Kurzträume und Fragmente
Ich nehme mit Lutz nachmittags über längere Zeit an einem Photoshop-Kurs teil, allerdings kommt mir ein Studium oder eine berufliche Weiterbildung dazwischen, so daß ich schon zwei Wochen nicht mehr dort war. Der Kurs hat bereits geendet, aber da fällt mir ein, daß Lutz noch ein Buch von mir besitzt. Da es eher unwahrscheinlich ist, daß wir uns danach oft sehen werden, erinnere ich ihn daran, es mir zurückzugeben. Gleichzeitig fällt mir aber auch ein, daß ich ebenfalls noch eines von ihm besitze. Oje, das hatte ich ganz vergessen. Das werde ich natürlich ebenfalls schnellstens zurückgeben. In dem Zimmer, in welchem ich mich befinde, ist eine kleines Loch in der Decke, wo die Tapete herunterhängt und der Putz brökelt. Da muß aber jemand über mir ziemlich heftig herumgepoltert haben, daß bei mir schon der Putz herunterkommt. Ich soll das Buch in einem Exzerzitium hinterlegen. Dies ist ein Raum mit hohen Flügeltüren, der mir gezeigt wird. Aus irgendeinem Grund, der mir unbekannt ist, ist es ein besonderer Raum. Ich finde darin zwischen weiteren Bücherstapeln ein in blau-weiß gehaltenes Schreibheft, auf welchem deutlich "Tagebuch" geschrieben steht. Es ist das Tagebuch meines Bruders und es befinden sich fast nur Zeitungsausschnitte darin. Es interessiert mich sofort und ich werde es auf jeden Fall mitnehmen. Später im Traum mit
Elsa in Spanien. Was ich ausgerechnet in Spanien mache ist mir unbegreiflich oder besser gesagt, kommt mir spanisch vor. Hier bin ich so weit weg von zu Hause, daß ich wahrscheinlich Schwierigkeiten haben werde, zurückzufinden, zumal sich in Spanien unsere Wege trennen und ich auf mich allein gestellt bin. Glücklicherweise bietet mir eine Frau an, sie auf der Heimreise zu begleiten, die in ungefähr die gleiche Richtung geht.
Kurzträume und Fragmente - Dienstag, 8. Juli 2008, 22:20
Am Nachthimmel beobachte ich eine prächtige Wand bunter, pixeliger Farben, rot, gelb, blau, welche ständig ihr Erscheinungsbild ändern. Zuerst halte ich dies für Nordlichter, aber Nordlichter sehen doch ganz anders aus, meine ich mich zu erinnern. Mir kommt der Verdacht, daß diese Erscheinung durch Radioaktivität, vielleicht durch einen Reaktorunfall verursacht sein könnte. Damit liege ich wohl ziemlich richtig, denn auch Hitler ist in Sorge und denkt scheinbar dasselbe. Vermutlich weiß er mehr als ich.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 15. Juni 2008, 10:25
Eine junge Frau möchte sterben und mir wird im Traum ausführlich von anderen erklärt, wie sie das anfangen kann oder angefangen hat, so daß es absolut sicher ist, ohne daß sie selbst Hand an sich legen muß oder die Helfer. In zwei übereinanderliegenden dicken Matratzen wird eine Höhlung geschnitten, in die sie genau reinpasst. Die Matratzen ähneln dabei einer Abgußform. Bevor sie sich da rein legt, nimmt sie dreierlei Tropfen: Tropfen, die das Herz ruhigstellen und verlangsamen, Tropfen, die schläfrig machen und den Muskeltonus herabsetzen (Clonazepam?) und noch irgendwas anderes, an das ich mich nicht mehr erinnere. Wenn sie jetzt in der Matratze liegt, hat sie keine Chance mehr, lebendig herauszukommen, zumal sie da drinnen auch keine Luft bekommt. Während mir das erklärt wird, bin ich ein wenig skeptisch. Sie könnte doch einfach die Matratze anheben, aber nein, mir wird gesagt, das könnte sie wegen der Tropfen dann nicht mehr. Hm, ich finde es ja ein wenig aufwendig und grausam, zwischen zwei Matratzen zu ersticken. Aber zumindest wenn es funktioniert, umgeht es die Situation, daß man selbst Hand an sich legen muß oder andere, die sich dabei strafbar machen.
