Dienstag, 25. März 2008

Die 20iger Jahre-Stadt und der Schatz im Fußgängertunnel

Eine Stadt, die völlig im Stil der 20iger Jahre erbaut ist. Trotzdem bin ich mir dessen bewußt, daß ich mich nicht in den 20iger Jahren befinde, sondern in der heutigen Zeit.
Ein großer Kuppelbau ragt über andere Häuser hinweg. Ich selbst befinde mich jetzt in einer Art Kantine (und/oder Kino?), welche riesig groß ist und an zwei Wänden ganz aus Glas. Ich sitze dort mit zwei jüngeren Frauen und unterhalte mich, dabei ist ein körperliches Behagen in diesem Raum präsent und ich spreche es aus, indem ich sage: "Hier ist es richtig gemütlich!". Den beiden Frauen scheint es nicht so zu gehen, denn sie fragen mich, warum ich das finde. Klar, in so einem riesigen Saal ist das eher ungewöhnlich, doch ich erkläre, daß ich es mag von hier aus auf die interessante Stadt zu schauen. Dabei überlege ich, woran das Behaglichkeitsgefühl noch liegen könnte. Da ist nicht nur der Ausblick, sondern es sind auch die abfallend angeordneten Stuhlreihen am Fenster, von denen aus man schauen kann, direkt wie in einem Kino. Und nicht zuletzt ist der ganze Raum nicht überfüllt, sondern weitläufig und mit viel edlem Dunkelrot ausgestattet, welches sanfte Wärme ausstrahlt.

Bei der Arbeit in einem bogenförmigen Fußgängertunnel. Der Fußgängertunnel soll gesäubert werden. Doch der Vorarbeiter ist nicht zufrieden. Auch das Unkraut, welches zwischen den Steinplatten am Boden sprießt, soll gejätet werden. Außerdem sind teilweise die Wände mit einem Tuch abgedeckt, was wohl auch nicht so sein soll. Könnte es sein, daß hinter diesen Abdeckungen irgendwas versteckt ist? Im nächsten Traumbild untersuche ich einige alte Münzen, die vor mir auf dem Tisch liegen. Ich möchte wissen, ob das tatsächlich wertvolle Münzen sind. Dazu muß ich das Metall vergleichen, aus dem sie gemacht sind. Ja, sie sind wirklich aus demselben Metall wie eine ganz bestimmte alte Münzart (Centimes?). Die Münzen haben sich im Fußgängertunnel gefunden. Es ist dort ein Schatz versteckt gewesen.

Bemerkung: Ein wenig erinnerte mich die Kantine von der Form an das IKEA-Restaurant, nur viel größer und vor allem auch gemütlicher. Das IKEA-Restaurant finde ich eher unbequem und ungemütlich.

Montag, 24. März 2008

Weihnachtsvorbereitung und Aprilscherz

Irgendwie bin ich auf einem Landhof in Polen (?) gelandet und dort zum Chef geworden. Die Kenntnisse darüber, wie man einen Hof leitet, habe ich mir aus einem Roman angeeignet. Mich überrascht diese Entwicklung selbst ein wenig, zumal ich noch nie Ahnung von Landwirtschaft oder Holzanbau hatte. Auf dem Hof leben mehrere kräftige Männer, die die Arbeit machen, und auch einige kleine Kinder, welche jedoch nicht meine sind. Wir haben nicht sehr viel Geld zur Verfügung, ernähren uns von selbstangebautem Gemüse und Obst. Weihnachten steht vor der Tür und mein Blick fällt auf eine schöne, geradegewachsene und volle Tanne, welche in einer Ecke des Hofes steht. Ich überlege, ob wir die Tanne stehenlassen, sie als Weihnachtsbaum schmücken und dafür auf Geschenke verzichten sollten, oder besser die Tanne verkaufen und dafür Weihnachtsgeschenke besorgen sollten. Denn ohne den Verkauf reicht das Geld dafür nicht. Ich entscheide mich für letzteres und teile meinen Entschluß den anderen mit, wobei ich gleich Anweisung zum Fällen des Baumes gebe. Die Männer machen sich an die Arbeit und die Kinder schauen neugierig und freudig erregt zu. Staunend verkünden sie "So ein großer, schöner Baum!", was mich kurz zweifeln läßt, ob wir ihn nicht doch behalten sollten. Doch die Kinder fragen mich schon aufgeregt, ob sie dann ein Puppenhaus mit vier Zimmern bekommen. Ja, sage ich, ihr bekommt ein Puppenhaus mit vier Zimmern.

