Donnerstag, 1. April 2010

Claudia Schiffer

Eine Spinne schleppt eine schimmernde Perle als Beute mit sich herum. Jemand fängt sie und nimmt ihr die Perle ab.

Vanilleeis mit Claudia Schiffer gegessen. Dabei festgestellt, daß die ja eigentlich super nett ist, obwohl ich vorher nicht so viel mit ihr anfangen konnte.

Sonntag, 28. März 2010

Note 1

Übriggeblieben:

Die Note 1 in Musik bei einem Lehrer namens Bach.

Samstag, 27. März 2010

Der Chamäleon-Schal

Irgendwo in einem Kaufhaus, wo ich einen Pullover und einen Schal im Hippiestyle entdecke, die mir gefallen. Nur leider hat der Pullover eine grüne Farbe, der Schal ist aber hellblau. Paßt nicht so wirklich zusammen. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, beides miteinander anzuprobieren, worüber eine Bekannte, die mit dabei ist, den Kopf schüttelt. Doch als ich beides angelegt habe, zeigt sie plötzlich erstaunt auf den Schal. Ich schaue an mir herunter und bemerke, daß er seine Farbe in Grün geändert hat. Herrjeh, der Schal ändert selbständig seine Farbe! Na sowas! Jetzt betrachte ich mich etwas genauer in einem Spiegel. Meine Haare sind sehr blond, blonder als sonst, und ich befürchte im ersten Moment, daß die beiden unterschiedlichen, aber zueinander passenden Grüntöne mich zu blaß machen, doch was ich im Spiegel sehe, gefällt mir. Es scheinen die richtigen Grüntöne zu sein.

Freitag, 26. März 2010

Telepathische Erkrankung (Sonne tr Opposition Pluto r - roter Jaspis)

Auf einem Parkplatz sitze ich in meinem Wagen, als ein schwarzhaariger junger Mann in schwarzer Jacke interessiert meine Autoantenne begutachtet. Er ist anscheinend einer, der schnorrt und/oder klaut während er auf der Straße lebt. Scherzhaft frage ich ihn, ob er meine Autoantenne stehlen will, aber er winkt ab und meint, die sei nichts wert. Dann öffnet er ohne zu fragen die Wagentür und setzt sich auf den Beifahrersitz. Seltsamerweise stört mich das gar nicht. Ich krame in meiner Geldbörse, weil ich ihm ein Zwei-Euro-Stück in die Hand drücken will, stelle aber verwundert fest, daß ich anscheinend mir unbekannte Geldmünzen darin habe, da auf ihnen überall eine Fünf steht. Sie sind neu und glänzend. Ich kann mich aber nicht erinnern, daß es Fünf-Euro-Stücke gibt. Schließlich finde ich einen Fünf-Euro-Schein, den ich ihm stattdessen gebe, damit er sich etwas zu essen kauft. Einige Zeit später befinden wir uns beide in meiner Wohnung. Er legt sich ungebeten und uneingeladen in mein Bett, aber auch hier stört es mich genau so wenig, wie vorher der Einstieg ins Auto. Ich ziehe mich bis auf den Slip aus und gehe ins Bett wie immer, wenn ich schlafen will. Dabei wende ich ihm mit aufgestützen Kopf den Rücken zu, als würde ich noch etwas lesen. Plötzlich spüre ich, wie er mit seinen Fingerspitzen ganz sanft und liebevoll die Linie meiner Schulter und des Rückens nachzeichnet. Wow! Was für ein Gefühl! Das hat schon seit Ewigkeiten niemand bei mir gemacht. Ein wenig erscheint es mir wie ein vorgezogenes Nachspiel. Ist das nicht etwas, das man eher nach dem sexuellen Akt macht? Er zieht weiter hauchzart mit seinen Fingerspitzen Kreise auf meiner Schulter, das Schulterblatt hinunter, diesmal mit allen gleichzeitig, die Flanke entlang. Ich halte fast die Luft an und genieße diese unerwartete Zärtlichkeit. Irgendwann zieht er mich so über sich hinüber, daß ich mit meiner Pussy auf seinem Gesicht zu sitzen komme. Durch den Slip hindurch beginnt er an ihr zu knabbern. Doch auf einmal springt er auf und holt einen kleinen dornigen Strauch in einem Blumentopf, an dem weiße Samenkapseln hängen. Er pflückt diese mit den Händen ab und streut sie über meinen Bauch. Dies verwundert mich. Was tut er da eigentlich? Schließlich platzt aus ihm heraus, er hätte in meiner Wohnung Hinweise gefunden, daß ich eine Dämonin sei. Er zeigt dabei auf ein homöopathisches Medikament, welches in einem Regalfach liegt, mit Namen "Omnivida". Dieses sei ebenfalls der Name einer Dämonin und das bedeutet, daß ich diese bin. Die Samenkapseln streue er zur Abwehr. Ich bin vollkommen erstaunt über so viel Aberglauben.

