Kurzträume und Fragmente
Bei einer ärztlichen Reihenuntersuchung. Eine Gruppe von Menschen wartet im gleichen Raum, in welchem die Untersuchungen stattfinden. Einer nach dem anderen wird von Arzthelferinnen durchgecheckt. Nach sämtlichen Tests wird festgestellt, daß bei mir alles in Ordnung ist, allerdings soll zum Abschluß noch einmal die Temperatur gemessen werden, und zwar in der Vagina. Innerhalb von Sekunden steigt das Thermometer auf 47 Grad. Ich bekomme einen Schreck, da mir dunkel bewußt ist, daß ich bei dieser Temperatur längst tot sein müßte, und auch die Arzthelferinnen ziehen irritiert die Augenbrauen hoch, wirken aber trotzdem relativ ruhig. Man bedeutet mir, noch zu bleiben, da hier irgendetwas nicht stimmen könne. Ich muß aber warten, bis die Untersuchungen bei den anderen Leuten abgeschlossen sind.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 2. Februar 2008, 14:16
Das Buch Illuminatus - Das Auge in der Pyramide ist verfilmt worden und ich spaziere mitten in diesem Film herum. Vor mit baut sich eine riesige, rotbraune Pyramide auf, die nicht glatt, sondern stufenförmig ist. Auf jeder Stufe befinden sich geheimnisvolle Symbole und Zeichen. Die Pyramide öffnet sich und eine Treppe fährt heraus, über welche man die Pyramide betreten kann. Seltsamerweise verlaufen die Stufen der Treppe quer zum eigentlichen Treppenverlauf! Es ist ziemlich mühsam, in diesen Stufen nach oben zu kommen, weil man nirgends den Fuß richtig aufsetzen kann, sondern immer schräg oder auf Kante läuft. Zum Glück bleibt die Treppe nur so, bis man das Innere erreicht hat. Die Treppen innen, die nach oben führen, sind auch seltsam, sie bestehen nämlich aus Unmengen aufgestellter Stühle, über deren Lehnen man balancieren und nach vorne kippen muß, aber irgendwie ist das schon einfacher als der erste Treppenabschnitt.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 26. Januar 2008, 11:38
Meine ehemalige Chefin C. läuft kurz vor mir auf einer Straße (der Weg zur nächsten Schulung?), bemerkt mich, bleibt stehen und wartet. Ich hole sie ein und wir gehen gemeinsam weiter, wobei ich sie frage, um ein Gesprächsthema zu haben, wie Weihnachten war. Sie erzählt mir von dem Ärger, den sie mit einem billigen Handy hatte, das wohl nicht so funktionierte wie es sollte und ein Geschenk gewesen ist.
Im nächsten Traumfragment steht eine Kollegin der anderen Gruppe mit einem großem Stück Sahnetorte in der Hand da und sagt zu mir, daß ich mir doch auch ein Stück Kuchen nehmen soll und zeigt auf den Schreibtisch vor mir. Gerne doch! Aber soviel ich auch auf und im Scheibtisch suche, ich finde keine Sahnetorte.
Kurzträume und Fragmente - Mittwoch, 23. Januar 2008, 19:28
Interessante Träume hatte ich letzte Nacht: abenteuerliche Baustellen, ägyptische Artefakte und Sarkophage, und ein hauchzartes Netz, einem Spinnennetz nicht unähnlich. Dieses war allerdings quadratisch und von jeder Seite gingen Fäden ab, die in einem gebogenen Halbkreis schwebten. Diese Fäden waren Zahlen (wobei ich mich im Wachbewußtsein frage, wie man diese Zahlen unterscheiden soll, wenn die Fäden alle gleich aussehen) und bildeten oder stellten das Gewebe der Welt dar. Blöderweise habe ich mir mal wieder kaum etwas gemerkt, so daß nur diese wenigen Bilder und ein kribbelndes, neugieriges Gefühl aus der Nacht geblieben sind.
