Tierträume

Dienstag, 18. April 2006

Überall Katzen und drei neue Haustiere

Ich öffne meine Balkontür, die aber nicht auf den Balkon hinausführt, sondern auf einen Hof und Garten. Sofort kommen von überall Katzen angelaufen. Unter anderem drei große und sehr fette Katzen, von denen die eine immer niest. Ich denke deshalb bei mir, dass die wohl die Vogelgrippe hat und ich fasse die Katzen deshalb nicht an und lasse sie auch nicht rein. Sie trotten dann wieder ab, aber es bleiben noch zwei ganz junge, kleine Kätzchen übrig, welche sich nicht wegschicken lassen, immer wieder mit unsicheren Beinchen in meine Wohnung tapsen und so hilflos ausehen, dass ich es nicht fertigbringe, sie da draußen zu lassen. Schließlich nehme ich sie trotz Vogelgrippe zu mir und auf einmal ist bei ihnen auch noch ein schwarzer Hund. Da sitzt nun die ganze Rasselbande, zwei Katzen und ein Hund, bei mir im Wohnzimmer und schaut mich erwartungsvoll an. Und ich denke, dass ich doch eigentlich keine Haustiere mehr anschaffen wollte und jetzt gleich drei auf einmal davon hab, und überlege, was ich als nächstes für die Unterbringung bei mir organisieren muss.*seufz*

Samstag, 4. Februar 2006

Europa und Elster

Am Nachthimmel mit bloßem Auge den Eismond des Jupiter Europa beobachtet. Ich weiß nicht, woher ich im Traum wusste, dass es Europa war.

Eine Elster baut ihr Nest in einem meiner Blumenkästen. Dazu grub sie sich mit dem Schnabel tief in die Erde und polsterte die wirklich tiefe Grube mit Zweigen aus. Dabei legte sie auch sofort ihre Eier. Die Elster war sehr zutraulich, hatte keine Angst, auch als ich direkt neben ihr stand. Sie ließ sich sogar streicheln und hüpfte unter meinen Arm.

Freitag, 2. Dezember 2005

Zwei Elstern

Zwei Elstern tummeln sich direkt in den Ästen vor meinem Fenster. Obwohl ich am Fenster stehe, scheinen sie keine Scheu zu haben und fliegen direkt in mein Zimmer hinein. Dort spazieren sie auf dem Boden umher und während ich sie beobachte, bekomme ich ein bißchen den Eindruck, dass sie irgendwie künstlich zusammengebaut sind, so eine Art Elsternroboter. Zum einen fällt mir auf, dass sie ihre Augen ausfahren können und zum anderen, dass sie nicht richtig sehen können, bzw. nur das sehen, was sich bewegt. Dinge, die sich nicht bewegen, nehmen sie nicht wahr, stelle ich nach einigen Versuchen fest.

Samstag, 29. Oktober 2005

Dachs und Igel

Ich bin in meiner Wohnung, die jedoch anders aussieht als meine jetzige und direkt an der Nordsee liegt. Es ist wunderschönes Wetter, fast Sommerwetter, blauer Himmel und die Sonne strahlt, viel zu warm für den Herbst und ich bin dabei, meine Türen und Fenster zu renovieren. Allerdings habe ich dazu bei diesem Wetter eigentlich gar keine Lust. Ich würde viel lieber an der Nordsee spazieren gehen. Zum Balkon hin habe ich hohe Glastüren in der Wohnung und in einer von ihnen ist ein kleines Loch, so als wäre eine Pistolenkugel dort hindurchgesaust, ohne dass das Glas entzweigegangen ist. Als ich überlege, ob ich das dem Vermieter melden soll, bemerke ich Rabatz auf meinem Balkon. Ich schaue durch das Glas hinaus und sehe zuerst eine kleine Meise. Die ist allerdings nicht verantwortlich für den Krawall und fliegt gleich wieder weg. Als ich auf den Boden des Balkons schaue, sehe ich dort einen schwarz-weißen Dachs und ein Igelnest mit zwei Igeln darin. Denn dritten Igel hat der Dachs aus dem Nest geholt und schleift ihn auf dem Balkon umher. Ich denke erst, dass er ihn töten will und gleich die Kehle durchbeißt, stattdessen säugt der Dachs jedoch am Igel. Ich denke, als ich das sehe, dass dies vielleicht die Igelmutter ist, die so ihre Jungen schützen will.

