Samstag, 1. März 2008

Im Park

Im Traum sehe ich den gezeichneten Grundriss eines Parks ausgebreitet vor mir. Ich denke, ich hab ihn selbst gezeichnet, mit lila Filzstift, und das war gar nicht so schwer. Der unregelmäßige Grundriss erinnert ein wenig an Afrika und alle besonderen Attraktionen des Parks sind extra eingezeichnet. Im Traum switche ich teilweise zwischen Park und Grundriss, doch nun mehr befinde ich mich ganz im Park. Dort gibt es unter anderem auch Elefanten in einem großen Zelt. Anscheinend kann man auf die Elefanten mit großen Goldbuchstaben Botschaften schreiben, denn einige tragen solche Botschaften auf ihrer Elefantenhaut. Außerdem gibt es im Park auch einen angelegten See mit einer Aussichtsplattform. Ich befinde mich nun auf dieser Plattform und schaue auf den See hinaus, auf welchem allerhand los ist. Zum Beispiel entdecke ich in einem Boot den schwarzen Abt aus dem gleichnamigen Wallace-Film. Still und unheimlich steht er in diesem Boot, bis er auf einmal das Gleichgewicht verliert und fast ins Wasser fällt. Viele andere, mal mehr mal weniger besetzte Boote sind auf dem See zu sehen. Neben mir habe ich meine frühere Mitschülerin C.S., welche im Traum sehr kurze und verkrüppelte Beine hat und wie ein Zwerg aussieht. Sie klettert auf die Brüstung der Aussichtsplattform, wahrscheinlich um besser zu sehen, und stellt sich aufrecht darauf hin, ich befürchte, daß sie in das Wasser springen oder fallen könnte, denn ich halte es doch für etwas zu hoch, um ungefährlich zu sein, und halte sie deshalb fest. Schließlich nehme ich sie einfach huckepack auf meine Schultern. Unter der Plattform teilt sich der See in zwei Kanäle, welche links und rechts vorbeifließen. Beide münden hinter der Plattform in einen Tunnel, wo das Wasser unter der Erde fließt. Ich bemerke, daß man anscheinend durch diesen Tunnel hindurchschwimmen kann, denn einige Schwimmer, die zur einen Seite rein sind, kommen bei der anderen wieder raus. Das macht mich neugierig, denn ich stelle es mir ziemlich abenteuerlich vor, durch diesen Tunnel zu schwimmen. Wahrscheinlich ist es wie in der Kanalisation. Das Wasser, braun und trübe, läd zwar nicht unbedingt zum schwimmen ein, aber ich bekomme jetzt auch Lust, mal diesen Tunnel im Wasser zu durchqueren. Dennoch möchte ich das nur mit meinem Kumpel machen und ich nehme mir vor, ihn zu fragen, ob er mit mir diese Strecke schwimmen will. Ich denke zwar, daß es allein auch kein Problem wäre, aber irgendwie ist es mir lieber und sicherer, es mit ihm zu erleben.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Das Versprechen

Viele Male in der Nacht treffe ich einen bestimmten Kollegen. Es ist eine ständige Wiederholung, jedoch immer unter anderen Umständen. Die Treffen sind teils freundschaftlich, teils erotisch gefärbt, ohne daß es wirklich zu erotischen Handlungen kommt. Die Erotik stammt mehr aus einer angenehmen Vertrautheit und Akzeptanz. Die Zusammentreffen erfolgen an ganz unterschiedlichen Orten und meist zufällig.
Bei oder nach einem der ersten Treffen bin ich mir darüber bewußt, daß ich ihm meine letzte Bettwäsche geborgt habe. Ich selbst schlafe jetzt nur noch mit dem reinen Federbett, während ich in seinem Bett meine blaue Satin-Bettwäsche sehe. Doch das ist in Ordnung für mich. Nur mit dem Federbett schläft es sich auch sehr gut. Bei unseren mehr oder weniger zufälligen Zusammentreffen finden intensive, aber kurze Gespräche statt, da er es stets eilig hat und ein eher unsteter Charakter ist. So schnell, wie er auftaucht, ist er auch wieder weg. Doch seltsamerweise taucht er immer wieder in meiner Nähe auf und ich weiß das genau, bin mir in ihm sicher, weshalb ich mir keine großen Gedanken darüber mache. In meiner Umgebung dagegen scheint man sich viel mehr über unsere "Beziehung" den Kopf zu zerbrechen, denn es wird mir von verschiedenen Seiten gesagt, wie es eigentlich sein müßte. Einmal sehe ich ihn zum Beispiel auf dem Bahnhof mit einer anderen Frau auf der Wartebank sitzen, dicht beisammen. Jemand neben mir behauptet deshalb, daß ich eifersüchtig wäre. Eifersüchtig? Erstaunt lausche ich in mich hinein, kann aber keine eifersüchtigen Gefühle feststellen. Ich vermute, die Behauptung wurde nicht aufgestellt, weil derjenige weiß, daß ich eifersüchtig bin, sondern weil derjenige sich in dieser Situation keine andere Reaktion vorstellen kann. Neben meinem Kollegen ist in der Lehne der Holzbank ein Text eingeritzt. Ich gehe interessiert näher heran, um ihn zu lesen, kann den Wortlaut aber nicht mehr erinnern. Schließlich fahre ich in der U-Bahn, mit mir meine ehemalige Schulfreundin. Auch sie will mir etwas zu unserer "Beziehung" sagen. Es wird sogar ganz feierlich, indem sie sich mit mir und zwei anderen Personen um einen Tisch setzt, mir einen getippten Text, eine Art Dossier, vorlegt und mir zu erklären versucht, daß er mir eigentlich etwas versprochen hätte, dieses Versprechen aber nicht gehalten hat. Ich kann mich an nichts erinnern, aber ihr Gesicht wirkt empört und auch die beiden anderen Personen, ich glaube, es waren Männer, nicken eifrig. Es ist von einem weißen Kleid die Rede (etwa ein Heiratsversprechen?), doch auch jetzt interessiert mich das alles nicht wirklich. Es überrascht mich eher, daß man sich wegen solchem belanglosen Kram so aufregen kann. Ich fühle mich unwohl, da ich merke, daß die anderen meine Gedanken und Gefühle dazu nicht verstehen können, aber eine Reaktion erwarten. Ich befinde mich in einer Art Entscheidungszwang. Soll ich mich anpassen und mich ebenfalls mit diesen unwichtigen Kleinlichkeiten befassen, bzw. so tun als ob, oder soll ich ehrlich mein Unverständnis äußern, auch auf die Gefahr hin, daß man über mich den Kopf schüttelt?

