Alle anderen Träume

Sonntag, 5. August 2007

Notizheft und Spiegelkabinett

Eine Art Haus oder Schuppen mit einen Garten drumherum. Es findet irgendein Treffen aller Bekannten meines Bruders statt und das sind eine Menge. Ob das eine Party ist, weiß ich nicht, da auch Sachen geräumt werden. Ich renne im Garten die ganze Zeit ohne Oberteil ums Haus, was ich aber völlig natürlich und angenehm finde. Erst als ich merke, dass dies wohl einige Männer leicht verwirrt, ziehe ich mir ein T-Shirt über. Es ist unter den Gästen jemand, den ich noch nicht kenne. Er sieht aus wie ein Jugoslawe und ich kümmer mich nicht weiter um ihn, bis eine Frau mich warnt, dass ich mich ja nie mit ihm treffen soll. Was meint sie damit? Ist er vielleicht ein Frauenmörder? Weiß sie mehr als ich? Die Gedanken vergesse ich schnell wieder, als ich in irgendwelchem Plunder herumwühle. Ich finde ein Schulheft, das anscheinend jemandem von den Gästen als Tagebuch und Notizheft gedient hat. Das ist hochinteressant! Ich möchte zu gerne herausfinden, wem es gehört und ob es absichtlich hier deponiert oder vergessen wurde. Anhand der Eintragungen kombiniere ich schlau, dass das Heft einer Frau gehört und diese Sekretärin ist, denn ich fand darin sowohl die Skizze eines Kleides, als auch eine Eintragung über Stenografie.
Es gibt nun eine längere Lücke in meiner Traumerinnerung. Später bin ich mit noch jemandem unterwegs, um einen Typen zu finden, mit dem ich irgendwas bezüglich einer Wohnung zu klären habe. Ich glaube, er will auch in eine Wohnung ziehen, die ich ebenfalls entdeckt habe, aber es stellt sich heraus, dass er doch in seiner alten bleibt.
Als ich ihn suche, befinde ich mich in einem alten öffentlichen Haus. Ich öffne die erste alte Kassettentür und finde dahinter nur einen kleinen Raum mit mehreren Spiegeln. Ich fürchte mich etwas, in die Spiegel zu schauen, da ich denke, dass sie mir vielleicht etwas anderes zeigen, als ich erwarte, aber alles ist normal. Gegenüber der ersten befindet sich noch eine Tür, die ich ebenfalls öffne und wieder finde ich einen kleinen Spiegelraum. Auch hier scheint alles normal zu sein, nur meine schönen weißen Zähne fallen mir auf. Sind die wirklich so weiß und gerade? Auch hier befindet sich gegenüber dem Eintritt eine zweite Tür, als ich sie öffne, stehe ich erneut in einem kleinen Raum mit mehreren Spiegeln. Hier ist ebenfalls alles normal, wenn ich auch nicht so genau hinschaue, da ich immer noch fürchte, dass es mit den Spiegeln irgendetwas unheimliches auf sich hat. Natürlich gibt es auch hier wieder eine gegenüberliegende Tür. Als ich durch sie hindurchstürme, weil ich erwarte, wieder nur einen Spiegelraum zu finden, platze ich mitten in ein Meeting von mehreren grau gekleideten Männern. Wie peinlich! Einer führt mich zu einer Tür auf der anderen Seite hinaus und bedeutet mir, dass ich warten soll. Dies scheint ein normaler Warteraum zu sein, mit schwarzer Ledergarnitur, nur leider ist das Leder ziemlich dreckig, als wenn hier schon ewig nicht mehr saubergemacht wurde.

