In der ersten Traumsequenz schwamm ich in kaltem Wasser. Danach wollte mein Bruder, der jetzt im gleichen Gebäude wie ich arbeitete, mit mir frühstücken und hatte allerlei vorbereitet und mitgebracht. Im nächsten Traumbild war ich im Bett mit einem rothaarigen Mann (Wieso träume ich eigentlich immer von rothaarigen Männern? Allerdings hatte er diesmal keine Brille auf wie sonst.), der mich ein bißchen an K. erinnerte, es aber nicht war. Wir schliefen miteinander und irgendwie hab ich mich ziemlich gelangweilt dabei, deshalb sagte ich mittendrin unvermittelt, aber völlig normal, bzw. fast nebensächlich, und ohne irgendeine emotionale Betonung: "Der Sex mit dir ist furchtbar." Er hielt inne und war wohl etwas erstaunt oder betroffen, fing sich aber schnell und begann dann zu reden, und zwar viel zu reden und irgendwie merkwürdig - so pathetisch. Er begann ungefähr mit: "Du liegst hier, bei mir, mit deiner zarten Haut und sagst, der Sex wäre furchtbar. Weißt du denn nicht....." und bla bla bla (das andere hab ich mir nicht mehr gemerkt). Gleich anfangs ist er dabei gekommen und ich merkte, wie sein Samen aus mir herauslief. Es wurde immer mehr und klebte überall an mir, vor allen an den Händen. Er rieb sich nun mit seinem Gesicht an meinem Körper, um es selbst an sich aufzunehmen. Irgendwie war er ganz wild drauf, seinen Saft von mir abzunehmen und sich selbst damit einzuschmieren. Dabei redete er ununterbrochen weiter. Unter anderem nahm er dann meine Hände, legte sein Gesicht hinein und sagte ebenso pathetisch, wie er die ganze Zeit redete, dass er meine weichen Hände liebe. Insgeheim dachte ich währenddessen bei mir, dass er sie wohl nur liebt, weil da sein Zeugs dran klebt.
Beziehungsträume - Donnerstag, 28. April 2005, 21:59
Ich wohne irgendwo Paterre, wo der Balkon zum Hof hinausgeht und zum Teil offen ist, so dass der Balkon nahtlos in den Hof übergeht. Als ich etwas vom Balkon holen will, stelle ich fest, dass es beschädigt ist und bemerke gleichzeitig eine Robbe, die direkt am Balkon im Wasser planscht, welches fast ganz den Hof bedeckt. Dann entdecke ich außer der Robbe auch noch ein Krokodil, zwei Elche und einige andere Tiere. In ca. zwei Meter Höhe, so dass ich es berühren kann, wenn ich die Hand nach oben strecke, aber auch bequem drunter durchlaufen kann, ist ein Netz über den ganzen Hof gespannt, wahrscheinlich, damit einige der Tiere wie Vögel nicht entwischen können. Irgendwas von meinen Möbeln liegt an der Seite vom Balkon im Wasser, aber ich traue mich wegen dem Krokodil nicht es rauszuholen. Als ich es schließlich doch raushole sehe ich, dass das Teil total zerbissen und kaputt ist. Ich überlege, ob ich mich beim Vermieter, der anscheinend neuerdings auf dem Hinterhof einen Zoo betreibt, beschweren und Schadenersatz fordern soll.
Im nächsten Traumbild bin ich in einer großen Kantine bzw. einem Speisessaal, der zu meinem Wohnblock gehört und wo die Mieter beköstigt werden. Auch hier ist in zwei Meter Höhe über den Köpfen ein Netz gespannt, obwohl sich hier keine Tiere aufhalten. Der Saal ist voller Menschen und ich habe Mühe, einen freien Platz zu finden. Als ich mir einen reserviert habe und nochmal weggehe, setzt sich jemand anderes dort hin, der nur widerwillig wieder aufsteht als ich zurückkomme. Nun versuche ich mir einen Teller und Besteck zu besorgen, was sich auch als ziemlich schwierig herausstellt und ziellos irre ich um die anderen Tische herum, um noch einen sauberen Teller und Besteck zu finden. Dabei muß ich gleichzeitig aufpassen, dass nicht wieder jemand meinen Platz besetzt. Dann sitze ich am Tisch und Schwestern in weißen Kitteln teilen das Essen aus, indem sie durch die Reihen gehen. Ich sitze ganz hinten und als sie fragen, wer noch kein Essen hat, melde ich mich. Ich glaube aber, in den Massen haben sie mich nicht gesehen.
