Oft werden in Meditationen oder Träumen Farben gesehen. Es handelt sich dabei um eine Farbaktivität in der Seele und durch die Seele in der Aura, die das körperliche Leben durchdringt und umgibt, so wie Nahrung, die im Magen verdaut wird, den ganzen Menschen ernährt...
Wenn Sie während einer Meditation vor Ihrem inneren Auge eine Farbe sehen, merken Sie sie sich im Geiste, und schlagen Sie später Ihre Bedeutung nach....
....wenn Sie sich "pink", "purpur" oder wie auch immer fühlen, schreiben Sie es auf. Es wird etwas auslösen und Sie werden feststellen, daß Wissen folgen wird. Wenn Sie es nicht aufschreiben, blockieren Sie es...
...Wenn Sie merken, daß eine bestimmte Farbe Ihnen wieder Energie gibt, sollten Sie sich für eine Woche oder länger mindestens zweimal am Tag mit dieser Farbe "nähren".
(aus "Schöpferkraft der Farben" der Essener Friedensbruderschaft)
Zitate und Tips - Sonntag, 19. August 2007, 22:32
Im Traum sang ich dieses Lied mit allen Strophen auf Deutsch.
Ich wußte gar nicht, dass ich das noch kann.
1. Durch's Gebirge durch die Steppen
Zog unsre kühne Division
Hin zur Küste dieser weissen,
Heiss umstrittenen Bastion.
2. Rot vom Blut, wie unsere Fahne,
War das Zeug. Doch treu dem Schwur,
Stürmten wir die Eskadronen,
Partisanen vom Amur.
3. Kampf und Ruhm und bittere Jahre!
Ewig bleibt im Ohr der Klang,
Das 'Hurra' der Partisanen,
Als der Sturm auf Spassk gelang.
4. Klings es auch wie eine Sage,
Kann es doch kein Märchen sein:
Wolotschajewska genommen!
Rotarmisten zogen ein
5. Und so jagten wir zum Teufel
General und Ataman.
Unser Feldzug fand sein Ende
Erst am Stillen Ozean
Wort-und Zahlenträume - Sonntag, 19. August 2007, 10:18
Der Wecker klingelt. Ich wache in meinem alten Kinderzimmer auf. Es ist gegen 8 Uhr. Ich muss zum ESP-Unterricht und als ich ins Wohnzimmer gehe, bemerke ich, dass die Uhr meiner Mutter auf dem Klavier gegen 7 Uhr zeigt. Hat sie etwa keine Sommerzeit eingestellt? Ich finde eine andere Uhr, die gegen 9 Uhr zeigt und schließlich eine dritte, die endlich die richtige Zeit anzeigt. Anscheinend bildet meine Mutter immer die Halbsumme zwischen zwei Zeiten, um die richtige zu wissen. Nun ja, ziemlich umständlich, wundert mich bei ihr aber nicht.
Auf dem Weg zum ESP-Unterricht treffe einen Ausländer namens Said, der wohl in meine Klasse geht, denn er will ebenfalls in den ESP-Unterricht. Wir gehen gemeinsam den Weg und verlieren uns wieder aus den Augen, als ich einige von meinen ehemaligen Klassenkameraden sehe. Im Raum angekommen, wo der Unterricht stattfinden soll, empfängt mich meine jetzige Gruppenleiterin, die dort auch den Unterricht leitet. Sie fragt mich, ob sie mich kurz in ESP einführen soll, worauf ich abwinke und sage, dass ich schon in der 6. Klasse eingeführt worden bin (mit Bewußtsein über mein jetziges Alter).
Mir fällt auf, dass sich Raum hauptsächlich ehemalige Kollegen aus dem Bekleidungskombinat befinden. Jetzt wird mir klar, dass es kein ESP-Unterricht ist, sondern die Ausbildung im Nähen. Am Müggelsee findet demnächst ein großer Wettbewerb statt (vielleicht auch eine Prüfung?), wo alle teilnehmen. Eine ehemalige Mitschülerin vom Abitur, B., die sich ebenfalls im Unterricht befindet, bemerkt trocken, dass es zu dieser Zeit am Müggelsee wahrscheinlich wieder mächtig heiß ist. Ich nicke, das wird bestimmt kein Zuckerschlecken.
