Tierträume

Sonntag, 6. Juli 2003

Heimatloses Kätzchen

Ich habe auf der Straße unter einem Plastikdeckel ein kleines junges getigertes Kätzchen gefunden, das heimatlos und ohne Eltern war. Es hatte sich dort unter dem Deckel zusammengerollt und ich nahm es mit zu mir nach Hause.

Montag, 30. Juni 2003

Der tote Hahn

Ich habe von einem wunderschönen Hahn mit leuchtend bunten Gefieder geträumt. Diesen entdeckte ich in der alten Wohnung, wo ich mit meinen Eltern wohnte. Der Hahn war sehr anhänglich, tippelte mir überall hin nach und wich nicht von meiner Seite. Das gefiel mir sehr und ich wollte den Hahn unbedingt meinen Eltern zeigen. Also ging ich zu meiner Mutter in die Küche und der Hahn tippelte hinterher. Aber als ich ihn ihr präsentieren wollte, bekam ich einen Riesenschreck, denn er hatte auf einmal keinen Kopf mehr und war tot.

Montag, 23. Juni 2003

Die kalbende Kuh

Auf einer Weide lag eine Kuh, die gerade begann ein Kalb zu gebären. Ein Stückchen vom Kalb war schon zu sehen. Ich wollte deshalb schräg über die Weide zum Gehöft des Bauern gehen, um ihm Bescheid zu geben, damit er den Tierarzt holen kann. Doch da stand die Kuh wieder auf, rannte wie wild hin und her und hatte auf einmal Hörner. Sie stellte sich mir in den Weg, weshalb ich schließlich lieber stehenblieb. Dann kam der Bauer und ich sagte ihm, daß die Kuh ein Kalb bekommt und es schon zu sehen ist. Aber er antwortete darauf, daß es noch nicht soweit wäre.

Mittwoch, 14. Mai 2003

Gräber verstorbener Goldfische

Habe im Traum Gräber verstorbener Goldfische gesehen, auf welchen Grabsteine standen, in denen die Namen der Goldfische eingemeißelt waren.

Samstag, 3. Mai 2003

Phantomspinne

Gestern Abend habe ich im Fernsehen den Film "Arachnophobia" angeschaut und ausgerechnet heute in aller Frühe hatte ich eine unheimliche Begegnung der arachnoiden Art. Ich lag im Bett, habe geschlafen und im Traum plötzlich eine Spinne vor meinem Gesicht gesehen. Vor Schreck bin ich aufgewacht, schlug die Augen auf ...................und was sehe ich? Genau über meinem Gesicht baumelt eine fette Spinne mit langen Beinen an ihrem Faden. Ich bin gar nicht so schnell zu mir gekommen, lag wie erstarrt und dachte, ich träume das alles noch, während ich versuchte, das Krabbeltier mit meinen Blicken zu hypnotisieren. Ich war gelähmt und konnte mich nicht rühren, trotz aller Anstrengung. Als es sich dann jedoch weiter auf mein Gesicht zubewegte und nur noch ein paar Zentimeter entfernt war, konnte ich endlich reagieren und mich blitzschnell zur Seite und aus dem Bett rollen. Dann stand ich im Halbdunkel da, sah die Spinne von der Decke hängen, überlegte, was ich mache, drehte mich einmal um und weg war sie. Mich haben keine zehn Pferde zurück ins Bett gebracht, statt dessen hab ich mich angezogen und erstmal drei Stunden lang mein Zimmer um- und abgebaut ohne daß ich irgendwas fand. Irgendwann fragte ich mich, ob ich vielleicht Halluzinationen hatte und mit offenen Augen weitergeträumt habe. Aber ich könnte schwören, sie wirklich gesehen zu haben.

Freitag, 27. Juli 2001

Giftige Skorpione

Diesen Traum hatte ich in der ersten Nacht, nachdem ich M. kennengelernt hatte. Ich träumte, daß es in meinem Wohnzimmer, besonders unter der Couch, von kleinen giftigen Skorpionen wimmelte, die ich versuchte zu zertreten. In derselben Nacht überfiel mich ein seltsamer, nie gekannter Schmerz, den ich mir nicht erklären konnte. Kein körperlicher, sondern ein seelischer, der so heftig war, daß ich glaubte, ihn keine Sekunde länger ertragen zu können. Trotzdem hatte ich das Gefühl, ziemlich klar und ruhig neben mir zu stehen. Der Schmerz schien nicht von mir zu stammen, schien nichts zu sein, was zu mir gehörte. Ich hatte das Gefühl, die Schmerzen der ganzen Welt zu tragen - so drückte ich es zumindest für mich in Worten aus. Obwohl vom Schmerz und von meinem fast schon körperlichem Leiden übertönt, bemerkte ich in mir doch diese ruhige, beobachtende Verwunderung darüber, daß es keinen Grund für diesen Schmerz gab, daß es nicht mein Schmerz war.

Samstag, 7. November 1998

Verwandlung in einen Schwan

Ich schwamm in einem See und plötzlich spürte ich, wie mir Flügel und ein langer gebogener Hals wuchsen. Um mich herum weiße Federn. Ich hatte mich in einen weißen Schwan verwandelt. Aus irgendeinem Grund sollte ich das Wasser aufwirbeln und schlug deshalb mit meinen neuen Flügeln wie wild auf das Wasser ein, bis es dreimal so hoch war.

Bemerkung: Ein weißer Schwan versinnbildlicht die Fähigkeit, tiefe Gefühle zu empfinden, das gute Verhältnis zu sich selbst und seiner Umwelt, geistige Interesse und Idealismus. Spirituell: Ein Symbol des Lichtes.

Mittwoch, 22. Juli 1998

Zwölf Haustiere

Ich träumte, daß ich zwölf Haustiere habe: eine Löwin, einen Schäferhund, eine Katze, einen Spatzen und einen kleinen Hasen. An die anderen Tiere kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich weiß genau, daß es zwölf waren, weil ich sie im Traum gezählt hatte. Der kleine Hase war mein persönlicher Liebling. Ihn mochte ich besonders gerne. Der Löwin gegenüber war ich etwas ängstlich, da sie ziemlich bissig war und mich oft in den Arm gebissen hat. Deshalb überlegte ich auch, ob ich sie nicht lieber in einem Käfig unterbringen sollte.

Sonntag, 15. März 1998

Verwandlungen

Ich stand am offenen Fenster und war dabei es zu schließen, weil es draußen stürmisch regnete. Die Regentropfen, die gegen die Fensterscheiben prasselten, wurden auf einmal zu Insekten und ich war froh, daß ich das Fenster zugemacht hatte. Die Insekten verwandelten sich dann plötzlich in viele bunte exotische Vögel, die gegen die Scheiben schlugen. Schließlich wurden aus den Vögeln orange und gelbe Schmetterlinge.

Mittwoch, 4. März 1998

Tanzende Delphine

Ich sah Delphine auf dem Wasser tanzen, welche sich auf einmal in Elefanten verwandelten, die wilde Sprünge vollführten.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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