Hypnagog: Ein Vögelchen entfliegt einem Briefkuvert, welches beim Einstecken in den Postkasten heruntergefallen ist.
Assoziation: "jemandem etwas zwitschern"
Ich liege im Wandklappbett meiner Kindheit und erfahre durch irgendjemanden, daß ich auserwählt wurde, durch Roland Kaiser eine Massage zu erhalten. Upps, na so eine Überraschung! Wahrscheinlich ist das eine neue PR-Strategie. Nun bin ich zwar nicht unbedingt Fan von Roland Kaiser, aber mein Gott - etwas Besonderes ist das schon. Sowas erlebt man nicht alle Tage. Also warum nicht? Ich warte also im Bett auf Roland Kaiser und male mir aus, wie ich ihn begrüßen werde (schließlich ist man ja bei Prominenz doch etwas aufgeregt). Er allerdings tauchte weder in diesem noch in den nächsten Träumen auf. Wahrscheinlich hatte er es sich anders überlegt. :-P
Ich bin beim Gefäßchirurgen Doktor T. und wundere mich im Traum selbst über mich, daß ich da nochmal hingegangen bin. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dort nie wieder einen Termin zu machen, aufgrund der unterschwelligen, zwar maskierten, aber trotzdem spürbar unangenehmen Verhaltens von Doktor T.
Aus einer Kiste wird ein roter Segelflieger geholt, ein rotes Modellflugzeug, das mit Batterien fliegt. Es hat irgendetwas mit meinem Physiotherapeuten zu tun.
Im Wohnzimmer meiner Schwägerin steht noch ein kleiner schiefer Weihnachtsbaum und auch sonst ist es ziemlich ungemütlich. Ich stelle ein paar Sachen um, ein Licht auf einen bestimmten Platz auf den Tisch, und sofort ist es wohnlicher.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 25. April 2010, 12:08
An einem Tisch sitzend mit zwei Männern. Wir sind beim Essen und ich habe auf meinem Teller einen riesigen Berg aufgehäuftes Rückenmark. Dieses ist in dicke Rollen geschnitten und hat außen wie Maki Sushi eine blaßgrüne Haut. Die Stücke hat mir der Mann neben mir auf den Teller gelegt. Er ist Menschenfresser und für ihn ist das Rückenmark die größte Delikatesse überhaupt. Wenn er mir diese Teile gibt, muß ich mir wohl keine großen Sorgen machen, denn dann mag er mich. Allerdings stochere ich ziemlich lustlos in den noch vorhandenen Resten. Ich habe zwar einiges gegessen, aber wenn ich noch eine solche Rolle essen muß, wird mir übel. Sie nicht aufzuessen könnte allerdings ebenfalls üble Konsequenzen haben. Vielleicht ist er dann sauer und mag mich nicht mehr, sondern ißt mich lieber. Jetzt schaut er prüfend auf meinen Teller und fragt, warum ich nicht esse. "Das meiste habe ich doch gegessen."antworte ich verteidigend. "Aber ich habe jetzt einfach keinen Hunger mehr." "So heißt das nicht!" belehrt er mich. "Wenn man keinen Hunger mehr hat, sagt man 'Na strowje!'" Na dann: "Na strowje!"
Bemerkung: Gestern im Net noch mehrere Artikel über emotionalen Mißbrauch gelesen. Rückenmark, vielleicht auch Rückgrat?
