Tierträume

Sonntag, 28. Januar 2007

R. und die Geburt des Esels

R., eine ehemaliger Mitauszubildender, der in einem Gebäude in meiner Nähe arbeitet, spricht mich, während ich noch auf irgendeiner Veranstaltung bin, an und sagt, dass er draußen auf mich warten würde, damit wir zusammen nach Hause fahren. Ich nicke, vergesse es jedoch wieder, bis ich ihn durch das Fenster auf einer Brücke kauern sehe. Es ist extrem kalt draußen und ich wundere mich, dass er tatsächlich gewartet hat. Ich stürze also hinaus zu ihm und er sagt, er will nun jeden Mittwoch auf mich warten. Da ich gestern wieder über die Funktion des Mittwochs in menschlichen Beziehungen gegrübelt habe, frage ich mich, was er damit bezweckt. Eine heimliche Liebschaft, eine Freundschaft? Er ist verheiratet und im übrigen im Traum ziemlich heruntergekommen und abgerissen. Es fehlen ihm auf einer Seite im Mund die hinteren Oberzähne. Er läd mich zu sich und seiner Frau ein, wo wir ein Brettspiel spielen ("Mensch ärger dich nicht"?, jedenfalls mit Hütchen).
Danach befinde ich mich im Wohnzimmer der elterlichen Wohnung. Eine trächtige Eselin steht darin. Plötzlich wirft sie sich zur Seite, ihr Bauch bewegt sich stark. Sofort weiß ich, dass sie ihr Junges bekommt. Da ich nichts anderes tun kann, halte ich nur ihren Kopf und Sekunden später hat das Kleine, das gar nicht so klein ist, sondern fast so hoch wie ein Mensch, das Licht der Welt erblickt. Es ist noch ganz von der Fruchtblase eingehüllt. Ich rufe meinen Vater. Dieser kommt und zieht es am Kopf auf beide Beine hoch. Anscheinend muss es gleich stehen können. Danach entfernt er die Fruchtblase. Sofort läuft es neugierig in unseren Korridor hinein und ich wache vor Freude und Rührung auf. Nach dem Aufwachen fällt mir allerdings auf, dass der kleine Esel gar nicht wie ein Esel aussah, sondern mehr wie ein Strauß, mit einem extrem langen Hals, zwei Beinen und einem winzigen Kopf.

trad. arab. Traumdeutung:
Träumt einer, er besitze eine Eselin und diese werfe Junge, wird sein Vermögen sich verdoppeln, er selbst Karriere machen; ist er verheiratet, wird seine Frau einem Sohn das Leben schenken.

Sonntag, 14. Januar 2007

Die Katze mit den Engelsflügeln

Eine weiße Katze, zerbrochen, mit weißen gebrochenen Flügeln, scheint schier auseinanderzufallen. Ich versetze sie in einen Heilschlaf. Sie schläft und schläft, ihre Augen fest geschlossen. Ich beobachte sie von der Seite, und hoffe, dass sie nun wieder zusammenwächst. Schließlich wacht sie langsam auf und wankt benommen davon. Wie ich erleichtert sehe, halten alle Körperteile zusammen und nichts fällt ab.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Kathedrale und Hund

Wieder eingeschlafen sehe ich eine unglaublich imposante und hohe Kathedrale in den nur mit wenigen Wolken überzogenen blauen Himmel ragen. Sie erscheint mir fast übermenschlich hoch und neugierig betrete ich das Gebäude durch einen einfachen halbrunden Türbogen. Innen ist die Kathedrale nicht wie eine Kirche eingerichtet, sondern eher wie ein rustikales Schloß oder Herrenhaus. Und als ich mich umschaue läuft mir ein halb verhungerter, struppiger, schmutzig brauner Hund zu. Ich nehme ihn mit nach Hause, wo er mir einen großen Haufen ins Zimmer setzt und sich wie ein Bündel Elend zusammenrollt.