In der nächsten Traumsequenz sitze ich auf meinem Bett und beobachte durch die Balkontür den Nistkasten auf meinem Balkon. Ein kleine Meise schaut heraus und fliegt plötzlich im Sturzflug direkt in das Zimmer hinein und auf mich zu. Ich muß sofort den Kopf einziehen. Sie landet auf meinem Bett, wo sie wie ein kleines gelbes Osterkücken aussieht. Und gleich kommt die zweite Meise hinterher aus dem Nistkasten geflattert. Auch jetzt muß ich den Kopf einziehen. Warum fliegen die alle in mein Zimmer? Geht das jetzt so weiter? Mir wird bewußt, daß dies ein Traum ist. Im Wachzustand würde das nicht passieren.

Im Haus einer beruflich selbständigen, sehr unabhängigen Frau. Sie führt irgendein Geschäft und betätigt sich in der Freizeit als Malerin. Ihre Bilder zeigen vor allem halb nackte Frauen in Dessous und erinnern mich an den Jugendstil, doch gefallen mir nicht besonders. Zur Zeit ist das Fernsehen bei ihr, da eine Doku gedreht wird. Leider erkrankt sie währenddessen und jetzt ist es, als würde ich in ihre Haut geschlüpft sein, denn ich liege an ihrer statt auf dem Krankenbett in einer Kammer, die an den Wintergarten meiner Eltern erinnert. Eine Pflegerin tritt heran und reicht mir einen Geschäftsbericht mit den Worten, daß ich ziemlich viel Gewinn gemacht hätte. Ich betrachte die Zahlen und muß ihr Recht geben. Gut zu wissen, daß es von alleine läuft, auch wenn ich krank bin. Noch immer im Haus der Frau wird ein krankes Kind begutachtet, wohl das der Geschäftsfrau, und dabei ein Fragebogen ausgefüllt. Auf ihm steht als Anmerkung die Frage "Ist er telepathisch erkrankt?" Eine Frau, die eine Hexe sein soll, gibt ihren Senf dazu und nickt. Mit dieser Frage im Kopf erwache ich.

Bemerkung: Omnivida (ganzes[lt]-Leben[sp]) sollte man tatsächlich nur in homöopathischen Dosen genießen. Dazu fällt mir auch Lilith ein, die im Radix auf meiner Sonne steht.

Samstag, 20. März 2010

Kurztrip nach Leipzig und kopfstehende Katze (roter Jaspis)

