Alle anderen Träume

Samstag, 28. Januar 2006

Nichts verstanden

Ich sitze mit Kollegen zusammen in geselliger Runde, die gleichzeitig eine Art Dienstberatung ist. Gerade von nebenan rein gekommen höre ich, wie meine Chefin meint, dass sie mich schon von Anfang an nur mit meinen mobilen Gerären kennt (Notebook?). Ich setze mich neben Kollegen K., da dort noch ein Platz frei ist. Er beugt sich zu mir herüber und sagt mir etwas ins Ohr, das ich aber nicht verstehe. Auf Nachfrage sagt er es nochmal, aber ich verstehe nichts, da die anderen so laut durcheinander reden. Nur Fürst Rainer und Marokko (nicht Monaco!) habe ich als Wortbrocken vernommen. Also frage ich nochmal und so geht es noch zwei Mal, bis schließlich K. ganz nah an meinem Ohr ist und angestrengt hineinspricht. Dabei kitzelt mich sein Atem am Ohr, weshalb ich laut loslache und sage "Hör auf, das kitzelt so!"

Dienstag, 24. Januar 2006

Frau M. zieht bei mir ein

Spät in der Nacht klingelt es noch an meiner Tür. Als ich aufmache, ist es Frau M., die Frau des verstorbenen Studienfreundes meines Vaters. Ich bin ein bißchen erstaunt, da sie noch nie bei mir war und plötzlich so überraschend nachts vor meiner Tür steht. Ich lasse sie herein und wir unterhalten uns. Sie fragt mich über verschiedene Dinge aus. Ein bißchen habe ich den Eindruck, dass sie bleiben will und als ich sie direkt frage, bestätigt sie, dass sie nicht vor hat, wieder zu gehen. Ich bin zwar nicht begeistert darüber, aber finde mich damit ab. Sie küßt mich dann auf den Mund, ich küsse zurück, aber merke plötzlich, dass sie mir einen Zungenkuss geben will. Da ich das von einer 70jährigen alten Dame nicht erwartet habe, wende ich mich erschrocken ab. Um meine Irritation zu verbergen, mache ich ihr den Vorschlag, dass ich ihr noch ein Abendessen vorbereite, während sie ein Bad nimmt. Als ich in der Küche bin, befindet sich dort plötzlich auch noch ein junger Mann mit Bart. Ich weiß im Traum, dass es der Sohn von Frau M. ist, die im realen Leben eigentlich gar keine Kinder hat, und dass er ebenfalls mit Frau M. bei mir einziehen wird.

Sonntag, 8. Januar 2006

Der Physiklehrer

Mein ehemaliger Physiklehrer hat sich mit einem Geschäft selbständig gemacht, in welchem er Bilderrahmen verkauft, Bilder einrahmt und auch wieder "entrahmt". Aus irgendeinem Grund stehe ich noch in Kontakt zu ihm und er hat zu mir gesagt, ich soll mal in seinem neuen Geschäft vorbeikommen. Das mache ich schließlich auch, und sobald die Glocke an seiner Ladentür bei meinem Eintritt läutet, kommt er aus den hinteren Zimmern hervor. Wir unterhalten und er zeigt mir den Laden, wobei ich sehe, dass nach hinten noch eine riesige Zimmerflucht hinausführt mit einem großen Wartesaal.
Er drückt mir einen 50-Euro-Schein in die Hand und ich glaube, dass ich davon einen Bilderrahmen aus seinem Geschäft kaufen soll.
Ich suche mir einen schwarzen aus und dann schlafe ich auf einer Couch im Laden ein. Als ich aufwache, hat eine Ratte oder ein ähnliches Tier, welches in einer Ecke des Sofas sitzt, auf mein Hosenbein gepinkelt.