Mittwoch, 11. Mai 2005

Hund und Katze

In einem Kellerraum sollte eine Party stattfinden und ich erhielt den Auftrag, den Raum der nur aud kahlen Ziegelsteinwänden bestand, dafür zu renovieren. Ich weiß nicht mehr, wer mir diesen Auftrag gab, aber derjenige setzte einen sehr engen Termin, bis wann die Renovierung abgeschlossen sein sollte. Ratlos stand ich nun zwischen diesen Kellerwänden und hatte keine Ahnung davon, wie ich diese überhaupt renovieren sollte, geschweige denn, wie ich das in der kurzen Zeit schaffen sollte. Schließlich kam mir der Einfall, die Wände einfach mit Bahnen aus Papierkrepp zu verkleiden, so wie es ihn in der DDR früher auf Rollen gab. (Ich hab keine Ahnung, ob es den heute noch gibt.) Ich dachte mir, dass das für eine Party ausreichend sein müßte und beschloß, das so durchzuziehen.

Im dritten Traum öffnete ich meine Balkontür und fand auf dem Balkon zwei Tiere vor, die sich irgendwie dorthin verirrt hatten. Zum einen ein kleines, schwarz-weißes Kätzchen, wohl kaum einige Wochen alt, und welches mich an meine verstorbene Katze erinnerte, als diese genauso klein war, und zum anderen einen merkwürdigen Hund. Diesen Hund hielt ich zuerst für ein wildes Tier, denn er sah irgendwie nicht wirklich wie ein Hund aus und hat zwei seltsame, sehr eng zusammenstehende, unsympathische Augen. Ich dachte, dass er flüchten würde, doch stattdessen, war er sehr zutraulich und wollte sofort in meine Wohnstube flitzen. Ich machte die Tür wieder schnell zu und er sah mich durch die Glasscheibe erwartungsvoll an, als bettelte er, herein zu dürfen. Ich war jedoch etwas mißtrauisch ihm gegenüber und nicht sicher, ob er wirklich ungefährlich war. Deshalb wollte ich nur das kleine Kätzchen mit hereinnehmen, welches überhaupt nicht bettelte und ängstlich in einer Ecke saß. Ich fragte mich, wovon es die ganze Zeit auf meinem Balkon gelebt hatte, allerdings wirkte es nicht sehr verhungert.

Montag, 2. Mai 2005

Der sterbende Vogel

Nachdem ich in der Nacht an Häuserfassaden herumgeklettert bin, hatte ich folgenden teils schönen, doch später ziemlich traurigen Traum:

Ich liege auf einer grünen Sommerwiese (ich glaube, es ist die Wiese aus dem "alten" Wäschegarten), die Sonne scheint und um mich herum liegen und sitzen noch einige andere Menschen. Ich beobachte, wie über mich Schwärme von Schmetterlingen hinwegziehen, erst ein Schwarm leuchtend orangeroter, dann ein Schwarm schneeweißer. Dichtgedrängt fliegen sie wie bunte Wolken in den blauen Sommerhimmel. Auch Vögel fliegen über mich hinweg und unter diesen Vögeln fällt mir ein einzelner auf, der zwar versucht zu fliegen, es aber nur ganz kurzzeitig schafft und immer wieder auf der Wiese landet. Als ich genauer hinschaue fällt mir auf, dass seine beiden Flügel seltsam ungleichmäßig aussehen. Mir kommt der Verdacht, dass er einen gebrochenen Flügel hat und als er nach einem erneuten Flugversuch in einer Art offenen Holzkiste landet, die als irgendein. Behältnis dient, nehme ich ihn in meine Hand, weil ich denke, dass ich ihm vielleicht noch helfen kann. Er zappelt und piekst mir seinen Schnabel in den Finger, aber ich gehe mit ihm zu meinem Kumpel M., der ebenfalls auf der Wiese sitzt, aber in einem kleinen, halben Zelt, das gerade so groß ist, dass er da sitzend reinpasst und einem Indianerzelt ähnelt. Ich halte ihm den Vogel, den ich im Traum jetzt als Meise erkenne, hin und frage, ob er meint, dass der Flügel gebrochen ist. Doch während ich ihm den Vogel reiche und ihn ein bißchen herumdrehe, sehe ich plötzlich, dass der ganze untere Schnabel, bzw. Kiefer des Vogels fehlt und an der Stelle nur ein Loch ist. Da wird mir klar, dass der Vogel verloren ist und stirbt. Ich merke, wie ich anfangen muß zu schluchzen und wie mir die Tränen beginnen über das Gesicht zu laufen, obwohl ich versuche, es zu unterdrücken. Mein Kumpel zieht mich an sich und versucht mich zu trösten, indem er mir zuredet, aber ich will mich nicht so recht trösten lassen. Stattdessen denke ich, dass der Vogel, der jetzt wieder in der Holzkiste voller Plunder sitzt, auf der Wiese sterben sollte, weil ich glaube, dass er es da schöner hat und dass er die Wiese mag. Deshalb mache ich mich los und gehe zur Kiste, um ihn da rauszuholen und auf die Wiese zu bringen. Dann wache ich weinend auf.

