Träume von Urlaub und Reisen

Donnerstag, 25. Januar 2007

Das KZ-Spiel

Mit dem Rucksack unterwegs, brauche eine Unterkunft oder Übernachtungsmöglichkeit. Da treffe ich auf ein Projekt, dass sich KZ nennt und auch ein nachgestelltes KZ sein soll, allerdings wenig Ähnlichkeit mit einem richtigen KZ hat, schon deshalb, weil man sich freiwillig dafür entscheidet, dort einzutreten. Einerseits aus Neugier, was in diesem Projekt geschieht, und andererseits weil ich eine Unterkunft suche, entscheide ich mich selbst ebenfalls dort einzutreten. Dazu muss ich zuerst meinen Rucksack und meine Sachen abgeben. Es ist ein reines Frauen-KZ, sowohl die "Häftlinge" als auch die "Wärter" sind ausschließlich Frauen. Wir haben gepflegte Zimmer, in denen aber sehr viele zusammen wohnen und schlafen, und bekommen mehr als genug zu essen, auch Obst wie Bananen u.ä. Gearbeitet wird wenig, eigentlich gleicht es mehr einem großen Ferienlager, welches mit ein paar Fiesheiten gewürzt ist. Man muss sich unterordnen und sich diese gefallen lassen.
Zwischendurch fahre ich mit dem Bus irgendwo anders hin und lande in einer Arbeitgemeinschaft, bzw. einem Kurs, welcher sich ebenfalls mit Spielen beschäftigt, jedoch mit Computerspielen. Eigentlich wollte ich da nicht hin, irgendwie interessiert mich das auch gar nicht, aber ich beschließe, mir das mal anzuschauen und da zu bleiben. Während ich mit den anderen Mitgliedern - unter ihnen meine ehemalige Kollegin G.E. - auf den Leiter des Kurses warte, spiele ich auf einen Gerät herum, welches wie ein Mini-TV aussieht, aber ein größeres Handy ist. Endlich kommt der Leiter und ich muss feststellen, dass sie in diesem Kurs nichts anderes machen, als gemeinschaftlich in einer Spielezeitschrift zu lesen. Ich finde das furchtbar langweilig, denke mir aber, dass es durchaus einen Sinn macht, weil man sich so eine feste Zeit einplant, in der man Zeitschriften liest, während man sonst nicht dazu kommt. Erst sitze ich alleine, doch dann befindet sich plötzlich meine ehemalige Schulfreundin A. neben mir - links, wie früher in der Schule - und ich frage sie, wie oft in der Woche denn dieser Kurs stattfindet. Bei ihrer Antwort "Jeden Tag" bin ich regelrecht entsetzt, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, warum Leute ihre kostbare Freizeit opfern, um jeden Tag in diesen Kurs zu gehen. Die Sache hat sich damit für mich erledigt und sofort befinde ich mich erneut im KZ.
Ich habe mich inzwischen entschlossen zu flüchten. Zwar überlege ich, dass ich auch einfach sagen könnte, dass ich wieder austreten will, denn schließlich ist die ganze Sache freiwillig, aber ich traue dem Frieden nicht. Ich fürchte, dass sie mich, wenn sie wissen, dass ich weg will, doch festhalten werden. Also plane ich meine Flucht heimlich, wobei mir auch klar ist, dass ich wohl einige meiner Sachen zurücklassen muss. Trotzdem versuche ich zunächst, so viel wie möglich davon zusammenzusuchen, ohne dass es auffällt. Dazu muss ich an verschiedene Schränke heran, da ich die Sachen ja alle abgegeben habe, und es darf natürlich nicht zuviel sein, weshalb ich mich bei allen Dingen entscheiden muss, ob ich sie mitnehme oder nicht. Dieses Zusammensuchen ist gar nicht so einfach, weil in dem großen Schlafsaal ein ständiges Kommen und Gehen herrscht. Auch eine Aufseherin kommt herein und ruft mich zu sich. Sie befiehlt mir, ein Stück aus meinem Rock herauszuschneiden, weil sie es an die Eidechsen verfüttern will und reicht mir eine Schere. Die Schere geht schwer und schneidet schlecht, verhakt sich mehrmals im Stoff. Schließlich habe ich ein Stück herausgeschnitten - es ist ein weiter langer Rock mit kleinen Streublümchen - und gebe es ihr. Es tut nicht weh, denn ich denke, dass der Rock mir sowieso nicht gefällt und ich bald wieder draußen sein werde. Sollen den Stoff doch die Eidechsen fressen, obwohl ich mich frage, ob ihnen der wirklich schmeckt. Nur dass ich bei der Flucht mit einem kaputten und "gebrandmarktem" Rock herumlaufen muss, ärgert mich ein bißchen.
Während ich noch dabei bin, mich weiter auf meine Flucht vorzubereiten und eine passende Gelegenheit abzuwarten, wache ich auf.

