Donnerstag, 18. Oktober 2007

Vorsorglicher Herzschrittmacher

Ein weiterer Traum von letzter Nacht:
Harald Schmidt hat sich einen vorsorglichen Herzschrittmacher "einbauen" lassen, da er jetzt langsam in das fortgeschrittene Alter kommt.

Der zerbrochene Schlüssel

Im Traum in einem Sessel eingeschlafen mit über dem Kopf gekreuzten Armen. Etwas unbequem, sogar so unbequem, dass ich aufwache und feststelle, dass ich tatsächlich mit über dem Kopf gekreuzten Armen daliege und mir schon die Schultern schmerzen. Wie ich das gemacht habe, ist mir unklar, da ich während des Lesens eingeschlafen bin und das Buch noch neben mir liegt. Wieder schlafen und davon träumen, dass ich von einer Klassenfahrt nach Hause komme. Ich schlafe erst einmal tief, da ich müde bin, und werde dann wach, weil mein Vater neben dem Bett wartet. Es gibt zwei Probleme, die ich ihm erzählen muß, das zweite habe ich vergessen, aber das erste ist, dass ich den Schlüssel für das Sicherheitsschloß zerbrochen habe. Es sind jetzt zwei Teile und ich frage mich, wie ich überhaupt in die Wohnung gekommen bin, ohne dass er es schon erfahren hat. Ich erzähle es ihm und erstaunlicherweise bleibt er total ruhig statt sich aufzuregen, so wie ich erwartet hätte. Er nimmt die beiden Teile und verschwindet damit. Ich gehe in das Wohnzimmer, wo ein kleiner Weihnachtsbaum brennt - es ist wohl schon wieder soweit. Neben dem Wohnzimmer verläuft eine lange Terasse, eine ganze Herde rosiger Schweine stiebt wie wild darauf entlang. Man sollte sich ihnen nicht in den Weg stellen, sonst könnte es sein, dass man umgerannt wird.
Dann bleibt von der Nacht noch eine Erinnerung an einen Traum, eigentlich mehr an einen Traum in einem Traum, so unwirklich und wie aus einer anderen Nacht, dass A. bei mir war. Er war bei mir zu Besuch und anscheinend wieder in Berlin.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Der Kanal

Mein altes Elternhaus, L-förmig. Im längeren Flügel liegt unser Bad. Als ich hineingehe und aus dem Badfenster schaue, sehe ich schräg oben, im obersten Stockwerk des kurzen Flügels, einen halbnackten jungen Mann sich rasieren. Er sitzt direkt am Fenster auf der Fensterbank und es ist, wie mir im Traum bewußt wird, eigentlich das Fenster meines früheren Spielfreunds. Schnell mache ich das Licht im Bad aus, damit er mich nicht ebenfalls sehen kann, und grüble, ob M., mein Spielfreund, dort jetzt nicht mehr wohnt. Wieder zurück im Wohnzimmer, welches mehr wie mein jetziges aussieht, lege ich mich auf die Couch und fühle mich von einer tiefen Depression überwältigt. Schwarze Gedanken jagen mir durch den Kopf. Nach einiger Zeit schaue ich aus dem Fenster und stelle zu meiner Verwunderung fest, dass genau am längeren Flügel des Hauses entlang, durch den Hausflur des kürzeren Flügels hindurch, ein breiter Wasserkanal fließt. Sogar Schiffe und Schleppkähne fahren darauf. Mit einigem Überlegen wird mir klar, dass man wohl zwei Spreearme durch einen künstlich angelegten Kanal verbunden hat, der genau an unserem Haus liegt. Seltsam, dass ich von den Bauarbeiten nichts mitbekommen habe. Neugierig verlasse ich das Haus mit dem Gedanken, dem Kanal zu folgen und zu schauen, wohin er führt. Ich wende mich nach links und schon nach kurzer Zeit erreiche ich ein größeres, unregelmäßig in hellem Gestein geformtes Wasserbecken. Es wirkt wie ein natürlicher See, könnte aber auch künstlich angelegt sein. In und an diesem See tummeln sich hunderte von kleinen niedlichen Tiger- und Pantherbabys. Ich bin hin und weg, sie sind alle so putzig. Ich kann mich gar nicht satt sehen und auch die Landschaft, sonnenüberflutet, gibt was her. Die Tigerbabys sind orange gestreift und die Panther seltsamerweise nicht schwarz, sondern weiß. Einer kommt neugierig angetappelt und schnuppert an meiner Hand. Ich streichel ihm über das Köpfchen, streiche durch das weiche Fell, er macht die Augen zu und purzelt dann wieder zu den anderen. Zwischendurch, während ich mich dort beschäftige, fällt mir kurz auf, dass meine schwarzen Gedanken verflogen sind und von einer Depression nichts mehr zu spüren ist. Aha, denke ich, ich muss also bloß mal vor die Tür gehen und mir einen schönen Platz suchen. Ich fühle mich energetisiert und begeistert.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Kurzbesuch in Vietnam und der Weihnachtsberg im Tierpark

