Sonntag, 28. August 2005

Fahrstuhlabsturz

Schon zum zweiten Mal in wenigen Tagen von einem Fahrstuhlabsturz geträumt. Doch jedesmal fällt mir beim Fallen ein, dass ich träume und deshalb die Geschwindigkeit des Fallens beeinflussen kann. Darum landete ich beide Male weich und heute ließ ich mich sogar zu einem Luftballett hinreißen, wobei ich extra lange in der Luft blieb.

Donnerstag, 25. August 2005

Der Unfall

Im Traum verkündigte meine Chefin uns, dass wir eine kostenlose Fahrkarte bekommen würden, wenn wir Geld irgendwo einzahlen würden und die Quittung vorzeigen würden. Allerdings mußte das gleich geschehen und ich überlegte, wo ich so schnell hin könnte, um Geld einzuzahlen. Da fiel mir unsere Post ein und ich bin im Traum die mir auch in der Realität bekannte Straße hinuntergelaufen. Doch leider fand ich die Post nicht, obwohl es wirklich in real ein großes Gebäude ist. Ich bin im Traum die Straßenpassage bestimmt fünfmal abgelaufen, ohne dass ich eine Post gefunden hätte, wobei ich immer umdrehte, wenn ich wußte, dass ich zu weit bin, und das irritierte mich. Schließlich stellte ich mich hin un begann die Post vor meinem inneren Auge zu visualisieren. Und siehe da, ab dem Moment war sie im Traum wieder vorhanden, nur leider mußte ich feststellen, dass sie geschlossen ist und an den Eingängen stand was von Urlaub,.

Später bin ich im Traum über viele Flure, Gänge und Wege. Ich war unter anderem auf einem Hochhaus. Ich wollte gerade weiter durch den Gang des seitlich geöffneten und nur mit einem Geländer begrenzten Hochhauses eilen, als ich jemanden weinen höre. Außen am Geländer hängt ein kleiner Junge und hält sich mit letzter Kraft fest. Wahrscheinlich ist er beim Spielen auf dem Geländer herumgeklettert. Ich bin zwar nicht schwindelfrei und es ist ziemlich weit oben, aber ich eile auf ihn zu, um ihn irgendwie wieder raufzuziehen. Doch ehe ich bei ihm angelangt bin, läßt er los und stürzt in die Tiefe, wobei er immer gegen die Hauswände schlägt, abprallt und weiterkatapultiert wird. Ich hab mir zwar im Traum Vorwürfe gemacht, dass ich nicht schnell genug da war, doch sehr schockiert war ich nicht. Stattdessen hab ich meine Gefühle bewußt unterdrückt und mir gesagt "Passiert ist passiert, da ändert nichts mehr dran.", weil ich wußte, dass ich es sehr eilig habe und dass es wichtig ist, woanders hinzukommen.

Mittwoch, 24. August 2005

Das Vampirversteck

Ich bin eine Vampirin und mit einer ganzen Gruppe von anderen Vampiren unterwegs. Da die Sonne aufgeht, müssen wir uns verstecken. Wir flüchten deshalb in eine Scheune, wo wir auf Holzbrettern hocken und warten. Für die Scheune gibt es eine versteckte Landkarte, denn irgendwo in ihr gibt es einen Sumpf, in dem ein Dämon wohnt und durch den er die Erdoberfläche betritt. Wir wissen nicht, wo der Sumpf ist, aber als ich zufällig in eine Ecke gehe, merke ich, dass der Boden ganz langsam unter mir nachgibt. Ich gehe deshalb wieder raus aus dem morastigen Boden und zeige es den anderen. Die glauben es nicht, da der Boden ganz normal aussieht, und wollen es selbst ausprobieren. Deshalb stellen, bzw. setzen sie sich auch auf den Moorboden und sinken ganz langsam immer tiefer, scheinen es aber selbst nicht mitzubekommen, denn sie glauben immer noch nicht, dass dort ein Sumpf ist und behaupten, es passiere nichts.

Dienstag, 23. August 2005

Hitler's Ball

Kaum, dass der kleine Adolf sprechen konnte, wünschte er sich eines Tages, als er an der Hand von seiner Mutter lief, einen Basketball. Die Mutter fand die Idee nicht so gut und wollte ihm keinen kaufen. Stattdessen schenkte sie ihm einen großen Gymnastikball. Mit dem konnte man nicht spielen, aber der kleine Hitler lernte, auf dem Ball zu balancieren - zu stehen, zu laufen und auch sonst alle Bewegungen auszuführen, so dass er irgendwann fast gar nicht mehr von dem Ball hinunter mußte. Selbst als der kleine Adolf groß war, balancierte er unaufhörlich auf diesem Ball, wie es kein anderer jemals gekonnt hätte.

