Mittwoch, 15. Juni 2005

Das große Arschloch

Letzte Nacht hab ich im Traum ein riesengroßes Arschloch gesehen. Oder besser gesagt - einen Mann mit einem riesengroßen Arschloch. Dieser ist nackt rumspaziert und trug nur einen Bart und eine Aktentasche. Damit ist er so herumstolziert, als würde er einen Armani-Anzug tragen. So wie der Kaiser ohne Kleider aus dem gleichnamigen Märchen. Als meine Chefin dann in den Raum kam, ist sie gleich wieder geflüchtet, weil sie den Anblick nicht ertragen konnte. Und auch ich habe versucht, diesen gräßlichen Anblick möglichst zu vermeiden und woanders hinzuschauen.

Dienstag, 14. Juni 2005

Die Wunde

Ich befinde mich irgendwo zusammen mit Kollegen aus meiner Arbeitsgruppe. Plötzlich bemerke ich am Oberschenkel auf meiner hellen Hose einen Blutfleck. Je genauer ich hinschaue, um so größere und mehr Flecken werden es. Weil mir die Blutflecken peinlich sind, ziehe ich mich mit einer anderen Person zurück. Ich kann mir nicht erklären, wo das Blut herkommt und glaube, dass es von außen irgendwie an die Hose gekommen ist. Doch die Kollegin zeigt auf eine Stelle an meinem Bein, wo immer mehr Blut aus dem Stoff der Hose quillt. Als ich die Hose ausziehe, finde ich eine Wunde am Oberschenkel, die zwar nicht tief ist, eigentlich sogar nur oberflächlich an der Haut, aber so ausgedehnt, dass sie von drei größeren, dreieckförmigen Hautlappen abgedeckt wird.
Zwischendrin fehlt mir ein Teil vom Traum, doch etwas später stehe ich mit einer Kollegin zusammen. Diese sagt zu mir, indem sie auf jemanden in einiger Entfernung zeigt, dass ich mit diesem irgendwas machen soll (was genau hab ich mir nicht gemerkt). Doch ich sage, zu ihr, dass das nicht geht, weil dies mein Vater sei. Dabei gebe ich ihr einen Nasenstüber, bzw. einen Stubs mit dem Finger auf die Nase, wie einem "überschlauen" Kind. (Jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir ein, dass mir mein Vater manchmal, wenn er besserer Laune war, so einen Nasenstüber gegeben hat, wenn ich mal wieder "neunmalklug" war, wie er das nannte.)

Samstag, 11. Juni 2005

Der Balkondieb

Ich trete auf meinen Balkon und merke, dass er leer ist. Ein Einbrecher ist in allen Häusern, die meinen Hof umgrenzen, auf die Balkone gestiegen, sogar bis hoch in den vierten Stock, und hat von dort die Stühle entwendet. Die Stühle hat er auf dem Hof zu einem Turm aufgebaut, wobei er einen Stuhl über den anderen stellte. Dieser Turm reicht sogar über das Dach der Häuser hinaus. Und seltsamerweise kippt er nicht um.

Die Aussage von irgendwoher im Traum aufgeschnappt, dass es 1900 Jahre dauert bis Haut zerfallen ist und sich aufgelöst hat.

Montag, 6. Juni 2005

Ordenseintritt und Germania-Museum

Ich will in einen kirchlichen Orden eintreten, doch um dort aufgenommen zu werden, muß ich erst ein Praktikum ableisten. Bei diesem Praktikum arbeite ich in einem riesengroßen Lagerhaus, wo alle, die dort angestellt sind, mit kleinen, leichten Rollstühlen durch die Gegend flitzen, um schnell von einem Ende zum anderen zu kommen. Außerdem ist es eine Art "Prüfungs"-Aufgabe, dass ich mit meinem Körper mehrere, wie Hüllen aufgestellte, dicke Pappwände durchstoße. Mit schwindelerregender Geschwindigkeit pralle ich im Rolli oder einem anderen Gefährt gegen diese Wände, bzw. Hüllen. Dabei kneife ich die Augen zusammen und halte die Luft an, höre wie ein Wand nach der anderen mit einem lauten Geräusch zerreißt und mir die Pappe um die Ohren fliegt. Die Anzahl der Pappwände hört gar nicht mehr auf und ich beginne mir Sorgen zu machen, dass meine Luft nicht ausreicht und ich sie nicht mehr länger anhalten kann. Aber irgendwie reicht es dann doch. In der nächsten Szene befinde ich mich vor einem Landhaus und beackere dort den Boden. R., ein ehemaliger Mitschüler, geht vorbei und direkt die Treppe des Hauses hinauf bis zur Eingangstür. Dort dreht er sich um und fragt mich, ob ich mitkomme. Ich reagiere nicht auf die Frage, aber während ich mit meinen Händen die Erde am Boden andrücke denke ich bei mir, dass ich mir das mit dem kirchlichen Orden direkt nochmal überlegen oder sogar lassen würde, wenn er versuchen würde, mich anzubaggern.

