Dienstag, 22. März 2005

Grüne Eicheln

Auf Klassenfahrt in einem sehr alten, heruntergekommenen Gemäuer, mehr eine Ruine, denn die Fenster sind herausgeschlagen. Möbel gibt es da auch nicht, deshalb schlafen wir auf Stein oder mitgebrachten Klappliegen. Und zu essen gibt es grüne Eicheln. Viele viele grüne Eicheln.

Montag, 21. März 2005

Sonne, Mond und Lieferwagen

Im Traum wieder fotografiert. Diesmal Fensterstillleben von meiner unaufgeräumten Wohnung. Ein Bild hab ich immer und immer wieder aufgenommen, damit eine Ecke auch schön gerade ist. Es macht mich nochmal wahnsinnig, dass ich dauernd vom Fotografieren träume, besonders wenn ich eine bestimmte Frage stelle.
Danach sehe ich durch ein großes Fenster am blauen Himmel, denn es ist taghell, den weißen, vollen Mond am Himmel stehen, allerdings unnatürlich groß. Außerdem fällt mir auf, dass er ein Gesicht hat, aber nicht nur das "normale" von den Kratern, sondern er scheint richtig zu lachen mit einem Smiliemund, dessen Mundwinkel sich in einem Halbkreis nach oben ziehen. Nun sehe ich auf gleicher Höhe einen zweiten Mond, noch etwas größer, von der gleichen Farbe, aber ich entscheide im Traum, dass das wohl die Sonne sein muß. Das ist wohl auch richtig, denn diese zweite Himmelsscheibe ohne Gesicht beginnt nun im rasanten Tempo zu sinken und wird dabei immer größer. Im Zimmer ist noch irgendein Typ, den ich nicht kenne und der mir einen Kuß gegeben hat. Ich sage zu ihm, dass er schnell ans Fenster kommen soll, damit er das auch sieht. Schließlich geht die Sonne sehr sehr schnell im Meer unter, bleibt dabei aber weiß und nur das Meer wird ganz leicht rosa.

Im nächsten Traumbild bin ich nach der Arbeit in einem Supermarkt einkaufen und packe an der Kasse gerade Sachen ein, als eine Kollegin vorbei kommt und etwas zu mir sagt. Ich denke erst, dass sie nur "Tschüß" gesagt hat und sage deshalb auch "Tschüß", doch dann wird mir klar, dass sie gesagt hat, dass sie draußen auf mich wartet. Sie wartet dort mit einem blauen Lieferwagen-Kombi in dem schon mehrere Leute sitzen und will mich anscheinend mitnehmen. Das ist mir gar nicht so unwillkommen, da mir im Traum bewußt ist, dass ich einen ziemlich weiten Weg bis nach Hause habe. Allerdings muß ich schnell noch was anderes erledigen und meine Kollegin ruft schon immer ungeduldig zu mir über die Straße, dass ich mich beeilen soll. Ich beeile mich, doch als ich auf den Lieferwagen zugehe, fährt dieser plötzlich schon los. Ich überlege, ob sie jetzt ohne mich fahren, aber der Lieferwagen wendet wieder und hält genau neben mir. Ich steige vorne in den Beifahrersitz, nachdem ich hinten meine Tasche abgestellt habe. Der Lieferwagen ist sehr eng und dunkel, irgendwie sind ein Teil der Fenster verhängt. Draußen steht einer und hält die Tür auf, weil ich aber von drinnen nichts erkennen kann, denke ich, er hat die Tür schon losgelassen und will sie selbst zumachen. Als ich sie ranziehe, spaltet sich die Tür in zwei Teile, den den ich in der Hand habe und den, den der andere in der Hand hat. Die Typen in dem Lieferwagen sind nun total sauer deswegen, aber weil das ganze Ding total klapprig und schrottreif ist, bin ich nicht der Meinung, dass es nun meine Schuld ist mit der Tür. Aber ich sage erstmal nichts und lasse sie rummeckern. Schließlich legt sich der Ärger wieder, weil einer der Typen seinen Vater angerufen hat, dem der Wagen wohl gehört, und dieser das alles regelt. Während der Fahrt üben meine Kollegin und zwei der Mitfahrer für irgendeine Prüfung die irgendwas mit Krankenpflege zu tun hat. Dabei nehmen sie mich als Versuchskaninchen und doktern mit Tüchern an mir rum. Einer der Typen setzt sich rittlings auf mich und zieht meine unteren Augenlider herunter, so wie Ärzte das machen. In dem engen Wagen kriege ich schon fast keine Luft mehr, weil die alle über mir rumtoben und mich mit Tüchern festwickeln. Deshalb sage ich zu ihnen, dass ich gleich Platzangst bekomme und da lassen sie dann auch wieder von mir ab. Schließlich lande ich mit ihnen auf einer Art Versammlung. Die Menschen dort sind mir alle fremd und ich verstehe auch nicht, worüber die sprechen oder was sie überhaupt da machen.