In der Ferne sehe ich eine Veranstaltung, auf welcher Menschen auf Matratzen in der Luft herumgewirbelt werden. Schließlich landen die Matratzen - es ist ein erstaunlicher Stapel von ziemlicher Höhe, fast wie ein Turm - und eine junge Frau steht darauf. Durch das Gewirbel ist sie wohl ziemlich aus dem Gleichgewicht, weshalb sie rücklings herunterfällt und mit so geknicktem Kopf aufprallt, daß ich schon vermute, sie hätte sich das Genick gebrochen. Aber nein, sie lebt noch. Ich und mein Kumpel wollen jetzt auch bei diesem Zirkus mitmachen, besser gesagt, ich bin mir nicht wirklich sicher, lasse mich aber überreden. Doch dann dürfen gar nicht alle mitmachen und mein Kumpel landet im Publikum, während ich mit anderen zusammen in Reihen auf dem Fußboden sitze. Vorne befindet sich eine Wandtafel und bevor der ganze Zirkus losgeht, müssen wir sechsunddreißig nummerierte Songs von der Tafel abschreiben. Manche kenne ich davon nicht, kann mich aber noch an Jethro Tull erinnern. Irgendwie fällt mir das Abschreiben enorm schwer, weil ich das da vorne nicht lesen kann. Ich muss immer wieder einen jungen Mann neben mir fragen, der mir auch bereitwillig Auskunft gibt. Mir ist mulmig, wenn ich an den bevorstehenden Zirkus denke, wo ich durch die Luft geschleudert werde, aber anscheinend geht es immer noch nicht los, sondern jetzt müssen die Kandidaten alleine einen der Songs singen und interpretieren. Auch das noch! Wäre ich nur nie hierher gekommen! Ich kenne ja nicht mal die Texte von den Songs. Soll ich meinen Kumpel fragen, ob er mit mir tauscht? Ich weiß aber nicht, ob das möglich ist. Jeder, der einen Song gesungen hat, gibt eine zerknüllte McDonald-Tüte an einen anderen weiter, der dann als nächstes singen muß. Zum Glück geht die zerknüllte Tüte knapp an mir vorbei.
Im obersten Stockwerk eines Hauses, das ein Kaufhaus zu sein scheint. Im obersten Stockwerk ist aber alles leer. Nur ein schimmernder blauer Fußboden ist vorhanden. Meine ehemalige Mitschülerin C. erzählt etwas über meinen ehemaligen Mitschüler R. Sch., nämlich daß dieser so lichtempfindlich gewesen sei. Dies sagt sie in sehr herablassendem und spöttischem Tonfall, was mich dazu bringt, völlig ernst zu erklären, daß ich ebenfalls sehr licht- und lärmempfindlich bin. Dies stimmt ja auch, allerdings betone ich es extra, um zu zeigen, daß es etwas normales bei manchen Menschen ist und nichts, worüber man sich lustig machen muß.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 29. Mai 2008, 10:21
Kurzträume und Fragmente - Mittwoch, 21. Mai 2008, 00:17
Horrornacht - ich schlafe und erwache, weil ich die Atemzüge von jemandem höre, der sich mit mir im Zimmer befinden muß. Angestrengt lausche ich dem gleichmäßigen Geräusch und versuche ihm nachzugehen. Versteckt hinter der Couch liegt ein Mann. Er hat keinen Kopf mehr, statt des Kopfes liegt ein Haufen Scherben auf dem Boden. Trotzdem höre ich seine Atemzüge. Mir ist schaurig zumute.
Später befinde ich mich mit meiner Schwägerin in einem winzigen Büro. In eine Ecke gequetscht steht ein monströses Teil von Maschine. Sie hat einen riesigen Schlauch, ähnlich wie ein Staubsauger, aber mit dem Durchmesser eines menschlichen Halses, sowie einen gigantischen Propeller. Ich nehme an, dies ist ein Aktenvernichter, obwohl der Propeller mehr an einen Ventilator erinnert. Neugierig frage ich meine Schwägerin, ob sie das Teil schon einmal benutzt hat. Wie, um mir jetzt zu zeigen, wie es funktioniert oder es selbst auszuprobieren, schiebt sie die Maschine in die Mitte des Raumes, der inzwischen höchstens noch drei mal drei Meter groß ist. Dann schaltet sie die Maschine an und ich bekomme kurz einen Schreck, weil ich denke, in diesem kleinen Zimmer müssen wir ja von dem riesigen Propeller weggeweht oder angezogen werden. Es wird auch tatsächlich sehr windig, passiert aber nichts weiter. Trotzdem strecke ich nun meine Hand aus und schalte das Teil wieder aus. So ist es besser. Nun verlasse ich das Büro, zwei ältere Kollegen etwas abseits von mir ebenfalls. Einer von ihnen, grauhaarig, war etwas aufdringlich zu mir, weshalb ich mich ihm gegenüber immer leicht aggressiv und frech verhalte. Aus diesem Grund giftet er mich jetzt ebenfalls an und beschwert sich beim anderen darüber, wie frech und unmöglich ich bin. Mir ist es egal, ich gehe ihm aus dem Weg, bekomme aber mit, wie eine Gruppe Kinder, die uns entgegen kommt, ihn mit Schneebällen bewirft. Sofort erklärt er dem anderen Kollegen, daß ich die Kinder dazu angestiftet hätte. Das stimmt überhaupt nicht und auch der zweite Kollege scheint das nicht glauben. Er versucht den Streithahn zu beschwichtigen und erklärt, daß die Kinder das sicherlich von sich aus gemacht haben.