Montag, 26. Dezember 2005

Der lange Lauf nach Bernau

Ich gehe auf der Straße mit vielen ehemaligen Klassenkameraden von mir. Wir kommen auf einen Hof und geraten an eine sehr matschige und steinige Stelle, wo man kaum noch laufen kann. Deshalb ist ein Seil darüber gespannt, auf dem man, sich am Zaun festhaltend, darüber hinweg balancieren soll. Nun habe ich leider Gepäck bei mir, sehr schweres Gepäck sogar, das aber nur ein sehr schwere, aber leere steinere Kiste oder ähnliches ist. Irgendwas Unnützes, aber trennen will ich mich trotzdem nicht davon. Ich weiß aber auch nicht, wie ich mich mit dieser schweren Kiste am Zaun festhalten soll, weshalb ich zu den Jungs, welche vor mir auf dem Hof stehen rufe, sie sollen die Kiste nehmen. Doch dann traue ich mich doch nicht, die Kiste hinunterzuwerfen, weil dort überall Pfützen sind und das Wasser ringsherum spritzen würde. Etwas ratlos stehe ich also da auf dem Seil, als einer von den Jungs das dortige Ende vom Seil greift und es schräg mit mir darauf über den Hof trägt, vom Zaun weg. Ich versuche die Balance zu halten, was mir auch gelingt und steige dort, wo es trocken ist, wieder vom Seil herunter, ohne darauf entlanggegangen zu sein.

In der nächsten Sequenz fahre ich in der S-Bahn, in der der Waggon eher einem Gruppenschlafsaal gleicht. Außerdem ist alles sehr keimig und dreckig dort, die Handtücher, die Waschbecken, bis hin zu den Trinkbechern. Trotzdem beruhigt und freut mich dieser Dreck irgendwie, weil ich denke, das dies das Gute am Reisen ist - ich muss mich nicht um diesen Dreck kümmern.
Als die S-Bahn an der von mir gewünschten Station hält, steige ich aus und steige eine steile Böschung hinauf. Ein Baum, der dort steht, erinnert mich an etwas und spontan beschließe ich, nicht die vorgehabte Richtung einzuschlagen, sondern die andere Richtung bis nach Bernau zu laufen und dort eine Schulglocke(-klingel) zu zerstören. Ich weiß nicht mehr, warum und weshalb ich das tun wollte, aber es war mir sehr wichtig und im Traum wären es wohl nur zehn Minuten Dauerlauf gewesen, während es in Wirklichkeit viele Kilometer sind und Stunden dauern würde. Also rannte ich los und rannte zuerst im Laufschritt durch verschiedene Campingsiedlungen hindurch. Dabei rauche ich wohl auch noch, denn einer der Camper dort meckert mich an, weil ich vorbeirenne und rauche. Ich schnauze zurück, dass das Laufen und Rauchen hier nicht verboten ist, das Camping aber sehr wohl, was er auch sehr genau wüßte. Im Nachhinein bin ich mir zwar nicht sicher, ob das Camping dort wirklich nicht erlaubt ist, aber das ist mir auch egal und ich renne weiter. Schließlich komme ich an eine Stelle des Weges, wo riesige Felsplatten und -brocken hineingestürzt sind. Ich klettere durch eine enge Schlucht zwischen den Felsen, wobei einige Felsen sich mit merkwürdiger Leichtigkeit bewegen und umherrollen oder neben mir herunterstürzen. Ich denke, dass hier wohl ein Bergrutsch stattgefunden haben muss (obwohl es da keine Berge gibt) und bekomme es mit der Angst zu tun, weil ich fürchte, von den Felsen erschlagen oder eingeklemmt zu werden und mich keiner mich da finden würde. Trotzdem klettere ich weiter, bis ich den Ausgang der Schlucht erreiche. Nun liegt vor mir ein grünes, aber enges Tal, auf dessen Fläche Gebäude und Zäune das Grundstück irgendeiner Firma andeuten. Ich versuche den Weg zu finden, der weiter nach Bernau führt, sehe aber nirgendwo einen Weg, der wieder hinausführt. Deshal will ich jemanden von der Firma fragen und gehe zu einem der Häuser. Auf einem Schild im Fenster steht "Papermoonflowers" und ich frage mich, was das wohl ist. Auf mich hört sich das wie ein Bandname an. Auf einem Rasenplatz hinter den Zäunen treffe ich dann drei japanische Frauen, die sich dort sportlich betätigen. Dies sind anscheinend die Papermoonflowers.
Ich frage zwar nach dem Weg, wache jedoch auf, bevor ich ihn weiter verfolgen kann.