Montag, 22. August 2005

Entführt - im falschen Zimmer aufgewacht und die staubsaugende Katze

Zuerst träume ich, dass ein Ex-Freund bei mir zu Besuch ist. Er labert mich die ganze Zeit voll, aber ich bin trotzdem nett zu ihm und hoffe, dass er bald wieder geht. Er macht allerdings keine Anstalten, richtet sich häuslich ein und macht es sich bequem, indem er sich lang auf die Couch packt. Meinen Fernseher hat er irgendwo auf dem Fußboden positioniert und es liegen mehrere Videos darauf, die er mir zeigen möchte. Ich frage ihn, was er so tut und er antwortet, dass er Hartz-Empfänger ist. Außerdem erzählt er irgendwas von einem Segelausflug, der aber ausgefallen ist. Nach und nach kommen noch drei Mädels dazu, die mit an unserem Tisch sitzen. Ich kenne sie nicht und sie werden mir auch nicht vorgestellt. Ich denke, dass K. die wohl alle im Schlepptau hat, wie früher B.. Vielleicht war ja eine davon B. und ich hab sie nicht erkannt. Zum Glück gehen sie ziemlich schnell wieder, aber leider nicht K.

Der nächste Traum beginnt damit, dass ich erwache. Ich glaube zuerst, in meinem richtigen Bett zu liegen und tatsächlich aufgewacht zu sein, aber dann sehe ich noch halb verschlafen im Zimmer eine schwarz-weiße Katze. Ich denke, dass dies meine verstorbene Katze ist und glaube deshalb, wohl doch noch zu träumen, weil sie mich in meinen Träumen immer besucht. Als ich etwas wacher bin erkenne ich allerdings, dass es nicht meine Katze ist, sondern eine ganz andere. Ich bin so mit der Katze beschäftigt, dass ich überhaupt nicht auf meine Umgebung achte und weiterhin glaube, in meinem Bett zu sein. Die Katze ist total drollig. Immer wenn ich sie rufe, kommt sie an, packt wie ein Hund das Schnäuzchen auf die Erde und blinzelt mich an. Irgendwann während dieses Spieles fällt mir auf, dass das auf dem Boden gar nicht der Teppich ist, den ich in meiner Wohnung habe. Erst da achte ich auf meine Umgebung und muß zu meinem Erstaunen feststellen, dass ich mich in einem völlig fremden Zimmer befinde. Leider kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern, wie ich dort hin gekommen bin. Das letzte was ich weiß, ist der Traum mit meinem Ex-Freund. Deshalb frage ich mich, ob ich vielleicht - wenn ich auch nicht nachvollziehen kann, wie das geschehen konnte - bei ihm gelandet bin. Doch es irritiert mich sehr stark, mich an überhaupt nichts erinnern zu können, was zwischen jetzt und dem Besuch meines Ex-Freundes lag. Ich erinnere mich nur dunkel, dass es da letztens jemand mit einer Amnesie gab (wahrscheinlich meinte ich Martin Matsch aus dem "Müll"-Roman). Und in mir steigt der leise Verdacht auf, dass K. mich evtl. betäubt hat o.ä.. Da ich nicht weiß, wo ich bin, steige ich aus dem Bett und gehe zum Fenster. Dabei fällt mir auf, dass die Fenster kreuzweise vernagelt sind, was mich noch mehr irritiert. Durch einen Spalt kann ich erkennen, wie sich direkt neben dem Haus der Himmel in einer Wasserfläche spiegelt. Dann gehe ich wieder in das Bett zurück und warte darauf, was kommt, wobei ich alles aber immer merkwürdiger finde. Von diesen Gedanken lenkt mich die Katze ab, die Sachen macht, die ich noch nie gesehen habe. Erst setzt sie sich selbst irgendwie einen Hut auf und spaziert mit diesem die Fensterbank entlang und schließlich fängt sie sogar noch an staubzusaugen, indem sie einen, wahrscheinlich speziell gebauten Staubsauger mit sich herumschleppt. Irgendwann geht die Tür einen kleinen Spalt auf und die Katze wird aus dem Zimmer gerufen. Da das Bett hinter der Tür steht, kann ich niemanden erkennen. Nach einiger Zeit geht die Tür wieder auf und zwei Männer, die ich nicht kenne, kommen herein. Sie erklären mir, dass sie mich entführt haben, weil sie arbeitslos sind und mit mir als Geisel einen Arbeitsplatz erpressen wollen. Dabei zeigen sie mir einen Zeitungsartikel über Hartz IV. Mir wird zwar ganz komisch bei der Erkenntnis, dass ich entführt worden bin, aber ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben, da ich denke, es bringt eh nichts, wenn ich mich aufrege. Außerdem frage ich mich wieder, ob vielleicht K. etwas damit zu tun hat, da er ja ebenfalls Hartz IV-Empfänger ist und der letzte war, den ich getroffen hatte. Allerdings ist er nirgendwo zu sehen. Einer der Männer will mich mit drei Riemen an das Bett fesseln und ich bettele, dass er es nicht macht, da ich es absolut nicht ertragen kann, mich lange Zeit nicht bewegen zu können. Schließlich läßt er es zum Glück, wobei er anmerkt, dass meine Füße sehr dick wären, was mich wiederum ziemlich ärgert. Ich fühle nun, wie ich kurz davor bin, panisch zu werden, reiße mich aber immer wieder zusammen und zwinge mich selbst, ruhig zu bleiben. Doch dann muß ich auf einmal daran denken, dass wir am nächsten Samstag einen Ausflug nach "Klein Pompeji" machen wollten und der Gedanke, nicht dabei sein zu können, weil ich hier eingesperrt bin, ist so unerträglich, dass ich rot sehe und anfange zu schreien, wobei ich unaufhörlich trotzig, mich fast überschlagend rufe: "Neiiiiiiiiin!!!!!!! Ich will Samstag zu Hause sein!" Eine dicke Frau (bei der ich an Berta aus dem "Müll"-Roman denken muß), die nun ebenfalls im Zimmer ist, läßt sich davon gar nicht beeindrucken, sondern grinst nur und sagt hämisch zu den anderen: "So so......sie will Samstag zu Hause sein." Schließlich wache ich in meiner Panik auf und stelle zu meiner großen Erleichterung fest, dass ich mich wieder in meinem eigenen Bett befinde.