Bemerkung: Beim Durchdenken des Traumes fällt mir unwillkürlich die Redewendung "sich ins eigene Fleisch schneiden" ein, obwohl ich mir nur in den Rock geschnitten habe.
Übrigens ist das Thema Spiel in Verbindung mit Selbstbestimmung/Zwang und dem Symbol Schere auch astrologisch angezeigt, mit Mars t im 5. Haus im Quadrat zu Uranus r.

Donnerstag, 21. Dezember 2006

Zwei Buddhas und ein Ehrenmal für Sasha

Warten auf die Landung eines Flugzeugs, oder besser gesagt, auf das Herablassen der Ladung mit einem Kran. Schließlich ist es soweit und zwei weiße Statuen, die nichts weiter als Köpfe sind, schweben nebeneinander auf einem Brett herab. Ich denke, es sind Buddhaköpfe, denn ihre Haare sind in dekorativen haubenartigen Kringeln in den Stein geschnitzt, so wie man das von manchen Buddha-Figuren kennt.

Später laufe ich durch einen Park, wo ein Ehrenmal aus weißen L-Winkeln errichtet wurde. Ich weiß nicht, aus welchem Material die weißen Winkel sind, aber sie wurden zu verschiedenen Formationen aufgereiht, durch welche man hindurchlaufen kann. Ganz zu Beginn steht eine Säule mit zwei Namen. Der eine Name ist "Sasha", wobei ich im Traum zuerst an den Popsänger dachte, aber beim Blick auf die Geburtsdaten feststellte, dass es ein anderer Sänger gewesen sein muss, der schon viel früher lebte, aber den gleichen Namen hatte. An den anderen Namen kann ich mich nicht erinnern. Während ich an der Säule stehe, bemerke ich, wie Leute an der Säule vorbeigehen und die Namen mit Dreck, bzw. Sand bewerfen, den sie vom Boden klauben. Ich wundere mich darüber, glaube aber nach einigem Überlegen auch den Grund für diese Handlungsweise zu kennen. Und zwar denke ich, dass das Ehrenmal für viel Geld für die zwei "normalen" Sänger errichtet wurde, obwohl die Regierung eigentlich gar kein Geld für solche nutzlosen Dinge hat und dass dies den Zorn der Leute erregt. Ihren Zorn zeigen sie, indem sie eben beim Vorbeigehen die Namen mit Dreck bewerfen. Nachdem ich das Ehrenmal durchquert habe, lande ich auf einem Meeresstrand, auf welchem Muscheln und Algen angespült wurden und den ich nun entspannt entlanglaufe.

