Alle anderen Träume

Sonntag, 18. März 2007

Zwei neue Jeanshosen und Gruppenbetreuung (Bergkristall)

Jemand hat mir zwei neue Jeanshosen mitgebracht. Oder hab ich sie gekauft? Jedenfalls hängen sie über einer Lehne und die eine der beiden sieht ganz anders aus. Sie hat im oberen Teil zwei parallele Reihen von Hosenknöpfen statt eines Reißverschlussen und außen daneben jeweils eine Borte von gestickten weißen Andreaskreuzen. Nicht unähnlich einer Trachtenhose.
Später befinde ich mich im Traum in einer Gruppenbetreuung. Mir wurde diese vom Arzt per Rezept für einen Monat verschrieben. Es ist eine Betreuung für überforderte Menschen, die dort zur Ruhe kommen sollen und Unterstützung bekommen. Die Betreuung läuft so ab, dass man sich tagsüber in einer speziellen Einrichtung befindet, abends aber nach Hause geht. Am Tage wird vor allem viel geschlafen, in Schlafsälen mit einer großen Liegewiese, wo sich alle kreuz und quer irgendwohin betten. Auffällig ist, dass viele Kinder dabei sind. Dadurch geht es aber auch nicht wirklich immer so ganz ruhig zu. Eine der Betreuerinnen zeigt mir auch noch Schlafsäle für Menschen mit anderen Störungen, u.a. gibt es einen nur für rothaarige. Außerdem werden wir auch in die Gestaltung der Räumlichkeiten miteinbezogen. In meinem Schlafssaal, stand ein Schreibtisch gleich hinter der Tür, wo ich mit einem Kind zusammen gemalt habe. Der Schlafsaal soll umgestaltet werden und ich mache den Vorschlag, den Schreibtisch besser neben das Fenster zu stellen, weil es da nicht so dunkel ist. Die Betreuer sind alle sehr nett und auf du und du mit uns. Es finden auch Veranstaltungen statt, wie Kaffeekränzchen, Disko usw. Bei einer dieser Veranstaltungen treffe ich meine Kollegin K.H., sie gehört also ebenfalls zu "uns". Im Traum kam häufig das Wort "Vertrauen" vor, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, in welchem Zusammenhang.

Zitat: Der Bergkristall vermittelt klares und ruhiges Denken und bringt uns deshalb Erholung von Stress und Hektik. Der Bergkristall vermittelt uns vor allem Klarheit, ordnet dadurch unsere Gedanken und hilft uns so, Probleme auf einfache Art zu lösen. Er löst Energieblockaden auf. Er unterstützt die Entscheidungsfindung, er hilft bewußt zu agieren anstatt unwillkürlich zu reagieren, er zeigt die eigenen Schwächen auf und enttarnt die eigenen Projektionen. Er hilft, was Emotionen betrifft, Nüchternheit obwalten zu lassen und gegebenenfalls über den eigenen Schatten zu springen, oder aber sachlich auf dem eigenen Recht zu bestehen. Bergkristall kann man getrost als universell bezeichnen, sie geben dem Körper das, was er gerade braucht und klären die Energie bereits auf Zellebene. Sie helfen bei kalten Stellen, man kann aber auch überschüssige Energie damit ableiten. Taube Regionen werden bewußt gemacht, überempfindliche Stellen jedoch gestärkt und geschützt.
Er entspannt, beruhigt, macht gelassen, aber wach. Tags getragen, erleichtert er nachts das Einschlafen, das Aufstehen am Morgen fällt leicht. Bergkristall führt zu sehr klaren Träumen, er erleichtert jedoch nicht jedem das Einschlafen. Er reguliert den Kreislauf auf eine sanfte Weise und regeneriert das Nervensystem. Insgesamt regt der Bergkristall den Stoffwechsel an und wirkt damit als Energie- und Kraftspender auf den gesamten Organismus. Das klare Äußere des Bergkristalls signalisiert auch seine Heilwirkung auf die Psyche: er vermittelt Klarsicht, schärft die Selbstwahrnehmung und die Einschätzung anderer. Er ruft die eigene Befindlichkeit ins Bewusstsein und verbessert das Gespür für den richtigen Zeitpunkt, Dinge zu tun. Man sieht insgesamt wieder klarer.


