Sonntag, 18. Mai 2008

Universelles Lektorieren

Ich laufe durch die hohen Gänge der Uni, treppauf und treppab, kleine Funzeln brennen da und dort, die Reliefs an den Wänden sind schattenhaft verzerrt. Der Typograf aus dem Verlag meiner Mutter tritt mit grauem Bart aus der großen Flügeltür eines Vorlesungsraumes. Er grüßt mich und übereicht mir einen Stapel zweispaltig bedruckter Blätter. Das soll wohl eine Prüfung werden? Ich gehe in den Vorlesungsraum und bemerke, daß kreuz und quer im Saal verteilt, auf den Schreibpulten, ebenfalls beschriebene Papierseiten liegen. Er bittet mich, auf jeder dieser Seiten im ersten Wort den ersten Mitlaut, im letzten Wort den ersten Selbstlaut und von allen Wörtern den letzten Buchstaben wegzustreichen. Danach habe ich die Buchstaben, der Reihenfolge der erhaltenen losen Blätter entsprechend, zu ersetzen. Nun gut, daß ist nicht so schwierig, dürfte wohl mehr eine Fleißaufgabe sein. Ich mache mich an die Arbeit, finde es aber zunehmend schwerer, bei der Vielzahl der Buchstaben nicht durcheinander zu kommen. Außerdem versuche ich auch einen Sinn davon zu erhaschen - wie ändert sich der Text, wenn ich das tue? Die Sätze, die ich eilig nach der Änderung lese, nehmen mir den Atem. Das ist doch, das ist doch....Rilke! Na sowas! Da hat der seine Texte doch in allen möglichen neuen Texten versteckt und nur mit dem Code findet man sie. Was hat er sich nur dabei gedacht?

Bemerkung: Hier vermische ich anscheinend die kabbalistische Wort- und Satzanalyse mit der Lektüre von "Der späte Rilke".

Freitag, 16. Mai 2008

Der monströse Aktenvernichter und andere Fragmente

Horrornacht - ich schlafe und erwache, weil ich die Atemzüge von jemandem höre, der sich mit mir im Zimmer befinden muß. Angestrengt lausche ich dem gleichmäßigen Geräusch und versuche ihm nachzugehen. Versteckt hinter der Couch liegt ein Mann. Er hat keinen Kopf mehr, statt des Kopfes liegt ein Haufen Scherben auf dem Boden. Trotzdem höre ich seine Atemzüge. Mir ist schaurig zumute.
Später befinde ich mich mit meiner Schwägerin in einem winzigen Büro. In eine Ecke gequetscht steht ein monströses Teil von Maschine. Sie hat einen riesigen Schlauch, ähnlich wie ein Staubsauger, aber mit dem Durchmesser eines menschlichen Halses, sowie einen gigantischen Propeller. Ich nehme an, dies ist ein Aktenvernichter, obwohl der Propeller mehr an einen Ventilator erinnert. Neugierig frage ich meine Schwägerin, ob sie das Teil schon einmal benutzt hat. Wie, um mir jetzt zu zeigen, wie es funktioniert oder es selbst auszuprobieren, schiebt sie die Maschine in die Mitte des Raumes, der inzwischen höchstens noch drei mal drei Meter groß ist. Dann schaltet sie die Maschine an und ich bekomme kurz einen Schreck, weil ich denke, in diesem kleinen Zimmer müssen wir ja von dem riesigen Propeller weggeweht oder angezogen werden. Es wird auch tatsächlich sehr windig, passiert aber nichts weiter. Trotzdem strecke ich nun meine Hand aus und schalte das Teil wieder aus. So ist es besser. Nun verlasse ich das Büro, zwei ältere Kollegen etwas abseits von mir ebenfalls. Einer von ihnen, grauhaarig, war etwas aufdringlich zu mir, weshalb ich mich ihm gegenüber immer leicht aggressiv und frech verhalte. Aus diesem Grund giftet er mich jetzt ebenfalls an und beschwert sich beim anderen darüber, wie frech und unmöglich ich bin. Mir ist es egal, ich gehe ihm aus dem Weg, bekomme aber mit, wie eine Gruppe Kinder, die uns entgegen kommt, ihn mit Schneebällen bewirft. Sofort erklärt er dem anderen Kollegen, daß ich die Kinder dazu angestiftet hätte. Das stimmt überhaupt nicht und auch der zweite Kollege scheint das nicht glauben. Er versucht den Streithahn zu beschwichtigen und erklärt, daß die Kinder das sicherlich von sich aus gemacht haben.
Der Personalausweis meines verstorbenen Großvaters mütterlicherseits. Deutlich sehe ich ihn vor mir und stecke ihn in meine Hosentasche. Ich benötige ihn, um kostenlos einen Film anschauen zu können. Es hat auch geklappt. Ich sitze an einem langen Tisch mit einigen Zuschauern und ein Film wird gespielt. Ich habe das Glück, einen guten Platz zu haben. Andere, die mir gegenüber sitzen, haben nicht so viel Glück, und müssen sich entweder die Köpfe ausrenken oder sehen überhaupt nichts.
Ich erinnere mich außerdem, mich in einer Bibliothek befunden zu haben. Dort war ich schon fast zu Hause, weil ich mich dauernd dort aufhielt und auch die Mitarbeiter mich kannten. Ich schaute mir die Bücher in den Regalen an und begann sie zu sortieren, obwohl ich nur Gast dort bin. Aber es macht mir Spaß und ich dachte mir, vielleicht nimmt man mich ja in der Bibliothek auf.