Samstag, 16. Dezember 2006

Tierpark und Farm

Es ist die Zeit gekommen zur Schule zu gehen, doch im Traum besuche ich sogar früh, bevor die Schule beginnt, schon den Tierpark. Der ist auch bereits geöffnet, aber ich stelle fest, dass es anscheinend früh eine Freilaufzeit gibt, d.h. alle Tiere dürfen sich frei und bunt duircheinander im Tierpark bewegen. Gleich am Eingang hoppelt mir ein Kängeruh über den Weg, danach kommt mir ein Tiger entgegen. Zuerst bin ich etwas besorgt, wegen der Raubkatze, doch der Tiger interessiert sich gar nicht für mich und auch nicht für die anderen Tiere. Überhaupt staune ich darüber, wie gut sich die verschiedenen Tiere miteinander vertragen. Keiner greift sich an, keiner wird gefressen, alle sind ganz friedlich. Durch eines der Häuser sehe ich eine Frau mit einem zahmen Leoparden laufen, den sie an der Leine führt.
Mittendrin im Traum befinde ich mich auf einmal auf einer Farm inmitten von goldenen Kornfeldern, die bis zum Horizont reichen. Ich spreche mit dem Besitzer der Farm und befrage ihn zum seltsamen Grundriss der Farm, die unregelmäßig wie ein See geformt ist und einen äußeren Ring hat, in welchem sich Häuser, Ställe und Gärten befinden, sowie einen inneren "Hof", in welchem ebenfalls Felder liegen. Dann halte ich mich wieder im Tierpark auf und schaue einen Dokumentarfilm über A.K.. Als ich den Namen höre, hoffe ich ganz stark, dass es nicht der A.K. ist, den ich kenne und tatsächlich, als ich ihn sehe, bin ich der Meinung, dass er es wohl nicht ist, sondern jemand anderes. Im Nachhinein frage ich mich jedoch, ob es nicht mein Wunsch war, der den Traum beeinflußt hat, so dass ich das sah, was ich sehen wollte.

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Schönheitskonkurrenz im Tierpark und der verschwundene Schlüssel

Ich habe die Nacht mit einer Frau verbracht. Als ich früh aufwache, ist sie verschwunden und ich suche sie in meiner Wohnung. Während ich ins Bad schaue fällt mir auf, dass der Schlüssel für die Badtür fehlt. Das ärgert mich und ich überlege, ob ich vom Hausmeister einen neuen bekomme. Wahrscheinlich hat den Schlüssel jemand aus nicht nachvollziehbaren Gründen mitgenommen. In der Küche finde ich die Frau schließlich in einem rosa Glanzsatin-Morgenmantel. Sie bedient sich gerade aus meinem Kühlschrank.
Als nächstes überlege ich, ob ich neben meine Wohnungstür nicht einen schmalen Couchtisch stellen sollte. Dann verwerfe ich diesen Gedanken jedoch, weil ich befürchte, dass ihn jemand die Treppe hinunter stößt.
In der darauf folgenden Traumsequenz befinde ich mich mit vielen Kollegen, Bekannten und Verwandten im Tierpark. Es ist schönes Wetter, die Sonne scheint und wir laufen am Streichelzoo vorbei, der im Traum ein riesiges Schwimmbassin ist, in dem alle Tiere schwimmen, auch die, welche keine Wassertiere sind. Irgendjemand sagt, dass dies der schönste Teil des Tierparks ist und viele lassen sich am Rand des Bassins nieder, um die Tiere zu streicheln. Auch eine ehemalige gleichaltrige Kollegin (S.O.) sehe ich auf der anderen Seite des Wassers. Irgendwie herrscht eine gewisse Konkurrenz zwischen uns, denn ich achte stark darauf, was sie trägt und wie sie sich gibt. Und sie sieht keineswegs so aus, als wolle sie in den Tierpark, sondern eher, als würde sie eine Gala besuchen. Sie trägt ein ultrakurzes Glitzermini, das kaum ihre Scham bedeckt und zeigt ihre schneeweißen Beine, wobei sie sich sehr kokett bewegt. Was ich sehe lässt mich aber denken, dass sie mir keineswegs den Rang abläuft, denn sie ist zwar noch schlanker als ich, jedoch trage ich - ebenfalls völlig tierpark-ungeeignet - ein elegantes, bodenlanges und enganliegendes Kleid in gold-beige. Letztendlich entscheide ich, dass wohl keine von uns besser als die andere aussieht und dass wir wahrscheinlich nicht einmal miteinander vergleichbar sind. Dann setze mich zu meiner Mutter und anderen Leuten an den Rand des Beckens, um auf das sonnenglitzernde Wasser und die bunten Tiere darin zu schauen.

Nach dem Aufstehen habe ich nachgeschaut - der Schlüssel an der Badezimmertür ist noch da.

