Beziehungsträume

Sonntag, 23. Dezember 2007

Ralf Schmid

Ein Klassentreffen und eine Weiterbildung oder Konferenz in einem. Es ist nicht genau festzustellen, was überwiegt. Wieder ein weiter Überblick, wie in diesem Traum, allerdings diesmal aus einem geöffnetem Fenster und überhaupt nicht beängstigend. Ich sitze ganz hinten neben einem jungen Mann, von dem ich mich nicht erinnern kann, daß ich ihn irgendwoher kenne. Soll der auch in meiner Klasse gewesen sein? Doch er scheint mich genau zu kennen, denn als würde er mich wiedererkennen, zieht er mich ohne viel Worte zu sich auf seinen Schoß. Na sowas! Aber gut, er ist süß, athletisch, ein fein geschnittenes Gesicht und blonde Haare, trägt eine Lederjacke. Was soll ich mich da lange sträuben oder fragen. Ich setze mich also auf seinen Schoß und lege den Arm um seinen Rücken. Es ist ein wenig seltsam, so erhöht zu sitzen, während alle anderen ganz normal auf ihren ehemaligen Klassenstühlen sitzen und wirkt wahrscheinlich so, als wären wir ein Paar. Aber sollen die anderen ruhig schauen. In der Klasse sitzt auch R. und ich frage mich, was er wohl denkt, wenn er das sieht. Das Klassentreffen dauert anscheinend sehr lange oder ist langweilig, jedenfalls liegt jetzt eine Matratze auf dem Boden und ich schlafe. Dabei habe ich mich richtig breit gemacht, er soll ja nicht denken, daß ich jetzt wegen ihm wieder zusammenrücke und mich klein mache. Ich liege auf dem Bauch, die Arme zu beiden Seiten angewinkelt, das rechte Bein schräg ausgestreckt und das linke Bein seitlich angehoben und im Knie gewinkelt. Dabei achte ich darauf, daß mein Knie mit ihm in Berührung bleibt, der neben mir liegt. Soviel Nähe muß sein. Er schläft tief und fest und scheint sich an nichts zu stören. Irgendwo im Traum erfahre ich jetzt von einer (inneren?) Stimme auch seinen Namen. Er heißt Ralf Schmid und ich weiß genau, daß es so jemanden in meiner Klasse nicht gab. Seltsam. Noch im Traum fällt mir ein, daß wohl der Dozent, bei dem ich dieses Jahr eine Weiterbildung hatte, so hieß. Er hat aber keine Ähnlichkeit mit ihm.
In einem weiteren Traumbild sehe ich, wie ich die Blavatsky-Biographie aus dem Bücherregal nehme, das Buch in meiner Hand anschaue und sorgfältig wieder zurückstelle. Es ist, als sei dieses Buch etwas besonderes oder wolle mir etwas wichtiges sagen.

Bemerkung: Ich fragte mich gestern wegen eines kursierenden Fragebogens, welches Buch wohl für mich das wichtigste in 2007 gewesen ist. Mir fiel darauf allerdings keine Antwort ein.
Der Dozent hieß garantiert mit Nachnamen nicht Schmid,
aber ansonsten scheint Weihnachten für mich wohl diesmal ganz träumerisch zu einem Fest der Liebe zu werden. *gg*

Sonntag, 27. November 2005

Der Prinz

Ich befinde mich in einer Stadt, in welcher es viel Wasser, sowie Boote und Schiffe gibt. Ich gondel die meiste Zeit irgendwie auch auf Booten rum und es gibt einen echten Prinzen dort, der mich aus irgendeinem Grund heiraten möchte. Er ist rothaarig. (Ich frage mich, ob es dieselbe Person ist, die so oft in meinen Träumen auftaucht und die ich nicht kenne. Allerdings trägt er diesmal keine Brille. Vielleicht war es aber auch Prinz Harry oder wie der heißt. Ist der nicht auch rothaarig?) Ich bin mir nicht sicher, ob er in mich verliebt ist. Ich bin es jedenfalls nicht und das weiß er auch, aber weil er viel Geld besitzt und es großzügig für mich ausgibt, bin ich mit dem Heiratsarrangement einverstanden. Dafür muss ich allerdings einen Schwur ablegen, dass es bis ans Ende meines Lebens nie einen anderen Mann geben wird und das tat ich auch. (Bin das wirklich ich?) Als ich mit ihm zusammen shoppen gehe, sehe ich auf einem Kanal ein Motorboot in Form eines amerikanischen Straßenkreuzers. Spontan sage ich, dass ich so eines gerne besitzen würde. Wir gehen in einen Laden, wo er mir ein traumhaftes Kleid, aus weißem Unterstoff mit darüber gewirkten roten und rosefarbenen Stickereien, sowie einen silbernen Ring mit einem hellblauen, matten Stein. Der Stein sieht irgendwie unecht aus, zumindest kenne ich keinen Edelstein, der so aussieht. Eventuell Perlmutt, Chalcedon (allerdings besaß er keine Adern) oder blauer Mondstein.