Mittwoch, 3. August 2005

Der Blutfleck

Ich treffe meine Tante und einen oder zwei Cousins im Wohnzimmer meiner Eltern. Meiner Tante übergebe ich ein Geschenk von ihrem jugendlichen Liebhaber, den sie anscheinend im Traum hat und den ich wohl irgendwo getroffen habe. Es ist etwas Elektronisches, sieht aus, wie ein klobiges, größeres Netzteil. Es gibt noch ein zweites Geschenk, ich weiß nicht mehr für oder von wem, welches so ähnlich wie das erste ist. Auch etwas Elektronisches. Während wir die Geschenke begutachten, bemerke ich, dass aus der Nase meiner Tante Blut läuft, welches etwas wässrig wirkt und sich in der Mulde über ihrer Oberlippe sammelt, um jeden Moment herunterzurinnen. Da sie es nicht zu merken scheint, sage ich es ihr schnell, damit sie das Blut mit dem Finger aufhalten kann. Doch ehe sie reagieren kann ist es schon heruntergetropft und ein bräunlichroter Fleck breitet sich auf dem blütenweißen Tischtuch aus.

Mittwoch, 27. Juli 2005

Der tote Vater

Letzte Nacht hatte ich einen Traum, von dem ich zwar keine Einzelheiten mehr weiß, der aber so gefühlsintensiv war, dass ich mir im groben gemerkt habe, worum es ging. Mein Vater war gestorben und ich trauerte und weinte. Irgendwo habe ich gelesen, dass solche Träume psychologisch als innerer Ablösungsprozeß gedeutet werden. Ich hatte seit meiner Jugend immer mal wieder solche Träume, in denen entweder mein Vater oder meine Mutter gestorben waren. Aber das Krasse an diesem Traum war, dass meine Mutter mich diesmal ausgelacht hat für meine Trauer, schließlich sogar ärgerlich wurde und mich heftig anfuhr. Allerdings habe ich mich trotzdem nicht von ihr beirren lassen und erst recht weitergemacht, weil ich irgendwie der Meinung war, dass auch er ein Recht darauf hat, dass man um ihn trauert, egal was für ein Mensch er gewesen ist.

