Alle anderen Träume
Ich bin am frühen Morgen zu spät dran und schaffe es nicht mehr pünktlich zum Unterricht. Aus irgendeinem Grund halte ich mich bei Kumpels auf und diese versuchen mir zu helfen. Dazu ruft J. einen anderen Kumpel von mir an, der mich mit dem Auto fahren soll. Anscheinend ist er bei der Luftwaffe, was mir im Traum neu ist, denn J. fragt am Telefon nach eben dieser. Irgendwie dauert das alles ziemlich lange und ich befürchte, dass es nicht mehr klappt, weil es mit Auto auch nicht so sehr viel schneller als mit der Bahn geht, doch schließlich taucht er auf und wir haben noch ca. 20 Minuten. Ich glaube nun doch, dass wir es schaffen können.
In den nachfolgenden Szenen, an die ich mich nicht gut erinnern kann, fragt mich jemand, ob ich den Stöve-Park kenne. In Traum bin ich fest davon überzeugt, dass es diesen Park gibt und das ich zumindest schon einmal den Namen gehört habe.(Hört sich irgendwie so skandinavisch an.) Danach steige ich neben Nina Hagen zwei schmale, steile Treppen hinunter, die sich nebeneinander befinden und eher wie Leitern aussehen. Sie liegen fast senkrecht, ebenso wie eine Leiter, und wir steigen sie trotzdem wie eine Treppe hinunter, was sehr schwierig ist. Nina Hagen ruft mir irgendwelche Anweisungen zu, wie ich es am besten machen soll und ich versuche bei jedem Schritt, meinen Schuhabsatz hinter die Leiter- (Treppen-)sprosse zu klemmen.
Alle anderen Träume - Montag, 4. Dezember 2006, 19:23
Ich sehe meine zweitoberste Chefin am Tisch stehen und in einem Buch blättern, bzw. lesen. Mein Kollege K. kommt herein, sieht seinen Post- und Unterlagenberg auf dem Tisch liegen, kehrt um und sagt, dass er mit einem Koffer wiederkommt.
Dann stehe ich mit meiner zweitobersten Chefin in der U-Bahn und luge über ihre Schulter, um zu erkennen, was in dem Buch geschrieben steht, in welchem sie noch immer blättert. Ich erkenne sehr viele Namen, die mit nachfolgenden kurzen Absätzen aufgeführt sind. Auf meine Frage erklärt mir Fr. St., dass in diesem Buch alle Gefängnisinsassen aufgelistet sind, die während der Haftzeit einen Roman o.ä. geschrieben haben.
Ich bemühe mich weiter, etwas in dem Buch lesen zu können und sehe den Namen "Luchterhand".
Sofort sage ich spontan: "Über den habe ich auch was geschrieben!"
Es besteht kein Zweifel, dass es der Herr Luchterhand aus meiner Geschichte ist.
Einige Bilder in Form von Fotos in den nächsten Sequenzen, u.a. einen Bär, der mit seinen Tatzen an einem Elefanten mit reich geschmücktem Überwurf hängt.
Ich finde es ja lustig, dass ich jetzt von Herrn Luchterhand schon so träume, als gäbe es ihn wirklich.
Aber gut, so lange er nicht auf mir drauf liegt.....