Tierträume - Donnerstag, 28. April 2005, 21:56
Ich bin in einer Wohnung, die nicht meiner realen Wohnung entspricht, aber von der ich im Traum weiß, dass ich dort schon lange lebe. Irgendwie gefällt sie mir nicht mehr und ich würde gerne in eine neue Wohnung ziehen. Doch wie ich mich so in der Wohnung umschaue, stelle ich fest, dass es eigentlich eine ganz tolle Wohnung ist, obwohl ein Plattenbau. Denn sie ist sehr groß und hat viele, zum Teil extravagant geschnittene Zimmer, von denen ich manche noch gar nicht benutzt habe und mich erst jetzt wieder an sie erinnere. Diese Zimmer liegen im hinteren Teil der Wohnung, während ich mich meist im vorderen Teil aufhalte. Ich überlege mir, dass man richtig was aus der Wohnung machen könnte, wenn man sie neu einrichtet, umräumt und mit neuem Teppich ausstattet. Außerdem ist die Wohnung an einigen Stellen nach außen offen, was mich aber nicht weiter stört. Stattdessen spiele ich mit dem Gedanken, in dem vorderen Zimmer, das eine Mischung aus Nähzimmer und Küche ist, eine Art Empfangssalon zu machen und zusammen mit einem anderen großen Zimmer daneben aus beiden einen Club. Ich selbst will mich mit den Privaträumen dann nach hinten in die Wohnung zurückziehen, in die Zimmer, die ich bisher selten oder nie benutzt habe und die auch größere Fenster besitzen. Mein Cousin ist jetzt da und will mir beim Einrichten helfen. Deshalb gehen wir beide nach hinten, um uns diese Zimmer anzuschauen. Dabei merke ich, dass es diese Zimmer gar nicht mehr alle so gibt, wie ich es in Erinnerung habe, sondern dass zwischenzeitlich ein Teil der Wohnung abgetrennt und zu einer zweiten gemacht wurde, ohne dass ich das bemerkt habe oder mir das jemand mitteilte. Trotzdem ist meine Wohnung immer noch groß genug und mit einigen Räumen, die ich nicht kenne. Allerdings muß ich feststellen, dass die Wohnung hinten auch einen Durchgang hat, durch welchen man frei herein und heraus gehen kann und wo sich auch einige Leute tummeln. Ich gehe mit meinem Cousin dort hinaus und wir gelangen auf einen Hof, den wir überqueren. Von dort gehen wir irgendwo hinunter in eine Art Halle, wo es ziemlich dunkel ist, aber sich viele Leute aufhalten und miteinander sprechen oder sich bei Sport und Spiel bewegen. Es ist wohl so etwas wie ein Treff- und Sammelpunkt, der erst geschlossen werden sollte und dann doch blieb. Ich weiß, dass ich hier mitten in der Stadt bin und um den Hof herum sieht man nur Häuser, aber trotzdem erzähle ich meinem Cousin, warum es sich hier meiner Meinung nach gut wohnt, nämlich weil alles in der Nähe ist, sogar einige Naturschutzgebiete und Schwimmanlagen.
Wohnungsträume - Mittwoch, 27. April 2005, 22:02
Ich male auf einer Tür Sterne und andere, mir unbekannte merkwürdige Symbole. Dabei spreche, bzw. denke ich die ganze Zeit etwas vor mich hin in der Art: "Jeder Stern ist wichtig. Alles gehört dazu." usw.