Dienstag, 26. Juli 2005

Türen

Ich bin mit meinem Kumpel unterwegs und wir wollen in irgendein Lokal gehen, wissen aber noch nicht, wohin. Wir geraten in ein große Einkaufspassage mit vielen Lokalitäten, wo wir aber nicht bleiben wollen. Als wir die Einkaufspassage durchquert haben, gehen wir durch eine Tür und geraten in einen kleinen Gang. Wir merken, dass wir uns nun in einem Hotel befinden. Am Ende des Ganges kommen wir zu einer Stahltür, die mir verdächtig bekannt vorkommt. Ich überlege die ganze Zeit im Traum, woher ich die Tür kenne oder woran sie mich erinnert, aber erst nach dem Aufwachen weiß ich, dass es die Kellertür mit dem Totenkopf war. M. macht die Tür auf und wir sehen dahinter eine Werkhalle. M. meint, dass wir wieder auf die Straße kommen, wenn wir durch die Halle gehen und so nicht wieder den ganzen Weg zurücklaufen müssen. Er fragt jemanden, der dort arbeitet, ob wir die Halle durchqueren dürfen und der nickt. Als wir hindurchgegangen sind stehen wir auch tatsächlich wieder auf der Straße und wissen immer noch nicht, wohin. Nachdem wir ein Stück gelaufen sind und es langsam Abend wird, trifft M. auf der Straße eine Bekannte. Sie trägt einen türkisfarbenen Pullover und baggert ihn ziemlich dreist an, so wie das manchmal bei ihm vorkommt. Er verabschiedet sich wieder von ihr und wir landen irgendwann vor einem Saal, in dem getanzt wird. Ich will als Erste hineingehen, doch M. der genau hinter mir ist, hält mich zurück, zieht mich vom Eingang weg und sagt, dass dort seine Bekannte sitzt. Ich schaue nochmal genauer hin und sehe tatsächlich seine Bekannte im türkisfarbenen Pullover am Eingang sitzen. Da er sie anscheinend nicht sehen will, gehen wir wieder, aber ich frage mich, ob sie nicht zumindest mich schon gesehen hat an der Tür.

Sonntag, 24. Juli 2005

Du mußt es ihnen erzählen!

Ich treffe irgendwo R.G. und nachdem wir uns eine Weile unterhalten haben, sagt er wie selbstverständlich "Komm, wir gehen jetzt nach Hause." Also machen wir uns auf den Weg zu meiner Wohnung und ich denke noch, dass es seltsam ist, mit jemanden zusammen nach Hause zu gehen. Doch irgendwie kommen wir da nie an, sondern landen immer woanders. Schließlich befinden wir uns in den Fertigungshallen meiner früheren Bekleidungsfabrik. Dort beschleunigen sich die Bilder und Eindrücke auf einmal. Ich bekomme irgendwas von zwei Menschen (ein Mann und eine Frau) mit, die dort nicht gerne gesehen sind, weil sie einen Aufstand anzetteln und sich der Werksleitung widersetzen. Viele Teile des Traumes fehlen mir. Ich bin mir deshalb nicht mehr sicher, ob wir diese zwei gewesen sind, denn die Frau mit kurzen Haaren sehe ich dann auch von außen, wie sie festgehalten und anscheinend umgebracht wird. Zumindest erscheint mir wie in einem Kameraschwenk das Bild eines kahlen Hinterkopfes mit einem Loch an der unteren Hälfte, an dem sich Schmauchspuren einer Waffe befinden. Die Frau scheint tot zu sein. Doch dann wirkt sie wieder lebendig, schaut mich an und ruft immer wieder zu mir herüber: "Du mußt es ihnen erzählen! Du mußt es ihnen erzählen!"

Mit diesen Worten "Du mußt es ihnen erzählen!" im Kopf wache ich schließlich gegen 5:30 h auf.

Mittwoch, 13. Juli 2005

Bunte Kreise

An eine Handlung des Traumes kann ich mich nicht erinnern, aber ich erinnere mich, im Schlaf immer wieder mit kunterbunten Formen und Mustern gefüllte Kreise vor meinen Augen gesehen zu haben. Es ähnelte ein bißchen einem Kaleidoskop, aber andererseits nicht wirklich, weil die Muster durchgängig und ohne Struktur waren. Außerdem veränderten sie sich nicht in sich, sondern stattdessen wurde immer ein Kreis ganz ausgeblendet und dann der nächste eingeblendet, bis auch dieser wieder verschwand. Vielleicht eher mit Mandalas vergleichbar, auch wenn die Muster für Mandalas etwas unüblich waren. Eines der Muster erinnerte mich zum Beispiel an einen Kompass mit vier, sich in der Mitte treffenden Sternspitzen in den vier Himmelsrichtungen.