Mit mehreren Leuten befinde ich mich auf einem Kurztrip in Leipzig. Die Unterkunft ist ein Labyrinth aus U-Bahn-Tunneln, in welchen Betten untergebracht sind. Von dort muß man nur eine Treppe hinuntergehen, um zum U-Bahnhof zu gelangen. Sehr praktisch. Ich habe mir mit jemandem ein Doppelbett an einem Käfig, groß wie ein Zimmer ausgesucht. Dieser Käfig ist von innen mit Metallbeschlägen ausgekleidet, die aber nicht bis ganz nach unten reichen. Unten zwischen den Käfigstangen sieht man weiße Aschereste herumliegen, weshalb mir klar ist, daß dies die Feuerstelle ist, mit der die Unterkunft beheizt wird. Uns fällt auf, daß eigentlich keiner so richtig weiß, was wir uns in Leipzig anschauen wollen. Ich erinnere mich im Traum an eine reale Fahrt zur Buchmesse, an die Nikolaikirche und das Hotel Astoria. Diese Orte muß ich nicht noch einmal sehen. Wir hätten uns mal eher einen Plan machen sollen. Gab es in Leipzig nicht auch ein Schloß? Zum Glück hat die Unterkunft Internet und ich google schnell nach "Leipzig" und dann "Leipzig Schloß". Dabei finde ich ein paar Bilder von einer älteren Häuserecke mit Baustelle, wo ein Restaurant untergebracht ist. Leider steht nirgends, wo sich das befindet. Nun fällt mir Wolfa ein, welche ja in Leipzig zu Hause ist, wenn ich das richtig verstanden habe. Vielleicht sollte ich sie im Blog fragen, was man sich anschauen kann? Aber nein, das würde zu lange dauern. Schließlich sind wir bereits hier und wer weiß, wann sie den Kommentar beantwortet. Ich möchte hier nicht den ganzen Tag im Internet verbringen, denn es sind nur wenige Tage Zeit. Irgendwann werde ich von diesem Problem abgelenkt, weil mir schlagartig bewußt wird, daß ein Bett direkt an der Feuerstelle wohl doch nicht so günstig ist. Wenn da das Feuer in diesem riesigen Käfig entfacht wird, werden wir uns im Bett wie in der Sauna fühlen. Ich spreche mit der Wirtin darüber, aber diese ist nicht so erfreut, daß wir es uns auf einmal anders überlegt haben, und macht auch keine Anstalten, uns ein anderes Bett anzubieten. Nun ja, vielleicht kann M. mit ihr reden. Irgendwann beschließe ich, einfach hinaus in die Stadt zu gehen, es wird sicherlich auch ohne festes Ziel einiges zu sehen geben und ich werde das im Voraus erkunden. Durch Zufall entdecke ich sehr versteckt hinter einem Marktplatz voller Asiaten einen zauberhaften Ort. Es ist eine weite wilde Wiese hinter welcher ein Wald beginnt. Die Wiese selbst ist ein wogendes weißes Blütenmeer. Vor ihr am Weg steht eine kleine Statue eines sitzenden Buddhas, umgeben von indigofarbenen Kugeldisteln, die einen reizvollen Kontrast zu den weißen Blütenwogen bilden. Ein Ort der Stille und der Schönheit. Von einigen Asiaten, die dort in der Nähe sitzen, werde ich neugierig beäugt, da sich hierher anscheinend nicht viele verlaufen. Ich bekomme mit, daß sie den Buddha nicht Buddha, sondern liebevoll wie mit einer Art Spitznamen "Didde" oder "Ditte" nennen. Wunderschön! Diesen Ort muß ich den anderen unbedingt nachher zeigen, nehme ich mir vor, und dann begebe ich mich wieder quer über den Asia-Marktplatz zur Vorderseite der Straße.

In einer anderen kleinen Traumsequenz rollt sich eine schwarz-weiße Katze auf der Tastatur eines Notebooks zusammen. Dieser Ort scheint ihr sehr zu behagen. So sehr, daß sie doch wieder munter wird und vor Freude einen sauberen Kopfstand auf dem Notebook hinlegt, die weißen Hinterbeine in die Luft gestreckt. Schnell mache ich meinen Bruder, der etwas weiter entfernt ist, darauf aufmerksam, und wir lachen uns beide scheckig über die turnerische Katze.

Bemerkung: An das Völkerschlachtdenkmal habe ich natürlich überhaupt nicht gedacht, dabei war ich dort bereits. Der Traum hat mich daran erinnert, daß ich schon länger mal wieder einen Kurztrip nach Dresden machen wollte. Dort gibt es einfach mehr zu sehen.