Im zweiten Traum bin ich mit meinem Kumpel auf einem großen Gelände, wo in einer Art Freilichtmuseum massenhaft alte wuchtige Gebäude aufgebaut sind. Es sind Gebäude aus der Hitlerzeit, die teilweise auf Bergen oder Hügeln stehen. Türme, Festungen, Triumphbögen und ähnliches. Eines dieser Gebäude nennt sich die "Wache" und sieht eigentlich mehr aus wie aus dem Mittelalter, denn es ist zumindest in den Grundmauern aus groben Felssteinen gebaut. Wir wollen aus irgend einem Grund unbedingt genau zu diesem Gebäude und kraxeln dann den Berg hoch, auf dem es steht, sowie an und um das Gebäude herum.

Donnerstag, 2. Juni 2005

Die Samson-Monster

Nicht nur von M. geträumt, sondern auch von J., seinem damaligen Bekannten, mit dem wir oft unterwegs waren. Die Idee, dass er nicht mehr mit seiner Freundin zusammen ist. Danach in einem seltsamen Haus ein seltsames, gruseliges Lied gehört. Schon vom Hören schauderte es mich und das Haus bevölkerte sich mit Monstern. Diese Monster sahen allerdings nicht wirklich sehr furchteinflößend aus, sondern eher wie große Tiere, so ähnlich wie Samson aus der Sesamstraße. Da die Athmosphäre so gruselig war, hatte ich trotzdem etwas Angst, überspielte diese aber und scheuchte die Monster wie Straßenkatzen davon, indem ich immer laut "Sch sch" rief und mit den Händen wedelte. Das half auch - die Monster verzogen sich.

Sonntag, 29. Mai 2005

Die Prostituierte

Ich gehe als Mann aus einem Gebäude mit Glastüren und spreche eine Frau an, die davor auf der Straße steht. Sie sieht nicht aus wie eine Prostituierte, eher wie eine brave Hausfrau, und ich weiß eigentlich nicht, ob sie eine ist, habe aber keine Hemmungen sie im Vorbeigehen anzusprechen, ob sie mitkommt. Sie schließt sich mir an und als wir nebeneinanderlaufen frage ich "Wieviel?". Ohne zu Stutzen oder zu Zögern nennt sie mir einen Preis. Sie wirkt nicht wie eine Prostituierte, bzw. so, als würde sie das noch nicht lange machen, aber da sie mir einen Preis gesagt hat, ist mir das egal und die Sache klar. Ich gehe mit ihr in ein kleines, längliches Zimmer, neben vielen anderen Zimmern, die alle nur so schmal sind wie ein Schrank. In jedem von ihnen befindet sich nur eine Liege und ein kleiner Nachttisch. Dort ficke ich sie auf alle möglichen Arten.

Montag, 23. Mai 2005

Fotomotive

Ich fahre auf einem Boot die Spree hinunter. Die Häuser am Ufer gleiten an mir vorüber und während mein Blick sie streift, switche ich im "Bildanzeigemodus" hin- und her. Seit ich angefangen habe, mich mit digitaler Bildbearbeitung zu beschäftigen, sehe ich die Bilder in meinen Träumen manchmal wie in einem Bildbearbeitungsprogramm und kann zwischen verschiedenen Anzeigemöglichkeiten zappen. Diesmal sehe ich die Häuser mal in Farbe und mal in Schwarz-Weiß, kann mich aber nicht entscheiden, was mir besser gefällt, weshalb ich weiter hin-und herschalte. Ein mutiger Kopfsprung in das kalte Spreewasser, doch wunderlicherweise ist das Wasser nicht kalt, sondern sehr angenehm.