Träume von Essen und Trinken - Samstag, 24. April 2010, 11:20
Ein vergangenes Jahrhundert im Dorf meiner Großeltern. Die Menschen warten auf den für die nächsten Tage angekündigten Weltuntergang, an den sie fest glauben, weshalb die Straßen wie leergefegt sind. Gleichzeitig finden Vorbereitungen für einen Krieg statt. Auch ich bin davon betroffen, als ich eine Uniform erhalte und meine langen Haare passend zur Uniform gestutzt werden. Danach verlasse ich die Kaserne(?), unweit des Dorfes gegenüber vom Hafen, und nehme mir vor, einen längeren Spaziergang zu machen. Beim Hinaustreten aus der Tür stolpere ich über einen hohen Berg Soldatenstiefel. Warum die wohl mitten vor der Tür liegen? Vielleicht frisch geliefert? Das Dorf sieht irgendwie anders aus als ich es kenne, aber der Hafen ist zu erkennen, allerdings ohne die heute dort stehende Mühle. Ich schlendere zu den Kaitreppen und hocke mich hin, um in das Wasser zu schauen. Nanu! Die Spree ist über das Ufer getreten und viel breiter als sonst. Einige durchsichtige Eisschollen treiben am Ufer im Wasser. Anscheinend ist Tauwetter, deshalb auch der höhere Wasserstand. Rechts von mir am Geländer lehnen einige Kahnführer, schmauchen ihre Pfeifen und unterhalten sich. Ihrem Gespräch entnehme ich, daß gerade erst die Leiche eines Jungen aus dem Wasser gefischt wurde. Deshalb sind hier so viele Leute versammelt... Vom Jungen selbst ist nichts mehr zu sehen, aber ich erfahre, daß er Kochgeselle war, eine dieser weißen Ballonmützen trug und versuchte, eine Münze aus dem Wasser zu fischen. Eigentlich würde ich meinen Weg gerne entlang der Spree nehmen, aber da die Uferseiten bebaut wurden, muß ich mitten durch das Dorf und einen anderen Durchgang zum Ufer finden. In den kleinen Gassen komme ich an einem Restaurant vorbei, aus welchem die Besitzerin mit einem Teller Essen tritt. Ich grüße sie und kann mich dunkel erinnern, daß ich einmal im Restaurant gewesen bin und mir dort ein Durchgang zu einem wundersamen Hof gezeigt wurde, über welchen man an die Spree gelangt. Doch da die Frau mich nicht zu erkennen scheint, beschließe ich, weiter zu gehen und einen anderen Durchgang zu suchen. Mir fällt auf, daß das gesamte Dorf voll von ein und demselben Gartenzwerg ist. Er hat keine rote, sondern eine beigefarbene Zipfelmütze und ist auch sonst nicht sehr bunt, steht aber auf jedem Fensterbrett in den Straßen. Mit diesen Gartenzwergen hat es eine besondere Bewandnis, denn sie haben eine magische Wirkung. Welche, vergaß ich jedoch
Träume in der Vergangenheit - Freitag, 23. April 2010, 22:01
Über Eck sitze ich mit Herrn N. zusammen an einem Tisch, wo wir unserer Arbeit nachgehen, allerdings nicht mit dem Computer, sondern handschriftlich. Außerdem scheint der Tisch auf einem U-Bahnhof lokalisiert zu sein. Während des Schreibens erzählen wir dies und das und lachen. Leider kann ich Herrn N. oft schwer verstehen, wenn er etwas sagt, was wohl am Lärm des Bahnhofs liegt. Deshalb frage ich ständig "Was?" und "Wie bitte?". Als er erneut eine Bemerkung macht und ich wieder frage, guckt er mich demonstrativ an, steht von seinem Stuhl auf, beugt sich über mich und will mir einen Zungenkuss geben. Da ich den Kopf rechtzeitig zur Seite gedreht habe, erwischt er nur eine Stelle neben dem Mund, auf die er mir einen feuchten Kuss drückt und gar nicht mehr aufhört. Zuerst bin ich wie erstarrt und denke: Oh Gott! Hilfe! Herr N. küßt mich...und versuche den Mottenkugelgeruch von ihm zu erhaschen, der in dieser Nähe ja besonders intensiv sein müßte. Glücklicherweise rieche ich nichts. Als der Kuss nicht endet, sage ich laut: "Bitte aufhören!" und sofort läßt er von mir ab, geht zu seinem Stuhl zurück und setzt sich. Betreten schreibe ich eine Weile vor mich hin und frage mich, ob er mir die Zurückweisung wohl übel nimmt oder ihm sein Verhalten jetzt peinlich ist. Schließlich muß ich noch mit ihm arbeiten und wenn jetzt "dicke Luft" herrscht, wird das schwierig. Doch als ich ihn erneut anspreche, ist er ganz normal und scheint das alles völlig unbefangen zu sehen. Sofort fallen wir auch wieder in den scherzhaften Ton, mit dem wir jetzt über die Situation sprechen. Herr N. erklärt schelmisch, daß er einen Plan hatte, einen guten Plan natürlich, und ich frage ebenso schelmisch, wie dieser großartige Plan denn ausgesehen habe. Er erzählt etwas von Essen gehen und weiteren Aktivitäten. Der Plan ist offensichtlich fehlgeschlagen und wir lachen gemeinsam darüber.