Das Spiel

Der Marktplatz einer kleinen Stadt. Im Ort findet ein Spiel statt, bei dem alle Plätze und Straßen miteinbezogen sind. Auf ihnen tummeln sich die Menschenmassen. Auffällig ist das Bronzestandbild eines Mannes, der seinen Kopf unter dem Arm trägt. Ich mache beim Spiel mit und muß als nächstes einen, wie mir scheint, harmlosen Bach überwinden. Doch ein kaum hörbares, unheimliches Gurgeln und Brodeln läßt mich stutzig werden. Ist der Bach wirklich so harmlos, wie er von oben aussieht? Genauere Beobachtungen zeigen mir, daß er gefährlich tief in das Innere der Erde reicht, wenn er auch nicht sehr breit ist. Doch es sind bereits einige Leute darin verschollen. Noch weiß ich nicht, wie ich ihn überwinden kann, aber finde schnell eine schmale Furt, durch welche ich auf ausgelegten Ziegelsteinen kurz unter der Wasseroberfläche den Bach überquere. Prima, daß ich diesen Weg gefunden habe! Genau an dieser Stelle entdecke ich nun unter Wasser drei Pakete mit Streichholzschachteln. Diese gehören zum Spiel und sollten gefunden werden, damit ich später irgendetwas mit ihnen entzünden kann. Erst will ich nur zwei einstecken aber denke mir dann, daß sich die Veranstalter sicher etwas dabei gedacht haben, wenn sie drei Pakete versteckten. Vielleicht reichen zwei allein nicht aus, also nehme ich das dritte auch noch mit. Mir fällt außerdem auf, daß in den Paketen Fotos enthalten sind. Wie ich feststelle, Fotos von mir, die ebenfalls während des Spieles gemacht wurden und auf denen ich professionell wie ein Model fotografiert worden bin. Ich bin erstaunt, wie gut ich auf diesen Fotos aussehe. Ich scheine zu strahlen, als sei ich mit Zuckerguß überzogen. Vielleicht bin ich das sogar.

In der nächsten Traumsequenz sitze ich mit meinem Vater auf einer Couch. Er sieht relativ gesund und jung aus. Durch diese Feststellung wird mir klar, daß er eigentlich gar nicht hier sitzen kann, da er tot ist. Provozierend, fast anklagend, mache ich ihn darauf aufmerksam, daß etwas nicht stimmen kann: "Du kannst nicht hier sitzen! Du bist ein Geist!"

Donnerstag, 18. März 2010

Zu großer Kopf

Auf einer schmalen Prozessionsstraße, die links und recht von hohen Gebäuden eingefasst ist, welche aus unterschiedlichen historischen Epochen stammen, drängt sich eine Menschenmenge voran. Ich bin mitten unter Ihnen und betrachte interessiert die Bauwerke, die von Gründerzeithäusern bis zu römischen Triumphbögen reichen. Mitten auf der Straße steht ein seltsames Gebilde, eine Art Quader mit einem rechteckigen Schlitz. Einige Menschen quetschen sich direkt durch diesen Schlitz hindurch, um auf der anderen Seite wieder auf die Straße zu treten. Ich versuche das auch, aber mein Kopf ist einfach zu groß, ich bekomme ihn nicht in den Schlitz hinein. Sollte ich wirklich einen größeren Kopf haben als andere?
Später sitze ich irgendwo neben N.B., der freundschaftlich seinen Arm um mich gelegt hat, vor uns ausgebreitet ein ganzer Teppich voller Süßigkeiten und ein Berg Melonenstückchen. Ich nehme mir ein Stück Melone, lasse den süßen Geschmack auf der Zunge zergehen und genieße das Gefühl, gemocht zu werden.

Sonntag, 14. März 2010

Im Feld mit A.

Auf Reisen tut sich vor mir urplötzlich ein gigantischer Ausblick in eine weite Landschaft auf. Hügel und Täler von atemberaubender Schönheit. Irgendwo gegenüber stürzt ein Wasserfall in schwindelerregende Tiefe. Die ganze Szenerie wandelt sich bei genauerem Hinsehen in das Kirchenschiff einer riesigen Kathedrale. Die Spur des Wasserfalls ist nun ein außergewöhnlich hohes Wandbild hinter dem Altar. Ich wandere weiter, an einer Autobahn entlang, auf dem schmalen, sandigen Pfad, den Fahrräder dort hinterlassen haben. Links von mir hochstehende ausgedehnte Felder. Ich entdecke A. in einem der Felder und er lockt mich mit Gesten von meinem Weg ab. Mitten im Feld führt er mich zu einem versteckten Ort, wo wir auf dem Rücken liegen, uns bei den Händen halten und in den Himmel schauen. Er erklärt mir, daß er alle paar Jahre auf die Erde kommt, um mich zu suchen und eine Nacht mit mir zu verbringen. Wenn er jedoch nicht da sei, schicke er andere. Ich würde sie daran erkennen, daß sie ein Zeichen am Rücken in Höhe des Herzens tragen und sich nicht scheuen, mein Handgelenk zu packen und festzuhalten.