Danach verliere ich mich in verwirrten Gedanken über mein Abitur. Mir fällt auf, dass es schon vier Jahre her ist, dass ich das Abitur begonnen habe, also die Prüfung schon hätte vor zwei Jahren ablegen müssen. Ich kann mich aber gar nicht erinnern, in letzter Zeit beim Unterricht gewesen zu sein. Sollte ich diesen vielleicht versäumt und die ganze Zeit geschwänzt haben? Ich kann mich ebenfalls überhaupt nicht an meinen Stundenplan erinnern, nicht einmal das - und ich weiß nicht, wo ich wann zu welcher Schulstunde muss.
Bemerkung: Meine praktische Ausbildung zum Kleidungsfacharbeiter fand in einem Gebäude direkt am Müggelsee statt. Diese Abi-Träume habe ich desöfteren. Im Traum habe ich dann meist noch keine Abiturprüfung abgelegt, jedoch ist mir mehr oder weniger bewußt, wieviel Zeit vergangen ist und dass ich nicht mehr zum Unterricht gehe, so dass ich denke, ich habe den Unterricht vergessen und verpasst. Oftmals bemühe ich mich umsonst, mich an meinen Stundenplan zu erinnern. Es ist immer die Empfindung, etwas lang Vergessenes und Versunkenes kommt plötzlich wieder an die Oberfläche, wobei sich herausstellt, dass es noch gar nicht abgeschlossenen ist. Mein Abiturzeugnis habe ich allerdings schwarz auf weiß in meinen Unterlagen. Wahrscheinlich ist das die späte Strafe dafür, dass ich damals immer so viel geschwänzt habe.*gg*
Schulträume - Montag, 13. August 2007, 19:49
Ich bin auf einem Weg, wo sich mir auf einmal eine felsige Bergwand, die über und über mit Glassplittern bedeckt ist, in den Weg stellt. Ohne jedes Zögern versuche ich diese Wand barfuß zu erklettern, was sehr gefährlich ist, denn die Glassplitter sind alle lose und ich kann mich an ihnen nicht festhalten. Auch weiß ich nicht, wie stabil und fest die größeren Teile Glas sind. Sollte ich falsch treten oder mich an etwas verkehrtem festhalten, würden die Glassplitter mit mir wahrscheinlich wie eine Lawine hinunterrollen.
Dann stehe ich neben meinem Bruder, der mir irgendetwas sagt, das in mir unglaubliche Wut auslöst. Ich beginne herumzurennen und alle in meiner Umgebung anzuschreien. Dies sind außer meinem Bruder vor allem meine Mutter, K., meine Schwägerin und noch jemand Viertes, den ich nicht identifizieren kann. Diese schauen mich überrascht an, scheinen sich über meinen Ausbruch aber hauptsächlich zu amüsieren. Er hat ja auch etwas Kindisches, ich komme mir selbst bescheuert vor, mich so aufzuführen, aber dass mich anscheinend niemand ernst nimmt und alle lachen, macht mich noch wütender. Ich schreie jetzt, dass sie alle abhauen sollen und meine Schwägerin, die gerade sitzt, schubse ich sogar, damit sie aufsteht und verschwindet. Ich weiß selbst nicht so genau, was mit mir los ist, aber ich kann auch nicht mehr aufhören. Die anderen gehen, allerdings lachen sie weiter über mich. Sie nehmen das nicht ernst und sehen es mehr als Spiel, so dass ich schließlich mitmache, drohend hinter ihnen herrenne und ebenfalls so tue, als würde ich lachen. In Wirklichkeit meine ich es aber nicht so, sondern bin unglaublich verletzt und hilflos.
In der nächste Traumsequenz erhalte ich einen Telefonanruf. Es ist meine Mutter. Ich höre ihre Stimme und sie sagt mir, dass Vater tot ist. So schnell hätte ich damit gar nicht gerechnet. Aber es kommt auch nicht völlig überraschend. Eigentlich dachte ich, ich hätte schon genug getrauert, als wir dachten, dass er sterben würde, und es würde mich jetzt nicht mehr sonderlich treffen, doch ich beginne trotzdem zu weinen. Das passt meiner Mutter mal wieder nicht, was mich wütend macht und mich erneut in eine Auseinandersetzung mit ihr drängt. Ich sage ihr, dass sie mich doch einfach mal weinen lassen soll, hinterher sei es wieder gut und was sei denn so schlimm daran.
