Ich bin auf einer Reise in Polen, bei unseren polnischen Bekannten und zusammen mit meiner Mutter. Es ist schon der letzte Tag, heute wollen wir wieder abreisen. Vorher befinden wir uns mit den Bekannten in einem Gebäude, in welchem sich riesige Markthallen erstrecken. Die Hallen erinnern ein wenig an den Polenmarkt in Kostrzyn. Unsere Bekannten möchten uns noch ein Abschiedsgeschenk kaufen. Ich betrachte eingehend Töpfe mit exotischen kleinen Pflanzen, unter anderem einer mit wunderschönen dunkelroten Blüten, welche außerdem auch noch kleine Kugeln an den Stengeln trägt (wie beim Korallenbäumchen), die sie sich irgendwann "selbst abbeißt". So steht es auf dem Verkaufsschild, gesehen habe ich es aber nicht und ich kann mir auch nicht so recht vorstellen, wie das funktionieren soll. Danach gehen wir wohl wieder zur Wohnung unserer Bekannten. Es ist ein Haus mit vielen Stockwerken und im obersten wohnen sie. Ich stehe jetzt allein vor der Eingangstür des Hauses, mit mir hinein schlüpft aber noch ein junger Mann mit Zickenbart, der etwas eigenartig ist. Ich vermute, er ist geistesgestört. Während ich die Treppe hinaufsteige, wird mir bewußt, dass diese nur aus Pappkartons besteht und extrem wackelig ist, man muss stets auf die dünnste und gleichzeitig stabilste Längsseite der Pappe steigen und darauf den richtigen Punkt und die richtige Belastung finden, damit sie nicht knickt oder zusammenbricht. Je höher ich komme, um so wackliger wird die Angelegenheit und mir langsam schwindlig, da es mehr etwas von einer Turmbesteigung hat und es neben mir mehrere Stockwerke nach unten geht. Wahrscheinlich ist der Schwindel und die zunehmende Zittrigkeit auch der Grund, dass die ganze Papptreppe plötzlich wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Unversehrt lande ich in einem Haufen Pappkartons. Zwischendurch fehlen dem Traum immer mal einige Fragmente. Jetzt ist es soweit, dass wir unsere Koffer schon irgendwo aufgegeben haben und zum Zug wollen, um nach Hause zu fahren.
Während meine Mutter mit den polnischen Bekannten vor dem großen Markthallengebäude steht und sich mit ihnen unterhält, fällt mir eine Kirche auf, die sich an einem Weg befindet, den wir schon mehrmals entlanggelaufen sind, ohne aber die RÜCKSEITE der Kirche zu sehen. Auf einmal interessiert mich brennend ihre Rückseite und ich meine zu wissen, dass man von hinten eigentlich in eine Gruft müsste schauen können. Die Neugier treibt mich und ich denke mir, dass wir ja noch einige Minuten Zeit haben, deshalb schleiche ich um die Kirche zur Rückseite, den Fotoapparat im Anschlag. Kaum bin ich auf dem hinteren Hof der Kirche angekommen, höre ich eine Lautsprecherdurchsage, welche ich zwar nicht gänzlich verstehe, aber in welcher mein Nachname und das Wort "Rezeption" genannt wird. Sofort kombiniere ich - ach du Schreck, sie suchen mich schon und warten anscheinend nicht mehr an derselben Stelle. Ich soll mich wohl bei der Rezeption melden. Ich habe nur keinen Schimmer, wo sich diese befindet. Wieder vor dem riesigen Hallengebäude angekommen, frage ich jemanden, wo ich die Rezeption finde und man erklärt mir, ich solle dort in die Markthalle gehen und mich dann immer links halten. Ich durchquere also die Markthalle und komme danach in einen anderen großen Hallenteil, der wohl zu einer Schule gehört, weil da jugendliche Menschen wie die Rabauken entlangstürmen. Die einzelnen Strecken sind durch Schutzgitter voneinander abgetrennt, damit sie sich nicht gegenseitig über den Haufen trampeln. Ich lasse mich mit der Menge treiben und gelange durch immer neue Gänge, Hallen und Orte. Irgendwann komme ich zu einem hohen Kirchenraum, der sich anscheinend innerhalb der Gebäudes befindet. Das Gebäude macht fast den Eindruck einer eigenen