Bemerkung: Mein Kollege hat tatsächlich ein Versprechen nicht gehalten. Er hat nämlich zweimal versprochen, mir ein paar Holzscheite aus dem Garten mitzubringen und es nicht getan. Will mir der Traum jetzt sagen, daß ich mich darüber aufregen soll? Seltsamerweise bemerkte ich beim Aufstehen einen dunkelvioletten Fleck an meinen Bein, der von der Form mehr an einen Knutschfleck als an einen blauen Fleck erinnert. Ich könnte schwören, der war gestern noch nicht da, aber ich kann mich überhaupt nicht erinnern, mich irgendwo gestoßen zu haben, zumal sich der Fleck auch auf einer unspezifischen Höhe befindet, die weder zu Tischkanten noch sonstigen Möbelstücken passt. Sehr mysteriös.

Dienstag, 26. Februar 2008

Blitze

Die Silhouette meiner Mutter hebt sich vor dem geöffneten Fenster im Hintergrund ab. Sie sieht jünger aus, ungefähr wie auf den alten Passfotos der sechziger Jahre. Es beginnt zu gewittern. Immer grellere Blitze zucken herunter und erleuchten sekundenlang die Luft, ohne dass man jedoch Donner hört. Ich frage mich, wann sie wohl das Fenster schließen wird, denn eigentlich fürchtet sie sich vor Gewitter. Doch im Moment scheint sie davon gar nichts zu bemerken oder es stört sie nicht. Endlich steht sie nun doch auf und schließt das Fenster.

Montag, 25. Februar 2008

Begehren

Mit meinem ersten Freund im früheren Kinderzimmer. Sexuelle Handlungen finden statt, doch ist die Situation eher unbefriedigend. Denn leider funktioniert es nur dann mit dem Sex, wenn ich aktiv darauf hinwirke und ihn mehr oder weniger dazu nötige. In diesem Fall läuft es zwar bestens und ist für die körperliche Befriedigung ausreichend, aber trotzdem nervt es mich, immer der aktive Teil sein zu müssen. Ich habe zwar nicht den Eindruck, dass er überhaupt keinen Sex möchte, aber ich frage mich doch, ob er wirklich Interesse an mir hat, wenn er immer bedrängt und wie ein verrostetes Auto angeschoben werden muß. Das Wort „Begehren“ schwebt wie von einer unsichtbaren Stimme hingeworfen im Raume. Ja, ich möchte selbst auch einmal gerne passiv sein und begehrt werden, statt dauernd begehren zu müssen.