Wort-und Zahlenträume - Dienstag, 26. April 2005, 22:04
Ich befinde mich in einem Keller. Mit mir ist ein sehr netter Kammerjäger oder Handwerker dort, jedenfalls irgendjemand, dem ich erzähle, dass ich hier in letzter Zeit vermehrt Ratten gesehen habe. Wir finden auch eine tote Ratte auf dem Boden liegen. Der Kammerjäger oder Handwerker fotografiert sie. Ich berichte ihm, dass es "im Osten", also vor der Wende, kaum Ratten hier gab, ja, dass ich manchmal regelrecht nach ihnen gesucht hätte, aber keine gefunden habe, aber dass es seit der Wiedervereinigung immer mehr werden, bzw. sie erst seitdem auftreten.
Tierträume - Sonntag, 24. April 2005, 22:05
Letzte Nacht träumte ich von jemandem, der einen Tic hat, wegen dem er zeitweise anfängt, Dinge zu zertrümmern und um sich zu werfen. Als es wieder begann, riß er eine Tischplatte ab (mein Couchtisch vielleicht?*gg*) und schmiß sie in meine Richtung. Aus irgendeinem Grund wollte ich es ihm gleich tun, vielleicht um ihn zu ärgern oder auch um ihm das Gefühl zu geben, dass das normal ist und nichts dabei. Deshalb nahm ich die Platte und schlug mit ihr auf Stuhl- und Bettkante mit der Absicht, die Platte irgendwie zu zerbrechen. Ich glaube, es ist mir nicht gelungen. Nach dem Aufwachen hat mich der Traum traurig gemacht. Der Traum selbst war weder schlimm noch schön und auch nicht emotional. Aber als ich aufwachte erinnerte er mich sofort an die Zeit meiner Kindheit, wo wir manchmal mit kindlichem Vergnügen alte Bretter, die wir irgendwo fanden, so lange mit Händen und Füßen traktierten, bis wir sie zerbrochen hatten.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 21. April 2005, 22:08
Ich träumte, dass ich wieder etwas von M. höre oder lese. Ich sehe auf einem Computer, dass er mit L. geschrieben oder gechattet hat und wundere mich, dass er sie kennt. Außerdem hat er über mich irgendwo was geschrieben, was ich irgendwie rührend finde und wobei er meinen Blognamen benutzt. Dann sitze ich in einem Sessel und weiß, dass er kommen will, um mich abzuholen und irgendwo hinzubringen. Doch der dann kommt und sich neben meinen Sessel hockt ist nicht M., sondern jemand anderes. Danach sitze ich an einem Tisch mit mehreren Leuten, u.a. A., eine frühere Mitschülerin, und starre ganz fasziniert auf das Bild, das zwei oder drei Eiswürfel für mich bilden. Es ist natürlich kein Bild, aber ich sehe es so.
Desweiteren machte ich ein wilde Achterbahnfahrt mit einem Zug, der beinahe entgleiste, aber noch rechtzeitig in die Schienen zurück sprang.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 20. April 2005, 22:11
Letzte Nacht träumte ich, dass ich eine neue Wohnung habe. Ich hatte meine Möbel schon drinnen, war aber erst jetzt dabei zu schauen, wie ich die Wohnung einrichte und renoviere. Es war eine schöne, große und interessant geschnittene Altbauwohnung, wo aber noch einiges renovierungs- und reparaturbedürftig war. Aber das störte mich nicht, weil ich fand, dass die Wohnung Flair hat. Allerdings störte mich, dass man vom Fenster aus nur einen Blick auf einen Hinterhof und auf graue Häuserwände hatte. Ich wunderte mich deshalb ein wenig über mich selbst, dass ich da trotzdem eingezogen bin. Zu allem Überfluss lebten auf dem Hinterhof mehr oder weniger Obdachlose, die dort in Zelten, Pappkartons und ähnlichem hausten. Meine Wohnung lag im Erdgeschoß zu ebener Erde und war zum Hinterhof fast offen, nur mit einer leichten Glasschiebetür abgetrennt. Und das erschien mir dann doch etwas zu riskant, weshalb ich die Treppen im Haus nach oben lief und nachschaute, ob es in den oberen Etagen noch freie Wohnungen gibt.