Samstag, 28. Juli 2007

Initiation mit Kuckucksuhr

Es soll ein Initiationsritual stattfinden. Alles ist schon vorbereitet. Das Ritual selbst soll so aussehen, dass ich und einige andere Frauen schnellstmöglich einen nicht sehr steilen Berg zu erklimmen haben, dabei aber durch Matsch, Geröll und einige andere Hindernisse müssen. Der Aufstieg wird recht beschwerlich sein und wir werden uns beeilen müssen, da das Ritual gleichzeitig eine Art Wettkampf darstellt. Zum Glück ist noch etwas Zeit, denn ich habe keine große Lust dazu. Mein Vater spielt bei den Vorbereitungen eine Rolle und ich bekomme verschiedene Glückwunschkarten überreicht, die sich auf dieses Ereignis beziehen. Dann unterhalte ich mich mit Y., die Adoptionstochter meiner Schwägerin, die als Gast anwesend ist. Sie überreicht mir ein Geschenk, welches ich aber noch nicht auspacken will, da ich denke, dass es falsch wäre, dieses zu tun, bevor das Ritual stattgefunden hat. Doch sie bedrängt mich, hineinzuschauen, wahrscheinlich weil sie neugierig ist, ob mir das Geschenk gefällt. Schließlich lasse ich mich überreden und öffne es. Eine niedliche kleine Kuckucksuhr kommt zum Vorschein, mit einem rosafarbenem Kuckuck, der alle naselang trällert und tririlliert, allerdings nie "Kuckuck" ruft.

Initiation (Einweihung in ein Geheimnis; Reifefeier bei den Naturvölkern)
Psychologisch:
Nimmt man im Traum an einer Initiation teil, so heißt das in der Regel, daß man neue Teile seiner Seele und seines Unbewußten wahrnehmen wird. Dies kann dazu führen, daß sich das Leben des Träumenden ändern und er allmählich beginnen wird, mehr über den Sinn des Lebens zu verstehen.

Bemerkung: Mir fällt auf, dass die Uhr gar keine Ziffern oder Zeiger hatte, sondern nur kleine Löcher für den Kuckuck. Oder sind mir Ziffern und Zeiger einfach nicht aufgefallen?

Donnerstag, 10. Mai 2007

Im Krankenhaus

Ich bin bei meinen Eltern, um ihnen zu sagen, dass ich in das Krankenhaus muss. Es ist aber nicht schlimm, ich weiß selbst nicht so genau, warum. Als ich bei ihnen bin, habe ich Probleme mit dem Sprechen, meine Stimme ist fast weg und mein Hals kratzt. Meine Mutter gibt mir gute Rateschläge in der Art, dass es schon spät ist und ich gleich gehen sollte, weil man auf dem Kreuzberg, wenn man noch so spät unterwegs ist, von der Polizei angehalten und dann gefahren wird. Ich mache sie darauf aufmerksam, dass der Kreuzberg ganz woanders liegt.
Schließlich gehe ich und betrete im Krankenhaus zuerst den internen Blumen- und Büchershop. Im Büchershop hole ich mir ein Buch, das ich wahrscheinlich während der Zeit dort brauchen werde und im Blumenshop versuche ich einen Blumentopf in das Schaufenster zu stellen, was sich aber als schwierig herausstellt, da ich nicht richtig sehen kann, es ist alles so dunkel um mich herum. In meiner Ungeschicklichkeit knicke ich die pinkfarbene Blüte ab, binde sie aber irgendwie wieder hoch. Dieses Blumentopf in das Schaufenster stellen ist anscheinend eine symbolische Geste, die wohl alle Kranken dort im Krankenhaus machen. Nun suche ich mein Zimmer und irre durch diverse Gänge, merke aber, dass ich gar nicht weiß, wo ich hin muss. Die Einweisung habe ich bei meinen Eltern vergessen. Also irre ich weiter durch die Gänge, schauer dabei durch offene oder mit Glaseinsätzen ausgestattete Türen und entdecke große, leere Säle, ich denke sofort an Tanzsäle. Es ist viel Betrieb, Patienten und Schwestern schwirren um mich herum. Die Schwestern lächeln mich alle freundlich an und eine erklärt mir, wo ich den Ausgang finde. Zum Ausgang muss ich an der Chefärztin vorbei. Vorher gehe ich aber in ein Zimmer, wo ich mir einen Verband besorgen will. Ich brauche einen für mein linkes Bein, doch die Verbände scheinen schon alle weg zu sein. Ich finde nur noch eine Jeans-Latzhose mit nur einem Bein. Eine Schwester fragt mich, was ich wünsche und ich frage nach einem Verband. Sie gibt mir ein winziges, fast nur stecknadelkopfgroßes Verbandspad. Ich sage ihr, dass das viel zu klein ist, ich brauche etwas für den ganzen linken Unterschenkel. Dann gehe ich hinaus. Das Krankenhaus ist ein sehr altes Gebäude. Mir fällt auf, wie schön es ist. Mit den geschwungenen offenen Gängen darin, gleicht es ein wenig einem Ameisenhaufen. Es soll einmal an der Spree liegen, doch dazu muss die Spree erst umgeleitet werden. Die hügeligen Uferpromenaden sind jedoch bereits fertig. Das wird bestimmt sehr schön hier, wenn alles fertig ist. Eigentlich wollte ich nochmal nach Hause, um meine Einweisung zu holen, doch nun suche ich einen anderen Eingang des Krankenhauses. Dazu kraxel ich über einige Hügel, was gar nicht so einfach ist. Hinter einem davon liegt ein winziges, totes Hündchen. Es muss eben noch herumgelaufen sein, denn ich höre, wie sein Besitzer nach ihm ruft. Ich überlege, ob ich winken und ihm das zeigen soll, habe dann jedoch wenig Lust, den Unglücksboten zu spielen. Ich gehe einfach weiter.