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Der Zahn und das Zombie-Spießrutenlaufen

Im Traum fällt mir ein, dass ich schon lange nicht mehr beim Zahnarzt war und weil ich gerade in der Nähe bin, beschließe ich zusammen mit einem Freund(?), Partner(?), der auch zum Zahnarzt muss, gleich dort vorbeizugehen. Im Traum ist Frau H. angeblich meine alte Zahnärztin, was aber nicht stimmt, denn in Wirklichkeit war sie die Zahnärztin meiner Freundin, die ich nur aus Horrorerzählungen dieser und anderer Mitschüler kannte. Meine Freundin war ebenfalls dort und ihr wurde ohne Betäubung ein Zahn aufgebohrt, so wie es zu DDR-Zeiten üblich war. Es schien sie nicht zu stören, aber ich beschloß, auf eine Betäubung zu bestehen. Die Zahnärztin selbst erschien mir völlig unbekannt und mit ihrem roten Gesicht und der roten Nase sah sie aus wie eine Säuferin. Dann war ich dran. Ich dachte, sie will erstmal nur gucken und machte den Mund auf, doch im gleichen Moment fuhr sie mir blitzschnell mit einer Zange in den Mund und zog mir einen Zahn. Es ging zwar unheimlich schnell und ich merkte nichts davon, doch war ich sehr wütend, dass sie mich vorher nicht gefragt hat, ob ich damit einverstanden bin, da ich der Meinung war, dass der Zahn in Ordnung oder aber zumindest noch zu retten gewesen wäre. Deshalb sprang ich vom Stuhl auf und verließ wütend das Behandlungszimmer, wobei ich der Zahnärztin damit drohte, dass ich sie verklage. Mit meinem Freund witzelte ich dann draußen darüber, dass es wohl daran lag, dass er mit dabei war, etwas, was er selbst aus irgendeinem Grund behauptete.
Im nächsten Traum lief ich eine Straße entlang, welche ich bis zum Ende durchqueren sollte. In einiger Entfernung standen seltsame Gestalten wie zum Spalier aufgereiht. Bei näherem Hinschauen entpuppten sie sich als verweste Leichen, von denen größtenteils nur noch das Gerippe übrig war, die aber lebten. Sie standen also Spalier und ich musste eigentlich genau in der Mitte zwischen ihnen hindurchlaufen, doch ich entschied mich, irgendwie seitlich an ihnen vorbeizukommen. Ich rannte also so schnell ich konnte hinter ihrem Rücken vorbei, bis ich auf eine Reihe von Frauen traf, die sich hintereinander aufgestellt hatten. Neben sich hatten sie jeweils ein paar Schuhe gestellt. Von diesen Schuhen sollte ich mir ein Paar aussuchen. Das tat ich, kann mich aber nicht mehr erinnern, was das für Schuhe waren.