kleinen Stadt, da Schule, Markt, Kirche und Wohnungen darin integriert sind. Hier bei der Kirche scheint es mir, als würde der Weg nicht mehr weitergehen, denn auf meiner Seite komme ich in eine Sackgasse. Doch weit und breit nichts von einer Rezeption zu sehen. In der Kirche hat gerade ein Gottesdienst stattgefunden und die Besucher strömen gegenüber dem Eingang, durch welchen ich hineinschaue, zu einer Tür hinaus. Aha, also geht der Weg vielleicht dort weiter. Ich durchquere den Kirchenraum und lasse mich mit der Menge zur anderen Seite hinaustreiben. Der Weg geht hier tatsächlich weiter und nach einigem Umherirren lande ich in einer schummrigen und vollbesetzten Bar. Ich möchte erneut nach dem Weg fragen und suche mir dafür die Bardame, die allerdings ziemlich abgelenkt scheint. Sie zeigt in eine Richtung und ich verlasse die Bar, um dieser Richtung zu folgen. Wieder irre ich durch einige Gänge und durchquere schließlich anscheinend eine Wohnung, aber es ist der einzige Weg, der weiterführt und die Wohnung steht auch offen. Die Bewohnerin kommt herein und ich entschuldige mich schnell und sage, dass ich die Rezeption suche. Die Bewohnerin winkt ab und sagt, das sei sie schon gewohnt, denn es gäbe keinen anderen Weg als durch ihre Wohnung, so dass hier ständig fremde Leute hindurchkommen würden. Dann sagt sie mir, wie ich mich weiter zu halten habe, damit ich zur Rezeption komme. Erneut durchquere ich einige Hallen bis ich plötzlich wieder vor dem Gebäude stehe. Dort gibt es zwar einige Backwarenstände, aber nirgendwo eine Rezeption. Die Verkäuferin an einem der Stände schaut mich nur pikiert an, als ich frage, ob hier die Rezeption ist. Inzwischen bin ich mir sicher, dass der Zug wahrscheinlich längst abgefahren ist, entweder mit meiner Mutter oder zumindest mit unseren Koffern. Mit einem wütenden Aufstampfen des Fußes und dem Schrei: "Man, hier gibt es ja immer noch keine Rezeption!" erwache ich völlig entnervt und schon etwas den Tränen nahe.
Wieder eingeschlafen, schlendere ich mit dem Fotoapparat durch Prenzlauer Berg und entdecke einen idyllischen Hinterhof, von dem man seltsamerweise nach hinten raus über weite flache Felder und den Himmel schaut. Aber auch die Balkone auf dem Hof gefallen mir sehr gut. Einer im Paterre sieht mit einer struppigen Gruppe von Sonnenblumen sehr lauschig aus. Ich finde tausend Motive, die ich fotografieren möchte, aber jetzt kommen Bewohner des Hauses auf den Hof und beäugen mich mißtrauisch. Erst lasse ich mich dadurch nicht stören, doch es werden immer mehr und sie stellen sich so ins Bild, dass vom Motiv nichts mehr zu sehen ist. Mir wird klar, dass sie das wohl mit Absicht machen, weil sie nicht wollen, dass ich hier fotografiere. Also stecke ich den Fotoapparat unverrichteter Dinge ein und gehe. Im gleichen Moment beginnt es zu regnen, was mich aber nicht davon abhält, weiter durch die Straßen zu schlendern.
Bemerkung: Interessant die mehrfache Bedeutung des Begriffes "Rezeption" (oder Rezipieren - lateinisch recipere „aufnehmen“):
-Rezeption (Betreuung), einen Empfangstresen im Vorraum eines Gebäudes oder Raumes
-Rezeption (Kommunikation), jeder Empfang einer Botschaft in Kommunikationsprozessen
-Wahrnehmung, den Vorgang der bewussten Aufnahme von Informationen über die Sinne
(Synonyme: [1] Empfang
[3] Aufnahme, Wahrnehmung )
Ich frage mich, zu welcher Rezeption ich wohl tatsächlich gerufen wurde.
Träume von Urlaub und Reisen - Samstag, 20. Oktober 2007, 12:27
feststelle, gibt es einen
Londoner Karneval tatsächlich. Und es ist sogar der größte in Europa. Das war bisher nicht bekannt. Da dieser in Notting Hill stattfindet, kann ich wohl davon ausgehen, dass ich in meinem Traum in Notting Hill gewesen bin. Ist es dort wirklich so bunt?