Ich erwache in meinem Büro, wo ich anscheinend eine Couch zu stehen habe. Es ist Freitagnachmittag und ich hätte bereits längst nach Hause gehen können, wollte aber nicht so viel Zeit abschreiben. Und zwischendurch muß ich auf der Couch eingeschlafen sein. Plötzlich klopft es an die Tür und ein Besucherpaar tritt ein. Ich bin noch völlig schlaftrunken und kann sie kaum klar sehen und auf sie reagieren. Nur langsam komme ich zu mir. Sie sind beide älter, aber von oben bis unten tätowiert. Auch die Frau hat große Tattoos seitlich am Hals, die sich bis hinter das Ohr schlängeln. Es stellt sich heraus, daß sie einen Neuantrag stellen wollen, und das auf den Freitagnachmittag. Hallelujah! Ich hätte schon zu Hause sein können. Leicht genervt nehme ich den Antragsbogen mit ihnen auf. Auf einmal bemerke ich eine dritte Person am Fenster stehen. Streng frage ich: "Wer sind Sie denn?" und die Person antwortet mit dem Namen einer älteren Kollegin. Upps, meine Augen müssen immer noch nicht ganz klar sein, daß ich sie nicht erkannt habe. Sie hätte gesehen, daß ich noch Besucher habe, aber niemanden, der aufpaßt. Das ist nett von ihr, zumal die meisten Kollegen gar nicht mehr anwesend sind und ich wahrscheinlich mit den Leuten alleine im Haus bin, was ja nie so ganz ungefährlich ist. Irgendwann nimmt sie mir sogar großzügigerweise die beiden ab, um die Sache weiter zu bearbeiten und verschwindet mit ihnen in ihrem Büro. Doch da es meine Klienten sind, kann ich jetzt natürlich trotzdem nicht nach Hause gehen, sondern warte, bis alles erledigt ist. Während ich warte, sitzen auf einmal mehr als zehn junge Leute an meinem Tisch. Ebenfalls Neuanträge auf den Freitagnachmittag. Na prima! Da habe ich bis zum späten Abend zu tun. Doch glücklicherweise stellt sich heraus, daß sie Namen mit unterschiedlichen Anfangsbuchstaben haben, so daß sie nicht wirklich alle für mich sind. Ich schicke sie in die Eingangshalle, um ihren zuständigen Bearbeiter am Brett herauszusuchen. Inzwischen kommen auch ein paar Sozialarbeiter helfen, so daß die Sache bald über den Tisch ist.
Um nach Hause zu gehen, muß ich mich erst umziehen und dazu ein kleines Haus betreten, welches auf einem kleinen, rechteckigen, mit Bäumen und Büschen bewachsenem Grundstück steht. Während ich neben dem Zaun laufe, erkenne ich auf dem Weg an der anderen Seite des Grundstücks einen großen weißen Bär auf zwei Beinen tapsen. Oh, der ist aber ziemlich groß! Eigentlich möchte ich dem nicht begegnen, vielleicht ist er gefährlich. Deshalb laufe ich um alle vier Seiten des Grundstücks und achte dabei stets darauf, daß er immer gegenüber von mir bleibt, so daß ich ihn durch die Büsche beobachten kann, ohne daß er mich sieht. Dann betrete ich das Haus und beginne mich auf einem Bett umzuziehen, beobachtet von M., der irgendwo über mir auf einem Schrank oder ähnliches sitzt. Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob sein Blick Feindschaft oder Geilheit ausdrückt, jedenfalls kann ich mich dunkel erinnern, einmal mit ihm geschlafen zu haben. Blöderweise will das mit dem Umziehen nicht so recht klappen und es nervt, dabei angestarrt zu werden. Da entdecke ich beim Blick aus dem Fenster ein grau-weißes Tier vorbeihuschen. Oh, ein Meerschweinchen! Sofort lenke ich von mir ab und zeige nach draußen. Alle, die im Raum anwesend sind, stürzen zum Fenster. Jetzt sind es jedoch mehrere Katzen mit buschigen Schwänzen, die draußen herumtollen und es werden immer mehr Tiere. Sogar Füchse und Elche sind zu sehen. Wo kommen die denn alle her?
