Ich halte mich in irgendeinem Hotel auf. Als ich einmal nachts hinausgehe, befinde ich mich mitten auf einem nächtlichen, bekannten Platz in Berlin. Ich weiß nicht, warum ich mich in einem Hotel befinde, aber ich weiß, dass ich regelmäßig monatlich 700 Euro von irgendeinem Verlag bekomme, damit ich für ihn schreibe. Zwischendurch unternehme ich eine Bootsfahrt mit einem Kahn und einem Anhänger dahinter. Im Hotel selbst spukt es, denn ich habe dort eine Überwachungskamera mit Monitor, auf dem aber manchmal merkwürdige andere Bilder zu sehen sind, irgendwelche verwischte Gestalten, angsteinflößend. Ich grusel mich zwar und fühle mich beobachtet, will mich aber deshalb nicht vertreiben lassen, sondern stelle den Monitor einfach zu und versuche nicht mehr hinzuschauen. Aber wie bei einem Gruselfilm überkommt mich ab und zu die Neugier und ich schmule trotzdem in die Richtung, um zu erhaschen, ob da wieder ein eigenartiges Bild zu sehen ist.
Berufsträume - Sonntag, 5. Dezember 2004, 00:19
Die ganze letzte Nacht im Traum Fotos bearbeitet und fotografiert, wobei ich immer zwischen Fotoansicht und direkt im Motiv stehen hin-und hergeswitcht bin, um neue Bilder zu knipsen. Bearbeitet habe ich auch Urlaubsfotos von meiner Mutter, die bewegt waren. Zu sehen war eine tiefe Berliner Straßenschlucht, in der mittendrin ein Flugzeug gelandet ist und den Weg versperrt. Auf dem Bild läuft meine Mutter zum Flugzeug hin und dann wieder zurück, wobei sie viel jünger ausieht, als sie jetzt ist. Erinnerte mich irgendwie an "Casablanca".
Träume vom Fotografieren - Samstag, 4. Dezember 2004, 00:21
Ich träumte, dass ich eine Klassenfahrt mit meinen alten Schulkameraden unternahm, allerdings in unserem jetzigen Alter. Wir hatte wohl vorgehabt, uns alle mal wieder zu treffen. Ich war erst ziemlich skeptisch und vorsichtig ihnen gegenüber. Ich hatte in meinem Gepäck eine ägyptische Kette mit, die ich deshalb so nannte, weil sie aus größeren, runden Perlen bestand, auf denen ägyptische Szenen im ägyptischen Stil gemalt waren. Einige der Mädchen fragten mich neugierig, was das für eine Kette sei. Ich begann nun, ihnen die Geschichten zu erzählen, die auf der Kette dargestellt waren, alte ägyptische Mythen oder ähnliches. Dabei taute ich immer mehr auf und die anderen hörten aufmerksam zu. Doch noch ehe ich fertig war, sprang eines der Mädchen auf, schnappte sich die Kette, die neben mir lag und rannte weg. Sie gab die Kette irgendjemand anderem, der sie versteckte. Ich war total sauer, stellte sie zur Rede und begann nach der Kette zu suchen, fand sie natürlich aber nicht und die Schulkameradin war nicht bereit, sie mir zurückzugeben. Die anderen grinsten nur und wollten mir nicht helfen. Wütend dachte ich, dass diese Schülerin noch genauso ist wie früher, auch wenn es erst denn Anschein hatte, sie wäre erwachsener geworden.
Schulträume - Dienstag, 30. November 2004, 00:24
Ich befinde am Friedhof, auf dem die Mitglieder unserer Familie beerdigt sind, jedoch nicht auf dem Friedhof, sondern draußen direkt neben der Friedhofsmauer. Dort komme ich auf die Idee, im schwarzen Boden nach alten historischen Gegenständen zu graben, so wie wir dies als Kind oft getan haben. Ich beginne also zu graben, finde aber nichts anderes, als immer mehr Regenwürmer, je tiefer ich grabe, die sich in der Erde zwischen meinen Händen winden. Während ich noch überlege, ob ich aufhören soll zu graben, tritt eine Frau zu mir heran, die genau dies zu mir sagt. Also höre ich auf und sie zeigt mir einen herbstlichen Baum, an dem nur noch einige wenige Blätter hängen. Sie sehen aus wie Ahornblätter und Frau sagt zu mir, dass zwischen den gleichfarbenen, rötlichen Blättern ein einzelnes silbernes hängt. Zuerst kann ich es nicht finden und suche angestrengt den Baum ab, doch dann sehe ich es ebenfalls. Es sieht ganz anders aus als die anderen, ist viel heller und scheint in der Sonne irgendwie zu leuchten. Dann gehe ich mit der Frau an der Friedhofsmauer entlang den Weg zurück, den ich gekommen bin, nur dass wir diesmal zwischen links und rechts aufgestellten alten Möbeln hindurchgehen, so wie sie bei alten Leuten in der Wohnung stehen.