Bemerkung: Der Traum von dem monströsen Aktenvernichter erinnert auch an den gestrigen Traum mit der ebenfalls monströsen Maschine am Meer. Bis jetzt habe ich noch keine Idee, was diese seltsamen Maschinen plötzlich in meinen Träumen zu suchen haben. Zum Traum mit dem Personalausweis kam mir spontan der Gedanke, daß er mir vielleicht anzeigt, die Gene oder Persönlichkeitsanteile von meinem Opa geerbt zu haben. Da bis auf diesen Opa alle anderen Großeltern klein waren und ich die größte in der Familie bin, ist es vielleicht tatsächlich so. Und es würde mir wohl wirklich eine bessere Position geben.
Was Atemzüge in Träumen betrifft, so habe ich schon oft erlebt, daß ich welche hörte, die ich akustisch neben mir oder noch weiter entfernt von mir glaubte, so daß ich annahm, es wären fremde, wenn ich dann jedoch aufwachte, waren es meine eigenen. Ich finde es ziemlich verblüffend, daß man Geräusche, die man selbst macht, im Traum manchmal so weit entfernt von sich wahrnimmt.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Überraschender Ostseeurlaub, die Sache mit dem Glück und Decken für Mosambique

Anfangs befinde ich mich auf Arbeit. Deutliche Erinnerungen habe ich nicht mehr, weiß aber, daß ich mich müde, ausgelaugt und lethargisch fühlte. Etwas später wache ich in meinem Bett auf. Auch jetzt fühle ich mich noch müde und kraftlos, möchte am liebsten liegen bleiben und bis mittag weiterschlafen. Ich habe keine Lust aufzustehen oder sonst irgendwas zu machen. Dann mache ich aber trotzdem die Augen auf und stehe auf, nur um etwas zu ändern (Vorhänge, Fenster zu?), damit ich besser schlafen kann. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir das Meer. Zuerst reagiere ich gar nicht darauf, sondern bleibe apathisch, drehe mich wieder weg, um zum Bett zu gehen. Doch dann vollzieht sich wie ein Blitzschlag die Verwandlung - in dem Maße, wie mir bewußt wird, wo ich mich befinde, spüre ich regelrecht die Energie zurück in meinen Körper fließen. Das Gefühl ist so deutlich, daß ich bei mir denke, da muß ich nur an der Ostsee sein und schon bekomme ich wieder Energie und fühle mich - hier stocke ich kurz, weil ich mir nicht sicher bin, ob es wirklich so ist - und fühle mich glücklich. Ja, es ist tatsächlich so. Ich bin wirklich glücklich. Von einem Moment zum anderen. Nun überlege ich, was ich weiter unternehme. Erst einmal anziehen und dann möchte ich auf jeden Fall Fotos von dem Zimmer und dem Meeresblick machen, alles für den Blog. Jetzt beginne ich auch, mich ein wenig genauer im Zimmer umzuschauen. Gleich neben dem Fenster steht ein riesiger Kühlschrank, anscheinend zur Selbstverpflegung. Luxuriös ist die Unterkunft nicht, aber wen kümmerts. Als nächstes gehe ich sofort hinunter zum Strand. Der Strand und der Platz vor der Pension ist ziemlich überfüllt, aber das stört mich im Moment noch nicht. Ich plane schon einen Strandspaziergang bis zu etwas ruhigeren Orten. Da bemerke ich, daß neben dem Meer am Strand zwei Gleise entlanglaufen. Ein seltsames Monstrum von Maschine kommt angefahren. Es ist keine Bahn, sondern wirkt mehr wie irgendein Teil zur Kohleförderung. Seltsamerweise verdüstert sich auch die Atmossphäre, wenn es angefahren kommt, der Himmel wird dunkel, als würde gleich ein Sturm losbrechen. Ich visiere das seltsame Ding durch den Sucher meiner Kamera und will ein Foto davon machen. Während ich mich auf das Fotografieren konzentriere, höre ich deutlich neben mir die Stimme meiner Tante väterlicherseits. Ich höre sie zwar, sie wird mir aber nicht bewußt, sondern geht als Nebengeräusch in meinem Bewußtsein unter. Erst einen Moment später registriere ich, wessen Stimme ich höre. Ich löse mich jedoch nicht von meiner Kamera, die Tante ist schon längst vorbei, und hoffe, falls sie mich erkannt hat, daß sie nicht sauer ist, weil ich nicht gegrüßt habe. Vielleicht hat sie mich aber auch gar nicht erkannt. Im Nachhinein weiß ich aber ganz genau, was sie der anderen Person neben sich erzählt hat. Sie sprach über das Monstrum am Strand und daß einem, wenn man in der düsteren Atmossphäre stehenbleibt und es betrachtet, ganz merkwürdig zumute wird. Ja, da hat sie recht. Außerdem verdanken wir wohl meiner Tante die Adresse dieser Pension.
Nun bin ich dabei Blogeinträge zu lesen, denn mein Notebook habe ich anscheinend mit an die Ostsee genommen. Elsa hat einen längeren Eintrag geschrieben, in welchem mein Name vorkommt. Ich lese ihn zweimal, weil ich ihn nicht gleich verstehe. Sie schreibt: "Und da ist Zucker, Zucker ist gut" und weiter, daß sie für mich eine Decke stickt(?) oder sonstwie macht. Die Decke soll dann aber wohl nicht für mich sein, sondern für Mosambique. Ich bin etwas ratlos. Warum macht sie für mich eine Decke, die dann für Mosambique sein soll? Meint sie etwa, ich bringe die dort hin? Auch über das "Zucker ist gut" muß ich noch reflektieren. Jedenfalls bekomme ich den Eindruck, daß sie eine extrem hohe Meinung von mir hat und irgendwie ist mir das peinlich. Wenn sie wüßte, daß ich keine Decken nach Mosambique bringe! Erst mache ich Ansätze, einen kurzen Kommentar zu hinterlassen, dann schleiche ich mich aber lieber von dannen.