Wohnungsträume - Dienstag, 19. April 2005, 22:14
Letzte Nacht hab ich ziemlich wirres Zeug geträumt. Zum Beispiel wußte ich im Traum, dass ich ein Kind habe, worüber ich selbst einigermaßen erstaunt war. Allerdings war das Kind nicht bei mir, sondern zu Hause. Ich bin dann in einen Zug eingestiegen, wo schon eine Menge anderer Menschen saßen. Irgendwas unter ihnen erinnerte mich an einen Traum im Traum oder an eine alte Begebenheit in meinem Traumleben. Dabei war ich mit anderen Leuten in einem Krankenhaus eingesperrt. Wir waren dort eingesperrt, weil fünf andere Leute frei herumliefen, die irgendeine ansteckende Krankheit hatten oder so. Im Krankenhaus gab es eine sehr rabiate und männliche Schwester, die mich mit Gewalt festhielt und mir eine Injektion in den Arm verpasste. Im nachhinein wußte ich, dass ich das Versuchskaninchen für irgendwelche Experimente gewesen bin, aber das dadurch die Leute, die im Krankenhaus eingesperrt waren, wieder freigelassen werden konnten. Doch war mir auch bewußt, aber ohne, dass ich damit haderte oder zornig war, dass ich irgendwas zurückbehalten hatte von diesem Experiment. Ich hatte sozusagen unfreiwillig etwas von mir, von meinem Leben, bzw. von meiner Gesundheit geopfert, damit die anderen ihre Freiheit zurückbekommen.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Sonntag, 17. April 2005, 22:18
Im Traum gehe ich die Treppe eine Hausflurs hinauf. Ich weiß nicht mehr, ob es mein Haus ist, aber in einer der Wohnungen gehen Leute ein- und aus und aus der Wohnungstür schaut ein Mann mit einem Vollbart. Aus irgendeinem Grund verspüre ich den starken Wunsch, auch in diese Wohnung zu gehen. Da ich aber von den Leuten niemanden kenne, gehe ich weiter einfach die Treppe hoch. Plötzlich wird mir bewußt, dass ich träume und deshalb die Handlung lenken kann. Ich gehe aus diesem Grund ein paar Stufen zurück die Treppe hinunter und bleibe in einiger Entfernung vor der geschlossenen Wohnungstür stehen. Dann starre ich auf die Tür und nehme mir vor, dass sie sich gleich öffnet und jemand mich herein bittet. Kurze darauf öffnet sie sich tatsächlich und der bärtige Mann winkt mich in die Wohnung. Jetzt erkenne ich plötzlich die Wohnung meines Bruders, der gerade Geburtstag feiert. Viele Leute kenn ich nicht, bzw. nur flüchtig und ich denke mir, dass der bärtige Mann wohl J. sein soll, der Bandleader, den ich im Traum aber nicht erkannt habe.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 7. April 2005, 22:24
Ich habe von der Schule ein Schreiben bekommen, wann, wo und wie die nächste Klassenfahrt stattfindet. Zu meiner Überraschung werden wir uns diesmal drei Tage im Weltraum aufhalten. Ich denke bei mir, dass ich es mir vor 10 Jahren noch nicht hätte träumen lassen, dass sogar mal Klassenfahrten ins All stattfinden werden. Zur Vorbereitung der Klassenfahrt besichtigen wir die Raumkapsel, mit welcher wir reisen und außer einer schmalen Liege und einem "Autosessel" nicht viel erhält. Außerdem probieren wir unsere Raumanzüge an. Ich lege mir auch schon meine Kamera zurecht, damit ich die Erde von oben fotografieren kann. Mir ist ein bißchen mulmig zumute, weil ich finde, dass so ein Flug ziemlich gefährlich ist und mich frage, ob ich wirklich davon zurückkehren werde. Doch andererseits sage ich mir, dass so eine Gelegenheit nie wieder kommt, und dass sie uns nicht in den Weltraum fliegen lassen würden, wenn es zu gefährlich wäre. Als ich meinen Eltern von der Klassenfahrt berichte, glauben sie es nicht und behaupten, das wäre ein Aprilscherz. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das ein Aprilscherz ist, bin jedoch verwirrt.