Donnerstag, 23. November 2006

Zu Besuch bei West-Verwandten

Verreist bei entfernten Verwandten aus dem Westen. Der Ort beginnt mit B..... (beim Aufwachen musste ich an Berchtesgarden denken). Am letzten Tag des Aufenthalts fällt dem Sohn, einem jungen Mann, ein, uns oder mir noch etwas zu zeigen. Wir gehen eine Straße entlang, wo rechts von uns eine große unbebaute Fläche mit weißen Rechtecken liegt. Als ich genauer hinschaue, sehe ich, dass es im Vordergrund ein großer Parkplatz ist, man im Hintergrund jedoch die gesamte Stadt sehen kann, und zwar schaut man direkt von oben auf die überwiegend weißen Dächer. Der Ort muss also etwas bergig sein, wirkt aber von unserem Platz aus nicht so. Wir wenden uns jedoch nach links, lassen erst viele Autos vorbeifahren, die dort aus einer Kurve hervorkommen, und überqueren dann Bahnschienen. Mit dem Bus fahren wir eine Weile, bis wir zu einer anderen Wohnung gelangen. Die dort wohnen sind auch Verwandte von uns und anscheinend findet gerade eine Feier statt, denn das ganze Wohnzimmer ist voller Menschen, auffällig viele alte sind dabei. Da ich keine Lust habe, überall herumzukriechen und allen fremden Leuten die Hand zu geben, winke ich bloss grüßend mehrmals auffällig hinein, worauf aber kaum reagiert wird. Mit einem Mal sind sie alle weg und ich schaue mir interessiert die Wohnung an.
Beim Eintritt kommt man in einen ziemlich kleinen engen Flur und schaut direkt in das Schlafzimmer, welches linkerhand schräg gegenüber der Eingangstür liegt und keine Tür hat.
Statt dessen ist ein sehr großer, bogenförmiger, in der Mitte mit einem kleinen Schlenker spitz zulaufender Durchgang in der Wand, durch welchen man genau auf den deckenhohen gemaserten Holz-Wandschrank und das Ehebett schaut. Gegenüber vom Schlafzimmer liegt ein Raum, der am Eingang (Türrahmen?) irgendwelche technischen Geräte eingebaut hat (Radio?). Neben dem Schlafzimmer liegt das Bad und neben dem Bad, rechterhand gegenüber der Eingangstür kommt man zum Wohnzimmer. Ich schreibe "kommt man", weil man erst durch mehrere verwinkelte kleine Vorzimmer muss, bevor man das langgestreckte große Wohnzimmer erreicht, welches man durch eine Tür neben der Stirnseite betritt. Auch gegenüber der Tür zum Wohnzimmer kommt man vom Flur aus noch in ein anderes Zimmer. Und genau dort an der Zwischenwand des Flures, prangt direkt in der Mitte ein riesiges Gerät von Sprechanlage. Ich denke bei mir, dass die Wohnung zwar nicht schlecht und schön groß ist, aber von der technischen Ausstattung doch schon etwas veraltet. Die Hausherrin will uns jetzt ein Buch schenken. Doch es ist nicht für jeden ein Buch, sondern ein riesiges Buch für uns alle (drei?). Es ist bestimmt so hoch wie ein halber Mensch und sie setzt sich an den Wohnzimmertisch, um eine Widmung hineinzuschreiben. Diese Widmung wird zu einer ganzen Zeichnung, die sie mit leichter Hand dort hineinsetzt. Beim Zeichnen betrachte ich sie und ihr Gesicht aufmerksam. Sie hat aschbraune, glatte, halblang, auf gleicher Höhe geschnittene Haare, trägt eine Brille mit dünnem Rand und hat ein feingeschnittenes schönes Gesicht. Im Traum ist mir, als würde ich sie schon von früher kennen - und es war eine angenehme Bekanntschaft -, kann mir aber nicht so recht klarwerden, ob ich sie vorher wirklich schon mal getroffen habe.