Dienstag, 26. Juli 2005

Türen

Ich bin mit meinem Kumpel unterwegs und wir wollen in irgendein Lokal gehen, wissen aber noch nicht, wohin. Wir geraten in ein große Einkaufspassage mit vielen Lokalitäten, wo wir aber nicht bleiben wollen. Als wir die Einkaufspassage durchquert haben, gehen wir durch eine Tür und geraten in einen kleinen Gang. Wir merken, dass wir uns nun in einem Hotel befinden. Am Ende des Ganges kommen wir zu einer Stahltür, die mir verdächtig bekannt vorkommt. Ich überlege die ganze Zeit im Traum, woher ich die Tür kenne oder woran sie mich erinnert, aber erst nach dem Aufwachen weiß ich, dass es die Kellertür mit dem Totenkopf war. M. macht die Tür auf und wir sehen dahinter eine Werkhalle. M. meint, dass wir wieder auf die Straße kommen, wenn wir durch die Halle gehen und so nicht wieder den ganzen Weg zurücklaufen müssen. Er fragt jemanden, der dort arbeitet, ob wir die Halle durchqueren dürfen und der nickt. Als wir hindurchgegangen sind stehen wir auch tatsächlich wieder auf der Straße und wissen immer noch nicht, wohin. Nachdem wir ein Stück gelaufen sind und es langsam Abend wird, trifft M. auf der Straße eine Bekannte. Sie trägt einen türkisfarbenen Pullover und baggert ihn ziemlich dreist an, so wie das manchmal bei ihm vorkommt. Er verabschiedet sich wieder von ihr und wir landen irgendwann vor einem Saal, in dem getanzt wird. Ich will als Erste hineingehen, doch M. der genau hinter mir ist, hält mich zurück, zieht mich vom Eingang weg und sagt, dass dort seine Bekannte sitzt. Ich schaue nochmal genauer hin und sehe tatsächlich seine Bekannte im türkisfarbenen Pullover am Eingang sitzen. Da er sie anscheinend nicht sehen will, gehen wir wieder, aber ich frage mich, ob sie nicht zumindest mich schon gesehen hat an der Tür.

Montag, 6. Juni 2005

Ordenseintritt und Germania-Museum

Ich will in einen kirchlichen Orden eintreten, doch um dort aufgenommen zu werden, muß ich erst ein Praktikum ableisten. Bei diesem Praktikum arbeite ich in einem riesengroßen Lagerhaus, wo alle, die dort angestellt sind, mit kleinen, leichten Rollstühlen durch die Gegend flitzen, um schnell von einem Ende zum anderen zu kommen. Außerdem ist es eine Art "Prüfungs"-Aufgabe, dass ich mit meinem Körper mehrere, wie Hüllen aufgestellte, dicke Pappwände durchstoße. Mit schwindelerregender Geschwindigkeit pralle ich im Rolli oder einem anderen Gefährt gegen diese Wände, bzw. Hüllen. Dabei kneife ich die Augen zusammen und halte die Luft an, höre wie ein Wand nach der anderen mit einem lauten Geräusch zerreißt und mir die Pappe um die Ohren fliegt. Die Anzahl der Pappwände hört gar nicht mehr auf und ich beginne mir Sorgen zu machen, dass meine Luft nicht ausreicht und ich sie nicht mehr länger anhalten kann. Aber irgendwie reicht es dann doch. In der nächsten Szene befinde ich mich vor einem Landhaus und beackere dort den Boden. R., ein ehemaliger Mitschüler, geht vorbei und direkt die Treppe des Hauses hinauf bis zur Eingangstür. Dort dreht er sich um und fragt mich, ob ich mitkomme. Ich reagiere nicht auf die Frage, aber während ich mit meinen Händen die Erde am Boden andrücke denke ich bei mir, dass ich mir das mit dem kirchlichen Orden direkt nochmal überlegen oder sogar lassen würde, wenn er versuchen würde, mich anzubaggern.

Im zweiten Traum bin ich mit meinem Kumpel auf einem großen Gelände, wo in einer Art Freilichtmuseum massenhaft alte wuchtige Gebäude aufgebaut sind. Es sind Gebäude aus der Hitlerzeit, die teilweise auf Bergen oder Hügeln stehen. Türme, Festungen, Triumphbögen und ähnliches. Eines dieser Gebäude nennt sich die "Wache" und sieht eigentlich mehr aus wie aus dem Mittelalter, denn es ist zumindest in den Grundmauern aus groben Felssteinen gebaut. Wir wollen aus irgend einem Grund unbedingt genau zu diesem Gebäude und kraxeln dann den Berg hoch, auf dem es steht, sowie an und um das Gebäude herum.