Donnerstag, 28. April 2005

Der Zoo im Hinterhof und mühsames Futterfassen

Ich wohne irgendwo Paterre, wo der Balkon zum Hof hinausgeht und zum Teil offen ist, so dass der Balkon nahtlos in den Hof übergeht. Als ich etwas vom Balkon holen will, stelle ich fest, dass es beschädigt ist und bemerke gleichzeitig eine Robbe, die direkt am Balkon im Wasser planscht, welches fast ganz den Hof bedeckt. Dann entdecke ich außer der Robbe auch noch ein Krokodil, zwei Elche und einige andere Tiere. In ca. zwei Meter Höhe, so dass ich es berühren kann, wenn ich die Hand nach oben strecke, aber auch bequem drunter durchlaufen kann, ist ein Netz über den ganzen Hof gespannt, wahrscheinlich, damit einige der Tiere wie Vögel nicht entwischen können. Irgendwas von meinen Möbeln liegt an der Seite vom Balkon im Wasser, aber ich traue mich wegen dem Krokodil nicht es rauszuholen. Als ich es schließlich doch raushole sehe ich, dass das Teil total zerbissen und kaputt ist. Ich überlege, ob ich mich beim Vermieter, der anscheinend neuerdings auf dem Hinterhof einen Zoo betreibt, beschweren und Schadenersatz fordern soll.
Im nächsten Traumbild bin ich in einer großen Kantine bzw. einem Speisessaal, der zu meinem Wohnblock gehört und wo die Mieter beköstigt werden. Auch hier ist in zwei Meter Höhe über den Köpfen ein Netz gespannt, obwohl sich hier keine Tiere aufhalten. Der Saal ist voller Menschen und ich habe Mühe, einen freien Platz zu finden. Als ich mir einen reserviert habe und nochmal weggehe, setzt sich jemand anderes dort hin, der nur widerwillig wieder aufsteht als ich zurückkomme. Nun versuche ich mir einen Teller und Besteck zu besorgen, was sich auch als ziemlich schwierig herausstellt und ziellos irre ich um die anderen Tische herum, um noch einen sauberen Teller und Besteck zu finden. Dabei muß ich gleichzeitig aufpassen, dass nicht wieder jemand meinen Platz besetzt. Dann sitze ich am Tisch und Schwestern in weißen Kitteln teilen das Essen aus, indem sie durch die Reihen gehen. Ich sitze ganz hinten und als sie fragen, wer noch kein Essen hat, melde ich mich. Ich glaube aber, in den Massen haben sie mich nicht gesehen.

Sonntag, 24. April 2005

Ratten im Keller

Ich befinde mich in einem Keller. Mit mir ist ein sehr netter Kammerjäger oder Handwerker dort, jedenfalls irgendjemand, dem ich erzähle, dass ich hier in letzter Zeit vermehrt Ratten gesehen habe. Wir finden auch eine tote Ratte auf dem Boden liegen. Der Kammerjäger oder Handwerker fotografiert sie. Ich berichte ihm, dass es "im Osten", also vor der Wende, kaum Ratten hier gab, ja, dass ich manchmal regelrecht nach ihnen gesucht hätte, aber keine gefunden habe, aber dass es seit der Wiedervereinigung immer mehr werden, bzw. sie erst seitdem auftreten.

Donnerstag, 30. September 2004

Der schwarze Vogel

Ein großer schwarzer Vogel fliegt durch das Fenster in mein Zimmer. Er hat Ähnlichkeit mit einem Raben, aber einen kürzeren Schnabel. In diesem hält er einen kleinen schwarzen Vogel und legt diesen auf meinem Tisch nieder. Ich denke erst, dass es ein toter Vogel ist, doch bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass es ein Flaschenöffner in Form eines Vogels ist.

Donnerstag, 7. August 2003

Schmetterling ohne Flügel

Habe letzte Nacht von einem bunten Schmetterling geträumt, der seine Flügel verloren hat. Der Traum ist mir erst wieder eingefallen, als ich zur Arbeit ging und ein Tagpfauenauge eine ziemlich lange Strecke des Weges neben mir her flog.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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