Schulträume - Samstag, 2. April 2005, 22:27
Von irgenjemanden haben ich und einige Kollegen von mir den Auftrag bekommen, ein Lied auswendig zu lernen. Ich habe im Traum den Text des Liedes direkt vor mir gesehen und gelernt. Die Melodie habe ich die ganze Zeit gesungen und hatte sie im Kopf. Es war eine sehr schöne, melancholische Melodie, aber auch sehr schwer zu singen und ich habe gemerkt, dass die anderen sie alle falsch singen und ich wohl die einzige bin, die sie richtig kann. Bis zum Vorsingen verging einige Zeit im Traum und schließlich sitze ich mit anderen um einen Tisch. Während wir noch reden fällt mir plötzlich auf, dass ich mich nicht mehr an den Text vom Lied erinnern kann, obwohl ich ihn gelernt habe. Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich anscheinend zu nachlässig gelernt habe. Ich werde auch gleich darauf als erste gefragt, ob ich vorsingen möchte und schnell sage ich, dass ich nicht als erste möchte. Der Leiter oder Lehrer akzeptiert das und läßt erst die anderen singen, wobei er mich glücklicherweise vergißt. Die anderen singen das Lied alle falsch, aber es ist egal und ich bin davongekommen. Schließlich wird noch eine Art Fete aus diesem Zusammentreffen mit landestypischen Spezialitäten und Musik.
Wort-und Zahlenträume - Mittwoch, 30. März 2005, 22:30
Zuerst bin ich auf Arbeit, was aber diesmal kein normales Büro ist, sondern mehr wie irgendeine andere Einrichtung scheint, wo alle möglichen Leute sich treffen. Zumindest wimmelt es überall um mich nur so von Menschen. Es klingelt das Telefon und ich nehme ab, aber die Geräuschkulisse ist so laut von den Leuten um mich rum, dass ich nichts von dem verstehe, was der Anrufer sagt. Ich bitte ihn deshalb immer wieder, lauter zu sprechen und deute den anderen Leuten im Raum dauernd an, leiser zu sein, aber sie scheren sich gar nicht darum, werden lauter oder sprechen mich sogar direkt an. Dann kommen auch noch zwei Sanitäter herein und wollen irgendwas von mir. Es ist mir ziemlich unangenehm, dass ich den Kllienten am Telefon nicht verstehen kann und schließlich lege ich resigniert auf. Ich wende mich den Sanitätern zu und einer von den beiden fragt mich, ob er mich irgendwoher kennt. Ich schau ihn mir genau an, kann mich aber nicht erinnern, ihn irgendwoher zu kennen.
Etwas später bin ich auf dem Geburtstagsfest, das zum einen für die Mutter meiner Schulfreundin A. gegeben wird, und zum anderen dann wieder für meinen Cousin J. Allerdings bin ich in keiner Wohnung, sondern das ganze wirkt mehr wie so eine Art Festzelt mit verschiedenen kleineren Zimmern und einem riesigen Festsaal in dem hölzerne Bänke und Tische stehen. Er ist knüppelvoll, aber leider kenne ich niemanden von den vielen Menschen. Von dem Geburtstagskind ist nirgendswo was zu sehen und ich fühle mich zwischen all den fremden Leuten ziemlich verloren. Schließlich komme ich doch noch ins Gespräch mit einem jungen Mann, der behauptet, mich vom letzten Jahr schon zu kennen. Ich kann mich jedoch überhaupt nicht an ihn erinnern. Auf dem Fest sind zwar alle Bänke voll besetzt, aber trotzdem ist überhaupt nichts los. Keiner tanzt, obwohl Musik gespielt wird und alle sitzen abwartend auf ihren Plätzen rum. Unglücklicherweise weiß ich nicht mal, wie ich wieder nach Hause komme, denn das ist weit weg und nachts fährt nichts dahin. Deshalb muß ich wohl oder übel auf der Party bleiben. Ich berichte auch dem jungen Mann davon, aber bald haben wir uns nichts mehr so richtig zu erzählen. Stattdessen sitzen wir nun schweigend Rücken an Rücken gelehnt und beobachten die Leute um uns rum. Mit ihm an meiner Seite fühle ich mich nicht mehr ganz so verloren zwischen den vielen Fremden und irgendwie ist das Schweigen gar nicht unangenehm oder peinlich, sondern im Gegenteil eher sowas wie ein stilles Einvernehmen.