Samstag, 19. März 2005

Der Film

Letzte Nacht habe ich im Traum einen unglaublichen und sehr langen Film gesehen. Teils war ich mitten drin im Film und sogar die Hauptdarstellerin, teils hab ich von außen der Handlung zugeschaut, die an mir vorbei lief, aber ich wußte immer, dass es ein Film ist. Leider ist es mir unmöglich, die Handlung auch nur ansatzweise nachzuerzählen, denn der Film war zugleich phantastisch, geheimnisvoll und sehr mysteriös. Sowas sieht man nicht im Fernsehen. Ganz grob gesagt ging es um die Suche nach jemanden auf Grundlage von geheimen Symbolen, Zeichen und Zahlen, welche auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu finden waren. Manchmal waren es nur Schattenspiele, manchmal Bibliotheksaufkleber auf Büchern und vieles mehr. Die Suche ging dabei rund um die Welt bis nach Neuseeland. Das letzte Bild in dem Traum war eine große Fensterwand, durch welche ich Blick auf eine mächtige, alte, steinerne Brücke hatte, die sich quer am Fenster vorbei zog. Und auf dieser Brücke tanzten steinerne Skulpturen aller Zeitalter. Die Venus von Milo war dabei, sowie andere antike, barocke und viele andere Figuren, aber auch ganz abstrakte, deren Kopf nur eine Kugel ist und die Arme und Beine nur kegelförmig angedeutet. Sie alle tanzten so eine Art Ballett mitten auf der Brücke. Als ich aufgewacht bin, war ich ein bißchen enttäuscht, denn ich hätte den Film gern noch weiter gesehen.

Mittwoch, 16. März 2005

Keine Lust auf Silvester

Während draußen im Hausflur meine Eltern und alle Nachbarn laut Silvester feiern, habe ich mich in ein Zimmer zum Fernsehen zurückgezogen, welches Ähnlichkeit mit dem Schlafzimmer meiner Eltern hat. Da die Türen alle einen Glaseinsatz haben, bin ich besorgt, dass man vielleicht das Licht im Zimmer sieht und bemerkt, dass ich mich hier "versteckt" habe. Meine verstorbene Katze scheint auch keine Lust auf Silvester zu haben, denn sie hat sich neben mir auf dem Bett zusammengerollt und blinzelt mich nur schläfrig an.

Montag, 14. März 2005

Die frühere Mitschülerin

In meiner alten Schule soll eine Schulung für mich und meine Kollegen stattfinden. Ich frage deshalb rum, wer dort hingeht und betrete mit einem Teller Schokoladenostereiern das Zimmer meiner Kollegin M.. Diese greift auch gleich zu, hat jedoch anscheinend nicht vor, zur Schulung zu gehen. Auf ihrem Tisch sehe ich in einem Eierbecher ein riesiges, weißes Ei, so groß wie ein Straußenei. Ich gehe in die Kantine der Schule, wo ich K., eine frühere Mitschülerin von mir treffe. Gleich darauf befinden wir uns auf dem Schulhof, wo wir auf irgendwelchen Ruinen herumklettern und -kraxeln, zwischen denen es breite und tiefe Gräben gibt. K. und ich teilen uns eine Apfelsine, wobei K. sagt, dass ihr von den "uralten", kleinen Apfelsinenstücken zwischen den großen schlecht wird. Damit meint sie die kleinen Babysegmente, die sich manchmal in der Apfelsine befinden, und ich sage zu ihr, da ich nicht verstehe, was sie mit uralt meint, dass sie ja eigentlich jung sind zumindest ihrem Namen nach. K., die früher als Gruftie rumgelaufen ist, fragt mich nun im Traum, ob ich mit ihr am Wochenende auf eine Gruftieparty gehen will. Ich sage zu und wir verabreden uns. Schließlich laufen wir beide eine sehr breite, sich in Spiralen windende Treppe hinunter, wobei K. viel schneller ist als ich und so weit vor mir, dass ich sie schon nicht mehr sehen kann. Meine Beine sind wie Gummi und ich mach mir fast Knoten in die Beine, um schneller die Treppe hinunter und K. hinterher zu kommen.