Sonntag, 24. Februar 2008

Kulinarische Reise mit Günther Grass und Eislauf

Im ersten Traum finde ich mich auf meinem Bücherregal sitzend wieder. Dieses ist sehr hoch, höher als normal, trotzdem ist noch viel Platz unter Decke, allerdings weiß ich nicht, wie wieder herunterkommen. Das Regal ist wirklich schwindelerregend hoch und auch nicht sehr stabil zum Klettern. Ich könnte also springen oder versuchen, ob es mich beim Klettern hält, ohne Umzukippen. Ok, eigentlich träume ich das ja nur alles, dies ist mir im Traum bewußt, also kann eigentlich nicht allzuviel passieren, selbst wenn das ganze Teil zusammenbricht und mich begräbt, aber irgendwie habe ich trotzdem keine Lust, es zu probieren. Schließlich sehe ich meine Mutter unten herumlaufen und ich bitte sie, eine Leiter zu holen. Statt der Leiter nimmt sie aber nur ein Brett und legt es in der Mitte des Regals irgendwo dazwischen. Nun gut, das müßte auch reichen.
Danach befinde ich mich auf einer kulinarischen Reise in (Italien?). Mit dabei sind Günther Grass und Elsa. Seltsamerweise gibt es während der ganzen Reise nur rote Grütze zu essen. Zuerst rote Grütze in einer großen Tasse mit flüssiger Vanillesoße, dann rote Grütze in einer großen Tasse mit fester und in Würfeln geschnittener Vanillesoße, welche unter die rote Grütze gemischt wurde. Interessant, sowas habe ich bisher nicht gesehen. Irgendwo bekomme ich schließlich noch an einem Kiosk von einer fremden Frau Konfekt.
Im dritten Traumfragment eine riesige vereiste Fläche auf der Straße. Klein P.linchen schlittert munter umher und ich mache es ihr nach - erst vorsichtig, dann immer mutiger. Größer und größer werden die Bogen, schließlich kommen noch Drehungen und Rückwärtslaufen hinzu, wie beim Eiskunstlauf. Da ich allerdings nur auf Schuhen schlittere und nicht auf Schlittschuhen, geht es nicht ganz so elegant, macht aber trotzdem riesigen Spaß. Mein Bruder ist schließlich auch noch dabei, vielleicht laufen wir sogar zusammen.
Kurz vor dem Aufwachen hörte ich außerdem noch einen Reim, den ich wieder vergessen habe. Irgendwas mit innen, außen und Herz.

Bemerkung: Warum ausgerechnet Günther Grass bei dieser Reise dabei war, ist mir ein Rätsel. Und eigentlich hätte es ja dann Zwiebeln geben müssen. *gg*

Samstag, 23. Februar 2008

Der Kopfmörder

sägt die Köpfe von schlafenden Menschen ab. Der Kopfmörder war ich. Ein Blick in den Kühlschrank: hartgekochte Eier, von denen ich eines esse, sowie ein pulverisierter und eingetüteter "Schlehensaft mit überbrühter Schafgarbe".

Donnerstag, 21. Februar 2008

Drei Traumbilder

Erotische Aktivitäten mit einem über und über mit Pickeln und Pusteln übersäten Jüngling in meinem Bett, ein Spiegel voller Schlieren, welche ich langsam und sorgfältig mit einem Schwamm entferne, sowie ein auf leisen Pfoten durch den Garten tigernder Tiger.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Naher Weltuntergang

Mit der Bahn unterwegs. Aus der ersten springe ich noch während des Fahrens ab, als sie etwas langsamer in den Bahnhof einfährt. Jemand vor mir war mutiger, hat nicht so lange gewartet, sondern ist noch bei fast voller Fahrt gesprungen. Ich möchte oder muß in einen anderen Zug umsteigen, der ziemlich seltsam aussieht. Die Waggons sind alle unterschiedlich und es scheint, als würden die verschiedensten Gebäude aneinandergereiht sein. Darunter runde Kuppeln, Dome, Schlösser usw., allerdings ausschließlich in Eisenbahngröße, also verkleinert. Vor dem Zug herrscht starker Andrang. Massen von Menschen bilden eine Schlange zum Einsteigen. Dabei muß man zum Einstieg über eine Art Laufplanke, so wie bei einem Schiff. Als ich auf der Planke stehe, bemerke ich, daß diese nicht fest aufliegt, sondern sehr wacklig ist. Sobald ich mein Gewicht ein wenig nach rechts verlagere, kippt die ganze rechte Ecke nach unten, und zwar tief nach unten. Plötzlich hänge ich an einer der Seiten, die Planke über mir, die sich von der horizontalen in die vertikale Position verlagert hat. Beim ersten Mal bin ich noch etwas erschrocken, doch sobald die Planke wieder horizontal und ich erneut senkrecht bin, verlagere ich ein weiteres Mal mein Gewicht. Es beginnt mir langsam Spaß zu machen, da es wie eine große Wippe ist, ich werde forscher und hänge deshalb immer senkrechter und tiefer an der unteren Kante. Die Reisenden um mich herum sind ängstlich und warnen mich, da sie fürchten, die Planke könnte ganz abstürzen und mich unter sich begraben. Doch ich fühle mich recht sicher und glaube, daß ich alles unter Kontrolle habe.

Im nächsten Traumfragment muß ich quer durch einige Gärten laufen, um irgendwohin zu gelangen. Dabei ist es nötig, einige Beete zu überqueren. Diese sind durch niedrige Schnüre abgeteilt, die ich leicht überklettere. Die Situation wiederholt sich genau dreimal. Beim dritten Mal sind auf einmal mehr und auch höhere Absperrungen vorhanden. Kurz bevor ich sie überwinden will, fällt mir ein, daß dies wohl Elektrozäune sind und ich einen Schlag bekomme, wenn ich sie berühre. Schnell ziehe ich meine Hand zurück. Stattdessen versuche ich jetzt besonders vorsichtig, die Drähte und Schnüre zu übersteigen, ohne sie zu berühren, was aber nicht sehr schwer ist. Da hat wohl der Gartenbesitzer gemerkt, daß jemand durch seine Beete latscht und deshalb den Elektrozaun installiert.