Ich bin bei einer Talkshow (Kerner?) und erfahre überraschend, daß ich dort Fragen zu Oralsex beantworten soll. Oh Gott, das kann ja was werden! Ich habe keine Ahnung, was die mir für Fragen stellen. Nicht nur, daß ich verdammt aufgeregt bin, dann ist das auch noch so ein bescheuertes Thema. Das kann ja nur peinlich werden. Trotzdem bleibe ich in einer Art Gerüst sitzen, und warte darauf, daß ich an der Reihe bin. Doch Kerner redet und redet, über dies und jenes, Gurken und Tomaten, es hat aber nicht den Anschein, als wenn er sich irgendwann an mich wendet. Schließlich wird mir klar, daß dies wohl nur ein Aprilscherz war, den man mit mir gemacht hat. Die Erleichterung ist groß. Neben mir ist eine Frau angekommen, welche eine hübsche Kette trägt, welche aussieht, als wäre sie aus hunderten von Sternen. Die glitzernden, fast leuchtenden Sterne sind in unzähligen Reihen um ihren Hals gelegt. Aus einer Tasche zieht sie eine zweite, türkisfarbene Kette, doch diese reißt und kleine glitzernde hellblaue Perlen kullern überall hin. Einige von ihnen sammel ich auf.

Sonntag, 23. März 2008

Die Größe liegt im arabischen Wissen.

Das ist ein Satz, der mir letzte Nacht im Traum eingeflüstert wurde, ich frage mich nur von wem. Interessant sind auch die Wege des Zufalls. Da habe ich bisher noch niemals etwas von Schießpulver in alkoholischen Getränken gehört und gestern begegnet mir dies innerhalb von zwei Stunden zweimal. Erst im Film und später gleich auf der zweiten Seite eines Buches, das ich zufällig aufschlug und in welchem ich überhaupt nicht mit Schießpulver rechnete. Jedes Ding hat seine Zeit und die Zeit des Schießpulvers war letzte Nacht. Und vielleicht haben das Schießpulver und das arabische Wissen ja sogar etwas gemeinsam (den Bombenbau?).