Träume von Urlaub und Reisen - Mittwoch, 26. September 2007, 12:30
Diesmal bin ich mit meinem Kumpel in London unterwegs. Wir schlendern eine unbefahrene Straße entlang, die auf wundersame Art moderne Technik und das Aussehen einer Märchenstadt in sich vereint. Bunte alte Häuser säumen den Straßenrand und mitten auf dem Weg stehen farbige Skulpturen und Gebilde, in welche kleine Bildschirme eingelassen wurden, auf welchen man andere Teile der Stadt oder Veranstaltungen beobachten kann. Die Buntheit der Straße erinnert unbewußt mehr an Südfrankreich oder Italien als an London. Während wir weitergehen denke ich bei mir, dass mir diese kleine bunte Straße doch viel besser gefällt, als die großen Touristenzentren der Stadt mit ihren dunklen und klotzigen Sehenswürdigkeiten.
Wir kommen jetzt in einen Raum, wo mein Kumpel mich einem Bekannten von ihm vorstellen will. Als er mit ihm spricht bemerke ich sofort - ich kenne ihn auch! Allerdings nur vom Sehen aus dem Bus. Er hat nämlich ein ziemlich seltsames Aussehen, sehr grobschlächtig, mit einem Buckel würde er sofort als Glöckner von Notre Dame durchgehen. Ich wusste gar nicht, dass mein Kumpel ihn kennt. Als er mich anschaut, merke ich, dass auch er mich erkennt. Und ihm scheint die Situation genauso unangenehm zu sein wie mir. Wir geben uns schnell die Hand und mein Kumpel verschwindet mit noch sehr viel mehr Bekannten irgendwohin.
Ich laufe zwar hinter her, doch bin nicht schnell genug und verliere ihn in der Menschenmasse aus den Augen. Ok, dann warte ich eben auf ihn. Mir ist bewußt, dass wohl irgeneine Maskerade stattfindet und dass er dort mit seinen Bekannten mitmacht. Er wird mich sicher nicht vergessen und mich bald suchen. Nachdem ich lange genug gewartet habe, glaube ich aber nicht mehr so recht daran und langsam werde ich auch etwas sauer, dass er mich hier in der Fremde einfach alleine sitzen läßt und vergißt. Also beginne ich selbst zu suchen, aber das Problem dabei ist, dass die Menschen, an denen ich jetzt vorbeikomme, alle verkleidet sind. Ich sehe ganze Spaliere von als Frauen kostümierten Männer. Ob sich mein Kumpel ebenfalls als Frau verkleidet hat und ob ich ihn so erkennen würde? Ich bin mir nicht sicher. Während ich noch suche, wandelt sich in meinem Bewußtsein der Ort London langsam in Buch, einem Vorort von Berlin. Ich weiß, dass hier alljährlich ein historisches Fest stattfindet.
Ich weiß nicht mehr, ob ich meinen Kumpel irgendwann gefunden habe, aber inzwischen bin ich auf dem Weg nach Hause in einer knüppeldicken vollen U-Bahn. Wir stehen dort dichtgedrängt und erst etwas später bekomme ich mit, dass sich einige Männer und eine Frau bei geöffneter Tür an der Außenseite des Waggons zu schaffen machen und dort bei voller Fahrt herumklettern. Wir sind mitten auf der Hochbahn. Wenn sie dort abstürzen - Prost Mahlzeit! Jetzt kann ich die Frau genauer sehen, wie sie draußen am Waggon hängt und mit aller Kraft versucht, etwas auf dem Waggondach zu erreichen. Sie hat dunkle, fast schwarze halblange Haare und trägt einen roten Ringelpulli. Da stürzt sie auch schon ab, mit ihr die Männer, die ebenfalls draußen herumkletterten. Ich sehe sie in der Ferne davonlaufen. Also haben sie es wohl überlebt. Erstaunlich! Die anderen Fahrgäste scheinen das alles gar nicht zur Kenntnis zu nehmen, so als sei es völlig normal.
Bemerkung: Diesen Typ, der im Traum ein Bekannter meines Kumpels ist, gibt es tatsächlich und ich sehe in wirklich immer mal wieder im Bus. Ich bin stets aufs neue fasziniert von seiner Häßlichkeit.
In Buch findet normalweiser kein historisches Fest statt, aber in Bernau, wo wir erst vor kurzem waren, wird jedes Jahr das Hussitenfest gefeiert. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ich eigentlich Bernau meinte. *gg*
Träume von Urlaub und Reisen - Mittwoch, 26. September 2007, 12:11
Ein Spaziergang auf den ausgedehnten grünen Wegen hinter meinem Wohnhaus. Auf einer Kreuzung treffe ich die Mitmieter Fr. H. und Herrn R., die gerade dabei sind, eine Toilettenschüssel zu reparieren. Dabei erfahre ich, dass dieses Naturgebiet eigentlich den Mietern unseres Hauses gehört und wir es deshalb auch in Ordnung halten müssen. Das wußte ich noch gar nicht, ich dachte, dieses Naturgebiet sei öffentlich. Da ich nicht so dastehen will, während die anderen die Kloschüssel reparieren, helfe ich schnell ein wenig mit, den Sand glatt zu streichen. Die Reparatur erfolgte nämlich auf die Art, dass die Kloschüssel in der Erde begraben wurde. Während ich weitergehe überlege ich, dass mir ja dann eigentlich auch ein Stückchen des Naturgrundstücks zur persönlichen Nutzung zustehen müßte. Ein aufregender Gedanke, den ich aber wieder verwerfe, weil ich denke, dass so ein kleiner Garten, von allen Seiten zugänglich, doch etwas ungeschützt wäre.