Samstag, 5. März 2005

Schweben

Ich nenne es bewußt Schweben, da ich nicht wie sonst in Träumen senkrecht in der Luft bin oder mit dem Gesicht nach unten fliege. Diesmal bin ich in meinem Zimmer und als ich mit meinem Körper ein bißchen nach hinten kippe, merke ich, dass sich dieser in der Luft so leicht anfühlt wie in Wasser. Auch der Auftrieb ist derselbe und während ich langsam nach hinten sinke, gehen meine Füße sofort hoch, so dass ich mich in der Luft in der Waagerechte befinde, mit dem Gesicht nach oben. So wie im Wasser kann ich mich mit leichten Körperbewegungen in der Luft steuern und es macht mir großen Spaß, so in meinem Zimmer hin und her durch die Luft zu schweben. Ab und zu stoße ich mich mit den Füßen wieder an der Wand ab, worauf ich dann sofort wieder schneller zurückgleite.

Montag, 28. Februar 2005

Ein Traum, in dem meine Schuhe ziemlich gefragt sind....

Ich bin im Büro meiner Chefin und versuche sie etwas zu fragen, was die Arbeit betrifft. Doch irgendwie kann ich mich nicht richtig artikulieren, sondern stammle nur rum, so dass meine Chefin mich fragend und verständnislos anschaut, was mir ziemlich unangenehm ist. Schließlich versuche ich mich zu fangen und zu erklären, indem ich zu ihr sage, dass ich heute irgendwie neben mir stehe. Sie sagt nichts weiter dazu, aber weil es ihr nicht gut geht, macht sie sich wieder auf den Weg nach Hause, obwohl der Tag gerade erst angefangen hat. Ihr Strickzeug, das sie im Traum mit im Büro hat und womit sie gerade einen braunen Pullover strickt, läßt sie im Büro liegen. Danach findet eine Art Dienstberatung ohne sie statt und etwas später finde ich mich mit vielen Leuten im Chemielehrraum einer Fachhochschule wieder, wo eine Veranstaltung stattfinden soll. Doch plötzlich kommt ein altertümlich anmutender Mann mit einem langen Speer herein und bedroht uns. Den Dozenten überschüttet er mit Benzin und im allgemeinen Tumult schaffe ich es, mich aus dem Raum zu stehlen. Aber irgendwer muß mir die Schuhe gestohlen haben, denn ich habe jetzt nur noch Pantoffel an den Füßen. Es ist mir zwar etwas peinlich, mit Pantoffeln nach Hause gehen zu müssen, aber hauptsächlich bin ich froh, dass ich der Situation im Chemieraum entkommen bin. Ich weiß auch, und sage es zu jemandem, der neben mir läuft, dass dies im Chemieraum im Gedenken an den gleichen Tag des letzten Jahres geschah, an welchem etwas Schlimmes in derselben Art passierte. Schließlich laufe ich einen Weg entlang, der rechts mit einem dünnen Maschendrahtzaun begrenzt ist. Dahinter ist ein Tierpark. Ein Löwe läuft hinter dem Zaun hin- und her und versucht immer wieder, hindurchzukommen. Ich überlege, dass es vielleicht besser wäre, einen anderen Weg zu gehen, doch eh ich noch umkehren kann, ist der Löwe schon durchgebrochen. Ich sehe erst jetzt, dass sich mitten auf dem Weg auch ein Zaun befindet, hinter welchem er sich nun bewegt. Ich drehe um und gehe ein Stück des Weges wieder zurück. Dabei komme ich am Gehege eines Panthers vorbei, der sich durch den Zaun hindurch in einem Draht verbeißt, der mich festhält. Erst will ich dran ziehen, doch der Zaun hat ein großen Loch und der Panther ist so klein, dass ich ihn wahrscheinlich beim Ziehen da durch gezogen hätte. Das wollte ich aber vermeiden, deshalb fragte ich eine alte Frau, die gerade vorbeikam, ob sie etwas hätte, womit ich den Draht durchschneiden könne. Doch inzwischen war der Panther schon selbst durch das große Loch entwischt und hatte sich in meinen Schuhen verbissen, die ich nun wieder trug. Der Panther riss mit den Zähnen große Löcher in die Schuhe, wirkte jetzt allerdings mehr wie ein eher kleiner Hund.

