Träume von bekannten Persönlichkeiten
Aus irgendeinem Grund hatte ich vor, Jean-Paul Belmondo auf dem Dachboden zu verstecken, vor wem auch immer. Also liefen wir in einem Haus viele Treppen hinauf. Die Treppen nahmen kein Ende, mir kam es im Traum vor, als wäre ich eine Stunde lang nur Treppen gestiegen. Und immer wenn ich dachte, wir wären endlich ganz oben, ging es weiter. Zum Glück ist sowas beim träumen nicht wirklich körperlich anstrengend, deshalb war ich auch nicht außer Atem, als wir tatsächlich oben ankamen. Aber zu meinem Schrecken mußte ich feststellen, dass der Schlüssel nicht passt, zumindest hakte irgendwas. Dann bekamen wir die Tür doch irgendwie auf und Jean-Paul Belmondo zog auf dem Dachboden ein. Im übrigen sollte ich noch erwähnen, dass er halbnackt war. Zwischendurch besuchte ich ihn ab und zu und brachte verschiedene Dinge. Unter anderem hängte ich vor die kleinen Dachfenster kaputte Fetzen von verschiedenen Stores, die aussahen, als hätte ich sie von fremden Fenstern abgerissen. Jemand, der die Dachkammer besuchte, bemerkte dies und staunte: "Wow! Sogar Gardinen vor den Fenstern.". Verschiedentlich kamen auch Leute auf den Dachboden, unter anderem einige Kolleginnen, die das Versteck nicht finden sollten. Es war aber so gut getarnt, dass es ihnen nicht auffiel und die Gardinen vor den Fenstern brachten sie anscheinend auf keine Idee. Während ich immer mal auf den Dachboden schaute sah ich außerdem, dass Jean-Paul Belmondo selbst oder eine andere Frau, das weiß ich nicht mehr genau, sämtliche Haare von seinem Körper abrasierte. Das war mir ziemlich suspekt und ich konnte es nicht nachvollziehen, da ich ja Haare an Männern ganz gerne mag. Dies sagte ich auch deutlich. Es erfolgte aber keine Reaktion darauf. Stumm wurde weiter rasiert.
Kaum, dass der kleine Adolf sprechen konnte, wünschte er sich eines Tages, als er an der Hand von seiner Mutter lief, einen Basketball. Die Mutter fand die Idee nicht so gut und wollte ihm keinen kaufen. Stattdessen schenkte sie ihm einen großen Gymnastikball. Mit dem konnte man nicht spielen, aber der kleine Hitler lernte, auf dem Ball zu balancieren - zu stehen, zu laufen und auch sonst alle Bewegungen auszuführen, so dass er irgendwann fast gar nicht mehr von dem Ball hinunter mußte. Selbst als der kleine Adolf groß war, balancierte er unaufhörlich auf diesem Ball, wie es kein anderer jemals gekonnt hätte.
In der Schule ist überraschend Billy Idol zu Gast und es soll ein Film gezeigt werden. Alle gehen in den Klassenraum und setzen sich auf die bereitgestellten Stühle. Tische gibt es nicht, denn die sind zu einem Buffet zusammengestellt mit Kuchen und Schnittchen. Billy Idol setzt sich genau neben mich ganz hinten an der Wand. Ich frage ihn, was er gerne hätte und er antwortet, dass er gerne Eis hätte, dass es das aber nicht gibt. Ich frage, ob er Kuchen möchte, aber er lehnt ab. Ich erzähle darauf, dass ich auch gerne Eis esse. Komischerweise spricht er im Traum deutsch und außerdem sieht er total alt und häßlich aus. Trotzdem bin ich beeindruckt und denke immer bei mir: "Wow! Das glaubt mir niemand." Inzwischen hat der Film begonnen, aber dennoch drehen sich immer wieder ein paar Leute zu uns um und stellen irgendwelche Fragen. Billy Idol beantwortet alle ganz gelassen, wenn auch eher kurz. Einer fragt zum Beispiel, ob er schon mal was mit Männern hatte und er bejaht nur und grinst. Die Frager fangen nun selbst an, irgendwas zu plappern und die Gesprächsrunde wird immer lauter. Von vorne zischeln einige böse, die den Film sehen wollen, "Ruhe dahinten!" und ich denke bei mir, dass es günstiger gewesen wäre, wenn man erst eine Fragestunde durchgeführt und dann die Filmvorführung begonnen hätte.
