Der monströse Aktenvernichter und andere Fragmente
Horrornacht - ich schlafe und erwache, weil ich die Atemzüge von jemandem höre, der sich mit mir im Zimmer befinden muß. Angestrengt lausche ich dem gleichmäßigen Geräusch und versuche ihm nachzugehen. Versteckt hinter der Couch liegt ein Mann. Er hat keinen Kopf mehr, statt des Kopfes liegt ein Haufen Scherben auf dem Boden. Trotzdem höre ich seine Atemzüge. Mir ist schaurig zumute.
Später befinde ich mich mit meiner Schwägerin in einem winzigen Büro. In eine Ecke gequetscht steht ein monströses Teil von Maschine. Sie hat einen riesigen Schlauch, ähnlich wie ein Staubsauger, aber mit dem Durchmesser eines menschlichen Halses, sowie einen gigantischen Propeller. Ich nehme an, dies ist ein Aktenvernichter, obwohl der Propeller mehr an einen Ventilator erinnert. Neugierig frage ich meine Schwägerin, ob sie das Teil schon einmal benutzt hat. Wie, um mir jetzt zu zeigen, wie es funktioniert oder es selbst auszuprobieren, schiebt sie die Maschine in die Mitte des Raumes, der inzwischen höchstens noch drei mal drei Meter groß ist. Dann schaltet sie die Maschine an und ich bekomme kurz einen Schreck, weil ich denke, in diesem kleinen Zimmer müssen wir ja von dem riesigen Propeller weggeweht oder angezogen werden. Es wird auch tatsächlich sehr windig, passiert aber nichts weiter. Trotzdem strecke ich nun meine Hand aus und schalte das Teil wieder aus. So ist es besser. Nun verlasse ich das Büro, zwei ältere Kollegen etwas abseits von mir ebenfalls. Einer von ihnen, grauhaarig, war etwas aufdringlich zu mir, weshalb ich mich ihm gegenüber immer leicht aggressiv und frech verhalte. Aus diesem Grund giftet er mich jetzt ebenfalls an und beschwert sich beim anderen darüber, wie frech und unmöglich ich bin. Mir ist es egal, ich gehe ihm aus dem Weg, bekomme aber mit, wie eine Gruppe Kinder, die uns entgegen kommt, ihn mit Schneebällen bewirft. Sofort erklärt er dem anderen Kollegen, daß ich die Kinder dazu angestiftet hätte. Das stimmt überhaupt nicht und auch der zweite Kollege scheint das nicht glauben. Er versucht den Streithahn zu beschwichtigen und erklärt, daß die Kinder das sicherlich von sich aus gemacht haben.
Der Personalausweis meines verstorbenen Großvaters mütterlicherseits. Deutlich sehe ich ihn vor mir und stecke ihn in meine Hosentasche. Ich benötige ihn, um kostenlos einen Film anschauen zu können. Es hat auch geklappt. Ich sitze an einem langen Tisch mit einigen Zuschauern und ein Film wird gespielt. Ich habe das Glück, einen guten Platz zu haben. Andere, die mir gegenüber sitzen, haben nicht so viel Glück, und müssen sich entweder die Köpfe ausrenken oder sehen überhaupt nichts.
Ich erinnere mich außerdem, mich in einer Bibliothek befunden zu haben. Dort war ich schon fast zu Hause, weil ich mich dauernd dort aufhielt und auch die Mitarbeiter mich kannten. Ich schaute mir die Bücher in den Regalen an und begann sie zu sortieren, obwohl ich nur Gast dort bin. Aber es macht mir Spaß und ich dachte mir, vielleicht nimmt man mich ja in der Bibliothek auf.
Bemerkung: Der Traum von dem monströsen Aktenvernichter erinnert auch an den gestrigen Traum mit der ebenfalls monströsen Maschine am Meer. Bis jetzt habe ich noch keine Idee, was diese seltsamen Maschinen plötzlich in meinen Träumen zu suchen haben. Zum Traum mit dem Personalausweis kam mir spontan der Gedanke, daß er mir vielleicht anzeigt, die Gene oder Persönlichkeitsanteile von meinem Opa geerbt zu haben. Da bis auf diesen Opa alle anderen Großeltern klein waren und ich die größte in der Familie bin, ist es vielleicht tatsächlich so. Und es würde mir wohl wirklich eine bessere Position geben.
Was Atemzüge in Träumen betrifft, so habe ich schon oft erlebt, daß ich welche hörte, die ich akustisch neben mir oder noch weiter entfernt von mir glaubte, so daß ich annahm, es wären fremde, wenn ich dann jedoch aufwachte, waren es meine eigenen. Ich finde es ziemlich verblüffend, daß man Geräusche, die man selbst macht, im Traum manchmal so weit entfernt von sich wahrnimmt.