Mittwoch, 19. Oktober 2005

Die Rückkehr von K.

Letzte Nacht träumte ich von K., einem Exfreund, und das seltsame an dem Traum war, dass es diesmal nicht Psycho oder etwas in der Art war, sondern ganz normal, als wäre alles in bester Ordnung. K. war für längere Zeit weg, ich glaube im Knast, und als er herauskam setzten wir unsere Beziehung fort, was ich definitiv wollte. Wir verbrachten die erste Nacht zusammen, die wenig aufregend war, doch danach war es fast zu normal, so als lebten wir schon ewig zusammen. Ich stand am Morgen auf, um aufzuräumen, abzuwaschen und so weiter und K. beteiligte sich unaufgefordert und wie selbstverständlich, so wie ich das von ihm kannte, indem er die Betten machte und sich um andere Dinge im Haushalt kümmerte (Diese Traumsequenz ist eher untypisch, denn eigentlich war es immer so, dass K. aufräumte, während ich noch im Bett lag. Dabei sprachen wir wenig, es war fast wie bei einem alten Ehepaar. K. bereitete nebenbei jedoch mit anderen Leuten irgendetwas vor, was mich betraf. Ich wußte das auch, kann aber nicht genau erklären was das sein sollte. Es war wie so eine Art Einweihungszeremonie oder -ritual, nur nicht ganz so ernst, sondern mehr auf witzig gemacht. K. besorgte dazu irgendwelche Dinge und trommelte alle möglichen Bekannte und andere Leute zusammen. Und das waren viele. Dann sollte ich mich auf eine Trage legen und wurde auf dieser Trage liegend in ein Zimmer getragen, wo alle versammelt waren. Mir wurden dann irgendwelche komische Fragen gestellt, die ich beantworten sollte, und mit jeder Antwort, die ich gab, durfte K. eine Seite weiter in einem Buch aufschlagen, das er auf seinen Knien hielt. Ich weiß nicht, was das für ein Buch war, aber es war handschriftlich geschrieben und enthielt außer der Schrift, die ich von der Trage aus nicht lesen konnte, auch gezeichnete Herzen.

Donnerstag, 6. Oktober 2005

Meine Freundin A.

Im Traum war meine ehemals beste Schulfreundin ALG II- Empfängerin, was sie aber meines Wissens nicht wirklich ist, zumindest nicht bis letztes Jahr. Ich habe mit ihr darüber diskutiert, wie es weitergehen und ihre Zukunft aussehen soll. Dabei habe ich so deutlich und ehrlich meine Meinung dazu gesagt, dass ich nicht sicher war, ob sie deshalb vielleicht verärgert ist. Doch stattdessen legte sie ihren Kopf auf meine Schulter, später in meinen Schoß, und ich streichelte ihre Haare. Eine seltsame Nähe, die wir so nie gelebt haben. Selbst im Traum war mir das bewußt, weshalb ich es erst ungewohnt fand und etwas befangen war. Doch dann fühlte es sich mit einem Mal sehr einfach und schön an. Danach habe ich ihr noch etwas aus einem französischen Buch vorgelesen, dessen Inhalt ich selbst gar nicht verstanden habe, aber sie schien davon jedes Wort zu kennen.

Donnerstag, 5. Mai 2005

Der Kuß

Im ersten Traum sehe ich meine frühere Schulfreundin A. weinen. Ich gehe zu ihr, um sie zu trösten und frage sie, weshalb sie weint. Sie erzählt mir, dass H., ihr Mann, wieder arbeitslos ist.