Alle anderen Träume - Samstag, 11. August 2007, 11:22
Der Traum beginnt damit, dass ich erwache. Ich liege in meinem Bett, habe aber das Gefühl, dass jemand im Zimmer ist. Dieser jemand setzt sich auf mein Bett und betrachtet mich ganz genauso wie es meine Mutter früher getan hat, wenn ich krank war. Ich selbst habe meinen Kopf zur Wand gerichtet, weshalb ich nur aus dem Augenwinkel den Umriß eines Kopfes wahrnehme. Da ich weiß, dass eigentlich niemand im Zimmer sein dürfte, versuche ich mit aller Kraft, meinen Kopf zu drehen, was aber nicht gelingen will. Ich bin wie gelähmt und kann mich nicht bewegen. Mir ist unheimlich, gleichzeitig ist aber auch ein warmes, umsorgtes Gefühl da, eben so, wie wenn meine Mutter an meinem Bett saß, als ich krank war. Ist sie es vielleicht wirklich? Sie hat ja einen Schlüssel zur Wohnung. Endlich schaffe ich es mit größter Anstrengung den Kopf zu drehen (im Traum oder wirklich - ich weiß es nicht mehr) und sehe, dass ich anscheinend meine Deckenlampe für einen Kopf gehalten habe. Aber was ist mit dem Gefühl, dass sich jemand auf mein Bett setzt?
Nun befinde ich mich auf einmal im Bademantel auf Arbeit und das, obwohl ich heute gar nicht gehen wollte und mich krankgemeldet habe. Ich habe keinen Schimmer, wie ich da hin gekommen bin. Es ist eine ganze Menge los, Klienten sind da, um die ich mich aber nicht kümmere, da ich eigentlich gar nicht dort sein sollte, zwei Frauen von der Kasse (die es eigentlich nicht mehr gibt), wollen was wegen einer Zweitunterschrift von mir und ein mir wildfremder Kollege überreicht mir ein Zeitung mit einer Seite über verschiedene Kolleginnen. Er scheint mich zu kennen und mich extra aufgesucht zu haben, ich kenne ihn aber nicht, tue jedoch so, als wüßte ich Bescheid. Leider habe ich die Seite mit den Kolleginnen verblättert und finde sie nicht mehr wieder. In dem Büro, in dem ich mich befinde, hat man direkt einen Blick auf den Hof mit mehreren Bäumen und einem kleinen Häuschen. Das Häuschen erinnert mich an das Küsteramt vom Hof meiner Kindheit. Die Bäume sind ohne Blätter, aber was mir zuallererst auffällt ist, dass eine getigerte Katze in den Bäumen totalen Rabatz macht und sich wie ein Affe benimmt. Sie klettert in Windeseile die Bäume herauf und herunter, springt von Ast zu Ast, schlägt dabei Purzelbäume und spielt total verrückt. Es ist lustig anzusehen, schließlich fällt sie aber von einem der oberen Äste, der sich fast vor meinem Fenster befindet, herunter auf den Boden. Doch sie scheint sich nichts getan zu haben und ist immer noch putzmunter. Ich mache mich nun auf den Weg nach Hause, wird auch langsam Zeit.