Im dritten Traumfragment befinde ich mich zuerst in der Wohnung meiner Mutter, wo ich drei niedrige, mit indischen Elefanten verzierte Couchtische sehe, die übereinandergestapelt sind. Was will meine Mutter mit so vielen Couchtischen? Wahrscheinlich gefallen sie ihr nicht mehr, weil sie so niedrig sind. Jetzt befinde ich mich in meinem Bett und bemerke, daß es immer dunkler wird, obwohl das zu dieser Tageszeit gar nicht vorgesehen ist. Aus dem Fenster schauend entdecke ich eine riesige schwarze Wolkenwand, die sich näher schiebt und nur noch einen glitzernden Streif des Himmels direkt über mir freiläßt. Es wird ein schweres Unwetter geben, aber nicht nur das. Irgendwoher weiß ich, daß dies der Beginn des Weltuntergangs ist. Die Dunkelheit ist einfach zu dunkel und die Finsternis zu finster. Dies ist der erste der drei lichtlosen Tage, wie sie in den Prophezeiungen vorausgesagt werden. Anfangs will ich einfach im Bett bleiben und warten was passiert, aber dann gehe ich doch noch einmal auf die Straße. Inzwischen ist es dunkel wie die Nacht. Einige Menschen sind spurlos verschwunden, man vermutet, sie haben sich irgendwohin gerettet, vielleicht in ein geheimes Versteck. Mir fällt auf, daß dies alles boshafte Menschen sind, während die anderen, die "guten", hier werden sterben müssen. Das finde ich ziemlich ungerecht. Ich treffe eine Bekannte(sie hat Ähnlichkeit mit meiner ehemaligen Mitschülerin A.S.), die in der Dunkelheit in einem Schwimmbecken treibt und auf den Tod wartet. Wir unterhalten uns. Die Menschen auf der Straße und um mich herum sind alle sehr ruhig und gefaßt, außerdem, was besonders auffällig ist, von der normalen Hektik ist absolut nichts mehr zu merken. Im Gegenteil, alles und jeder scheint verlangsamt, so als würden sich die letzten drei Tage ebenso wie die letzten drei Minuten vor einem sehnlichst erwarteten Ereignis in das Endlose dehnen. Eine abwartende Stille liegt über der Stadt. Auch ich spüre keine Angst, sondern nur Neugier.

Dienstag, 19. Februar 2008

Schwimmende Kloschüsseln

Ein Freibad, welches aus einem seeähnlichen Schwimmbecken besteht. Vielleicht ist es auch ein echter See, denn es ist ungleichmäßig geformt, das Wasser ist ungechlort und eher trübe. Das Ufer besteht allerdings aus künstlich gebauten Stufen. Während ich im Wasser schwimme, fällt mir auf, daß man darin in regelmäßigen Abständen wie Bojen schwimmende Sitzringe findet. Irgendwoher weiß ich plötzlich, daß dies die Freibadtoiletten sind. Sowas habe ich bisher noch nie gesehen und ich denke mir, einerseits recht clever, die Toiletten im Wasser schwimmen zu lassen, weil so die Leute vielleicht auch rauf gehen und nicht ins Wasser machen. Schließlich müssen sie dafür nicht aus dem Wasser heraus. Andererseits frage ich mich, wie groß wohl die Behälter sind und wieviel da schon drin ist. Denn die müssen ja dann irgendwie und irgendwann geleert werden. Die Vorstellung ist nicht sehr appetitlich. Ich schwimme zum Ufer und merke, daß der See, bzw. das Schwimmbecken, nicht gerade sehr tief ist. Schon weit entfernt Ufer stoße ich mit den Füßen ständig auf Boden. Der Boden fühlt sich merkwürdig an. Nicht wie natürlicher Seeboden, aber auch nicht wie ein Schwimmbecken, sondern wie bucklige Plastikplanen. Ich finde das Gefühl an den Füßen irgendwie unangenehm.

Bemerkung: Da hat mich wohl die Anwort "Ja" einer Dame bei "Nichts als die Wahrheit" auf die Frage, ob sie schon einmal in ein Schwimmbecken gepinkelt hätte, noch in der Nacht stark beschäftigt. Ich frage mich, ob ich mit den schwimmenden Kloschüsseln eine Marktlücke entdeckt habe. *gg*