Stichworte: Überforderung, Stress

Sonntag, 25. Februar 2007

Das rote Kleid, warum ich nicht ausgepolstert wurde und kollektives Brückenspringen

Irgendein Verein hat einen Laden, in welchem ich mit meiner Chefin bin. Wir bekommen sogar beide ein Geschenkpaket, welches wir auspacken. Später bin ich shoppen und sehe in einem Geschäft ein Kleid in einem wunderschönen leuchtendem warmen Rot, der Farbton ist in Karos leicht gebrochen und dazu gehört ein gehäkeltes luftiges Jäckchen. Ich frage die Verkäuferin, ob sie das Kleid auch in 38/40 hat, da zeigt sie mir erst ein anderes kurzes Kleid, aber ich korrigiere, dass ich das lange Kleid meine, worauf sie mich fragt, ob ich auch eine Größe 43 nehme. Nein, sage ich, ich kann keine Größe 43 gebrauchen. Die Verkäuferin sagt, dass sie es in Größe 38/40 nicht haben und beginnt mir so komische Fragen zu stellen, ob ich meine, dass ich ausgepolstert werden müsste, z.B. mit Spritzen, vielleicht weil sie meint, dass ich das will, um in die Größe 43 zu passen. Aber ich lehne energisch ab uns sage, dass ich lediglich das Kleid in Größe 38/40 wollte und wenn sie es in der Größe nicht haben, habe ich halt Pech. Ich will aber keineswegs "ausgepolstert" werden (vielleicht hatten sie die Spritzen ja im Sonderangebot?)
Nun bin ich auf einer Brücke unterwegs. Gleich unter der Brücke befindet sich ein Schwimmbecken mit schmutzig grünem Wasser. Da es ein heißer Tag ist, schwimmen auch einige Leute darin, unter anderem meine Kollegin P.C. mit ihrem Mann. Ich stehe am steineren Brückengeländer und schaue hinunter, als sie mich sieht, kommt sie hoch zu mir und wir unterhalten uns kurz. Dabei sage ich irgendetwas wie, dass sich ihr Mann im Wasser nicht viel bewegt. Dann geht sie wieder schwimmen und ich schaue weiter zu. Auf einmal springt ein kleines Kind mit sonnengelben T-Shirt vom Brückengeländer mit einem Köpfer in das Schwimmbecken. Das Brückengeländer ist sehr hoch, bestimmt hundert Meter, und ich halte den Atem an, aber anscheinend ist es gut unten angekommen. Auf einmal fangen alle Leute an, die dort am Brückengeländer stehen, der Reihe nach und in voller Kleidung mit einem Köpfer in das Schwimmbassin zu springen. Ich traue meinen Augen kaum und frage mich, was die wohl gegessen haben. Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass ich ebenfalls springe, auch wenn es alle machen. Ich bin doch nicht lebensmüde.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Körper-Traum-Arbeit - Mein Ex

Ich habe vor dem Einschlafen manchmal die Angewohnheit, mich auf irgendein Körperteil zu konzentrieren, da ich mal gelesen habe, dass im Körper alle vergangenen Erlebnisse gespeichert werden und habe gute Erfahrungen damit gemacht, auf diese Art Träume zu aktivieren. Gestern abend konzentrierte ich mich auf meinen Nacken (der noch immer schmerzt, auch wenn ich meinen Kopf wieder bewegen kann). Während der Übung begann eine abgegrenzte Stelle auf der hinteren rechten Schulter stark von innen zu klopfen und zu flattern, was mir noch auffiel, bevor ich einschlief.
Folgendes träumte ich:

Ich befinde mich in einem Hotel oder anderen Unterkunft, wo ich mit K., meinem Ex, aus organisatorischen Gründen ein Zimmer teilen muss. Zuerst ist das ein etwas komisches Gefühl, aber wir scheinen uns ganz gut zu vertragen und es ist auch kein unterschwelliger Groll zu bemerken. Deshalb sitzen wir zusammen am Tisch und reden über die Zeiten, die wir zusammen verbracht haben. Ich gebe ihm dazu ein Buch, in welches ich Dinge aus dieser Zeit eingetragen habe. Er liest sie, und während wir uns zurückerinnern, können wir herzhaft darüber lachen. Dann bemerke ich, dass in dem Buch auch ein böser Satz steht, den er mal von mir bekommen hat. Das ist mir zum einen etwas peinlich und zum anderen, bin ich mir nicht sicher, ob er nicht noch immer sauer deshalb ist. Doch er scheint sich kaum daran zu erinnern und als er es liest, kann er auch darüber lachen. Wir scheinen die zusammen erlebte Zeit mit ihren Ereignissen und Emotionen nur noch als ein buntes, manchmal aberwitziges, und lehrreiches Abenteuer zu betrachten, über das wir lachen und den Kopf schütteln können. Ein Gefühl von Vertrautheit und Freundschaft macht sich breit.
Danach träumte ich noch einen kurzen Traum, in dem ich mich in einer Unterkunft, einer Pension, vielleicht sogar einer Obdachlosenpension nur für Männer befand und dort wohnte. Der Eigentümer hatte mich aufgenommen, obwohl ich eine Frau bin, unter der Bedingung, dass es zu keinem Ärger kommt, und es lief auch alles ganz gut. Da es nur für Männer ist, gibt es dort nur ein Männerklo, welches ich mitbenutzen muss. Im Traum verspüre ich nun ein dringendes Bedürfnis und die Männer scheinen eh alle ausgeflogen zu sein, weshalb ich auf die Toilette gehe. Dabei fällt mir auf, wie sauber sie ist, sie scheint gerade geputzt worden zu sein, wahrscheinlich vom Eigentümer. Ich staune ein bißchen, dass der Besitzer die Toilette so in Ordnung hält, das hätte ich irgendwie nicht erwartet, schon gar nicht auf einem Herrenklo. Als ich mich erleichtere, bemerke ich, dass auf dem Fußboden irgendwo eine blaue Flüssigkeit ausläuft. Sie färbt das Toilettenpapier, das seitlich neben dem Klo steht, tief dunkelblau.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Auf dem Glatteis und Ehe zu dritt

Auf einem spiegelglatt gefrorenem Weg treffe ich die alte Frau aus meinem Haus. Sie eiert ziemlich herum und ich befürchte, dass sie das Gleichgewicht verliert, weshalb ich sie mit beiden Armen fest umklammere und "Vorsicht!" rufe. Noch in der Umklammerung dreht sie sich lachend halb zu mir um.
Danach bin ich in einem Ladengeschäft zu Hause, wo ich wohne und gleichzeitig mithelfe. Die Besitzerin, eine blonde Frau, hat mich aufgenommen. Bald stelle ich fest, dass ich außerdem verheiratet bin, mit Th., doch wie ich verwundert merke, auch mit Ch. Anscheinend habe ich zu Th. den Ch. gleich umsonst mit dazu bekommen, was ich irgendwie nicht so toll finde. Ich halte mich lieber an Th., dem ich mich sehr nah fühle. Wir liegen zusammen in einem Bett und reden, reden über unsere geheimsten Wünsche.