Im nächsten Traumbild bin ich auf einem großen internationalen Straßenfest, wo aus aller Herren Länder Menschen unterwegs sind. Zwischen den Menschenmassen beginne ich aus irgendeinem Grund Brot zu backen, vielleicht wurde ich dazu animiert. Ich tue in den Teig eine große Menge Zucker, aber auch Kümmel hinein und bin mir selbst unsicher, ob das nicht ein total ekliger Geschmack wird. Deshalb koste ich vom Teig und stelle fest, dass er gut schmeckt.
Pflanzenträume - Sonntag, 28. November 2004, 00:27
In meiner Wohnung, jedoch einer anderer als jetzt. Ich schlafe im Bett, werde aber zwischendurch von der gruseligen Athmosphäre um mich herum wach. Gardinen, die vor den Fenster wehen. Flackernde Lichter. Lampen, die sich selbständig machen und ihre Standorte wechseln. Fühle mich irgendwie beobachtet und nicht alleine.
Ich mit anderen auf der Straße. Als ich an einem Haus hochsehe, entdecke ich einen Löwen, der aus einem Wohnungfenster schaut. Ich versuche die anderen darauf aufmerksam zu machen, aber jedesmal, wenn diese hinsehen, ist der Löwe verschwunden. Stattdessen sind nun Menschen am Fenster zu sehen.
Ich bin mit einer anderen Frau in der Wohnung eines etwas merkwürdigen Mannes, der einen Schwarz-Weiß-Tick hat. Alles in der Wohnung bis hin zu den Klamotten ist schwarz-weiß, und zwar in großen geometrischen Mustern. Ich stehe mit der Frau schließlich am Kleiderschrank des Mannes und wir sortieren seine Unterhosen, die ebenfalls mit schwarz-weiß blockigen Mustern bedruckt sind.
Mit den Kollegen meiner Abteilung zusammen spiele ich ein Spiel, bei welchem alle um eine Art Land- oder Schatzkarte herumstehen und einer der Kollegen irgendwelche alten, historischen Geschichten erzählt. Wir lachen ziemlich viel und die Athmosphäre ist angenehm locker.
Kurzträume und Fragmente - Freitag, 26. November 2004, 00:31
Ein schon mit mehreren Türchen geöffneter Weihnachtskalender, jedoch nicht meiner, weshalb ich daran denke, dass ich dieses Jahr gar keinen habe, da vergessen.
Mein Computer, an dem ich arbeite. Plötzlich dringt aus dem Monitor an einer Stelle ein immer heller werdendes Licht. Dann ist der Monitor plötzlich durchsichtig und das Licht weg, aber hinter der Scheibe, die jetzt wie Glas ist, kann ich eine Vorrichtung erkennen, wie bei diesen Kindermalapparaten, wo man an zwei Knöpfen dreht.
Ein beheizbares Bett, bei welchem eine der Bettfedern unter der Matratze auf irgendeine Art an der Steckdose angeschlossen wird.
Zwei Tigerbabys.
Ein befestigter Fluss, an dem an einer Stelle Stufen direkt ins Wasser führen. Die Stelle ist wegen irgendwas eine wichtige Sehenswürdigkeit und eine Delegation von in Anzügen gekleideten Männern hält sich deshalb da auf. Einer davon springt direkt mit Anzug in das tiefe Wasser des Flusses, ein anderer folgt ihm nach. Sie schwimmen im Wasser herum und unter ihnen treibt auch einer, der aussieht, als wäre er ertrunken, bzw. bewußtlos, denn er treibt mit unter dem Wasser hängendem Kopf die ganze Zeit, aber niemand macht Anstalten, ihn aus dem Wasser herauszuziehen.
Kurzträume und Fragmente - Donnerstag, 18. November 2004, 00:34
Ich habe geträumt, dass mein Traumblog, also mein Traumtagebuch, als Buch veröffentlicht wurde. Als ich mich unter irgendwelchen Leuten befinde und mich mit ihnen unterhalte, ziehen sie über das Traumtagebuch her und sagen, dass da nur Müll und Schwachsinn drinsteht oder irgendwas in der Art. Ich weiß gar nicht genau, ob ihnen klar ist, dass es von mir ist und eigentlich trifft es mich auch nicht sehr stark, da ich mich selbst darüber wundere, dass diese unzusammenhängende Sammlung veröffentlicht wurde. Ich denke nur, dass sie es falsch verstehen, da es eigentlich ja bloß Aufzeichnungen, bzw, Beobachtungen sind, die keine wirkliche Aussage haben, bis vielleicht über meine Person, wenn man sie richtig deutet.