Vor diesem Traum träumte ich von jemandem, der sich "König der Könige" nannte und von irgendeiner Botschaft. Ich hab im Traum dauernd gerätselt, was "König der Könige" bedeutet und hatte diese Worte während der ganzen Nacht stets in meinem Kopf. Nach dem Aufwachen fiel mir ein, dass das wohl, soweit ich mich erinnere, die Worte aus einem Kirchenlied sind und das es auch eine Bezeichnung für Jesus ist, obwohl in der Bibel nur Nebukadnezar König der Könige genannt wird.
Ich feiere in meiner alten Schule Fasching und bin als Michael Jackson verkleidet. Als ich mir im Waschraum die Hände wasche und dabei in den Spiegel schaue, erschrecke ich vor mir selbst, weil ich gar kein richtiges Gesicht habe, auch kein operiertes, sondern ein halb verfallenes Totengesicht, eines, welches schon fast verwest und abgefault ist. Als ich wieder auf den Flur komme, erschrecken ich und eine andere verkleidete Gestalt uns gegenseitig, denn sie hat eine dunkelgrüne Totenschädelmaske auf. Ich laufe nun die sehr dunkle Treppe hinunter, auf welcher Eisenstangen verstreut liegen und komme in einen großen Saal, wo ziemlich wild getanzt wird. Natürlich will ich gleich mittanzen, drängel mich aber erstmal durch die wild tanzenden Menschen hindurch. Auf einem Stuhl sitzt Kollege G. und schaut den Tanzenden zu.
Ich habe geträumt, daß Erich Honecker lebt und immer noch Staatsoberhaupt ist. Er ist überall beliebt, als Oberhaupt eines friedlichen und schönen Staates, und wird von vielen bewundert. Auch und insbesondere von jungen Frauen, von denen ich einige sagen höre, daß sie gerne ein paar Haare von ihm hätten. Er läßt sich bejubeln und feiern und wirkt dabei recht jugendlich, ist aber inzwischen so alt, daß er nachts ins Bett macht. Er hat eine Haushälterin oder Frau, die ihm immer die Matratzen wechselt und außerdem kommen gerne junge Frauen zu ihm, die mit ihm das Bett teilen.
Zuerst saß ich in der S-Bahn und mir gegenüber zwei Schulkinder, die dauernd vor sich hin gefurzt haben und ich dachte so bei mir: "Ein Glück, daß ich nicht solche peinlichen Kinder habe." Die Mutter, die auf der anderen Seite saß, schien auch ziemlich genervt zu sein.
Danach bin ich im Traum Dave Gahan begegnet und ich wollte, daß er auf mich aufmerksam wird und mit mir mitkommt. Das ist mir schließlich auch gelungen. Wir haben uns geküßt und rumgeknutscht und ich bin mit ihm unter einen Bogen der U-Bahn-Hochstrecke gegangen. Dort haben wir weitergeknutscht und ich habe angefangen Ballett zu tanzen. Natürlich nicht richtig, denn das kann ich ja nicht, sondern nur so aus Quatsch. Das war irgendwie total ulkig und wir haben beide gelacht und getanzt und hatten richtig viel Spaß. Dann fing ich dort an Mohrrüben zu schälen und in einer Ecke des Bogens lag schon ein riesiger Berg mit geschälten Mohrrüben. Schließlich kam meine Chefin zu uns rein und fragte belustigt, was ich da mache und wozu ich die vielen Mohrrüben schäle.