vorstellen, dass ich hier wohnen soll. Schließlich stehe ich vor dem Haus meines Bruders und stelle überrascht fest, dass nirgends auf dem Klingelschild mein Name steht. Also muß ich doch woanders wohnen oder wohne ich überhaupt irgendwo? Bin ich aus dem alten Zimmer ausgezogen ohne eine neue Bleibe zu haben? Oder war ich zu lange nicht in der neuen Wohnung und hat sie sich deshalb jemand anders unter den Nagel gerissen? Ratlos schaue an der abblätternden Fassade des Hauses hinauf, welches vor mir in die Höhe ragt. Dann lege ich mich vor der Haustür auf die Straße und bleibe dort liegen. Jetzt geht es nur noch um Sex und die nicht gefundene Wohnung ist vergessen.

Ich habe einen Brief von meinem ehemaligen Mitschüler R. bekommen, in welchem nur steht, dass ich den Erhalt des Briefes bestätigen soll.

Von einer Party aus mit der U-Bahn fahrend (oder fand die Party in der U-Bahn statt?) treffe ich K. aus der fc. Ich fahre direkt zur Arbeit und er will mich dorthin begleiten und mir vorher noch etwas zu trinken an einem Kiosk kaufen. Der Kiosk hat allerdings geschlossen und er verabschiedet sich von mir. Ich schleppe mich nun auf allen Vieren mit letzter Kraft eine Treppe hinauf (keine Ahnung, warum ich plötzlich so kraftlos bin - vorher fühlte ich mich normal) und sehe in dem Raum, den ich erreiche wiederum K. Ein großer goldglänzender Ball wird zwischen ihm einer anderen Frau fröhlich hin- und her geworfen. Er begrüßt mich, als hätte er mich schon erwartet und läd mich ein mitzumachen. Ich habe jedoch keine Kraft aufzustehen und bleibe einfach auf dem Fußboden liegen, wobei ich gleichzeitig etwas neidisch auf die beiden bin.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Das Buch meines Vaters

Ich wache in einem Zimmer und einer Wohnung auf, die im Traum mein Zimmer und meine Wohnung sind, mir aber im Wachen nicht bekannt sind, und greife nach einem Buch. Es ist ein Buch aus der Sammlung meines Vaters, vom Äußeren sieht es aus wie eines von kurz nach der Jahrhundertwende (1900), also schon etwas älter. Ich blättere darin und sehe zuerst Noten und Liedtexte, es scheint ein Liederbuch zu sein. Ich erkenne aber auch, dass es hauptsächlich englischer Text ist. Der Text verändert sich jedoch, je länger ich in dem Buch blättere. Ich sehe nun auch noch Gedichte und Bilder, denke, da der Text Englisch ist, dass es ein Sprachlehrbuch ist. Dann sehe ich Fotos mit Models, die in der Mode der 80iger Jahre gekleidet sind. Nun ist es mehr sowas wie ein Schneiderbuch. Natürlich passt die Mode der 80iger Jahre überhaupt nicht zu dem alten Einband. Mein Vater hat überall in das Buch hineingeschrieben und Anmerkungen gemacht. Ich finde außerdem einen ganzen Zettel mit Notizen, die völlig zusammenhanglos und schwer zu entziffern sind. Über allem steht "Schmerzen in der Brust", zwischendrin erkenne ich noch das Wort "SZweiflerin", was seltsamerweise ein S am Anfang hat. Vielleicht lese ich auch nur falsch. Ich lege das Buch zur Seite und stelle nun zu meinem Schrecken fest, dass während ich schlief irgendjemand in der Wohnung gewesen sein muss, denn die Hälfte meiner Möbel fehlen. Nur das Bett und ein paar andere Sachen hat man stehenlassen, wie zum Beispiel eine kleine Schultafel, auf der ich anscheinend ganz genau mit Kreide notiere, was ich zu welcher Uhrzeit am Tag gemacht habe.Im Traum ist mir, als könnte ich der Tafel irgendeinen Anhaltspunkt entnehmen, was passdiert ist, ohne dass ich es merkte. Nun sind auf einmal noch andere Leute im Raum und irgendeine Klingel geht los, vielleicht ein Wecker, allerdings mit einem merkwürdigem Geräusch. Ich sage deshalb zu einer Frau neben mir, dass sich das anhört wie ein Staubsauger oder eine Turbine.

Donnerstag, 16. November 2006

WG mit Leiche

Ich wohne mit Mitarbeitern meiner Arbeitsgruppe zusammen in einer großen möbilierten Wohnung in Form einer WG. Die Wohnung scheint zum Teil die alte elterliche Dienstwohnung zu sein, zum andern aber auch die Wohnung meiner Tante R. und ihres Mannes, die beide nach ihrer Scheidung verlassen haben. Die alten, dunklen und teilweise sehr schäbigen Möbel wurden dort zurückgelassen. Jedoch wohnt hier nicht die ganze Arbeitsgruppe, sondern das scheint teilweise zu wechseln. Ich bin mit Kollegin M. und Kollegin S. dort. Als wir auf der Couch sitzen, frage ich, wie es denn mit dem Saubermachen laufen soll, ob das irgendwie eingeteilt ist. Die beiden zucken mit den Schultern, anscheinend wurde sich darüber bisher keine Gedanken gemacht und es lief irgendwie oder auch nicht. Ich frage, ob es nicht am besten wäre, wenn jeder für ein Zimmer zuständig wäre und der Rest abwechselnd erledigt werden würde, finde damit aber keine Resonanz. Doch anscheinend habe ich sie auf eine Idee gebracht, denn nun fangen sie an, sauberzumachen, und zwar zuerst das Schlafzimmer. Dort steht ein altes dunkles Ehebett, auf welchem Lumpen und eine dicke Staubschicht liegen.
Als die Lumpen entfernt sind, sind immer noch größere Flecken voll Staub zu sehen. Es heißt, dass in diesem Bett vorher Kollege L. geschlafen hat, der aber sehr schmutzig gewesen ist, so dass das Bett jetzt so aussieht.
Schließlich finden sie irgendwo in der Wohnung auch noch eine Frauenleiche in einem leuchtend rotem Kleid. Sie schnallen die Leiche auf eine Art Surfbrett mit vielen Riemen und legen es auf eine breite Balustrade, vielleicht die vom Fenster. Ich befürchte bei diesem Anblick, dass sich das Brett, dass ein wenig gebogen und kipplig ist, selbständig macht und mitsamt der Leiche hinunterpurzelt, sage aber nichts.