Außerdem habe ich im Traum nach langer Zeit M. gesehen, obwohl ich so gut wie gar nicht mehr an ihn denke. Vielleicht war er deshalb im Traum auch so durchsichtig, aber erkannt habe ich ihn trotzdem. Und obwohl wir nicht einmal miteinander geredet haben, schwang im Traum eine merkwürdige gefühlsintensive Athmosphäre mit, die bis in das Tagesbewußtsein übergriff.
Kurzträume und Fragmente - Mittwoch, 17. November 2004, 00:36
Fast vollständig strahlend blauer Himmel, nur ein paar Federwölkchen sind zu sehen. Neben diesen Federwölkchen schweben aber auch noch zwei weiße Plastikgartenstühle nebeneinander im Himmel und zu diesen Stühlen führt ein weißer Plastikweg, der geformt ist, wie eine Rutschbahn.
Kurzträume und Fragmente - Sonntag, 14. November 2004, 00:38
Ich bin Gefangene einer älteren, blonden Frau und muß alles tun, was sie sagt. Ich bin aber nicht allein in diesem Haus, sondern viele andere sind auch dort gefangen, unter ihnen Kolleginnen von mir, die ich wie gehetztes Wild durch die Flure des Bürogebäudes huschen sehe. Sie will, dass ich schlafen gehe, also tue ich das, aber nehme mir vor, wachsam zu sein.
Später im Traum laufe ich eine dunkle Gasse mit Kopfsteinplaster entlang, an deren Seite eigentümliche alte, verfallene Häuser stehen. Sie sind hoch und mächtig, mit Reliefs, Schmuck und ähnlichem an der Fassade, scheinen jedoch aus ganz unterschiedlichen Epochen zu stammen. Das eine Haus sieht ägyptisch aus und die Tür ist nur eine kleine rechteckige Öffnung. Eigentlich sieht es mehr aus wie eine große Grabkammer, denn es hat keine Fenster. Ich schaue kurz in die kleine Öffnung, aber es ist mir zu dunkel, um hineinzugehen. Ein anderes Haus hat an der Fassade ganze eingemeißelte plastische Skulpturen, die sich dort in einem wilden Reigen und merkwürdigen Bewegungen winden.Während ich die Straße, die immer mal dunkel und dann wieder hell wird, hinuntergehe, treffe ich auch auf einen Baum, der unten im Stamm ausgehöhlt ist. Aus dem schwarzen Loch im Stamm schaut ein riesiges, weißes, totes Embryo in seiner typischen Stellung. Ich weiß die ganze Zeit, dass ich mich in der Handlung eines Buches befinde, von dem jemand gesagt hat, dass sie/er es liebt, weil man nie weiß, was als nächstes geschieht.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Donnerstag, 4. November 2004, 00:41
Diesmal bewohne ich eine Wohnung, die rundherum fast durchgängig offen, d.h. an einer Seite jeweils ohne Wand ist, denn es gibt nur die Innenwände, und die in einen Park übergeht, der sich um die Wohnung herum befindet. Ich führe jemanden durch die Zimmer und erzähle dabei, dass mir das gefällt und dass ich öfters schon nachts draußen geschlafen habe, indem ich einfach das Bett etwas aus der Wohnung verlagert habe. Ein Zimmer grenzt gleich an einen See an, auf welchen ein Steg hinausführt. Auch auf dem See habe ich manchmal schon geschlafen. Allerdings ist der Park oft voller fremder Leute, die sich dort sonnen. Anscheinend gehört er zwar zu meiner Wohnung, ist aber öffentlich. Davon bin ich nicht so sehr begeistert und wenn der Park sehr voll ist, versuche ich irgendwo für mich auch noch ein Plätzchen auf der Wiese zu finden. Außerdem mußte ich feststellen, dass der Park eigentlich ein alter Friedhof ist. Rechteckige Erdverwerfungen entpuppten sich als alte Gräber. Entdeckt habe ich dies beim Gärtnern, wobei ich einige Leichen ausgegraben habe, die ich seitdem in den Schränken meiner Wohnung aufbewahre.