Mein Kumpel macht den Vorschlag, einen Kurzbesuch in Vietnam für einen Tag zu machen. Er möchte dazu schnell mal über die Grenze "springen". Vietnam ist ja nicht so weit weg. Ich finde das merkwürdig. Liegt Vietnam nicht ganz woanders, nicht gleich neben Deutschland? Ein Blick in den Atlas zeigt mir, Vietnam liegt doch mitten in Europa, südlich von Deutschland. Na dann, warum nicht? M. möchte an einem 8. rüber und ich sage zu, mitzukommen. Kaum sind wir drüben, interessiert er sich mehr für die vietnamesischen Mädels als für mich. Na gut, muss ich mich eben allein beschäftigen. Aber warum hat er mich dann überhaupt gefragt, ob ich mitkomme?
Später im Tierpark auf dem "Adlerausguck", einem kleinen Berg. Es ist Weihnachtszeit und alles auf dem Berg ist mit Lichtern geschmückt, so dass er hell erstrahlt. Oben auf der Spitze (wo eigentlich die Kolkraben sind) scheint ein kleines Haus zu stehen, aus welchem ich nun durch das Fenster herausschaue. Die Tiere laufen frei herum und man sieht sie überall auf dem Berg - Steinböcke, Ziegen, Rehe usw. Ein schwarzes Muttertier fällt mir auf, weil es zwei schwarze Jungen an ihren Zitzen hinter sich her zieht. Die laufen nicht, sondern hängen einfach nur parallel an den Zitzen und lassen sich ziehen. Sieht irgendwie merkwürdig aus, wie zwei überflüssige Beine. Ein Hirsch mit einem mächtigem Geweih erscheint von vorne vor meinem inneren Auge. Von diesem Blickwinkel sieht das Geweih wie ein schwarzer Scherenschnitt aus.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Traumfragmente

Während des Einschlafens, im hypnagogen Zustand, laufen auf einmal alle Bilder nur noch in Zeitlupe ab. Es ist, als hätte jemand die Zeit angehalten. Das ist so angenehm, dass ich sofort wieder hellwach bin. Später im Traum auf unendlichen Straßen unterwegs, erst mit Kollege M., sehr vertraut, danach auf einer Sherlock-Holmes-Brücke oder -Straße, sehr eng mit zwei Steinbrüstungen. Ich will fotografieren, denselben Gedanken hat anscheinend auch ein Profi-Fotograf, der mit allerlei Equipment und Spielereien anrückt. Er misst dieses und schraubt jenes, ziemlich umständlich, fragt mich dann, wie ich das mache. Tja, ich knipse halt. Was fragt er mich überhaupt, er wird ja wissen, was er macht. Schließlich fängt er auch noch an zu stricken. Riesige Strickzöpfe, größer als er selbst, in rasender Geschwindigkeit. Die hängt er nebeneinander irgendwo hin und erklärt mir dabei, wozu das gut sein soll. Für meinen Geschmack alles ein wenig albern. Ich komme irgendwann an ein Schwimmbecken mit dreckigem, fast schwarzem Wasser. Ich springe trotzdem hinein und schwimme einige Züge. Es macht riesigen Spaß, aber plötzlich weiß ich auch, dass ich träume und dass dreckiges, fast schwarzes Wasser im Traum nichts gutes bedeutet. Ich nehme mir vor, das in meinem Traumtagebuch zu notieren. Wie, als wollte ich diesen Fauxpas wieder gut machen, sehe ich jetzt ein Schwimmbecken mit hellem, klarblauem Wasser. Ja, genauso muss es im Traum aussehen!
Es geht mit einem Filmdreh weiter. Nicht nur ich, sondern auch andere ganz normale Leute spielen dabei mit, die noch nie geschauspielert haben. Deshalb werde ich hinterher darüber interviewt, was ich finde, wie sie ihre Sache gemacht haben. Ich sage, man habe überhaupt nicht gemerkt, dass sie keine Schauspieler sind. Sie haben fantastisch gespielt.

Bemerkung: Das steht kurioserweise heute in meinem Tageshoroskop: Vormittag Sie haben den Eindruck, als ob die Zeit still stünde.

Samstag, 6. Oktober 2007

...

Im Schlaf ging es um Löcher (im Energiefeld?) und einen Detektions-Buddha, jedoch ist bis auf diese beiden Wörter nichts in Erinnerung geblieben.