Alle anderen Träume - Mittwoch, 29. November 2006, 19:21
Ich befinde mich bei Dr. K., einem Sportmediziner, welcher mal Vertretung für meine Hausärztin gemacht hat, nur im Traum ist das salopp sportliche und zackige von ihm noch übertrieben. Im Zimmer (Praxis?) befindet sich ein riesiges Chaiselonge, auf welchem Kollegen von mir aufgereiht wie die Heringe liegen und alles mitbekommen. Ich selbst sitze an seinem Tisch und möchte Schlaftabletten haben. Er gibt oder verschreibt mir auch welche, allerdings nur vier Stück. Dann fällt mir ein, dass ich für den Hals noch Medikamente gebrauchen könnte. Ich beschreibe also die Halsbeschwerden und er will mir in den Rachen gucken, wozu ich aufstehe, ihm direkt gegenüber. Damit er auch gründlich nachschauen kann, strecke ich die Zunge bewußt so weit raus, wie ich kann. Ich bin etwas überrascht und verdutzt, als er seine Zunge ebenfalls herausstreckt - sie hängt ihm aus dem Mund wie die von einem Hund -, sich damit meinem Gesicht nähert und versucht sie in meinen Mund zu stecken. Ich halte mit meiner Zunge dagegen und wende mich angeekelt ab, doch ich weiß auch, warum er das macht. Er will, dass ich die Zunge im Mund lasse, da es nicht nötig ist, sie so weit herauszustrecken, sagt es mir aber nicht einfach, sondern macht sich über mich lustig.
In der nächsten Traumsequenz treffe ich mich an unserer alten Moccastube mit Klassenkameraden. Wir wollen auf eine Klassenfahrt gehen und jemand fragt mich, ob ich an die Puscheltiere gedacht habe. Ich nicke und man sagt, dass auf mich Verlass sei.
In der dritten Traumsequenz warte ich auf meinen Bruder, der mir bei einigen Reparaturen helfen soll. Er kommt auch, ist jedoch so seltsam anders als sonst. Er hat einen anderen jugendlichen Haarschnitt, ein bißchen punkmäßig, und so eine übertrieben cool-lässige Art, die ihn sehr viel jünger wirken läßt. Ich wundere mich ein bißchen und bin auch besorgt. Er gibt mir einen Geldschein, welcher aussieht wie ein DDR-5-Mark-Schein, doch ich schaue sehr genau hin und sehe, dass das Eurozeichen darauf steht. Er will mir das Geld nicht schenken, sondern nur zeigen und erklärt mir, dass dies der erste Schein sei, den er jemals verdient, bzw. bekommen habe. Ich bin erstaunt, dass er den Geldschein so lange aufgehoben hat und frage mich, aus welchem Grund er mir den Schein zeigt.
Alle anderen Träume - Montag, 27. November 2006, 22:13
Mit meinem Bruder und Cousin an vielen verschiedenen Schauplätzen unterwegs, wobei die beiden immer renovierungsmäßig beschäftigt sind. Erst die elterliche Wohnung, dann ein beengtes Unterseeboot, welches unter Wasser die Spree entlangschippert, schließlich in luftiger Höhe in einer offenen Gondel auf einer Baustelle, wo sie irgendein neben uns liegendes Gebäude ausmessen, ich dagegen unter Höhenangst leide und nicht will, dass sie sich zu weit hinauslehnen. Als wir wieder unten sind, rennen die beiden, ohne dass ich ihnen folgen kann, in eine Bäckerei. Sie rennen direkt in den Backraum, wo sie Wasser suchen, um sich zu waschen. Ich bleibe im Verkaufsraum stehen und schaue mich um. Dort duftest es herrlich nach Kuchen und die saftigsten der mannigfaltigsten Art gibt es dort zu kaufen. Das Angebot ist so überwältigend, dass ich überfordert wieder hinausgehe, da ich mich nicht entscheiden kann.
Später befinde ich mich allein auf einer Straße, wo mich eine Frau mit einem leeren Becher anspricht. Sie meint, ich sähe so aus, als ob ich wüßte, wo es hier Wasser gibt, ob ich ihr sagen könne, wo sie welches bekommen könnte. Ich kann ihr darauf nicht antworten, sage nur, dass ich in dieser Gegend auch nicht genau wüßte, wo man welches findet. Als sie weg ist fällt mir aber ein, dass ja hinter uns ein Friedhof ist und ich sie dahin hätte schicken können, da es dort immer Wasser gibt.