Etwas später im Traum sitze ich mit mehreren Leuten um einen Tisch in meiner Wohnung. Vor jedem liegt ein Fotoapparat, ich glaube, wir sind so eine Art Foto-Zirkel. Eine Frau aus der Gruppe geht an meine Schränke und öffnet sie. Da ich weiß, dass darin die Leichen sind, versuche ich erst nicht hinzuschauen, tue es dann aber doch. Auf einer Seite des Schrankes lehnt ein lebensgroßer, gelblicher, verfallener Körper und auf der anderen Seite sieht man in einer der Unterteilungen einen verwesenden, einzelnen Kopf liegen.
Wohnungsträume - Mittwoch, 3. November 2004, 00:45
Wiedermal in meiner Wohnung, die aber etwas anders aussieht als meine richtige. Sie liegt im Erdgeschoß, die Fenster sind geschlossen und an den Fenstern vorbei, um das Haus herum, führt ein tiefergelegter Weg, der auf der anderen Seite von einer hohen Mauer umgeben ist. Durch einige der Fenster sieht man deshalb nur die Mauer und einen Streifen darüber. Ich bin ganz froh darüber, dass so nicht jeder durch die Fenster hineinschauen kann und überlege, ob ich auf dem Weg einen Rundgang ums Haus mache.
Wohnungsträume - Samstag, 30. Oktober 2004, 00:53
Ich schlafe ganz normal in meinem Bett und wache am Montagmorgen auf. Irgendetwas stimmt in der Wohnung nicht, den die Lichtschalter und Steckdosen sind abmontiert und fremde Sachen liegen rum. Als ich raus in die Küche gehe, merke ich, dass überall in der Wohnung fremde Leute, insbesondere Handwerker, sind. Ich bin total geschockt und wütend, dass die während ich schlafe einfach so in meine Wohnung eingedrungen sind ohne dass ich was davon wußte. Wahrscheinlich hat der Hausmeister Ihnen den Schlüssel gegeben. Ich spreche sie darauf an und frage sie, was sie hier wollen. Für sie scheint das alles ganz normal zu sein und werkeln seelenruhig weiter rum. Schließlich schreie ich sie an, was sie sich denken, dass das Hausfriedensbruch ist und mache ihnen klar, wie wütend ich bin, so wütend, dass ich sie umbringen könnte. Unter ihnen erwische ich auch den Bauleiter. Ihm sage ich das gleiche und drohe, dass ich ihn verklagen werde. Außerdem verbiete ich ihm, noch einen Schritt über meine Schwelle zu setzen. Am liebsten würde ich alle rausschmeißen, doch da die Steckdosen und Lichtschalter schon abgebaut sind, befürchte ich, dass ich dann ewig ohne Licht und Strom dasitze. Also lasse ich sie weitermachen, aber nicht ohne tüchtig rumzutoben, denn das Problem bei der ganzen Sache ist, dass ich eigentlich zur Arbeit muss und unter diesen Bedingungen will ich sie auf keinen Fall allein in der Wohnung lassen. Auch das sage ich ihnen. Die Leute scheinen es nicht zu verstehen, dass ich mich so aufrege, sie schütteln verständnislos mit dem Kopf und versuchen mir zu erklären, dass sie doch nur dies oder das machen. Ich hingegen versuche ihnen aufgebracht klarzumachen, dass sie ohne meine Erlaubnis und gegen meinen Willen in meine Wohnung, in meine Privatsphäre eingedrungen sind, dass das ein Verbrechen ist und dass sie daraus noch Konsequenzen zu tragen haben werden. Ich bin vollkommen ratlos, was ich nun machen soll, da ich ja eigentlich zur Arbeit muß, aber ich traue mich nicht dort anzurufen, weil ich Angst habe, dass ich am Telefon weinend zusammenbreche und meine Chefin dann denkt, es wäre irgendwas schlimmes passiert, wenn ich was von Leuten erzähle, die ohne mein Wissen in meine Wohnung eingedrungen sind. So überlege ich krampfhaft hin und her und beginne schließlich wirklich zu weinen. Weinend wache ich auf und bin gleichzeitig froh, dass es nur ein Traum war.
Wohnungsträume - Sonntag, 24. Oktober 2004, 00:58
Im ersten Teil des Traumes bin ich mit A. zusammen und wir unterhalten uns. Allerdings sieht er nicht aus wie A. sondern wie B. P., trotzdem weiß ich, dass er es ist. Er ist aber auch von seiner Art und seinem Benehmen anders als sonst. Er sagt zu mir, dass er viel zu lange gewartet hat und dass es jetzt Zeit ist, für immer zusammen zu bleiben.