Freitag, 5. Oktober 2007

Der byzantinische Kapellenfahrstuhl

Wohne wieder in meinem alten Zimmer, wo ich vor Jahren zur Untermiete wohnte. In meinem Bewußtsein denke ich zuerst, dass ich keine andere Wohnung mehr habe, weder die jetzige, noch ein Zimmer bei meinen Eltern. Doch dann meine ich mich dunkel zu erinnern, dass ich doch noch eine Wohnung habe (die jetzige). Das verwirrt mich. Wieso bin ich dann nicht in der Wohnung sondern hier? Ich verlasse das Haus und bin nun in einer völlig fremden Umgebung. Ich überquere einen großen Platz und gehe auf ein altes Gebäude zu. Was ich dort wollte, habe ich vergessen, allerdings habe ich nicht damit gerechnet, was mich dort erwartet. Schon als ich einen Eingang des Gebäudes betrete, sehe ich mich neugierig um, da der Raum, in dem ich mich jetzt befinde, so ungewöhnlich aussieht. Es ist ein eher kleiner Raum, aber auch nicht kleiner als ein gewöhnliches Zimmer, rechteckig langgestreckt und mit einer gewölbten halbrunden Decke. Keine Fenster, die Wände sind aus Stein und ringsherum ab mittlerer Höhe mit bunten, aber schon etwas verblassten Mosaiken verziert. Sofort wird mir klar, dass der Raum sehr byzantinisch wirkt, wie eine byzantinische Kapelle. Das verwundert mich. Da merke ich auf einmal, wie der Raum sich hebt und nach oben fährt. Oh, ein Fahrstuhl! Ist der nicht etwas zu groß und schwer? Ich frage mich, ob der Fahrstuhl wegen seines Gewichts und seiner Größe sicher ist, weshalb ich auch ganz erleichtert bin, als er in irgendeinem Stockwerk anhält. Neugierig warte ich, wo sich den nun ein Durchgang öffnet. Hoffentlich ist es nicht so ein kleines Loch im Mauersims, wo ich durchkrabbeln muss. Aber nein, auf der gegenüberliegenden schmalen Seite öffnet sich ein normale Tür. Ich trete hindurch, doch was ich jetzt sehe, beeindruckt mich noch mehr. Ich befinde mich in einem riesigem, aber total verlassenem und verwüstetem Bürogebäude. Der Anblick ist wirklich unbeschreiblich. Eine Seite des Hauses fehlt ganz, so dass ich vom Gang aus hinunter in die Bäume schauen kann. Auf der anderen Seite des endlosen Ganges stehen unzählige weiße Türen halb offen, teilweise wehen Papierfetzen im Wind, Schutt liegt auf dem Fußboden, Gerümpel und kaputte Möbel sind überall verstreut. Es ist menschenleer und sehr still. Was ist hier denn geschehen? Wurde das Haus ausgebombt? Der Anblick ist unheimlich und trostlos zugleich.
Erst zögere ich, weiter in den Gang hineinzugehen, weil es dort so gruselig ist, tue es aber doch und will jetzt fotografieren. DAS muss ich unbedingt mit meinem Fotoapparat festhalten. Hab ich ihn überhaupt mit? Ja, er müßte in meiner Tasche sein. Doch bevor ich ihn herausholen kann, höre ich von irgendwoher aus den schweigend daliegenden Räumen Schritte. Ich bekomme es mit der Angst zu tun, das kann nichts gutes bedeuten. Schnell husche ich durch eine der offen stehenden Türen in einen der verwüsteten Büroräume, in der Absicht, mich dort zu verstecken. Hier möchte ich niemandem begegnen. Doch sobald ich hineinkomme, sehe ich aus einer zweiten Tür zum gleichen Gang hin, einen Schatten hinaushuschen. Anscheinend sind die Schritte genau aus diesem Zimmer gekommen. Nochmal Glück gehabt, dass ich nicht gesehen wurde. Aber ich hab mich zu früh gefreut, denn dieselbe Gestalt kommt noch einmal zurück. Es ist eine schwarzhaarige junge Frau. Das erleichtert mich jetzt und ich frage sie, was sie hier macht. Sie erzählt es mir und wir kommen ins Gespräch. Der Inhalt desselben liegt völlig im Vergessen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Seminar, Explosion und Kreuzaugen

In einem Seminar, das Thema hab ich natürlich wieder vergessen. Der Seminarleiter ist noch sehr jung, jünger als ich. In einer Aufgabe geht es um eine metallische Gittertür, wie sie in Kellern verwendet wird. Ich mache die Aufgabe erst gar nicht, weil ich der Meinung bin, dass die Gittertür so feste Verstrebungen hat, dass die Aufgabe schon von Grund auf nicht lösbar ist. Der Seminarleiter setzt sich neben mich, um jemandem am gleichen Tisch zu helfen, bemerkt aber auch, dass ich da sitze, als sei ich schon fertig. Er fragt, ob ich klar komme und ich versuche ihm, meine Meinung dazu zu sagen, aber im Raum ist es so laut, weil alle durcheinanderquatschen, dass wir uns gegenseitig anschreien müssen und trotzdem kaum etwas verstehen. Ich sage dann auch, dass ich so laut bin, weil ich kaum mein eigenes Wort verstehe und er nickt und meint sarkastisch, dass es den anderen wohl ebenso geht. Wir bekommen jetzt einen Zettel mit anderen Aufgaben, aber blöderweise verbummel ich diesen und hoffe deshalb, dass er mich nicht dran nimmt, suche hektisch danach. Zum Glück läßt er mich in Ruhe.

Im nächsten Traum bin ich zunächst beim Einkaufen mit meiner Schwägerin. Sie hat einen Geburtstag vorzubereiten, ich glaube, für ihre Adoptivtochter, und ist wieder Hans Dampf in allen Gassen. Jetzt befinde ich mich in meinem alten Elternhaus und gehe durch den langen Korridor, komme in die Küche. In meinem Bewußtsein bin ich allein und ich denke noch immer über meine Schwägerin nach, die so ein großes Programm mit Leichtigkeit absolviert. Als ich wieder aus der Küche hinausgehe, greife ich nach einer kleinen Tomate und esse sie. Irgendwie ist etwas besonderes an dieser Tomate, das ist mir schon vorher klar, bevor ich sie esse, denn ich frage mich, ob vielleicht eine kleine Stelle schimmlig ist, aber dann, als ich sie gegessen habe, verändert sie schlagartig mein Bewußtsein dahingehend, dass ich nun wie selbstverständlich weiß, einen Partner zu haben. Außerdem geschieht plötzlich eine Explosion während ich in das Wohnzimmer komme. Mein Partner liegt lang ausgestreckt auf dem Boden. Er ist dunkel-, fast schwarzhaarig und trägt eine Arbeitshose. Anscheinend hat er irgendwo rumgebastelt, er ist wohl Handwerker, und dabei eine Explosion ausgelöst. Erschrocken eile ich zu ihm und ziehe ihn so hoch, so dass er jetzt mit dem Rücken an der Couch lehnt. Er bewegt sich und murmelt etwas, lebt also noch. Das erleichtert mich. Inzwischen macht er auch schon wieder Witze indem er irgendeine Bemerkung über den Qualm und meine Schuhe vor sich losläßt. Er hat jetzt die Augen geöffnet und seltsamerweise hat er in seinen Augen jeweils ein gelbes, griechisches Kreuz. Auch sein Gesicht sieht etwas merkwürdig aus, so flach und mit den Augen irgendwie reptilienartig. Das Telefon klingelt und obwohl er noch wacklig auf den Beinen ist, kann er kaum schnell genug an den Hörer kommen, wobei er wieder eine witzige, ironische Bemerkung macht. Es ist ein rotes, modernes und sehr schickes Telefon, passt so gar nicht zu der Einrichtung bei meinen Eltern.