Unheimliche Träume - Mittwoch, 8. August 2007, 12:32
Eine Art Haus oder Schuppen mit einen Garten drumherum. Es findet irgendein Treffen aller Bekannten meines Bruders statt und das sind eine Menge. Ob das eine Party ist, weiß ich nicht, da auch Sachen geräumt werden. Ich renne im Garten die ganze Zeit ohne Oberteil ums Haus, was ich aber völlig natürlich und angenehm finde. Erst als ich merke, dass dies wohl einige Männer leicht verwirrt, ziehe ich mir ein T-Shirt über. Es ist unter den Gästen jemand, den ich noch nicht kenne. Er sieht aus wie ein Jugoslawe und ich kümmer mich nicht weiter um ihn, bis eine Frau mich warnt, dass ich mich ja nie mit ihm treffen soll. Was meint sie damit? Ist er vielleicht ein Frauenmörder? Weiß sie mehr als ich? Die Gedanken vergesse ich schnell wieder, als ich in irgendwelchem Plunder herumwühle. Ich finde ein Schulheft, das anscheinend jemandem von den Gästen als Tagebuch und Notizheft gedient hat. Das ist hochinteressant! Ich möchte zu gerne herausfinden, wem es gehört und ob es absichtlich hier deponiert oder vergessen wurde. Anhand der Eintragungen kombiniere ich schlau, dass das Heft einer Frau gehört und diese Sekretärin ist, denn ich fand darin sowohl die Skizze eines Kleides, als auch eine Eintragung über Stenografie.
Es gibt nun eine längere Lücke in meiner Traumerinnerung. Später bin ich mit noch jemandem unterwegs, um einen Typen zu finden, mit dem ich irgendwas bezüglich einer Wohnung zu klären habe. Ich glaube, er will auch in eine Wohnung ziehen, die ich ebenfalls entdeckt habe, aber es stellt sich heraus, dass er doch in seiner alten bleibt.
Als ich ihn suche, befinde ich mich in einem alten öffentlichen Haus. Ich öffne die erste alte Kassettentür und finde dahinter nur einen kleinen Raum mit mehreren Spiegeln. Ich fürchte mich etwas, in die Spiegel zu schauen, da ich denke, dass sie mir vielleicht etwas anderes zeigen, als ich erwarte, aber alles ist normal. Gegenüber der ersten befindet sich noch eine Tür, die ich ebenfalls öffne und wieder finde ich einen kleinen Spiegelraum. Auch hier scheint alles normal zu sein, nur meine schönen weißen Zähne fallen mir auf. Sind die wirklich so weiß und gerade? Auch hier befindet sich gegenüber dem Eintritt eine zweite Tür, als ich sie öffne, stehe ich erneut in einem kleinen Raum mit mehreren Spiegeln. Hier ist ebenfalls alles normal, wenn ich auch nicht so genau hinschaue, da ich immer noch fürchte, dass es mit den Spiegeln irgendetwas unheimliches auf sich hat. Natürlich gibt es auch hier wieder eine gegenüberliegende Tür. Als ich durch sie hindurchstürme, weil ich erwarte, wieder nur einen Spiegelraum zu finden, platze ich mitten in ein Meeting von mehreren grau gekleideten Männern. Wie peinlich! Einer führt mich zu einer Tür auf der anderen Seite hinaus und bedeutet mir, dass ich warten soll. Dies scheint ein normaler Warteraum zu sein, mit schwarzer Ledergarnitur, nur leider ist das Leder ziemlich dreckig, als wenn hier schon ewig nicht mehr saubergemacht wurde.
Alle anderen Träume - Sonntag, 5. August 2007, 14:27
Es ist Nacht und ich bin in meiner spärlich beleuchteten Wohnung von Unmengen Büchern umgeben. Die Wohnung ist etwas anders als meine richtige, mit vielen Fensterfronten, so dass sie fast von allen Seiten einsehbar ist. Obwohl es schon spät ist, bin ich noch auf, weil ich warte, bis meine Nachbarn fest schlafen, da ich irgendetwas aufräumen will. Dabei fällt mir ein, dass ich ja in meinem Weblog einen Eintrag darüber veröffentlichen wollte, wie ich an die Autogrammadresse von Thomas Mann schrieb. Die Adresse selbst hatte ich vom Wilden Kaiser bekommen und ich habe einen Brief an diese Adresse geschickt. Daraufhin erhielt ich eine Antwort, ohne Autogramm, aber dafür mit einem Buchgeschenk. Es ist allerdings kein Buch von Thomas Mann, was mich um so mehr freut. Während ich in den Büchern meiner Wohnung stöbere, fällt mir auch ein Stapel in die Hände, der Blütenstaub gehört. Ich habe keine Ahnung, was der in meiner Wohnung macht, beginne aber im obersten Buch zu blättern. Es ist fast ganz ohne Text, nur mit Bildern, die randlos über alle Seiten gedruckt sind. Sie erinnern mich an eine Mischung aus "Sleepy Hollow" und Orwells "1984".