Im zweiten Teil bin ich in einer fremden Wohnung, die im Traum die Wohnung meiner Mutter ist. Allerdings ist meine Mutter eine relativ junge, fremde Frau, kaum älter als ich. Ich bin aus irgendeinem Grund, der mir selbst nicht so ganz klar ist, wieder bei ihr eingezogen, wahrscheinlich weil ich alleine nicht klargekommen bin. Wir unterhalten uns und sie versucht mich über Oralsex auszufragen, anscheinend will sie wissen, ob ich das schon mal gemacht habe. Mir ist es aber zu blöd, mich mit meiner Mutter darüber zu unterhalten oder irgendwas zu erzählen. Deshalb weiche ich aus, mache ihr aber gleichzeitig klar, dass sie damit rechnen kann, dass ich ab und zu mal jemanden über Nacht mitbringe. Das scheint ihr nichts auszumachen, eher im Gegenteil, sie scheint das gut zu finden.
Während ich dort in der Wohnung bin, habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es noch ein anderes Leben gab oder gibt, ein Leben, in dem ich in meiner jetzigen, realen Wohnung gewohnt habe oder vielleicht eine parallele Realität, in welcher ich immer noch in dieser Wohnung wohne. Ich habe kurze Erinnerungsfetzen an dieses Leben, kann mich aber nicht entsinnen, wieso ich plötzlich ganz woanders bin, da in meinen Erinnerungen kein Umzug oder ähnliches stattgefunden hat. Ich frage mich, ob vielleicht absichtlich einige meiner Erinnerungen ausgelöscht wurden, ob ich mit Drogen vollgepumpt, bzw. betäubt wurde, damit ich mich an das alte Leben in dieser (meiner jetzigen) Wohnung nicht mehr erinnern kann. Ich denke mir, das es diese Wohnung ja eventuell noch gibt und meine ganzen Sachen darin noch vorhanden sind. Deshalb fange ich an einen Schlüssel zu suchen, der vielleicht zu dieser alten Wohnung gehört. Weil ich keinen finde überlege ich, dass ich auch einfach das Haus suchen könnte, um dann nachzuschauen, ob es dort eine Wohnung auf meinen Namen gibt.
Wohnungsträume - Dienstag, 19. Oktober 2004, 01:02
Die ganze Nacht hindurch hab ich von einem Mann (niemand, den ich im Realen schon mal gesehen hätte) geträumt, der wie besessen von mir war und ständig irgendwelche Dinge angestellt hat, um meine Aufmerksamkeit, meine Liebe oder was weiß ich zu erhalten. Allerdings ist er damit immer voll ins Fettnäpfchen getreten und hat mich statt dessen jedesmal wütend gemacht. Der Traum ging sehr lange und ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, nur noch an einige Ausschnitte.
Ich bin am alten Briefkasten meines Elternhauses und hole dort Post heraus. Auf dem Namensschild stehen vier vierstellige Zahlen. Ich streiche die Zahlen durch und schreibe andere darüber, doch dann fällt mir ein, dass die Zahlen vielleicht irgendwas bedeuten und die richtige dort stehen muß. Diese kenne ich aber nicht, deshalb will ich das Schild mitnehmen, und neu machen, nachdem ich vorher die richtige Zahl herausgefunden habe. Als ich das Schild umdrehe, sehe ich, dass ich in meiner Kinderschrift auf die Rückseite was geschrieben habe. "Elternvermittlung" kann ich entziffern. Der Mann hat in der Zwischenzeit Tiere gejagt und gefangen, die aussehen wie Puschel, nur viel größer. Riesige Puscheltiere sozusagen, aber lebendig, sind eingefercht in einem Gatter. Dort liegen sie apathisch und krank herum, teilweise liegen sie auch schon im Sterben. Ich bin deshalb so wütend, dass ich eine faule Mandarine in seinem Gesicht ausdrücke, obwohl ich weiß, dass er es getan hat, um mir eine Freude zu machen.
Im nächsten Traumauschnitt fahre ich mit ihm in einem Auto. Er sitzt am Steuer und fährt wie ein Irrer nicht auf der Straße, sondern auf dem Bürgersteig, wo er fast einen Haufen Leute umfährt. Er fährt immer schneller und ich schreie ihn die ganze Zeit an, dass er langsamer fahren soll. Er wirkt allerdings so, als ob er bis oben hin zu mit Drogen oder Alkohol ist und nichts mehr mitbekommt, deshalb überlege ich, wie ich das Auto anhalten kann. Schließlich schaffe ich, es gegen einen Baum fahren zu lassen. Ich steige aus dem Auto aus und gehe weg, ohne dass mir irgendwas passiert ist. Was mit ihm gewesen ist, weiß ich nicht, aber es hat mich auch nicht interessiert.
Träume von Verfolgung und Gewalt - Sonntag, 17. Oktober 2004, 01:05