Kurzträume und Fragmente

Mittwoch, 15. Dezember 2004

Fingerhakeln

K.F. und ich sind auf einer Party, welche irgendwo in weitläufigen Räumlichkeiten von Bekannten stattfindet. Eigentlich sieht es eher aus wie in einer Disko, aber es sind wenig Leute dort und fast keine Fremden. Ich stehe neben K. vor einem Fenster oder einer Glasscheibe, in welcher wir uns beide spiegeln. Wir sehen zusammen - so als Paar -, etwas seltsam aus, ich kann nicht sagen, woran oder an wem das liegt. Aber irgendwie ist da auch das Gefühl, dass dies nicht wichtig ist, sondern allein die Geborgenheit und Ruhe, die in uns ist. So stehen wir sehr, sehr lange zusammen, ich glaube zeitweise habe ich mich an ihn angelehnt und teilweise ist mir, als ob ich auch im Stehen geschlafen hätte. Dabei spüre ich mit einem Mal, wie er mit seinem Finger meinen Zeigefinger berührt und an ihm reibt. Ich wundere mich zwar, aber beschließe nicht zu reagieren, erstmal nicht die Augen zu öffnen und abzuwarten, was das wird. Schließlich windet sich sein Finger um meinen herum, hakt sich bei mir ein und so zaghaft verhakelt stehen wir noch lange in vertrauter Zweisamkeit.

Freitag, 26. November 2004

Wohnungen und andere Traumbilder

In meiner Wohnung, jedoch einer anderer als jetzt. Ich schlafe im Bett, werde aber zwischendurch von der gruseligen Athmosphäre um mich herum wach. Gardinen, die vor den Fenster wehen. Flackernde Lichter. Lampen, die sich selbständig machen und ihre Standorte wechseln. Fühle mich irgendwie beobachtet und nicht alleine.

Ich mit anderen auf der Straße. Als ich an einem Haus hochsehe, entdecke ich einen Löwen, der aus einem Wohnungfenster schaut. Ich versuche die anderen darauf aufmerksam zu machen, aber jedesmal, wenn diese hinsehen, ist der Löwe verschwunden. Stattdessen sind nun Menschen am Fenster zu sehen.

Ich bin mit einer anderen Frau in der Wohnung eines etwas merkwürdigen Mannes, der einen Schwarz-Weiß-Tick hat. Alles in der Wohnung bis hin zu den Klamotten ist schwarz-weiß, und zwar in großen geometrischen Mustern. Ich stehe mit der Frau schließlich am Kleiderschrank des Mannes und wir sortieren seine Unterhosen, die ebenfalls mit schwarz-weiß blockigen Mustern bedruckt sind.

Mit den Kollegen meiner Abteilung zusammen spiele ich ein Spiel, bei welchem alle um eine Art Land- oder Schatzkarte herumstehen und einer der Kollegen irgendwelche alten, historischen Geschichten erzählt. Wir lachen ziemlich viel und die Athmosphäre ist angenehm locker.

Donnerstag, 18. November 2004

Der Ertrunkene und andere Traumbilder

Ein schon mit mehreren Türchen geöffneter Weihnachtskalender, jedoch nicht meiner, weshalb ich daran denke, dass ich dieses Jahr gar keinen habe, da vergessen.

Mein Computer, an dem ich arbeite. Plötzlich dringt aus dem Monitor an einer Stelle ein immer heller werdendes Licht. Dann ist der Monitor plötzlich durchsichtig und das Licht weg, aber hinter der Scheibe, die jetzt wie Glas ist, kann ich eine Vorrichtung erkennen, wie bei diesen Kindermalapparaten, wo man an zwei Knöpfen dreht.

Ein beheizbares Bett, bei welchem eine der Bettfedern unter der Matratze auf irgendeine Art an der Steckdose angeschlossen wird.

Zwei Tigerbabys.

Ein befestigter Fluss, an dem an einer Stelle Stufen direkt ins Wasser führen. Die Stelle ist wegen irgendwas eine wichtige Sehenswürdigkeit und eine Delegation von in Anzügen gekleideten Männern hält sich deshalb da auf. Einer davon springt direkt mit Anzug in das tiefe Wasser des Flusses, ein anderer folgt ihm nach. Sie schwimmen im Wasser herum und unter ihnen treibt auch einer, der aussieht, als wäre er ertrunken, bzw. bewußtlos, denn er treibt mit unter dem Wasser hängendem Kopf die ganze Zeit, aber niemand macht Anstalten, ihn aus dem Wasser herauszuziehen.