Auf einem weiteren Ausflug, diesmal direkt ans Meer. Ich bin überrascht, als ich aus der S-Bahn aussteige und in der Ferne die graue und stürmische Ostsee neben einer dunklen Landzunge entdecke. Eigentlich bin ich ja nur bis knapp außerhalb Berlins gefahren, hier dürfte noch gar kein Meer sein. Anscheinend habe ich mich geirrt und während all der Jahre nicht gewußt, dass man die Ostsee auch mit der S-Bahn erreichen kann. Diese Erkenntnis und der Anblick der See lassen mich innerlich jubeln. Ich bin ihr also doch viel näher, als ich immer glaubte, nur ein Katzensprung entfernt. Während der Überlegungen legt sich der Sturm und die See ist nun spiegelglatt. Ich muss plötzlich an ein Lied von Achim Reichel denken (das es in Wirklichkeit nicht gibt) und mir fällt es wie Schuppen von den Augen, dass dieses Lied einen Code enthält. Es beginnt genau mit dem Namen des Ortes, in welchem ich ausgestiegen bin, und der ganze Liedtext setzt sich ausschließlich aus Ortsnamen von Seebädern zusammen, die einer bestimmten Route folgen. Dies jedoch ohne seinen Sinn als ein normaler Liedtext einzubüßen. Hätte ich das eher erkannt, hätte ich also gewußt, dass dieser Ort, den ich mit der S-Bahn erreichen kann, am Meer liegt.
Der nächste Ausflug führt mich in die Müggelberge. Auch diese erscheinen mir gar nicht mehr so weit entfernt, seit ich öfters dort hinfahre. Ich folge einigen Leuten durch Unterholz einen etwas steileren Berg hinauf. Auf der anderen Seite des Berges befindet sich eine große Lichtung mit eingezäunten Weiden. Von meinem Standort aus führen zwei Wege fort. Ich bemerke jedoch, dass beide Wege ab und zu von wildgewordenen Nashörnern gekreuzt werden. Diese sind zwar eingezäunt, überspringen oder durchbrechen die Zäune aber ohne jede Mühe. Am liebsten würde ich keinen der zwei Wege gehen, aber ich kann auch nicht hier stehenbleiben. Ein junger Mann, der wohl Tierwärter und für die Nashörner zuständig ist, kommt hinzu und erklärt, dass es nicht so schlimm wäre , wie es aussieht, und dass mir nichts geschehen wird. Also entscheide ich mich endlich für den rechten (mir fällt gerade die Doppelbedeutung auf) Weg, weil dieser mir kürzer erscheint als der linke, und versuche so gut es geht den Nashörnern auszuweichen, die oft nur knapp an mir vorbeirammeln. Später befinde ich mich wieder im Wald, wo ich neben einem nicht sehr hohen Berg her laufe, auf dessen Spitze ein extrem langer, kahler und verwinkelter Baumstamm liegt.
Nun erreiche ich einen Ort mit altertümlichen Bauten. Ich vergewissere mich, dass ich meine Kamera mit dabei habe. Ich trete durch einen torähnlichen Eingang und befinde mich danach an einem Ort, der gar nicht zum Äußeren des Baues passt. Es wirkt mehr wie eine Höhle unter der Erde, allerdings so riesig, dass eine halbe Stadt hineinpassen würde. Ich klettere an einer Seite auf einen etwas höhergelegenen Ausblick, von wo aus ich die gesamte Höhle durch einen großen rechteckigen Durchblick betrachten kann. Der Anblick ist beeindruckend. Es herrschen warme, bernsteinähnliche Gold- und Brauntöne vor, allerdings wirkt die gesamte Höhle auch etwas wie eine Baustelle - hölzerne Gerüste stehen herum, Bretter liegen auf dem Boden usw. Aber gerade das gibt ihr einen besonderen Reiz, weil es die Farben auflockert und viele unterschiedliche Tönungen hineinbringt. Natürlich möchte ich diesen Ausblick fotografieren. Und merkwürdigerweise füllt sich mit jedem Foto die Höhle immer mehr, bis ich bloß noch Menschenmassen vor meiner Kamera habe. Ich fotografiere trotzdem weiter und mache ein paar lustige Schnappschüsse, wie z.B. eine Frau, die gerade vor Überraschung den Mund aufreißt oder einen Mann, der sich mit seiner Schirmmütze so nach vorne beugt, dass der Schirmmützenrand über dem Rahmen liegt und so einen 3-D-Effekt erzeugt. Meine Mutter steht jetzt neben mir und ich zeige ihr einige Schnappschüsse. Sie betrachtet sie interessiert, scheint aber nicht das zu sehen, was ich sehe und was mich daran begeistert.