Alle anderen Träume - Sonntag, 26. November 2006, 11:51
Ich befinde mich in der Wohnung meiner Eltern, anscheinend wohne ich auch da, und bekomme durch Zufall mit, dass mein Vater wieder Zuhause ist und im Schlafzimmer liegt. Ich frage meine Mutter, ob sie ihn da jetzt etwa alleine pflegt. Es macht mich total wütend, dass sie nicht mit mir darüber gesprochen hat und den guten Heimplatz aufgegeben hat, um meinen Vater nach Hause zu schleifen und alleine zu pflegen, was eigentlich viel zu schwer für sie ist. Außerdem hat sie das auch nur aus dem selbstsüchtigen grund gemacht, dass sie immer jemanden braucht, den sie bemuttern kann. Aus dem Schlafzimmer hört man laut den Fernseher dröhnen und mein Vater ruft anscheinend durch eine Sprechanlage. Dann sehe ich ihn später in einem großen Raum, wo sich auch andere Leute aufhalten, herumhumpeln, und ich wundere mich, dass er doch wieder laufen kann. Jemand fragt mich oder sagt etwas, dass das Humpeln durch die Krankheit geblieben ist, aber ich antworte, dass er schon vorher gehumpelt hat.
In einem späteren Traumbild eine große Spielzeugeisenbahnanlage auf meinem Schreibtisch.
Alle anderen Träume - Sonntag, 19. November 2006, 12:29
Ich sitze mit M. im Kino, er eine Reihe hinter mir, habe mich auf mehreren Kinositzen wie auf einer Couch zusammengerollt und schaue den Film. Dieser ist nicht besonders aufregend, doch plötzlich kommt Unruhe auf, es wird hell und man sieht, wie Leute im Saal herumgehen und die Kinokarten kontrollieren. Ich erinnere mich, dass ich meine Karte in M.s Brieftasche getan habe, deshalb sage ich ihm, er soll meine auch hervorholen. Dann warte ich, dass der Film weitergeht, doch als ich mich wieder umschaue ist M. verschwunden und mir fällt auf, dass sich der Saal immer mehr leert und kaum noch Zuschauer darin sind. Also gehe ich auch und suche M. Dieser steht draußen vor dem Kino und wartet auf mich. Ich frage ihn, was los ist, ob wir alle rausgeschmissen werden, und er antwortet nicht, sondern zuckt nur mit den Schultern. Ich frage nochmals und er antwortet wieder nicht, doch sagt, dass es August ist und regnet, wobei er in den Himmel schaut. Es beginnt wirklich zu regnen und für August ist es ziemlich ungemütlich kalt, finde ich. Doch der Kinorausschmiß ärgert mich, zumal wir für den Film bezahlt hatten und ich sage deshalb, dass ich einen Beschwerdebrief schreiben werde. M. antwortet nichts und wir laufen auf der dunklen Straße nach Hause. Nach einem kurzen Aufwachen laufe ich weiter mit M. auf Straßen, jetzt ist aber auch J. dabei. Wir biegen an einer Ecke ab, wo viele alte Laternen stehen und ich sage, dass dies das Leinensystem ist. Da die anderen nicht verstehen erkläre ich, dass man von Laterne zu Laterne Seile/Leinen knüpfen kann und dass es deshalb das Leinensystem heißt. Jetzt laufen wir eine enge Gasse entlang, wo nur auf einer Seite sehr schöne, kunstvolle alte Häuser stehen. Wir gehen dort von Hinterhof von Hinterhof, wobei wir zwischen den einzelnen Höfen durch eine getarnte Luke klettern müssen. Schließlich gelangen wir auf ein Gelände, wo anscheinend Filmarbeiten stattfinden, und zwar für viele verschiedene Filme. Es ist ein riesiges Gewimmel und wir bleiben in einiger Entfernung stehen und schauen zu. Am meisten fesselt uns eine Mannschaft von fast nackten Männern, die an einem Felsen herumklettern. Sie tragen nur einen String und Plastikstrümpfe, die aussehen, als hätten sie sich Kondome über die Füße gezogen. Immer wenn sie an dem Felsen hochgeklettert sind, springen sie aus der wahnwitzigen Höhe wieder herunter ohne sich etwas dabei zu tun. Sie kommen ganz normal auf ihren Füßen auf und ich überlege, ob die Plastikstrümpfe wohl eine Art Schutz sind. Wir unterhalten uns kurz über die Männer und gehen weiter.