Montag, 13. November 2006

Fußböden oder unterwegs mit Elsa

Wahrscheinlich der gestrigen Blogunterhaltung zu danken ist folgender Traum:

Ich bin mit Elsa an mir unbekannten Orten unterwegs. Zuerst sitzen wir irgendwo in der Sonne, um uns Massen von Menschen, die ebenfalls herumsitzen. Danach beschließen wir, in einem Hotel einen Tee zu trinken. Das Hotel-Cafe befindet sich gleich in der riesigen Eingangshalle. Es besteht aus kleinen runden Tischen mit passenden Stühlen, dahinter liegen die Rezeptionen. Wir suchen uns einen leeren Tisch, aber der ganze Fußboden ist merkwürdigerweise mit Papier zugemüllt, so dass man sich dort gar nicht hinsetzen kann. Ich bücke mich und beginne das Papier wegzuräumen, wobei ich mir erst genauer anschaue, was dort liegt. Es sind kleine rechteckige Zettel aus dünnem Papier mit aufgedruckten Blumenfotos. Ich halte sie im Traum für Werbezettel aus Pralinenschachteln. Beim Wegräumen bemerke ich unter ihnen eine beschriebene Ansichtskarte. Ich hebe sie auf und gebe sie Elsa mit den Worten: "Guck mal, eine Postkarte. Die hat anscheinend jemand verloren." Dann fordere ich sie auf, mal vorzulesen, was darauf steht, kann mich aber nicht erinnern, ob sie es getan hat. Nachdem ich den gröbsten Müll beseitigt habe, fege ich den restlichen Schmutz mit Handfeger und Müllschippe auf. Während ich mich am Fußboden zu schaffen mache, steht die ganze Zeit ein mausgrauer Mann in einer mausgrauen Jacke daneben und schaut mir zu. Es kommt mir vor, als wolle er etwas von mir, traue sich aber nicht mich anzusprechen, weil ich gerade beschäftigt bin, und ich kümmere mich nicht weiter um ihn. Schließlich hat er genug, dreht sich um und redet mit der Rezeptionistin. Ich höre wie sie sagt: "Es gibt auch noch andere."
Ich weiß nicht mehr, ob wir endlich dazu gekommen sind, Tee zu trinken, aber später gehen wir in eine Location (Diskothek?), wo wir irgendwo hinunter steigen müssen und einen langen, schummrigen Gang betreten. Der Gang ist ebenfalls voller Menschen, die dort laufen oder herumstehen, aber besonders auffällig ist der Fußboden, welcher zwischen den vielen Beinen in der Dunkelheit hell schimmert. Seine Grundfarbe ist weiß und aus dem Weiß leuchten viele große bunte stilisierte Blüten. Es kommt mir so vor, als ob es ein Steinfußboden ist und die Blüten ebenfalls aus Stein als Muster eingelegt sind.

Das Lustige ist, dass heute morgen in der U-Bahn ein Typ saß, der fast haargenau wie der mausgraue Typ im Traum aussah, nur dass er eine dunkelblaue Jacke trug.

Samstag, 28. Oktober 2006

Hinterhöfe

Irgendwo auf Reisen und zu Besuch. Ein Mann führt uns über eine Straße zu einem sumpfigen Teichgebiet. Er will uns zeigen, dass es sowas dort auch gibt. Ich bin (wieder einmal) barfuß und hoffe nicht auf einen Frosch oder ähnliches zu treten. Schließlich gelangen wir am Teich vorbei zu einem Hinterhof, der auf einen anderen Hinterhof führt und so weiter. Es ist ein richtiges Labyrinth von Hinterhöfen und wir haben uns darin verfranst. Auf einem tief verborgenem Hof finden wir einen kleinen Kiosk mit Getränkeverkauf, an dem kein Mensch ist. Wir setzen uns auf einige Plastikstühle und der Besitzer kommt heraus, sich freuend, dass er endlich mal Kundschaft hat.
Zu Besuch bei Stefan Raab, jedoch nicht in der Show, sondern wohl bei ihm zu Hause, anscheinend in einer Art Gästezimmer, wo er selbst nur selten hinkommt.