Samstag, 22. März 2008

Kaffeetrinken und Rentnerdisko

Mit meinem Kumpel irgendwo in einer großen Wohnung. Er ist im Moment gar nicht zu sehen. Ich habe nur ein einzelne Tüte löslichen Kaffee, genau eine Portion für eine Tasse, und ich nehme eine große Viertellitertasse und schütte das Pulver hinein, um mir eine Tasse Kaffee zu machen. Doch dann denke ich plötzlich, daß ich eigentlich den Kaffee mit M. teilen möchte und wenn jeder weniger bekommt, müßte das eigentlich auch mit einer Einzelportion gehen. Ich rufe M. und sage zu ihm, daß er eine kleine Tasse mitbringen soll. Er bringt eine normale weiße Kaffeetasse. Inzwischen habe ich Wasser heiß gemacht und es in die Viertellitertasse gegossen. Jetzt nehme ich diese und schütte die Hälfte in die kleine Tasse meines Kumpels um. Der Kaffee ist dick wie Kaffeesatz, da ich noch nicht viel Wasser genommen habe. Das ist gut, denn so kann er ihn noch mit Wasser aufgießen und bekommt mehr. Auch er scheint zufrieden.
Später mit einem fremden Mann unterwegs, der wohl aus einer anderen Stadt kommt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, woher ich ihn kenne, aber wir schlendern erst durch die Straßen und gehen dann in Richtung einer Diskothek. An einem Fenster in einer Paterrewohnung ist ein Zettel angebracht von Wilder Kaiser, auf welchem er schreibt, wie gut es sich bei einem bestimmten Herrn auf der Couch schläft. Vielleicht ist jener Herr sogar mein Begleiter, das erinnere ich nicht mehr genau, und ich wundere mich ein wenig, denn ich kann mir den wilden Kaiser nicht bei fremden Leuten auf der Couch schlafend vorstellen. In der Diskothek angekommen kaufe ich bei dem Einlasser Eintrittskarten und dieser läd mich ein, später nochmal auf einen Schwatz vorbeizukommen. Ich sage:"Ja, mal schauen.", aber eigentlich ist mir nicht nach einem Schwatz mit dem Einlasser, obwohl ich mich geschmeichelt fühle.
Die Diskothek selbst scheint eine Rentnerdisko zu sein, denn zum einen ist sie noch total leer und zum anderen sind die wenigen Leute dort schon stark ergraut und jenseits der 60. Nur der Einlasser ist noch ein junger Kerl. Wir warten eine ganze Weile, ob sich die Diskothek weiter füllt, wobei wir die recht beengten Räumlichkeiten begutachten und und hier und da mit einigen der bereits Anwesenden plaudern. Doch es will sich nichts mehr ändern, das scheint tatsächlich alles zu sein. Es ist einfach zu öde und deshalb gehen wir wieder.

Bemerkung: Ich mag eigentlich gar keinen Kaffee.

Freitag, 21. März 2008

Ein kleines Stück Himmel

Es ist spät und schon dunkel. Ich schleiche in einer mir unbekannten Stadt um eine Kirche herum. Es fasziniert mich, wie sich von jedem Schritt aus neue Perspektiven vor mir auftun. Teilweise habe ich den Eindruck, an manchen Ecken schon gewesen zu sein. Nun entdecke ich auf der anderen Seite von mir eine zweite Kirche oder ein anderes altes Gebäude aus rotem Backstein. Ich schaue hinauf in den Nachthimmel und entdecke ein kleines rechteckiges Stück Himmel, welches azurblau und mit weißen Federwölkchen überzogen ist. Nanu, denke ich, wie geht das denn? Ich versuche genauer zu schauen und vermute schließlich, daß ich einfach in ein Fenster der Kirche schaue und dahinter ein Stück gemalten Himmel sehe. Allerdings kann ich nicht ausmachen, wo das Gemäuer, bzw. der Kirchturm beginnt und endet. Ich starre wie hypnotisiert auf das kleine Stück Himmel und jetzt scheint es mir tatsächlich, als wäre der blaue Himmel tatsächlich räumlich ein wenig vom Fenster entfernt und nur gemalt. Ich setze meinen Weg fort und treffe auf der anderen Seite Kirche meine ehemalige Mitschülerin St. R. Wir begrüßen uns sehr herzlich, fast freudig, umarmen uns sogar, und ich frage, wie es ihr geht. Sie ist sehr fröhlich und erzählt von ihrem schönen Leben, in dem sie nicht mehr arbeiten müsse, da sie äußerst wohlhabend durch ihre Eltern ist, und nur noch Dinge tue, die ihr Spaß machen. Da spüre ich, wie Neid an meinem Herzen frißt. Wieso darf sie so ein schönes und leichtes Leben führen, ich aber nicht?

Montag, 17. März 2008

Elsa und Creature

Elsa erzählt mir, daß sie eine neue Anstellung hat und zeigt mir dazu irgendeinen Schriebs, den sie unterschreiben soll. Ich glaube, es ist eine Schweigepflichtserklärung und es steht etwas von Atombombenversuchen darauf. Das würde dann auch die Schweigepflicht erklären. Später habe ich einen Termin mit Creature, der mich aus einem mir unerklärlichem Grund sprechen will. Anscheinend wohl, um mich über Elsa und den Schriebs auszufragen, denn diesen erwähnt er sofort und auch die Atombombenversuche, obwohl er das gar nicht wissen kann. Deshalb wundert mich das erst, doch dann geht mir ein Licht auf. Der neue Arbeitgeber von Elsa ist Creature! Warum hat sie denn nichts davon gesagt? Als ich sie erneut treffe, spreche ich sie darauf an und sie bestätigt meine Vermutung gleichmütig mit einem Nicken. Es sollte wohl geheim bleiben, aber jetzt, wo ich es eh schon weiß.....