Mittwoch, 6. Juli 2005

Das Popstar-Casting

Ich bin in einer Art Popstar-Casting, wo ich mit einigen anderen zusammen ausgebildet werde, bzw. werden soll. Wir müssen dort verschiedene Dinge machen, z.B. auch einen Hindernislauf, wo wir über ein einige Meter hoch liegendes schmales Brett balancieren sollen. Ich weigere mich zuerst, weil ich ja weiß, dass ich nicht schwindelfrei bin und das deshalb nicht schaffen werde. Und das Brett ist mir viel zu hoch. Doch die anderen überreden mich, es zu versuchen und das tue ich dann schließlich auch. Total wackelig setze ich einen Fuß vor den anderen. Dabei wird das Brett immer schmaler, bis es nur noch so breit wie ein Schwebebalken ist, dafür ist es jetzt aber auch näher am Boden. Und irgendwie habe ich es dann doch geradeso geschafft. Wir müssen noch einige andere Aufgaben bewältigen, sportliche oder musikalisch-tänzerischer Art, wobei stets die Jury zuschaut, unter ihnen ein Mann mit einem dunklen Schnauzer. Irgendwann sagt dieser resignierend zu mir: "Du siehst am besten aus von allen und stellst dich am blödesten an."

Der fehlende Finger

Auf einer Tanzveranstaltung oder Party, wo die Leute bunt zusammengewürfelt an Schultischen sitzen (vielleicht Schuldisko?). A., bzw.(erst war es A. und wurde später dann zu F.) sitzt an einem der Tische und ich setze mich in einiger Entfernung ihm gegenüber, so dass er mich sehen kann, allerdings ohne zu grüßen oder irgendwas zu sagen. Und er ignoriert mich völlig, schaut immer an mir vorbei in den Raum. Erst als ein wahnsinnig gutausehendes blondes Mädchen neben mir steht, bzw. sich hinsetzt, schaut er in unsere Richtung, steht auf, kommt auf uns zu und fragt sie, ob sie tanzen will. Beide gehen auf die Tanzfläche, doch innerhalb von einigen Minuten kehrt das Mädchen wieder an ihren Platz zurück. Ich frage sie, ob sie keine Lust mehr zum tanzen hat und sie sagt zu mir in einem Tonfall, als ob sie sich ekeln würde: "Na hast du seine Hände gesehen?" Sie erklärt mir dann, dass ihm ein Finger fehlt (sie hat dafür einen ganz speziellen Satz benutzt, den ich mir aber nicht gemerkt habe und auch nicht, ob es der Daumen war oder der kleine Finger). Zum einen empfinde ich Genugtuung, weil er doch nicht so perfekt ist, wie er tut und deshalb jetzt ebenfalls mal ausgemustert wird, zum anderen tut er mir aber auch ein bißchen leid. Außerdem ist es mir neu, dass ihm ein Finger fehlt, weshalb ich neugierig bin, was da wohl passiert ist. Ich schaue noch, ob ich ihn irgendwo sehe, doch nachdem er auf der Tanzfläche stehengelassen wurde, ist er gegangen.

Samstag, 2. Juli 2005

Träum ich oder wach ich?

Ich habe ein abgebrochenes Glasröhrchen bei mir, halte es für eine zerbrochene Spritze, in dem irgenwelche Drogen sind. Einen Teil davon schlucke ich, den Rest führe ich mit dem Glasröhrchen in meiner Jackentasche weiter bei mir.
Ein großes Familientreffen, ich etwas desorientiert. Schließlich liege ich in einem Zimmer und schlafe, als ich merke, dass jemand neben meinem Bett steht. Ich glaube, es ist meine Mutter. Ich greife noch im Schlaf nach ihrem Finger und drücke mit aller Kraft zu, um die Person festzuhalten. Ich möchte wissen, ob wirklich jemand neben meinem Bett steht und wer das ist. Gleichzeitig versuche ich wach zu werden. Doch obwohl ich den Finger der Person festhalte, ist sie plötzlich verschwunden. Ich glaube deshalb erst, dass ich nun wach bin und dass es nur ein Traum war. Doch nach einer Weile bin ich mir nicht sicher und habe immer noch das Gefühl zu träumen. Deshalb versuche ich weiter, aufzuwachen. Irgendwann denke ich, ich bin wirklich wach, stehe auf und will laufen, doch mir dreht sich alles vor Augen, ich falle hin und zapple wie ein Käfer auf dem Rücken mit Händen und Füßen, weil ich aus irgendeinem Grund nicht aufstehen kann. Schließlich versuche ich auf dem Boden weiter herauszufinden, ob ich noch träume oder schon wach bin. Denn ich bin mir nicht sicher, alles scheint reell zu sein, aber trotzdem auch wieder nicht. Ich kneife mich in den Arm, aber ich merke nichts, es tut nicht weh. Trotzdem kann ich nicht glauben, dass ich wirklich noch träume und versuche nun etwas zu lesen. Dabei wache ich dann endlich tatsächlich auf.