Kreuz
Psychologisch:
Das Kreuz unterteilt die Welt oder den Himmel in die vier Himmelsrichtungen. Es ist im Traum sowohl als Ordnungs-, wie auch als ältestes Ganzheitssymbol zu verstehen. Spirituell: Das Kreuz ist Sinnbild der Einheit von Extremen, der Synthese und des Maß - in ihm sind Zeit und Raum verknüpft.

Auge
Psychologisch:
Das Traumsymbol "Auge" hat die Bedeutung eines Bewußtseinsorgans. Es steht im Traum wie auch in der Wirklichkeit als Spiegel der Seele. Spirituell: Das Auge ist das Sinnbild der sinnlichen und intellektuellen Wahrnehmung.

Gelb
Psychologisch:
Die Farbe der Bewegung und der Kommunikation (z.B. Post) - und die Farbe des Sonnenlichtes ist Symbol für Energie, für die Fülle des Lebens und für "reiche Ernte" - auch im geistigen Bereich.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Das Musical oder der Tanz um die Pyramide

Erstes Bild: Blick aus dem Fenster am Abend. Zwei Männer mit Gasmasken gehen die beleuchtete Straße mit Geigerzählern ab. Sollte etwa in Atomunfall geschehen sein? Wenn das keine Geigerzähler sind, sondern zum Beispiel Metalldetektoren, wie Schatzsucher sie benutzen, dann bräuchten sie doch keine Masken. Mir fällt auf, dass von links, aus einem alten großen Gebäude, das wohl ein Industriegebäude ist, eine helle Wolke strömt. Könnte auch nur Dampf sein. Seltsamerweise bleiben die Leute, die ebenfalls auf der Straße entlanggehen und den beiden Männern begegnen, vollkommen ruhig, sie beachten sie nicht einmal. Vielleicht denken sie sich ja nichts dabei. Und vielleicht wird mal wieder irgendein Unfall vertuscht.

Zweites Bild: Ich stehe direkt am nächtens schwarzen Wasser der Spree und mein Blick fällt nach rechts, auf die in der Ferne bunten Lichter der Stadt, die sich in den kleinen Wellen spiegeln, ein schöner Anblick, sowie nach links auf den Eingang eines Hotels und die Ecke des großen Industriegebäudes. Von dorther komme ich.

Drittes Bild: Eine große quadratische Fläche mit einem schmalen gemauerten Vorsprung darum. Zwei Herren teilen mir mit, dass ich in einem Musical tanzen soll. Ich bin zum einen überrascht, besorgt, da ich gar nicht richtig tanzen kann und zum anderen aber auch hocherfreut. Sowas wollte ich immer schon mal machen. Meine Abenteuerlust siegt schließlich über die Angst vor einer Blamage. Ich denke mir, dass ich es einfach versuchen werde und vielleicht irgendwie hinkriege. Eine Frau, die mir zeigen soll, wie sie sich das Tanzen vorstellen, kommt herbei und beginnt auf dem Vorsprung entlangzutanzen. Sie macht Schritte und Sprünge wie Fred Astaire und ist einfach grandios. Einerseits reißt mich ihr Tanz mit und begeistert mich, andererseits zieht er mich auch wieder runter, da ich weiß, dass ich das selbst so niemals können werde. Ich bin etwas neidisch auf sie und frage mich außerdem, warum sie nicht einfach sie nehmen statt mich. Jetzt bin ich an der Reihe. Solche Schritte wie sie kann ich nicht, deshalb mache ich viel einfachere Schritte und Drehungen, bin aber mit vollem Elan bei der Sache. Es macht riesigen Spaß und gerade anfangs fühle ich mich auch gar nicht sehr gehemmt. Während ich den Vorsprung entlangtanze, bemerke ich, dass dieser anscheinend um eine große Pyramide führt. Ich tanze um eine Ecke und stelle fest, dass dort der Vorsprung nicht gerade ist, sondern sich verjüngt und so schmal wird, dass ich kaum darauf gehen kann. Auch die beiden Herren von der Besetzung, die mich beim Tanzen begleiten und kritisch beäugen, sehen das und notieren es eifrig in ihren Notizbüchern. Der Vorsprung muss hier verbreitert, mindestens begradigt werden, wenn ich nicht herunterfallen will, ganz klar. Das sehen die Herren genauso. Ich tanze weiter, doch nicht mehr ganz so frei und schwungvoll, was wahrscheinlich an den ziemlich skeptischen Blicken der beiden liegt. Sie wirken nicht sehr begeistert. Und ich fühle mich immer plumper. Endlich habe ich die Pyramide einmal umrundet. Die beiden Herren schauen ernst in ihre Notizbüchern. Ernst und direkt erklären sie mir, was alles an der Choreographie, an mir und sonstwo geändert werden muss, damit das irgendwie hinhaut. Ich hab es ja gewußt, dass ich das nicht kann. Aber seltsamerweise wollen sie es anscheinend immer noch mit mir versuchen. Zumindest fällt kein Wort davon, dass jemand anderes tanzen soll. Irgendwie verwundert mich das.