Freitag, 25. Februar 2005

Der aus dem Ruder gelaufene Dreier

Im Traum hatte ich vor, einen Dreier zu machen und zwar mit einem Mann und einem blutjungen, hübschen Mädchen. Es war so geplant, dass ich das Ruder in der Hand halte und bestimme, wer mit wem was und zu welcher Zeit macht. Dabei sollte das Mädel nicht allzuviel vom Kuchen abbekommen (logisch!). Eigentlich wollte ich sie nur ein bißchen von dem Typen demütigen lassen usw. Doch der Dreier lief dann ganz anders als geplant, als nämlich der Typ der Meinung war, dass er mit so einer alten Schachtel wie mir (und das sagte er wörtlich) nichts anfangen könne und sich lieber an das junge Mädchen hielte. Nun war ich die Gedemütigte und er sagte noch zu mir, ich könne ja zuschauen.
(Warum erinnert mich das an "Gefährliche Liebschaften"?)

Samstag, 19. Februar 2005

Am Strand

Aufgewacht bin ich heute mit gekreuzten und zu Fäusten geballten Händen. Komische Art zu schlafen. Allerdings habe ich auch ziemlich viel wirres Zeug geträumt. Zum einen befand ich mich auf einer sehr sehr glatten vereisten Bodenfläche, auf der ich mit noch jemandem wie eine Irre schlitterte und Pirouetten drehte (oder was ich dafür hielt). Zum anderen war ich an einem Strand, auf welchem zuerst Gras wuchs, aber später war es ein Sandstrand, und setzte mich dort in eine Kuhle, die jemand anderes gegraben hatte und wo ich mich mit dem Rücken an den Sand anlehnen konnte. Von dort beobachtete ich, was auf dem Strand vor sich ging. Unter anderem sah ich einen jungen, südländisch aussehenden Mann, der an einer Sandburg baute, und von dem ich wußte, dass er lange nicht mehr hier am Strand, bzw. zu Hause gewesen war. Seine Eltern kamen ebenfalls zum Strand, die er lange nicht mehr gesehen hatte. Auch eine junge Frau sah ich, die aus irgendeinem Grund vom Teufel besessen war. Ich konnte allerdings nichts auffälliges bemerken. Ihre Eltern kamen ebenfalls und nahmen sie mit in ein altertümlich anmutendes Haus. Ich befand mich auch darin und konnte beobachten, wie der jungen Frau irgendwelche Drogen verabreicht wurden und sie in einem hohen Bogen aus dem Fenster katapultiert wurde. Dann trug man sie wieder herein, wo sie in einem der alten Ohrensessel sitzend, wieder das Bewußtsein erlangte und etwas sagte, was ich mir nicht gemerkt habe. Aber nun wußte ich, bzw. gingen auch die Umstehenden davon aus, dass sie geheilt ist.

Donnerstag, 17. Februar 2005

Wikinger

Auf einer Wikinger-Beerdigung, wo Männer in Wikingerrüstungen, die teilweise auch das Gesicht bedeckten, nebeneinander aufgereiht wie in einem Chor ein Lied singen. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob das wirklich Wikinger waren und die Rüstungen tatsächlich so aussehen, aber im Traum war ich mir sicher, dass es Wikinger sind.

Freitag, 11. Februar 2005

Herzschlag

Mit A., der im Traum lange Haare hat, schlafe ich zusammen in einem Bett. Wir liegen sehr eng beieinander. So eng, dass ich an meinem Körper seinen Herzschlag spüren kann. Sein Herz schlägt sehr ruhig und langsam, während er schläft, doch dann beginnt er zu erwachen und es wird immer schneller, bis es sich fast überschlägt als er ganz wach ist. Gleich darauf bin ich selbst erwacht. Vielleicht war es mein eigenes Herz, welches ich im Traum gespürt hab. Die Kapriolen würden jedenfalls dazu passen.

Dienstag, 8. Februar 2005

Zum Fasching als Michael Jackson

Ich feiere in meiner alten Schule Fasching und bin als Michael Jackson verkleidet. Als ich mir im Waschraum die Hände wasche und dabei in den Spiegel schaue, erschrecke ich vor mir selbst, weil ich gar kein richtiges Gesicht habe, auch kein operiertes, sondern ein halb verfallenes Totengesicht, eines, welches schon fast verwest und abgefault ist. Als ich wieder auf den Flur komme, erschrecken ich und eine andere verkleidete Gestalt uns gegenseitig, denn sie hat eine dunkelgrüne Totenschädelmaske auf. Ich laufe nun die sehr dunkle Treppe hinunter, auf welcher Eisenstangen verstreut liegen und komme in einen großen Saal, wo ziemlich wild getanzt wird. Natürlich will ich gleich mittanzen, drängel mich aber erstmal durch die wild tanzenden Menschen hindurch. Auf einem Stuhl sitzt Kollege G. und schaut den Tanzenden zu.