Dienstag, 8. Mai 2007

Rätselraten in Twin Peaks

Entweder bin ich in Twin Peaks oder an einem sehr ähnlichem Ort, weiß aber genau, dass es sich um etwas künstlich Erschaffenes handelt, eine Serie oder Geschichte. Trotzdem wundert es mich nicht, dass ich direkt mittendrin bin. Auch dort gibt es eine Frauenleiche, mit roten Haaren und in der Badewanne oder Dusche. Ich sitze in einer schmalen Küche, neben mir eine weiß gestrichene Tür. Ein Mann ist ebenfalls dort, er erinnert mich an den FBI-Agenten Dale Cooper.
Mir fällt auf einmal auf, dass sich an der weißen Tür mit schwarzen Buchstaben ein Inhaltsverzeichnis befindet, anscheinend ein Inhaltsverzeichnis der Serie oder Geschichte mit Überschriften zu den einzelnen Kapiteln. Ich meine zu wissen, dass es fünfzehn sind. Sofort ist mir klar, dass das ein Fehler sein muss, da ich mich in einer der fortgeschrittenen Kapitel oder Folgen befinde, aber sich davor nie ein Inhaltsverzeichnis an der Tür befunden hat. Ich zeige mit ausgestrecktem Zeigefinger auf dieses Verzeichnis und bemerke laut: "Das ist ein Fehler!".
Dale Cooper kommt sofort zur Tür und ich erkläre ihm, was ich meine. Er untersucht alles genau und erzählt dabei, dass dies wie ein Suchrätsel wäre und dass er Rätselraten liebt. "Ich auch." sage ich. Danach heftet er Landkarten an die Küchentür und zeichnet irgendwelche Strecken und Orte nach, wobei er mich voll einbezieht. Anscheinend arbeiten wir zusammen und besprechen das weitere Vorgehen.

Montag, 7. Mai 2007

Im Gras rollen

Eine große Wiese. Etwas ist jedoch anders. Zum einen ist die Wiese nicht grasgrün, sondern hat violette Muster, vielleicht durch den darauf wachsenden Klee, zum anderen haben Klee und Gras die gleiche Höhe und wachsen so dicht, dass man beim Betreten der Wiese das Gefühl hat, man laufe auf einem dicken Teppich. Diese Weichheit veranlaßt mich dazu, mich lang auf der Wiese auszustrecken, wobei ich mittendrin eine kahle, bzw. flachgedrückte größere Stelle entdecke. Diese hat genau die Form eines Saurierfusses, und zwar erstaunlich ähnlich dem, der auf Yahoo-Mail Beta gerade sein Unwesen treibt. Da das Gelände etwas abschüssig ist, komme ich auf die Idee, mich auf diesem weichen Teppich einfach hinunterrollen zu lassen. Und rolle und rolle und rolle....