Samstag, 13. März 2010

Therapie gegen Libido (Venus tr Opposition Uranus r)

Im alten Pfarrhaus bewohne ich noch immer ein Zimmer zur Untermiete und bin zu einer gescheiterten Existenz geworden. Ich habe es bisher nicht geschafft, mir eine eigene Wohnung zu suchen und alles, was ich den ganzen Tag mache, ist trinken und mich hemmungslos selbstbefriedigen. Ab und zu schleiche ich mit einer Flasche Wodka durch das Haus und versuche diese zu verstecken, wenn ich jemandem begegne, was aber meist nicht gelingt. Dann höre ich hinter den Türen solche Sätze wie "Die ist schon wieder besoffen." Noch mehr Ärger als Trinken, scheint den Leuten allerdings die Selbstbefriedigung zu bereiten, zumal mein Zimmer durch eine obere Galerie jederzeit einsehbar ist und jeder, der auf der Galerie landet, alles sieht, was ich dort tue. Einzig ein jüngeres Ehepaar ist sehr nett zu mir und versucht mir beizustehen, dafür schauen sie aber auch gerne hautnah zu, wenn ich es mir selbst mache. Der Mann starrt dabei nur auf mein Gesicht, während die Frau wohl mehr allgemeineres Interesse hat. Irgendwann beschließt die Hausgemeinschaft, daß man mir helfen müsse, allerdings nicht, was das Trinken betrifft, sondern meine überschießende Libido. Dafür werde ich zu einem Arzt gebracht, der in einem Bretterverschlag haust. Dieser Bretterverschlag macht mehr den Eindruck der dreckigen Hintehofpraxis eines illegalen Abtreibungspfuschers und ist von außen durch gleich vier Hängeschlösser gesichert. Nacheinander werden diese Vorhängeschlösser von innen geöffnet und ich trete ein. Der Arzt ist ein älterer Mann und die Therapie beginnt damit, daß meine Vagina mit irgendeinem Kräutersud gespült wird. Danach kommt ein junger Mann dazu, der noch nie mit einer Frau geschlafen hat, also sozusagen Jungfrau ist. Er soll nun mit mir sein erstes Mal erleben, wobei ich selbst gar nicht viel machen muß, sondern der Arzt alle Anweisungen gibt, während er den Vorgang überwacht. Anscheinend denkt der Arzt, er kann mit dieser Therapie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - meine Libido mit einem unerfahrenen Mann zum Erliegen bringen und gleichzeitig einen jungen Mann in den Sex einweisen. Wahrscheinlich hat er wohl nicht damit gerechnet, daß es mir Spaß machen würde, zumal sich der junge Mann teilweise nicht an die trockenen, auf wenig Körperkontakt reduzierten Anweisungen hält, sondern vom Arzt unbemerkt zärtliche Berührungen wie Morsezeichen auf meinem Körper hinterläßt und mir einen heimlichen Kuß auf das Ohr drückt, welcher wie ein Versprechen wirkt. Diese Therapie ging ja wohl gründlich daneben.

Notiz: In der NDR-Talkshow erzählte Christine Kaufmann gestern, man hätte festgestellt, daß Frauen mit flachem Po und mehr Bauch weniger Spaß am Sex hätten. Diese Aussage hatte mich kurzzeitig etwas verwirrt. *gg*