Bemerkung: Der Traum erinnert mich an die "Tanzbeine" in meinen Händen und es ist sicher nicht uninteressant, dass Saturn gerade über meinen absteigenden Monknoten läuft, der für Vergangenes steht (Pyramide). Die beiden kritischen und prüfenden Herren sind wohl eindeutig Saturn zuzuordnen.

Pyramide
Allgemein:
Pyramide steht für Kreativität, Energie und Streben nach höheren Einsichten, außerdem für Reifung der Persönlichkeit. Die genaue Bedeutung kann man nur individuell finden. Die Pyramide ist ein äußerst mächtiges Symbol. Auf der physikalischen Ebene ist sie ein faszinierendes Bauwerk, geistig gesehen ist sie ein Bauwerk der Regeneration, und in spiritueller Hinsicht ist die Pyramide die Hüterin der Macht. Es hängt von der Bewußtseinsebene des Träumenden ab, welche Deutung für ihn Gültigkeit hat.

Psychologisch:
Altägyptische Traumforscher behaupteten, wer eine Pyramide sieht, komme ein Geheimnis auf die Spur. Spirituell: Auf der spirituellen Ebene ist die Pyramide ein Symbol für die Integration von Selbst und Seele. In Träumen kann sie für den Tod stehen, aber sie beinhaltet auch Wiedergeburt. Die Basis der Pyramide steht für den Körper, die Seitenflächen zeigen die geistigen Bestrebungen, die Spitze symbolisiert die harmonische Vereinigung des Menschlichen mit dem "höheren Selbst" (Gott).

Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du wirst etwas großartiges erfahren; du wirst nach großen streben und dennoch bescheiden bleiben;
(europ.) : - bedeutet Größe und Reichtum sowie, daß man sein Glück in der Ferne eher als daheim finden wird; bedeuten viele Veränderungen; eine erfolgreiche Zukunft und eine hohe Position im Leben ist einem sicher; - sehen: man wird den Weg zum Glück in der Ferne finden und eine wunderbare Offenbarung erleben;

Dienstag, 2. Oktober 2007

Die Birkenkiefer

Auf einem Hinterhof. Was mir zuerst auffällt, ist der exotische Eindruck, den dieser Hof auf mich macht. Dann merke ich, dass dies wohl an den Geräuschen liegen muss, die mich umgeben. Fremdartige Vogellaute. Sie erinnern mich ein wenig an das Alfred-Brehm-Haus. Ich schaue mich genauer um und erblicke einen sehr schlanken und hochgewachsenen Baum. Anscheinend ist er es, der die vielen verschiedenen Vögel anzieht. Ich versuche nun herauszufinden, was das für ein Baum ist, indem ich jedes Detail betrachte.
Sein Stamm ist schlank und hat eine weiße Rinde, so wie eine Birke. Von der Baumkrone und auch von der Höhe her, wirkt er allerdings mehr wie eine Kiefer. Statt Blätter hat er dunkelgrüne lange Nadeln, die ebenso wie bei einer Kiefer buschig angeordnet sind. Während ich die Baumkrone betrachte, sehe ich einen pastellig bunten Vogel auf einem Ast sitzen und singen. Was für ein schöner Baum! Wohl ein ziemlich seltener. So einen würde ich auch gerne mal pflanzen, denn das Klima scheint er ja zu vertragen, aber wo herbekommen?

Die nächsten Traumfragmente drehen sich alle um K.B., einen ehemaligen Mitschüler aus der Unterstufe. Aus irgendeinem Grund bin ich der Meinung, ihm irgendetwas Gutes tun, vielleicht auch mich bei ihm bedanken zu müssen. Ich suche sein Zuhause in einer Gartenkolonie. Es stehen zwar keine Namen an den Gärten, aber zufällig erwische ich trotzdem den richtigen, der sich U-förmig um einen Weg schlingt. In der entstandenen Sackgasse, habe ich einen Streifen Erde aufgeschüttet und Blumensamen ausgesät. Diese sind schon aufgebrochen und wachsen in rasender Geschwindigkeit, so dass es mich selbst wundert. Die kleinen Pflanzen sind bereits ca. 2-3 cm hoch. Und das in nur zwei Tagen. K.B. kommt hinzu und läßt mich in seinen Garten, sagt aber nicht viel zu den Pflanzen. Später treffe ich ihn woanders und will ihm eine kleine ovale, weiß-silbrige Porzellan- oder Steingutdose schenken. Doch er möchte sie nicht annehmen. Ich versuche mehrere Male ihn zu überreden, sie doch zu nehmen, habe aber keinen Erfolg. Also muss ich sie selbst behalten.