Sonntag, 8. April 2007

Der Streit (Ostseestein vom Ostseeurlaub mit meinen Eltern)

Mein Vater liegt zu Hause in seinem Bett, mit Schläuchen an eine riesige Maschine angeschlossen, die fast die Hälfte des Zimmers einnimmt. Er ist wach und als er mich sieht, sagt er auf merkwürdige schnelle und hohe Art: "Verschwinde! Raus hier!" und dann wieder "Komm her!". Und schließlich redet er noch anderes Zeug, das ich nicht verstehe, aber er spricht so seltsam, rasend schnell, gleichtönig und als sei er irgendwie aufgezogen und nur eine Puppe. Ich stehe neben seinem Bett und frage mich, was das zu bedeuten hat.
Später im Traum kommt es zu einem Streit zwischen meiner Mutter und mir. Anscheinend pflegt sie meinen Vater zu Hause und ich habe die Aufgabe, ihn jeden Dienstag irgendwohin zu bringen. Seltsamerweise gehe ich noch in die Schule, ich sehe genau meine alte Klassenlehrerin Fr. M. vor mir, doch wegen dieser Aufgabe, kann ich Dienstags nicht mehr am Unterricht teilnehmen. Meine Mutter will, dass ich mich jeden Dienstag von meiner Klassenlehrerin abmelde, aber ich weigere mich, weil ich meine, dass das nicht nötig ist und ich alt genug bin, um mich ständig irgendwo abmelden zu müssen. Es geht auch noch um irgendeinen Verein und schließlich bin ich so genervt und wütend, dass ich zu meiner Mutter sage, ich will sie nie mehr sehen. Im Traum mache ich mich deshalb woanders hin auf den Weg, steige in einen Bus. Es ist schon dunkel und eine fremde Stadt mit ihren Lichtern gleitet ein wenig unterhalb an mir vorbei. Es scheint, als fahre der Bus auf einer Art höherer Trasse. Ich sehe viele kleine Weihnachtsmärkte, die hell leuchten, jedoch alle völlig leer und ohne Menschen sind. Der Bus hat eine seitliche offene Platform, auf der ich stehe, mit einem kleinen Gang, der hinunter zu einem Sitzrondell führt. Jemand möchte, dass alle von dieser Platform hinuntergehen, da er irgendwas zeigen möchte. Zögernd fügen sich alle, sitzen auf dem Rondell, ich selbst knie mehr darauf, doch als der Mann nun das zeigen soll, lacht er nur und sagt, dass er uns hereingelegt hat.

Freitag, 30. März 2007

Barfuß in schneestiller Nacht (roter Aventurin)