Der Personalausweis meines verstorbenen Großvaters mütterlicherseits. Deutlich sehe ich ihn vor mir und stecke ihn in meine Hosentasche. Ich benötige ihn, um kostenlos einen Film anschauen zu können. Es hat auch geklappt. Ich sitze an einem langen Tisch mit einigen Zuschauern und ein Film wird gespielt. Ich habe das Glück, einen guten Platz zu haben. Andere, die mir gegenüber sitzen, haben nicht so viel Glück, und müssen sich entweder die Köpfe ausrenken oder sehen überhaupt nichts.
Ich erinnere mich außerdem, mich in einer Bibliothek befunden zu haben. Dort war ich schon fast zu Hause, weil ich mich dauernd dort aufhielt und auch die Mitarbeiter mich kannten. Ich schaute mir die Bücher in den Regalen an und begann sie zu sortieren, obwohl ich nur Gast dort bin. Aber es macht mir Spaß und ich dachte mir, vielleicht nimmt man mich ja in der Bibliothek auf.
Bemerkung: Der Traum von dem monströsen Aktenvernichter erinnert auch an den gestrigen Traum mit der ebenfalls monströsen Maschine am Meer.
Bis jetzt habe ich noch keine Idee, was diese seltsamen Maschinen plötzlich in meinen Träumen zu suchen haben. Zum Traum mit dem Personalausweis kam mir spontan der Gedanke, daß er mir vielleicht anzeigt, die Gene oder Persönlichkeitsanteile von meinem Opa geerbt zu haben. Da bis auf diesen Opa alle anderen Großeltern klein waren und ich die größte in der Familie bin, ist es vielleicht tatsächlich so. Und es würde mir wohl wirklich eine bessere Position geben.
Was Atemzüge in Träumen betrifft, so habe ich schon oft erlebt, daß ich welche hörte, die ich akustisch neben mir oder noch weiter entfernt von mir glaubte, so daß ich annahm, es wären fremde, wenn ich dann jedoch aufwachte, waren es meine eigenen. Ich finde es ziemlich verblüffend, daß man Geräusche, die man selbst macht, im Traum manchmal so weit entfernt von sich wahrnimmt.
Kurzträume und Fragmente - Freitag, 16. Mai 2008, 16:47
Ich schaue einen Film, in dem Elsa in jungen Jahren mitgespielt hat. Die Handlung findet ausschließlich in einem Raum statt. Mir fallen beim Betrachten ihre afroamerikanischen Gesichtszüge auf. Vielleicht hat sie afrikanische Vorfahren, ihre Haut ist aber nur leicht gebräunt.
Augenblicklich befinde ich mich selbst in diesem Zimmer. Es ist etwas chaotisch, unter einer Couch stehen zum Beispiel viele Schuhkartons mit Kosmetika. Elsa greift nach einer Kette mit einem faustgroßen Stein, um sie mir zu zeigen. Sie meint, es wäre ein Tigerauge. Er ist an einem doppelten Lederband befestigt und weißlich, mit schwarzer Marmorierung. Das kann eigentlich kein Tigerauge sein. Sie verbessert sich jetzt auch und sagt, es wäre ein Douglasie.
Hm, eine Douglasie ist doch ein Baum, überlege ich, sage aber nichts.
Bemerkung: Das Aussehen des Steines entsprach mehr einem weißen Howlith und der Traum wurde augenscheinlich durch diesen Traumbeitrag und Kommentar angeregt.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 26. April 2008, 23:20
Mit blitzschnellen Strichen zeichne ich ein Kopfprofil. Erst den unteren Teil - Nase, Kinn, Hals, Ohren -, und dann mit einer durchgehenden Linie, schließe ich den Kopf mit Stirn und oberer Schädelform. Als ich diese letzte Linie gesetzt habe, fällt mir sofort auf, daß das Bild aussieht wie Herr N. Das hatte ich nicht beabsichtigt. Da er gerade in der Nähe ist, zeige ich auf das Bild und sage: "Das sieht aus wie Sie!". Aufmerksam betrachtet er die Zeichnung und bestätigt: "Ja, tatsächlich!" Dabei fällt mir auf, daß er nagelneue schneeweiße Turnschuhe trägt. Aha, da hat er sich doch neue Schuhe gekauft, obwohl er sonst außergewöhnlich sparsam ist. Ein bißchen werde ich den Verdacht nicht los, daß er das wegen mir gemacht haben könnte.