Sonntag, 29. Mai 2005

Die Prostituierte

Ich gehe als Mann aus einem Gebäude mit Glastüren und spreche eine Frau an, die davor auf der Straße steht. Sie sieht nicht aus wie eine Prostituierte, eher wie eine brave Hausfrau, und ich weiß eigentlich nicht, ob sie eine ist, habe aber keine Hemmungen sie im Vorbeigehen anzusprechen, ob sie mitkommt. Sie schließt sich mir an und als wir nebeneinanderlaufen frage ich "Wieviel?". Ohne zu Stutzen oder zu Zögern nennt sie mir einen Preis. Sie wirkt nicht wie eine Prostituierte, bzw. so, als würde sie das noch nicht lange machen, aber da sie mir einen Preis gesagt hat, ist mir das egal und die Sache klar. Ich gehe mit ihr in ein kleines, längliches Zimmer, neben vielen anderen Zimmern, die alle nur so schmal sind wie ein Schrank. In jedem von ihnen befindet sich nur eine Liege und ein kleiner Nachttisch. Dort ficke ich sie auf alle möglichen Arten.

Mittwoch, 23. März 2005

Mein Geburtstagsalptraum oder das Fest der scharfen Zunge

Es geht hier nicht darum, dass ich Geburtstag habe, noch um irgendwelche sexuellen Erlebnisberichte, sondern es handelt sich um einen Traum, den ich gerade hatte (bzw. vor 3 Stunden). Das Fest der scharfen Zunge nenne ich ihn deshalb, weil er in kompakter Form sozusagen eine meiner schlechten Eigenschaften wiedergibt. Diese schlechte Eigenschaft besteht darin, dass ich manchmal völlig spontan und ohne vorher nachzudenken sehr direkt und ehrlich meine Meinung zu etwas äußere, auch wenn ich sonst nicht viel rede. In diesen Momenten jedoch platzt meist impulsiv etwas aus mir heraus, was mich sofort in das nächste Fettnäpfchen trampeln läßt. Nun ist es niemals meine Absicht, irgendjemanden zu verletzen und mir ist auch klar, dass Lügen in vielen Fällen höflicher und menschlicher ist, aber zum einen bin ich eine sehr schlechte Schauspielerin und man sieht meinem Gesicht sofort die kleinste Empfindung an, und zum anderen ist es dieses innere Ringen zwischen Wahrheit und Lüge, welches die Wahrheit manchmal absonderliche und sehr überraschende Wege in die Freiheit gehen läßt. Eine Gelegenheit, bei der man diese innere Ringen besonders häufig spüren kann, sind Feiertage, an welchen man Geschenke bekommt. Ich habe zwar generell gegen Geschenke nichts einzuwenden, aber es sind doch manchmal schon recht abenteuerliche Dinge, die einem da vermacht werden. Jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass er bei mir mit Pralinen, insbesondere Pralinenmischungen, nichts falsch machen kann. Doch trotzdem erreichen mich immer noch genug andere Geschenke, bei denen es mir schwer fällt, mein Grauen zu verbergen. Das peinlichste und zugleich komischste Beispiel dafür, ist der riesige, grellbunte Plastik-Einkaufsshopper, den ich mal vor ca. 3-4 Jahren von einer Freundin meiner Eltern zum Geburtstag erhielt. Das witzige dabei war, dass mir dieses Geschenk nicht mal ungelegen kam, denn solchen Taschen benutze ich immer, wenn ich ins Freibad gehe - frei nach dem Motto: je häßlicher, billiger und abgewrackter, um so diebstahlsicherer. Und von meiner alten Freibadtasche war erst vor kurzem der Reißverschluß kaputt gegangen. Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich das Geschenk sah und ein Mann, äh, eine Frau - ein Gedanke - ein Wort.......genauso sagte ich es der edlen Schenkerin. Ich sagte wortwörtlich, dass ich solche häßlichen Taschen gerne für das Freibad nehme und erst als der Satz schon heraus war und die Dame mich etwas seltsam anblickte, erstarrte ich und dachte bei mir: Was hast du da gerade gesagt??? Scheiße!!! Im nachhinein habe ich oft überlegt, ob es vielleicht etwas an der Situation geändert hätte, wenn ich mir sofort widersprochen und behauptet hätte, dass es ein Versprecher war. Aber ich glaube, das hätte die Situation nur noch peinlicher und schlimmer gemacht, zumal diese Freundin sowieso etwas na ja....ete petete ist und man mit ihr nicht einfach über sowas lachen kann. Außerdem war ich viel zu schockiert von mir selbst. Ich glaube, sie hat mir das nicht wirklich übel genommen, aber peinlich ist es mir immer noch. Bei dieser Gelegenheit gerade muß ich auch an das letzte Geburtstagsgeschenk meines Ex-Freundes denken. Er schenkte mir einen Fön. Ich habe keine Ahnung, was Männer dazu bringt, Frauen schon im zweiten Jahr ihrer Beziehung einen Fön zu schenken. Vielleicht sollte das eine Anspielung auf meine Frisur sein, aber vielleicht auch auf die Geschichte von Susi und dem Fön. Und wenn der Fön wirklich ein verzauberter Prinz gewesen wäre, wäre ich ihm ewig dankbar gewesen. Aber er war es natürlich nicht.