Sonntag, 17. Februar 2008

Die Blogger-Veranstaltung

Drei Blogger, nämlich der_baron, Frau_ Plaget (? - den genauen Namen habe ich vergessen, weiß nur, daß er mit P begann und daß mir schon im Traum bewußt war, ihn noch nie irgendwo gelesen zu haben) und ... haben gemeinsam eine CD herausgebracht. Dazu findet eine Veranstaltung unter dem Motto: Schopenhauer, Nietzsche und....(?) statt. Hört sich recht interessant an, denke ich, doch kann mich nicht durchringen, dort hinzugehen, denn ich mag solche Veranstaltungen eigentlich nicht. Im Traum geht es nun kunterbunt mit allen möglichen Dingen weiter, aber der rote Faden ist, daß ich immer wieder auf diese Veranstaltung stoße. Dies überrascht mich selbst, es scheint wie eine seltsame Fügung zu sein. Unter anderem bin ich zwischendurch auf einer Steuerbehörde, wo ich wegen der Bloggerei irgendwas beantragen muß. Das mache ich jetzt regelmäßig und ich überlege mir, daß die Arbeit für die Beschäftigten dort doch stark zugenommen haben muß, wenn jetzt so viele bloggen und deshalb etwas beantragt werden muß. Das Personal wird aber auch nicht mehr geworden sein. Aus der Behörde heraustretend gerate ich in eine Schießerei. Dies merke ich aber erst, als ein Mann schräg vor mir in den Rücken getroffen wird und zusammensackt. Die Kugeln schwirren lautlos durch die Luft und ich versuche mich blindlinks aus dem Schußfeld zu bewegen, indem ich mich schnell nach links (lustig, daß das schon in "blindlinks" enthalten ist) durchschlage. Glücklicherweise bleibe ich von Kugeln verschont. Schließlich sitze ich an einem Schreibtisch und lese Zeitung, als mir wiederum die Veranstaltung, wie schon mehrfach, begegnet, diesmal allerdings in Form meiner Eltern, was mich besonders überrascht. Sie scheinen bei der Veranstaltung doch tatsächlich ihre Finger mit im Spiel zu haben, vielleicht als Veranstalter, und bieten mir jetzt an, obwohl die Karten vollkommen ausverkauft sind, als Statist dabei zu sein und so doch noch in deren Genuß zu kommen. Dazu muß ich nur vor dem Publikum ein Publikum spielen, indem ich demonstrativ die Arme verschränke und mich hinsetze. Ok, das erscheint mir recht einfach und machbar und ist wohl die letzte glückliche Gelegenheit, dabei zu sein, trotzdem überlege ich auch jetzt hin und her und kann mich nicht wirklich entschließen.

Bemerkung: Der Titel der Veranstaltung resultiert wohl aus dem Buchtitel "Schopenhauer, Nietzsche, Freud" von Thomas Mann, der mir gestern untergekommen ist.

Samstag, 16. Februar 2008

Historisches Musical

In einer sehr großen, unübersichtlichen Wohnung, die eher einer Landschaft ähnelt. Aus irgendeiner Ecke höre ich Gepolter und befürchte, daß ich ungebetene Gäste habe. Ich bin also auf der Hut und versuche herauszufinden, woher das Gepolter kam. Schließlich finde ich meine verstorbene Katze unter einem Tisch sitzend, ein fetter Regenwurm baumelt in ihrem Maul. Aha, da war also wieder ein Raubtier auf der Jagd!

In einem Klassenraum mit den ehemaligen Mitschülern. Es soll ein historisches Musical eingeübt werden. Dazu hören wir im Hintergrund die Musik, die vor allem aus Gesang besteht, welcher eine alte Geschichte (einer Königin?) erzählt. Wir machen dazu nur Bewegungen, indem wir tanzen oder pantomimisch darstellen. Ich trage ein fürstliches, altertümliches Kleid aus glänzendem Goldbrokat. Eine andere Mitschülerin trägt einen ultrakurzen Faltenrock und eine Haarschleife, was sie wie ein Schulmädchen aussehen läßt, obwohl wir alle in unserem heutigen Alter sind. Die Melodie im Hintergrund ist sehr einprägsam, da sie nur aus wenigen Noten besteht, die sich in Endlosschleife wiederholen. Nach dem Aufwachen habe ich sie noch laut im Kopf, ohne daß ich aber meine, sie irgendwoher zu kennen. Anfangs tanze ich nur hinten und etwas versteckt im Klassenzimmer, dann werde ich mutiger und tänzele den Gang nach vorne, wo ich zwischen den vorne am Lehrerpult herumstehenden Mitschülern hindurchtanze. Dabei mache ich weit ausholende, aber ebenso wie die Musik abgehackte Bewegungen mit den Armen, wobei ich stets mit dem Zeigefinger irgendwohin zeige. Schließlich bleibe ich stehen und jemand erklärt uns, worauf wir bei der Aufführung achten sollen.



(Der Notensatz ist nur rudimentär, da es schon Urzeiten her ist, daß ich Noten nach dem Gehör geschrieben habe.)