Donnerstag, 11. März 2010

Verhärtete Scheiße von anderen

Das alte Pfarrhaus und meine Mutter hat alle Hände voll zu tun, da zum einen irgendein Kirchenfest stattfindet, zu dem jede Menge Gäste angereist sind, sowie ebenfalls private Gäste sich zur Zeit bei uns aufhalten. Die privaten und kirchlichen Gäste, vermischen sich dabei zu einer quirligen Menschenschar. Mich drückt ein menschliches Bedürfnis, weshalb ich unsere Toilette aussuche. Als ich jedoch davor stehe, vergeht mir wieder alles, denn sie sieht aus, als hätten unzählige Besucher sie benutzt, ohne ihre Kackreste hinterher zu entfernen. Mitten in der Schüssel kleben schmierige Reste und selbst Spülung und Rohre sind von einer dicken Schicht Scheiße überzogen, die bereits gehärtet und bröckelig wie Lehm ist. Ich bin entsetzt und verärgert, finde es ziemlich unverschämt von den Gästen, hier so zu hausen.Dann überlege ich fieberhaft, wie ich mich weiter verhalten soll. Sollte ich zu meiner Mutter gehen, es ihr sagen und mich mit ihr gemeinsam aufregen? Oder sollte ich einfach so tun, als hätte ich nichts gesehen? Schließlich entscheide ich mich für die dritte Variante und beginne kurzerhand die Toilette zu putzen. Es geht ziemlich schnell bis die Toilettenschüssel wieder blitzweiß blinkt und die Spülung mit den Rohren freigelegt ist. Ganz schön genervt bin ich davon, die Scheiße anderer wegzumachen, aber irgendjemand muß es ja tun. Und es reicht, wenn ich mich allein darüber aufrege. Ich muß meine Mutter nicht auch noch mit runter ziehen.
Mit meiner Mutter an einem großen Fenster. Draußen fallen Schneeflocken, welche sich mehr oder weniger auffällig in bunte Papierschlangen verwandeln. Diese sind erst zu Ringen geformt und später zu seltsamen Knäueln und Gebilden. Merkwürdig, daß es mir nichts, dir nichts, so etwas regnet.
Eine dickliche Frau tippt immer wieder sehr aufgeregt auf ein schmales, aber großflächiges Buch, daß sie augenscheinlich für äußerst wichtig hält und mir deshalb empfiehlt. Es geht in dem Buch um Astrologie in Verbindung mit den Zigeunerkarten. Auf dem Einband ist unter anderem die Karte "Der Tod" zu sehen. Ich kann nicht wirklich ergründen, warum sie es für so wichtig hält, mir erscheint es eher nebensächlich, was ich ihr aber nicht direkt sagen will.

Dienstag, 9. März 2010

Spiel des Lebens (Magnesium phosphoricum)

In einem gigantischen Stadion lasse ich meine Blicke vom Spielfeld aus über die Zuschauertribünen schweifen. Das Stadion ist so groß, daß die Zuschauer zu einer einzigen grauen Masse verschwimmen, die einzelnen Gesichter und Gestalten winzig klein, daß niemand zu unterscheiden oder zu erkennen ist. Trotzdem erkenne ich ganz oben in der letzten Reihe zwei Personen und wundere mich selbst über meinen scharfen Blick - es sind zwei Verstorbene, mein Vater und noch jemand, den ich vergessen habe. Jetzt wird mir klar, daß die Zuschauer im Stadion die Toten sind, die von den Tribünen aus das Spiel des Lebens auf dem Spielfeld beobachten.

Samstag, 6. März 2010

Neue Katze

Katzenpfotenspuren in frischgefallenem Schnee. Eine Katze liegt auf dem äußeren Fensterbrett meines ehemaligen Kinderzimmers und scheint so arglos und unvorsichtig, daß sie die Beinchen sogar über das Fensterbrett hinaus hängen läßt. Sie ist fast weiß, bis auf einige kleine schwarze Flecken. Genervt und ängstlich denke ich: Das hast du nun davon, wenn du eine neue Katze hast! Jetzt mußt du wieder die ganze Zeit Angst haben, daß sie aus dem Fenster fällt!

Donnerstag, 4. März 2010

Lebendig begraben werden

Nächtliche Kahnfahrten durch den Spreewald in morschen Booten.