Sonntag, 16. März 2008

Verbrennen von Gasen und Diogenes im Zelt

Ich führe ein chemisches Experiment durch, bei welchem ich den Inhalt von Wasserpatronen (ich weiß leider nicht, ob dies Kohlensäure- oder Sauerstoffpatronen waren) verbrenne, um daraus ein ganz neues Gas zu gewinnen. Doch halt, eigentlich ist es gar kein Experiment, denn ich tue es eindeutig in der Absicht, diesen neuen Stoff zu gewinnen, den ich für irgendwas brauche (Bombenbau?). Dazu wird eine Patrone jeweils an einem Ständer befestigt und vor dem Ständer stehen zwei kleine Schalen. Eine der Patronen fängt plötzlich Feuer, ihr eines Ende brennt lichterloh, und ich befürchte, daß sie explodiert. Deshalb rücke ich erschrocken mit meinem Stuhl zurück und ducke mich, doch die Patrone brennt nur aus, bzw. implodiert. Ich mache weiter und bald darauf passiert dasselbe mit einer zweiten Patrone. Meine Mutter, die wohl mit mir in diesem Zimmer war, wird jetzt sauer und will, daß ich damit aufhöre. Sie nimmt eine der Schalen weg und stellt sie woanders hin. Doch da ich nur noch eine letzte Patrone habe, will ich diese nicht übrig lassen, rücke die Schale zurück, und verbrenne auch noch die letzte.

Im zweiten Traumfragment stehe ich vor einem zugefrorenen See oder breitem Fluß. Es ist später Abend und schon ziemlich dunkel. Am Rande des Wassers liegt ein ebenfalls eingefrorenes, langgestrecktes Schiff. Es ist über und über mit gefrorenem Schnee bedeckt, so daß es auf dem Wasser wie ein großes weißes unförmiges Gebilde wirkt. Nur bei genauem Hinschauen sieht man, daß es ein Schiff ist, und erst, wenn man noch genauer hinschaut, erkennt man, daß es ein oberes offenes Deck mit Bänken hat, und ein unteres geschlossenes Deck. Zu diesem Schiff will ich jetzt hin, denn anscheinend kann man damit trotzdem noch fahren oder zumindest etwas erleben. Ich überlege erst, mich auf eine der oberen Bänke zu setzen, doch dann denke ich, das würde etwas zu eisig werden und beschließe mich in das untere Deck zu schlagen. Dort sitzt man wahrscheinlich relativ warm und hat eine herrliche Aussicht auf das viele Eis. Um das Schiff zu erreichen, muß ich über das Eis des Sees laufen. Mir ist etwas mulmig, denn ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich hält. Vorsichtig setze ich Schritt für Schritt. Das Eis ist teilweise heller und teilweise dunkler, wahrscheinlich, weil es an den helleren Stellen dicker ist. Das versuche ich zu nutzen.