Montag, 18. September 2006

Ein Wohnungs-Albtraum

Die Gardine zurückziehend muss ich sehen, dass genau vor meinem Balkon eine riesige Ampel gebaut wurde, die den gesamten Blick versperrt. Außerdem wurde das Balkongitter abmontiert und alles was sich auf dem Balkon befand mitgenommen, so dass er nur noch eine von allen frei betretbare Plattform ist. Ich weiß sofort, dass ich dies meinem Vermieter zu verdanken habe und das macht mich unglaublich wütend. Ich überlege, wie ich mich wehren kann und spreche andere Bewohner aus dem Haus darauf an. Eine Mitmieterin wohnt gleich neben mir, kocht mir immer Tee und hat anscheinend freien Zugang zu meiner Wohnung. Gemeinsam mit den anderen kommt sie zu mir und wir setzen uns alle gemeinsam um einen runden Tisch. Im Traum kenne ich den Namen von jedem Einzelnen von ihnen und ich nehme mir vor, diese Namen mit dem Traum zusammen aufzuschreiben, doch nach dem Erwachen hatte ich die Namen vergessen.
Es geht weiter mit irgendwelchen seltsamen Aktionen, bei welchen unter anderem von mir gemalte Bilder zum Einsatz kommen, auf die irgendjemand einfach Notizen gemacht hat. Als ich die Bilder sehe, kann ich kaum glauben, dass ich selbst sie gemalt habe. Schließlich beuge ich mich über ein großes gläsernes Aquarium, in welchem nur zwei kleine Fische schwimmen. Diese Fische sind aber so schillernd schön und springen immer so lustig aus dem Wasser raus, dass ich überlege, mir ein richtiges Aquarium mit mehr Fischen zuzulegen.

Freitag, 15. September 2006

Brennende Stadt, Geburtstagsparty und gepolsterter Fußboden

Ich sehe irgendwo in der Ferne einen roten Schein über Häusern und kann nicht gleich feststellen, was das ist, bis ich auf die Idee komme, dass da die Stadt brennt. Irgendwas ist passiert und von anderen Leuten höre ich, dass Hitler kommt. Auf einem Platz, der eigentlich mehr einem Raum gleicht, hocke ich mich unter einen quadratischen Tisch, der direkt in einer Ecke steht, um mich zu verstecken. Eine andere Frau quetschtsich noch neben mich unter den Tisch. Auf dem Platz sitzen einzeln, aber in regelmäßigen Abständen Menschen und ein paar seltsame Leute gehen durch die Reihen und drücken ab und zu jemanden ihre Pistole an den Kopf. Ich glaube, sie haben auch geschossen. Die mit den Waffen sehen merkwürdig aus, ich kann aber nicht beschreiben, was es ist. Vielleicht ist es eine Art Maskerade, wie bei einem Banküberfall.
Schließlich finden sie auch mich und einer hält mir den Lauf einer Waffe an die Schläfe.

Danach verwandeln sich die seltsamen Leute zu Bekannten meines Bruders, die zu seiner Geburtstagsparty geladen sind.
Ich wundere mich zwar, dass er so komische Leute kennt, versuche aber, mit ein paar von ihnen ins Gespräch zu kommen. K. ist auch dabei und ich bedanke mich bei ihr, für mein eigenes Geburtstagsgeschenk. Schließlich geht es zu einer Vergnügungsfahrt in einem Bus. Der Bus wird von einer Frau gefahren und fliegt mit halsbrecherischem Tempo über eine hügelige und kurvige Straße, so dass ich mir ein bißchen Sorgen mache. Gleichzeitig genieße ich aber auch die aufregende Fahrt, nach welcher ich mich wieder in der Wohnung befinde, wo die Party stattfand, nur dass die Wohnung jetzt leer ist. Weder Menschen noch Möbel gibt es darin, und ich weiß, dass ich dort einziehen darf, obwohl es nicht meine Wohnung ist. Sie liegt an einer Ecke, einer Straßenkreuzung, die ich aus dem realen Leben kenne, weshalb ich mir nicht sicher bin, ob ich es dort so gut finde und mir das durch den Kopf gehen lasse. Aber da das Haus in einer kleinen, ruhigeren Einbuchtung liegt und die Wohnung viel größer ist, als meine alte, entscheide ich mich, wirklich dort einzuziehen. Wie ich so in der Wohnung umherlaufe und einmal einen Sprung im Flur mache, stelle ich fest, dass die Wohnung einen speziellen Fußboden hat. Er scheint zu federn und reagiert ganz leise auf jeden Schritt oder Druck, als wäre er wattiert. Um das zu untersuchen, krieche ich auf dem Fußboden entlang, der sich total weich anfühlt und irgendwie hin- und her schwankt.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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