Zuhause fällt mir ein Rucksack auf, den ich damals beim Umräumen aus dem Büro mitgenommen habe. Ich denke, er ist noch von Herrn K. Ein Blick hinein zeigt mir einen riesigen Haufen Dreckwäsche in Plastiktüten. Das ist ja eklig! Ich jedenfalls habe nicht vor, die zu waschen, aber wegwerfen geht wohl auch nicht. Ich werde den Rucksack wieder mit ins Büro nehmen, dort in eine Ecke stellen und Herrn K. bei nächster Gelegenheit daran erinnern. Später befinde ich mich in einer Art WG. Auch dort beschäftigt mich die Dreckwäsche noch und ich erzähle anderen Bewohnerinnen davon. Die sind wie ich einhellig der Meinung, daß es nicht sehr fein von Herrn K. ist, so viel Dreckwäsche im Büro zu hinterlassen.
Bemerkung: Ich könnte mir Herrn N. niemals in weißen Turnschuhen vorstellen.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 20. April 2008, 10:29
Ich komme auf die Idee, daß ich eine Frau tanzen sehen möchte. Es ist eine gewisse Lust auf Anmut und Schönheit. Ich beschließe, daß es wohl am leichtesten jetzt und sofort zu bekommen ist, wenn ich in das Rotlichtmilieu gehe. Dazu steige ich in den "Untergrund" hinunter, unter die Erde, in eine Art Keller. Ich meine den Keller zu kennen, deshalb wundert es mich, daß eine Mauer mir den Weg versperrt. Doch während ich mich noch wundere, öffnet sich daneben ein wundersamer, rot schimmernder Gang, der ein wenig an die Kanalisation aus "Der dritte Mann" erinnert. Ich folge diesem, an schräg vermauerten Wänden vorbei, und suche das erste Bordell. Während ich von Etabilissement zu Etabilissement ziehe und nach tanzenden Frauen frage, bieten mir auch diverse Herren entweder sich selbst oder einen Job an, aber ich lehne ab, da ich weder Männer noch Sex suche, sondern Schönheit. Man zeigt mir ein Zimmer, ich gehe hinein und betrachte die Frau, aber sie gefällt mir nicht. Man zeigt mir ein zweites Zimmer. Das Mädchen darin ist von durchsichtigem Naturblond, hat ein hübsches Gesicht und eine hohe Stirn. Obwohl sie auf den ersten Blick etwas farblos wirkt, fällt mir doch sogleich ihre natürliche Anmut auf. Ich möchte mich aber noch nicht entscheiden, sondern erst das dritte Zimmer sehen. Die Dame darin bietet jedoch nicht die erwünschte Steigerung. Etwas enttäuscht wende ich mich sofort wieder dem zweiten Zimmer zu und sage: "Die ist es!"
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 19. April 2008, 10:58
Eine Stadt, die völlig im Stil der 20iger Jahre erbaut ist. Trotzdem bin ich mir dessen bewußt, daß ich mich nicht in den 20iger Jahren befinde, sondern in der heutigen Zeit.
Ein großer Kuppelbau ragt über andere Häuser hinweg. Ich selbst befinde mich jetzt in einer Art Kantine (und/oder Kino?), welche riesig groß ist und an zwei Wänden ganz aus Glas. Ich sitze dort mit zwei jüngeren Frauen und unterhalte mich, dabei ist ein körperliches Behagen in diesem Raum präsent und ich spreche es aus, indem ich sage: "Hier ist es richtig gemütlich!". Den beiden Frauen scheint es nicht so zu gehen, denn sie fragen mich, warum ich das finde. Klar, in so einem riesigen Saal ist das eher ungewöhnlich, doch ich erkläre, daß ich es mag von hier aus auf die interessante Stadt zu schauen. Dabei überlege ich, woran das Behaglichkeitsgefühl noch liegen könnte. Da ist nicht nur der Ausblick, sondern es sind auch die abfallend angeordneten Stuhlreihen am Fenster, von denen aus man schauen kann, direkt wie in einem Kino. Und nicht zuletzt ist der ganze Raum nicht überfüllt, sondern weitläufig und mit viel edlem Dunkelrot ausgestattet, welches sanfte Wärme ausstrahlt.