Auf einem Balkon sitzend und M., mein Kumpel balanciert auf der Balustrade und an den Fenstern entlang, um irgendwas zu machen. Ich sage zu ihm, dass er vorsichtig sein soll, doch habe eigentlich nicht wirklich Angst, dass ihm was passiert, sondern vertraue seinen Fähigkeiten.

Vor einem großen Fenster stehend schaue ich auf eine grüne Wiesen- und Heidelandschaft, die sich still im sommerlichen Mittagsblau erstreckt. Ich zoome wie durch eine Kamera Einzelheiten heran, Gräserdolden, die sich im Wind wiegen, frühlingsweiße Baumblüten, wellige Hügelketten und genieße den herrlichen Ausblick.

Donnerstag, 19. Mai 2005

Die innere Uhr

Das erstaunliche Funktionieren der inneren Uhr und ihren Einfluß auf den Schlaf konnte ich zu Pfingsten wiedereinmal beobachten. Ich hatte vergessen, das Weckprogramm meines Radioweckers auszuschalten, das fünf Tage in der Woche weckt, nur am Wochenende nicht. Auch die Terminprogrammierung meines Handys muß am Montagmorgen zur gewohnten Zeit losgegangen sein, doch gehört habe ich nichts, weder vom einen noch vom anderen. Obwohl die Wecktöne nicht gerade leise sind, habe ich trotz des gemeinsamen Konzert meines Radios und meines Handys seelenruhig weitergeschlummert. Meine Schlafbewußtsein wußte an diesem Tag, dass ich nicht früh aufstehen muß und hat alle äußeren Weckversuche ausgeblendet.

Für mich ist es ein natürliches und oft erprobtes Phänomen, dass ich mich selbst zum Wecken programmieren kann und dies auch zu eigentlich ungewohnten Zeiten. Selbst vor einem sonst unüblichen Mittagsschlaf kann ich mich vorher darauf programmieren, wann ich wieder von allein aufwachen will. Wenn ich mir Abends vor dem Einschlafen zum Beispiel 1-2 mal sage, bzw. auch nur denke, dass ich um 7 Uhr aufwachen will, wache ich ohne Wecker garantiert gegen 7 Uhr auf, oft sogar fast auf die Minute genau. Ein Problem bildet allerdings die Sommerzeit. Programmiere ich mich während der Sommerzeit auf 7 Uhr, wache ich nämlich garantiert um 6 Uhr auf und das den ganzen Sommer über. Deshalb muß ich die Sommerzeit bei der Programmierung immer mit einbeziehen. Warum es dem Körper, bzw. der inneren Uhr nicht möglich ist, sich auf die Sommerzeit umzustellen, weiß ich nicht. Vielleicht ist das halbe Jahr einfach zu kurz dafür. Würde die Zeitumstellung dagegen mehrere Jahre dauern, würde sich die innere Uhr vielleicht mit der Zeit umgewöhnen. Das menschliche Bewußtsein, bzw. Unterbewußtsein, besitzt halt keine Knöpfe, an denen man dran drehen kann.

Wenn ich trotz dieser körpereigenen "Weckfunktion" noch Wecker benutze, liegt das daran, dass ich mich damit für Eventualitäten absichere. Manchmal vergesse ich es nämlich abends, mich zu programmieren oder ich bin so müde, dass ich auf der Stelle einschlafe, manchmal wache ich zwar morgens auf, aber komme nicht aus dem Bett und nicke wieder weg. Aber trotzdem ist mein innerer Wecker im Gegensatz zu den richtigen Modellen, immer am verläßlichsten, vorausgesetzt, ich vergesse die Programmierung nicht und schlafe nicht nach dem Aufwachen wieder ein.