Bemerkung: Die Adresse der Pension, in der meine Mutter immer ihren Ostseeurlaub auf Hiddensee macht, hat sie tatsächlich von meiner Tante bekommen. Was diese seltsame Monstermaschine auf Gleisen dort sein soll, bleibt mir allerdings ein völliges Rätsel.

Dienstag, 13. Mai 2008

Die Schule geht weiter - mit Blanko-AU-Bescheinigung

Wieder findet Unterricht statt, diesmal im Rahmen der Arbeit. Eine Frau und ein Mann führen unsere Unterrichtsgruppe durch ein Gebäude, wo sie uns Erklärungen zu Ausstellungsstücken und Bildern geben, wobei das Gebäude aber mehr wie ein Kaufhaus wirkt, weniger wie ein Museum. Wir bleiben vor einer großen Wandtafel stehen, die beiden reden weiter und die Frau stellt mir plötzlich eine Frage, die sich auf das soeben Erläuterte bezieht. Ähmmmm.....öhmmmm, ich habe irgendwie keinen Schimmer, antworte trotzdem und liege, was ich den Reaktionen entnehme, voll daneben. Die Frau wiederholt spöttisch meine Antwort und dreht sich verächtlich weg, der Mann ist etwas freundlicher, grinst aber auch über meine anscheinend ziemlich debile Antwort. Peinlich. Dabei bin ich mir sicher, daß ich zugehört habe, ganz bestimmt. Oder habe ich schon wieder geträumt ohne es zu merken? Besonders das Verhalten der Frau versetzt mir einen schmerzhaften Stich. Sollte tatsächlich jede Mühe mit mir vergebens sein? Aber auch das eher mitleidig-beobachtende Verhalten des Mannes ist mir irgendwie unangenehm, obwohl er mir ansonsten sympathisch ist. Vielleicht gerade deshalb. Unmerklich gehen meine Gedanken zum letzten Freitag über. Am letzten Freitag fand bereits so eine Veranstaltung statt, aber ich habe den Unterricht geschwänzt. Nun überlege ich, ob das vielleicht jemandem aufgefallen ist, ich vermute und hoffe eher nicht. Aber falls doch, läßt sich das sicher mit einem Krankheitstag regeln. Im gleichen Moment mit meinen Überlegungen halte ich einen Brief der Büroleitung in den Händen. Ich öffne ihn und ziehe eine Blanko-AU-Bescheinigung heraus. Nanu, was soll das denn? Soll ich da jetzt irgendwas eintragen lassen, oder wie? Warum machen die nicht einfach einen normalen k.o.-Tag daraus?

Bemerkung: Im Traum war es zwar ohne jeden Zweifel eine AU-Bescheinigung, aber das Aussehen entspricht der eines Blanko-Rezeptes in der Realität.

Montag, 12. Mai 2008

Die Klassenarbeit

Ich bin mit R. zusammen und besuche mit ihm gemeinsam den Unterricht. Wir sitzen nebeneinander, auch als eine Klassenarbeit geschrieben wird. Es geht um Blumen und Floristik und die zehn Fragen sind, bis auf eine, recht kurz und bündig zu beantworten, wenn einem nur die Antworten dazu einfallen würden. Sie liegen mir sozusagen auf der Zunge. R. scheint es genauso zu gehen, denn er schaut immer auf mein Heft herüber, ok, dann schaue ich jetzt auch in seins. Hoffentlich merkt die Lehrerin nichts.