Freitag, 27. Oktober 2006

Blauvögel und rosa Plüschbank

Ich bin mit anderen Leuten irgendwo in einer Reiseunterkunft in der Nähe von München. Den Namen des Ortes habe ich mir nicht gemerkt, aber man kommt mit dem Wagen bequem und schnell bis nach München hinein und das ist auch der eigentliche Zweck der Reise.
Ein offenes Fenster. Schwere Herbstblätter wehen herein und treffen mit einer Wucht auf mich, die für einfache Blätter ungewöhnlich ist. Ich schaue auf den Fußboden und sehe, dass sich unter den Herbstblättern anscheinend eine Krähe befand, die gleichzeitig hereingeflogen ist - ein sehr großes Tier und ich habe gehörigen Respekt vor ihr. Kein Wunder, dass der Aufprall so stark war. Seltsamerweise ist sie hellblau, ein fast durchsichtiges, gläsernes Hellblau. Jetzt wird meine Aufmerksamkeit jedoch von einer kleinen Blaumeise abgelenkt, die auf dem Fensterbrett herumturnt. Sie scheint keine Angst vor mir zu haben und ich halte ihr den Finger hin, um zu sehen, ob sie heraufhüpft. Bald bin ich so nahe, dass ich mit dem Finger ihren Schnabel berühren kann und sie probiert vorsichtig, ob er vielleicht etwas Essbares ist, setzt sich aber nicht drauf.
Seltsame Möbelstücke. Ein "Doppelvasenschrank": Kleines Schränkchen mit undefinierbarer geschwungener Form, das zwei Vasen beinhaltet, die mit zum Schränkchen gehören und sich in Form und Aufmachung direkt in seine inneren Konturen hineinschmiegen. Eine rosa Plüschbank: Die Bank an sich ist genau genommen nicht rosa, sondern weiß, hat aber einen rosa Sitzbezug und rosa-runde Kissen. Am meisten fällt jedoch auf, dass sie extrem pompös ist. Sie erinnert mich darin an ein Rokoko-Möbelstück. Nicht nur, dass ihre Beine und die gesamte Form sehr verspielt und verziert ist, außerdem hat sie auch noch eine sehr hohe rosa Rückenlehne, welche einen Baldachin trägt, sowie unten dazugehörige flache Treppenstufen, die zu ihr hinaufführen. Doch trotz ihrer Überladenheit in der Höhe ist sie in der Tiefe relativ schmal. Bei ihrem Anblick bin ich hin- und hergerissen. Zum einen finde ich sie unglaublich kitschig und denke mir, dass sie durch ihre geringe Tiefe eher unbequem sein muss, zum anderen denke ich aber auch, dass so ein ungeheures Ding in der Wohnung DER Hingucker sein müßte.

Bei der rosa Plüschbank fühle ich mich unwillkürllich an die weiße halbrunde Marmorbank im Neuen Garten Potsdam erinnert, zu der mein Kumpel mit der Bemerkung hinstrebte, er möchte einmal im Leben auf einer Marmorbank gesessen haben. Als wir dann dort saßen stellten wir beide gleichzeitig fest, dass sie sehr unbequem ist und ich erklärte dies damit, dass die Leute zur damaligen Zeit eh nur Korsetts getragen haben und sich deshalb nicht auf einer Bank hätten lümmeln können.

Freitag, 29. September 2006

Schattenspiel

In meinem alten Kinderzimmer sitze ich am Schreibtisch und surfe im Internet. Jedoch sitze ich nicht, wie normalerweise, mit dem Gesicht gen Süden, sondern mit dem Gesicht gen Westen. Ich höre und sehe mich selbst mit A. reden, der aber nicht da ist. Ich sage zu ihm etwas in der Art wie: Das Verliebtsein ist mir egal, es geht mir am Arsch vorbei, ich weiß nicht wie viele unzählige Male ich schon verliebt gewesen bin, aber du gehst mir unter die Haut, ich kann es spüren.
Das schwache Schreibtischlicht wirft im ziemlich dunklen Zimmer den großen Schatten einer schwebenden Spinne an die Wand. Die Spinne selbst kann ich kaum erkennen, nur den übergroßen Schatten und das irritiert mich, da ich versuche der Spinne auszuweichen, sie aber immer wieder suchen muss und nicht weiß, wo ich hin gehen kann, ohne auf sie zu stoßen.
Schließlich schleudere ich ein schweres Tuch nach ihr und trete drauf, doch der Schatten an der Wand zeigt mir, dass sie unter dem Tuch wieder hervorgekrochen kommt.

Der Satz, den ich sage, erinnert mich unwillkürlich an "Wild at Heart".