Dunkelheit. Inmitten der Dunkelheit halte ich eine Kerze, die nicht nur ungewöhnlich hell ist, sondern auch teilweise Funken sprüht. Ich werde aufgefordert, sie nach oben zu halten wie eine Flagge. Dabei erkenne ich, daß ich mich auf einem Friedhof befinde. Ich liege jetzt in einem ausgehobenem Grab, mit einem Tuch bedeckt, durch das nur noch ein numinoses dunkeloranges Licht dringt. Man will mich begraben und ich denke bei mir, ich darf nicht zeigen, daß ich noch lebe, vielleicht, weil es meine Feinde sind, die mich begraben. Aber mit dem Tuch über dem Gesicht und wenn ich die Hände vor Mund und Nase halte, müßte ich trotzdem atmen können. Doch sobald die ersten Erdbrocken auf das Tuch rieseln, werde ich panisch und schlage um mich.

Ich erwache in meinem Bett, ohne richtig erwacht zu sein, und kann mich nicht bewegen. Nicht nur wegen der Bauchschmerzen, sondern auch wenn ich wollte, wäre es mir nicht möglich. Meine Mutter scheint irgendwo in der Nähe zu sein oder kommt es mir nur so vor? Da ich mich nicht auf die andere Seite drehen kann, ist es nicht möglich nachzuschauen. Irgendwann kann ich schließlich doch aufstehen. Durch ein Fenster schauend, erkenne ich gegenüber in einem Balkon eine weiße Teddykatze, die wie extra für mich dort hochgehalten und herumgeführt wird. Wie ein Kind freue ich mich und klatsche in die Hände, was mich sogleich verwundert, da ich im Traum weiß, daß ich bereits erwachsen bin und nicht solche Freudenausbrüche beim Anblick von Teddys haben dürfte. Dann treffe ich meine Mutter, die mir etwas von einem Zimmer 502 in ihrem ehemaligen Verlagshaus erzählt, in welchem ich jetzt arbeite, und mir auf den Weg gibt, daß ich gut auf einen gewissen Jochen achten soll, der in diesem Zimmer ebenfalls ansässig ist.

Sonntag, 28. Februar 2010

Der Weg

Ein milder Frühlingstag und ich bin schon kurzärmelig unterwegs, obwohl es noch gar nicht wirklich warm ist. Meine Begleiterin, eine Freundin, nerve ich immer wieder mit begeisterten Ausrufen wie "Was für eine schöne Luft Wie angenehm!" Sie scheint meine Begeisterung nicht ganz nachvollziehen zu können und richtet ihre Aufmerksamkeit mehr auf die Auslagen auf einem Wochenmarkt. Irgendwann erreichen wir außerhalb von Berlin einen Hügel, von dem aus man einen tollen Ausblick in die Umgebung hat. Ich lasse meinen Blick schweifen. Die Gegend rechts von mir kenne ich bereits. Kirchtürme und Kuppeldächer leuchten durch die diesige Luft hindurch. Aber die Gegend links von mir, dort war ich noch nie. Verlockend liegt eine leicht nebelverhangene Landschaft voller Felder, grüner Wiesen und sanfter Hügel vor mir, durch welche sich ein schmaler Weg windet. Diesen Weg muß ich unbedingt einmal gehen, nehme ich mir fest vor. Ich möchte diese märchenhafte Landschaft erkunden. Allerdings werde ich das wohl ohne meine Freundin machen müssen, da diese nicht gerne so lange läuft.

Samstag, 27. Februar 2010

Eßstäbchen und Blumenritual (Kalium bromatum)

Sushi-Essen mit eleganten weißen Eßstäbchen. Es ist eine Runde mit drei oder vier Personen, unter anderem Treibgut. Ich habe gerade nur ein einzelnes Eßstäbchen zur Verfügung, mit dem ich natürlich nichts anfangen kann, da Treibgut das zweite genommen hat, um von meinem Essen zu kosten. Er legt es mir zwar wieder hin, aber es ist mit Essen beschmaddert und, wie ich befürchte, Speichelfäden, deshalb bitte ich Treibgut, mir doch sein zweites unbenutztes Eßstäbchen zu geben. Er reagriert auf die Bitte gar nicht und als ich ihn das zweite und dritte Mal frage, wird er unwirsch, so als verlangte ich sonstwas für extravagante Extrawürste. Hallo? Ich möchte doch nur ein sauberes Eßstäbchen. Vielleicht bin ich ja etwas überpenibel, aber wo ist das Problem?