Bemerkung: Trotz gleich drei Ausflügen in einer Nacht und in nur sechs Stunden Schlaf habe ich mich am Morgen doch recht gut erholt gefühlt.
Noch ein wildes Nashorn - mit Nashörnern scheine ich es zur Zeit zu haben und ich habe keinen blassen Schimmer aus welchem Grund - :
https://weltentanz.twoday.net/stories/4129332/
Träume von Urlaub und Reisen - Freitag, 31. August 2007, 17:44
Auf einer Seefahrt, ich glaube, es war auf irgendeinem Schulschiff, und es gab sehr viel Handlung, die ich aber vergessen habe. Erinnern kann ich mich nur noch an das spiegelklare Meer, in welchem unter der Oberfläche ein ausgebreitetes gelbes Handtuch wie ein fliegender Teppich schwamm.
Danach träumte ich von meinem Kollegen, der im Traum lange, seitengescheitelte Haare hatte, mit einer faszinierenden Locke an der Seite und er sagte, dass er mal wieder was einen seinen Haaren machen lassen müsste.
Im nächsten Traumfragment suche ich meinen Kalender, in welchem ich irgendwelche Dinge geschrieben und markiert haben. Ich kann ihn nicht finden und schließlich bin ich mir sicher, dass ihn mein Vater gestohlen und darin gelesen hat, ebenso, wie er auch meine Prinzessinenschuhe gestohlen hat, zwei goldene, mit aufwendigen und kunstvollen Mustern bestickte Schuhe, die er nun in der Schrankwand aufbewahrt.
Schließlich bin ich wieder auf Reisen und sehe Ansichten von verschiedenen Seebädern vor mir.
Eine gefällt mir besonders gut und ich zaubere eine Ansichtspostkarte herbei, die ich meinem Bruder zeige und sage, dass wir dort mal hin müssten. Mein Bruder hört mir zu und nickt, meine Mutter mischt sich jedoch ein und moniert, dass diese Seebäder doch alle total überlaufen seien. Wir sind jetzt doch in diesem Seebad und laufen durch den Ort. Dabei kommen wir an ein großes modernes Gebäude mit vielen "blinden" Türen. Irgendwie haben wir etwas anderes dahinter erwartet, aber als ich sie öffne, sehe ich ein leeres riesiges Warenhaus mit Unmengen vollkommen leerer Regale.
Träume von Urlaub und Reisen - Samstag, 14. Juli 2007, 13:37
Es ist mitten im Winter. Schnee schimmert weiß auf den Wegen, Kinder fahren im Wald Schlitten. Es ist kühl, trotzdem aber auch schön, und es ist angenehm, auf den verschneiten Wegen spazieren zu gehen. Ich treffe jemanden, der mich nun einen ganz versteckten Pfad durch Gebüsch und Sträucher entlangführt. Die Zweige schlagen mir in das Gesicht und ich muss mich mit den Armen vorankämpfen. Nachdem ich das Gebüsch hinter mich gebracht habe, stehe ich auf einmal vor einer Steinmauer, die das Waldgebiet einzugrenzen scheint, denn sie verläuft sowohl links von mir als auch direkt vor mir und trifft sich in einer rechtwinkligen Ecke. Nach rechts führt eine breite verschneite Schneise, die immer an der Mauer entlangläuft. Doch zu meinem Erstaunen werde ich direkt in die Ecke der Mauer geführt und als sich ein Teil der Ecke öffnet, bzw. durchsichtig grau wird, und ich die Mauer durchschreiten kann, weiß ich, dass es hier einen verborgenen und gut getarnten Zugang gibt. Dieser Zugang wird nur wenigen ausgewählten Personen gezeigt, da er geheim bleiben soll, und anscheinend gehöre ich zu diesen Personen. Auf der anderen Seite der Mauer befinde ich mich plötzlich mitten im Sommer. Bäume und Wege sind grün und es ist angenehm warm. Es fasziniert mich zu wissen, dass Sommer und Winter nur so wenig voneinander entfernt existieren, ohne dass das irgendjemand weiß. Ich betrachte nun die Szenerie von oben. Links im Bild der Sommerwald, dazwischen der Verlauf der Mauer, und rechts im Bild die verschneiten Wege des Winterwaldes. Ich finde den Gedanken cool, dass ich, wann immer ich will, zwischen Winter und Sommer wechseln kann. Ich kann einfach durch die Mauerecke in den Winter, wenn ich einen erfrischenden Schneespaziergang machen will, dann aber sofort auch wieder in den Sommer zurück.