Montag, 7. Februar 2005

Spreewaldkähne und der gefährliche Auftrag

Eine Kahnanlegestelle mitten in Berlin, an welcher Spreewaldkähne liegen, ganz in der Nähe meiner alten Wohnung. Damit kann man wie im Spreewald durch Berlin staaken. Ich finde das richtig toll, und überlege, ob ich mir einen kleineren Kahn, der irgendwie "mutterlos" zu sein scheint, unter den Nagel reißen soll, um damit auf dem Wasser zu treiben und mich darin zu sonnen.

Im zweiten Traumbild verlangt jemand von mir, dass ich einen sehr gefährlichen Job tue, um irgendetwas zu holen oder zu erfahren. Dabei muß ich im Meer oder sogar in einer Höhle tauchen (zumindest befinde ich mich vor einer Höhle), und dort unten ziemlich lange bleiben (ohne Atemgerät?). Ich habe das schon früher mehrmals getan, allerdings ist das eine Weile her und es ist mir so unvorbereitet zu gefährlich. Aber ich weiß auch, dass ich aus irgendeinem Grund die einzige bin, die das schaffen könnte und in der Lage dazu wäre, das zu tun, bzw. das Gesuchte aus der Tiefe zu holen. Die Frau, die es von mir verlangt, bedroht mich deshalb mit einer Pistole, als ich mich weigern will. Ob ich es dann getan habe oder nicht, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

Sonntag, 6. Februar 2005

Auf Reisen entlang der Alexanderstrasse

Ich weiß im Traum, dass ich drei Tage in Griechenland gewesen bin, allerdings war total schlechtes Wetter. Es gab dort zwei Arten von Strand(?), bzw. Gehfläche, und zwar zum einen aus weißem Salz oder salzartigem Sand(?) und zum anderen mit rötlichem Sand. Diese beiden Flächen bekämpften sich sozusagen gegenseitig, indem die eine die andere bedeckte, so dass mal die weiße und mal die rote größer war. Auf diesen Flächen fuhren Leute mit dem Board und am Rand des Strandes war kein Meer zu sehen, sondern ein großes Kraftwerk.

Wieder zurück aus Griechenland stand ich nun auf rasenbewachsenen Höfen mit kleinen "Trümmerbergen"(?). Dabei fiel mir auf, dass in den Rasen ein riesiges lachendes Osterei gezeichnet, bzw. getrampelt war und scherzhaft bezeichnete ich es als Kornkreis und ob Außerirdische gelandet wären. Dann unterhielt ich mich mit anderen darüber, die das anscheinend tatsächlich über das Osterei glaubten und stellte klar, dass ich nicht wirklich daran glaube, die Kornkreise stammten von Außerirdischen und dass dieses Osterei erst recht kein Kornkreis sei.

Schließlich war ich mit zwei weiblichen Besuchern unterwegs (ich glaube, es waren Bloggerinnen), denen ich Berlin zeigte. Dabei blieben wir auf einem Platz hängen, wo sich zwei mit Menschen vollbesetzte und sehr eng gegenüberstehende Bänke befanden. Wir quetschten uns ebenfalls auf eine Bank, keine Ahnung warum, und dann bemerkte ich, dass neben mir drei ehemalige Klassenkameraden sitzen - direkt neben mir St., neben ihr mein Spielfreund und neben diesem auch noch irgendjemand. Mein Spielfreund sieht sehr merkwürdig aus, denn er hat eine blaue Perücke auf und eine seltsame riesige Brille, die fast mehr aussieht, wie eine Karnevalsmaske, aber mit Gläsern ist. Die Person neben ihm trägt auch eine Brille, die zwar auffällig ist, aber trotzdem ganz gut aussieht. Deshalb sage ich zu ihr, dass sie eine tolle Brille auf hat. Zu der von meinem Spielfreund will ich erst nichts sagen, überlege es mir aber anders und sage ihm ebenfalls, dass er da eine tolle Brille trägt, allerding in eher spöttischem Tonfall. "Sehr hip!" sage ich noch. Dann bemerke ich, dass die beiden Besucherinnen an meiner Seite vor sich hin kichern und auch die fremden Menschen, die dichtgedrängt auf der Bank gegenüber sitzen und deren Knie wir fast berühren, sich angeregt über Brillen unterhalten und dabei vergnügt kichern. Als ich sie alle kichern und das Lachen unterdrücken sehe, kann ich selbst nicht mehr an mich halten und fange lauthals an zu lachen, worin alle nun miteinstimmen. Ich lache so herzhaft, dass ich mit schmerzenden Hals- und Bauchmuskeln im Bett aufwache und dort noch eine Weile vergnügt vor mich hingluckse.

