Wohnungsträume
Letzte Nacht bin ich mal wieder in eine neue Wohnung gezogen, so wie ich das öfters mache. Nur diesmal war die Wohnung etwas merkwürdig. Meine Mutter half mir, meine Sachen in großen Taschen dorthin zu tragen. Als ich im Wohnzimmer der Wohnung war, fing ich an alles auszupacken und die Möbel umzustellen, denn die Wohnung war schon möbiliert. Meine Mutter ging und dann kam eine Frau, die den Schlüssel zu der Wohnung hatte, und schloß mich in ihr ein. Ich bemerkte, daß ich selbst keinen Schlüssel hatte, aber es störte mich noch nicht so sehr, weil ich dachte, daß ich es am nächsten Tag klären könnte und damit beschäftigt war, die Wohnung umzuräumen. Während ich das Wohnzimmer einrichtete, fand ich es irgendwie viel zu klein und fragte mich, warum ich wohl dem Umzug in diese Wohnung zugestimmt hatte. Ich konnte mich aber auch nicht mehr an die Besichtigung der Zimmer vorher erinnern. So richtig gefiel mir die Wohnung nicht und von Neugierde getrieben schaute ich in die anderen Zimmer, weil ich dachte, daß diese vielleicht schöner wären. Doch in jedem der anderen Zimmer lag ein toter Mensch! Auf einer einer Bahre, mit Laken darüber und nur die Arme schauten hervor, die über dem Laken auf dem Bauch lagen und eine Blume hielten. Die Wohnung gefiel mir jetzt noch viel weniger. Nach einigem hin-und her überlegen beschloß ich, meine sieben Sachen so gut es eben alleine geht wieder zusammenzupacken und zu gehen. Das Problem war nur, daß ich eingeschlossen war und so machte ich mich dann irgendwie bei der Frau bemerkbar. Sie kam mit noch einem männlichen Kollegen und ich sagte ihr, daß mir die Wohnung doch nicht gefällt und ich gehen wolle. Darauf antwortete sie, daß dies nicht ginge, weil draußen die Gehwegplatten nach oben hervorragen und es dort kein Rollstuhl hinüberschafft. Die Gehplatten müßten erst gerichtet werden. Eigentlich saß ich nicht in einem Rollstuhl, aber trotzdem fing ich an zu diskutieren, warum sie den für die Stelle keine Pflastersteine verwenden würden. Schließlich ließen sie mich raus und draußen traf ich einige Bekannte von mir. Auf der Straße versperrten mir allerdings ein weißer Wagen und Männer in weißen Kitteln den Weg. Sie sagten wieder, daß ich nicht weg könne. Zwei von ihnen waren kleine Zwerge und einer davon sagte irgendwas mit hoch und niedrig. Darauf packte ich ihn, schleuderte ihn hoch in die Luft und rief, ob es so hoch genug sei. Mit einem harten Aufprall landete er auf dem Boden und zuckte nur noch. Einer meiner Bekannten sagte, daß es reiche, damit ich mir nicht noch den zweiten schnappe. Ich ließ nun auch ab, aber habe keinen Schimmer, ob ich dann noch aus dieser mysteriösen Wohnung herausgekommen bin.
Wohnungsträume - Samstag, 11. Oktober 2003, 22:11
Ich war in meiner Wohnung und diese war aber nicht so wie in real, sondern es war ein großes Haus mit vielen Zimmern. Ich kannte diese Wohnung schon aus anderen Träumen, zumindest kam es mir so vor. Eigentlich wohnte ich nur in einer riesengroßen Küche. Diese war gleichzeitig Wohn-und Schlafzimmer und so groß, daß ich mir darin richtig verloren vorkam, obwohl ziemlich viel Möbel darinstanden. Außerdem nervte mich, daß ich drei Seiten Fensterfront hatte. Das waren so viele Fenster, daß ich abends nie schaffte, alle zuzuziehen und mir immer wie auf dem Präsentierteller vorkam, da ich ja auf ebener Erde wohnte. Auf dieser Seite waren auch alles Häuser, während auf der anderen seite Grünflächen und Bäume waren, wie ich wußte. Also überlegte ich mir, daß ich eigentlich ja auch mal wieder umräumen könnte und vielleicht in den Weiten meines Hauses ein kleineres Zimmer finde, daß ich mir gemütlich einrichten könnte. Überhaupt sei es doch dumm von mir, wenn ich so ein großes Haus besitze, und nur einen Raum davon nutze, wo ich mir doch alles richtig schön machen könnte. Das Anwesen hatte viele Zimmer, an die ich mich schon gar nicht mehr erinnern konnte und die ich lange nicht betreten hatte. Also beschloß ich, daß ich mir doch mal wieder anschauen sollte, was es so hergibt. Allerdings war das Haus in der Mitte durch eine Art Hotel