Samstag, 9. September 2006

Elefantenrüssel

Zuerst halte ich mich in der alten elterlichen Wohnung auf. Ich befinde mich in der Diele und halte sie für den schönsten und noch am besten erhaltenen Raum der Wohnung. Doch dann fahre ich mit den Fingern über die Wand und merke, dass die Tapete total lose ist. Sie hängt eigentlich nur noch oben an einen dünnen Streifen und ansonsten schlackert sie nur die gesamte Breite der Wand herunter. Ich denke ans Renovieren. Danach gehe ich ins Wohnzimmer und bemerke, das dort irgendwas anders ist. Als ich s mir genauer anschaue sehe ich, dass die gesamte Länge des Zimmers hindurch an einer Seite in der Decke Glasfenster eingebaut wurden, so dass man nicht nur an der Seite sondern auch oben nach draußen schauen kann. Es sind Schiebefenster, so dass man sie sogar öffnen kann. Weiter fällt auf, dass der ganze Fensterbereich mit Stellwänden aus Holz umstellt ist. Ich finde, dass dies das große Zimmer viel kleiner macht, was mir nicht gefällt, stelle aber fest, dass man die Stellwände individuell verschieben kann, was mich beruhigt.
In einer Zwischentraumsequenz bin ich in einem unbekannten, aber großem Haus und trage einen hellblauen Bademantel. Anscheinend bin ich gerade aufgestanden. In diesem Haus bin ich nicht alleine und ich finde einen großen Tanzsaal mit Bänken ringsherum. Mädchen sitzen dort und proben für irgendetwas. Ich will mich zwischen sie auf eine der Bänke setzen, da aber alle Plätze besetzt sind, frage ich ein Mädchen, die neben sich nur einen grünen Schal zu liegen hat, ob sie den wegnehmen und ich mich dort hinsretzen könnte. Sie reagiert jedoch auf mehrere Aufforderungen nicht und ich stehe etwas hilflos in der Gegend rum, mich umschauend, bis schließlich eine andere Bank leergeworden ist und ich mich dort hinsetze. Irgendwann gehe ich wieder und schaue von der Tür des Saales noch einmal zurück, die Mädchen beim Tanzen beobachtend. Sie Tanzen irgendwie seltsam, manche machen gar nicht richtig mit, sondern stattdessen alte Kinderspiele, indem sie sich an den Händen fassen und im Kreis drehen.
In der nächsten Traumsequenz befinde ich mich nun in einem Garten. Es ist ein großer Terassengarten, allerdings sehr unfertig, sieht noch ein bißchen aus wie Baugelände.
An einem Terassenhang ist meine reale Fensterbank angebracht, natürlich genauso wackelig. Ich setze mich darauf, nicht sicher seiend, ob sie mich hält. Hier sitze ich einige Meter über dem Erdboden und in einiger Entfernung sehe ich einen Elefanten. Er kommt auf mich zu und interessiert mich anscheinend für mich. Deshalb hebt er seinen Rüssel und versucht damit, an mich ranzukommen. Zwischendurch wird er von dem Grün der Terasse abgelenkt, welches er mit dem Rüssel abgrast. Dann marschiert er weiter zur anderen Seite der Fensterbank, kann mich von dort unten aber auch nicht erreichen. Teils scheint an dem Elefanten noch ein Tiger zu hängen oder wird der Elefant vielleicht zum Tiger? Irgendwann bricht die Fensterbank in der Mitte entzwei, hält mich auf meiner Seite aber trotzdem noch, bis ich aufstehe und gehe.

Donnerstag, 31. August 2006

Besuch vom toten Haustier und Wiedersehen mit Schulfreundin

Ich träume immer mal wieder von Verstorbenen, aber von niemandem so häufig, wie von meiner früheren Hauskatze. Wir scheinen noch sehr verbunden zu sein, obwohl unsere Beziehung eigentlich nicht einfach war. Sie war sehr eigensinnig und stolz und ich sehr ungeduldig. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Menschen, die im Leben unsere größten Feinde sind oder uns am meisten weh tun, aus karmischer Sicht oft unsere besten Seelenfreunde sind, weil sie sozusagen die Aufgabe auf sich genommen haben, uns in unserer Entwicklung zu fördern. Ich glaube, das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere. Und K. (steht nicht für Katze *gg*) scheint mich noch nicht vergessen zu haben, sondern kommt regelmäßig in meinen Träumen zu Besuch.
Letzte Nacht träumte ich, dass ich in meinem Bett liege und erwache. Als ich die Augen aufschlage, bemerke ich, dass K. sich genau neben meinem Gesicht auf dem Kopfkissen niedergelassen hat, mich anschaut und laut miaut. Da ich nicht weiß, warum sie miaut und auch in der Umgebung keinen Grund dafür finde, frage ich sie mehrmals, wie man halt so mit Katzen redet, was sie hat, bekomme aber natürlich keine Antwort. Irgendwie habe ich ja das Gefühl, dass sie mich auf etwas aufmerksam machen, mir etwas sagen oder mich vielleicht sogar warnen wollte. Nur wovor?

