Träume von Verfolgung und Gewalt
Im Traum treffe ich auf Gestalten, von denen ich weiß, daß es Vampire sind. Sie haben Sonnenbrillen auf und ich fürchte mich vor ihnen. Doch da ich keine Angst zeigen will, bin ich absichtlich ganz frech, schneide Grimassen und strecke ihnen die Zunge raus.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Freitag, 18. September 1998, 00:06
Ich bin im Traum ein Mann und lerne eine Frau kennen, die mich irgendwie fasziniert. Schließlich ficke ich sie wie ein Mann und sie will mich später umbringen. Ich schließe mich deshalb in ein Bad ein (das Bad aus meinem Elternhaus) und rufe aus dem Fenster laut um Hilfe. Unten auf dem Hof war ein Hausmeister, welcher gleich hoch kam und gemeinsam haben wir die Frau getötet.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Donnerstag, 30. April 1998, 22:45
Ich sitze mit einem Mann im Auto, dem beide Beine fehlen. Trotzdem sitzt er am Steuer. Er ist verliebt in mich und möchte gerne mit mir zusammensein. Ich bin nicht verliebt, aber weil er mir leid tut, gebe ich vor, auch mit ihm zusammensein zu wollen. Allerdings bleibe ich etwas distanziert und kann mir nicht vorstellen, mit ihm zu schlafen. Er kann spüren, daß meine Gefühle nicht echt sind und ist deshalb enttäuscht. Plötzlich, ehe ich überhaupt denken kann, gibt er Gas und fährt mit dem Wagen geradewegs in einen Abgrund hinein, um mit mir zusammen zu sterben. Ich kann ihn nicht mehr bremsen und als wir in den Abgrund stürzen, bin ich total wütend auf ihn, daß er mir einfach so und ohne meine Zustimmung das Leben nimmt.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Sonntag, 8. Februar 1998, 23:41
Zuerst bohrte ich mir selbst einen Pfeil in die Schulter, ohne daß Blut kam. Etwas später im Traum verwünschte mich eine alte Hexe, so daß ich am ganzen Körper aus vielen Wunden anfing zu bluten. Ich lag in meinem Bett und es färbte sich rot vom Blut.
Astrologische Konstellation am Tag des Traumes: Sonne transit in Opposition zu Sonne Konjunktion Lilith im Radix. Zur Deutung von Lilith empfehle ich das Buch "Lilith - Im Licht des Schwarzen Mondes zur Kraft der Göttin" von Kocku von Stuckrad.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Samstag, 15. Februar 1997, 23:24
Es ist dunkle, schwarze Nacht, ich befinde mich in meinem Elternhaus und gehe hinunter zu den Mülltonnen. Es ist so dunkel, daß ich kaum die Hand vor Augen sehen kann. Da ich weiß, daß es ein Traum ist, fürchte ich deshalb, daß in der Dunkelheit wieder jemand unsichtbares auf mich lauern könnte. Tatsächlich stellt sich mir eine Gestalt in den Weg und gibt mir einen ziemlich intensiven Kuß. Ich merke, daß es eine Frau ist. Noch etwas benommen von dem Kuß gehe ich ins Haus zurück. Dann stehe ich am Küchenfenster und starre hinaus in die Nacht. In der Glasscheibe sehe ich mein Spiegelbild und bemerke, daß ich wunderschönes, strahlend goldenes Haar habe. Die nächste Szene spielt auf einem tiefschwarzen Fluß. Ich sehe eine Brücke mit Eisenträgern. An einem der Eisenträger wird unter Wasser ein Toter geborgen, der dort versenkt wurde. Ich weiß, daß diejenigen, die den Mord verübt haben auch hinter mir her sind und ich flüchten muß. Deshalb springe ich in das schwarze Wasser des Flusses, tauche unter einem Hindernis hindurch und erreiche das andere Ufer. Dort klettere ich über einen hohen Zaun und stehe auf einmal in einer Art Freiluftdisko, wo Männer und Frauen durch einen Zaun getrennt sind. Es ist immer noch Nacht, der Dj spielt Musik und alle stehen rum. Es beginnt zu regnen, der Dj spielt weiter Musik und alle spannen ihre Regenschirme auf.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Dienstag, 19. März 1996, 23:54
Es ist Krieg und der Feind rückt näher. Ich müßte eigentlich flüchten, aber ich habe ein Kind, das sehr krank ist und zu schwach für eine Flucht. Ich weiß auch nicht mehr, wovon ich uns ernähren soll. Wir haben nichts zu essen und hungern. Der Feind rückt immer näher und ich bin total verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Ich möchte mein Kind nicht verlassen und es auch nicht in die Hände der feindlichen Armee fallen lassen. Aus Verzweiflung beschließe ich, mein Kind mit Zyankali zu vergiften. Es liegt in seinem Bettchen und es geht ihm nicht gut. Es ruft nach mir: "Mami, Mami!" Ich tröste es und flöße ihm das Gift ein, wobei ich sage, daß ich ihm Medizin gebe, damit es schnell wieder gesund wird. Es vertraut mir vollkommen, schluckt die "Medizin" und schmiegt sich an mich. Es fühlt sich bei mir sicher, beschützt, geborgen und glaubt, daß alles wieder gut wird, weil ich, seine Mami, es ihm ja verspreche. Auf einmal windet es sich in Krämpfen, röchelt und ruft unaufhörlich nach mir. "Mami, Mami, Mami......" Ich höre seine Rufe und sein ersticktes Röcheln. Es ist so furchtbar für mich, das mitanzusehen und zu hören, daß ich glaube, selbst zu sterben. Um es nicht mehr hören und sehen zu müssen, halte ich mir die Ohren zu und renne mit dem Kopf immer wieder gegen die Wand. Dabei weine ich, bis ich schließlich aufwache.