Mittwoch, 7. Februar 2007

Der Blumenladen, vor dem es Scheiße regnete

Ich bleibe vor einem Blumenladen stehen, welcher so viele Pflanzen vor seinem Schaufenster auf die Straße gestellt hat, dass es fast wie ein kleiner Dschungel aussieht. Während ich so schaue, entdecke ich interessante Dinge, wie zum Beispiel eine kleine graue Maus, die sich im Grün versteckt. Die Katze, eine orange-weiß-gescheckte, ist hinter ihr her, um sie zu fangen. Dann fällt mein Blick auf ein anderes Tier, silbergrau glänzend. Es sieht aus wie ein Eichhörnchen und ich glaube letztendlich, dass es wirklich eines ist, wenn auch mit anderer Farbe. Ein silbergraues Eichhörnchen! Sowas hab ich ja noch nie gesehen! Plötzlich klatscht genau neben mir ein kleiner Haufen Scheiße von oben auf die Straße. "Huch" denke ich, "hier regnet es Scheiße! Zum Glück hab ich nichts abbekommen."

Sonntag, 4. Februar 2007

Der rumänische Koch, Lackbildelfen und Masturbieren im Altersheim

Ich sitze mit vielen Menschen, teilweise aus dem Fernsehen, an einem Swimmingpool. Aus irgendeinem Grund fallen dort ständig Leute in das Wasser und müssen gerettet werden - das macht meist ein blonder älterer Herr, der aussieht wie der Traumschiff-Kapitän und wahrscheinlich auch ist. Irgendwann schimpft er mit einer Frau, warum sie den Hineingefallenen nicht trägt und er sie holen muss. Ich beobachte ein korpulentes Mädchen, das in das Wasser geht und dort schwimmt. Es steigt mit seiner kleinen Schwester aus dem Wasser, aber als sie gehen wollen, fällt es auf einmal in das Wasser und kommt nicht wieder hoch. Ich rufe aufgeregt nach Hilfe und erneut kommt der Traumschiff-Kapitän, um es aus dem Wasser zu ziehen. Ich erwarte, dass er auch mit mir schimpft, weil ich nicht selbst in das Wasser gesprungen bin, aber er tut es nicht. Als ich schließlich am Pool vorbeilaufe, falle ich ebenfalls unerklärlicherweise in das Wasser. Vielleicht habe ich das Gleichgewicht verloren, aber zum Glück kann ich schwimmen und auf dem Rücken schwimme ich mit ein paar Zügen zurück zum Beckenrand.
Dann treffe ich im Traum einen kleinen rumänischen Koch. Der ist ganz verzückt von mir und ich nutze das aus, um ihn kochen zu lassen. Das ist irgendwie schwierig, da nicht so viel Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, aber er sagt, dass er spezielles rumänisches Rezept für eine Suppe kennt, die sehr köstlich sein soll und für die man nicht viel braucht. Er schneidet eine grüne Gurke, die im Inneren einen Stiel hat und ich gebe währenddessen Anweisungen.
In der nächsten Traumsequenz stehe ich auf meinem Balkon und ein heftiger Sturm tobt. In diesem Sturm weht es winzige Vögel heran, so winzig wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie sind dem Sturm hilflos ausgeliefert und klammern sich in den Spalten zwischen den Backsteinen fest. Als ich sie genau ansehe, erkenne ich nicht nur Vögel, sondern auch winzige Elfen mit filigranen durchsichtigen Flügeln. "Die habe ich doch schon auf Lackbildern gesehen." denke ich. Ich schaue hinunter auf den Hof und beobachte plötzliche sintflutartige Regenfälle, die auf das Kopfsteinpflaster prasseln.
Im nächsten Traum bin ich vorzeitig gealtert und wohne im gleichen Seniorenheim wie mein Vater. Ich habe Lust zu masturbieren und versuche es auch in meinem Zimmer, allerdings stellt es sich als unmöglich heraus, dies wirklich ungestört zu tun, selbst wenn ich mich in die Ecke zurückziehe, wo man durch das Fenster nicht einsehen kann. Dennoch kommen ständig Schwestern herein oder die Tür zum Flur steht offen. Ich verlasse das Zimmer und gehe in den Gemeinschaftsraum, weil ich denke, dass ich dort ein ungestörtes Eckchen finde, doch auch dort sind ständig andere Frauen. Erst ist es mir peinlich, doch schließlich überwinde ich meine bestehende Schamgrenze, erkläre den Frauen mein Anliegen und bitte sie um Hilfe. Diese sind überhaupt nicht erstaunt oder peinlich berührt, sondern reagieren als würden sie nie was anderes machen. Einige bieten mir ihre eigenen Hilfsmittel an, andere feuern mich an und einige bieten auch an, direkt zu helfen. Trotzdem will es unter ihren Augen nicht so recht klappen, was sie amüsiert, mir aber peinlich ist.