Später befinde ich mich mit meiner Schwägerin in einem winzigen Büro. In eine Ecke gequetscht steht ein monströses Teil von Maschine. Sie hat einen riesigen Schlauch, ähnlich wie ein Staubsauger, aber mit dem Durchmesser eines menschlichen Halses, sowie einen gigantischen Propeller. Ich nehme an, dies ist ein Aktenvernichter, obwohl der Propeller mehr an einen Ventilator erinnert. Neugierig frage ich meine Schwägerin, ob sie das Teil schon einmal benutzt hat. Wie, um mir jetzt zu zeigen, wie es funktioniert oder es selbst auszuprobieren, schiebt sie die Maschine in die Mitte des Raumes, der inzwischen höchstens noch drei mal drei Meter groß ist. Dann schaltet sie die Maschine an und ich bekomme kurz einen Schreck, weil ich denke, in diesem kleinen Zimmer müssen wir ja von dem riesigen Propeller weggeweht oder angezogen werden. Es wird auch tatsächlich sehr windig, passiert aber nichts weiter. Trotzdem strecke ich nun meine Hand aus und schalte das Teil wieder aus. So ist es besser. Nun verlasse ich das Büro, zwei ältere Kollegen etwas abseits von mir ebenfalls. Einer von ihnen, grauhaarig, war etwas aufdringlich zu mir, weshalb ich mich ihm gegenüber immer leicht aggressiv und frech verhalte. Aus diesem Grund giftet er mich jetzt ebenfalls an und beschwert sich beim anderen darüber, wie frech und unmöglich ich bin. Mir ist es egal, ich gehe ihm aus dem Weg, bekomme aber mit, wie eine Gruppe Kinder, die uns entgegen kommt, ihn mit Schneebällen bewirft. Sofort erklärt er dem anderen Kollegen, daß ich die Kinder dazu angestiftet hätte. Das stimmt überhaupt nicht und auch der zweite Kollege scheint das nicht glauben. Er versucht den Streithahn zu beschwichtigen und erklärt, daß die Kinder das sicherlich von sich aus gemacht haben.
Der Personalausweis meines verstorbenen Großvaters mütterlicherseits. Deutlich sehe ich ihn vor mir und stecke ihn in meine Hosentasche. Ich benötige ihn, um kostenlos einen Film anschauen zu können. Es hat auch geklappt. Ich sitze an einem langen Tisch mit einigen Zuschauern und ein Film wird gespielt. Ich habe das Glück, einen guten Platz zu haben. Andere, die mir gegenüber sitzen, haben nicht so viel Glück, und müssen sich entweder die Köpfe ausrenken oder sehen überhaupt nichts.
Ich erinnere mich außerdem, mich in einer Bibliothek befunden zu haben. Dort war ich schon fast zu Hause, weil ich mich dauernd dort aufhielt und auch die Mitarbeiter mich kannten. Ich schaute mir die Bücher in den Regalen an und begann sie zu sortieren, obwohl ich nur Gast dort bin. Aber es macht mir Spaß und ich dachte mir, vielleicht nimmt man mich ja in der Bibliothek auf.
Bemerkung: Der Traum von dem monströsen Aktenvernichter erinnert auch an den gestrigen Traum mit der ebenfalls monströsen Maschine am Meer. Bis jetzt habe ich noch keine Idee, was diese seltsamen Maschinen plötzlich in meinen Träumen zu suchen haben. Zum Traum mit dem Personalausweis kam mir spontan der Gedanke, daß er mir vielleicht anzeigt, die Gene oder Persönlichkeitsanteile von meinem Opa geerbt zu haben. Da bis auf diesen Opa alle anderen Großeltern klein waren und ich die größte in der Familie bin, ist es vielleicht tatsächlich so. Und es würde mir wohl wirklich eine bessere Position geben.
Was Atemzüge in Träumen betrifft, so habe ich schon oft erlebt, daß ich welche hörte, die ich akustisch neben mir oder noch weiter entfernt von mir glaubte, so daß ich annahm, es wären fremde, wenn ich dann jedoch aufwachte, waren es meine eigenen. Ich finde es ziemlich verblüffend, daß man Geräusche, die man selbst macht, im Traum manchmal so weit entfernt von sich wahrnimmt.
Kurzträume und Fragmente - Freitag, 16. Mai 2008, 16:47