Bemerkung: Ich fasse es kaum, aber dank des Internets habe ich den Baum, von dem ich träumte, in Japan gefunden, nämlich hier: https://www.yunphoto.net/de/photobase/yp1483.html
Dabei hätte ich nicht gedacht, dass es sowas wirklich gibt. Leider steht nicht dabei, was das für eine Baumart ist.

Montag, 1. Oktober 2007

Der Weg nach Hause

Nach der Arbeit laufe ich nach Hause. Der Weg führt seltsamerweise unter der Erde, durch viele Keller entlang. In jedem Keller gibt es andere Läden oder Einrichtungen, so wie auf einer Straße. Ganz am Ende liegt in einem großen Kellerraum die Post. Neben mir gehen zwei Frauen, die sich darüber beschweren, dass es hier so schäbig aussieht. Bestimmt kommen sie aus einem ganz anderen und vornehmeren Teil der Stadt. Um nach Hause zu gelangen muss ich weiter durch ein Durchgangszimmer. Als ich eintrete, bemerke ich, dass dort eine riesige Runde von Postangestellten zusammensitzt und irgendetwas feiert. Meine Ex-Kollegin H. ist ebenfalls dabei. Sie fühlen sich natürlich gestört und ich entschuldige mich schnell. Ich dachte, ich könne hier hindurchgehen. Sie erlauben mir, zur anderen Tür hinauszugehen und ich bin froh, dass es heute schon halb sieben am Abend ist, damit meine Ex-Kollegin nicht verbreiten kann, ich würde spät kommen und früh gehen. Schließlich betrete ich den Raum, wo ich hin wollte, doch es ist seltsamerweise wieder ein Büro. Meine verstorbene Großmutter väterlicherseits steht etwas abwesend im Raum, neben ihr einige Koffer, und bemerkt mich kaum. Anscheinend will sie verreisen und ist etwas im Stress. Erst als ich mich bemerkbar mache, lacht sie mir zu. Danach tritt Kollegin K. ein, die auch im gestrigen Traum schon dabei war, und erklärt mir, dass sie mich auf Arbeit wohl wieder einsetzen werden, um irgendwas auswendig zu lernen. Ich hasse auswendig lernen und es kann auch nicht meine Aufgabe sein, das ständig zu machen, aber sie sagt, wenn schon mal ein Praktikant da ist, kriegt er das eben immer ab, da kein anderes Personal verfügbar ist. Dann beginnt sie auf unseren obersten Chef zu schimpfen, der zwar Werbung und großes Tara um einen neuerschienenen Lyrikband(wohl der zweite eines bestimmten Verlages) macht, sich aber sonst um nichts kümmert.

Sonntag, 30. September 2007

Trauerkönig

Hypnagog:
Den Satz: "Trauer-, Trauerkönig, wir gehn verloren in einer Trauerwelt."
mit einer funkigen Melodie gesungen.

Stechapfelblüten und Speicheroptimierung

An einer Straßenbahnhaltestelle. Vielleicht warte ich dort, vielleicht auch nicht. Eine blonde Frau kommt und bringt einen Strauß Stechapfelblüten (zumindest nenne ich sie im Traum so). Mir wird bewußt, dass sie mir anscheinend regelmäßig einen Strauß Stechapfelblüten mitbringt. Es sind glockenartige Kelche, die eine zarte rosa Farbe haben, welche an der Basis ins Weiße übergeht. Ist ja irgendwie nett von ihr, wenn ich auch nicht weiß, warum sie das tut. Ich kenne sie nicht und sie spricht auch nicht mit mir. Neben mir sitzt jetzt ein gutaussehender, dunkelhaariger Mann, sehr elegant gekleidet, und liest Zeitung. Allerdings gibt er ständig irgendwelche Kommentare von sich, mit denen er sich in meine Unterhaltungen einmischt und die mich ziemlich annerven. Deshalb sage ich flapsig, ohne auf seine Bemerkungen einzugehen und auch mehr, um ihn sprachlos zu machen: "Willst du meine M... lecken?". Er steht auf, legt seine Zeitung langsam und sorgfältig zusammen und antwortet: "Ok.". Upps, damit hatte ich nun nicht gerechnet. Aber warum eigentlich nicht? Doch bevor ich mich mit ihm zu einem Schäferstündchen aufmachen kann, bin ich plötzlich in meinem Büro. Eine ganze Kolonne von IT-Menschen kommt mit einem riesigen Karton an und erklärt mir, dass mein Drucker zu wenig Speicher hätte. Ich hätte das irgendwann mal erwähnt und jetzt hätten sie Zeit, um den Speicher etwas aufzurüsten. Eigentlich geht der Drucker zwar trotzdem und ich frage mich auch, warum sie mir nicht gleich einen neuen Drucker geben, aber ok, wenn es denn sein soll. Die vielen Leute setzten sich im Kreis zusammen, wo sie an Speicherbausteinen rumbasteln, und ich irgendwo daneben, wo ich aus ihren Unterhaltungen mitkriege, dass es wohl eine recht komplizierte und langwierige Angelegenheit ist. Man kann von Glück sagen, wenn man es innerhalb eines Tages schafft. Mir fällt der Mann ein, der immer noch an der Straßenbahnhaltestelle auf mich wartet. Und ich kann hier nicht weg, weil ich bei der Speicheroptimierung dabei sein muss. So ein Mist!