Etwas gibt es jedoch, was man bei der Programmierung beachten muß. Es ist eine seltsame Beoachtung, dass man sich nicht zu sehr und zu viel auf das Programmieren konzentrieren darf. Würde ich mir zum Beispiel vor dem Einschlafen minutenlang vorsagen, wann ich aufwachen möchte und mich mit aller Kraft darauf konzentrieren, würde es garantiert nicht funktionieren. Der Trick dabei ist, nur kurz daran zu denken, optimal sind 1-2 Mal, und es dann wieder zu vergessen. (Übrigens ist das ein Trick, den man auch anwenden kann, wenn man sich auf bestimmte Träume programmieren will.) Das Vergessen ist das Wichigste. Das klingt zwar merkwürdig, denn man könnte meinen, dass der Gedanke dann tatsächlich vergessen ist. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn gerade so wird der Gedanke erst in der richtigen "Schublade" des Bewußtseins abgelegt, von wo aus er wirken kann - auch während des Schlafes. Ich nenne diesen Teil des Bewußtseins Unterbewußsein, um mal bei den allgemein bekannten Begriffen zu bleiben. Konzentriere ich mich jedoch zu stark auf etwas, bleibt dieses im Wachbewußtsein "stecken", von wo aus es ziemlich wenig Chancen hat zu wirken, vor allem beim Schlafen. Überhaupt glaube ich persönlich, dass die meisten Dinge, die geschehen, vorrangig aus den in unserem Unterbewußtsein gespeicherten Erfahrungen, Gedanken und Bildern resultieren und weniger aus dem, was wir bewußt denken, auch wenn wir meist meinen, dass das bewußte Denken der Antrieb für unser Handeln ist. Und ich bleibe dabei, dass das menschliche Bewußtsein etwas ungemein Faszinierendes ist.

Dienstag, 17. Mai 2005

Die Luftschlacht von Berlin

Friedrichshain wird aus Flugzeugen bombardiert - mit Äpfeln. Trümmerfrauen fegen tonnenweise Äpfel auf den Straßen zusammen.

Was für ein Krieg!

Donnerstag, 12. Mai 2005

Verwechslung von Leben und Tod

Nun ist schon die beste Freundin von meiner Mutter tot und der beste Freund von meinem Vater. Letzte Nacht träumte ich das erste Mal nach seinem Tod von letzterem. Das ist nichts besonderes, denn ich träume häufig von Verstorbenen und regelmäßig kurz nachdem sie verschieden sind. In meinen Träumen sind sie immer sehr lebendig. Doch das seltsame bei diesem Traum war, dass die Tatsachen verdreht waren. Der Freund war lebendig, während seine Frau, die eigentlich noch lebt, verstorben ist. Wir machten uns deshalb Sorgen um ihn, weil wir befürchteten, dass er alleine nicht klar kommt, denn war es doch immer seine Frau, die auf ihn geachtet hat, da er sonst ziemlich sorglos mit sich umging. Deshalb besuchten wir ihn in seiner Wohnung, mußten aber feststellen, dass er bestens zurecht kam, die Wohnung tiptop war und er sehr heiter wirkte. Außerdem erfuhren wir, dass er in seiner Traumwohnung eine Haushälterin hat, die ab und zu vorbeikommt.

Dieser Traum brachte mich auf den Gedanken, ob es nicht vielleicht auch so sein könnte, dass der Tod eigentlich das "richtige" Leben ist und das Leben der "richtige" Tod. Vielleicht ist das Leben nichts anderes als so eine Art Zwischenzeit bis zum wirklichen Leben. Und diejenigen, die tot sind, sind eigentlich lebendig, während die Lebendigen sich eigentlich in einem Zustand des Todes befinden. Vielleicht in einem Bewußtseinszustand in welchem ihnen Leben vorgegaukelt wird, während das wirkliche Leben noch auf sie wartet. Auf merkwürdige Ideen bringen einen manche Träume.