Sonntag, 11. Mai 2008

Das Geschichtsseminar und die ägyptische Göttin

Ich soll zur Weiterbildung an einem Geschichtsseminar in der Fachhochschule teilnehmen. Na gut, Geschichte mag ich ja ganz gerne, wenn ich auch nicht so genau ausmachen kann, was das mit meinem Job zu tun hat. An der Fachhochschule angekommen, fallen mir zuerst die dunklen Gänge auf. Das habe ich alles ganz anders in Erinnerung. Ich suche die Kantine auf, durch welche Massen von Menschen strömen. Völlig überlaufen. Ein Stück Kuchen wäre schön und ich erwische die letzte Streuselschnecke, beiße herzhaft hinein. Hmmm, herrlich frisch und lecker. Eigentlich könnte ich noch ein Stück vertragen, aber so viel ich mich auch umschaue, Kuchen scheint es nicht mehr zu geben. Schade. Nun mache ich mich auf den Weg zum Seminarraum, da fällt mir ein, daß ich noch gar nicht weiß, wo der Unterricht stattfindet und er dürfte in wenigen Minuten beginnen. Während ich einen Gang entlanglaufe, schauen dauernd Dozentinnen aus den Türen und grüßen mich, so als würden sie mich noch kennen. Ich dagegen kenne sie nicht oder kann mich nicht erinnern, deshalb grüße ich zwar zurück, wundere mich aber sehr. Jetzt komme ich auf den Einfall in meinen Einladungsunterlagen nachzuschauen, aber auch dort finde ich keinen Unterrichtsraum angegeben. Schließlich gehe ich einfach zurück zum Raum der ersten Dozentin, die mich gegrüßt hat, eine ältere grauharrige Dame, und setze mich zu ihr ins Seminar. Irgendwie verbinde ich ihr Alter mit Geschichte und denke, wird schon stimmen.
Später, in einer Gruppe (nicht mehr an der Fachhochschule?), wird ein Koffer geöffnet. Ich ahne schon, was darin ist und es bestätigt sich - eine verwesende Leiche. Ich kann den noch nicht ganz vom Fleisch befreiten Schädel erkennen. Ziemlich eklig. Deshalb bleibe ich nur beim Koffer sitzen, während andere sich an das Aufräumen und Säubern machen. Dabei fällt mir auf, daß man gar keinen Verwesungsgeruch riecht. Merkwürdig.
Wieder einige Zeit später in einer anderen Gruppe, erscheint eine ägyptische Göttin. Dunkel meine ich mich zu entsinnen, daß sie etwas mit Tod zu tun hat, jedenfalls ist die Atmosphäre ziemlich spannungsgeladen. Sie bewegt ihre weißen Arme schlängelnd wie bei einem ägyptischen Tanz und dabei fallen mir ihre Fingernägel und ihr Fingerschmuck auf. Es scheint auf den ersten Blick, als trage sie silberne Fingerkuppenringe, die mit ihrer spitz zulaufenden, rhombischen Fläche die Fingernägel wie Krallen überdecken. Sie sind mit feinen Verzierungen versehen, allerdings bin ich mir nicht wirklich sicher, ob das tatsächlich nur über die Fingerkuppe gestreifter Schmuck ist, oder ob sie nicht tatsächlich metallene und dekorative Krallen als Fingernägel hat.

Bemerkung: Eine der Dozentinnen, die aus den Türen schaut und grüßt, ist die Internistin, bei der ich letztens war.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Der Lebensbaum

In der tieferen Nacht träumte ich vom kabbalistischen Lebensbaum und seinen Zentren in allen Variationen. Ein Stimme erklärte dazu unablässig, aber natürlich habe ich nur die allerletzten Worte in Erinnerung: "....die Verbindung mit der lebendigen Liebe."
Gegen Morgen zu wurden die Träume chaotischer und ich träumte vom Entrümpeln, oder besser gesagt Entmüllen, denn in Unmengen von Schubladen, Taschen und Schränken fand ich alte Lebensmittel, die ich dort vergessen hatte, Kopfsalate, Pfannkuchen, Quarkkeulchen und vieles mehr -unter anderem eine ziemliche Menge türkisfarbenes Zeug. Die meisten Lebensmittel waren noch relativ gut in Schuß, nicht verschimmelt, nur ein wenig trocken geworden, so legte jemand eines der Quarkkeulchen auf den Grill und aß es. Und es schien zu schmecken. Ich dagegen wollte an das alte Zeug nicht mehr ran.