Bemerkung: Nicht nur den Sommer habe ich letzte Nacht gefunden, sondern auch zur Abwechslung mal ausnehmend gut geschlafen. Der Traum erinnert mich ein wenig an diesen, da man letzteren Ort allerdings nur über die Kirche betreten konnte, wird es wohl ein anderer versteckter Platz gewesen sein.
Träume von Urlaub und Reisen - Sonntag, 8. Juli 2007, 12:42
Im Traum reise ich nach Kyritz, einer größeren Stadt nahe der Ostsee, zumindest glaube ich das in meinem Traum. Eigentlich weiß ich nicht, ob es diese Stadt überhaupt gibt und ob sie wirklich an der Ostsee liegt. Anscheinend war diese Reise, bzw. dieser Ausflug sehr spontan, denn dort angekommen merke ich, dass ich weder den Fotoapparat noch eine Rückfahrkarte dabei habe. Ein bißchen ärgert mich das, aber ich denke mir, ok, ich schaue mich halt jetzt schon ein bißchen um und komme dann ein anderes Mal wieder. Das erste, was wir auffällt, ist ein, vor dem dunklen Abendhimmel und in der Dämmerung sehr bedrohlich wirkendes, mächtiges Gemäuer, das ich für eine Burg halte, da es etwas gedrungen ist und keinen Turm wie eine Kirche hat. Es befindet sich etwas abgelegen auf einem flachen Hügel und ein ebenfalls sehr dunkler gepflasterter Weg führt dort hinauf. Irgendwie bin ich zwar furchtbar neugierig, da mich Burgen ja immer sehr interessieren, allerdings ist es mir in der Dunkelheit doch etwas zu unheimlich. Unentschlossen bleibe ich am Anfang des Weges stehen, schwanke hin und her, um mich dann doch in die andere Richtung zu wenden, wo sich einige Menschen aufhalten. Ich passiere eine leuchtende Plastik, die anscheinend aus Glas ist, zumindest denke ich das, weil sie so durchsichtig orange leuchtet, und erreiche eine niedrige Mauer, über welche ich hinüberspähe. Eine riesige Fläche ist dahinter, wo auf dem Erdboden ausgebreitet Leinentücher liegen. Anscheinend bin ich hier bei den Leinenwebern, wohl ein Handwerk dieser Stadt. Die naturfarbenen Leinentücher sind wie an Gleisen aufgereiht oder gespannt und Männer gehen hindurch, um sie zu kontrollieren, vielleicht ob sie trocken sind. Ich gehe ein Stückchen weiter, in einen Gang hinein, und jemand läd mich ein, mir genau alles anzuschauen und erklärt mir einiges dazu.
Nun verlasse ich das Handwerksgebiet wieder und befinde mich erneut auf dem tiefer gelegenen Platz neben der Burg. Anscheinend liegt dort eine große Gedenk- oder Grabplatte. Auf einmal ist meine Schulfreundin A. mit dabei und zusammen versuchen wir, die Grabplatte auseinanderzunehmen und zu öffnen. Ich vermute, dass dort wirklich jemand liegt, ich denke an einen Mann, denn unterhalb der Grabplatte ist ein kleines abgetrenntes Kästchen, in welchem sich Zähne und Knochenteile befinden. Als wir die Grabplatte heben, vermute ich erst Skeletteile oder einen Totenschädel darunter, doch da ist nichts. Also schließen wir die bemalte Grabplatte wieder. Ich denke nun an die Rückfahrt, muss jedoch feststellen, dass ich nicht nur keinen Fotoapparat, sondern auch kein Geld mitgenommen habe. Da ich auf der Hinfahrt mit dem Zug nicht kontrolliert wurde, beschließe ich einfach, mit der Hinfahrkarte auch wieder zurückzufahren und zu hoffen, dass kein Kontrolleur kommt. Außerdem nehme ich mir vor, mir irgendwann einmal eine Unterkunft in einer Jugendherberge bei Kyritz zu suchen und eine richtige Reise dorthin zu machen.