Im großen alten Pfarrhaus meiner Kindheit. Es ist die finsterste der dunklen Nächte. Leise schleiche ich barfuß und nur mit einem dünnen Pyjama bekleidet aus der Wohnungstür, die Treppe im Hausflur hinunter und öffne langsam die schwere, riesige Haustür.
Es hat plötzlich geschneit und alles außerhalb des Hauses ist mit einer dicken weißen Schneeschicht bedeckt. Der Anblick ist atemberaubend und überraschend. Obwohl es eine lichtlose Nacht ist, weder Mond noch Sterne stehen am Himmel, geht von dem Schnee ein zarter Lichtschein aus, der die Dunkelheit erleuchtet. Auffällig ist auch die große Stille. Weder aus dem Haus noch außerhalb des Hauses dringt das kleinste Geräusch zu mir. Es muss die tiefste Zeit der Nacht sein, die Zeit, in der jedermann und alles fest schläft. Nur ich bin wach und lausche in die Stille hinein. Doch ich fürchte diese nicht, ebensowenig wie die Dunkelheit. Im Gegenteil. Es ist wunderschön. Das schneebedeckte Land vor der Haustür zieht mich magisch zu sich hinaus. Obwohl ich nichts an den Füßen habe, mache ich einen vorsichtigen kleinen Sprung in den Schnee hinaus. Es fühlt sich herrlich an. Nicht kalt und nicht nass, sondern einfach nur watteweich und erfrischend. Es ist ein bißchen wie auf Wolken zu gehen. Ich überlege, was ich mit dieser zauberhaften Nacht anfangen kann. Sie zu verschlafen wäre viel zu schade. Mir kommt die Idee, hinunter zum Fluss zu laufen, der rechterhand des Hauses liegt, und dort die Schönheit und die Stille um mich herum zu genießen. Sorgen, dass mich jemand nur mit dem Pyjama draußen herumlaufen sieht, muss ich mir wohl keine machen, denn ich bin ganz alleine. Kurzzeitig kommt mir die Gefahr des Erfrierens in das Bewußtsein, doch sie erscheint mir völlig unmöglich. Ich spüre keine Kälte noch sonst irgendetwas feindliches. Auf einmal höre ich jedoch von weit her ein Geräusch, als würde da jemand auf der Straße unterwegs sein und auf das Haus zukommen. Da ich fürchte, dieser jemand könnte, wenn er mich halbnackt draußen sieht, meine Eltern wecken und es ihnen erzählen, verstecke ich mich schnell im Hausflur. Jetzt erinnere ich mich auch, oben die Wohnungstür offen gelassen zu haben. Es kann jeder hinein und wenn mein Vater das bemerkt, würde er sehr böse werden. Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Gedanken, hinaufzugehen und die Tür zu schließen, damit niemand etwas merkt und meine Eltern sicher vor ungebetenen Besuchern sind, und dem Wunsch hier unten zu bleiben. Ich weiß nicht, wie lange dieser Moment, diese Stille anhält und wenn ich nach oben gehe, ist es vielleicht vorbei. Während ich so in der Schwärze des Hausflurs stehe, der auch vom Schnee nicht erhellt wird, und meine Gedanken rasen, fällt die schwere Haustür unendlich langsam zurück in das Schloß. Noch immer steht sie einen Spalt offen und ich befürchte, dass dies die Neugier des Vorbeikommenden wecken könnte und er mich hier findet. Als würde dies helfen nicht entdeckt zu werden, schließe ich meine Augen, öffne sie aber gleich wieder, sobald mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewußt wird. Nun höre ich auch von oben aus der Wohnung Geräusche. Es scheint so, als sei mein Vater aufgewacht. Wahrscheinlich hat er die offene Wohnungstür schon längst entdeckt. Ich überlege, wie ich mich herausreden könnte. Wenn ich die Wahrheit sage und ihm berichte, dass ich nach Indien gehen wollte, wird er erst recht sauer sein, weil ich die Tür hinter mir offen gelassen habe. Deshalb ist es vielleicht besser, wenn ich sage, dass es in der Nacht geschneit hat und ich nur ganz kurz unten war, um gleich wieder zurückzukommen.
Ein leiser Zauber schwebt noch im Raume, als ich ebenfalls in tiefer Nacht erwache.

Ich habe den Eindruck, dass dies ein Traum ist, der sich um eine Entscheidungsfrage bezüglich meines Bewußtseins dreht, mit der ich mich seit ca. zwei Jahren beschäftige. Ein deutlicher Hinweis scheint mir die Stelle zu sein, wo ich die Augen in der Dunkelheit schließe, sie aber dann wieder öffne. Überhaupt könnte der gesamte Traum fast so etwas wie ein Sinnbild meines jetzigen Standortes zu sein, nämlich nicht drinnen, nicht draußen, irgendwo in der Mitte, vor dem entscheidenden Schritt und mit einer Hintertür, die ich mir offen halte. Er stellt dabei so etwas wie die einzelnen Bewußtseinsstufen dar. Ich könnte zurück gehen und ebenso wie die anderen weiterschlafen im Unbewußten (Nacht), dass ich jedoch wach bin, zeigt, dass ich mich schon etwas weiter vorgewagt habe, jetzt ist aber die Frage, ob ich ganz hinausgehe. Die Anwesenheit von anderen dort draußen scheint mich zu erschrecken, oder besser, ich habe das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun und wieder zurückgeschickt zu werden. Der Austritt aus der Haustür als Austritt aus dem Körper - Haus=die eigene Person, Schnee=Klarheit(Bewußtsein)? Wichtig finde ich auch, dass der Traum fast kurz nach dem Einschlafen stattfand, denn als ich einschlief war es 2 Uhr und als ich erwachte, war es noch immer tiefdunkel, muss also vor 4 Uhr gewesen sein. Ich habe festgestellt, dass solche Träume (wenn man sich an sie erinnert) die "klarsten" sind, in dem Sinne, dass sie am wenigsten durch äußere Einflüsse "verunreinigt" sind, welche zunehmen, je weniger tief man schläft, was ja bekanntlich gegen Morgen hin zunimmt. Im Nachhinein finde ich es schade, dass ich mich im Hausflur versteckt habe. Wer weiß, wen ich da draußen getroffen hätte. *gg*