Im dritten Traum besitze ich keine Wohnung mehr, sondern lebe obdachlos auf dem Hof meiner Kindheit. Dort habe ich ein provisorisches Zelt aus Plastikplanen und Holzbohlen aufgeschlagen, in welchem ich schlafe. Ich werde auf dem Hof geduldet, da ich recht beliebt bin und jedem, der zu mir kommt, mit Rat und Trost zur Seite stehe. Einmal kommt zum Beispiel jemand zu mir, dem ich bei der Ordnung seiner Papiere und bei irgendeinem Problem mit dem Arbeitslosengeldbescheid helfe. Danach unterhalte ich mich mit einem kleinen Jungen, dessen Mutter ganz froh ist, mal für einen Moment alleine in der Wohnung zu sein. Später ruft sie den Jungen zum Abendessen. Nachts oder bei schlechtem Wetter krieche ich unter meine Plane und mit mir ebenfalls ein geflecktes, männliches Hündchen. Daß es männlich ist, weiß ich deshalb so genau, weil es sich vor mir mit dem Rücken im Gras gewälzt hat und ich sein durchaus im Verhältnis zur Körpergröße großzügig dimensioniertes bestes Stück gesehen habe. Während ich an einem eher ungemütlichen und sehr kaltem Abend unter der Plane liege, gehen mir allerhand Gedanken durch den Kopf. Ich frage mich, ob ich bei solchem Wetter nicht besser eine richtige Wohnung hätte, denn schließlich könnte ich erfrieren. Doch andererseits habe ich eine dicke Pappe mit der ich mich zudecken kann und sollte es noch kälter werden, würde sich ganz sicher etwas anderes zum zudecken finden. Wahrscheinlich würde man mir sogar gerne eine Decke bringen. Und während ich so unter der Plane liege, auf das Gras, den grauen Himmel und den prasselnden Regen blicke, dabei über mein Leben nachdenke, wird mir auf einmal klar, daß ich genau so, wie es jetzt ist, glücklich bin und ich nie wieder in eine Wohnung zurück möchte. Ich fühle mich mitten im Leben, auf dem Hof tobt um mich herum täglich das Leben und ich mitten drin, und auch ohne Menschen befinde ich mich mitten in der Natur, unter dem weiten Himmel, neben mir Bäume und Gras. Nie wieder möchte ich mich durch Wände von diesem Glück abtrennen.

Bemerkung: Ich glaube, so wie im dritten Traum könnte ich tatsächlich leben. Da denke ich nur an den Zelturlaub im "Ostseesturmjahr". Je stürmischer und nasser es wurde, um so wohler fühlte ich mich im Zelt. Ich bräuchte nur jemanden, der mir regelmäßig alle Bücher besorgt und ausborgt, die ich lesen möchte. *gg*

Samstag, 15. März 2008

Kohlenstoffsynthese

Eine Formel zur Kohlenstoffsynthese geträumt. H2O und CO2 erkenne ich ja gerade noch so. Ich habe aber keinen Schimmer, was ΔH3 ist.

Donnerstag, 13. März 2008

Film-Remake

Im Traum erlebe ich das Remake eines Films mit Meg Ryan und Nicolas Cage, wobei ich und andere unbekannte Leute die Rollen übernahmen. Der Film zeichnet sich dadurch aus, daß nicht wirklich viel in ihm passiert, zumindest nichts aufregendes, und Kleinigkeiten minutiös erzählt und ausgedehnt werden. Ich kann mich an rasante Motorbootfahrten, zwei Männer und Pflaumenweinflaschen erinnern, welche auf den Etiketten teilweise auch Ananas und andere Früchte zeigten. Aus dem Vergleich meine ich genau den Film zu kennen, um den es sich handelt, sogar den Titel, doch da hat mir das Traumgedächtnis wohl einen Streich gespielt, denn nach dem Aufwachen, wußte ich überhaupt nicht mehr, was für ein Film das gewesen sein soll, weder den Titel, noch die Handlung.