Bemerkung: Die Lackbildelfen sind wohl eindeutig der Unterhaltung zu Elsas Engelsträumen zu danken.

Montag, 1. Januar 2007

Die Nacht vor 2007 - Skatterberg, Mistwände und Flucht über die Esstafel

Riesige Mistwände sind links und rechts von den Straßen gestapelt. Sie reichen bis an die Dachrinnen der Häuser und sind so steil, dass immer wieder "Lawinen" von Mist herunter auf die Straße rutschen, so dass man dort vorsichtig sein muss, in dem schmalen Graben zwischen den Mistwänden nicht von Mist begraben zu werden.

Viele Hunde erschienen in meinen Träumen, teilweise mit seltsamen Äußeren. Einer sah aus wie ein graues Schaf, mit grauem, gekräuseltem Fell, einen anderen sah ich erst nur von hinten auf einer Treppe über mir und als er sich umwendete, entpuppte er sich als ein Reptil, krokodilähnlich, das blitzschnell die Treppen hinunterglitt.

Ein als Alien verzaubertes kleines Mädchen, das, sobald es wieder ein normales kleines Mädchen ist, mir ins Ohr flüstert, dass es sich ein Meerschweinchen wünscht.

Mit meiner Mutter unterweg. Ich muss eigentlich gleich zur Schule oder zur Arbeit, aber meine Mutter sagt, dass das nicht so wichtig ist und dass wir erst noch ein Eis essen gehen. Auf dem Alex trifft sie jedoch ältere Frauen aus ihrer Seniorengruppe und auf einmal bin ich vergessen. Ich stehe etwas abseits, während sie plappern und plappern und immer in die Richtung des Hotel Stadt Berlins zeigen, aber von einem "Skatterberg" reden. Wahrscheinlich schwärmen sie von einer ihrer Reisen. Schließlich verdrücke ich mich und will mir allein ein Softeis holen gehen. Dazu muss ich aber durch den offenen Gang eines Hotels bis ganz nach hinten. Als ich dort ankomme sehe ich, dass der Softeisstand geschlossen hat. Klar, es ist ja auch mitten im Januar, obwohl das Wetter schön und sonnig ist. Als ich hinaus will, stelle ich fest, dass sich eine Gesellschaft, bei welcher ebenfalls meine Tante ist, um eine große Holztafel versammelt hat, die mitten im schmalen Gang im Weg steht. Ein Hinauskommen ist nicht mehr möglich, oder doch? Kurz entschlossen und mit dem Gedanken nur hier hinaus zu wollen, krieche ich auf allen vieren quer über die Tafel, was mir zwar etwas peinlich ist, aber das kleinere Übel. Endlich bin ich draußen und kann einen leeren Strand entlanglaufen, den Strand eines Flusses, der aber so breit ist, dass man das andere Ufer nicht sieht und wie ein Meer wirkt.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Brötchensuche