Dienstag, 6. Mai 2008

Der rotblonde Schäferhund

Die letzte Nacht war ziemlich anstrengend. Das lag daran, daß ich durch all meine Träume mehr oder weniger gezerrt wurde (weshalb ich auch nicht mehr viel erinnere), und zwar von einem großen Schäferhund an der Leine. Dieser hatte glänzendes rotgoldenes Fell und freute sich tierisch, endlich spazieren gehen zu dürfen. Deshalb rannte er ständig mehrere Meter vorne weg und zog mich, die ich immer versuchte, ihn zu halten und die Leine nicht um irgendwelche Hindernisse zu wickeln, hinter sich her. In diesem sonderbaren Gespann spazierten wir durch U-Bahnen, U-Bahnhöfe, Tunnel, Treppen hinauf und hinunter - eine Kollegin kam mir auf der Treppe entgegen, aber ich konnte nicht stehen bleiben, da der Hund keine Ruhe gab -, durch Parks und Winterlandschaften, ja, sogar durch Kaufhäuser, wo ich immer aufpassen mußte, daß er die Leine nicht um die Regale wickelt, weil er dreimal drumherum lief.
Trotz dieses etwas gehetzten Traumabenteueres war es im ganzen doch recht vergnüglich, da es mir Spaß machte, das muntere Tier zu beobachten und mich von ihm tyrannisieren zu lassen.

Samstag, 3. Mai 2008

Fladenbrot als Kriegsnahrung, Stern Regina und der wundersame Hinterhof - Manganum sulfuricum

Es ist mitten im Krieg und um Geld für Waffen zu sparen, bzw. weil kein Geld mehr vorhanden ist, ist es nur noch erlaubt, trockenes Fladenbrot zu essen. Dieses gibt es dafür in jeder Variation: dünn und dick, eckig und rund, klein und groß. Überall um mich herum stapeln sich Türme von Fladenbrot. Ich nehme mir ein rechteckiges, das relativ weich ist und knicke es einmal in der Mitte, um es zu essen. Meine Mutter sitzt nun auf einem Stuhl in der Pfarrküche. Ihr Haar ist völlig grau geworden und lang, im Nacken zu einem Zopf zusammengefasst. Ich streiche ihr ein paar Strähnen zärtlich aus dem Gesicht, so wie sie es früher bei mir getan hat. Sie ist wirklich alt geworden, allerdings ist ihr Gesicht frisch und lebendig. Sie ist eine sehr schöne alte Frau. Sie sagt zu mir, daß ein Stern, der äußerst wichtig ist, im nächsten Jahr wieder einen großen Einfluß bekommt. Diesen Einfluß hat er nur selten, deshalb verdienen diese Zeiten besondere Aufmerksamkeit. Es ist der Stern Regina.
Später befinde ich mich in der Wohnung von Verwandten. Es sind drei nebeneinanderliegende Zimmer, das mittlere davon ist ziemlich dunkel, außerdem hängt auch noch so eine seltsam häßliche Lampe darin. Diese hängt nicht in der Mitte, sondern direkt in der Ecke, wo sich beide Durchgangstüren befinden. Sie hat zwei Glühbirnen und ist sehr unförmig, weder rund, noch oval, bucklig trifft es am besten. Aber gut, es muß ja nicht mir gefallen. Ich trete zur Balkontür des Zimmers heraus, diese führt direkt auf den umbauten Hinterhof des Hauses. Gleich neben mir sitzt ein Vogel auf einem Zweig und fliegt überhaupt nicht weg. Er muß entweder sehr zutraulich sein oder er bemerkt mich nicht. Unbekümmert singt und zwitschert er. Da kommen auch schon zwei putzige Waschbären heran, die ebenso zutraulich sind. Sie schleichen mir wie Katzen um die Beine und versuchen sich durch die Tür in die Wohnung zu stehlen. Einem gelingt das auch - oh Gott, was werden meine Verwandten denken, wenn sie einen Waschbären in ihrer Wohnung finden. Ich muß ihn unbedingt wieder hinausbefördern, bevor er viel Unheil anrichten kann. Zum Glück gelingt mir das auch und während ich den Waschbären hinauskomplimentiere, werfe ich noch einmal einen Blick auf den Hinterhof. Auf den ersten Blick sieht dieser sehr wüst aus, da er nur aus Sand, umgekippten Bäumen und hoch in den Himmel ragenden Baumwurzeln besteht. Doch irgendwie bietet diese Baumwurzelwüste auch einen bizarr-zauberhaften Anblick, mit diesen besonders zutraulichen Tieren darin eine fast märchenhafte Atmosphäre.

Bemerkung: Wie ich gerade verblüfft feststelle, heißt der Fixstern Regulus, der im Horoskop auf meiner Mars-Sonne-Lilith-Konjunktion liegt, auch stella regina. Ich hatte bereits gleich nach dem Aufwachen an Regulus gedacht, allerdings nur aus einer spontanen Assoziation heraus.

Daraus schlussfolgert, dass verstärkt diejenigen Fixsterne beachtet werden, die nicht allzuweit von der Ekliptik entfernt sind. Die Zunahme der Wertigkeit mit der Nähe zum Tierkreis drückt sich bei einem Stern schon im Namen aus.
Der Beinamen für den im Löwen liegenden Regulus lautet "stella regina". Dies bedeutet Königsstern und diese Namensgebung beruht darauf, dass dieser Stern haargenau auf der Ekliptik liegt und somit häufig punktgenaue Konjunktionen mit den Planeten zustandekommen.