Berufsträume - Donnerstag, 22. April 2010, 17:23
Auf dem Hof meiner Kindheit. Ich spiele dort mit einem kleinen Mädchen im roten Kleid und braunen Zöpfen. Sie will durch ein Loch im Zaun auf den Kindergartenspielplatz kriechen, kommt auch drüben an, aber irgendetwas ist passiert, das mich dazu nötigt, etwas zu holen. Ich sage zum Mädchen, sie solle am Zaun warten, zu den anderen Kindern auf dem Kindergartenspielplatz, sie sollen auf das Mädchen aufpassen. Die Kinder nicken eifrig. Dann renne ich im Laufschritt die Hofeinfahrt hinunter. Ein korpulenter großer Mann in den Fünzigern läuft gemächlich mitten vor mir auf dem Weg und scheint sich extra breit zu machen. Ich renne an ihm vorbei und remple ihn nicht ganz unabsichtlich mit dem Ellenbogen an. Während ich mich im Laufschritt entferne, höre ich ihn hinter mir sagen: "Ah, das junge Fräulein möchte Haare bekommen!" Was brabbelt der da? Haare bekommen? Kopfschüttelnd renne ich auf die Straße und um die Ecke zum Hauseingang. Als ich mich kurz umschaue, bemerke ich, daß der Mann mir schnaufend folgt. Herrjeh, er verfolgt mich! Durch den Hauseingang stürze ich geradewegs zur Kellertür, meiner jetzigen, und laufe die Kellertreppe hinunter. Ich höre hinter mir ihn ebenfalls den Keller betreten und zufrieden sagen: "Ah, das junge Fräulein läuft in den Keller. Hier kann ich sie besonders gut bestrafen!" Oh Gott, wieder so ein Perverser! Nichts wie weg! Ich renne gleich ein wenig schneller bis ich die Ausgangstür zum Hof erreiche. Diesmal ist der Hof jedoch eine sonnenbeschienene grüne Wiese, auf der man da und dort sich jemanden sonnen sieht und daneben einen kleinen See. Während ich noch renne, remple ich, diesmal wirklich unabsichtlich, eine brünette Frau in einem roten Kleid an. Irgendetwas bringt mich dazu, stehen zu bleiben und sie anzusprechen. Der Bestrafer hinter mir ist vergessen. Ich fühle mich sicher.
Bemerkung: Der Mann meinte wohl: "Ah, das junge Fräulein möchte Haare auf den Zähnen bekommen!" (erste Assoziation)
Träume von Verfolgung und Gewalt - Mittwoch, 21. April 2010, 22:17
Ich habe eine Vorschau auf Madonnas neuen Film gewonnen. Es ist ein Tanzfilm mit dem Titel "ZIcke". Im Trailer sieht man Madonna in einem roten T-Shirt mit Aufschrift herumtanzen.
Irgendwo in arabischen Ländern, wo Hunde Grapefruits fressen.
Die Zigeunerkarten Krankheit und Offizier verschmelzen zu einer einzigen Karte, indem es im Bild der Offizier, der uniformierte Mann ist, der krank im Bett liegt. Begleitet wird das ganze durch den Begriff "Physiotherapie", der in meinem Kopf erklingt.

Träume von Krankheit und Heilung - Samstag, 17. April 2010, 11:54
Während ich auf meinem Bett in einem Buch lese, erlebe ich das im Buch beschriebene Geschehen im Traum mit. Das Buch selbst ist ziemlich alt, mit Fraktur-Schrift gedruckt und erinnert vom abgegriffenen hellblauen Einband her an das "Engel-Buch" aus der Bibliothek meines Vaters. Ich bin sehr gefesselt von der Geschichte und stelle resümierend fest, daß mir anscheinend altertümliche Storys mehr gefallen als die moderne Literatur. Was soll ich nun davon halten? Jetzt bin ich - entsprechend der Geschichte - ein kleines Mädchen, noch immer im Bett liegend, aber durch Vorhänge vom Rest des Zimmers abgetrennt, so daß man mich nicht gleich sehen kann. Ich höre, daß jemand zur Tür hereinkommt, ein Mann, und fürchte mich. Hoffentlich findet er mich nicht hinter den Vorhängen. Ich kauere mich ganz still zusammen und gebe keinen Mucks von mir. Doch da zieht er diese bereits zur Seite und sagt zu jemandem im Zimmer, vielleicht meiner Mutter: "Ah, und hier schläft wohl das Kind?" Dann setzt er sich zu mir auf das Bett und zieht eine Dose mit Medikamenten hervor. Anscheinend ist er Doktor, so ein historischer Hausarzt, der die Leute in ihren Wohnungen aufsucht. Er reicht mir ein kleines Schnapsglas einer durchsichtigen Flüssigkeit, wahrscheinlich Medizin, und ich schlucke sie brav. Sie schmeckt nach gar nichts, aber trotzdem schüttel ich mich. Und während allem bleibt immer ein unterschwelliges Gefühl der Gefahr präsent, ein Gefühl, daß der Doktor es nicht nur gut mit mir meint.