Bemerkung: Es waren im Traum nicht wirklich Stechapfelblüten, sondern Blüten der Engelstrompete. Doch da beide Pflanzen giftig sind, frage ich mich, ob die Frau wirklich so nett war. *gg*

Donnerstag, 27. September 2007

Altmodisches Handy

Während ich mich im Bad zurechtmache, plaudere ich erst mit einem jungen Mann und später mit zwei blutjungen Mädchen. Sie sind sehr interessiert und lassen mich nicht merken, dass ich viel älter bin. Das gefällt mir. Da geht plötzlich mein Handy los. Die beiden lachen sich kaputt über das uralte Teil mit Monochrom-Display und schrill-fiepsenden Klingelmelodien. Was ist das denn? Es ist mir ein bißchen peinlich, aber nicht sehr. Schließlich weiß ich ja, dass ich auch noch ein modernes Handy besitze (das, mit welchem meine alten Finger nicht klarkommen, da die Tasten so klein sind *gg*). Und überhaupt, warum soll ich das alte Handy wegwerfen, wenn es seine Zwecke noch erfüllt?
Später gehe ich zum Unterricht. Anscheinend ein Seminar, aber ich weiß nicht mehr, zu welchem Thema. Als ich in den Seminarraum eintrete, ist er schon gerammelt voll. Ich suche nach einem freien Platz, frage hier, frage dort, aber es ist alles besetzt. Schließlich findet sich doch noch ein Platz ganz vorne beim Dozenten, wo ich mich jedoch mit mehreren Leuten um einen Tisch drängen muss und kaum Platz zum Schreiben ist. Wir haben dabei noch nicht einmal Stühle, sondern sitzen auf dem Fußboden.

Bemerkung: Der zweite Teil beruht wohl auf meinen Erfahrungen mit der nicht vorhandenen Organisation an der Humboldt-Uni. Ich habe dort regelmäßig Seminare oder Vorlesungen auf dem Fußboden oder im Stehen absolviert (wenn ich nicht vorher gegangen bin). Und dann wundern sie sich noch, dass die Studenten mit ihrem Studium nicht fertig werden.

Mittwoch, 26. September 2007

Wie ich gerade

feststelle, gibt es einen Londoner Karneval tatsächlich. Und es ist sogar der größte in Europa. Das war bisher nicht bekannt. Da dieser in Notting Hill stattfindet, kann ich wohl davon ausgehen, dass ich in meinem Traum in Notting Hill gewesen bin. Ist es dort wirklich so bunt?

Londoner Karneval

Diesmal bin ich mit meinem Kumpel in London unterwegs. Wir schlendern eine unbefahrene Straße entlang, die auf wundersame Art moderne Technik und das Aussehen einer Märchenstadt in sich vereint. Bunte alte Häuser säumen den Straßenrand und mitten auf dem Weg stehen farbige Skulpturen und Gebilde, in welche kleine Bildschirme eingelassen wurden, auf welchen man andere Teile der Stadt oder Veranstaltungen beobachten kann. Die Buntheit der Straße erinnert unbewußt mehr an Südfrankreich oder Italien als an London. Während wir weitergehen denke ich bei mir, dass mir diese kleine bunte Straße doch viel besser gefällt, als die großen Touristenzentren der Stadt mit ihren dunklen und klotzigen Sehenswürdigkeiten.
Wir kommen jetzt in einen Raum, wo mein Kumpel mich einem Bekannten von ihm vorstellen will. Als er mit ihm spricht bemerke ich sofort - ich kenne ihn auch! Allerdings nur vom Sehen aus dem Bus. Er hat nämlich ein ziemlich seltsames Aussehen, sehr grobschlächtig, mit einem Buckel würde er sofort als Glöckner von Notre Dame durchgehen. Ich wusste gar nicht, dass mein Kumpel ihn kennt. Als er mich anschaut, merke ich, dass auch er mich erkennt. Und ihm scheint die Situation genauso unangenehm zu sein wie mir. Wir geben uns schnell die Hand und mein Kumpel verschwindet mit noch sehr viel mehr Bekannten irgendwohin.
Ich laufe zwar hinter her, doch bin nicht schnell genug und verliere ihn in der Menschenmasse aus den Augen. Ok, dann warte ich eben auf ihn. Mir ist bewußt, dass wohl irgeneine Maskerade stattfindet und dass er dort mit seinen Bekannten mitmacht. Er wird mich sicher nicht vergessen und mich bald suchen. Nachdem ich lange genug gewartet habe, glaube ich aber nicht mehr so recht daran und langsam werde ich auch etwas sauer, dass er mich hier in der Fremde einfach alleine sitzen läßt und vergißt. Also beginne ich selbst zu suchen, aber das Problem dabei ist, dass die Menschen, an denen ich jetzt vorbeikomme, alle verkleidet sind. Ich sehe ganze Spaliere von als Frauen kostümierten Männer. Ob sich mein Kumpel ebenfalls als Frau verkleidet hat und ob ich ihn so erkennen würde? Ich bin mir nicht sicher. Während ich noch suche, wandelt sich in meinem Bewußtsein der Ort London langsam in Buch, einem Vorort von Berlin. Ich weiß, dass hier alljährlich ein historisches Fest stattfindet.
Ich weiß nicht mehr, ob ich meinen Kumpel irgendwann gefunden habe, aber inzwischen bin ich auf dem Weg nach Hause in einer knüppeldicken vollen U-Bahn. Wir stehen dort dichtgedrängt und erst etwas später bekomme ich mit, dass sich einige Männer und eine Frau bei geöffneter Tür an der Außenseite des Waggons zu schaffen machen und dort bei voller Fahrt herumklettern. Wir sind mitten auf der Hochbahn. Wenn sie dort abstürzen - Prost Mahlzeit! Jetzt kann ich die Frau genauer sehen, wie sie draußen am Waggon hängt und mit aller Kraft versucht, etwas auf dem Waggondach zu erreichen. Sie hat dunkle, fast schwarze halblange Haare und trägt einen roten Ringelpulli. Da stürzt sie auch schon ab, mit ihr die Männer, die ebenfalls draußen herumkletterten. Ich sehe sie in der Ferne davonlaufen. Also haben sie es wohl überlebt. Erstaunlich! Die anderen Fahrgäste scheinen das alles gar nicht zur Kenntnis zu nehmen, so als sei es völlig normal.