Astronomische Ereignisse: Merkur 0°39' nördlich Regulus am 2. August 2009

Regulus in der Astrologie

Freitag, 2. Mai 2008

Reisen im goldenen Prag - Manganum sulfuricum

Ich schlendere durch eine düstere, wahrscheinlich mittelalterliche Stadtsilhouette. Es beginnt dunkel zu werden und der Anblick ist fremd, geheimnisvoll, gleichzeitig aber von faszinierender Schönheit. Das kann doch nur Prag sein! Ich muß hier in Prag sein. Na sowas, das trifft sich gut. Da werde ich die Zeit gleich einmal nutzen um einige Fotos zu machen. Vor mir erhebt sich in der Dunkelheit der Rundbogen eines großen Tores, vielleicht Stadt- oder Brückentor. Durch das Tor hindurch erhalte ich einen zauberhaften Ausblick auf den Turm einer erhöht stehenden Burg mit stumpfwinkligem Dach, über welchem am schwarzen Himmel ein helles Feuer lodert. Vielleicht findet ja zur Zeit ein Fest statt. Diesen Ausblick durch das Tor möchte ich unbedingt fotografieren, allerdings erhalte ich ihn nur, wenn ich an einer ganz bestimmten Stelle stehe. Ich habe jetzt diese Stelle aber wieder verlassen, so daß sich die Perspektive verändert hat und ich nicht mehr alles sehen kann. Deshalb versuche ich die Stelle wiederzufinden, von der aus ich diesen tollen Durchblick hatte, was mir aber nicht so recht gelingen will. Bei jeder Stelle, die ich probiere, fehlt irgendetwas. Später, auf einer anderen Straße, sehe ich fünf silbrig glänzende Aale vor mir auf einer Brüstung liegen. Ich habe alle fünf gekauft und mir ist ein Rätsel, wozu, da ich gar keinen Aal esse. Sie sind alle fünf noch vollständig mit Kopf und ungeräuchert.
Jetzt befinde ich mich an einem eingebauten kleinen See oder Tümpel, wo ich eine Prüfung oder Aufgabe ablegen soll. Eingebaut deshalb, weil er von allen Seiten sogar mit Dach ummauert ist, und nur an einer Wandseite offen zum Einstieg und für etwaige Zuschauer. Das Wasser ist sehr seltsam. Trübe, aber weder dunkel noch grün, sondern milchig weiß. Gleich hinter dem Einstieg befinden sich drei abgeteilte Startrampen in Form von Sitzen. Hier bereite ich mich mit meinen zwei Mitstreiterinnen, ebenfalls Blondinen, auf den Start vor. Wir sollen nicht nur in dem Wasser schwimmen, sondern aus unserem Körper und einigem Material auch noch eine Art Schiff bauen. Dazu muß ein Speer im Oberschenkel befestigt werden. Ich finde das reichlich kompliziert und befürchte, ich stelle mich zu blöd an, weshalb ich mich unauffällig an den Rand des Sees verdrücke und hoffe, daß man mich übersieht oder ich wenigstens nicht als erste raus muß. Die anderen beiden Mädels sind schon losgeschwommen, jetzt schaut der Prüfer oder Leiter mich an und reicht mir einen Speer. Meine Mutter, die am Rand des Sees steht, sagt zu mir: "Das machst du aber nicht!", aber ich fürchte, ich habe keine Wahl mehr. Vorher wurde in meinen rechten Oberschenkel bereits eine Art Nut halb hineingespritzt. Dieser steht noch draußen und ich muß ihn mitsamt des Speeres bis unter die Haut drücken. Das geht auch völlig schmerzfrei und einfach, so als würde ich den Speer in einer Plastikpuppe versenken. Er steht jetzt senkrecht von meinem Oberschenkel ab.

Bemerkung: Die Sache mit dem Speer erinnert mich an den Chiron-Mythos. Chiron steht zur Zeit in Opposition zu meinem Radix-Mars.

Bei einer Hochzeitsfeier, zu der auch die Kentauren eingeladen waren, kam es zu einem Krawall, und unversehens bohrte sich einer von Herkules’ Giftpfeilen in Chirons Oberschenkel. Das Wesentliche bei dieser Geschichte ist, daß Chiron trotz aller Bemühungen seine eigene Wunde nicht heilen konnte, obwohl er doch so ein wundertätiger Heilkundiger war. Dies ist die Grundlage des Mythos vom verwundeten Heiler und auch des Ausspruchs „Arzt, hilf dir selber!“. Nach schwerem und langem Leiden, an dem er als unsterblicher Sohn des Zeus aber nicht sterben konnte, entschloß sich Chiron dazu, mit Prometheus den Platz zu tauschen, der zur Strafe für den Diebstahl des göttlichen Feuers an einen Felsen gekettet worden war. Durch diesen Tausch konnte Chiron seine Unsterblichkeit aufgeben und sterben.
Oberschenkelwunde auch hier