Bei der Arbeit in einem bogenförmigen Fußgängertunnel. Der Fußgängertunnel soll gesäubert werden. Doch der Vorarbeiter ist nicht zufrieden. Auch das Unkraut, welches zwischen den Steinplatten am Boden sprießt, soll gejätet werden. Außerdem sind teilweise die Wände mit einem Tuch abgedeckt, was wohl auch nicht so sein soll. Könnte es sein, daß hinter diesen Abdeckungen irgendwas versteckt ist? Im nächsten Traumbild untersuche ich einige alte Münzen, die vor mir auf dem Tisch liegen. Ich möchte wissen, ob das tatsächlich wertvolle Münzen sind. Dazu muß ich das Metall vergleichen, aus dem sie gemacht sind. Ja, sie sind wirklich aus demselben Metall wie eine ganz bestimmte alte Münzart (Centimes?). Die Münzen haben sich im Fußgängertunnel gefunden. Es ist dort ein Schatz versteckt gewesen.
Bemerkung: Ein wenig erinnerte mich die Kantine von der Form an das IKEA-Restaurant, nur viel größer und vor allem auch gemütlicher. Das IKEA-Restaurant finde ich eher unbequem und ungemütlich.
Kurzträume und Fragmente - Dienstag, 25. März 2008, 12:48
Irgendwie bin ich auf einem Landhof in Polen (?) gelandet und dort zum Chef geworden. Die Kenntnisse darüber, wie man einen Hof leitet, habe ich mir aus einem Roman angeeignet. Mich überrascht diese Entwicklung selbst ein wenig, zumal ich noch nie Ahnung von Landwirtschaft oder Holzanbau hatte. Auf dem Hof leben mehrere kräftige Männer, die die Arbeit machen, und auch einige kleine Kinder, welche jedoch nicht meine sind. Wir haben nicht sehr viel Geld zur Verfügung, ernähren uns von selbstangebautem Gemüse und Obst. Weihnachten steht vor der Tür und mein Blick fällt auf eine schöne, geradegewachsene und volle Tanne, welche in einer Ecke des Hofes steht. Ich überlege, ob wir die Tanne stehenlassen, sie als Weihnachtsbaum schmücken und dafür auf Geschenke verzichten sollten, oder besser die Tanne verkaufen und dafür Weihnachtsgeschenke besorgen sollten. Denn ohne den Verkauf reicht das Geld dafür nicht. Ich entscheide mich für letzteres und teile meinen Entschluß den anderen mit, wobei ich gleich Anweisung zum Fällen des Baumes gebe. Die Männer machen sich an die Arbeit und die Kinder schauen neugierig und freudig erregt zu. Staunend verkünden sie "So ein großer, schöner Baum!", was mich kurz zweifeln läßt, ob wir ihn nicht doch behalten sollten. Doch die Kinder fragen mich schon aufgeregt, ob sie dann ein Puppenhaus mit vier Zimmern bekommen. Ja, sage ich, ihr bekommt ein Puppenhaus mit vier Zimmern.
Ich bin bei einer Talkshow (Kerner?) und erfahre überraschend, daß ich dort Fragen zu Oralsex beantworten soll. Oh Gott, das kann ja was werden! Ich habe keine Ahnung, was die mir für Fragen stellen. Nicht nur, daß ich verdammt aufgeregt bin, dann ist das auch noch so ein bescheuertes Thema. Das kann ja nur peinlich werden. Trotzdem bleibe ich in einer Art Gerüst sitzen, und warte darauf, daß ich an der Reihe bin. Doch Kerner redet und redet, über dies und jenes, Gurken und Tomaten, es hat aber nicht den Anschein, als wenn er sich irgendwann an mich wendet. Schließlich wird mir klar, daß dies wohl nur ein Aprilscherz war, den man mit mir gemacht hat. Die Erleichterung ist groß. Neben mir ist eine Frau angekommen, welche eine hübsche Kette trägt, welche aussieht, als wäre sie aus hunderten von Sternen. Die glitzernden, fast leuchtenden Sterne sind in unzähligen Reihen um ihren Hals gelegt. Aus einer Tasche zieht sie eine zweite, türkisfarbene Kette, doch diese reißt und kleine glitzernde hellblaue Perlen kullern überall hin. Einige von ihnen sammel ich auf.
Kurzträume und Fragmente - Montag, 24. März 2008, 11:59