In meiner Firma gibt es zwei kostenlose Karten für "Death Proof" von Tarantino, es können also zwei Mitarbeiter ausgesucht werden, die in diesen Film gehen dürfen. Ich befinde mich unter den Mitarbeitern meiner alten Abteilung und es steht irgendwie sofort fest, ohne dass jemand gefragt wurde, dass Kollegin M. in den Film geht. Ich finde das irgendwie ungerecht, deshalb stelle ich mich einfach dazu und sage, dass ich auch in den Film möchte. Kollege Sch. meldet sich und ergreift Partei für mich. Er sagt, es könne ja nicht sein, dass jemand, der sich ständig auf Schulungen rumtreibt und wenig arbeitet, dafür noch belohnt wird. Dann werden alle Kollegen befragt, ob sie damit einverstanden sind, wenn ich in den Film gehe und sie nicken diese Entscheidung ab. Als nächstes befinde ich mich vor dem Kino, wo eine kilometerlange Schlange steht, mindestens so lang, wie die Schlangen an der Mauer, als die DDR geöffnet wurde. Ich denke mir, dass ich doch niemals in das Kino komme, wenn ich mich hinten anstelle, und es gelingt mir, mich weiter vorne in die Massen hineinzudrängeln. Im Kino angelangt, stellt sich jetzt heraus, dass ich ein bestimmtes Dokument brauche (es sieht aus, wie ein Einschreiben), um in den Film gelassen zu werden. Ich habe aber nichts in den Händen. So ein Mist! Warum habe ich daran nicht gedacht? Ist doch klar, dass die irgendwas sehen wollen. Da legt mir Kollegin P., die anscheinend auch in den Film geht, irgendein anderes Formular hin, wo ich einfach was raufschreiben soll. Dies soll dann ausreichen, also tue ich das.
Wieder mal auf Reisen, allerdings kann ich im Traum selbst nicht ausmachen, wo ich mich befinde. Ich schwanke zwischen Mittelmeerküste/Adria und der Nähe von Paris. Nachdem ich durch verschiedene Landschaften gewandert bin, mache ich Pause in einem Park. Anscheinend ist es ein Tierpark, denn es gibt dort eine riesige Sandkiste, in welcher ein Nashorn herumtollt und sich im Sand wälzt. Komischerweise ist kein Zaun um diese Sandkiste, aber ich denke mir, das wird schon seine Richtigkeit haben und das Nashorn wahrscheinlich harmlos sein. Ich sitze also auf einer Bank und beobachte das Nashorn. Dieses wird immer ausgelassener und wilder, schmeißt sich in den Sand, tobt wieder hoch, es wird immer wütender und plötzlich rast es aus der Sandkiste mitten in den Park auf ein Paar Leute los. Diese liegen schließlich dicht zusammengepfercht in einer Ecke, es scheint ihnen aber nichts passiert zu sein.
Tierträume - Donnerstag, 2. August 2007, 10:48
Ich erinnere mich undeutlich, letzte Nacht an einem Schreib- oder Lyrikseminar mit Harald Schmidt teilgenommen zu haben. Dabei war ich ziemlich erleichtert, dass er mich nur dann aufrief, wenn mir wirklich mal was eingefallen war. Mit diesem schien er auch sehr zufrieden, mehr noch, er schien mich sogar irgendwie zu favorisieren. Insgeheim hatte ich aber ständig das Gefühl, dass mir viel weniger als den anderen Teilnehmern einfällt und es sich nur um glücklichen Zufall handelt, dass Schmidt mich immer in meinen guten Momenten erwischt.