Bemerkung: Diesen Typ, der im Traum ein Bekannter meines Kumpels ist, gibt es tatsächlich und ich sehe in wirklich immer mal wieder im Bus. Ich bin stets aufs neue fasziniert von seiner Häßlichkeit.
In Buch findet normalweiser kein historisches Fest statt, aber in Bernau, wo wir erst vor kurzem waren, wird jedes Jahr das Hussitenfest gefeiert. Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass ich eigentlich Bernau meinte. *gg*

Dienstag, 25. September 2007

Schreiben, Ameisenbär und Silberputz

Letzte Nacht Unmengen geschrieben und das auch noch mit der Hand und einer schön geschwungenen Schreibfeder. Ich kann mich allerdings absolut nicht mehr erinnern, was ich da schrieb.

Spätere wurden die Träume handlungsintensiver. Ich war auf einer Festivität bei meiner Schwägerin, wo diesmal so viele Leute dort waren, dass wir in Schichten essen mussten. Das nahm ich zum Anlass zwischendurch einen kleinen Spaziergang zu machen. Der Weg führte mich durch Gärten bis zu einer zerfallenen Säulenhalle und wieder zurück. Auf dem Rückweg sah ich einen seltsamen Garten, in welchem ein Ameisenbär wohnte, der neugierig an den Zaun kam. Aber noch seltsamer war, dass in diesem Garten auch viele nachgebildete Ameisenbären standen, die als Zitzen jeweils zwei Schneebesen am Bauch hatten, von denen einige schon verrostet waren. In einem Garten dicht neben dem Haus meiner Schwägerin spielten Kinder.
Wieder bei ihr in der Wohnung fällt mir die neue Wandgestaltung auf. Sie hat jetzt ebenfalls den Textilputz benutzt, den ich an den Wänden habe, allerdings sehr feinen und silbrig glänzenden, den sie mit einem Werkzeug so eingezogen hat, dass es wie einzeln übereinandergesetzte Steine aussieht. Das gefällt mir total gut und ich denke mir, wenn ich irgendwann mal wieder renovieren sollte, mache ich das genauso.

Schreibfeder
Volkstümlich:
(europ.) : - mit einer schreiben: baldige gute Nachricht; Neuigkeiten von abwesenden Freunden.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

Suche

 

Traumarchiv

Januar 2017
Januar 2016
November 2015
Oktober 2015
März 2015
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juni 2013
April 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Juni 2005
Mai 2005
April 2005
März 2005
Februar 2005
Januar 2005
Dezember 2004
November 2004
Oktober 2004
September 2004
Juni 2004
Mai 2004
April 2004
März 2004
Februar 2004
Oktober 2003
September 2003
August 2003
Juli 2003
Juni 2003
Mai 2003
April 2003
September 2002
August 2002
September 2001
Juli 2001
Juni 2001
Mai 2001
April 2001
Februar 2001
Mai 2000
März 2000
Januar 2000
August 1999
März 1999
November 1998
September 1998
August 1998
Juli 1998
Mai 1998
April 1998
März 1998
Februar 1998
Januar 1998
November 1997
August 1997
Februar 1997
Mai 1996
März 1996
Januar 1995
Dezember 1992
August 1991
Mai 1991
April 1991
März 1991

Aktuelle Beiträge

Hallo Rosenherz,
ja, hier ist noch jemand. Allerdings poste ich meist...
zuckerwattewolkenmond - 21. Jan, 13:51
Hallo!
... ist da noch jemand? Letzter Eintrag im Jänner 2016? Gerade...
rosenherz - 16. Dez, 15:50
ich sehe die Fingerkuppenringe...
ich sehe die Fingerkuppenringe vor mir - phantastisch!...
g a g a - 15. Apr, 20:44

Buch-Schätze für befreites Denken

Musik-Schätze


Eine Reise entlang der Seidenstraße
A.R. Rahman: Between Heaven and Earth

Weltentanz-News

Dimensionen

~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

Status

Online seit 7369 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 21. Jan, 14:01

Traum-Feed

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Alle anderen Träume
Aufwachträume
Badewannenträume
Berufsträume
Beziehungsträume
Feuerträume
Flugträume (Luft)
Gartenträume (Erde)
Gedankenblitze, Visionen und Synchronizitäten
Kurzträume und Fragmente
Luzide Treppenträume
Pflanzenträume
Schamanische Traumreisen
Schulträume
Synchrones Träumen
Tierträume
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development