Freitag, 15. Februar 2008

Herr Kluge und Frau Schön

Ich befinde mich in meinem Bett und schlafe noch, als es unten an der Haustür klingelt. Besser gesagt, klingelt es nicht, die Klingel ist seltsamerweise eine (roboterähnliche) Stimme, die etwas sagt. Ich glaube, sie sagt "Guten Morgen!" oder "Guten Tag!" und ich wundere mich darüber. Wahrscheinlich hat die Hausverwaltung irgendwelche unnötigen technischen Finessen in die Türanlage einbauen lassen. Es klingelt, bzw. spricht also an der Haustür, ich laufe zur Sprechanlage und nehme den Hörer ab. Unten melden sich ein Herr Kluge und eine Frau Schön, die sich als Betreuer eines meiner Klienten vorstellen. Ich frage mich, was die in meiner Privatwohnung wollen. Reicht es nicht, wenn sie während der Arbeitszeiten zu mir ins Büro kommen? Müssen die mich auch noch Zuhause belästigen? Ich drücke trotzdem den Türknopf und warte, aber nichts passiert. Niemand kommt die Treppe hinauf. Vielleicht wollten sie ja nur etwas im Briefkasten einwerfen oder in eine andere Wohnung. Ich gehe wieder ins Bett, doch kaum liege ich, klingelt oder klopft es tatsächlich. Jetzt habe ich aber keine Lust mehr, ich bleibe einfach liegen und beschließe, nicht aufzumachen. Angestrengt lausche ich nach draußen, ob ich irgendwas höre. Doch statt sich entfernender Schritte höre ich Stimmengewirr, das immer lauter wird. Schließlich wird mir seltsam zumute, ich springe auf und luke kurz aus der Wohnzimmertür. Mehre Menschen drängen sich in mein kleines Zimmer, um es zu besichtigen. Schnell springe ich zurück und werfe mir eilig ein paar Sachen über, um leidlich angezogen zu sein. So eine Frechheit! Da sind Herr Kluge und Frau Schön doch einfach mit mehreren Leuten in meine Wohnung eingedrungen, ohne daß ich sie hereingelassen hätte. Dürfen die das überhaupt? Ganz sicher nicht und das werde ich ihnen auch sagen. Vorsichtig trete ich wieder hinaus - die ungebetenen Gäste befinden sich jetzt in der Küche - und zeige mich ihnen. Als ich in die Küche komme, fällt mir auf, daß diese so leergeräumt ist und aussieht, als hätte man begonnen, zu renovieren. Das überrascht mich einen Moment, doch ich lasse mich nicht aus dem Konzept bringen und beginne eine doch relativ ruhige Standpauke. Innerlich bin ich zwar sehr wütend, aber irgendwie habe ich keine richtige Lust jetzt durchzudrehen, obwohl ich es hasse, wenn man ungebeten in meinen Privatbereich eindringt. Ich erkläre ihnen, daß sie ohne meine Zustimmung in meine Wohnung eingebrochen sind, daß dies ungesetzlich ist und daß ich sie verklagen werde. Dazu reiche ich ihnen ein Blatt Packpapier, auf welchem sie ihren Namen, ihre Personalausweisnummer und ihre Unterschrift notieren sollen. Das tun sie auch, mit quietschgelbem Stift, doch vorher gehen sie mich noch mit der Bemerkung an, daß meine Wohnung nicht gerollt sei (gemeint ist damit renoviert bzw. gestrichen). Diese Bemerkung hat natürlich gar nichts mit dem Sachverhalt zu tun, trotzdem lasse ich mich provozieren und antworte, daß sie dann wohl die anderen Zimmer nicht genau angeschaut hätten. Klar, in der Küche klafft ein riesiges Loch in der Tapete, aber die anderen Zimmer sind schließlich fast frisch renoviert. Peinlicher ist mir da das herumstehende, unabgewaschene Geschirr. Zum Glück habe ich wenigstens die Töpfe in die Spüle gestellt. Als sie gegangen sind, schaue ich mir nochmal genauer an, was sie in meiner Küche getrieben haben. Auf den alten, goldgelben Wänden haben sie jeweils an den Ecken einen Streifen weißer Wandfarbe hinterlassen, welche jedoch nur wenig deckt und auch ungleichmäßig aufgetragen ist. Toll! Hätten sie das mal wenigstens gleich richtig gemacht.
In einem nächsten Fragment geht es um ein Privatkino mit einer 40 km großen Leinwand. Unglaublich, daß jemand zu Hause so eine große Kinoleinwand besitzt. Ich befinde mich wohl gerade auf einer Reise und erhalte nun einen Schlafplatz in einem Ding, welches eine Mischung aus Auto und Zelt ist. Der Innenraum besteht aus einem Auto ohne Vorder- und Hinterteil, sowie ohne Räder. Die Sitzbänke wurden abmontiert und Matratzen ausgelegt. Der Innenraum ist jetzt erstaunlich geräumig und mit schwarzen Stoffen ausgeschlagen. Da ein Unwetter im Anmarsch ist, zieht der Besitzer und Bastler dieser kuriosen Unterkunft schnell noch einige schwarzen Plastikplanen auf. Ich bin wirklich gespannt, ob die auch einen stärkeren Regenguß abhalten. Ich trete noch einmal nach draußen und bemerke nun an zwei Dachecken durchscheinende gläserne Objekte. Beinahe scheinen sie in der Luft zu schweben und wirken durch das hindurchfallende Licht, das die eingeschlossenen Luftblasen funkeln läßt, fast ätherisch, zumal beide Objekte auch noch hellblau sind und damit von meinem Blickpunkt aus mit dem Himmel verschmelzen. Das eine ist eine Kugel und das andere ein Tier, ich kann jedoch nicht erkennen, was für eines. Ich zücke meinen Fotoapparat, um das Schauspiel festzuhalten, doch als ich fotografieren will, sind beide Objekte verschwunden. Jemand muß sie von den Dachecken heruntergenommen haben, vielleicht wegen des Regens.