Auf einmal ist es jedoch meine Schulfreundin A., mit der ich die Straßen entlanglaufe. Sie ist anscheinend neu Mutter geworden und führt ein Baby bei sich. Aus diesem Grund ist sie wahrscheinlich in Schutzkleidung gehüllt, um sich vor Bakterien zu schützen und trägt sogar einen Mundschutz. Sie ist die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt, läuft in jeden Laden, um Gemüsesaft o.ä. für das Kind zu holen. Wir durchqueren eine Straße, auf der sich viele Türken befinden. Diese behandeln meine Freundin sehr zuvorkommend und schenken dem Kind Gummibärchen. Wir biegen in eine Straße ab, wo sich ein Nachtklub befindet, ein Travestie-Klub. Viele hochgewachsene gutaussehende Frauen strömen in den Klub, was auch A. in meine Richtung bemerkt und ich mache sie darauf aufmerksam, dass das Männer sind. Auf dem Hof des Travestie-Klubs entdeckt A. ein Fläschchenwärmer, von dem sie sofort begeistert ist, und den sie kaufen will. Sie möchte deshalb, dass ich mit ihr mit in den Klub komme, wo sie den Fläschchenwärmer bezahlen will. Dann setzen wir uns irgendwo auf den Hof (Biergarten?) und ich merke, dass mit A. irgendwas ist. Durch einige Bemerkungen kommt mir ein Verdacht und ich frage sie geradeheraus, ob sie krank ist. Schließlich rückt sie mit der Sprache heraus und erklärt, dass sie Magenkrebs hat. Ich bin im ersten Moment schockiert und sprachlos, stehe deshalb auf, um sie zu umarmen. Wir halten uns eine lange Zeit wortlos umarmt, wobei ich mit der Hand über ihren Hals und ihren Nacken streichle, dann frage ich sie, was der Arzt gesagt hat, ob es noch behandelbar ist. Sie bestätigt das - es besteht noch Hoffnung und wurde rechtzeitig entdeckt. Sie scheint nach der Umarmung wieder zuversichtlicher und fröhlicher zu sein, allerdings frage ich mich, ob das nicht nur gespielt ist.
Alle anderen Träume - Freitag, 13. Oktober 2006, 11:17
Zuerst befinde ich mich in einem Zimmer, in dem ich auf einem Heimtrainer strample, viellleicht ein Studio? Es sieht aber nicht so aus, denn nur ich bin dort und vor mir steht ein niedriger Tisch, auf dem mein Blog als gedrucktes Heft liegt. Eine Bloggerin setzt sich an den Tisch und ich denke, dass sie mich eigentlich erkennen müsste, sage aber nichts, sondern strample einfach weiter. Eine Freundin von ihr kommt dazu, die mit ihr einige Ähnlichkeit hat und ich sehe jetzt Bilder von ihr und ihrer Freundin vor meinem Auge, als wären es Fotos.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich draußen, es ist herbstlich kühl und feucht, anscheinend in einem Strandkorb, schaue allerdings auf kein Meer, sondern auf Bäume und ein Backsteinhaus. Ich sitze eine ganze Weile so, In den Händen halte ich meine Kamera, und schließlich beginne ich, sie genauer zu betrachten. Dabei finde ich Knöpfe für Funktionen, die ich vorher noch nicht gesehen hatte und als ich mir die aufgenommenen Bilder ansehen will, stelle ich fest, dass ich rein zufällig statt Bilder einen Kurzfilm aufgenommen habe und dass dieser Kurzfilm sogar eine Handlung hat. Man sieht erst die Kamera über eine Straßenkreuzung schweifen und die Straße entlangwandern, wo sie mehrere Personen einfängt, die diese hinunterrennen, hintereinander, und ein Auto kommt noch dazu, wie in einer Verfolgungsszene um die Ecke schlitternd. Ich denke bei mir, dass ich ja eine richtige kleine Verfolgungsjagd gefilmt habe und finde das sehr lustig, will es bald meinem Kumpel und anderen zeigen.