Mittwoch, 12. März 2008

Neue Wohnung mit Klobrillenheizung und hängender Puppe

Ich wohne in einer neuen Wohnung, wobei ich mir nicht klar darüber bin, ob diese tatsächlich meine eigene ist oder ich nur Mitbewohnerin bin. Ein wenig erinnert sie an die frühere Wohnung meiner Eltern. Ich schlendere durch die Zimmer und mir fällt ein kleinerer Raum auf, welcher anscheinend vollkommen mit alten Möbeln der Fünfziger und Sechziger Jahre eingerichtet ist. Sogar das Radio und der Fernseher stammen aus dieser Zeit. Seltsam ist jedoch, daß das Radio zwar von vorne wie ein alter Empfänger aussieht, jedoch nicht kastenförmig ist, sondern erstaunlich flach, ungefähr so, wie die heutigen Flachbildfernseher. Jemand hat mit einem Stift verschiedene Punkte der Senderskala mit Zahlen gekennzeichnet, anscheinend für bestimmte Frequenzen. Es sind aber andere Zahlen als die sonst am Radio befindlichen. Mir fällt auf, daß ich mich in diesem Zimmer, aber auch in der gesamten Wohnung, ausgesprochen wohl fühle, was ich mir selbst nicht so recht erklären kann, denn eigentlich ist die Wohnung ziemlich dunkel und auch die alten Möbel sind nicht unbedingt mein Fall. Ich erkläre mir das damit, daß die Wohnung recht großzügig geschnitten ist und keine schmalen Zimmer, sondern quadratische hat. Vielleicht ist mehr Platz tatsächlich ein ausreichender Ausgleich für Licht. Am skeptischsten bin ich jedoch beim Balkon, da er im Norden liegt und mir irgendwie nicht so wirklich gefällt. Aber man könnte ihn mit ein paar Pflanzen verschönern und wer weiß, vielleicht dringt ja dann und wann doch ein bißchen Sonne bis in eine Balkonecke. Am nächsten Morgen stehe ich auf und gehe auf Toilette. Als ich mich auf die Klobrille setze, stelle ich mit Befremden fest, daß sich diese so warm anfühlt, als hätte da gerade jemand gesessen. Das macht mich etwas unruhig, doch dann fällt mir ein - diese Wohnung hat anscheinend sogar eine Klobrillenheizung! Wow! Das ist ja richtig luxuriös hier! Nun durchquere ich ein Stück Flur und sehe plötzlich an einem Hängeboden eine lebensgroße Puppe baumeln. Sie hat weder ein Gesicht, Haare, noch Kleidung, ihre Hände sind auf den Rücken gefesselt und in regelmäßigen Abständen wurden zusätzlich noch Stricke um den Körper gewickelt. Mir wird jetzt etwas mulmig, denn ich vermute, irgendjemand hat die Puppe dort hin gehängt, um mich entweder zu erschrecken oder zu warnen. Das bedeutet, daß derjenige in der Wohnung gewesen sein muß. Ich fühle mich nicht mehr sicher.

Dienstag, 11. März 2008

Klopfzeichen

Das seltsame Gefühl, als würde mir jemand mit dem Finger auf den Hinterkopf klopfen. Davon bin ich aufgeschreckt, hab mich kurz gewundert und bin gleich wieder eingeschlafen. Dann dauernd der warnende Satz "Mach das nicht! Mach das nicht!". Später träumte ich von meiner verstorbenen Katze, welche auf einem bestimmten Stuhl liegen bleiben sollte, dies aber partout nicht wollte und irgendwie sehr unruhig war.

Montag, 10. März 2008

Wein und Trauben

Ein Südländer reicht mir auf einem Tablett ein Glas weißen Wein und eine Rebe herrlicher Trauben. Die Trauben sind besonders groß und von der Form etwas ungewöhnlich, da sehr langgestreckt. Das Licht schimmert durch ihre pralle Wölbung hindurch und gibt ihnen eine großartige zartviolett-goldene Farbe. Ich bin so mit den Trauben beschäftigt, daß ich meine Umgebung kaum registriere, meine aber, daß sich dies auf dem Kindergartenspielpatz meines Elternhauses zugetragen hat.

Wein
Allgemein: ...Im Wein ist das Erregende, ist die Kraft des Geistes, welche die Erdschwere überwindet, die Phantasie beflügelt. In seinem Zeichen stehen stille Gemeinschaft und bacchanalische Lust und der tiefste Einigung vermittelnde Ernst des Sakralen im Abendmahl. Wo im Traume sich ein Rebgelände an die Hänge der Traumlandschaft baut, wo Trauben am Spalier hangen oder dem Träumer geschenkt worden - "ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben" -, wo goldener und dunkelroter Wein im Kelchglase des Traumes leuchtet, da ist positives und bedeutendes Leben. Das Weinwunder ist von der Seele aus gesehen ein göttliches Lebenswunder der Wandlung von erdhaft vegetativem Sein zum beflügelnden Geiste.