Paracelsus Report

Der Paracelsus Report erschien leider nur von 1995 bis 2000, aber jetzt kommts - es gibt ein Archiv der Ausgaben, in welchem man viele Artikel nachlesen kann. Unbedingt zu empfehlen! Besonders interessant die Artikel über psychologische Homöopathie, da diese auch Träume in die Zuordnung einbeziehen.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Die Tochter von Madonna und Gloria Gaynor

Madonna hat einen Promotionauftritt irgendwo in Berlin. Ich bin unter den Gästen und treffe eine Dame, die genau wie Gloria Gaynor aussieht. Zuerst halte ich sie auch dafür, doch sie schüttelt den Kopf und sagt, sie sei die Tochter von Madonna und Gloria Gaynor. Huch, ich wußte gar nicht, daß beide eine erwachsene Tochter zusammen haben! In diesem Moment kommt Madonna wie ein Wirbelwind hereingefegt. Sie ist sehr unauffällig gekleidet, Jeanshosen und olivgrünes Achselshirt, zieht aber sofort sämtliche Aufmerksamkeit auf sich. Sie bestätigt die Aussage, läßt jedoch ihre Tochter ab sofort nicht mehr zu Wort kommen. Stattdessen tanzt, plappert und singt sie sich durch die herumstehenden Gäste. Ihre Tochter scheint von ihr ziemlich untergebuttert zu werden. Einerseits finde ich Madonnas Unbeschwertheit und Temperament zwar faszinierend, andererseits ärgert mich ihr mangelndes Einfühlungsvermögen ihrer Tochter und wahrscheinlich auch anderen gegenüber, wenn sie sich so rücksichtslos in den Mittelpunkt stellt.
Der Traum geht irgendwo in einem Flugzeug weiter, das ich mit Madonna und ihrer Tochter besteige und viel später in einem ganz anderen Traum, huscht ein regenbogenfarbig schillernde Schlange an mir vorbei. Leider habe ich das drumherum des Traumes vergessen, was ich schade finde, da ich um einen Heiltraum bat. Der Traum war allerdings so wenig aufregend, daß ich wirklich nur der Schlange verwundert hinterherschaute, aber ansonsten alles vergaß.
Aufgewacht bin ich mit dem neuen "4 Minutes"-Song im Kopf.

Die Regenbogenschlange
Und hier

Mittwoch, 30. April 2008

Der letzte Engel

Ich bewohne wieder mein altes Kinderzimmer bei meinen Eltern. Der schon damals abartig schäbige Fußbodenbelag ist nun ganz hinuntergetreten. Blütenförmige Kratzer und Löcher sind gleichmäßig in ihm verteilt. Ich überlege, das Zimmer mit einem neuen flauschigen Teppich auszulegen. Da wird sich auch meine Katze freuen. Irgendwoher kommt mir zu Ohren, daß es auf dem Dachboden des Pfarrhauses noch einige Wohnungen gibt. Das wußte ich gar nicht und ich wußte auch nicht, daß jemals jemand auf dem Dachboden gewohnt hat. Aber wenn ich jetzt wieder im Pfarrhaus wohne, könnte ich mich ja für eine der Wohnungen bewerben. Vielleicht habe ich Glück. Aber nein, wenig später erfahre ich, daß man mir keine Wohnung geben will. Der Grund dafür ist vergessen. Zur Ablenkung beschäftige ich mich mit einem alten Bücherregal meines Vaters. Ich gehe jede Reihe einzeln durch und schaue, ob ich etwas interessantes finde. In der obersten Reihe fällt mir ein Buch auf, daß sich auf kulturhistorische, literarische und dabei auch humorvolle Weise mit Fußball beschäftigt. Das interessiert mich nun überhaupt nicht, aber ich wundere mich ein wenig, daß mein Vater sowas besitzt. In der Reihe darunter liegen zwei große und schon ziemlich kaputte Bücher quer. Es scheinen richtig alte antiquarische Schinken zu sein, der königsblaue Leineneinband ist seitlich am Buchrücken eingerissen, Fäden baumeln lose herunter. Eines davon ist sehr dick, das andere sehr dünn, aber sie gehören wohl zusammen. Obwohl beide abgegriffen und speckig sind, schimmert doch unter dem oberflächlichen Dreck das tiefe Blau geheimnisvoll changierend hervor. Vielleicht ist es das Blau, das mich in seinen Bann zieht, vielleicht auch etwas anderes, aber während ich sie kurz vorher achtlos übergehen wollte, bücke ich mich nun und versuche den Titel auf dem Buchrücken zu entziffern. Es ist gar nicht so einfach, den einst wahrscheinlich auf dem Blau toll leuchtenden Goldschnitt in alter Frakturschrift zu lesen, aber dann hab ich es. Das Buch heißt: "Der letzte Engel" und besteht augenscheinlich aus zwei Bänden. Nicht nur der Titel, auch der leise Hauch von Schönheit, der unter dem äußeren Alter, der Staubschicht und den Schäden noch immer hervorbricht, machen mich neugierig. Es scheint so, als hätte man sich mit diesem Buch einmal unglaublich viel Mühe gegeben, um es wertvoll erscheinen zu lassen und ich frage mich, ob das wohl ein Hinweis auf den Inhalt ist.