Bemerkung: Ich habe mal im Internet geschaut und tatsächlich eine Stadt namens Kyritz gefunden. Allerdings liegt die nicht an der Ostsee, sondern in Brandenburg an einer Seenplatte. Der Stadtchronik habe ich entnommen, dass es dort tatsächlich mal eine Burg gab, aber das Witzigste ist, dass Kyritz im Mittelalter hauptsächlich für seine Tuche und das "Mord und Totschlag" genannte Bier bekannt war. Die Tuchmacher gehörten dort damals zu den wichtigsten Zünften. Anscheinend habe ich nicht nur eine Reise nach Kyritz, sondern sogar in die Vergangenheit von Kyritz gemacht.
Träume von Urlaub und Reisen - Donnerstag, 24. Mai 2007, 10:42
Ich halte mich im Wege einer Reise in einem entlegenen Ort auf, der sich in einem Tal zwischen hohen Bergen befindet. Nicht weit entfernt blicke ich auf drei mächtige, schneebedeckte Gipfel. In diesem Ort gibt es eine alte Ruine, sowie eine Kirche, mit einem sehr schmalen, aber dafür um so höheren Turm. Er wirkt etwas unproportional und nicht sehr stabil. Das interessante an der Kirche ist, dass sie gleichzeitig den einzigen Zugang zur äußeren Welt bildet. Insgesamt ist die Landschaft des Ortes etwas merkwürdig, obwohl ich nicht benennen könnte, woran das liegt. Ich glaube, es ist der Boden - irgendwas ist am Boden anders. Er ist weich, aber keine Erde und auch kein Gras, heller. Die alte Ruine habe ich mir mit dem Arbeitskollegen J.L. bereits angeschaut, jetzt besichtige ich die Kirche. Als ich die Tür öffne, fallen mir die wie in einer Rumpelkammer übereinandergestapelten hölzernen Kirchenbänke auf. Sie sind so riesig, als wären sie für Riesen gemacht, werden aber anscheinend nicht benutzt. Stattdessen wird die Kirche als eine Art Werkstatt für straffällig gewordene Frauen genutzt, allerdings sehe ich nur eine einzige an einem Tisch sitzen und etwas basteln. Ich gehe durch alle Räume bis zur anderen Seite, dem Ausgang zur äußeren Welt. Neugierig gehe ich hinaus und steige ein paar Treppenstufen hinauf. Anscheinend befindet sich hinter dem versteckten Ort eine Stadt mit hoher Populationsdichte. Vor dem Ausgang stehen Jugendliche in Grüppchen und schauen mich ebenso neugierig an, weil sie wissen, dass ich aus dem versteckten Ort komme. Es scheint so, als wollten sie in die Kirche hineinschauen oder sogar hineingehen, da ziehe ich mich wieder langsam zurück, weil mir so viel Aufmerksamkeit unangenehm ist.
Träume von Urlaub und Reisen - Donnerstag, 1. März 2007, 20:41
Erster Traum: Ich sehe meinen Vater an seinem Tisch sitzen und das wundert mich, da er sich ja eigentlich nicht bewegen kann und im Pflegeheim liegt. "Dir geht es wieder gut?" sage ich halb feststellend und halb fragend, doch er verneint, indem er den Kopf schüttelt und etwas resigniert meint: "Mir geht es nicht gut."
Im zweiten Traum sitze ich in einem Seminarraum und habe anscheinend eine Weiterbildung. Jedoch scheint die irgendwo auf dem Lande stattzufinden, denn wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich Wiesen und Felder mit großen gerollten Heuballen. Der Seminarraum selbst befindet sich in einem Hotel, wo ich auch für mehrere Tage, so lange das Seminar dauert, untergebracht bin. Allerdings ist dieses Hotel ziemlich heruntergekommen, was man vor allem auch daran merkt, dass viele Türen fehlen. Das ist leider auch beim Klo so, weshalb ich, als ich nötig auf die Toilette muss, immer durch Leute gestört werde, die gerade hereinkommen. Schließlich nervt mich das so, dass ich ganz böse werde, "Raus hier!" schreie und auf die Leute zugehe, einzelne von ihnen packe und durch die Luft schleudere, insbesondere einen relativ kleinen Mann, welcher erst fünfzig Meter weiter irgendwo auf dem Boden aufschlägt und liegen bleibt. Vielleicht ist er tot, aber das ist mir egal. Oder nein, ganz so egal ist es mir nicht, denn ich wollte niemanden umbringen. Der Traum geht weiter mit formlosen Bildern und einem Satz den ich höre "Für die nächsten zwölf Monate wirst du dort bleiben." Wie jetzt? Ein zwölfmonatiges Seminar? Zwölf Monate in dem klapprigen Hotel? Ich weiß nicht recht, was ich von dem Satz halten soll.