Kurzträume und Fragmente - Dienstag, 31. Juli 2007, 20:43
Es soll ein Initiationsritual stattfinden. Alles ist schon vorbereitet. Das Ritual selbst soll so aussehen, dass ich und einige andere Frauen schnellstmöglich einen nicht sehr steilen Berg zu erklimmen haben, dabei aber durch Matsch, Geröll und einige andere Hindernisse müssen. Der Aufstieg wird recht beschwerlich sein und wir werden uns beeilen müssen, da das Ritual gleichzeitig eine Art Wettkampf darstellt. Zum Glück ist noch etwas Zeit, denn ich habe keine große Lust dazu. Mein Vater spielt bei den Vorbereitungen eine Rolle und ich bekomme verschiedene Glückwunschkarten überreicht, die sich auf dieses Ereignis beziehen. Dann unterhalte ich mich mit Y., die Adoptionstochter meiner Schwägerin, die als Gast anwesend ist. Sie überreicht mir ein Geschenk, welches ich aber noch nicht auspacken will, da ich denke, dass es falsch wäre, dieses zu tun, bevor das Ritual stattgefunden hat. Doch sie bedrängt mich, hineinzuschauen, wahrscheinlich weil sie neugierig ist, ob mir das Geschenk gefällt. Schließlich lasse ich mich überreden und öffne es. Eine niedliche kleine Kuckucksuhr kommt zum Vorschein, mit einem rosafarbenem Kuckuck, der alle naselang trällert und tririlliert, allerdings nie "Kuckuck" ruft.
Initiation (Einweihung in ein Geheimnis; Reifefeier bei den Naturvölkern)
Psychologisch:
Nimmt man im Traum an einer Initiation teil, so heißt das in der Regel, daß man neue Teile seiner Seele und seines Unbewußten wahrnehmen wird. Dies kann dazu führen, daß sich das Leben des Träumenden ändern und er allmählich beginnen wird, mehr über den Sinn des Lebens zu verstehen.
Bemerkung: Mir fällt auf, dass die Uhr gar keine Ziffern oder Zeiger hatte, sondern nur kleine Löcher für den Kuckuck. Oder sind mir Ziffern und Zeiger einfach nicht aufgefallen?
Alle anderen Träume - Samstag, 28. Juli 2007, 13:01
Eine Art Meditation zu den Worten "unaussprechliche Nähe" und "aussprechliche Nähe", wobei letztere Redewendung völlig natürlich und logisch erscheint.
Wort-und Zahlenträume - Freitag, 27. Juli 2007, 19:53
Eine hübsche junge Frau liegt ausgestreckt auf dem Fußboden meines Zimmers. Was macht sie denn da? Auf den ersten Blick denke ich sofort an eine Meerjungfrau, das liegt, wie ich auf den zweiten Blick feststelle, daran, dass sie bis zur Brust in eine Plastikfolie gewickelt ist, was von weitem wie ein Fischschwanz aussieht. Eine der nackten und sehr wohlgeformten Brüste ist aus der Folie herausgerutscht. Die Frau selbst ist quicklebendig und moderiert, wie es scheint, irgendeine Sendung. Warum sie das auf diese Art tut, ist mir unklar, aber wahrscheinlich muss das so sein.
Ich steige in einen Fahrstuhl. Es ist ein sehr besonderer Fahrstuhl, obwohl ich nicht sagen kann, wieso. Man kommt nicht darum herum in ihn einzusteigen, selbst wenn man nur eine Etage hoch will. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es ist so, weshalb jeder auf jeden Fall einsteigen muss. Auch das Innere des Fahrstuhls ist irgendwie besonders. Die Wände bestehen aus blauen transparenten Mustern und ein älterer Mann mit schlohweißen Haaren ist anscheinend der Fahrstuhlführer. Er steht in einer Ecke und schaut mich unentwegt an. Ich habe das Gefühl, als würden seine Augen heller und heller werden. Auf einmal beginnen sie wie Wunderkerzen zu sprühen, nur noch viel heller, mit einem weißen strahlendem Licht. Später sehe ich weiße riesige Augäpfel, die sich in ihrer elliptischen Form einander überlagern, wie eine Art Regenbogenmuster an den Fahrstuhlwänden.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 26. Juli 2007, 23:30
Das Licht der Neonröhren auf dem Klinikflur fällt durch die Glastür meines Zimmers. Es erhellt nicht die Dunkelheit der Nacht, sondern verstärkt die Schatten noch, ihr Schwarz und ihre Kälte. Flackernde kleine Lichtquellen auch im Krankenhauszimmer selbst, an diversen Geräten. Ich schlafe und schlafe nicht, der Schlaf ist leicht, er scheint mich zu fliehen und doch nicht von mir zu lassen. Immer wieder wache ich auf. Vor dem Schlafraum das kleine Glaskabuff der wachhabenden Schwester. Ich bin in dem Zimmer eingeschlossen, bis auf das Klinikpersonal darf niemand hinein. Jemand klopft an die Tür. Die Schwester fängt den Besucher ab und ich höre, wie sie sagt, dass keine Besuchszeit sei und niemand zu mir dürfe.