Berufsträume - Sonntag, 27. März 2005, 22:39
In der Schule ist überraschend Billy Idol zu Gast und es soll ein Film gezeigt werden. Alle gehen in den Klassenraum und setzen sich auf die bereitgestellten Stühle. Tische gibt es nicht, denn die sind zu einem Buffet zusammengestellt mit Kuchen und Schnittchen. Billy Idol setzt sich genau neben mich ganz hinten an der Wand. Ich frage ihn, was er gerne hätte und er antwortet, dass er gerne Eis hätte, dass es das aber nicht gibt. Ich frage, ob er Kuchen möchte, aber er lehnt ab. Ich erzähle darauf, dass ich auch gerne Eis esse. Komischerweise spricht er im Traum deutsch und außerdem sieht er total alt und häßlich aus. Trotzdem bin ich beeindruckt und denke immer bei mir: "Wow! Das glaubt mir niemand." Inzwischen hat der Film begonnen, aber dennoch drehen sich immer wieder ein paar Leute zu uns um und stellen irgendwelche Fragen. Billy Idol beantwortet alle ganz gelassen, wenn auch eher kurz. Einer fragt zum Beispiel, ob er schon mal was mit Männern hatte und er bejaht nur und grinst. Die Frager fangen nun selbst an, irgendwas zu plappern und die Gesprächsrunde wird immer lauter. Von vorne zischeln einige böse, die den Film sehen wollen, "Ruhe dahinten!" und ich denke bei mir, dass es günstiger gewesen wäre, wenn man erst eine Fragestunde durchgeführt und dann die Filmvorführung begonnen hätte.
Vor diesem Traum träumte ich von jemandem, der sich "König der Könige" nannte und von irgendeiner Botschaft. Ich hab im Traum dauernd gerätselt, was "König der Könige" bedeutet und hatte diese Worte während der ganzen Nacht stets in meinem Kopf. Nach dem Aufwachen fiel mir ein, dass das wohl, soweit ich mich erinnere, die Worte aus einem Kirchenlied sind und das es auch eine Bezeichnung für Jesus ist, obwohl in der Bibel nur Nebukadnezar König der Könige genannt wird.
Auf Arbeit sind wir in ein neues Gebäude umgezogen, nämlich in die Räumlichkeiten unter dem Fernsehturm am Alex. Die Räume sind ziemlich verwinkelt, so dass ich mich ein paar mal verirre und im Kreis herumlaufe. Ich treffe überall auf mir schon bekannte oder auch unbekannte Kollegen, einschließlich meiner Chefin. Allerdings ist das nicht nur ein normaler Job, sondern eine Art Arbeitslager, wo man ebenfalls wohnt und irgendwoher weiß ich, dass es selten jemand wieder lebend verläßt. Wer nicht mehr genug Leistung erbringt wird liquidiert. Das gilt für Klienten genauso wie für Mitarbeiter. Wenn man aus dem Fenster schaut, sieht man auf eine karge, flache Landschaft, vielleicht eine Moorlandschaft. Ich gehe zwischendurch in eine Art Garten und dort im Garten finde ich an einem Fluß viele kleine, neugeborene schwarze Kätzlein. Einige davon bewegen sich noch, aber ich merke, dass die meisten schon tot sind. Im Garten bin ich mit einem kleinen roten Hund, eigentlich sieht er fast aus wie ein Fuchs. (Und ich frage mich, ob es nicht vielleicht wirklich ein Fuchs war, denn seltsamerweise konnte dieser Hund im Traum sprechen und das können Hunde bei mir sonst nie.) Ich bin nun wieder in meinem Zimmer und beschließe zu fliehen. Das will ich am Samstag nach Arbeitsschluß um 13 h tun. Ich überlege, was ich mit dem Hund mache, will ihn erst zurücklassen. Doch der Hund bittet mich darum, dass ich ihn mitnehme. "Nimm mich mit!" Ich antworte aus einer Laune heraus: "Was willst du dafür tun, wenn ich dich mitnehme?" Der Hund denkt nach und sagt schließlich, dass er eigentlich ja nicht viel für mich tun könne, weil er so klein sei. Ich frage ihn: "Willst du immer schön ruhig sein und nicht plötzlich losbellen, wenn es gerade unpassend ist?" Der Hund verspricht es mir sofort hoffnungsvoll. Also nehme ich ihn mit. Nun bin ich geflohen und in der Wohnung meiner Eltern. Nach dem ersten Wortwechsel hole ich den kleinen Hund hervor und stelle ihn vor. Dabei sage ich, dass er mich gerettet hat und dass ich es ihm verdanke, noch zu leben.