Als ich wieder so auf das Haus und die Bäume schaue, sehe ich an ihnen einen riesengroßen Schriftzug, der das Wort "Weltentanz" enthält, das ich natürlich sofort als "meins" erkenne. An den Schriftzug kann ich mich nicht genau erinnern, aber er hatte was Sozialismusähnliches wie "Mit Weltentanz für den Frieden" oder so. Es ist, als würde sich der Schriftzug von einem Gebäude hinter mir spiegeln, weshalb ich mich neugierig umschaue. Hinter mir scheint ein großes Kinocenter zu liegen, mit vielen Etagen, Gebäuden und Innenhöfen, ich kann jedoch den Schriftzug dort an den vielfältigen Fassaden nirgends finden. Ich beschließe mir das Center genauer anzusehen und dabei fällt mir ein, dass es da so ein kleines Kinotheater mit Disco gibt, wo auch Kurzfilme von "normalen" Leuten gezeigt werden. Ich frage mich kurz, ob man auch meinen Film da zeigen würde, verfolge den Gedanken aber nicht weiter. Stattdessen finde ich mich mit anderen an einem Tisch im großen Innenhof sitzend wieder. Aus irgendeinem Grund fange ich an, mich genauer umzuschauen und sehe nun, dass der Innenhof von sehr hohen Außentreppen der umliegenden Gebäude umgeben ist, die bis ganz nach oben in das höchste Stockwerk führen und in jeder Etage große Terassen haben. Die Leute drängeln sich regelrecht auf Terassen und Treppen und ich sage zu mir selbst, dass ich da sicher nicht hochgehen würde. Wie auf Bestellung fällt oder springt genau in diesem Moment ein Mann von einer der Terassen hinunter, rutscht aber an einer Säule runter und kommt scheinbar unverletzt unten an. Trotzdem habe ich mich erschrocken und irgendjemand an meinem Tisch beruhigt mich, in dem er mir klar zu machen versucht, dass doch nichts passiert.
In der nächsten Traumsequenz gehe ich irgendwo drinnen einen Gang entlang und mir kommt ein ehemaliger Kollege entgegen, zumindest hat er Ähnlichkeit mit ihm. Ich bin mir aber im Traum nicht sicher, ob er das ist, obwohl er mich auch so neugierig anschaut, als ob er mich kennen würde, und so laufen wir aneinander vorbei. Er kommt zu einem Tisch mit Mädchen, die ihn mit Sebastian ansprechen, was ich mitbekomme, und mir fällt ein, dass er tatsächlich Sebastian hieß, denn seinen Namen wußte ich nicht mehr. (Das stimmt aber nicht wirklich, denn eigentlich heißt er Ingo - auf die Traumerinnerung ist eben kein Verlass. *gg*)
Nun befinde ich mich auf einmal vor einem Eingang des Tierparks, einem, den ich sonst wenig nutze und wo mir die Umgebung etwas fremd ist, weshalb ich mich an die mächtige Skulptur eines Eichhörnchens und zweier Löwen nur dunkel entsinnen kann. Vergessen habe ich auch, dass auf dieser Wiese, die direkt und ohne Zäune und Wassergräben an die Straße grenzt, Kamele und Strauße völlig frei herumlaufen. Dies gebärden sich ziemlich aggressiv den Besuchern gegenüber und versuchen alle, die da lang laufen, von ihrer Wiese zu vertreiben. Auf der Straße neben mir sehe ich, wie ein wütender Strauß eine Familie vor sich her jagt, und ich bereue es ein bißchen, hier gelandet zu sein, meine ich doch, mit K. schon einmal hier gewesen zu sein. Deshalb suche ich die U-Bahnunterführung, um wieder auf der anderen, "bekannten" Seite des Tierparks anzukommen.