Es ist mir recht. Ich will gar nicht wissen, wer der Besucher ist. In schmerzvoller Dumpfheit durchwache ich die Nacht. Wie ein Verhängnis lastet sie auf mir, ein schwarzer schwerer Vorhang, in dessen Falten ich mich verfangen habe. Ein Gefühl von unspezifischer Angst und transzendentem Schmerz. Es gibt keine Ursache, es ist etwas außerhalb meiner selbst. Ich beobachte es wie ein Tier, einen schwarzen Vogel, der auf meinem Brustbein brütet. Es scheint nicht mein Schmerz und meine Angst zu sein, es ist die unter der Schwere und Einsamkeit der Nacht konzentrierte Atmosphäre des Krankenhauses. Ich weiß, dass es nur ein Traum innerhalb eines Traumes ist, weiß, dass mit der Nacht auch dieses Gefühl geht. Alleine sie ist es, welche die Pforten zu den unterschwelligen Abgründen des menschlichen Leids öffnet, am Morgen würden sie wieder verschlossen sein. Es gibt keinen Grund, sich vor der Angst zu fürchten. Sie ist ein Besucher, der mit der Nacht kommt und mit dem Tag geht. Alles ist in bester Ordnung.
Unheimliche Träume - Dienstag, 24. Juli 2007, 19:50
perfekte Synchronizität, als ich heute Morgen zur U-Bahn ging. Ich meinte, mich müsse der Schlag ereilen, weil ich hinter mir laut eben diesen einen Walzer von Schostakowitsch pfeifen hörte, der mein
Lieblingswalzer(hier in der schöneren Version als bei youtube) ist. Ein Mann auf einem Fahrrad radelte vorbei und pfiff unbekümmert genau diesen Walzer vor sich hin, ein Sandwich in der einen, den Lenker in der anderen Hand, bis er aus meinen Augen verschwand.
Zufall kann das nicht mehr sein, das glaube ich nicht - schließlich hätte er alles andere, als ausgerechnet dieses Musikstück, das ja kein Gassenhauer oder Chart-Hit ist, pfeifen können, und zwar nicht gerade dann, wenn er an mir vorbeiradelt. Überhaupt geschehen in letzter Zeit vermehrt wirklich eigenartige Synchronizitäten und Zufälle, die deshalb so eigenartig sind, weil ich das Gefühl habe, irgendjemand schaut in mein Gehirn, sieht was ich denke und läßt die passenden Dinge dazu passieren. Es ist schon fast unheimlich. Manchmal möchte ich tatsächlich glauben, wir sind alle Marionetten, oder noch schlimmer, Versuchskaninchen in einem riesigen kosmischen Experiment.
Die Welt ist seltsam und magisch, wird es immer bleiben.
Ich behalte zur Zeit zwar nicht viel von meinen Träumen, doch dunkel kann ich mich erinnern, in der letzten Nacht in einer runden und sehr niedrigen Hütte gewohnt zu haben. Diese hatte die Form eines Mongolenzeltes, war jedoch entweder aus Gräsern oder aus Bambus gefertigt, o.ä. Material, hatte das Aussehen einer Eingeborenenbehausung. Sie war zwar wirklich eng, aber ich war trotzdem sehr froh sie zu haben, weil sie vor dem Regen schützte.
Soweit ist es nun also schon mit mir gekommen, dass ich gar nicht mehr von Wohnungen oder Wohnungssuche träume, sondern von Grashütten.
Wohnungsträume - Freitag, 20. Juli 2007, 19:43