Kurzträume und Fragmente - Mittwoch, 16. Januar 2008, 20:29
Ich sitze in einem Unterricht, wo es um die Bearbeitung und Anwendung von Halbedelsteinen und Edelsteinen geht. Eigentlich ist die Unterichtsstunde schon vorbei, aber ich will nicht gehen, sondern tue so, als sei ich auf der Schulbank eingeschlafen. Der Lehrer, ein noch jüngerer und attraktiver Mann, kommt zu mir und drückt mir einen zarten Kuss in den Nacken, um mich zu wecken. Ich tue jetzt so, als werde ich wach und er fragt oder erzählt etwas zu dem letzten Stück, mit dem wir uns beschäftigt haben. Leider habe ich das inhaltliche alles vergessen. Dann stehe ich auf und trete an einen Tisch auf dem viele flache Täschchen liegen. Ich mache eines nach dem anderen auf und entnehme ihnen hauchdünn gearbeitete, aber sehr große Steindonuts (Scheiben mit einem Loch in der Mitte). Sie sind aus Aquamarin, Bernstein und vielen anderen Sorten. Das Licht fällt schimmernd durch sie hindurch.
Auf einer Wiese liegend mit meiner Freundin A. Wir schauen in den dunkel bewölkten Herbsthimmel. Ein Sturm bläst. Vögel ziehen in Schwärmen am Himmel vorbei und der Sturm ist so stark, daß er auch das Laub wie Vogelschwärme hoch über den Himmel pustet.
Mit meiner Mutter in einem Gebüsch, welches auf Treppen wuchert. Etwas versteckt wachsen Himbeersträucher an welchen sich sogar einige reife Himbeeren befinden, allerdings nur noch wenige. Die meisten sind anscheinend schon von anderen abgeerntet. Wir pflücken die paar rotvioletten Beeren und essen sie sofort.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 5. Januar 2008, 13:10
Ich stehe neben Traumzeit an einem Fenster. Sie trägt einen Säugling mit feinen rotgoldenen Härchen auf dem Kopf im Arm. Er ist noch sehr klein und irgendwie teilnahmslos. Während Traumzeit in eine andere Richtung schaut, blicke ich das Baby neben mir an. Es ist wohl ein Junge, er ist vollkommen still und ruhig, bewegt sich nicht und gibt auch keinen Laut von sich. Ich grinse ihn an und mit einem Mal lacht er schallend los. Huch, mit so einer Reaktion hätte ich gar nicht gerechnet. Ich bin fast ein wenig erschrocken. Traumzeit wendet sich uns augenblicklich zu und entschuldigend erkläre ich, daß ich ich das Baby gerade angelacht hatte, so als müßte ich klarstellen, daß ich wirklich absolut nicht mehr getan habe. Dann bemerke ich noch, daß das Baby sehr ruhig zu sein scheint. "Ja," sagt Traumzeit, "so ist er immer."
Im nächsten Traumfragment trage ich lange weiße Strümpfe, die wie eine Strumpfhose bis in den Schritt reichen. Über den weißen Strümpfen trage ich zusätzlich andersfarbige Kniestrümpfe. Im Nebenzimmer sitzt irgendein Kollege oder Bekannter von mir und ich will mich umziehen. Dabei bemerke ich, daß die weißen Strümpfe ab der Stelle, wo die Kniestrümpfe abgeschlossen haben, ziemlich schmutzig und vergraut sind, während sie unter den Kniestrümpfen weiß geblieben sind. Man sieht auf ihnen genau, wo die Kniestrümpfe saßen. Sollte etwa die Luftverschmutzung schuld sein? Meine Entdeckung möchte ich dem Mann im Nebenzimmer zeigen, weshalb ich die Tür aufreiße und auf die Strümpfe deute. Doch während ich erzähle, schaut mich der Bekannte so seltsam erwartungsvoll an und ich habe den Eindruck, er hört gar nicht zu. Er wendet sich mir vollkommen entgegen, macht es sich auf seinem Stuhl bequem und seine dunklen Augen scheinen woanders hinzuschauen als auf meine Strümpfe. Jetzt dämmert es mir langsam, daß ich halb ausgezogen in der Tür stehe und er wohl meint, gleich einen Striptease präsentiert zu bekommen, denn schließlich muß ich ja die weißen Strümpfe auch noch ausziehen und wer weiß, was noch. Genervt gehe ich ins andere Zimmer zurück und knalle mit Schwung die Tür hinter mir zu.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 3. Januar 2008, 14:47
Aus den Träumen sind hauptsächlich Fragmente übriggeblieben, allerdings ist mir so, als hätte ich auch nur in Fragmenten, besonders Bildern, geträumt.