Alle anderen Träume - Sonntag, 17. September 2006, 11:57
Jemand, den ich nicht kenne und den ich hinter mir stehend nicht sehen kann, wäscht mir die Haare. Erst finde ich es ganz angenehm, doch als er mir ein Handtuch um den Kopf schlingt, überlege ich, dass er mir das Handtuch auch schnell um den Hals schlingen und mich erdrosseln könnte, schließlich weiß ich nicht, wer da hinter mir steht. Aus diesem Grund breche ich die Haarwäsche ab und ziehe meinen Kopf wieder aus dem Handtuch heraus.
Nun sehe ich das alte Klappbett aus meinem Kinderzimmer vor mir und weiß plötzlich, dass derjenige, der mir die Haare gewaschen hat, über Jahre hinweg jede Nacht unter meinem Bett auf dem Fußboden gelegen hat. Er hat sich dort versteckt, um mich zu belauschen, allerdings kann ich mir nicht erklären, wie er das geschafft hat, ohne dass ich ihn entdeckte.
Alle anderen Träume - Montag, 11. September 2006, 14:15
Im Elternhaus (das alte?) sehe ich meinen Vater am Esstisch sitzen. Er sagt irgendwas zu mir, ich glaube, er will, dass ich ihm etwas Bestimmtes bringe oder suche. Zuerst ist es eine ganz normale Szene, doch dann fällt mir plötzlich ein, dass mein Vater eigentlich im Pflegeheim liegt und nicht mal sitzen kann. Im ersten Moment verwirrt mich diese Feststellung, aber statt zu merken, dass ich träume, fängt mein Verstand an zu arbeiten und fragt sich, ob er wohl entlassen wurde und es tatsächlich geschafft hat, wieder auf die Beine zu kommen. Es erscheint mir unglaublich, fast wie ein Wunder, zumal das Wissen, dass er es geschafft hat auch mit der Vorstellung verbunden ist, dass er dies nur konnte, weil er sich selbst, bzw. sein Denken verändert hat. In Hinsicht auf sein Alter erscheint mir das kaum möglich, aber da ich ihn vor mir sitzen sehe, schlußfolgere ich, dass es wirklich so sein muss. Ich sage endlich zu ihm: "Du kannst ja wieder sitzen!", wobei ich ihn mit der Hand leicht an der Schulter berühre, und er antwortet etwas, an das ich mich ebenfalls nicht erinnere. Mir fällt nun sehr deutlich auf, dass er vollkommen ausgemergelt ist. Er sieht aus wie eines der KZ-Opfer, die man manchmal in Filmen sieht, sein Oberkörper ist dabei seltsamerweise dünner als sein Unterkörper, seine Arme und Schultern sind nur Haut und Knochen, die Schulter wirkt geradezu spitz und eckig. Trotzdem denke ich im Traum zuversichtlich, dass er dies jetzt auch noch überwinden wird. Im Nachhinein ärgert es mich, dass ich im Traum so in meinen eigenen Gedanken gefangen war, dass ich mir nicht gemerkt habe, was er zu mir sagte.
Alle anderen Träume - Donnerstag, 7. September 2006, 19:37
Die Erinnerung des Traumes der letzten Nacht (es war irgendwas mit Polizei) habe ich fast vollständig über die Erkenntnis vergessen, dass ich jeden Morgen pünktlich von allein um 7:12 h aufwache, obwohl mein Wecker auf 7:21 h gestellt ist. Leistet sich da mein Unterbewußtsein einen Zahlendreher'?
Alle anderen Träume - Mittwoch, 6. September 2006, 17:24