Ein weiterer Traum besteht nur aus druckreifen, aneinandergereihten Gedanken, die ich ohne Stocken und Zögern denke, so als wären sie schon lange da und ich läse sie irgendwo ab. Den genauen, sehr blumigen Wortlaut habe ich vergessen, aber es geht um A. und die Gedanken waren, daß ich mich nach ihm sehne, daß ich mir absolut sicher bin, daß sich sein Körper und seine Küsse nicht verändert haben. Es ist der Wunsch etwas wiederzuerleben, etwas in Erinnerung zu holen, das lange in der Vergangenheit liegt, doch das meine Sinne sofort wiedererkennen würden - ich bin mir dessen gewiß, es genauso bei ihm zu finden. Weder Jahre noch Alter noch Gefühle haben daran etwas geändert. Unterschwellige Zweifel, daß seine Küsse vielleicht kürzer sein könnten als früher, schiebe ich sofort beiseite. Und während ich das träume, beginne ich mich schon zu wundern, warum ich solche Gedanken habe. Beinahe erscheint mir der Traum wie ein heimlicher Vorwurf an mich, da ich im Wachsein nur selten an A. denke. Eine Rüge, die mir zeigen will, wie ich eigentlich denken sollte, es aber nicht tue. Verunsichert darüber, vielleicht etwas verkehrt gemacht zu haben, erwache ich.

Bemerkung: Es gibt tatsächlich ein Buch, das "Der letzte Engel" heißt, zumindest fast, aber obwohl es mit meinem Traumbuch überhaupt nichts zu tun haben dürfte, hört es sich verdammt spannend an.

Dienstag, 29. April 2008

Marilyn Monroes Regenmantel und anderes

Nur Erinnerungsfragmente an letzte Nacht:

Ich schwimme in einem normalen Schwimmbecken und stoße mich immer wieder kraftvoll vom Rand ab, um die nächste Querbahn zu schwimmen. Jedesmal, wenn ich mich mit den Füßen abgestoßen habe, scheine ich direkt über das Wasser zu fliegen statt darin zu gleiten, und bevor ich mit dem ersten Schwimmstoß beginnen kann, habe ich schon den anderen Rand erreicht. Das kann doch gar nicht sein! Sollte das Schwimmbecken so klein sein, daß ich mit einem Abstoß schon die andere Seite erreiche? Nein, so klein sieht es überhaupt nicht aus. Erstaunlich! Dann muß das wohl meine ungeheure Sprungkraft sein, die mich wie der Wind über das Wasser fliegen läßt und das Becken viel zu klein für mich macht. Das hätte ich von mir überhaupt nicht erwartet.

Ein Umzug findet statt. Wie ein Weltmeister räume ich in meinen Träumen in Kartons und Kisten herum, packe Sachen, lege Dinge zusammen, sortiere aus. Mir ist, als zöge ich in eine Betreuungs-WG, später wandelt sich die Situation mehr in einen Büroumzug. Sicher ist, daß ich in das Zimmer Nr. 190 ziehe, allerdings habe ich noch gar keinen Schlüssel. Wo kriege ich den jetzt so schnell her? Während des Räumens fällt mir ein milchig-weißer, leicht transparenter Regenmantel in die Hände. Er ist in A-Form geschnitten, vielleicht auch mehr eine Art Pelerine. Ach ja, das ist der Original-Regenmantel von Marilyn Monroe. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, wie ich dazu gekommen bin, aber den gebe ich keinesfalls weg. Dazu ist er viel zu wertvoll, auch wenn der Wert für mich mehr ein ideeller ist.

Samstag, 26. April 2008

Elsas Film

Ich schaue einen Film, in dem Elsa in jungen Jahren mitgespielt hat. Die Handlung findet ausschließlich in einem Raum statt. Mir fallen beim Betrachten ihre afroamerikanischen Gesichtszüge auf. Vielleicht hat sie afrikanische Vorfahren, ihre Haut ist aber nur leicht gebräunt.
Augenblicklich befinde ich mich selbst in diesem Zimmer. Es ist etwas chaotisch, unter einer Couch stehen zum Beispiel viele Schuhkartons mit Kosmetika. Elsa greift nach einer Kette mit einem faustgroßen Stein, um sie mir zu zeigen. Sie meint, es wäre ein Tigerauge. Er ist an einem doppelten Lederband befestigt und weißlich, mit schwarzer Marmorierung. Das kann eigentlich kein Tigerauge sein. Sie verbessert sich jetzt auch und sagt, es wäre ein Douglasie.
Hm, eine Douglasie ist doch ein Baum, überlege ich, sage aber nichts.

Bemerkung: Das Aussehen des Steines entsprach mehr einem weißen Howlith und der Traum wurde augenscheinlich durch diesen Traumbeitrag und Kommentar angeregt.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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