Sonntag, 8. Oktober 2006

Dampferfahrt und Vollkornburger

Dampferfahrt von oder an der Potsdamer Brücke (keine Ahnung, ob es die gibt) mit meiner Mutter nach Berlin hinein. Die Potsdamer Brücke ist sehr imposant und unheimlich lang. Wir haben herrliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und Schwärme von sehr kleinen Vögeln begleiten das Schiff. Sie sind so klein und schnell, dass sie an Kolibris erinnern, aber braun wie Berliner Spatzen. Als wir direkt in der Stadt unter einer Brücke hindurchfahren, ist in einem der Pfeiler ein Loch. Aus irgendeinem Grund quetsche ich mich dort hindurch in die Brücke hinein. Auf der anderen Seite ist ein normaler Raum, auf dessen Boden ein junger Mann liegt. Warum er da liegt weiß ich nicht, aber ich bitte ihn, mir zu helfen, meine Hand zu nehmen und daran zu ziehen, damit ich leichter durch die schmale Lücke komme, was er auch macht.
In der nächsten Traumsequenz habe ich einen neuen Garten, einen kleinen und sehr verwilderten. Als Tisch steht dort ein alter Baumstumpf und ich überlege mir, dass ich einen Gartenschlauch für den neuen Garten kaufen sollte, damit ich die Pflanzen besser bewässern kann. Außerdem habe ich dort Nachbarn, mit denen ich mich zwar gut verstehe, die es aber nicht mögen, wenn ich mit Geschirr klappere. Dann bin ic h auf einmal in einem anderen Garten, der zu meinem alten Elternhaus gehört. Wir haben Besuch und führen ihn durch das sehr ausgedehnte Terrain einschließlich riesiger Hausflure. An der Hauswand hängt ein großes weißes Schild, auf dem normalerweise die Namen des Pfarrers und seiner Frau stehen, jetzt ist der Name allerdings ausgeweißt und noch kein neuer Name eingetragen. Ich arrangiere langstielige Blumen in einer eckigen Glasvase und meine Mutter bringt mir ein geniales Sandwich, welches innen den Inhalt wie ein Burger hat, mit Fleisch, Salat, Gurke usw. , aber statt Brötchen zwei Vollkornbrotscheiben. Mir schmeckt es ausgesprochen gut.

Samstag, 7. Oktober 2006

Giftige Schwefeldämpfe und Winterschnee

Am Nachmittag soll es mit Kollegen zu einer Dampferfahrt gehen. Wir sind schon früh an der Anlegestelle und ich habe meine Umhängetasche bereits auf dem Dampfer abgelegt, will vorher vormittags aber noch nach Bernau fahren. Dort angelangt schlendere ich durch allerlei Straßen und Höfe, komme an einem winzigen Geschäft vorbei, in dem nur eine Frau mit einer großen Kramkiste steht, deren Inhalt sie verkauft. Unter anderem beinhaltet sie zwei große herzförmige Pralinenschachteln mit Pralinen (nehme ich an) und ich überlege, ob ich mir eine mitnehme, lasse es aber sein. Ich muß zu irgendeinem Zweck durch einen Keller gehen. Ich gehe hin und auch wieder zurück. Es ist ein sehr langer, verwinkelter, dunkler, ungemütlicher und furchteinflößender Keller, allerdings merke ich, dass ich gar keine Angst habe, was mich selbst verwundert. Auf einzelnen Strecken wird dort von Leuten etwas gebaut und gearbeitet, giftige Schefeldämpfe wallen in der Luft. Vorsichtig balanciere ich über allerhand Löcher, Schienen und Werkzeug, da alles eine einzige Baustelle ist. Schließlich gelange ich wieder an die frische Luft und beeile mich, zum Bernauer Bahnhof zu kommen, um noch den Zug zu bekommen, mit dem ich rechtzeitig am Dampfer bin. Das Vorgebäude des Bahnhofs ist verschlossen (in real das Postgebäude davor), alle Fenster und Türen sind nicht nur verschlossen, sondern auch mit Brettern vernagelt (oder sind es Rollos?). Ich suche einen Eingang und frage mich, wie ich zum Zug kommen soll, als ich einen ehemaligen Klienten an dem Gebäude vorbeirennen sehe. Mir fällt ein, dass man am Gebäude vorbei ebenfalls zu den Schienen dahinter gelangen kann und da er sich so beeilt, nehme ich an, dass die Zeit knapp ist und renne ihm hinterher.
In der nächsten Traumsequenz stehe ich mit einigen Kollegen auf einem anderen Bahnhof, wir wollen nach Potsdam fahren. Gleichzeitig fahren auf beiden Gleisen Züge ein. Der Zug an unserem Gleis trägt aber nicht die Aufschrift Potsdam, sondern einen anderen Namen, irgendwas mit Z...
Ich selbst glaube, dass der Zug auf der gegenüberliegenden Seite der richtige ist, doch da alle anderen in den Zug nach Z. steigen, steige ich auch ein, weil ich mir denke, dass er wahrscheinlich über Potsdam fährt und die anderen das wissen. Als ich einen einsamen Sitzplatz gefunden habe und aus dem Fenster schaue, stelle ich fest, dass die ganze Landschaft tief verschneit ist. Ein bißchen verwundert mich das, da ich weiß, dass erst Oktober ist und es ungewöhnlich finde, dass der Winter so früh beginnt. Außerdem mache ich mir Sorgen, weil ich meine leichten Schuhe mit dem eingestanzten Lochmuster trage und finde, dass diese vielleicht nicht so geeignet sind, um durch den Schnee zu stapfen. Ich dürfte dabei nasse und kalte Füsse bekommen. Doch ich fahre trotzdem weiter und denke mir: "Es wird schon gehen."