Danach bin ich aufgewacht, doch als ich wieder einschlafe, träume ich weiter, dass ich in das Arbeitslager zurückgehe, um irgendwelche Sachen zu holen. Dabei treffe ich auf einer Sonnenterasse einen halbnackten jungen Mann, von dem ich weiß, dass er mein Stiefvater ist. Ich finde es etwas seltsam, einen so jungen Stiefvater zu haben und dass er darüber mitentscheidet, ob ich wieder nach Hause darf. Aber er steht die ganze Zeit neben mir, läßt mich nicht mehr aus den Augen und schaut zu, was ich für Sachen einpacke.
Berufsträume - Freitag, 25. März 2005, 22:44
Es geht hier nicht darum, dass ich Geburtstag habe, noch um irgendwelche sexuellen Erlebnisberichte, sondern es handelt sich um einen Traum, den ich gerade hatte (bzw. vor 3 Stunden). Das Fest der scharfen Zunge nenne ich ihn deshalb, weil er in kompakter Form sozusagen eine meiner schlechten Eigenschaften wiedergibt. Diese schlechte Eigenschaft besteht darin, dass ich manchmal völlig spontan und ohne vorher nachzudenken sehr direkt und ehrlich meine Meinung zu etwas äußere, auch wenn ich sonst nicht viel rede. In diesen Momenten jedoch platzt meist impulsiv etwas aus mir heraus, was mich sofort in das nächste Fettnäpfchen trampeln läßt. Nun ist es niemals meine Absicht, irgendjemanden zu verletzen und mir ist auch klar, dass Lügen in vielen Fällen höflicher und menschlicher ist, aber zum einen bin ich eine sehr schlechte Schauspielerin und man sieht meinem Gesicht sofort die kleinste Empfindung an, und zum anderen ist es dieses innere Ringen zwischen Wahrheit und Lüge, welches die Wahrheit manchmal absonderliche und sehr überraschende Wege in die Freiheit gehen läßt. Eine Gelegenheit, bei der man diese innere Ringen besonders häufig spüren kann, sind Feiertage, an welchen man Geschenke bekommt. Ich habe zwar generell gegen Geschenke nichts einzuwenden, aber es sind doch manchmal schon recht abenteuerliche Dinge, die einem da vermacht werden. Jeder, der mich ein bißchen besser kennt, weiß, dass er bei mir mit Pralinen, insbesondere Pralinenmischungen, nichts falsch machen kann. Doch trotzdem erreichen mich immer noch genug andere Geschenke, bei denen es mir schwer fällt, mein Grauen zu verbergen. Das peinlichste und zugleich komischste Beispiel dafür, ist der riesige, grellbunte Plastik-Einkaufsshopper, den ich mal vor ca. 3-4 Jahren von einer Freundin meiner Eltern zum Geburtstag erhielt. Das witzige dabei war, dass mir dieses Geschenk nicht mal ungelegen kam, denn solchen Taschen benutze ich immer, wenn ich ins Freibad gehe - frei nach dem Motto: je häßlicher, billiger und abgewrackter, um so diebstahlsicherer. Und von meiner alten Freibadtasche war erst vor kurzem der Reißverschluß kaputt gegangen. Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich das Geschenk sah und ein Mann, äh, eine Frau - ein Gedanke - ein Wort.......genauso sagte ich es der edlen Schenkerin. Ich sagte wortwörtlich, dass ich solche häßlichen Taschen gerne für das Freibad nehme und erst als der Satz schon heraus war und die Dame mich etwas seltsam anblickte, erstarrte ich und dachte bei mir: Was hast du da gerade gesagt??? Scheiße!!! Im nachhinein habe ich oft überlegt, ob es vielleicht etwas an der Situation geändert hätte, wenn ich mir sofort widersprochen