Donnerstag, 29. März 2007

Die neue Bekanntschaft (weißer Howlith)

Der Traum beginnt damit, dass meine Katze entlaufen ist und von einem Mann zurückgebracht wird. Er ist stattlich, vielleicht um die vierzig und hat schon etwas graue Haare, trägt manchmal eine Brille und manchmal nicht. Meine Mutter läd ihn zum Essen, er erzählt, was die Katze so alles angestellt hat. Ab da bleibt er in meinem Traum und taucht immer wieder auf.
In der Wohnung meiner Mutter sieht es völlig anders aus, aber sehr gemütlich. Es gibt eine Couchecke und eine schöne alte Kommode, die mich ein bißchen an die aus "Kunst & Krempel" erinnert, von der meine Mutter geschwärmt hat. Besonders auffällig sind auch die schönen, weichen Kuscheldecken auf den Betten. Die müssen neu sein. Anscheinend schlafe ich dort und wieder kommt meine Katze in das Bett gehopst und rollt sich mitten auf dem Kopfkissen ein. Dann merke ich jedoch, wie sie zwei Pfoten gegen meinen Brustkorb drückt, als wolle sie mich aus dem Bett schubsen. Das ist ja ein Ding, jetzt beansprucht sie das Bett schon für sich allein.
Am nächsten Tag ist der Mann wieder da und ich erzähle es ihm. Er sagt dazu irgendwas mit "Frühling". Im Traum geht es weiter an vielen verschiedenen Orten, auf Straßen, in irgendwelchen Waschräumen mit vielen anderen Leuten, in Kantinen - an die Handlung kann ich mich kaum erinnern, aber auffällig ist, dass überall wieder dieser Mann auftaucht und dabei ist. Er ist mir nicht unsympathisch, ich spüre so ein kleines Kribbeln und suche ebenfalls seine Nähe. Irgendwann stellt er sich plötzlich völlig unerwartet vor mich hin und fragt, ob wir mal zusammen was trinken oder in den Tierpark gehen wollen. Ich antworte ebenfalls ohne Zögern mit "Ja.". Später überlege ich jedoch, wie er auf den Tierpark kommt. Es ist ja eher unüblich den Tierpark als Datevorwand zu benutzen. Ich meine die Lösung gefunden zu haben, indem ich nun glaube, dass er ein Kumpel meines Bruders ist. Wahrscheinlich hat der ihm erzählt, dass ich ab und zu dort bin. Mein Bruder wird Augen machen, wenn er erfährt, dass ich mit dem ein Date habe. Und er hat sicher auch nichts dagegen, denn es scheint wirklich ein Glücksfall von einem Mann zu sein.

Nachtrag: Wie ich feststellte, habe ich heute doppelten Neumond, d.h. Mond auf Sonne, Sonne auf Mond, sozusagen die doppelte klassische "Ehekonstellation".

Mittwoch, 21. März 2007

In Familie (Aventurin)

Im Pflegeheim bei meinem Vater stelle ich fest, dass er wieder laufen kann. Er läuft sogar schneller als vorher, trotz seiner Gehbehinderung, oder ist diese sogar ganz weg? Es ist erstaunlich. Meine Mutter und mein Bruder sind auch dort, das Pflegeheim liegt im Traum in Weissensee. Wir bleiben ziemlich lange da und mein Vater sagt darüber, dass das gut war. Es war schön für ihn. Später sind wir zu dritt, meine Mutter, mein Bruder und ich irgendwo anders in einem öffentlichen Gebäude, anscheinend warten wir auf etwas, und meine Mutter wirft ständig mit Dartpfeilen nach einer Fensterscheibe. Ich weiß nicht, wozu sie es macht und irgendwann nervt es mich, weil ich befürchte, dass ein Wurf mal zu kräftig ist und die gesamte Glasscheibe zu Bruch geht. Ich sage deshalb zu ihr, dass man mit Dartpfeilen auf Holz, vielleicht noch auf Wände wirft, aber nicht auf Glasscheiben, weil diese kaputt gehen können. Meine Mutter fängt daraufhin an rumzuzetern und zu heulen, als hätte ich ihr sonst was getan. Ich habe Mühe, sie zu beruhigen und denke bei mir, dass sie es wiedermal geschafft hat, dass ich wie der Arsch vom Dienst dastehe.