Träume von Krankheit und Heilung - Freitag, 16. April 2010, 16:06
Eine Frau überrascht mich mit der Mitteilung, daß sie mir noch Geld schulde, sogar einen ziemlichen Batzen (dreistellige Summe), und mir dieses nun zurückzahlen möchte. Seltsam, daß ich mich daran nicht erinnere. Gleichzeitig schulde ich ihr ebenfalls noch 50 EUR, was aber nur ein Bruchteil dessen ist, den ich von ihr zu bekommen habe. Die 50 EUR verrechnet sie und schreibt mir eine Art Scheck auf einem Zettel aus. Mit diesem Zettel soll ich zum Hauptbahnhof gehen, um mir das Geld abzuholen. Hauptbahnhof? Das ist aber merkwürdig. Bekommt man da auch Geld? Aber gut, wenn sie es sagt, wird es wohl so sein. Ich schlängele mich an einen Schalter mit einem korpulenten Schalterbeamten, der an den neuen Physiotherapie-Kollegen meines Physiotherapeuten erinnert, und reiche ihm den Zettel. Der schüttelt genervt den Kopf und sagt, ich müsse zur Post. Klar, Post hört sich gleich viel besser an. Ein wenig ist es mir peinlich, ihr das mit dem Hauptbahnhof geglaubt zu haben. Jetzt müßte ich nur noch die Post finden. Der Schalterbeamte hat mir einen Hinweis gegeben: Neben (?). Doch statt bei der Post lande ich in einem Kistenlager von Asiatinnen, wo ich irgendetwas gegen neue Schuhe und Strümpfe eintauschen möchte.
Alle anderen Träume - Mittwoch, 14. April 2010, 19:54
Die Erinnerung eines Lichtbildes. Im Sinne dieses Wortes wirkt es wie von einem Lichthauch überzogen. Drei übermütig lachende Kinder schauen in die Kamera, von wärmend bunten Sonnenpunkten umgeben. Zumindest macht das Foto einen bunten Eindruck, obwohl es eindeutig eher in blassen Sepiafarben gehalten und ein älteres Foto ist. Die Kinder scheinen gerade wild gespielt zu haben, denn sie sind von oben bis unten dreckig und beschmiert, was aber keines von ihnen in ihrer Unbefangenheit stört. Durch ihre Schultern kann man eine sonnenbeschienene Straße und einen Mauervorsprung erkennen. Zuerst erscheint mir das alles fremd, doch je länger ich das Bild betrachte, um so vertrauter kommt mir die Gegend vor. Ist das nicht....ist das nicht der Platz vor unserem früheren Konsum? Dann wäre es beinahe anzunehmen, daß ich eines dieser Kinder bin? Wieso kann ich mich nicht erkennen?