Dienstag, 12. Februar 2008

Mein wunderbarer Wäschegarten und das Wunder des Ostens

Der Wäschegarten meiner Kindheit. Sonnenbeschienener Rasen, umrandet von grünen Sträuchern. Leider sind der Hausmeister und seine Familie inzwischen so gebrechlich, daß sie das Stückchen Grün nicht mehr so pflegen können wie früher. Aus diesem Grund wird es mir zur Benutzung und Pflege übertragen, allerdings ohne daß es in meinen Besitz übergeht. Ok, ich habe zwar schon einmal schlechte Erfahrungen mit so einer Einigung gemacht (in real), aber egal, es ist trotzdem nicht schlecht, mit so einem Stückchen Garten machen zu können, was ich will. Ich benutze ihn zum Beispiel als Zeltplatz, wobei ich mein Zelt lieber auf der Seite zur Straße hin aufschlage, da dort die Sonne heller und wärmer scheint, wie ich meine. Außerdem will ich es mir in dem Garten richtig gemütlich machen, wobei der Garten in meinem Bewußtsein fast so einen Stellenwert wie ein Haus oder eine Wohnung hat. Zum einen möchte ich möglichst wenig Einblicke und Schutz vor den Menschen außerhalb meines Gartens, da nicht alle gut gesonnen sind, und zum anderen soll er auch einfach schön sein. Er soll nur für mich, geheim und unangreifbar sein. Ich nehme mir vor, auf der Südseite, wo die Sträucher etwas gelichtet sind und einige Beete angelegt wurden, neue Pflanzen zu setzen. Dann gehe ich weiter alle vier Seiten an den Sträuchern entlang und überlege, was ich da und dort verbessern oder verschönern könnte. Eine Seite des Sträuchergürtels ist nun wie eine lange Anrichte, auf welcher Blumentöpfe und Kerzen wahllos herumstehen. Ich verschiebe die Blumentöpfe und Kerzen hierhin und dorthin, bis die Zusammenstellung meinem ästhetischem Empfinden schmeichelt. Jetzt ist der gesamte Zaun auch noch mit Reben von saftigen, süßen grünen Trauben bedeckt. Ich zügele mein Verlangen, die süßen Trauben zu essen, um sie lieber dekorativ anzuordnen. Eine Bewohnerin meines jetzigen Mietshauses betritt den Garten und übt ruhige und sachliche Kritik an mir, indem sie auf eine Art Wappenschild zeigt, welches dick mit fettiger Dreckkruste überzogen ist, so wie sie leicht auf Backblechen entsteht. Ich nehme die Kritik erstaunlich souverän und wohlwollend auf, denn ich finde, sie hat recht - mich nervt dieses krustige Fett ebenfalls schon lange, aber leider habe ich es trotz allen Schrubbens und mit den besten Reinigern nicht abbekommen. Das sage ich ihr auch, worauf sie mir ein Geheimnis verrät. Sie benutzt dazu nämlich immer einen ehemaligen DDR-Reiniger, der heute unter dem Namen "Das Wunder des Ostens" erhältlich ist, und sie schwört, daß man damit garantiert jedes Fett weg bekommt. Schon reicht sie mir ihre Flasche und gemeinsam schrubben wir nun an dem Schild. Tatsächlich - dieser Reiniger ist wirklich erstaunlich. Das muß ich mir merken.
Einige Traumfragmente fehlen, doch ist ein anschließendes in Erinnerung geblieben, in welchem ich an einem Fenster stehe und auf die nächtliche Straße schaue, welche ziemlich weit unter mir liegt. Vor dem Fenster fliegt ein seltsames metallisches Ding vorbei. Es hat einen nicht ganz runden, sondern leicht ovalen Kopf und drei, wie Strahlen abstehende, metallische dünne Beine. Es scheint in der Luft zu schweben und erinnert mich an einen Sputnik oder ein Ufo. Interessiert beobachte ich das Ding und sehe, wie es auf einmal nach unten auf die Straße fällt. Eine Kollegin geht unten vorbei, es fällt ihr sozusagen genau vor die Füße, und sie sammelt es auf und nimmt es mit. Ich frage mich, wozu sie wohl einen Sputnik oder ein Ufo braucht, doch dann ist mir mit einem Mal klar, daß es in Wirklichkeit ein stinknormaler Gartengrill ist. Unbegreiflich bleibt allerdings, seit wann ein Gartengrill fliegen kann.