Das war einer der wenigen, wirklich sehr schlimmen und extrem emotionalen Alpträume, die ich bisher in meinem Leben hatte.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Freitag, 15. März 1996, 00:00
Ich bin als Spionin irgendwo eingeschleust und sitze dort bei einer Teegesellschaft. Ich weiß, dass der Tee, der mir gereicht wird, vergiftet ist, aber um nicht aufzufliegen und mich zu verraten, darf ich mir nichts anmerken lassen und muß ihn trinken. Dies ist einkalkuliert und ich soll von meinen Leuten später rechtzeitig gerettet werden.
In der nächsten Traumsequenz sitze ich mit meinen Leuten in einer Kutsche und wir versuchen über die Grenze zu flüchten, während wir von den anderen verfolgt werden. Ich spüre schon, wie das Gift beginnt zu wirken und werde immer schwächer und kranker, aber mir kann erst hinter der Grenze geholfen werden. Endlich haben wir es gerade so geschafft und meine Beifahrer bringen mich in eine Art Klassenzimmer, wo ich warten soll, bis sie mit dem Gegengift wiederkommen, da ich schon zu schwach bin. Ich liege dort also auf dem Fußboden und bemerke, dass ich nicht alleine im Klassenraum bin, sondern Heino auf dem Stuhl an einem der Klassentische sitzt. Dann hört man Stimmen von draußen. Es sind unsere Verfolger. Sie brechen die Tür auf und finden mich in dem Klassenzimmer. Ich versuche mich mit letzter Kraft hinter irgendwelchen Stühlen, Tischen und Heino zu verstecken, indem ich auf dem Fußboden lang krieche, aber sie entdecken mich sofort. Einer beugt sich über mich und hält mir den kalten Stahl einer Pistole an die Schläfe. Ich spüre den Druck, der immer fester wird. Doch bevor er abdrücken kann, stürmen plötzlich meine Leute den Raum. Ich freue mich, weil ich denke, dass ich jetzt gerettet bin und sie mir gleich das Gegengift geben werden. Sie kommen auch auf mich zu, doch nachdem sie kurz auf mich runter geblickt haben, wenden sie sich wieder ab und ich höre sie irgendwas sagen, dass ich tot wäre. Ich bin total verwundert, wie sie auf sowas kommen, da ich mich lebendig fühle und sicher bin, dass ich nicht tot bin. Das sage ich dann auch laut in den Raum, aber keiner scheint mich zu hören. Schließlich stehe ich vom Fußboden auf und stelle mich mitten unter sie, aber sie scheinen mich gar nicht zu sehen und blicken durch mich hindurch. Immer wieder wiederhole ich laut "Ich bin hier. Ich bin nicht tot. Ich lebe noch." und versuche mich bemerkbar zu machen, aber es nützt nichts. Endlich begreife ich, dass sie mich nicht wahrnehmen können und ich vielleicht wirklich tot bin. Da mich niemand mehr sieht und ich deshalb den Job nicht mehr weitermachen kann, muß ich mir nun ein völlig neues Leben aufbauen und ganz von vorne anfangen. Dazu nehme ich einen Job als Kellnerin an, was anscheinend auch funktioniert, obwohl ich nur ein Geist bin, aber ich habe Sorge, ob das gut geht, wenn mich niemand sehen oder hören kann.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Donnerstag, 28. März 1991, 00:34
Ich sehe mich selbst, bzw. meinen Körper, auf einer Art Bahre vor mir liegen. Mit einem Messer beginne ich, meinen Körper in kleine Stückchen zu schneiden. Nur als ich mein Gesicht sehe, bringe ich es nicht über mich, es zu zerschneiden, da ich mir selbst leid tue. Ich will meine Körperstückchen statt der Erde in einen Blumentopf mit einer verwelkten Pflanze tun, weil ich weiß, daß ich nur so die Pflanze retten kann.