Nach einer unbewußten Zwischenzeit finde ich mich in einem Aufenthaltsraum wieder, wo ich Zeitung lese. Es ist keine Tageszeitung, sondern das Blatt eines bestimmten Vereines oder Zusammenschlusses. In der Zeitung gibt es eine halbe Seite, wo Blogs vorgestellt werden. Unter ihnen sehe ich das Blog von
Mr. D und lese, dass er als Professor bezeichnet wird. Aha, das ist also ein Professor? Vielleicht ist es sogar mein Seminarleiter und ich weiß es gar nicht?
Leider ist mein Blog nicht aufgeführt, aber da ich diesem Zusammenschluss beigetreten bin, hoffe ich, dass mein Blog auch irgendwann in dieser Rubrik erscheint. Während ich noch lese, hat ein kleines Mädchen mit Topfschnitt und rotem Pullover schwer mit dem Teufel zu kämpfen. Anscheinend ist sie auch unserem Zusammenschluss beigetreten, hat aber gemerkt, dass der Teufel dahinter steckt und behauptet nun, dass sie von diesem hinters Licht geführt wurde, als sie unterschrieb. Nun ist sie heftig am diskutieren mit ihm und läuft ihm überall hinterher, um aus dem Zusammenschluss wieder entlassen zu werden. Der Teufel läßt sich allerdings nicht darauf ein. Es ist ein großer Mann mit häßlichem Gesicht, Wolfszähnen und dieser modischen Hochstehfrisur, wobei aber an beiden Kopfseiten die Haare etwas höher stehen wie Hörner.
Im dritten Traum überholt mich auf dem Nachhauseweg, als es schon dunkel ist, ein früherer Kollege von mir. Erst grüße ich und weiß nicht so recht, was ich sagen soll, doch dann frage ich, was er hier macht und erfahre, dass er nun direkt in einem Häuserblock neben meinem wohnt.
Das interessiert mich und ich sage, dass ich die Wohnung gerne mal sehen würde. Es erscheint mir mir wie eine Eingebung von oben das zu sagen, als hätte es mir jemand zugeflüstert, und er stimmt zu, wenn er ebenfalls mal in meine Wohnung eingeladen wird.
Bemerkung: Träume, in denen ich Menschen hochhebe und wegschleudere habe ich regelmäßig immer mal wieder. Ich finde das sehr seltsam, zum einen, da ich sowas real nie machen würde, ich könnte nicht mal einer Fliege was zuleide tun, und zum zweiten, weil ich es auch nicht könnte, was meine Kräfte betrifft. Im Traum jedoch sind die Menschen ziemlich leicht und es macht mir kaum Mühe, sie durch die Gegend zu schleudern, wenn ich wütend bin. Ich fühle mich dann immer ein bißchen wie eine ungebärdige Riesin, obwohl ich nicht viel größer als die anderen bin. Aber irgendwie ist es auch befreiend. *gg*
Träume von Urlaub und Reisen - Samstag, 17. Februar 2007, 12:37
An einer Haltestelle stehend merke ich erst, als ich den Standort wechsel, wodurch eine Häuserfront aus meinem Blick verschwindet, dass ich mich in den Bergen befinde.
Denn nun erstreckt sich majestätisch und schön ein Bergmassiv vor meinen Augen. Auf der höchsten Spitze des Bergmassivs kann ich, klein wie ein Stecknadelkopf, ein Schloß erkennen.
Es steht so hoch oben, dass es fast in den Wolken verschwindet. Ein Wolkenschloß. Erstaunlich, wie es jemand in dieser Höhe bauen konnte.
Ich versuche es mit einem sehr großen Objektiv zu fotografieren, um es größer auf das Foto zu bekommen. Dabei muß ich mich weit nach hintenlehnen, ich knie mich schließlich mitten auf der Haltestelle hin, weil es so hoch oben ist.
Meine Mutter kommt dazu und will mir in einem Apparat Botticellis zeigen. Vielleicht war es ein Dia-Projektor, denn man muß irgendwo hindurchschauen. Während ich aber noch mit fotografieren beschäftigt ist, erzählt sie schon: "Das war mein schönster Botticelli.".
Träume von Urlaub und Reisen - Donnerstag, 1. Februar 2007, 10:45