Sonntag, 3. September 2006

Kampf den Asietten und schwarze Katzenkostüme

Ich bin mit einer Gruppe von Leuten in einem seltsamen fremden Land unterwegs. Wir trennen uns zwischendurch und irgendjemand von uns geht dort in die Politik und kandidiert. Sein erklärtes Ziel ist die Abschaffung der Asietten. Aus diesem Grund mag ihn ( bzw. sie, wie ich glaube) die Bevölkerung des Landes überhaupt nicht, weil sie nicht auf Asietten verzichten möchten. Während ich alleine weiterreise, fahre ich mit einer S-Bahn und werde dort von den Leuten feindselig angeschaut, weil sie mich als einen der Fremden erkennen, der in ihr Land gekommen ist. Ich fühle mich deshalb bemüßigt, ihnen zu erklären, dass Asietten Aluminium enthalten und Aluminium eventuell bei der Entstehung von Alzheimer mit beteiligt ist. Sie antworten nicht darauf und ich steige irgendwann aus. Und wieder versuche ich durch Fragen auf der Straße eine Unterkunft zu finden, so wie ich es schon die ganze Zeit mache. Ich bin nirgendswo zu Hause, sondern reise stets weiter und suche mir auf der Straße Unterkünfte. In dieser Stadt fallen mir vollkommen schwarze Gestalten auf, die anscheinend von oben bis unten mit schwarzem Fell bewachsen sind und auch die Augen sehen nicht menschenähnlich aus. Zuerst bin ich mir nicht sicher, ob es völlig "unmenschliche" Wesen sind und frage mich, in was für einem Land ich gelandet bin, doch dann beschließe ich einfach, ohne gefragt oder nachgeschaut zu haben, dass sich die Leute als schwarze zweibeinige Katzen verkleidet haben, weil sie anscheinend so Karneval feiern. Auf der Suche nach einer Unterkunft komme ich an einem Park vorbei, in welchem sich Flußpferde und Krokodile am Ufer eines schmalen Flusses aufhalten. Ich mache einen großen Bogen um sie. Endlich befinde ich mich in einer Unterkunft, die heimähnlich wirkt, denn ich bin dort in einer Art Schlafsaal. Eine Frau, die aus diesem Saal in das Freie tritt, wird plötzlich ohne Vorwarnung von jemandem erschossen und ein Mann mit einer Pistole kommt hereingestürzt. Ich wechsle einige Worte mit ihm, wobei ich wohl auch die Polizei erwähne und erfahre, dass er Polizist ist und dieses Vorgehen in dem Land üblich und gesetzlich ist.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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