Ich liege in meinem Bett und schlafe, wache jedoch im Traum auf, weil draußen ein fürchterlicher Orkan tobt. Um das Haus ringsumher ist alles überschwemmt. Das Wasser klatscht schon gegen meine Fensterscheiben im 4. Stockwerk. Ich fürchte, daß die Fenster den Wassermassen nicht standhalten werden und gehe immer wieder hin, um nachzuschauen. Im Zimmer ist das Licht an, doch wie ich so vorm Fenster stehe, kann ich auf einmal nichts mehr sehen, weil alles dunkel um mich herum ist. Außerdem bin ich wie erstarrt und nicht in der Lage mich zu bewegen. Ich spüre, wie ich nach oben gehoben werde und beginne, ohne mich selbst dabei bewegen zu können, auf dem Rücken durch das Zimmer zu fliegen, während vor meinen Augen alles schwarz ist. Es macht mir Angst, aber mein Körper ist vollkommen starr, so daß ich nichts dagegen tun kann und nur darauf warte, daß es wieder aufhört.
Flugträume (Luft) - Freitag, 27. April 2001, 00:05
Es ist dunkel und ich liege mit einem Mann am Meer in der Brandung. Im Traum nenne ich ihn meinen "Bräutigam". Wir liegen nebeneinander auf dem Bauch ohne uns zu berühren und unsere Oberkörper ragen dabei ins Wasser. Das Meer ist extrem stürmisch und aufgewühlt. Riesige Wellen rollen auf uns zu, treffen mit voller Wucht auf uns und rollen über uns hinweg. Wir müssen uns regelrecht im Sand festkrallen, damit wir von den Wellen nicht fortgespült werden. Dabei werden wir hin- und hergeschüttelt. Trotz der stürmischen Wellen ist es ein sehr schönes, positives Gefühl und ich habe keine Angst. Vor uns am Horizont über dem Meer ist jetzt die gesamte Erde als große Kugel zu sehen, die sich langsam in der Mitte öffnet. Ich sage zu meinem "Bräutigam", daß wir jetzt geradewegs durch die Erde hindurchlaufen könnten.
Wasserträume - Montag, 12. Februar 2001, 23:30
Ich befinde mich auf dem Spielplatz meiner Kindheit und bin eine Prinzessin. Es sind noch viele andere Leute dort, z. B. meine Mutter, die alle zu meinem Hofstaat gehören. Der ganze Platz ist voll blühender Pflanzen und die Sonne scheint. Ich tanze und springe herum, weil ich mich so gut fühle. Jemand von meinem Hofstaat mixt mir einen Cocktail und will zur Dekoration eine Lilienblüte pflücken. Aber ich halte denjenigen davon ab und sage, daß er die schöne Blüte doch an der Pflanze lassen soll. Plötzlich bemerke ich Flugzeuge, die sehr niedrig fliegen. Meine Mutter wirkt sehr besorgt und sagt, daß ich mich unter einem Baum verstecken soll. Also kauer ich mich unter den Baum und die Flugzeuge fliegen so niedrig vorbei, daß sie fast so groß wie der Platz sind und alles total verdunkeln.
Alle anderen Träume - Sonntag, 11. Februar 2001, 23:27
Ich feiere mit meinen Eltern und meinem Bruder Ostern auf meinem Hof. Es ist schönes Wetter, die Sonne scheint und wir befinden uns auf einer grünen Wiese. Im Traum sollte es jedoch nicht mein Hof sein, sondern es hieß, wir seien verreist. Meine Eltern haben auch A. eingeladen. Am Ostermorgen gehe ich auf A. zu, der ganz klein und verloren auf der Wiese sitzt, und wünsche ihm frohe Ostern. Er sagt zu mir, daß er Geburtstag hätte und ich wundere mich, da er ja nicht im Mai (weiß nicht, warum Ostern im Mai ist), sondern im Dezember Geburtstag hat. Ich frage mich, ob es wirklich A. ist oder vielleicht jemand anderes. Doch dann sagt er, daß nicht er Geburtstag hätte, sondern derjenige, der eigentlich statt ihm von meinen Eltern eingeladen wurde, da ich angeblich in ihn verliebt sei. Dieser andere soll Rolli o.ä. heißen. A. fragt mich: "Liebst du ihn wirklich?" Und da meine Eltern dabei sind sage ich ja, obwohl ich eigentlich A. liebe. Danach tat es mir leid, aber ich wollte nicht, daß meine Eltern den Irrtum bemerken. Plötzlich falle ich in Ohnmacht, bekomme aber trotzdem mit, wie A. sich ganz intensiv um mich kümmert und sich über mich beugt. Aus seiner Perspektive sehe ich, daß ich im Ohr einen roten Rubin als Ohrstecker trage. Etwas später bin ich wieder aus der Ohnmacht erwacht und bekomme von meinem Vater eine Dose mit bunt eingewickelten Schokoladenostereiern geschenkt. Aber ich bin traurig, weil ich kein Geschenk für A. habe. Er wirkte in diesem Traum so klein, verloren und bedrückt auf mich.