Verwechslung von Leben und Tod

Nun ist schon die beste Freundin von meiner Mutter tot und der beste Freund von meinem Vater. Letzte Nacht träumte ich das erste Mal nach seinem Tod von ihm. Das ist nichts besonderes, denn ich träume häufig von Verstorbenen und regelmäßig kurz nachdem sie verschieden sind. In meinen Träumen sind sie immer sehr lebendig. Doch das seltsame bei diesem Traum war, dass die Tatsachen verdreht waren. Der Freund war lebendig, während seine Frau, die eigentlich noch lebt, verstorben ist. Wir, meine Mutter und noch jemand, machten uns deshalb Sorgen um ihn, weil wir befürchteten, dass er alleine nicht klar kommt, denn war es doch immer seine Frau, die auf ihn geachtet hat, da er sonst ziemlich sorglos mit sich umging. Deshalb besuchten wir ihn in seiner Wohnung, mußten aber feststellen, dass er bestens zurecht kam, die Wohnung tiptop war und er sehr heiter wirkte. Er erzählte uns, dass er in seiner Wohnung eine Haushälterin hat, die ab und zu vorbeikommt.

Mittwoch, 11. Mai 2005

Hund und Katze

In einem Kellerraum sollte eine Party stattfinden und ich erhielt den Auftrag, den Raum der nur aud kahlen Ziegelsteinwänden bestand, dafür zu renovieren. Ich weiß nicht mehr, wer mir diesen Auftrag gab, aber derjenige setzte einen sehr engen Termin, bis wann die Renovierung abgeschlossen sein sollte. Ratlos stand ich nun zwischen diesen Kellerwänden und hatte keine Ahnung davon, wie ich diese überhaupt renovieren sollte, geschweige denn, wie ich das in der kurzen Zeit schaffen sollte. Schließlich kam mir der Einfall, die Wände einfach mit Bahnen aus Papierkrepp zu verkleiden, so wie es ihn in der DDR früher auf Rollen gab. (Ich hab keine Ahnung, ob es den heute noch gibt.) Ich dachte mir, dass das für eine Party ausreichend sein müßte und beschloß, das so durchzuziehen.

Im dritten Traum öffnete ich meine Balkontür und fand auf dem Balkon zwei Tiere vor, die sich irgendwie dorthin verirrt hatten. Zum einen ein kleines, schwarz-weißes Kätzchen, wohl kaum einige Wochen alt, und welches mich an meine verstorbene Katze erinnerte, als diese genauso klein war, und zum anderen einen merkwürdigen Hund. Diesen Hund hielt ich zuerst für ein wildes Tier, denn er sah irgendwie nicht wirklich wie ein Hund aus und hat zwei seltsame, sehr eng zusammenstehende, unsympathische Augen. Ich dachte, dass er flüchten würde, doch stattdessen, war er sehr zutraulich und wollte sofort in meine Wohnstube flitzen. Ich machte die Tür wieder schnell zu und er sah mich durch die Glasscheibe erwartungsvoll an, als bettelte er, herein zu dürfen. Ich war jedoch etwas mißtrauisch ihm gegenüber und nicht sicher, ob er wirklich ungefährlich war. Deshalb wollte ich nur das kleine Kätzchen mit hereinnehmen, welches überhaupt nicht bettelte und ängstlich in einer Ecke saß. Ich fragte mich, wovon es die ganze Zeit auf meinem Balkon gelebt hatte, allerdings wirkte es nicht sehr verhungert.

Donnerstag, 5. Mai 2005

Der Kuß

Im ersten Traum sehe ich meine frühere Schulfreundin A. weinen. Ich gehe zu ihr, um sie zu trösten und frage sie, weshalb sie weint. Sie erzählt mir, dass H., ihr Mann, wieder arbeitslos ist.

Im zweiten Traum stehe ich mit einem gutaussehenden jungen Mann, den ich schon entfernt aus meiner Umgebung kenne, vor einem Kaufhallengebäude, auf welches ein Giftgasanschlag verübt wurde. In diesem Gebäude gibt es wohl ein Laboratorium und wir wollten aus irgendeinem Grund da rein. Jetzt stehen wir beide vor der Tür und warten, bis wir wieder hinein dürfen. Dabei fangen wir an, uns zögerlich zu unterhalten und ich stelle ihm einige Fragen. Plötzlich drückt er seinem Mund auf meinen und beginnt mich zu küssen. Ich bin erst etwas überrascht, doch mache dann mit. Er hat einen kräftigen, muskulösen Körper (und keine roten Haare *gg*). Zwischendurch macht er kurz eine Pause und meint: "Hmmm, das schmeckt gut!" bevor er wieder seinen Mund auf den meinen legt. Dabei sagt er dann mehrmals, dass ich so süß bin und dass er gar nicht weiß, warum er mich so süß findet. Ich antworte darauf, dass ich auch mal wissen möchte, was er an mir findet, und dann küssen wir uns weiter.