getrennt, das im Prinzip wie ein Durchgangshaus dazwischenlag. Leider waren die Zimmer dahinter auch nicht separat, sondern teilweise nur durch Vorhang vom Hotel getrennt und teilweise gingen sie nahtlos ins Hotel über. Ein Zimmer ging zum Beispiel in eine Art öffentliches Badeparadies oder Schwimmbad über, das gut besucht war. (Irgendwo zwischen Hotel und Schwimmbad stand ein Kramtisch mit kostenlosen bunten Badepantoletten, von denen ich mir gleich zwei Paar einsteckte, die mir gefielen.) Diese mangelnde Privatheit störte mich an den Räumen, so daß ich dachte, daß ich mich dort wohl doch nicht niederlassen würde. Außerdem glaubte ich mich zu erinnern, daß es in diesem Teil des Hauses spuke. Andererseits hatte eines dieser Zimmer einen herrlichen Ausblick auf ein klares ruhiges Meer in strahlendem Türkisblau, was ich sehr schön fand und mich deshalb etwas ärgerte, daß ich mit dem Zimmer nix anfangen konnte. Schließlich landete ich noch in einem großen Garten, der wohl auch zum Haus gehörte und in dem viele merkwürdige Kreaturen, die wie Urtiere, Dinosaurier und Drachen aussahen, ihr Unwesen trieben. Das erschreckte mich erst, aber da ich im Traum wußte, daß ich träume, hab ich sie schließlich ausgeblendet und dann waren da nur noch weiße Hündchen im Garten. Diesen liefen ständig unterm Zaun hindurch davon, kamen aber immer sofort wieder zurück. Schließlich beendete ich meinen Streifzug durch den vergessenen Teil des Hauses und wollte wieder zurück in meine Wohnküche. Dabei verlief ich mich aber und irrte durch irgendwelche Gänge und Flure, in denen seltsame Wesen und Gestalten auftauchten und wieder verschwanden. Ich fürchtete mich etwas, denn ich wußte ja, daß es hier auch spukt, aber zum Schluß kam ich wohlbehalten in meiner eigentlichen Wohnung an.
Wohnungsträume - Sonntag, 29. Juni 2003, 00:28
Ich war in einem riesigen finsterem uraltem Gebäude mit dicken Mauern, vielleicht eine Burg oder sowas. Es war überall sehr dunkel dort und ich bin in eines der Zimmer hineingegangen. Das ganze Zimmer war vollgestellt mit dunklen sperrigen alten Möbeln und vor den Fenstern hingen fußbodenlange dicke dunkle Vorhänge. Ich versuchte etwas Licht in das Zimmer zu bringen indem ich die Vorhänge öffnete, aber durch die Fenster sah man nur wabernde Nebelschwaden in der Finsternis. Dann habe ich sämtliche Lampen in dem Zimmer angemacht, die sich aber als gelbstichige Funzeln entpuppten, die auch kaum Licht gaben.
Wohnungsträume - Samstag, 26. April 2003, 01:33
Im Traum entdeckte ich in meiner Wohnung ein neues Zimmer nach dem anderen. Zuerst freute ich mich darüber, daß meine Wohnung so groß ist. Dann entdeckte ich ebenfalls eine breite Treppe, wie aus einem Schloß, die in ein oberes Stockwerk führte. Oben gab es einen langen Gang mit nochmals vielen leeren Zimmern. Langsam aber sicher fragte ich mich, was ich mit den vielen Zimmern solle und es wurde mir zu viel. Außerdem waren der Treppenflur und das obere Stockwerk ziemlich heruntergekommen und ich fragte mich, wer das alles renovieren solle. Mit der Zeit begann ich mich in dem großen Haus auch zu gruseln. Am Anfang fand ich es toll, daß meine Wohnung immer größer wurde, doch zum Schluß war mir alles viel zu groß.
Wohnungsträume - Donnerstag, 19. August 1999, 23:52
Mir fiel ein, daß ich in meiner Wohnung noch ein Zimmer habe, das ich auch einrichten könnte. Als ich in das Zimmer hineinkam, war es ein riesiger Saal, der ein Ballsaal hätte sein können, mit großen Fenstern rundherum. Ich fragte mich, warum ich eigentlich den großen Saal nicht als mein Wohnzimmer eingerichtet habe und statt dessen alles ins kleinste Zimmer quetsche. Allerdings war der Saal sehr renovierungsbedürftig. Auch der Fußboden war sehr heruntergekommen. Ich dachte mir, daß ich diesen Raum alleine kaum renovieren könne und überlegte, wen ich bitten könnte, mir zu helfen. Dann sah ich aus dem Fenster und bemerkte vor mir ein Bahnhofsgebäude mit dem Ortsschild "Gerske" oder "Geyske" oder so ähnlich. Daran bemerkte ich, daß ich mich gar nicht in Berlin befand.
Wohnungsträume - Montag, 22. März 1999, 23:59