Träume von A. - Mittwoch, 17. Mai 2000, 23:35
Strahlender Sonnenschein. Eine kleine, weiße, wunderschöne Kapelle mit vielen Figuren an der Fassade, welche über und über mit echten Weinreben bewachsen ist. An den Reben hängen Massen von großen, grünen, knackigen Weintrauben.
Kurzträume und Fragmente - Dienstag, 16. Mai 2000, 23:39
A. will mich um 17.00 h besuchen kommen und ich bin kräftig beim putzen und aufräumen. Natürlich hab ich wieder zu spät angefangen und inzwischen ist es 17.00 h, aber A. ist noch nicht da. Deshalb habe ich Angst, daß er vielleicht doch nicht kommt. Ich habe eine kleine Tochter, die bei meinen Putzattacken zuschaut. Schließlich klingelt es doch und ich sage zu ihr, daß sie an die Tür gehen soll, damit ich mich schnell noch etwas zurechtmachen kann. Endlich kommt A. und ich gehe mit ihm zusammen zur Balkontür hinaus, die allerdings nicht auf einen Balkon führt, sondern in einen Hof. Dieser sieht aus wie ein wunderschöner Garten, voller bunter Blumen und mit einem kleinen Pavillion. Die Sonne strahlt hell und wir gehen darin spazieren.
Träume von A. - Freitag, 17. März 2000, 23:44
Ich bin auf meiner Arbeitsstelle, als mich ein Vampir überfällt. Er will mich beißen und mir das Blut absaugen, aber ehe er sich versieht, greife ich ihm in den Mund und breche seine Eckzähne heraus.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Samstag, 1. Januar 2000, 23:47
Im Traum entdeckte ich in meiner Wohnung ein neues Zimmer nach dem anderen. Zuerst freute ich mich darüber, daß meine Wohnung so groß ist. Dann entdeckte ich ebenfalls eine breite Treppe, wie aus einem Schloß, die in ein oberes Stockwerk führte. Oben gab es einen langen Gang mit nochmals vielen leeren Zimmern. Langsam aber sicher fragte ich mich, was ich mit den vielen Zimmern solle und es wurde mir zu viel. Außerdem waren der Treppenflur und das obere Stockwerk ziemlich heruntergekommen und ich fragte mich, wer das alles renovieren solle. Mit der Zeit begann ich mich in dem großen Haus auch zu gruseln. Am Anfang fand ich es toll, daß meine Wohnung immer größer wurde, doch zum Schluß war mir alles viel zu groß.
Wohnungsträume - Donnerstag, 19. August 1999, 23:52
Ich war mit K. P. (ein Ex-Freund) auf der Flucht vor der Polizei. Wir saßen in einem Mercedes und fuhren mit diesem durch ein Gartentor, das etwas zu eng war, so daß an beiden Seiten des Autos der Lack abgekratzt wurde. K. sagte zu mir, ich solle mich auf den Rücksitz setzen, damit es nicht so aussieht, als wären wir ein Paar.
Mir fiel ein, daß ich in meiner Wohnung noch ein Zimmer habe, das ich auch einrichten könnte. Als ich in das Zimmer hineinkam, war es ein riesiger Saal, der ein Ballsaal hätte sein können, mit großen Fenstern rundherum. Ich fragte mich, warum ich eigentlich den großen Saal nicht als mein Wohnzimmer eingerichtet habe und statt dessen alles ins kleinste Zimmer quetsche. Allerdings war der Saal sehr renovierungsbedürftig. Auch der Fußboden war sehr heruntergekommen. Ich dachte mir, daß ich diesen Raum alleine kaum renovieren könne und überlegte, wen ich bitten könnte, mir zu helfen. Dann sah ich aus dem Fenster und bemerkte vor mir ein Bahnhofsgebäude mit dem Ortsschild "Gerske" oder "Geyske" oder so ähnlich. Daran bemerkte ich, daß ich mich gar nicht in Berlin befand.