Sonntag, 26. Juni 2005

A question of lust

Plötzlich entsinne ich mich wieder, die letzte Nacht im Traum "A Question of Lust" gesungen zu haben.

Mittwoch, 22. Juni 2005

Überwachsene Ruinen und Sportunterricht mit Freßeinlage

Ich bin auf einem Ausflug in einem Gelände, das wie eine überwachsene Maya-Stadt aussieht. Überall zwischen Büschen, Sand und Gras, sieht man große, behauene und mit vielen geheimnisvollen Symbolen verzierte Steinquader und Mauerreste. Ein Symbol an einer Mauerwand finde ich besonders interessant und deshalb fotografiere ich es. Es ist ein als ein Relief in Stein gehauener Schmetterling.

Im nächsten Traumbild sitze ich im Unterricht mit meiner alten Klasse. Den jungen Lehrer kenne ich nicht. Er fragt, wer von uns etwas bestimmtes erklären kann. Während ich die ganze Zeit nur zugehört, aber nicht mitgemacht habe, schnellt nun ganz spontan mein Finger nach oben. Ich bin fast die einzige die sich meldet, denn außer mir tut das nur noch jemand neben mir (ich glaube, es ist meine Schulfreundin). Der Lehrer nimmt mich natürlich sofort ran, wobei er etwas in der Art sagt wie "Mal sehen, was du zu sagen hast." und ich fange an, irgendwas über Zufälle zu erzählen.
Danach ist Sportunterricht und Massen von Schülern stehen in einer Mini-Arena, mit einer tiefergelegten kreisrunden Fläche. An der Seite führen ringsherum mit Gras bewachsene Abhänge hinauf und in einigen Abständen gibt es oben auf ihnen kreisrunde Plateaus. Die Fläche in der Mitte ist so voll, dass meine ehemalige Chemielehrerin, die in diesem Traum die Sportlehrerin ist, obwohl wir Sport eigentlich bei unserer Biologielehrerin hatten, ruft, dass sich auch einige auf die Plateaus stellen sollen. Ich krabbel also den Abhang hinauf und stelle mich auf eines von ihnen. Dann beginnen alle so eine Art Aerobic zu machen, die allerdings nur aus ein paar schnellen Rückstell- und Seitwärtsschritten besteht, eigentlich fast wie Tanzschritte. Ich hampel da oben mit und innerhalb von ein paar Minuten ist der Sport auch schon wieder vorbei und wir rollen mit einem Teil, das aussieht wie eine Hantel, allerdings nur mit einem Gewicht in der Mitte, das als Rad fungiert, die Abhänge wieder herunter, indem wir unsere Knie auf die an den Seiten herausragenden Enden der Stange legen und uns so hinunter katapultieren lassen. Danach befinden wir uns alle bei einem sehr reichhaltigen Buffetessen und unsere Sportlehrerin stellt immer wieder neue Speisen für uns bereit. Unter anderem auch eine riesige Schüssel mit roter DDR-Grütze und dabei sagt sie, dass es die Rote Grütze extra für mich gibt und dass ich jetzt mindestens die halbe Schüssel leer essen muss. Dies wiederholt sie den Rest des Traumes immer wieder, wobei sie jedesmal meinen Namen sagt und ich schon kräftig am Futtern bin. Allerdings frage ich mich dabei, warum die Sportlehrerin so viel Nachdruck auf mich legt und immer wieder meinen Namen nennt, bzw. erklärt, dass es die rote Grütze extra für mich gibt, denn das finde ich etwas eigenartig.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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