Nun zum Traum:

Ich bin an meinem Geburtstag in der Wohnung meiner Eltern (das bin ich notgedrungen immer, da meiner Mutter am selben Tag wie ich Geburtstag hat). Meine Mutter will mir irgendwelche Fotos zeigen, die sie im letzten Urlaub gemacht hat und kommt mir schon mit einer Miene entgegen, als ob sie mir etwas super tolles und schönes zeigen möchte. Die Bilder hauen mich nicht gerade vom Hocker, aber ihr zuliebe tue ich so, als ob ich sie mir interessiert anschaue, auch wenn mir dabei immer ein eher zweideutiges "na ja" oder "hmmm" entschlüpft. In einem geeigneten Moment verkrümel ich mich schnell ins Bad und schließe mich dort ein. Schließlich kommt mein Bruder und klopft an die Tür, weil er mir gratulieren will. Als ich rauskomme überreicht er mir einen kleinen Blumenstrauß und geht gleich darauf in die Küche, um das Geschenk zu holen. Ich gehe ihm hinterher und sehe in der Küche G., eine seiner Ex-Freundinnen sitzen. Das irritiert mich, da ich auch im Traum weiß, dass er zur Zeit gerade mit K. zusammen ist. Deshalb frage ich sie bei der Begrüßung ganz direkt, nicht ohne vorher zu fragen, ob ich so direkt fragen darf, ob sie wieder mit meinem Bruder zusammen ist. Sie verneint es und sagt, dass sie nur mit ihm zusammen Schach spielen gehe. Ich antworte darauf, dass ich gar nicht wußte, dass sie Schach spielt. Jetzt überreicht sie mir mein Geschenk, nämlich ein Tablett mit acht Gläsern, wo zu jedem Glas auch noch ein Deckel gehört. Keine Ahnung, wozu man diese Gläser benutzt und vom Design her sehen sie aus wie 50iger Jahre - schmutzig-rot, mit Streifen und gleichzeitig Blümchen. Allerdings überreicht sie mir dieses Geschenk nicht wirklich wie ein Geschenk, sondern fragt mich, ob ich die Gläser behalten möchte, was eine Antwort indiziert. Natürlich widerstrebt es meiner Höflichkeit, sofort nein zu sagen, deshalb tue ich so, als ob ich die Gläser interessiert begutachte. Dabei schraube ich an ihnen rum und finde immer mal etwas, was nicht so richtig passt, zum Beispiel die Deckel, die irgendwie nicht richtig auf die Gläser passen. Dieses bemerke ich dann so nebensächlich und belanglos wie möglich. Mitten aus dieser Zwickmühle, in welcher ich versuche, diesen Kelch an mir vorbeigehen zu lassen und den Gläsern zu entkommen, wache ich glücklicherweise auf.