Ein angelegter Hügel in einer Parklandschaft. Auf der Spitze des Hügels befindet sich eine Aussichtsfläche und eine Art Denkmal. Das Denkmal zeigt ein Himmelbett, an welchem Goethe und Schiller sitzen und einem Kind aus einem Buch vorlesen. Ich bin sehr angetan von dem Hügel und dem Denkmal und sage mir, daß ich mit meinen Kindern hierher kommen sollte, weil allein das Anschauen schon reicht, um die Leistungen in Lesen und Schreiben und die Deutschkenntnisse zu verbessern. Zur Spitze des Hügels führen zum einen Treppen und zum anderen normale, aber steile Wege. Pferde laufen frei auf den Wegen herum. Zwei stehen auf der Aussichtsfläche, ausnehmend schön anzuschauen blicken sie vom Hügel herab. Vor mir steht jetzt auch eines mit dunklem Fell. Ich kämme seinen verfilzten Schweif mit den Händen. Mir ist bewußt, daß ich auf dem Pferd reiten soll und stelle mit Verwunderung fest, daß mir das keinerlei Sorgen bereitet, obwohl ich noch nie geritten bin und sonst eher ängstlich.
Im nächsten Traumbild räume ich den Schreibtisch in meinem alten Kinderzimmer auf. Er liegt voller Büroklammern. Ich fege sie mit den Händen zusammen und nehme mir vor, sie mit ins Büro zu nehmen. Doch jetzt fällt mir auf, daß auf dem gesamten Schreibtisch auch viele Kastanien verteilt sind. Frische, rotbraun-glänzende Kastanien. Wie sind die denn hierher gekommen? Aber schön sehen sie aus. Ich sollte sie liegen lassen.
Im nächsten Traum wiederholt sich der Hügel aus den anfänglichen Träumen. Irgendwo am Fuß des Hügels tritt eine Frau auf mich und eine Begleiterin zu und überträgt uns eine Aufgabe. Sie zeigt auf ein Braunbärjunges, welches auf den Treppen spielt und erklärt, daß dessen Mutter getötet wurde und das Junge deshalb ebenfalls sterben wird. Ich weiß nicht, wer sie ist und woher sie so genau weiß, was geschehen wird, aber es besteht kein Zweifel daran, obwohl das Junge gerade sehr munter aussieht. Sie gibt uns den Auftrag die Mörder der Mutter zu finden. Während ich ihr zuhöre, habe ich mich an den Rand des Weges gesetzt. Sie steht vor mir und gibt mir wie als Bekräftigung ihrer Rede eine leichte Kopfnuß, so leicht, daß sie schon mehr liebevoll wirkt, trotzdem ärgert es mich, denn schließlich habe ich nicht die Mutter umgebracht und auch sonst nix verbrochen. Trotzdem sage ich nichts, da ich es als eine allgemeine impulsive Geste für die Menschheit begreife (anscheinend war die Dame kein Mensch) und wir machen uns auf die Suche nach den Bärentötern. Dazu klettern wir einen sehr langen Baumstamm hinauf, welcher seitlich an den Treppen bis zur Spitze des Hügels hinaufführt. Warum wir ausgerechnet den Baumstamm nehmen müssen und nicht die Treppe, weiß ich nicht mehr, aber es ist sehr anstrengend und auch gefährlich, denn der Baumstamm ist relativ dünn, nur locker angelehnt und das Balancieren auf allen Vieren nicht gerade einfach. Doch am schlimmsten wird es kurz vor Erreichen der Spitze, weil sich durch das Reichen nach der Steinbrüstung, der Baumstamm gefährlich zur Seite rollt. Nur mit viel Mühe kann ich mit den Händen die Steinbrüstung umklammern und mich auf den Sims ziehen. Doch jetzt habe ich das Problem, daß ich das linke Bein nicht über die Brüstung bekomme. Es hängt irgendwie im Halbspagat oben fest, bis ich es endlich doch schaffe, auf den Boden der Aussichtsfläche zu springen.
Als würde ich ins Nichts oder besser, in einen anderen Traum springen, lande ich im Durchgangshausflur meines Elternhauses. Meine Begleiterin ist schon vor mir dort gelandet, doch ich sehe sie nirgends, bis sie plötzlich aus dem Zugang zur Küsterwohnung um die Ecke kommt. Ihr überraschendes Auftauchen hat mich erschreckt und sie lacht darüber. Vielleicht hat sie es ja auch absichtlich gemacht.