Alle anderen Träume - Mittwoch, 7. April 2010, 19:23
Im Dorf meiner Großeltern ist ein Essen mit M. geplant. Da ich noch ein wenig Zeit bis zum Date habe, setze ich mich auf eine niedrige Mauer an einem Garten. Es ist angenehm warm, die Sonne scheint und dieses niedrige Mauerstück ist wie ein Sitzbank zwischen den hohen Mauerstücken gestaltet, so daß es regelrecht dazu einlädt, sich hier in der Sonne niederzulassen. Allerdings ist mir im Traum bewußt, daß ich hier bereits desöfteren gesessen habe und die Besitzerin des Gartens, eine ältere Dame, es nicht gerne sieht. Sie hat Angst, daß man in ihren Garten kommt und Eßbares entwendet. Ich jedoch denke mir, wenn man dieses Mauerstück so offen läßt, kann man nicht erwarten, daß sich niemand darauf setzt, also kümmere ich mich nicht darum. Hinter mir, an einem Teil Maschendrahtzaun, klemmt eine Dolde schneeweißer Flieder, welche am Stiel mit einem feuchten Papiertaschentuch umwickelt ist, um frisch zu bleiben. Mir kommt der Gedanke, diese Fliederdolde mitzunehmen und M. zu schenken. Allerdings muß ich bei der plötzlichen Eingebung grinsen, daß diese Dolde von M. hier platziert wurde, um sie mir zu schenken. Der würde ziemlich blöd gucken, wenn ich dann damit ankäme. Die ältere Dame durchquert ihren Garten und wirft mir mißtrauische Blicke zu. Wir tauschen einige Sätze, an die ich mich nicht erinnere, und sie wird zunehmend versöhnlicher und netter. Jetzt winkt sie mich sogar herein. Ich springe in den Garten und sie winkt mich bis in ihr Haus. Hier geht sie in die Küche und holt eine blaue Schüssel in Form einer Steingutkugel, gefüllt mit Nudelsuppe. Anscheinend will sie mir Essen anbieten, und das, obwohl sie sonst fürchtet, daß man es ihr wegnimmt. Allerdings habe ich sie noch nicht vollständig für mich gewonnen. Um einen großen Tisch herum sitzen mehrere Familienmitglieder bei der Mahlzeit und scheinen ziemlich genervt, da es wohl nicht sehr friedlich hier zugeht. Ich setze mich dazu, unterhalte mich ein wenig, und die junge Frau rechts von mir wendet sich plötzlich mit einem Aufatmen zu mir und sagt etwas wie "Endlich mal jemand, bei dem man sich wie ein Mensch fühlt." Sie scheint sehr von meiner Art und mir eingenommen, so sehr, daß sie mir nun Hilfe bei der älteren Dame anbietet. Sie fragt, ob sie mir etwas besorgen soll, dies oder das, ob ich etwas brauche, und so weiter und so fort. Aber ich winke dankend ab. Ich bin mir sicher, daß mich die alte Dame ebenfalls bald mögen wird.
Ein Sturm ist über mein Haus getobt und hat meinen Balkon vollkommen leer gefegt. Sämtliche Balkonkästen, sogar die Korbstühle und Klappliegen sind heruntergeweht worden und liegen jetzt am Fuß des Hauses wie auf einer Müllhalde. So etwas habe ich noch nie erlebt. Schnell alles einsammeln. Während ich das tue, kommt eine zerlumpte Müllsammlerin vorbei, die nach noch Verwertbarem sucht, und grüßt mich, als würde sie mich für ihresgleichen halten. Das ist mir ziemlich unangenehm. Wieso hält sie mich für jemanden wie sie? Ich sammle hier nur meine Sachen auf.
Ein Schwarm schwarz-weiß gemusterter Raben, deren Unterschied zu den üblichen Krähen mir explizit im Traum auffällt. Sie wirken viel eleganter, fein geformter, haben einen schmalen Schnabel und unglaublich schwarze, intelligente Augen.
Alle anderen Träume - Dienstag, 6. April 2010, 00:13
In einem mir bisher unbekannten Teil Berlins. Von irgendwo winken mir meine Mutter und andere Verwandte entgegen, hören aber sofort erschrocken wieder auf. Das tun sie, weil ihnen plötzlich einfällt, daß dies für mich unangenehm sein könnte und man das deshalb nicht tut. Allerdings erfahre ich gleichzeitig, daß A. irgendwann einmal mir zugewunken hat und ich ihn nicht bemerkt, bzw. gesehen habe. Duschka hat mir zugewunken und ich habe ihn nicht gesehen? Niemals! Das ist einfach unvorstellbar! Allein der Gedanke daran läßt mein Herz zusammenkrampfen.
In einer Veranstaltung mit A., meiner Schulfreundin. Durch irgendeine Bemerkung scheint sie verletzt zu sein. Sie senkt den Kopf und unter der Kapuze kommt es mir vor, als ob sie weint. Ich streiche über ihre Wange und sage "Nicht weinen!", da hebt sie den Kopf und lächelt schon wieder. Vielleicht hat sie auch gar nicht geweint.
Träume von A. - Sonntag, 4. April 2010, 00:34
Ich bewohne nur noch ein einziges Zimmer, habe dafür darin aber einen riesigen Flat-TV.
Mit Dave Gahan unterwegs zu einer Disco, wo wir zu seinem eigenen Song tanzen, nämlich "Policy of truth". Sehr angenehmes warmes Gefühl von Zusammengehörigkeit.
Bemerkung: Scheint mal wieder Promitraumzeit zu sein.