Im nächsten Traum habe ich meine alte Schulfreundin wiedergesehen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir bei ihr oder bei mir zu Hause waren, aber ich kann mich deutlich an einen großen Flat-Fernseher erinnern.

Samstag, 19. August 2006

...

Winterspaß im weißen Schnee. Danach M. bei mir zu Hause, im elterlichen Zuhause. Ich will uns eine Mahlzeit machen, schaue in den Kühlschrank und frage ihn, was er essen will. Mir ist, als habe er ebenfalls etwas Eßbares mit. Ob er mir etwas abgibt?
In der nächsten Traumsequenz in einem chaotischen Wirrwarr aus Garten, Warenlager und Zoo. Das Gebiet ist sumpfig und irgendwie ziemlich dunkel. Sehr viele chinesische Dinge, vielleicht ein chinesischer Garten? Frauen, die an einem bestimmten Ort um das Glitzern ihres Lippenstiftes wetteifern. Der glitzerndste gewinnt. Seltsame Jogginganzüge, erinnern ein bißchen an Strampler. Große exotische Blüten....und Schlangen. Meterlange Schlangen, die ich zuerst für gelb-schwarz gemusterte Gartenschläuche halte, bis ich sehe, wie sie sich bewegen. Danach gehe ich sehr vorsichtig, um auf keine zu treten.

(Die Schlange als Verführerin in der bunten Warenwelt?)

Samstag, 12. August 2006

Spielen mit einem Hund

Große Bälle, kleine Bälle, Murmeln und bunte Seifenblasen, die jedoch nicht ich geblasen habe, um mich herum, während ich mit einem zottigen, hellbraunen, ziemlich stattlichem Hund spiele, der auf putzige Weise und mit unglaublicher Energie umhertollt und den Bällen hinterherjagt, die ich ihm zuwerfe, oder nach den Seifenblasen springt. Lachen. Doch war das nicht ein Schulzimmer, in dem ich mit ihm tobte?

Kugel:
Die Kugel ist seit jeher ein Symbol für Vollständigkeit und Ganzheit und von daher ein stets positiv zu deutendes Traumbild. Durch die Kugel und alle kugelförmigen Gebilde wird im Traum stets eine psychische Antriebskraft verbildlicht. Der Traum von einer Kugel oder ähnlichen Formen wie Ball und Kreis drückt den Wunsch nach seelischem Gleichgewicht und Überwindung von Gegensätzen des Träumenden aus. Sie wird wie der Kreis, doch noch dynamischer, gewertet. Oft umschreibt sie den guten Kern des Träumers und seine Beziehung zur Umwelt, die sich erfreulich gestalten könnte. Der Traum von einer Kugel hat Macht und Würde zum Thema. Der Träumende spürt in sich die Kraft, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Um diese Aufgabe zu bewältigen, muß der Träumende Verständnis aufbringen und sich eine globale Sichtweise aneignen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Kugel im Traum den Wunsch des Träumenden nach Ganzheitlichkeit. Sie ist Sinnbild des idealen Universums und der himmlischen Vollkommenheit.

Seifenblasen:
Vielleicht sind Seifenblasen im Traum ein Ausdruck des kindlichen Bedürfnisses, Spaß zu haben. Andererseits machen Seifenblasen dem Träumenden die vorübergehende Natur des Glücks und seine Sehnsucht nach Illusionen bewußt. Seifenblase symbolisiert die Vergänglichkeit; das bezieht sich meist auf Erwartungen, Hoffnungen oder Illusionen, die nicht erfüllt werden.

Hund:
Was immer im Traum mit dem Hund geschieht, er stellt die Triebhaftigkeit als solche dar. Als Angsttier im Traum ist der Hund oft nur die Umschreibung des eigenen schlechten Gewissens. Wo er uns begleitet, hält der Instinkt uns wach; wo er angekettet ist oder gequält wird, brodeln im Unbewußten Minderwertigkeitskomplexe, die im Wachleben hochkochen. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist der Hund im Traum der Führer in die Unterwelt.
Mit dem Hund spielen bedeutet, daß man seine Gegner überwinden wird.
europ.: mit einem spielen: es stehen beträchtliche Gewinne und treue Freunde in Aussicht