Eine Schulpause, in welcher ich losziehe, um einen Bäcker zu finden, bei welchem ich mir etwas zu essen holen will. Ich suche die mit Salz bestreuten Weizenbrötchen, die eine Kollegin letztens zu einer Mittagsrunde geholt hatte und die ich sehr lecker fand. Ich gehe an einem Tor oder Parkeingang vorbei, an dessen Seiten als Torwächter Pärchen von steinernen Eichhörnchen stehen, und dann zu unserem alten Bäcker. Dieser hat jedoch geschlossen, so dass ich zur Hauptverkehrsstraße durchlaufe und schließlich die alte U-Bahnstrecke entlang, stelle aber irgendwo fest, dass die Straße abrupt durch eine weiße Wand abgeschnitten wird und ich nicht auf die andere Seite gelangen kann. Die Wand muss neu sein, denn von früher kenne ich sie nicht. Schließlich komme ich auf die Idee, durch ein Türkengeschäft zu gehen, das sich dort befindet, und zum Hinterausgang raus. Das klappt tatsächlich, hinter dem Geschäft auf dem Hof ist gerade der Türke beim Warenpacken und ich sage "Vorsicht!", damit er mich bemerkt und mich vorbei lassen kann. Nun gehe ich einen Gang mit ebenfalls schneeweißen Wänden entlang und treffe hier auf einen anderen Bäcker, der dort neu sein muss. In der Auslage sehe ich auch eben diese Brötchen, da ich nicht weiß, wie die heißen, zeige ich mit dem Finger darauf und verlange sieben. Doch die Verkäuferin sagt, dass sie mir keine geben kann, da sie keine mehr haben, weil es wohl dem Geschäft nicht so gut geht. Ich führe einen kurzen Wortwechsel über schwere Zeiten usw., bevor ich mich auf die Suche nach dem nächsten Bäcker mache und weiter durch die Straßen laufe. Dann wache ich auf.

Dienstag, 12. Dezember 2006

Die erste Freundin

Im Zimmer mit einem leicht korpulenten, rothaarigen Mann mit seltsam eckigen Lippen und weißer Haut. Anfangs ist er sehr zurückhaltend, ich erfahre oder weiß, dass er beruflich irgendwas IT-mäßiges macht. Dann redet er plötzlich so, als wären wir miteinander liiert. Ich überlege erstaunt, ob ich etwas gesagt habe, was ihm Anlaß gab zu denken, dass ich ab jetzt mit ihm zusammen bin. Während ich noch überlege, rückt er mir schon auf die Pelle und erzählt begeistert, dass er noch nie eine Freundin hatte und es so toll findet, endlich auch eine Frau zu haben. Darüber wundere ich mich ein bißchen, da ich ihn um die 40 schätze. In seiner fast kindlichen Freude wirkt er bedauernswert auf mich, weshalb es mir irgendwie widerstrebt, seinen Irrtum aufzuklären. Als er sich aber beginnt auszuziehen, sage ich schließlich trotzdem was. An den weiteren Verlauf des Traumes erinnere ich mich nicht.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Sex in baufälligem Haus

Heißer Sex in einem baufälligen Gebäude. Das Gebäude ist so hinüber, dass die Wände umgekippt auf dem Fußboden liegen und nur noch eine dünne Schicht Putz, biegbar wie Tapete (vielleicht auch Tapete mit an ihr klebendem Putz), die Räume abschirmt. Durch Risse und Spalten in diesem Putz, die man zur Seite schlägt, kann man das Haus betreten. Außer dem Sex gab es noch mehr Handlung in dem Traum, die ich aber vergessen habe. Jedoch kann ich mich erinnern, dass alles, was geschah, irgendwie eine Art Test für etwas war, was ich im Traum vor hatte zu schreiben. Das heißt, ich überlegte immer, was als Handlung weiter in dem was ich schrieb geschehen sollte und testete dies vom Fleck weg, indem ich genau dies tat.

Allgemein heißt es ja immer, dass ein Haus im Traum den Träumer selbst symbolisiert und ich finde, dass das manchmal auch ganz gut passt. Jetzt zum Beispiel, denn im Moment fühle ich mich wirklich wie eine baufällige Schabracke, halt irgendwie fertig. Und das macht mich bestimmt ebenfalls dünnhäutiger (eingestürzte Wände und durchlässige Putzfetzen).

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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