Träume von Krankheit und Heilung
Ein Raum mit einem Schwimmbecken. Dieses ist relativ klein, mit einer breiten Mauerstufe eingefaßt und auch nicht sehr tief, eigentlich mehr wie eine Brunneneinfassung. Das Wasser ist grünlich und klar. Ich stehe auf dem Mauerabsatz und irgendjemand will mich aus Spaß in das Wasser schubsen. Ich wiederstehe erst dem Schubs, schwanke ein wenig, doch als ich das Gleichgewicht verliere, springe ich einfach mit großem Satz auf die schräg gegenüberliegende Mauereinfassung und stehe wieder. Ätsch, nicht geschafft! Doch der Scherzbold gibt nicht so schnell auf und schubst jetzt wieder. Diesmal lande ich im Badebecken, steige aber sofort wieder raus. Von der "Schwimmhalle" führt eine Tür in ein Nebenzimmer, wo eine Badewanne mit klarem hellblauem Wasser steht. Sie sieht sehr einladend aus und scheint zumindest von der Tiefe her mehr Wasser zu haben als das "Schwimmbecken". Ich bekomme Lust, mich hineinzulegen und tue dies auch, allerdings nur kurz, denn ich habe keine Zeit und muß weiter. Wieder führt eine Tür in ein Nebenzimmer. Auch hier steht eine Badewanne. Das Wasser ist klar, aber diesmal dunkelblau. Ich kann es nicht lassen, auch diese Badewanne auszuprobieren, bekomme aber gleich zu spüren, daß dieses Wasser fühlbar kälter ist als in den vorherigen Badegelegenheiten. Brrrr.... Dann verstehe ich plötzlich, wo ich bin: Ich bin in einer Bade- und Wellnessanstalt, in welcher mit Wechselbädern Krankheiten geheilt werden. Deshalb die unterschiedlichen Temperaturen!
Träume von Krankheit und Heilung - Mittwoch, 11. März 2009, 14:43
In der früheren elterlichen Wohnung. Eine ehemalige Mitschülerin, E.C., ist anwesend. Sie ist jetzt Sanitäterin und führt irgendwelche Untersuchungen (zu Übungszwecken?) an mir und anderen Leuten in der Wohnung durch. Anscheinend hat sie mir auch Blut abgenommen. Sie will mir demnächst das Ergebnis sagen, hat im Moment aber noch alle Hände voll zu tun. Sie sieht allerdings sehr besorgt aus und nimmt mich kurz zur Seite, um mir zu verstehen zu geben, daß wir unbedingt über das Ergebnis sprechen sollten, denn irgendetwas stimmt nicht. Nun bin ich natürlich erst recht beunruhigt und zappelig, weshalb ich gleich nachfrage. Sie wirft mir nur kurz eine Bemerkung hin, daß es das Herz wäre und ist dann wieder verschwunden. Das Herz? Kann man denn am Blut sehen, ob etwas mit dem Herz nicht in Ordnung ist? Das kommt mir Spanisch vor, aber ich bin ziemlich bedrückt und ängstlich. Endlich hat sie Zeit, doch jetzt erklärt sie mir, daß man anhand meines Blutes sehen könne, daß ich Lymphdrüsenkrebs hätte. Lymphdrüsenkrebs? Ich bin erst einmal schockiert. Mir gehen alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Wieso erzählt sie erst etwas vom Herzen, wenn es Lymphdrüsenkrebs ist? Und kann ich ihren Ergebnissen überhaupt trauen? Schließlich ist sie kein Arzt. Wer weiß, was sie da heruminterpretiert. Aber vielleicht sollte ich trotzdem schnellstmöglichst zu meiner Ärztin gehen und dieser von dem Ergebnis berichten.
Träume von Krankheit und Heilung - Dienstag, 3. Februar 2009, 17:36
Mit meiner Mutter im Krankenhaus, wo wir Vater besuchen wollen, allerdings nur kurz, da wir danach gleich weiter zur Hausverwaltung wegen einer Wohnung für mich müssen. Ich bleibe in einem Besuchszimmer sitzen und begrüße dort einige Leute. Mein Vater kommt mit meiner Mutter im Rollstuhl hereingefahren. Er ist kaum noch als die Person zu erkennen, die er war, denn er hat kein einziges Haar mehr auf dem Kopf, sein Gesicht ist völlig vernarbt, das rechte Auge fehlt unter den Narben, das linke schaut sehr klein, aber lebhaft goldgrün glänzend umher. Auch der rechte Arm fehlt, so daß ich bei der Begrüßung die linke Hand nehme. Er muß wohl mein erschrecktes Gesicht gesehen haben, denn er sagt sehr klar und deutlich: "Mir geht es gut, Susanne!" Etwas, was ich kaum glauben kann, doch wenn man ihn beobachtet, wirkt es tatsächlich so. Zumindest mit dem einen Auge sieht er alles, er kann deutlich sprechen und scheint recht guter Dinge zu sein. Er beugt jetzt sein Gesicht nach unten und starrt ohne Unterbrechung auf eine Stelle unter den Tisch. Eine Krankenschwester bemerkt das und fragt: "Was sieht er denn da?" Genaueres Nachschauen klärt die Sache. Unter dem Tisch liegt eine eingewickelte Praline, die er entdeckt hat. Die Schwester sagt lachend: "Er darf sich gerne langmachen und die essen." Ich habe das Gefühl, daß er irgendwie verändert ist, nicht nur im Äußeren, sondern auch im Inneren und letztere mag sogar positiv sein.
Träume von Krankheit und Heilung - Montag, 29. Dezember 2008, 10:37