Im zweiten Traum stehe ich mit einem gutaussehenden jungen Mann, den ich schon entfernt aus meiner Umgebung kenne, vor einem Kaufhallengebäude, auf welches ein Giftgasanschlag verübt wurde. In diesem Gebäude gibt es wohl ein Laboratorium und wir wollten aus irgendeinem Grund da rein. Jetzt stehen wir beide vor der Tür und warten, bis wir wieder hinein dürfen. Dabei fangen wir an, uns zögerlich zu unterhalten und ich stelle ihm einige Fragen. Plötzlich drückt er seinem Mund auf meinen und beginnt mich zu küssen. Ich bin erst etwas überrascht, doch mache dann mit. Er hat einen kräftigen, muskulösen Körper (und keine roten Haare *gg*). Zwischendurch macht er kurz eine Pause und meint: "Hmmm, das schmeckt gut!" bevor er wieder seinen Mund auf den meinen legt. Dabei sagt er dann mehrmals, dass ich so süß bin und dass er gar nicht weiß, warum er mich so süß findet. Ich antworte darauf, dass ich auch mal wissen möchte, was er an mir findet, und dann küssen wir uns weiter.

Donnerstag, 28. April 2005

Klare Sex-Ansage

In der ersten Traumsequenz schwamm ich in kaltem Wasser. Danach wollte mein Bruder, der jetzt im gleichen Gebäude wie ich arbeitete, mit mir frühstücken und hatte allerlei vorbereitet und mitgebracht. Im nächsten Traumbild war ich im Bett mit einem rothaarigen Mann (Wieso träume ich eigentlich immer von rothaarigen Männern? Allerdings hatte er diesmal keine Brille auf wie sonst.), der mich ein bißchen an K. erinnerte, es aber nicht war. Wir schliefen miteinander und irgendwie hab ich mich ziemlich gelangweilt dabei, deshalb sagte ich mittendrin unvermittelt, aber völlig normal, bzw. fast nebensächlich, und ohne irgendeine emotionale Betonung: "Der Sex mit dir ist furchtbar." Er hielt inne und war wohl etwas erstaunt oder betroffen, fing sich aber schnell und begann dann zu reden, und zwar viel zu reden und irgendwie merkwürdig - so pathetisch. Er begann ungefähr mit: "Du liegst hier, bei mir, mit deiner zarten Haut und sagst, der Sex wäre furchtbar. Weißt du denn nicht....." und bla bla bla (das andere hab ich mir nicht mehr gemerkt). Gleich anfangs ist er dabei gekommen und ich merkte, wie sein Samen aus mir herauslief. Es wurde immer mehr und klebte überall an mir, vor allen an den Händen. Er rieb sich nun mit seinem Gesicht an meinem Körper, um es selbst an sich aufzunehmen. Irgendwie war er ganz wild drauf, seinen Saft von mir abzunehmen und sich selbst damit einzuschmieren. Dabei redete er ununterbrochen weiter. Unter anderem nahm er dann meine Hände, legte sein Gesicht hinein und sagte ebenso pathetisch, wie er die ganze Zeit redete, dass er meine weichen Hände liebe. Insgeheim dachte ich währenddessen bei mir, dass er sie wohl nur liebt, weil da sein Zeugs dran klebt.

Freitag, 25. Februar 2005

Der aus dem Ruder gelaufene Dreier

Im Traum hatte ich vor, einen Dreier zu machen und zwar mit einem Mann und einem blutjungen, hübschen Mädchen. Es war so geplant, dass ich das Ruder in der Hand halte und bestimme, wer mit wem was und zu welcher Zeit macht. Dabei sollte das Mädel nicht allzuviel vom Kuchen abbekommen (logisch!). Eigentlich wollte ich sie nur ein bißchen von dem Typen demütigen lassen usw. Doch der Dreier lief dann ganz anders als geplant, als nämlich der Typ der Meinung war, dass er mit so einer alten Schachtel wie mir (und das sagte er wörtlich) nichts anfangen könne und sich lieber an das junge Mädchen hielte. Nun war ich die Gedemütigte und er sagte noch zu mir, ich könne ja zuschauen.
(Warum erinnert mich das an "Gefährliche Liebschaften"?)

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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