Mittwoch, 17. November 2004

Das Traumtagebuch als Buch

Ich habe geträumt, dass mein Traumblog, also mein Traumtagebuch, als Buch veröffentlicht wurde. Als ich mich unter irgendwelchen Leuten befinde und mich mit ihnen unterhalte, ziehen sie über das Traumtagebuch her und sagen, dass da nur Müll und Schwachsinn drinsteht oder irgendwas in der Art. Ich weiß gar nicht genau, ob ihnen klar ist, dass es von mir ist und eigentlich trifft es mich auch nicht sehr stark, da ich mich selbst darüber wundere, dass diese unzusammenhängende Sammlung veröffentlicht wurde. Ich denke nur, dass sie es falsch verstehen, da es eigentlich ja bloß Aufzeichnungen, bzw, Beobachtungen sind, die keine wirkliche Aussage haben, bis vielleicht über meine Person, wenn man sie richtig deutet.

Außerdem habe ich im Traum nach langer Zeit M. gesehen, obwohl ich so gut wie gar nicht mehr an ihn denke. Vielleicht war er deshalb im Traum auch so durchsichtig, aber erkannt habe ich ihn trotzdem. Und obwohl wir nicht einmal miteinander geredet haben, schwang im Traum eine merkwürdige gefühlsintensive Athmosphäre mit, die bis in das Tagesbewußtsein übergriff.

Sonntag, 14. November 2004

Gartenstühle im Himmel

Fast vollständig strahlend blauer Himmel, nur ein paar Federwölkchen sind zu sehen. Neben diesen Federwölkchen schweben aber auch noch zwei weiße Plastikgartenstühle nebeneinander im Himmel und zu diesen Stühlen führt ein weißer Plastikweg, der geformt ist, wie eine Rutschbahn.

Montag, 4. Oktober 2004

Socken unterm Kopfkissen

Ich stehe in einem Treppenhaus zwischen zwei Türen. Hinter beiden wohnen junge Männer. Ich klingle an der einen, aber vorher auch noch an der anderen, weil ich glaube, dort in der Wohnung meine Ohrstecker verloren zu haben. Der junge Mann öffnet mir verschlafen die Tür, denn es ist früh am Morgen. Ich erkläre ihm, was ich will und er läßt mich in die Wohnung und läßt mich dort auch alles absuchen. In seinem Bett, aus dem er gerade gekommen ist, finde ich zwei Ohrstecker, welche jedoch nicht meine sind. Außerdem finde ich unter dem Kopfkissen seine Socken und ich frage mich, aus welchem Grund er seine Socken wohl unter dem Kopfkissen zu liegen hat.

Montag, 27. September 2004

Das nackte Mädchen

Ein nacktes, blutjunges Mädchen mit schneeweißer Haut, knospenden Brüsten und ohne Schambehaarung. Keine Schönheit. Mit ihren hellen Augenbrauen und Wimpern sieht sie geradezu haarlos aus, bis auf die langen weißblonden Haare. So geht sie völlig unbefangen, still und zerbrechlich, durch die mit Menschen gefüllte Kantine, in der sich jedoch niemand um sie kümmert. Ein weißer Fleck inmitten des farbigen Lärms.

Freitag, 3. Oktober 2003

Venedig in Berlin

Letzte Nacht habe ich geträumt, daß ich mit einem Spreewaldkahn durch Berlin gegondelt bin. Aber nicht auf der Spree. Nein.....seltsamerweise funktionierte das auch auf den Straßen.

Freitag, 5. September 2003

Begegnung mit meinem ersten Freund

Letzte Nacht habe ich von meinem allerersten Freund geträumt. Wir haben zusammengestanden und er hat mich lange Zeit im Arm gehalten, so wie damals beim Feuerwerk. Dabei hat er mir irgendwelche Sachen erzählt und vorgesungen, wobei ich wußte, daß er das nur macht, um mich "rumzukriegen". Aber das hat mich nicht weiter gestört. Es war sehr schön.

Donnerstag, 21. August 2003

Die Frau mit den regenbogenfarbigen Augen

Letzte Nacht träumte ich, daß ich mit einer Frau spreche, deren eines Auge gelb und das andere regenbogenfarbig ist. Allerdings nicht nur die Iris, sondern auch die Pupille.

Das verborgene Buch der Träume

...und andere gesammelte Schätze aus den Tiefen des Seelenmeeres

Träume

~Warum willst du mit ihm hadern, weil er auf Menschenworte nicht Antwort gibt? Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen...~ (Hiob 33,13-16)

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~Ich träumte, ich sei ein Schmetterling, hin und her flatternd, mit allen Absichten uns Zielen eines Schmetterlings. Plötzlich erwachte ich, und lag da wieder ich selbst. Nun weiß ich nicht, war ich ein Mensch, der träumte, er sei ein Schmetterling, oder bin ich ein Schmetterling, der jetzt träumt, er sei ein Mensch?~ (Tschuangtse, chinesischer Philosoph)

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