Samstag, 8. März 2008

Löchrige Lust

Vor einer hohen Wand, welche ich mit dickflüssigem weißem Putz glätte. In der Wand befinden sich kleinere und größere Löcher, welche eine seltsame Wirkung auf mich ausüben. Mein männliches Ich denkt plötzlich nur noch daran, seinen Schwanz irgendwo hineinzustecken. Doch die Löcher in der Wand reichen mir nicht, ich denke mehr an warme und weiche Öffnungen und ich verliere die Kontrolle. Von Lust überwältigt fällt mir ein, daß sich gleich in der Nähe ein Kinderkrankenhaus oder Kinderheim befindet. Ich beschließe, mir dort ein Kind zu suchen. Um mich zu tarnen krieche ich lautlos auf allen Vieren den Boden entlang. Die ganze Örtlichkeit schein ein riesiges U zu sein und während sich an einer Strebe des Us meine Wand befindet, liegt das Kinderheim auf der anderen Seite. Ich muß also um die Kurve des Us kriechen, wo sich überhaupt nichts befindet. Der Boden ist nachgiebig, aber nicht weich, so als würde irgendwas mit Stoff bespannt sein. Auf einmal sehe ich den Boden nicht mehr waagerecht, sondern senkrecht vor mir. Ich muß nun also senkrecht diese Wand hinaufkriechen. Zuerst habe ich Zweifel, ob das funktioniert, aber ich klemme mich irgendwie an die Wand und hieve mich hoch. Geht doch! Ich bin nicht gewillt aufzugeben, wenn ich meiner Befriedigung so nahe bin. Im Traum denkt mein beobachtendes Ich an einen Zeck, so wie Grenouille in "Das Parfum" genannt wird. Auch ich bin ein Zeck und klettere mühsam, aber zäh auf allen Vieren die Wand hinauf, um mein nächstes Opfer zu finden. Die ganze Perspektive dreht wieder in das Waagerechte und unauffällig, immer bemüht, mich der Umgebung anzupassen und mit ihr zu verschmelzen, krieche ich weiter. Jetzt kauere ich zwischen mehreren Reihen Kinderbetten, doch leider kommt dauernd eine Kinderschwester vorbei, so daß ich still liegen bleiben muß und mich nicht rühren kann. Dabei suche ich mit den Augen die Kinderbetten ab, um ein erreichbares Kind zu finden. Ich sehe auch eines, doch leider reißt die Patroullie der Kinderkrankenschwestern nicht ab, so daß ich an meinem Vorhaben gehindert werde. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich selbst zu befriedigen, und ich stelle mir in meiner Phantasie warme Münder und enge Löcher vor, in welche ich meinen Schwanz versenke, bis ich zum Höhepunkt komme. Meine Lust ist dabei vollkommen objektfixiert, die Kinder haben weder Namen noch Gesichter. Schließlich befinde ich mich wieder auf der anderen Seite des Us und will an der Wand weiterarbeiten. Da fällt mein Blick auf einige Löcher und sofort hat mich die Lust erneut fest im Griff. "Nicht schon wieder!" denke ich. Unbewußt bemerke ich wohl, daß die Lust meine Selbstbestimmung zerrüttet und mich zu einem unermüdlich kriechendem Zeckbock macht.

Bemerkung: Der Traum hinterläßt einen schalen Geschmack. Ich frage mich, was wohl aus meinem männlichen Ich geworden wäre, wenn ich mir für dieses Leben einen männlichen Körper ausgesucht hätte.

Donnerstag, 6. März 2008

Träume bald sichtbar?

https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/wissenschaft/730878.html

Vielleicht muß ich ja Träume bald nicht mehr aufschreiben, sondern zeichne sie per Traumvideo auf. ;o)

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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