Kurzträume und Fragmente - Dienstag, 25. Dezember 2007, 21:27
wurde ich letzte Nacht. Vor meinen Augen ein mosaikartiger Teppich von hunderten winzigen einzelnen Bildern, die wie in einem Schiebepuzzle oder auf einem Rechenbrett verschoben werden konnten. Dies tat ich auch, Mosaikstück für Mosaikstück, wobei ich den Gedanken der Defragmentierung im Kopf hatte. Mein Gehirn dürfte jetzt wie neu sein. Aber vielleicht wäre eine Formatierung doch besser gewesen. *gg*
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 20. Dezember 2007, 20:20
M.K. steht hinter mir, dicht an meinen Körper gedrängt, und umfaßt mich in einer Umarmung. Dabei erzählt er mir wortreich flüsternd in mein Ohr etwas von einem Uganda-Urlaub und daß er den mit mir machen möchte. Ich dagegen kann mir nicht so recht vorstellen, mit M.K. in den Urlaub zu fahren.
Später vor einem Spiegel. Ich bin nackt und betrachte meinen Rücken, weil da so seltsame weiße Flecken drauf sind. Ich halte das erst für Narben, obwohl es mich wundert, daß es so viele sind, doch dann sehe ich, daß es ein ringförmiger, quaddeliger Ausschlag ist. Die Ringe sind dabei teils exakt gerade in einer Linie angeordnet. Ich denke mir, daß ich jetzt wohl mal wieder meine Ärztin ärgern gehen kann.
Bemerkung: Ich hatte vor ca. 10 Jahren tatsächlich mal einen ringförmigen Ausschlag, bei dem die Ringe aber rot und nicht weiß waren. Die Ärztin hatte damals keinen Schimmer, was das sein soll, weil im Blutbild alles normal gewesen ist.
Kurzträume und Fragmente - Samstag, 15. Dezember 2007, 11:03
Nachdem ich bis Mittag geschlafen habe, stehe ich auf und denke mir, daß ich jetzt mal was unternehmen sollte. Mein Blick fällt aus dem Fenster und ich sehe eine Stadtlandschaft mit einem Fluß, auf welchem Schiffe und Kähne fahren. Man sieht Männer auf den Schiffen arbeiten, Kräne und Baustellen an den Ufern. Durch ein Gebäude am Ufer fällt das Sonnenlicht hindurch, da es auf beiden Seiten Glasfenster hat. Das zerstreute Sonnenlicht leuchtet aus einem bestimmten Blickwinkel golden und strahlend, wie ein geheimer, in diesem Gebäude verborgener Schatz. Auf einmal weiß ich, was ich den Rest des Tages tun werde - ich werde auf Fototour gehen. Nochmals ändere ich meinen Blickwinkel, das Strahlen verblaßt, doch jetzt sehe ich deutlich den Sonnenball durch beide Fenster hindurch. Seltsam, daß die Mittagssonne so niedrig steht, als wäre es am Morgen. Dann beschließe ich, mich frisch zu machen zu machen und suche den Waschraum. Dieser befindet sich in einem winzigen Verschlag auf dem Hof, nicht größer als ein Kleiderschrank. Nur mit einigem Dünnmachen und Quetschen passe ich da hinein. Ein Mann fährt in einem Auto auf dem Hof vor und will mich sprechen. Da bemerke ich mit einigem Erstaunen, wie ich mich teile, sich eine zweite Person von mir abspaltet und zu dem Mann geht. Mein Beobachter und erstes Ich bleibt jedoch in dem Waschschrank. Die zweite Hälfte kommt nach einigen Worten wieder zurück, doch wo wir nun beide in den Waschschrank passen müssen, wird es doppelt so eng. Sie weist meine erste Hälfte an, mehr zusammenzurücken und sich kleiner zu machen, damit sie auch noch in den Waschschrank hineinpaßt.
Bemerkung: Als ich heute morgen meinem Büro zustrebte, fiel blendend helles Sonnenlicht strahlend durch die Fensterseite des Büroflurs und eine Kollegin, die mir entgegenkam grüßte und meinte: "Na, haben Sie die Sonne mitgebracht?"
Kurzträume und Fragmente - Mittwoch, 28. November 2007, 18:04