Um eine Verbindung zwischen mir und einem bestimmten Mann, den ich im Traum nicht sehe und der mir auch nicht bekannt ist, offiziell zu machen, muß von mir und von ihm eine spezielle Aufgabe erfüllt werden. Es hat etwas von einem Ritual, dem wir uns beide getrennt voneinander unterwerfen müssen. Meine Aufgabe besteht darin, in nur wenigen Sekunden irgendetwas aus roten Blumen zusammenzustellen und irgendwo hinzustellen, wobei aber einige Kleinigkeiten beachtet werden müssen, die das Ganze nicht so einfach machen. Man muß schon etwas nachdenken und knobeln.
Bei ihm ist die Aufgabe ähnlich, nur mit dem Unterschied, daß bei ihm gelbe Blumen verwendet werden. Glücklicherweise stehen mir Verwandte von ihm hilfreich zur Seite, bis auf seine Mutter, die anscheinend nicht glaubt, daß ich es schaffe. Ohne die Hilfe einer blonden jungen Frau hätte ich es wahrscheinlich tatsächlich nicht geschafft, da ich ziemlich langsam und nicht sehr clever bin. Diese jedoch hat bereits gute Einfälle, während ich noch überlege, und schubst mich uneigennützig an, dies oder jenes zu tun. Es beginnt schon damit, daß in dem Blumenladen, in dem ich mich befinde, nirgendwo rote Blumen aufzutreiben sind. Ungewöhnlich, aber so viel ich auch suche, nicht eine einzige Blüte gibt es hier. Mir fällt ein, daß wenige Häuser weiter ein anderer Blumenladen geöffnet hat und ich versuche, ganz schnell von dort rote Blumen zu bekommen. Daß ich letztendlich die Aufgabe in vorgegebener Zeit löse, habe ich wohl nur der Hilfe der jungen blonden Frau zu verdanken. Auch mein Partner konnte seine Aufgabe bewältigen, inwieweit er sie allein gelöst hat oder nicht, erfahre ich jedoch nicht. Ich erwache mit Melodie von "Where the wild roses grow" und der Liedzeile "They call me The Wild Rose, but my name was Elisa Day" im Kopf.

Notizen:
Rot: Die Farbe Rot steht im inneren Kreis des Medizinrads mit dem Donnervogelclan und dem Element Feuer in Verbindung. Sie wird auch mit Wabun, dem östlichen Hüter des Geistes, und mit dem Osten assoziiert. Und schließlich ist Rot auch das Farbtotem der im Mond der reifenden Beeren (23. Juli bis 22. August) Geborenen. Rot ist eine der vorrangigen Farben des Feuers, ebenso die Farbe, die man in den eigenen Augen sieht, nachdem man eine Weile in die Sonne geblickt hat. Sie stellt Wärme dar und schafft sie herbei. Rot wird mit der Handlung der eigentlichen Lebenskraft in all ihren verschiedenen Aspekten, darunter auch die Sexualität, assoziiert. Allgemeine Bedeutung: Wärme,- Aktivität,- Sexualität,- Furchtlosigkeit, - Führungskraft,- übertriebener Stolz oder Wille. Assoziation: Rot sehen, wütend sein,- Rot als Farbe einer politischen Richtung,- Rot als Farbe der Aggression. Transzendente Bedeutung: Gabe des Elements Feuer,- eine Warnung, Stolz und Willen zu zügeln.

Gelb: Gelb ist auch verbunden mit dem Mond der knospenden Bäume (21. März bis 19. April) und mit der Qualität Stärke und der inneren Position des westlichen Seelenpfads, allerdings in einer eher goldgelben Ausprägung. Die Farbe Gelb wird oft mit der hoch am Himmel stehenden Sonne assoziiert. Sie ruft neues und schnelles Wachstum hervor und ist ein Garant für Wärme. Die Farbe ist von durchdringender Qualität und bringt oft Gefühle von Fröhlichkeit und Humor mit sich. Allgemeine Bedeutung: Ein Teil deiner Welt, die schnelles Wachstum erfährt. Assoziation: Gelb vor Neid sein,- Gelb als die Farbe negativer Gefühle wie Eifersucht, Neid, Gier. Transzendente Bedeutung: Unterstützung darin, in neue Reiche vorzudringen.


Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7367 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development