und behauptet hätte, dass es ein Versprecher war. Aber ich glaube, das hätte die Situation nur noch peinlicher und schlimmer gemacht, zumal diese Freundin sowieso etwas na ja....ete petete ist und man mit ihr nicht einfach über sowas lachen kann. Außerdem war ich viel zu schockiert von mir selbst. Ich glaube, sie hat mir das nicht wirklich übel genommen, aber peinlich ist es mir immer noch. Bei dieser Gelegenheit gerade muß ich auch an das letzte Geburtstagsgeschenk meines Ex-Freundes denken. Er schenkte mir einen Fön. Ich habe keine Ahnung, was Männer dazu bringt, Frauen schon im zweiten Jahr ihrer Beziehung einen Fön zu schenken. Vielleicht sollte das eine Anspielung auf meine Frisur sein, aber vielleicht auch auf die Geschichte von Susi und dem Fön. Und wenn der Fön wirklich ein verzauberter Prinz gewesen wäre, wäre ich ihm ewig dankbar gewesen. Aber er war es natürlich nicht.
Nun zum Traum:
Ich bin an meinem Geburtstag in der Wohnung meiner Eltern (das bin ich notgedrungen immer, da meiner Mutter am selben Tag wie ich Geburtstag hat). Meine Mutter will mir irgendwelche Fotos zeigen, die sie im letzten Urlaub gemacht hat und kommt mir schon mit einer Miene entgegen, als ob sie mir etwas super tolles und schönes zeigen möchte. Die Bilder hauen mich nicht gerade vom Hocker, aber ihr zuliebe tue ich so, als ob ich sie mir interessiert anschaue, auch wenn mir dabei immer ein eher zweideutiges "na ja" oder "hmmm" entschlüpft. In einem geeigneten Moment verkrümel ich mich schnell ins Bad und schließe mich dort ein. Schließlich kommt mein Bruder und klopft an die Tür, weil er mir gratulieren will. Als ich rauskomme überreicht er mir einen kleinen Blumenstrauß und geht gleich darauf in die Küche, um das Geschenk zu holen. Ich gehe ihm hinterher und sehe in der Küche G., eine seiner Ex-Freundinnen sitzen. Das irritiert mich, da ich auch im Traum weiß, dass er zur Zeit gerade mit K. zusammen ist. Deshalb frage ich sie bei der Begrüßung ganz direkt, nicht ohne vorher zu fragen, ob ich so direkt fragen darf, ob sie wieder mit meinem Bruder zusammen ist. Sie verneint es und sagt, dass sie nur mit ihm zusammen Schach spielen gehe. Ich antworte darauf, dass ich gar nicht wußte, dass sie Schach spielt. Jetzt überreicht sie mir mein Geschenk, nämlich ein Tablett mit acht Gläsern, wo zu jedem Glas auch noch ein Deckel gehört. Keine Ahnung, wozu man diese Gläser benutzt und vom Design her sehen sie aus wie 50iger Jahre - schmutzig-rot, mit Streifen und gleichzeitig Blümchen. Allerdings überreicht sie mir dieses Geschenk nicht wirklich wie ein Geschenk, sondern fragt mich, ob ich die Gläser behalten möchte, was eine Antwort indiziert. Natürlich widerstrebt es meiner Höflichkeit, sofort nein zu sagen, deshalb tue ich so, als ob ich die Gläser interessiert begutachte. Dabei schraube ich an ihnen rum und finde immer mal etwas, was nicht so richtig passt, zum Beispiel die Deckel, die irgendwie nicht richtig auf die Gläser passen. Dieses bemerke ich dann so nebensächlich und belanglos wie möglich. Mitten aus dieser Zwickmühle, in welcher ich versuche, diesen Kelch an mir vorbeigehen zu lassen und den Gläsern zu entkommen, wache ich glücklicherweise auf.
Alle anderen Träume - Mittwoch, 23. März 2005, 23:34