Wohnungsträume - Montag, 22. März 1999, 23:59
Ich schwamm in einem See und plötzlich spürte ich, wie mir Flügel und ein langer gebogener Hals wuchsen. Um mich herum weiße Federn. Ich hatte mich in einen weißen Schwan verwandelt. Aus irgendeinem Grund sollte ich das Wasser aufwirbeln und schlug deshalb mit meinen neuen Flügeln wie wild auf das Wasser ein, bis es dreimal so hoch war.
Bemerkung: Ein weißer Schwan versinnbildlicht die Fähigkeit, tiefe Gefühle zu empfinden, das gute Verhältnis zu sich selbst und seiner Umwelt, geistige Interesse und Idealismus. Spirituell: Ein Symbol des Lichtes.
Tierträume - Samstag, 7. November 1998, 00:03
Im Traum treffe ich auf Gestalten, von denen ich weiß, daß es Vampire sind. Sie haben Sonnenbrillen auf und ich fürchte mich vor ihnen. Doch da ich keine Angst zeigen will, bin ich absichtlich ganz frech, schneide Grimassen und strecke ihnen die Zunge raus.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Freitag, 18. September 1998, 00:06
A. übernachtet bei mir und wir schlafen beide, als ich auf die Toilette muß. Als ich zurückkomme sehe ich ihn nicht mehr und bekomme einen Schreck, weil ich denke, daß er schon gegangen ist. Doch dann höre ich ihn unter der Bettdecke schnarchen und bin erleichtert. Ich lege mich wieder zu ihm ins Bett und bin so glücklich, daß er bei mir ist, obwohl ich nicht sicher bin, ob es vielleicht das letzte Mal ist. Er wacht auf und beginnt mich zwischen den Beinen zu streicheln. Dann legt er sich auf mich und wir küssen uns, aber schlafen nicht miteinander. In der Nähe vom Bett liegt mein aufgeschlagenes Traumtagebuch und ich frage mich, ob er vielleicht darin gelesen hat. Darauf erzählt er etwas von seinem Bruder, der eine Galerie hätte und er wollte dorthin, um etwas zu holen oder zu bringen. Es ist erst 4 Uhr früh. Er telefoniert im Bademantel, um ein Taxi rufen. Dabei steht meine Wohnungstür offen und mein Nachbar und seine Partnerin sehen ihn. Ich muß zur Schule, habe aber keine Lust, will lieber mit ihm zusammenbleiben. Ich schleiche durch die Wohnung, räume irgendwas zusammen und merke, daß ich Tränen in den Augen habe wegen des nahen Abschieds. Da ich nicht will, daß er es merkt, wende ich mich ab. Um mich zu verabschieden umarme ich ihn schließlich, doch merke dann, daß es mein Bruder ist, den ich umarme.
Träume von A. - Mittwoch, 9. September 1998, 00:22
A. und ich bekamen gesagt, daß wir einen Zauber oder Fluch auflösen müßten, indem wir uns an einem besonderen Ort küssen. A. faßte mich bei der Hand, rannte los und zog mich hinter sich her. Wir rannten wie die Verrückten eine Landstraße hinunter. Sie lag mitten im Wald, war menschenleer und die Sonne schien. Ich spürte, daß vor uns auf der Landstraße etwas unheimliches, gruseliges ist, aber hatte keine Zeit darüber nachzudenken und Angst zu haben, da A. mich hinter sich her zog. Wir hatten nur wenig Zeit zur Verfügung und rannten immer schneller. Schließlich kamen wir zu einem Haus, vor welchem ein häßlicher Mann in rotem Pullover stand, der eine häßliche dicke Brille trug. Er grinste fies, wie ein Psychopath, und erinnerte mich ein bißchen an einen geisteskranken Klienten unserer Abteilung. Ich wußte, daß er das Böse ist. Wir rannten an ihm vorbei in das Haus hinein und er kam hinter uns her. Wir liefen durch die Zimmer und aus Angst betete ich ständig: "Bitte, lieber Gott, erlöse uns." Dann kamen wir in ein Zimmer, dessen Tür wir hinter uns abschließen konnten. Das Böse blieb hinter der Tür stehen und ich betete weiter. Vor Schreck hatten wir beide vergessen, daß nur der Kuß uns helfen kann. Doch irgendwann fiel es uns doch noch ein und wir küßten uns sehr hastig und aufgeregt. Danach wußten wir, daß das Böse hinter der Tür verschwunden ist und ich wachte auf.
Träume von A. - Montag, 7. September 1998, 00:15