Montag, 21. März 2005

Sonne, Mond und Lieferwagen

Im Traum wieder fotografiert. Diesmal Fensterstillleben von meiner unaufgeräumten Wohnung. Ein Bild hab ich immer und immer wieder aufgenommen, damit eine Ecke auch schön gerade ist. Es macht mich nochmal wahnsinnig, dass ich dauernd vom Fotografieren träume, besonders wenn ich eine bestimmte Frage stelle.
Danach sehe ich durch ein großes Fenster am blauen Himmel, denn es ist taghell, den weißen, vollen Mond am Himmel stehen, allerdings unnatürlich groß. Außerdem fällt mir auf, dass er ein Gesicht hat, aber nicht nur das "normale" von den Kratern, sondern er scheint richtig zu lachen mit einem Smiliemund, dessen Mundwinkel sich in einem Halbkreis nach oben ziehen. Nun sehe ich auf gleicher Höhe einen zweiten Mond, noch etwas größer, von der gleichen Farbe, aber ich entscheide im Traum, dass das wohl die Sonne sein muß. Das ist wohl auch richtig, denn diese zweite Himmelsscheibe ohne Gesicht beginnt nun im rasanten Tempo zu sinken und wird dabei immer größer. Im Zimmer ist noch irgendein Typ, den ich nicht kenne und der mir einen Kuß gegeben hat. Ich sage zu ihm, dass er schnell ans Fenster kommen soll, damit er das auch sieht. Schließlich geht die Sonne sehr sehr schnell im Meer unter, bleibt dabei aber weiß und nur das Meer wird ganz leicht rosa.

Im nächsten Traumbild bin ich nach der Arbeit in einem Supermarkt einkaufen und packe an der Kasse gerade Sachen ein, als eine Kollegin vorbei kommt und etwas zu mir sagt. Ich denke erst, dass sie nur "Tschüß" gesagt hat und sage deshalb auch "Tschüß", doch dann wird mir klar, dass sie gesagt hat, dass sie draußen auf mich wartet. Sie wartet dort mit einem blauen Lieferwagen-Kombi in dem schon mehrere Leute sitzen und will mich anscheinend mitnehmen. Das ist mir gar nicht so unwillkommen, da mir im Traum bewußt ist, dass ich einen ziemlich weiten Weg bis nach Hause habe. Allerdings muß ich schnell noch was anderes erledigen und meine Kollegin ruft schon immer ungeduldig zu mir über die Straße, dass ich mich beeilen soll. Ich beeile mich, doch als ich auf den Lieferwagen zugehe, fährt dieser plötzlich schon los. Ich überlege, ob sie jetzt ohne mich fahren, aber der Lieferwagen wendet wieder und hält genau neben mir. Ich steige vorne in den Beifahrersitz, nachdem ich hinten meine Tasche abgestellt habe. Der Lieferwagen ist sehr eng und dunkel, irgendwie sind ein Teil der Fenster verhängt. Draußen steht einer und hält die Tür auf, weil ich aber von drinnen nichts erkennen kann, denke ich, er hat die Tür schon losgelassen und will sie selbst zumachen. Als ich sie ranziehe, spaltet sich die Tür in zwei Teile, den den ich in der Hand habe und den, den der andere in der Hand hat. Die Typen in dem Lieferwagen sind nun total sauer deswegen, aber weil das ganze Ding total klapprig und schrottreif ist, bin ich nicht der Meinung, dass es nun meine Schuld ist mit der Tür. Aber ich sage erstmal nichts und lasse sie rummeckern. Schließlich legt sich der Ärger wieder, weil einer der Typen seinen Vater angerufen hat, dem der Wagen wohl gehört, und dieser das alles regelt. Während der Fahrt üben meine Kollegin und zwei der Mitfahrer für irgendeine Prüfung die irgendwas mit Krankenpflege zu tun hat. Dabei nehmen sie mich als Versuchskaninchen und doktern mit Tüchern an mir rum. Einer der Typen setzt sich rittlings auf mich und zieht meine unteren Augenlider herunter, so wie Ärzte das machen. In dem engen Wagen kriege ich schon fast keine Luft mehr, weil die alle über mir rumtoben und mich mit Tüchern festwickeln. Deshalb sage ich zu ihnen, dass ich gleich Platzangst bekomme und da lassen sie dann auch wieder von mir ab. Schließlich lande ich mit ihnen auf einer Art Versammlung. Die Menschen dort sind mir alle fremd und ich verstehe auch nicht, worüber die sprechen oder was sie überhaupt da machen.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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