Zitate: Er hilft gegen Einschlafstörungen, macht geduldig und beruhigt bei Wut und Ärger.
Er bringt vielseitige Ideen und Begeisterung, fördert gleichzeitig jedoch auch Toleranz und Akzeptanz fremden Vorschlägen gegenüber. Er befreit uns von Ängsten und psychosomatischen Störungen die schon seit Beginn der frühesten Kindheit die Seele verbauen. Die besondere Eigenschaft des Aventurins liegt am Erkennen der tief in uns liegenden Blockaden.

Dienstag, 20. März 2007

Sternleuchten (gefärbter Howlith)

Im ersten Teil meine ich mich dunkel zu entsinnen, durch Kanäle und Tunnel gereist zu sein. Danach findet irgendein Konzert oder eine Veranstaltung statt, die sehr gefragt ist. Die Leute stehen in einer kilometerlangen Schlange, die sich durch mehrere Häuserschluchten windet. Unter ihnen irgendeine Bloggerin, die ein Gerät auf dem Arm hält, das wohl ein Notebook sein soll, aber eher wie ein Video- oder DVD-Recorder aussieht. Es ist ein Samsung E 250D. Ich habe mir die Produktnummer deshalb so genau gemerkt, weil es ein altes, aber sehr gutes Gerät sein soll, bzw. das beste. Über allem liegt ein schwarzer Nachthimmel, doch am eindrucksvollsten ist die leuchtende Naturerscheinung, die sich am Himmel zeigt. Es sieht ein bißchen aus, wie eine Wolke von fallenden Sternen, nur dass die Sterne nicht wirklich fallen, sondern gleichmäßig an einer Stelle stehen und mit Schweifs verbunden sind, als würden sie wie Sternketten am Himmel befestigt sein. Die Anordnung der Ketten, die Struktur, erinnert auch ein bißchen an ein Polarlicht, allerdings eben statisch und nicht bunt. Ich laufe mehrmals um den Block, um zu prüfen, von wo ich es am besten sehen kann. Vielleicht will ich es fotografieren.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich in der Badewanne meines elterlichen Zuhauses. Mein Bruder öffnet kurz die Badtür, schaut hinein und macht sie dann wieder zu. Die Badewanne ist sehr dreckig, es kleben dicke Lagen Schlamm an den Wänden und besonders auf den Rändern. Ich wische den Schlamm schnell ab, ehe mein Vater hereinkommt, damit er nicht denkt, dass der von mir ist. Das ist er nämlich nicht. Schließlich kommt er und sagt zu mir, es sei früher Morgen, was ich um diese Zeit in der Badewanne mache. Ich zucke mit den Schultern und antworte, dass ich eben mal morgens bade und dass ich das künftig immer machen werde. Allerdings habe ich es nicht wirklich vor, sondern sage es nur aus Trotz. Ich wußte überhaupt nicht, dass es früh am Morgen ist.

Hm, es gibt ein Samsung-Handy E250. Und interessant finde ich, dass ich bei einem gefärbten Stein von einer Schlammschicht auf der Badewanne träume.

Sterne: Sie erhellen die Nacht des Unbewußten (Nacht) und geben damit den Blick auf das nächste Lebensziel frei.

Howlith hat ein monoklines Kristallsystem und soll deswegen bei Ihnen über Ihr Unterbewusstsein den Sinn für einen stärkere Ausbildung der Intuition wecken. Unterstützt Entgiftung und Entschlackung.


Stichworte: Reinigung, körperlich und seelisch (in Form von Bewußtmachung?)

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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