Donnerstag, 18. Mai 2006

Der Parkspaziergang

Ich gehe am Bürgerpark spazieren, jedoch entpuppt sich dieser Park mehr als ein Zoo mit freilaufenden wilden Tieren. Das erste was ich sehe sind sehr viele Affen, die zwar aussehen wie Totenkopfäffchen, aber viel größer sind, so wie Gorillas. Ein kleines Mädchen fährt mit einem Dreirad zwischen ihnen herum und den Affen dauernd über die Füße, doch sie reagieren gar nicht darauf. Ich wundere mich ein bißchen, dass sie so ruhig dabei bleiben. Ich gehe weiter, erst außen um den Park und dann einen dunklen Weg zwischen Gebüsch und Bäumen entlang. Als ich mich umdrehe, sehe ich einen prachtvollen Löwen hinter mir stehen. Er steht ganz ruhig da und mach auch keine Anstalten, mich irgendwie zu verfolgen, trotzdem laufe ich nun ein wenig schneller. Als ich mich erneut umsehe, ist der Löwe verschwunden, aber eine Löwin trottet nun hinter mir her. Ich gehe wieder ein wenig schneller und sehe vor mir auf dem Weg ein riesiges Mammut denselben versperren. Ich bleibe stehen und sehe hinter mir nur noch eine sehr viel kleinere Wildkatze, die mir folgt und mir schließlich um die Beine streicht. Ich denke, dass sie anscheinend zutraulich ist und will sie streicheln, doch sobald ich den Arm ausstrecke, verbeißt sie sich in diesen und läßt nicht mehr los. Ich versuche sie abzuschütteln und quetsche mich am Mammut vorbei, wo ich eine Parkangestellte treffe. Ich bitte sie um Hilfe und sie hat irgendein Mittel, um mich von der Katze zu befreien, was auch wirkt. Dann gehe ich weiter außen um den Park herum und betrete einen anderen Weg, der tiefer hinein führt. Allerdings habe ich jetzt einen großen Kinderwagen bei mir und muss auf diesem Weg über eine Wasser- und Sumpfstelle, wo nur schmale Balken herüberführen. Mit dem Kinderwagen schaffe ich das nicht, weshalb ich wieder zurück gehe und weiterhin außen um den Park herumgehe. Hierbei sehe ich einen Teil des Parks, der mir gänzlich unbekannt ist. Große, teils hohle und tote Bäume stehen dort und in ihren Toten Stämmen und unter ihren riesigen Wurzeln bilden sich eine Vielzahl von Höhlen. Ein hohler Baumstamm hat so einen großen Umfang, dass ein ganzes Zimmer darin Platz gefunden hat. Etwas später dann, sehe ich, dass sich jede Menge Sonnenblumen vom Park aus bis auf die Straße ausgebreitet haben. Sie stehen dort überall an den Zäunen und Häusern mit ihren strahlend gelben Sonnenblüten und eine Kolonne von Arbeitern ist damit beschäftigt, sie wieder auszuroden, da sie dort anscheinend stören. Dann treffe ich auf einen U-Bahneingang, in der Zwischenzeit trage ich im übrigen keinen Kinderwagen, sondern einen meiner Korbstühle bei mir, und ich wundere mich ein bißchen, da mir nicht bekannt ist, dass es hier eine U-Bahn-Station gibt. Andererseits finde ich es sehr praktisch, weil ich nun beschließe, nach Hause zu fahren. Schon der Eingang sieht sehr merkwürdig aus, irgendwie altertümlich und die Stufen, die herabführen sind sehr schmal und direkt aus der Wand gehauen. Ich klettere hinunter und bemerke, dass unten doch keine U-Bahn fährt, sondern dass es nur ein Durchgang ist. Ein sehr kurzer, denn einige Meter weiter geht es wieder hinauf, allerdings gibt es nun keine Treppe mehr, sondern nur noch so etwas wie eine Kletterwand, mit eingearbeiteten Eintritten. Eine Frau neben mir stöhnt, dass sie es nicht schafft, da hoch zu kommen. Ich versuche es einfach und suche Halt auf den schmalen Einkerbungen. So erreiche ich schon die obere Kante, bin aber zu schwach, um mich durch den engen Ausgang ganz nach draußen zu ziehen. Die Frau, die unten neben mir war, steht nun komischerweise schon draußen und versucht mir zu helfen. Ich bitte sie, mir das Päckchen abzunehmen, was ehedem mein Korbstuhl war, damit ich mich mit beiden Händen nach draußen ziehen kann, was sie auch tut.

Später träumte ich noch, dass ich mich im Fahrstuhl eine hohen Gebäudes mit 25 Stockwerken und mehr befinde und versuche in den fünften Stock zu gelangen. Dies will mir aber nicht gelingen, da der Fahrstuhl immer wieder woanders hält, und selbst, als ich aussteige und auf der Treppe herumirre, bin ich immer viel weiter oben, obwohl ich aus irgendeinem Grund eigentlich in die fünfte Etage will.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7366 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development