Montag, 11. Februar 2008

Die Nacht vor der Weiterbildung

Mitten in der Nacht wache ich auf. Ich habe bisher nur drei bis vier Stunden geschlafen, doch irgendwas zieht mich in das Arbeitszimmer meines Vaters, wo ich einige beschriebene Papiere auf seinem Schreibtisch lese. Mein Blick fällt auf die Uhr. Es sind nur noch ca. anderthalb Stunden, bis ich aufstehen muß. Ich beschließe, die Zeit besser zum Schlafen zu nutzen. Lesen kann ich später immer noch und bei der Weiterbildung sollte ich nicht todmüde ankommen. Am nächsten Morgen drängle ich mich durch die Menschenmassen, die den Platz vor der S-Bahn bevölkern bis zur U-Bahn-Haltestelle hindurch. (Die U-Bahn-Haltestelle ist in real die Bushaltestelle, aber im Traum fuhr die U-Bahn statt des Busses auf der Straße.) Ein Blick auf die Anzeigetafeln läßt mich stutzen, denn es steht dort nirgens ein Fahrziel, sondern eine andere Mitteilung, die ich nicht entziffern kann. Endlich meine ich zu wissen, daß wohl wieder ein Streik stattfindet. Prima! Und das ausgerechnet dann, wenn ich zum anderen Ende der Stadt muß. Glücklicherweise kommt eine U-Bahn, die aber eigentlich in Richtung meines Zuhauses fährt. Egal! Ich steig jetzt trotzdem ein. Notfalls mach ich halt blau. Und ein Fahrtziel wird ja nicht angezeigt auf den Tafeln. Also vielleicht fährt die Bahn doch in die richtige Richtung.
In den Waggon eingestiegen, sitzt mir gegenüber ein bekanntes Gesicht. Es ist eine Frau, die ich regelmäßig grüße, ohne daß ich mich allerdings erinnern kann, woher ich sie kenne. Die dunkelhaarige Frau lächelt zu mir herüber, doch statt diesmal ebenfalls zu grüßen, sage ich feststellend und schulterzuckend "Sperrstunde!", was wohl soviel wie "Streik!" heißen soll. Sie nickt und ich frage jetzt mutiger nach, woher ich sie eigentlich kenne. Sie erklärt mir, daß sie eine ehemalige Kollegin aus dem Bekleidungsbetrieb ist und da fällt es mir wieder ein. Ist ja schließlich schon Jahre her.
Nun will sie neugierig wissen, was ich denn jetzt mache und ich antworte, daß ich in der Verwaltung arbeite. Sie stellt daraufhin fest, daß dies ja auch ein ziemlich harter Job ist, so mit Riester-Rente und dem ganzen Zeug. Ich beschließe, dazu nichts weiter zu sagen, denn mit Riester-Rente habe ich eigentlich nichts zu tun und im Vergleich zu der Fließbandarbeit ist es nicht unbedingt so viel schlimmer. Eher sogar im Gegenteil, je nachdem, wie man es sieht. Wir sind nun ausgestiegen und meine ehemalige Arbeitskollegin hat sich still und heimlich in einen Mann verwandelt, der nun ein ehemaliger Arbeitskollege ist. Draußen herrscht sommerliches Wetter und in der Sonne steht eine schon sehr verwitterte Holzbank. Allein an den Gerüchen, die in der Luft liegen, erkenne ich, daß die Sonne die Holzbank mit ihren Strahlen angenehm angewärmt hat. Als mir der ehemalige Kollege anbietet, sich mit ihm einen Moment zu setzen, sage ich deshalb sofort zu, da ich ein unwiderstehliches Verlangen fühle, dieses mit Sonne getränkte Holz mit meinen Händen zu spüren. Wie setzen uns und reden über alte Zeiten, wobei er einige Namen nennt, an die ich mich im Traum zu erinnern glaube, die mir aber eigentlich fremd sind. Einer davon ist Kaspar. Während der Unterhaltung habe ich mich nach vorne gebeugt, die Hände fest auf dem rissigen, alten, aber so anheimelnd warmen Holz liegend, und im Rücken ist mein zu kurzes T-Shirt hinaufgerutscht, einen Teil meiner Haut freigebend. Es stört mich nicht, denn auch von oben fällt die Sonne angenehm warm herab, aber mein Ex-Kollege tätschelt mit der Hand meinen nackten Rücken und warnt, daß ich mir etwas anziehen solle, um mir nicht die Nieren zu verkühlen.

Bemerkung: Schon während des Aufstehens unkte ich, ob die BVG wohl tatsächlich heute streikt, da dies ja angedroht ist, aber zum Glück erwies sich das als Traumschaum. Da ich wirklich zum anderen Ende der Stadt wegen einer Weiterbildung mußte, wäre das so richtig toll gewesen. Nicht als Schaum erwies sich jedoch meine Intuition, die mir schon seit Wochen vor meinem inneren Auge eine gewisse Kollegin während der Weiterbildung zeigte, so daß ich nicht mehr sonderlich überrascht war, als diese tatsächlich durch die Tür kam.
Interessant ist außerdem die Szene mit dem warmen Holz, da ich heute morgen, während der längeren Fahrt, die ersten Seiten von "Das Parfum" las, worin eine Stelle vorkommt, in welcher Grenouille auf einem Holzstoß liegend, nicht genug davon bekommen hat, die verschiedenen Düfte des Holzes aufzunehmen. Ich mußte sofort an den Traum der vergangenen Nacht denken, zumal in diesem nicht nur das Gefühl der Wärme, sondern auch der Geruch der Wärme, bzw. von warmen Holz, prägnant war.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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