Montag, 2. Mai 2005

Der sterbende Vogel

Nachdem ich in der Nacht an Häuserfassaden herumgeklettert bin, hatte ich folgenden teils schönen, doch später ziemlich traurigen Traum:

Ich liege auf einer grünen Sommerwiese (ich glaube, es ist die Wiese aus dem "alten" Wäschegarten), die Sonne scheint und um mich herum liegen und sitzen noch einige andere Menschen. Ich beobachte, wie über mich Schwärme von Schmetterlingen hinwegziehen, erst ein Schwarm leuchtend orangeroter, dann ein Schwarm schneeweißer. Dichtgedrängt fliegen sie wie bunte Wolken in den blauen Sommerhimmel. Auch Vögel fliegen über mich hinweg und unter diesen Vögeln fällt mir ein einzelner auf, der zwar versucht zu fliegen, es aber nur ganz kurzzeitig schafft und immer wieder auf der Wiese landet. Als ich genauer hinschaue fällt mir auf, dass seine beiden Flügel seltsam ungleichmäßig aussehen. Mir kommt der Verdacht, dass er einen gebrochenen Flügel hat und als er nach einem erneuten Flugversuch in einer Art offenen Holzkiste landet, die als irgendein. Behältnis dient, nehme ich ihn in meine Hand, weil ich denke, dass ich ihm vielleicht noch helfen kann. Er zappelt und piekst mir seinen Schnabel in den Finger, aber ich gehe mit ihm zu meinem Kumpel M., der ebenfalls auf der Wiese sitzt, aber in einem kleinen, halben Zelt, das gerade so groß ist, dass er da sitzend reinpasst und einem Indianerzelt ähnelt. Ich halte ihm den Vogel, den ich im Traum jetzt als Meise erkenne, hin und frage, ob er meint, dass der Flügel gebrochen ist. Doch während ich ihm den Vogel reiche und ihn ein bißchen herumdrehe, sehe ich plötzlich, dass der ganze untere Schnabel, bzw. Kiefer des Vogels fehlt und an der Stelle nur ein Loch ist. Da wird mir klar, dass der Vogel verloren ist und stirbt. Ich merke, wie ich anfangen muß zu schluchzen und wie mir die Tränen beginnen über das Gesicht zu laufen, obwohl ich versuche, es zu unterdrücken. Mein Kumpel zieht mich an sich und versucht mich zu trösten, indem er mir zuredet, aber ich will mich nicht so recht trösten lassen. Stattdessen denke ich, dass der Vogel, der jetzt wieder in der Holzkiste voller Plunder sitzt, auf der Wiese sterben sollte, weil ich glaube, dass er es da schöner hat und dass er die Wiese mag. Deshalb mache ich mich los und gehe zur Kiste, um ihn da rauszuholen und auf die Wiese zu bringen. Dann wache ich weinend auf.

Freitag, 29. April 2005

Die Wohnungsbesichtigung

Im Traum gehe ich mit einer Betreuerin (?) zu einer Wohnungsbesichtigung. Wir müssen dazu erst in einem Vorraum eines Büros warten, wo mich ein kleiner schwarzer Hund anfällt und sich in meinem Schuh verbeißt.Dann gehen wir in die Wohnung, die noch bewohnt ist, aber die Vormieterin gerade nicht zu Hause. Die Wohnung ist relativ klein, mit zwei Zimmern, liegt aber gleich in der Nähe von meiner jetzigen Wohnung und hat außerdem einen riesengroßen Balkon, eigentlich mehr eine Art Terasse, die sich in mehreren Stufen über die ganze Hausseite hinzieht. Allerdings hat die Terasse kein Geländer und ist nicht gesichert, obwohl sie im dritten Stock liegt, und der Unterbau der einzelnen Holzstufen ist ziemlich morsch und wackelig. Während ich ihn begutachte, kommt die Mieterin zurück und erzählt uns noch irgendwas zur Wohnung.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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