Nachdem ich wieder eingeschlafen bin, hatte ich folgenden Traum. Ich befinde mich auf Reisen in einem fremden Land, dessen Sprache ich nicht verstehe. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, was für ein Land das ist. Aus irgendeinem Grund will oder muß ich mit der Bahn ein oder zwei Orte weiterfahren. Deshalb gehe ich am Bahnhof zu einem Kiosk und will dort einen Fahrschein kaufen. Ich weiß, dass der Fahrschein dort "Verwert" (?) heißt, wohl das einzige Wort, was ich kenne. Im Kiosk sitzt eine Geisha und ich wundere mich etwas darüber, da ich mich nicht in Japan befinde. Das Wort "Verwert" scheint sie auch nicht zu verstehen, erst als ich "Fahrschein" sage, erklärt sie mir, dass es die bei ihr nicht gibt. Schließlich besorge ich woanders den Fahrschein und lasse dabei meine Börse liegen, worin sich nicht nur mein ganzes Geld, sondern auch die Aufzeichnungen meiner Reise befinden. Dies bemerke ich erst, als ich schon im Zug sitze, aber dass ich kein Geld mehr habe, beunruhigt mich nicht allzusehr. Nur das mit den Aufzeichnungen finde ich etwas schade und ich frage mich, wer wohl die Börse finden und das lesen wird. Außerdem bemerke ich noch etwas anderes, bzw. weiß es, nämlich dass ich mich nicht mehr in der Gegenwart befinde, sondern in der Vergangenheit reise. Und zwar so weit in der Vergangenheit, dass es noch keine richtigen Orts- oder Bahnhofsnamen gibt, sondern die ganze Strecke einfach "Alexanderstrasse" heißt. Ich selbst trage nun altertümliche Kleidung, unter anderem wohl auch ein Korsett, denn ich halte mich unnatürlich gerade. Doch trotz des Korsetts finde ich diese Reise in der Vergangenheit sehr spannend und ich genieße es, aus dem Zugfenster zu sehen und die inzwischen dunkle Landschaft an mir vorbeifliegen zu sehen. Es ist fast Nacht und draußen sieht man nur einen relativ hellen, bräunlich-schwarzen Himmel und davor schwarze Schatten von Gebäuden und Menschen. Außerdem fliegt ab und zu ein Straßenschild vorbei, auf welchem ich "Alexanderstrasse" lesen kann. Diese Fahrt geht eine ganze Weile und eine eigentümliche Hochstimmung erfasst mich, wie ich sie schon oft erlebt habe, wenn ich im Zug sitze und aus dem Fenster auf die weite Landschaft schaue. Schließlich fahren wir in einen alten Bahnhof ein und ich wundere mich, dass es dort schon Glasfenster gibt, bis mir einfällt, dass Glas ja keine allzu neuartige Erfindung ist. Als ich aussteige befinde ich mich nun allerdings wieder in der Gegenwart und der Bahnhof ist eine U-Bahn-Station in Westberlin. Ich laufe die Treppen hinauf und merke, dass aus dem Zug auch die Musikgruppe A-ha ausgestiegen ist, die nun neben mir die Treppe hinauflaufen. Dazu muß ich erklären, dass ich in meiner frühen Jugend ein ganz großer Fan von A-ha war und außerdem total in den Sänger verliebt. Inzwischen finde ich seine Stimme allerdings richtig gräßlich und mag die ganze Musik überhaupt nicht mehr (wie Geschmack sich doch ändern kann). Im Traum ist mir das alles bewußt und mir ist klar, dass ich vor 20 Jahren absolut aus dem Häuschen gewesen wäre, wenn ich die neben mir auf dem Bahnhof gesehen hätte, während mir das jetzt relativ wurscht ist, obwohl ich sie trotzdem neugierig betrachte.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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